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Aktuelle Pressemeldungen

23. September 2019: „Klima wenden – mit Naturwissenschaft und Technik das Klima schützen“: Videowettbewerb von ScienceClip.at gestartet

Bereits zum siebenten Mal veranstaltet ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology einen Videowettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Schulstufe. Gefragt sind diesmal die besten Wissenschaftsvideos zum Thema Klimaschutz.


Wie wird aus Sonnenlicht elektrischer Strom? Was ist ein CO2-Fußabdruck? Und was hat er mit der Klimaerwärmung zu tun? Wie werden wir in Zukunft klimaschonend reisen? Und was können wir im Alltag tun, um unser Klima zu schützen? Fragen wie diese stehen im Zentrum des ScienceClip.at-Schwerpunktthemas „Klima wenden – Innovative Technologien für (d)eine nachhaltige Zukunft“. Im Rahmen dieses Schwerpunkts setzt sich die Plattform im Schuljahr 2019/20 in unterschiedlichen Aktivitäten mit der Klimakrise auseinander. Der Videowettbewerb spielt dabei eine zentrale Rolle und lädt Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich ein, sich in kurzen Videoclips mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen.

Alleine, im Team oder mit der ganzen Klasse
Mitmachen können Schülerinnen und Schüler ab der 5. Schulstufe – einzeln, in Teams mit bis zu sechs Personen oder als ganze Klasse. Einsendeschluss ist der 22. Mai 2020, es bleibt also noch genügend Zeit für Planung, Drehbuch und Umsetzung. Das Video darf maximal vier Minuten lang sein und muss sich um das Thema Klimaschutz drehen – Energie, Mobilität, Konsumverhalten, Wohnen oder was sonst noch dazu passt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur: Das Video soll die Zusehenden ein bisschen schlauer machen oder sie zum Nachdenken anregen.

Tolle Preise für die besten Videos
Ob mit einer professionellen Kameraausrüstung oder einfach mit dem Smartphone – was zählt ist nicht die technische Umsetzung, sondern Kreativität, Originalität und vor allem die korrekte Darstellung und verständliche Präsentation der Inhalte. Die Auszeichnung der besten Videos findet im Juni 2020 in Wien statt, als Preise warten Spiegelreflexkameras, Smartphone-Gimbals oder 400 Euro für die Klassenkassa.

Details und Infos
Der Videowettbewerb ist ein Projekt von ScienceClip.at, einer Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology. Das Projekt „Klima wenden“ wird unterstützt von: Doppelmayr Seilbahnen GmbH, Kapsch AG, LINZ AG, Niederösterreichische Verkehrsorganisationsges.m.b.H. (NÖVOG), WEB Windenergie AG und Wiener Netze GmbH.
Alle Infos sowie die Teilnahmebedingungen im Detail gibt’s unter www.scienceclip.at.

Pressekontakt:

OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Cornelia Schaupp
Eschenbachgasse 9 | 1010 Wien
T +43 1 587 6373-534

c.schaupp@ove.at
www.ove.at

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus Energieunternehmen, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und kooperiert mit zahlreichen österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Wissenschaftskommunikationsinitiativen.
facebook.com/ScienceClip.at | twitter.com/ScienceClipat | Instagram @scienceclip

18. September 2019: Die Jobs der Zukunft - Girls! TECH UP begeistert Mädchen für Technik

Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz verändern den Arbeitsmarkt. Doch während andere Branchen um Arbeitsplätze fürchten müssen, schaffen die neuen Technologien für Technikerinnen und Ingenieurinnen neue Perspektiven. Welche das sind, erfahren Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren kostenlos bei Girls! TECH UP am 18. Oktober im Haus der Ingenieure in Wien.

Interessante Berufsfelder kennen lernen, die eigenen Talente testen und erfolgreiche Frauen in der Technik treffen. Das alles können Schülerinnen und ihre Eltern bei Girls! TECH UP. Zahlreiche Technikerinnen und Ingenieurinnen aus heimischen Top-Unternehmen lassen die Mädchen an ihren persönlichen Erfahrungen teilhaben: Wie haben sie Karriere gemacht? Welche Ausbildung ist sinnvoll? Und was sind die spannendsten Berufsfelder der Zukunft?

Technische Berufe sind die Jobs der Zukunft
Fest steht: Technikerinnen und Ingenieurinnen sind gefragt wie nie. „Millionen Menschen weltweit arbeiten in Berufen, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gegeben hat, und diese Entwicklung geht rasant weiter. Die neuen Jobs verlangen natürlich auch nach neuen Fachkräften und deshalb sind gerade Berufe in der Technik eine tolle Zukunftsperspektive. Girls! TECH UP ist die ideale Gelegenheit für Mädchen, sich ihre Informationen aus erster Hand zu holen“, sagt Initiatorin Michaela Leonhardt, Ph.D.

Fachkräfte-Nachwuchs dringend gesucht
Branchenunternehmen suchen händeringend talentierte Nachwuchskräfte. Bei Girls! TECH UP können die Schülerinnen einfach und unkompliziert erste Kontakte zu Top-Unternehmen knüpfen und berufspraktische Tage, ein Praktikum oder Schnuppertage für eine Lehre vereinbaren. „Ob digitaler Wandel oder Energiewende – die Herausforderungen unserer Zeit sind nur mit qualifizierten Fachkräften zu bewältigen. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, Schülerinnen und ihre Eltern für die innovativen Berufsfelder der Technikerinnen und Ingenieurinnen zu begeistern und den Kontakt zwischen interessierten jungen Frauen und Unternehmen herzustellen“, betont OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel.

Mitmachen, Spaß haben und gewinnen
Girls! TECH UP ist ein echter Erlebnistag: Bei attraktiven Mitmachstationen können die Mädchen das eigene technische Geschick testen, ihre Kreativität einbringen und natürlich jede Menge Spaß haben. Gemeinsam mit Technikerinnen und Ingenieurinnen bauen sie etwa Stromkreise oder bringen Modellautos mit Strom aus Photovoltaik zum Fahren. Und als Draufgabe gibt es noch die Möglichkeit, LG Q7 plus Smartphones von A1 zu gewinnen.

Top-Unternehmen präsentieren sich
Folgende Projektpartner geben bei Girls! TECH UP Einblicke in die Berufsfelder der Zukunft: A1 Telekom Austria AG, AIT Austrian Institute of Technology, APG Austrian Power Grid AG, Eaton Industries (Austria) GmbH, Kapsch Group, ÖBB Infrastruktur AG, Robert Bosch AG, Verbund AG und Wiener Stadtwerke GmbH. Mit dabei sind außerdem das tgm – Die Schule der Technik, die HTLs Mödling und Hollabrunn sowie der Verein Sprungbrett.

Anmelden und dabei sein
Girls! TECH UP richtet sich an Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren und deren Eltern. Die Teilnahme ist kostenlos, jedoch ist eine Anmeldung erforderlich. Jetzt rasch noch die letzten Plätze sichern unter: www.ove.at/GirlsTechUp/.

Videos von Girls! TECH UP aus den vergangenen Jahren finden Sie unter folgendem Link: https://bit.ly/2lU64Pc

Download: zip-Datei Credit: OVE, Marco de Boes

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Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus Energieunternehmen, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.

 

 

09. September 2019: Klimakrise und #mission2030:
OVE-Energietechnik-Tagung stellt Schlüsseltechnologien für erneuerbare Stromversorgung in den Mittelpunkt

Die Bewältigung der Klimakrise ist eine der großen Herausforderungen für die kommende Bundesregierung. Doch wie kann ein nachhaltiges Energieversorgungssystem funktionieren? Die OVE-Energietechnik-Tagung am 16. und 17. Oktober 2019 in Innsbruck widmet sich genau diesem Thema: Im Mittelpunkt stehen innovative Technologien für eine 100% erneuerbare Stromversorgung.

Hochrangige Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Forschung präsentieren an den beiden Tagen ihre zukunftsweisenden Konzepte für eine nachhaltige Energieversorgung. Der Schwerpunkt liegt bei den Themen Flexibilitätsoptionen und Speicher, Sektorkopplung sowie Netz- und Versorgungssicherheit.

Praxisnahe Konzepte und Raum für Diskussionen
Welche innovativen Technologien und Konzepte können zur Bewältigung der Klimakrise beitragen? Warum sind insbesondere Flexibilitätsoptionen und Speicher sowie Sektorkopplungen so gefragt? Welche Lösungen sind technisch, ökonomisch und ökologisch sinnvoll? Können innovative Energietechnologien die Netz- und Versorgungssicherheit bei einem massiven Ausbau von erneuerbaren Energien aufrechterhalten? Welche Rolle spielen die klassischen Erzeugungstechnologien und Netzkonzepte zukünftig? Und welche Rahmenbedingungen sind notwendig für die Etablierung von innovativen Energietechnologien? Bei der OVE-Energietechnik-Tagung werden Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und mit dem Publikum diskutiert.

Hochrangige Vortragende und Vertreter renommierter Unternehmen
Jürgen Schneider, Sektionschef der Klimasektion im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, wird über die Klimaschutzstrategie und Aktivitäten des Bundes sowie den Stand der Umsetzung der #mission2030 informieren. Erich Entstrasser, Vorstandsvorsitzender der TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, spricht über die künftigen Anforderungen an eine sichere Stromversorgung. Albrecht Reuter, Geschäftsführer der Fichtner IT Consulting GmbH präsentiert als Projektleiter die Zwischenergebnisse des C/sells Projektes und berichtet über Technikwandel und logische Markterfordernisse. Und Oliver Then, Geschäftsführer der VGB PowerTech e.V., widmet seine Keynote der Rolle der klassischen Erzeugungstechnologien im Energiesystem der Zukunft. Danach präsentieren Vortragende aus Wissenschaft, Industrie und Energiewirtschaft an den zwei Veranstaltungstagen praxisnahe, innovative und zukünftige Konzepte. Namhafte Firmen sowie Expertinnen und Experten aus der Branche sind vertreten und machen die Tagung zum Branchentreffen der Energietechnik in Österreich.

Details und Anmeldung
Die OVE-Energietechnik-Tagung findet am 16. und 17. Oktober in der Messe Innsbruck statt. Alle Veranstaltungsdetails, das Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie unter www.energietechnik-tagung.at.

 

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Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus Energieunternehmen, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.

 

 

15. Juli 2019: Einheitliche Sicherheitsstandards für E-Scooter: Österreichische ExpertInnen sind gefragt

E-Scooter boomen als moderne Art der Fortbewegung. Immer wieder kommt es damit aber auch zu schweren Unfällen. International gültige Standards sollen sie in Zukunft sicherer machen. Auch österreichische ExpertInnen können an der Erstellung dieser Normen mitwirken.

Vor allem in Großstädten wie Wien gehören E-Scooter seit rund einem Jahr zum Stadtbild. Der Gesetzgeber hat inzwischen reagiert und Regeln für die Benutzung erlassen. 25 km/h gelten als Höchstgeschwindigkeit, rechtlich sind die E-Roller dem Fahrrad gleichgestellt. Für die Fahrzeuge selbst gibt es bisher keine einheitlichen Sicherheitsstandards. Das soll sich nun ändern.

Internationale Normen für mehr Sicherheit
Ein neu gegründetes Technisches Komitee der internationalen elektrotechnischen Standardisierungsorgani-sation IEC wird ab Herbst einheitliche Normen für E-Scooter, Monowheels und Segways entwickeln. Soll das Gewicht des Fahrers die mögliche Höchstgeschwindigkeit beeinflussen? Welche Mindeststandards gelten für Licht, Reflektoren und Klingel? Welche Anforderungen müssen öffentliche Ladestationen erfüllen? Und wie können all diese Standards in Zukunft überprüft werden? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich das Technische Komitee IEC TC 125 ab Herbst beschäftigen wird. Herauskommen sollen einheitliche Anforderungen an Hersteller und Nutzer. Dabei geht es nicht nur um die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Fahrzeugen, Ladestationen und Akkus, sondern auch um das Thema Recycling. Aktuellen Studien zufolge hat ein E-Roller derzeit ja im Schnitt nur eine Lebensdauer von drei Monaten.

Unfallzahlen steigen
Dass einheitliche Sicherheitsstandards dringend notwendig sind, zeigen die steigenden Unfallzahlen: Alleine im Raum Wien gab es im letzten Quartal 2018 rund 200 Unfälle mit E-Scootern, belegen Zahlen des Kuratori-ums für Verkehrssicherheit. In Brüssel, Paris und zuletzt auch in London gab es sogar schon Todesopfer. Dabei ist es nicht nur der sorglose Gebrauch, der E-Scooter zur Gefahr macht, sondern mitunter sind es auch technische Fehlfunktionen. In Zürich etwa musste ein Verleihservice seine Scooter wieder einziehen, weil sie während der Fahrt unvermittelt stoppten.

Österreichische ExpertInnen können neue Normen mitentwickeln
„E-Scooter sind aus dem öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Es ist höchste Zeit, dass einheitliche Normen hier für die optimale Sicherheit sorgen. Mindeststandards können helfen, die Zahl der Unfälle deut-lich zu reduzieren. Wir suchen daher ExpertInnen aus der einschlägigen Industrie, die aktiv an der Erstellung dieser Normen mitwirken möchten“, so Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE Österreichi-scher Verband für Elektrotechnik und Mitglied des Standardization Management Board in IEC.

Erste Sitzung im September in Brüssel
Bei Interesse an einer Mitarbeit wenden Sie sich bitte an das österreichische Nationalkomitee von IEC im OVE unter der Telefonnummer 01 - 5876373 – 0 oder per E-Mail unter ove@ove.at. Das erste Treffen des neuen Technischen Komitees TC 125 findet am 23. und 24. September in Brüssel statt.

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Über den OVE:
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27. Juni 2019: Klima wenden — Innovative Technologien für (d)eine nachhaltige Zukunft
ScienceClip.at sucht Partner für Schulprojekt

 

Mit einem neuen Schwerpunktthema startet die Wissenschaftskommunikationsplattform ScienceClip.at Anfang September ins Schuljahr 2019/20. Interessierte Schulen, Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen können als Projektpartner mit dabei sein.

Die Fridays For Future-Bewegung, die Klima- und Energiestrategie #mission2030 — nie zuvor war das Thema Klimaschutz so aktuell wie derzeit. Dass es höchste Zeit ist, etwas zu tun, ist klar. Doch wie könnten mögliche Lösungen aussehen? Und was haben die Elektro- und die Informationstechnik damit zu tun? 

Workshops und Exkursionen zum Thema Klimaschutz
Die Wissenschaftskommunikationsplattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, richtet sich diesmal an Schulen, die sich im kommenden Schuljahr intensiv mit dem Thema Klimaschutz auseinandersetzen möchten. Durch themenbezogene Unterrichtsmaterialien sowie verschiedene Aktivitäten — etwa Workshops und Exkursionen — bekommen Schülerinnen und Schüler ab der Unterstufe einen tieferen Einblick in die Thematik. Die Angebote von ScienceClip.at sind selbstverständlich kostenlos.

Können innovative Technologien unser Klima retten?
Im Rahmen der Workshops erarbeiten die Schülerinnen und Schüler das Thema Klimaschutz gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus der Praxis. Unter dem Motto „Ask a Scientist“ bekommen sie einen Einblick, wie Forschung und Technologie zum Klimaschutz beitragen können. Außerdem lernen sie, sich kritisch mit naturwissenschaftlichen und technischen Lösungen auseinanderzusetzen. Mit dabei ist in diesem Jahr unter anderem ein mobiler Forschercontainer der FH Kärnten. Die technischen Studiengänge bieten in ihrem FH MOBIL Präsentationen, Simulationen und Hands-on-Stationen.

Videowettbewerb mit attraktiven Preisen
Der ScienceClip.at-Videowettbewerb steht im kommenden Schuljahr ebenfalls ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im September. Die Schülerinnen und Schüler haben dann bis zum Sommersemester Zeit, ihre Videos einzureichen. Wie jedes Jahr winken attraktive Preise.

Partner werden
Wenn Sie Projektpartner von ScienceClip.at werden möchten, wenden Sie sich an Frau Jessica Braunegger, BA (j.braunegger@ove.at) oder an Frau Mag. Kerstin Kotal (k.kotal@ove.at). Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen! Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter www.scienceclip.at.

Eckdaten ScienceClip.at im Schuljahr 2019/20:

  • Schwerpunktthema „Klima wenden“
  • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren
  • Kostenloses Angebot für Schulen
  • Unterrichtsmaterialien, Workshops, Exkursionen, Videowettbewerb
  • Expertinnen und Experten aus wissenschaftlichen Institutionen und Unternehmen der Elektro-, Informations- und Energietechnik
  • Infos: www.scienceclip.at

 

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Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at. 

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und kooperiert mit zahlreichen österreichischen Universitäten, Fachhochschulen und Wissenschaftskommunikationsinitiativen.

Bilder in High-Res: Logo ScienceClip.at, Logo Klima wenden

 

 

25. Juni 2019: Mit Begeisterung zum Traumjob:
Mädchen erleben bei Girls! TECH UP die Welt der Technik hautnah

Bei spannenden Mitmachstationen können die Mädchen Erfolgserlebnisse sammeln
Reger Andrang bei Girls! TECH UP im Haus
der Ingenieure


Spannende Berufsfelder kennenlernen, Kontakte zu den Top-Unternehmen des Landes knüpfen, Technikerinnen über ihre Karrierewege befragen und die eigenen Talente testen – das und vieles mehr können Schülerinnen zwischen 12 und 16 Jahren am 18. Oktober bei Girls! TECH UP im Haus der Ingenieure in Wien.

Jetzt stehen erst einmal die Sommerferien vor der Tür – doch gleich danach geht es für viele Mädchen bereits an die Berufsplanung. Girls! TECH UP bietet die ideale Gelegenheit, sich kostenlos über die abwechslungsreiche Welt der technischen Berufe zu informieren.

Tipps für den weiteren Schul- und Karriereweg
Bereits zum vierten Mal lädt die Initiative von OVE Fem, der Branchenplattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft, zu einem Erlebnistag ins Haus der Ingenieure. Mädchen von 12 bis 16 Jahren und deren Eltern können bei Girls! TECH UP die Jobs der Ingenieurinnen und Technikerinnen quer durch die Branche kennen lernen sowie Kontakte zu den Top-Unternehmen des Landes knüpfen. Sogar Plätze für berufspraktische Tage oder ein Praktikum sowie Schnuppertage für eine Lehre lassen sich gleich vereinbaren. Zusätzlich gibt es viele Informationen zu den unterschiedlichen Ausbildungszweigen an den HTLs.

Attraktive Role Models und Coaching Corner mit persönlicher Beratung
„Bei Girls! TECH UP treffen die Mädchen und ihre Eltern auf Ingenieurinnen, Technikerinnen, weibliche Lehrlinge und HTL-Schülerinnen. Diese erzählen aus ihrem beruflichen Alltag, lassen die Begeisterung für ihre Arbeit spüren und zeigen so, welche Potentiale technische Berufe für Frauen bieten“, hebt die Initiatorin von Girls! TECH UP, Michaela Leonhardt, Ph.D., die Besonderheiten des Events hervor. Ganz neu in diesem Jahr wird es auch einen „Coaching Corner“ geben, in dem sich die Mädchen ihre ganz persönliche Beratung durch Expertinnen holen können: Wie erkenne ich meine Stärken und Talente? Woher weiß ich, ob ein technischer Beruf das Richtige für mich ist? Wie schreibe ich eine erfolgreiche Bewerbung? Diese und noch viel mehr Fragen werden Expertinnen des Vereins sprungbrett sowie die erfolgreiche Job- und Karrieretrainerin Elfriede Gerdenits beantworten.

Spannende Mitmachstationen und attraktives Gewinnspiel
Bei vielen spannenden Mitmachstationen können die Mädchen ihr technisches Geschick testen. Da werden etwa Stromkreise gebaut, Figuren gelötet und Modellautos mit Strom aus Photovoltaik zum Fahren gebracht. Eine gelungene Mischung aus Spaß, Kreativität und technischem Know-how sorgt dabei für Erfolgserlebnisse und begeisterte Schülerinnen. Als Draufgabe gibt es außerdem noch ein attraktives Gewinnspiel: Unter allen teilnehmenden Schülerinnen werden fünf LG Q7 Plus Smartphones – zur Verfügung gestellt von A1 – verlost.

Initiative für zukunftsorientierte Berufswahl
Für den OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist das Engagement für Girls! TECH UP selbstverständlich, betont Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel: „Die Fridays For Future-Bewegung zeigt, dass viele junge Menschen die Welt zum Positiven verändern wollen. Gerade technische Berufe bieten unendlich viele Möglichkeiten, die Zukunft aktiv und nachhaltig mitzugestalten. Girls! TECH UP ist daher die perfekte Möglichkeit für Mädchen, Informationen für die eigene Berufswahl zu sammeln und erste Kontakte herzustellen.“

Hochrangige Projektpartner für die Karriere der Zukunft
Folgende Top-Unternehmen präsentieren sich bei Girls! TECH UP und geben Einblicke in Berufsfelder der Zukunft: A1 Telekom Austria AG, AIT Austrian Institute of Technology, APG Austrian Power Grid AG, Eaton Industries (Austria) GmbH, Kapsch Group, ÖBB Infrastruktur AG, Robert Bosch AG, Verbund AG und Wiener Stadtwerke GmbH. Mit dabei sind außerdem wieder das tgm – Die Schule der Technik, die HTLs Mödling und Hollabrunn sowie der Verein sprungbrett.

Anmelden und dabei sein
Die Teilnahme an Girls! TECH UP ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich. Jetzt rasch noch die letzten Plätze sichern unter: www.ove.at/GirlsTechUp/.

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
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Über OVE Fem:
OVE Fem ist das Branchennetzwerk für Frauen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Es richtet sich an Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und weibliche Führungskräfte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft. Die Plattform fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch und hilft, Synergien zu finden und zu nutzen. Außerdem will OVE Fem schon bei Schülerinnen das Interesse an technischen Berufen wecken sowie die Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzeigen, unter anderem mit der erfolgreichen Initiative Girls! TECH UP. 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.

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19. Juni 2019: 131. OVE-Generalversammlung:
Energiewende braucht Investitionen und qualifizierten Nachwuchs

OVE-Präsident Dr. Kari Kapsch (Foto: OVE)
Großes Interesse bei der diesjährigen Generalversammlung des OVE (Foto: OVE)
Podiumsdiskussion: (v.l.n.r.) Dr. Hans Auer, TU Wien, Institut für Energiewirtschaft; Florian Maringer, GF Dachverband Erneuerbare Energie Österreich; Dipl.-Ing. Dr. Franz Strempfl, GF Energienetze Steiermark; KommR Ing. Erwin Raffeiner, GF Sprecher Automation GmbH; Sylvia Reim, Moderatorin (Foto: OVE)

 

Der neu gestaltete Außenauftritt des OVE, die aktuellen Aktivitäten des Verbandes und eine hochkarätige Podiumsdiskussion zum Thema „Klima- und Energiestrategie“. Das waren die wichtigsten Programmpunkte der Generalversammlung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik am 17. Juni 2019.

Gleich zu Beginn stellte OVE-Präsident Dr. Kari Kapsch das neue Erscheinungsbild des OVE vor. Dieses war im Zuge einer Markenstrategie entwickelt worden und soll die Dachmarke OVE stärken. Kernelement des neuen Corporate Designs ist ein dynamisches Logo verbunden mit dem Slogan „Mit Sicherheit bestens vernetzt“.

Verbandsjahr 2018 mit eindrucksvollen Zahlen
OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel präsentierte in seinem Bericht über das vergangene Verbandsjahr eindrucksvolle Zahlen: Mit mehr als 30.000 zertifizierten Produkten durch OVE Certification, 6.200 Normen im Bereich OVE Standardization, rund 1500 Teilnehmer/innen bei den Fortbildungsveranstaltungen der OVE Academy und 125.549 georteten Blitzen durch die Blitzortungsstelle ALDIS war das Jahr 2018 ein äußerst erfolgreiches. „Diese Erfolge sind nur möglich mit einem engagierten Team und einem professionellen Netzwerk. Mein Dank gilt daher allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Partnern des OVE“, so Reichel.

Erfolgreiche Rückschau der OVE Academy
Einen Überblick über ein erfolgreiches Jahr gab auch die Leiterin der OVE Academy, Mag. Birgit Sykora. Aufgrund der großen Nachfrage lag der Schwerpunkt der Fortbildungsveranstaltungen zuletzt auf der neuen Errichtungsbestimmung E 8101. Doch auch Themen wie Cyber Security und die Digitalisierung von Stromnetzen spielen für die OVE Academy eine immer größere Rolle.

OVE für zukunftsorientierte Nachwuchsförderung
OVE Fem-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., sowie Fabian Zavarsky, Vorsitzender der OVE Young Engineers Wien konnten in ihren Berichten ebenfalls auf erfolgreiche und gut besuchte Veranstaltungen verweisen. Mit der Zusammenführung der Studierendenplattform und der Alumni-Plattform des OVE gibt es nun eine einheitliche Ansprache für alle Studierenden und Berufseinsteiger bis 35. „Die Branche benötigt dringend qualifizierten Nachwuchs, um die Herausforderungen der Energiewende und der Digitalisierung bewältigen zu können. Deshalb ist die Nachwuchsförderung dem OVE ein ganz besonderes Anliegen“, betonte OVE-Präsident Dr. Kari Kapsch.

100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen – kann das gelingen?
Um die Herausforderungen der Energiewende ging es dann auch bei der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion. Dr. Hans Auer (TU Wien, Institut für Energiewirtschaft), Florian Maringer (Geschäftsführer Dachverband Erneuerbare Energie Österreich), KommR Ing. Erwin Raffeiner (Geschäftsführer Sprecher Automation GmbH) und Dipl.-Ing. Dr. Franz Strempfl (Geschäftsführer Energienetze Steiermark) diskutierten zum Thema „Klima- und Energiestrategie #mission2030“. In nicht einmal zwölf Jahren soll Strom in Österreich zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen. Kann das überhaupt gelingen? Und welche Rahmenbedingungen braucht es dafür?

Investitionen als Arbeitsplatzmotor
„Wenn wir erneuerbare Energie wollen, müssen wir auch investieren“, betonte Florian Maringer und KommR Ing. Erwin Raffeiner fügte hinzu: „Als Unternehmer wünsche ich mir, dass diese Investitionen Arbeitsplätze im Land schaffen.“ Anstatt die Kosten der notwendigen Investitionen zu betonen müsse man sich vielmehr fragen: „Was  kostet es, wenn wir nichts machen“, bekräftigte der Geschäftsführer der Energienetze Steiermark, Dipl.-Ing. Dr. Franz Strempfl. Investiert werden müsse außerdem in die Ausbildung von qualifiziertem Nachwuchs. Man suche etwa händeringend nach IT-Experten mit elektrotechnischem Hintergrund, so Strempfl. Das österreichische Bildungssystem sei zu wenig bedarfsorientiert, kritisierte Raffeiner in diesem Zusammenhang und wurde auch von Dr. Hans Auer von der TU Wien bestätigt: Der Bedarf sei groß, doch an den Universitäten fehle es massiv an Ressourcen.

Politik muss Verantwortung übernehmen und Entscheidungen treffen
Die Reise gehe mit der #mission2030 jedenfalls in die richtige Richtung und auch technisch sei die Energiewende machbar, so Auer. Doch immer noch würden Politik und Judikatur engagierte Pilotprojekte verhindern. In diesem Punkt waren sich die Diskussionsteilnehmer einig: Die Politik müsse endlich Verantwortung übernehmen, den Mut für langfristig bindende Entscheidungen aufbringen und die Bevölkerung entsprechend aufklären. Denn noch sei die Klima- und Energiestrategie nicht mehr als ein politisches Versprechen.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.


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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Cornelia Schaupp
Eschenbachgasse 9
1010 Wien

T  +43 1 587 63 73-534
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04. Juni 2019: OVE Fem-Netzwerktreffen – Unsere Energie gehört der Zukunft

(v.l.n.r.): OVE-Fem-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D.; Coach und Führungskräftetrainerin Ulrike Horky, MSc.; Dr. Carola Millgramm (Leiterin Abt. Gas, E-Control); DI Andreas Eigenbauer (Mitglied des Vorstandes, E-Control); DI Dr. Christine Materazzi-Wagner (Leiterin Abt. Strom, E-Control), Mag. Christina Veigl-Guthann, LL.M. (Leiterin Abt. Endkunden, E-Control) (Foto: E-Control)


Die aktuellen Herausforderungen am Energiemarkt, aber auch die alltägliche Notwendigkeit, mit der eigenen Energie zu haushalten – das waren die Themen des OVE Fem-Netzwerktreffens am 28. Mai.

Zeitgleich mit der Klimakonferenz in der Wiener Hofburg waren rund 50 Mitglieder von OVE Fem, der Branchenplattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft, unweit davon zu Gast bei der E-Control. Der Slogan der E-Control war auch gleich das Motto des Netzwerktreffens: Unsere Energie gehört der Zukunft.

Klimagerechtigkeit – aber wie?
„Wir alle wollen, dass unser Energiesystem sicher, innovativ, nachhaltig und wettbewerbsfähig ist. Das ist eine Challenge für die gesamte Branche“, so OVE Fem-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., in ihren einleitenden Worten. Und während in der Hofburg die junge schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ein Umdenken und internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimanotstand forderte, ging es beim OVE Fem-Event um die Anforderungen an ein klimagerechtes Energiesystem.

Erfolgreiche Frauen-Leadership bei E-Control
„Der Strommarkt wird mit dem steigenden Anteil erneuerbarer Energie anspruchsvoller und vernetzter. Was wir brauchen, ist ein ganzheitlicher Ansatz und europäische Zusammenarbeit. Wir müssen Lücken schließen und Barrieren zwischen den einzelnen Sektoren abbauen“, fasste DI Dr. Christine Materazzi-Wagner, Leiterin der Abteilung Strom bei der E-Control, die Herausforderungen der Branche zusammen. Mit Materazzi-Wagner, Dr. Carola Millgramm und Mag. Christina Veigl-Guthann, LL.M., berichteten gleich drei Abteilungsleiterinnen der E-Control aus ihren Bereichen und zeigten damit eindrucksvoll ein Beispiel erfolgreicher Frauen-Leadership. „Ich bin stolz darauf, dass gerade die technischen Abteilungen von Frauen geführt werden“, betonte auch E-Control-Vorstand DI Andreas Eigenbauer.

Tipps für die eigene Energiebalance
Abgerundet wurde der Abend vom Impuls der Führungskräftetrainerin Ulrike Horky, MSc. „Längst wurde bei Führungskräften das Zeitmanagement durch Prioritätsmanagement ersetzt“ hieß es. Wie kann man trotzdem immer wieder frische Energie tanken, um in der turbulenten Businesswelt am Ball zu bleiben? Ein Patentrezept gibt es zwar nicht, dennoch bekamen die Teilnehmerinnen konkrete Anregungen und Tipps. Dass auch inspirierende Gespräche zu neuer Energie verhelfen können, nahmen sich dann alle zu Herzen: Noch lange wurden in lockerer Atmosphäre Erfahrungen ausgetauscht und neue Netzwerke gesponnen.

 

Über OVE Fem:
OVE Fem ist das weibliche Branchennetzwerk im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Es richtet sich an Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und weibliche Führungskräfte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft. Die Plattform fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch und hilft, Synergien zu finden und zu nutzen. Außerdem will OVE Fem schon bei Schülerinnen das Interesse an technischen Berufen wecken sowie die Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzeigen, unter anderem mit der erfolgreichen Initiative Girls! TECH UP. 

OVE Fem-Netzwerktreffen sind exklusive Veranstaltungen für die weiblichen Mitglieder des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Bei Interesse an einer einmaligen kostenfreien Teilnahme, wenden Sie sich bitte an den OVE Fem. Kontakt und Informationen:   www.ove.at/ove-fem.


Pressekontakt:

OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Cornelia Schaupp
Eschenbachgasse 9
1010 Wien

T +43 1 587 63 73-534
c.schaupp(at)ove.at

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28. Mai 2019: Blitzschutz von Photovoltaikanlagen

 

OVE-Blitzschutztag 2019 mit spannenden Vorträgen und Experimenten
Das Dach eines Hauses ist Wind und Wetter voll ausgesetzt. Gerade dort ist aber meist der beste Platz für eine Photovoltaik-Anlage. Daher ist ein wirkungsvoller Blitzschutz schon bei der Errichtung der Anlage empfehlenswert.

Fachwissen verhindert kostspielige Blitzschäden
Ein Blitzschutzsystem für die Photovoltaik-Anlage besteht aus dem äußeren Blitzschutz – wie etwa Fangstangen – und dem inneren Blitzschutz, also Potenzialausgleich und  Überspannungsschutz. Schon bei der Errichtung gilt es zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen und Entscheidungen zu treffen. Denn die perfekte Abstimmung der einzelnen Geräte ist ebenso wichtig wie die fachgerechte Installation – sonst kann es schnell zu kostspieligen Schäden an der Anlage kommen. Nur mit dem richtigen Fachwissen kann ein Anlagendefekt oder Ausfall bereits im Vorfeld verhindert werden.

Physik, Normen & Experimente beim OVE-Blitzschutztag
Blitzphysik, die Grundlagen des Blitz- und Überspannungsschutzes sowie die notwendigen Normen und Richtlinien sind beim OVE-Blitzschutztag ebenso Themen wie Genehmigungsverfahren und Beispiele aus der Praxis. Denn nach dem theoretischen Teil der Veranstaltung geht es ins Nikola Tesla-Labor der TU Graz. In Österreichs einzigartigem Höchst‐ und Hochspannungslabor erleben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in praxisbezogenen Experimenten die möglichen Auswirkungen von Blitzen und sehen, wie Schäden verhindert werden können.

Diese Top-Experten stellen ihr Wissen zur Verfügung

  • Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter der österreichischen Blitzortungs- und Blitzforschungsstelle ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System und Experte in der elektrotechnischen Normung im Technischen Komitee Blitzschutz
  • Ao. Univ.-Prof. Dipl.Ing. Dr. Stephan Pack, stellvertretender Leiter des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz und Normungsexperte für Hochspannungstechnik sowie Vorsitzender des Technischen Komitees Blitschutz im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
  • Dipl.-Ing. Mario Kompacher, ASV für Elektrotechnik und Explosionsschutz, Gerichtssachverständiger für Blitzschutzwesen, Amt der St. LR, A15


Austausch mit international anerkannten Fachleuten

Der OVE-Blitzschutztag findet am 18. Juni 2019 von 9.00 bis 16.00 Uhr im Energiezentrum Graz statt. Er richtet sich an Photovoltaik-Anlagenhersteller, Anlagenbetreiber, Planungsbüros, Unternehmer, Sachverständige, Behörden, Mitarbeiter Technischer Büros, Ziviltechniker und Ingenieurkonsulenten sowie Vertreter verwandter Fachgebiete. Die Veranstaltung bietet auch Gelegenheit zum Austausch und zu Diskussionen mit den international anerkannten Fachleuten.

Der OVE-Blitzschutztag 2019 ist eine Veranstaltung der OVE Academy in Kooperation mit dem Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz und ALDIS. Die Teilnahmegebühr beträgt 595,- Euro bzw. für OVE-Mitglieder 545,- Euro. Weitere Informationen sowie Anmeldung unter https://akademie.ove.at/.

OVE Academy
Mag. Birgit Sykora
Eschenbachgasse 9
1010 Wien

T +43 1 587 63 73-521
b.sykora(at)ove.at

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine moderne und unabhängige Branchenplattform und gestaltet die Entwicklung der Elektrotechnik und Informationstechnik in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mit. Der OVE vernetzt Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Energieunternehmen sowie Anwender und fördert mit zahlreichen Weiterbildungsangeboten den Erfolg der Branche. Mit seinen Kerngebieten elektrotechnische Normung, Zertifizierung und Blitzforschung vertritt der Verband die österreichischen Interessen offiziell in internationalen Gremien. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website www.ove.at.

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4. Februar 2019: Erfolgreiche Infotage zur neuen Norm OVE E 8101

Reger Informationsaustausch zur neuen Norm OVE E 8101 im Rahmen der Infotage (Fotocredit: OVE/W. Sedlak)

Errichtungsbestimmungen für elektrische Niederspannungsanlagen kompakt

Mit 1. Jänner 2019 sind die Bestimmungen für die Errichtung von elektrischen Niederspannungsanlagen in einer neuen Fassung erschienen. Mit der Herausgabe der neuen Norm OVE E 8101 – Elektrische Niederspannungsanlagen liegt nun ein übersichtliches und kompaktes Normenbuch vor, das alle Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen enthält.

Zur umfassenden Information von Anwender/innen dieser Norm organisierte der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik jüngst Veranstaltungen im Haus der Ingenieure. Und der Andrang war groß: Über 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter ihnen Elektroinstallateure sowie Elektroplaner, Ziviltechniker und Behördenvertreter, nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.

Reger Informationsaustausch
Auf der Agenda standen eine Einführung in das neue Normenwerk mit Informationen zur Struktur und Anwendung. Breiter Raum wurde den spezifischen Neuerungen in der Errichtung von elektrischen Anlagen gemäß der neuen Norm OVE E 8101 gegeben, die den Stand der Technik repräsentiert.

Nach einem Überblick zum rechtlichen Hintergrund der elektrotechnischen Normung im Allgemeinen sowie der Errichtungsbestimmungen im Speziellen standen Mitarbeiter und Leitung der Normungsabteilung im OVE für Fragen zur Verfügung. Auch das anschließende Get Together bot noch Gelegenheit zum Informationsaustausch. Bei den hierbei geführten Diskussionen stand vor allem die Zukunft der Verbindlichkeit der Errichtungsbestimmungen im Fokus.

Gelungener Auftakt
Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, zog nach den erfolgreichen Informations-Veranstaltungen ein zufriedenes Resümee: „Ich denke, es ist uns an den beiden Tagen gelungen, die Fragen zu den wesentlichen Änderungen und zur Anwendung der OVE E 8101 klar zu beantworten. Denn wir sehen unsere Aufgabe als OVE neben dem konsensbasierten Gestalten neuer Normen auch darin, die Öffentlichkeit zur Anwendung dieser Normen umfassend zu beraten und damit die Umsetzung der normativen Anforderungen zu erleichtern.“

Anwendungsbereich und Beratung
Die neue Norm OVE E 8101 enthält Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen und dient zum einen dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten vor Gefahren und Beschädigungen im Zusammenhang mit elektrischen Niederspannungsanlagen. Zum anderen tragen diese Anforderungen zum Erhalt der ordnungsgemäßen Funktion solcher Anlagen bei.

Die Veröffentlichung der OVE E 8101 erfolgte am 1. Jänner 2019. Bestellungen sind über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop möglich. Das gesamte Kompendium der OVE E 8101 ist in der Druckversion um 600,- Euro exkl. MwSt. (für OVE-Mitglieder gilt ein vergünstigter Preis) zu beziehen. In PDF-Form zum elektronischen Download ist die OVE E 8101 um 480,- Euro exkl. MwSt. erhältlich. Bei Fragen stehen Ihnen die Technischen Referenten des OVE sowie der Verkauf gerne zur Verfügung: Tel. +43 (0) 1 587 63 73, E-Mail: ove(at)ove.at.

Mit der OVE Academy bestens informiert
Die OVE Academy bietet derzeit verstärkt Fortbildungsveranstaltungen, die auf die neue Norm OVE E 8101 Bezug nehmen. Als Referent/innen fungieren Expertinnen und Experten, die an der Erarbeitung der neuen Errichtungsnorm aktiv mitgewirkt haben. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm der OVE Academy findet sich unter https://akademie.ove.at. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
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2. Jänner 2019: Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen neu gefasst

Die neue Norm OVE E 8101 ist nun als kompaktes Kompendium erhältlich

OVE E 8101 erscheint als kompaktes Kompendium

Für Sicherheit bei der Errichtung und dem Betrieb von elektrischen Anlagen zu sorgen, war eines der Hauptmotive zur Gründung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik – und das bereits im Jahre 1883. Vor 130 Jahren erschien schließlich die erste OVE-Sicherheitsvorschrift für elektrische Anlagen und war damit weltweit eine der ersten normativen Vorschriften zur fachgerechten Elektroinstallation.

Seither wurden die Errichtungsbestimmungen kontinuierlich adaptiert, um stets dem Stand der Technik zu entsprechen und höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Diese Errichtungsbestimmungen sind als ÖVE-EN 1 Reihe sowie ÖVE/ÖNORM E 8001 Reihe bekannt.

Erleichterungen und Vorteile
Mit 1. Jänner 2019 werden die gesamten Errichtungsbestimmungen nun in einem neuen Kompendium übersichtlich gefasst: Mit der Herausgabe der neuen Norm OVE E 8101 – Elektrische Niederspannungsanlagen erhalten die Anwender ein übersichtliches und kompaktes Normenbuch an die Hand, das alle Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen enthält. Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, hält dazu fest: „Der Normenanwender profitiert künftig von der übersichtlichen Zusammenstellung sämtlicher relevanten Errichtungsbestimmungen in einem Band. Gleichzeitig bedeutet dieser Schritt eine wesentliche Erleichterung bei redaktionellen Überarbeitungen und vermeidet Doppelgleisigkeiten“. Ein weiteres Kriterium ist, dass die nun vorliegende neue nationale elektrotechnische Norm OVE E 8101 strukturell als auch technisch dem gleichwertigen harmonisierten europäischen Normungsdokument „Errichtung von Niederspannungsanlagen“ der europäischen Normungsorganisation CENELEC entspricht. Wobei das etablierte nationale Schutzkonzept in der OVE E 8101 beibehalten wird.

Anwendungsbereich
Die neue Norm OVE E 8101 enthält Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen und dient zum einen dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten vor Gefahren und Beschädigungen im Zusammenhang mit elektrischen Niederspannungsanlagen. Zum anderen tragen diese Anforderungen zum Erhalt der ordnungsgemäßen Funktion solcher Anlagen bei.

Die in der neuen Norm festgelegten Anforderungen gelten z. B. für Wohnungen und Wohngebäude, Gewerbe und Industrie, Bürogebäude, öffentliche Gebäude, landwirtschaftliche und gartenbauliche Anwesen, Fertigteilgebäude, Caravans, Baustellen, vorübergehend errichtete Anlagen, Marinas, Beleuchtungsanlagen im Freien, medizinisch genutzte Bereiche, PV-Anlagen, Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen sowie zugehörige elektrische Anlagen.

Veröffentlichung und Beratung
Die Veröffentlichung der OVE E 8101 erfolgte am 1. Jänner 2019. Bestellungen sind über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop möglich. Das gesamte Kompendium der OVE E 8101 ist in der Druckversion um 600,- Euro exkl. MwSt. (für OVE-Mitglieder gilt ein vergünstigter Preis) zu beziehen. In PDF-Form zum elektronischen Download ist die OVE E 8101 um 480,- Euro exkl. MwSt. erhältlich. Bei Fragen stehen Ihnen die Technischen Referenten des OVE sowie der Verkauf gerne zur Verfügung: Tel. +43 (0) 1 587 63 73, E-Mail: ove(at)ove.at.

Mit der OVEakademie stets am Stand der Technik
Die OVEakademie bietet im Rahmen ihres Seminarprogramms entsprechende Fortbildungsveranstaltungen, die auf die neue Norm OVE E 8101 Bezug nehmen. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm findet sich unter https://akademie.ove.at. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
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2. Jänner 2019: Störungsfreies und sicheres Funktionieren elektronischer Geräte

Neue OVE-Richtlinie zu EMV-, Potentialausgleichs-, Erdungs-, Blitzschutz- und Überspannungsschutz-Konzept in Gebäuden

Der Einsatz elektronischer Geräte nimmt seit Jahren stetig zu – sei es im Unterhaltungssegment, in der Telekommunikation oder auch vermehrt in Stromversorgungsnetzen. Für ein sicheres und störungsfreies Funktionieren mehrerer solcher Geräte innerhalb eines Gebäudes gilt es, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) jeder einzelnen Anlage bzw. jedes einzelnen Betriebsmittels zu gewährleisten. Aber auch für das Gebäude selbst stellen sich besondere Anforderungen in Hinblick auf die elektromagnetische Verträglichkeit, die Potentialausgleichs- und Erdungsanlage sowie das Blitzschutzsystem.

Um später von einem sicheren und zuverlässigen Betrieb ausgehen zu können, ist die entsprechende Koordination bereits bei der Planung unerlässlich, ebenso wie das Verwenden von geeigneten Komponenten sowie das fachgerechte Errichten der Anlage. Nachträgliche Änderungen bzw. Reparaturen sind zumeist mit großem technischen und finanziellen Aufwand verbunden.

Überblick über festgelegte Anforderungen
Die neue OVE-Richtlinie R 15 „EMV-, Potentialausgleichs-, Erdungs-, Blitzschutz- und Überspannungsschutz-Konzept in Gebäuden – Allgemeines“ gibt Hilfestellung bei der Erstellung eines entsprechenden Konzeptes, das als Grundlage für die Planung der baulichen Maßnahmen sowie der technischen Ausrüstung von Gebäuden erforderlich ist. Oberstes Ziel dabei ist es, Personen zu schützen und die Betriebssicherheit von Geräten zu gewährleisten. Die Richtlinie bietet einen Überblick über die in den relevanten Normen und technischen Regeln festgelegten Anforderungen und kann im OVE-Webshop unter https://www.ove.at/shop als PDF um 60,08 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 75,10 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Fortbildung mit der OVEakademie
Der OVE bietet mit seiner OVEakademie auch Fortbildungsseminare zu den entsprechenden Normen an. Weitere Informationen dazu sind unter https://akademie.ove.at zu finden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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