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Aktuelle Pressemeldungen

12. Dezember 2017: Ausgezeichnete Energie-Videos & Künstliche Intelligenz als Rap erklärt

Ausgelassener Jubel aller Preisträger/innen im Hörsaal der TU Wien
Helmut Leopold begeisterte die Besucher/innen, unter anderem auch OVE-Präsident Franz Hofbauer
und die Vorsitzende des Vereins ScienceCenter Netzwerk, Margit Fischer (vorne links), mit seinem Impulsvortrag zum Thema „Künstliche Intelligenz“

Foto-Downloads in HighRes Foto 1, Foto 2 (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)

Schüler/innen aus der Steiermark, aus Oberösterreich und aus Wien sind die Preisträger/innen des diesjährigen Videowettbewerbs „3... 2... 1... ENERGIE! Alles, was uns antreibt“ von ScienceClip.at und AIT Austrian Institute of Technology. In der Kategorie Studierende überzeugte ein Student der TU Graz die Jury und schließlich auch das junge und junggebliebene Publikum der Preisverleihung mit seiner 180-Sekunden-Erklärung des Themas „Künstliche Intelligenz“, die er live im Stil eines Rap-Songs präsentierte.

Die Jury des Videowettbewerbs, den die Wissenschaftskommunikations-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, heuer bereits zum fünften Mal gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology veranstaltete, stand vor keiner leichten Entscheidung: Sie musste aus insgesamt 84 Einreichungen aus ganz Österreich die besten Schüler/innen-Videos zum Thema Energie bzw. die beste schüler/innengerechte Erklärung von Künstlicher Intelligenz auswählen. Letzten Donnerstag war es dann soweit: Die Siegerinnen und Sieger wurden an der TU Wien im Rahmen einer unterhaltsamen Preisverleihung mit intellektuellem Mehrwert ausgezeichnet.

Spannende Themen in Hörsaalatmosphäre
Wie OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer in seiner Begrüßung festhielt, sind im Zuge der Produktion der eingereichten Videos ein paar hundert Schülerinnen und Schüler intensiv in die Welt der Naturwissenschaft und Technik eingetaucht und haben sich mit dem Themenfeld Energie auseinandergesetzt. Ein hochaktuelles und durchaus kritisch zu betrachtendes Thema, das heuer auch Inhalt der Wettbewerbskategorie Studierende war, beleuchtete Dipl.-Ing. Helmut Leopold in seinem Impulsvortrag „Künstliche Intelligenz – Sind Maschinen intelligent? Können Tauben und Maschinen abergläubisch sein?“. Seine Antworten auf diese Fragen sowie Einblicke in den aktuellen Forschungsstand, ethische Herausforderungen und die „Pubertät von Robotern“ stießen auch bei den Schüler/innen auf großes Interesse und gaben dem Publikum zahlreiche Denkanstöße mit auf den Weg.

Die Preisträger/innen
Höhepunkt der Veranstaltung war naturgemäß die Verleihung der Preise inkl. Präsentation der Siegervideos. Die Preisträger/innen 2017 sind:

*Kategorie Schüler/innen I – Unterstufe

1. Platz: „Science Clip 3 2 1 ENERGIE... Alles was uns antreibt“, 4D-Klasse des BG/BRG Leoben 1; 2. Platz: „Strom sparen und speichern“, Tobias Hansbauer, Vincent Meyer, Marcus Tomandl, Felix Einböck, Philipp Lehner, Eduard Leidinger, Konstantin Hörmanseder, NMS Riedau

*Kategorie Schüler/innen II – Oberstufe

1. Platz: „Wasserstoffmotor“, Alexander Ortner, Maximilian Enenkel, BG/BRG Pichelmayergasse, Wien; 2. Platz: „Das Kugelstoßpendel“, Melanie Draskovits, Miriam Pöchhacker, BG/BRG Pichelmayergasse, Wien

*Der Sonderpreis für die Schule mit den meisten Einreichungen ging – zum dritten Mal in Folge – an das BG/BRG Pichelmayergasse in Wien. Der Dank galt dabei vor allem den beiden Lehrer/innen Mag. Ivan Poropat und Mag. Margot Schiller, die zahlreiche Schüler/innen zur Teilnahme am Wettbewerb motiviert haben.

*Kategorie Studierende

In der Kategorie Studierende lautete die Herausforderung dieses Jahr: „Erklär's in 180 Sekunden: Künstliche Intelligenz“. Dabei sollten die Fragestellungen „Was ist Künstliche Intelligenz?“ und „Wie schätzt du die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz ein?“ so anschaulich beantwortet werden, dass Schüler/innen ab 10 Jahren der Erklärung folgen können. In den Augen der Jury hat Maximilian Steger von der TU Graz diese Herausforderung am besten gemeistert. Dass diese Entscheidung richtig war, bewies der frenetische Applaus des mehrheitlich jugendlichen Publikums, als Maximilian Steger seine Erklärung live als Rap präsentierte.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch eine Wissenschaftsshow des Moderators und Juryvorsitzenden Dr. André Lampe. Der Physiker und Wissenschaftskommunikator aus Berlin brachte ein besonderes Mikroskop aus den 1950er Jahren mit nach Wien und gab damit Einblick in seine Forschungsarbeit.

Die Jury
Die Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Dr. André Lampe waren: Mag. Christa Bernert (bmvit), Dr. Walter Ehrlich-Schupita (TU Wien), Mag. (FH) Janine Handel (Faszination Technik), Dr. Stefan Kalchmair (Helbling Technik GmbH), Mag. Verena Kotzab (Wissensfabrik Österreich), Mathieu Mahve-Beydokhti, BSc (ScienceCenter Netzwerk), Mag. (FH) Michael Mürling (AIT Austrian Institute of Technology), Dr. Clemens Ostermaier (Infineon Technologies Austria), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE), Mag. Alexandra Reischl (Joanneum Research), Mag. (FH) Sabine Sattler, MA (Faszination Technik), Dipl.-Ing. Florian Schmid (ScienceCenter Netzwerk), Mag. Petra Siegele (youngScience), Stefan Zitz, M.Sc., PhD-Student (Forschungszentrum Jülich GmbH, Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg).

Neuauflage 2018
ScienceClip.at wird auch im Herbst nächsten Jahres wieder einen Wissenschafts-Videowettbewerb für Schüler/innen und Studierende veranstalten, alle Informationen dazu werden zeitgerecht auf der Webseite sowie den Social Media-Kanälen von ScienceClip.at zu finden sein.

Foto-Downloads in HighRes Foto 1, Foto 2 (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

www.scienceclip.at | www.facebook.com/ScienceClip.at | twitter.com/ScienceClipat | Instagram: @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Telefon: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

6. Dezember 2017: OVE-Normentag 2017

Elektrotechnische Normung und Standardisierung im Zeichen der Digitalisierung

Die digitale Transformation ist das Schlagwort der Stunde. Dies wurde auch im Rahmen des OVE-Normentags deutlich, der vor wenigen Tagen im Haus der Ingenieure in Wien stattfand. Längst arbeiten Expertinnen und Experten auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene daran, die normativen Rahmenbedingungen für die Elektrotechnik und Informationstechnik in Hinblick auf die unaufhaltbare Digitalisierung festzulegen.

Ing. Werner Fischer, Präsident des Österreichischen Nationalkomitees von IEC und CENELEC, begrüßte die zahlreichen Teilnehmer/innen an der bereits traditionellen Informationsveranstaltung und gab einen kurzen Ausblick auf aktuelle Themen und Trends: „Die Digitalisierung stellt zweifelsohne eine große Herausforderungen für die elektrotechnische Normung dar, die keine Normungsorganisation für sich alleine bewältigen kann. Umso wichtiger ist es, sich auf europäischer wie internationaler Ebene aktiv einzubringen. Nur gemeinsam – auch im Austausch zwischen den jeweiligen Standardisierungsorganisationen – können zukunftsorientierte und belastbare Ergebnisse erreicht werden“.

Technologischer Wandel passiert – aktives Mitgestalten zählt
Ganz in diesem Sinne präsentierte Dr. Ralph Sporer, Vize-Präsident der IEC und Vorsitzender des IEC Standardization Management Board, den jüngst erstellten IEC Masterplan. Sporer zeigte sich von einem raschen technologischen Wandel überzeugt und appellierte gleichzeitig an alle Expert/innen, am Normungsprozess mitzuwirken. Nur wer sich aktiv beteiligt, kann die anstehenden Veränderungen entsprechend mitgestalten.

Ähnlich lautete die Botschaft von Dipl.-Phys. Dirk Weiler, Vorsitzender des Boards von ETSI, der europäischen Organisation für Standardisierung im Informations- und Kommunikationsbereich. Weiler informierte in seinem Vortrag über Nutzen und Möglichkeiten der Mitarbeit bei ETSI.

OVE-Award für Ing. Josef Witke
Nach einem umfassenden Bericht von Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, über die internationalen, europäischen und nationalen Aktivitäten des Verbandes, folgte der Höhepunkt der Veranstaltung: Technischer Rat Ing. Josef Witke, langjähriger Bundesinnungsmeister der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker bis Ende März dieses Jahres, wurde für seine Verdienste zum Aufbau der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Bundesinnung und OVE mit dem OVE-Award ausgezeichnet. OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel würdigte die „heute in jeder Hinsicht ausgezeichnete Zusammenarbeit, die von gegenseitigem Verständnis, Kollegialität und Respekt geprägt ist und lange Zeit keine Selbstverständlichkeit war“. Ing. Witke hat außerdem dafür gesorgt, den OVE in weiten Kreisen der Branche stärker sichtbar zu machen und damit die Anerkennung des OVE als Normungsorganisation und kompetente Stelle in allen Belangen der elektrotechnischen Regelsetzung gefördert.

In gewohnter Weise klang die Veranstaltung gesellig aus und bot noch ausreichend Gelegenheit zu fachlichen und informellen Austausch.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Foto-Downloads in HighRes Foto 1, Foto 2 (Fotocredit: OVE/M. Steiner)

Überreichung des OVE-Awards an Ing. Josef Witke (r.), Bundesinnungsmeister i.R., durch Dipl.-Ing. Christian Gabriel (l.), Leiter des Bereichs Normung im OVE, und Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär (M.)
Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister-Stellvertreter, Ing. Josef Witke, Bundesinnungsmeister i.R., Ing. Werner Fischer, Präsident des Österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC, Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär (v.l.)

22. November 2017: Normung - Austrian Standards und OVE erneuern Kooperation

Jahrelange Partnerschaft wird auf neuer Basis fortgesetzt und soll Doppelgleisigkeiten vermeiden

Austrian Standards und der Österreichische Verband für Elektrotechnik OVE haben ihre Kooperationen im Bereich Normung und beim Verkauf von normativen Produkten erneuert. Entsprechende Abkommen haben die beiden Präsidenten, o.Univ.Prof. DDr. Walter Barfuß (Austrian Standards) und Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, MBA (OVE), zusammen mit OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel und Austrian-Standards-Direktorin DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha dieser Tage in Wien unterzeichnet.

„Damit wird die jahrelange Partnerschaft zwischen den beiden Normungsorganisationen – wobei Austrian Standards für den allgemeinen Bereich zuständig ist und der OVE für den Bereich Elektrotechnik – mit einer zeitgemäßen Vertragsstruktur fortgesetzt“, wie die beiden Präsidenten betonten. Anlass, um die vertraglichen Beziehungen neu zu ordnen, waren die Änderungen, die das Normengesetz 2016 sowie die Novellierung des Elektrotechnikgesetzes mit sich brachten.

Die Zusammenarbeit im Bereich Normung betrifft im Wesentlichen den regelmäßigen Informationsaustausch, z. B. zu gemeinsamen Themen auf europäischer Ebene, um im Interesse der Norm-Anwender und der Unternehmen und Organisationen, die an der Normung mitwirken, Doppelgleisigkeiten zu vermeiden. Ebenso ist vorgesehen, gemeinsame Ausschüsse zu bilden, wenn solche auf europäischer und/oder internationaler Ebene bestehen. Darüber hinaus wurde ein koordiniertes Vorgehen im Bereich der europäischen Telekommunikationsstandards vereinbart. OVE und Austrian Standards sind Mitglieder im European Telecommunications Standards Institute ETSI.

Wichtig für Normen-Anwender: Sämtliche Publikationen des OVE sind – im Sinne eines One-Stop-Shop – auch bei Austrian Standards erhältlich.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Über Austrian Standards:
Standards sind von Fachleuten erarbeitete Empfehlungen. Sie dienen dem Wohl und der Sicherheit aller, machen das Leben einfacher und sorgen dafür, dass eins verlässlich zum anderen passt. Standards (z. B. ÖNORM, ISO) stehen für Qualität und damit für Vertrauen in Produkte und Leistungen. Austrian Standards stellt seit 1920 als unabhängige und neutrale Plattform einen transparenten Prozess zur Entwicklung von Standards in Österreich sicher.
Als das österreichische Mitglied von CEN, dem European Committee for Standardization, und ISO, der International Organization for Standardization, ermöglicht Austrian Standards allen, an der Entwicklung von Standards mitzuwirken. So wird sinnvolles und international anerkanntes Fachwissen leicht zugänglich und anwendbar.
Austrian Standards beschäftigt 111 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Standards sorgen in Österreich für ein Mehr an innovativer Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 2,5 Mrd.
www.austrian-standards.at

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Foto-Download in HighRes (Fotocredit: Austrian Standards/J. Stern)

Kooperation erneuert: (1.R.v.l.) Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE-Generalsekretär), Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, MBA (OVE-Präsident), o.Univ.Prof. DDr. Walter Barfuß (Austrian Standards-Präsident), DDr. Elisabeth Stampfl-Blaha (Austrian-Standards-Direktorin); (2.R.v.l.) Dipl.-Ing. Christian Gabriel (Geschäftsführer OVE-OEK Österreichisches Elektrotechnisches Komitee), Dr. Karl Grün (Director Standards Development, Austrian Standards Institute), Wilhelm Takats (Director Standards, Austrian Standards plus GmbH)
(Fotocredit: Austrian Standards/J. Stern)

20. November 2017: Unternehmenserfolg durch Diversität in der Führung

Dr. C. Materazzi-Wagner (Energie-Control Austria), Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk (Wien Energie GmbH), Dipl.-Ing. Karin Mottl, MSc. (Energiepark Bruck/Leitha) (v.l.) im Gespräch mit Dr. M. Handler (ÖGUT) (l.)

femOVE lud zum Netzwerktreffen

Trotz zahlreicher Initiativen in den letzten Jahren sind Frauen in Führungspositionen heimischer Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert. Aktuelle Zahlen von Eurostat zeigen dies deutlich: So liegt Österreich mit nur 23 Prozent Anteil an weiblichen Führungskräften an viertletzter Stelle unter den 28 EU-Ländern. Der Durchschnitt innerhalb der EU liegt immerhin bei 35 Prozent.

Zwar hat sich in den letzten zehn Jahren der Anteil von Frauen in der Geschäftsführung österreichischer Unternehmen laut dem Frauen .Management.Report.2017 der Arbeiterkammer langsam, aber stetig erhöht. So nehmen bereits in einigen Unternehmen der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft Frauen die obersten Führungspositionen ein, wie beispielsweise bei Infineon Technologies Austria, Fronius International oder ÖBB Infrastruktur. Dennoch besteht auch hier noch großer Nachholbedarf, um mehr Frauen in der Geschäftsführung, im Vorstand oder Aufsichtsrat, als Abteilungs-, aber auch Team- und Projektleiterinnen zu sehen.

Investition in die Zukunft
femOVE, die Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen auf ihren Karrierewegen zu inspirieren, zu motivieren und bei ihrem Aufstieg zu unterstützen. Zugleich bestärkt femOVE auch seine Mitgliedsunternehmen bei der Frage der Steigerung des Frauenanteils und macht die Best Practice innerhalb der Branche sichtbar.

„Gerade in der Zeit des strukturellen Wandels und der digitalen Transformation, in welcher sich unsere Branche befindet, braucht es Diversität in Führungsteams. Nur so gelingt es, sich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen“, ist femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., überzeugt und ergänzt: „In Führungs- sowie Expertenpositionen sollten Unternehmen die Steigerung des Frauenanteils und deren langfristige Bindung als strategisches Ziel sehen, proaktiv vorantreiben und letztlich als Wettbewerbsvorteil einsetzen.“

Frauen-Leadership
Unter dem Motto „Frauen-Leadership“ fand am 16. November 2017 ein Netzwerktreffen statt, zu dem femOVE gemeinsam mit der ÖGUT geladen hatte. Die ÖGUT Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik stellte dabei das Projekt „Gender Career Management“ vor, das Betriebe fördert und kostenlos berät, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und vom Sozialministerium sowie dem Europäischen Sozialfonds der EU unterstützt wird. In zwei Keynotes, rege geführten Diskussionen und den bestärkenden Best Practice-Beispielen wurde klar, dass Diversität in der Führung den Unternehmenserfolg deutlich steigern kann und gelebte Chancengleichheit der Motor für erfolgreiche betriebliche Weiterentwicklung ist.

Zwischen Forderung & Förderung
Spannend gestalteten sich auch die Interviews mit drei erfolgreichen Vertreterinnen der Elektrotechnikbranche in Führungspositionen, allesamt prominente femOVE-Mitglieder: Dipl.-Ing. Dr. Christine Materazzi-Wagner, Leiterin der Abteilung Strom der Energie-Control Austria, Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Prokuristin und Leiterin Regenerative Erzeugung und Beteiligungsmanagement der Wien Energie GmbH, sowie Dipl.-Ing. Karin Mottl, MSc., Geschäftsführerin des Energieparks Bruck/Leitha, sprachen über ihre jeweiligen Wege in die Führungsetage, über Forderung und Förderung, Stolpersteine und Bewältigungsstrategien, Disziplin sowie ein klares Ziel vor Augen. Ihr Appell an die Zuhörerinnen: Trauen Sie sich eine Führungsposition zu und zeigen Sie Ihre Bereitschaft dazu deutlich auf! Ihre Schilderungen wirkten anregend und motivierten die eine oder andere Besucherin, auch selbst den Weg durch die viel zitierte „Gläserne Decke“ zu finden.

Die Diskussionen über Gestaltungsmöglichkeiten der beruflichen Laufbahn gingen anschließend beim geselligen Ausklang weiter. Die Teilnehmerinnen – unter ihnen weibliche Führungskräfte, Expertinnen, Professorinnen, Studentinnen sowie Personalistinnen – tauschten eigene Erfahrungen aus und nutzten die Gelegenheit, diesmal weitere Kontakte auch außerhalb der Elektrotechnikbranche zu knüpfen, um künftige Synergien zu nutzen.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Foto-Download in HighRes (Fotocredit: OVE/Ritsch)

27. Oktober 2017: Girls! TECH UP 2017 – 600 Mädchen stürmten das Ingenieurhaus

Über 600 Schülerinnen besuchten Girls! TECH UP, den Erlebnistag zu Berufen in der Elektro- und Informationstechnik (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)
Top-Unternehmen der Branche präsentierten Technikerinnen-Jobs und -Karrieren sowie erfinderische Mitmach-Aufgaben (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)
Mit Begeisterung wurden Drahtfiguren gelötet... (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)
... und Schaltkreise zusammengebaut (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)
Eine der vier glücklichen Gewinnerinnen eines Smartphones, zur Verfügung gestellt von A1, mit der OVE-Verbands-Spitze Dr. F. Hofbauer (l.), Dipl.-Ing. P. Reichel (2.v.r) und femOVE-Vorsitzende M. Leonhardt, Ph.D. (r.) (Foto: OVE/Nina De Boes)
Michaela Leonhardt, Ph.D., femOVE-Vorsitzende und Initiatorin von Girls! TECH UP (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)

 

femOVE-Initiative weckt Begeisterung für Technik

Die Begeisterung, mit der über 600 Schülerinnen an den kreativen Technik-Stationen ihr Geschick versuchten, war im Ingenieurhaus nicht nur spürbar – sie war auch höchst ansteckend…

Am Freitag, den 20. Oktober 2017, fand in Wien die zweite Auflage von Girls! TECH UP statt – ein Erlebnistag für Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren, bei welchem sie Berufe in der Elektro- und Informationstechnik kennenlernen und testen können. Top-Unternehmen der Branche präsentierten Technikerinnen-Jobs und -Karrieren sowie erfinderische Mitmach-Aufgaben – so wurden zum Beispiel Drahtfiguren gelötet, Schaltkreise zusammengebaut oder mittels Lampe und Photovoltaik-Zellen elektronische Käfer zum Laufen gebracht.

(Elektro-)Technik-Jobs sind die Zukunft
Girls! TECH UP ist eine Initiative von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, mit dem Ziel, Schülerinnen für Berufsmöglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnikbranche zu sensibilisieren und die attraktiven Karrierewege aufzuzeigen. femOVE-Vorsitzende und Initiatorin des Projektes, Michaela Leonhardt, Ph.D., mit voller Überzeugung über den Erfolg der Veranstaltung: „Die zunehmende Digitalisierung trifft alle Lebensbereiche – Kommunikation, Mobilität, Energieversorgung… – und lässt neue Berufe entstehen. Eines ist klar: Berufe in der Technik sind für viele Schülerinnen die Zukunft! Zeitgemäße Berufsbilder und adäquate Rollenbilder darzustellen, ist das, wo unsere Initiative ansetzt. Und die Erfolge lassen nicht lange auf sich warten: Schon im Vorjahr ist es uns mit Girls! TECH UP gelungen, einige Mädchen zum Schritt in Richtung Elektro- und Informationstechnik oder Energiewirtschaft zu ermutigen – und ich bin mir sicher, dass wir heuer diesen Trend weiter fortsetzen!“.

Praktische Tipps – offene Gespräche – mitreißende Karrieren
Personalist/innen gaben konkrete Tipps für Praktika oder eine Lehre in den Unternehmen, und so konnte sich manche Teilnehmerin gleich einen Platz für die berufspraktischen Tage oder Schnuppertage sichern. Aus den Gesprächen mit Fachexpertinnen konnten die Mädchen Einblick in deren Berufsalltag gewinnen, Eindrücke von den vielseitigen Berufsmöglichkeiten bekommen und – nicht zuletzt – sich von der Freude an ihren Aufgaben mitreißen lassen! Dabei blieb keine Frage offen: Wie ist es, als Frau in einem Team aus lauter Männern zu arbeiten? Ist die Ausbildung nicht zu schwierig? Passt ein Beruf in der Technik überhaupt zu mir? Und wieviel kann ich dabei verdienen? – vor allem dafür haben sich die Mädchen brennend interessiert.

Welche Aufgaben Schülerinnen beim Besuch einer Höheren Technischen Lehranstalt erwarten und welche Berufsmöglichkeiten sich danach eröffnen – dazu konnten sich die Mädchen an den Ständen der HTL mit Professor/innen, aber auch direkt mit Schülerinnen austauschen.

Berufswahl abseits gängiger Rollenbilder
Auch Workshops zum Thema „Was willst du werden?“ standen am Programm, diesmal mit Magdalena Vachova aus der Karriere-Redaktion des Kurier und Mag. Stefan Patak, dem Co-Gründer der Berufsbilderplattform Whatchado. Beide appellierten an die Mädchen, sich bei ihrer Berufswahl auch abseits der gängigen Rollenbilder inspirieren zu lassen, Erwachsene nach deren Beruf und Werdegang zu fragen und auch Ungewöhnliches auszuprobieren!

Einen weiteren Höhepunkt der Veranstaltung stellte für die Schülerinnen die Verlosung von Sachpreisen von Desigual sowie von insgesamt vier Smartphones, zur Verfügung gestellt von A1, dar. Davor hatten die Mädchen jedoch knifflige Aufgaben zu lösen. OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer und OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel überreichten die Preise an die glücklichen Gewinnerinnen. Zum Engagement des OVE, mehr Mädchen für die Wahl einer technischen Ausbildung bzw. eines technischen Berufes zu gewinnen, ist sich die Verbands-Spitze einig: Der OVE vertritt mit der Elektrotechnik und Informationstechnik ein besonders attraktives Umfeld, das hervorragende berufliche Chancen, insbesondere für Mädchen, bietet. Dies aufzuzeigen, ist ein großes Ziel, denn die Branche kann nur gewinnen, wenn es ihr gelingt, mehr weibliche Arbeitskräfte anzuziehen.

Fazit: Du kannst Technik!
In Gesprächen mit den teilnehmenden Schülerinnen wurde deutlich, dass einige Mädchen vorab etwas skeptisch waren, was sie an einem solchen Tag der Technik denn erwarten würde. Nach dem Überwinden von mancher kleinen Hemmschwelle war die Begeisterung jedoch groß und die Mädchen schließlich in einem bestärkt: „Du kannst Technik!“.

femOVE dankt seinen Projektpartnern A1, AIT, APG, Bosch, EATON, HTL Hollabrunn, HTL Mödling, Kapsch Group, ÖBB Infra, Verein Sprungbrett, TGM, Verbund und Wiener Stadtwerke.

Wir freuen uns schon auf Girls! TECH UP 2018! Weitere Informationen dazu finden Sie laufend unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
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Tel.: +43 316 873-7919
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Foto-Download in HighRes (Fotocredit: OVE/Nina De Boes)

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10. Oktober 2017: Strom à la carte: Vielfalt der Anwendungen und Lösungen

Hochkarätige Vertreter am Pressepodium sprachen zum Thema "Strom à la carte" und die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen (Foto: OVE-OGE/Dorfmeister)

Pressegespräch anlässlich der 55. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wien/Salzburg. Eine sichere Stromversorgung hat für unseren Alltag und für unsere Gesellschaft essentielle Bedeutung, man denke nur an die Versorgung von Krankenhäusern, Industriebetrieben, des Dienstleistungssektors oder unserer Haushalte. Als Selbstverständlichkeit wird dabei gesehen, dass der Strom zu jeder Zeit und in der erforderlichen Qualität „aus der Steckdose“ kommt – zählt Österreich ja zu den Ländern mit der stabilsten Stromversorgung.

Doch stellt sich die Frage: Steht Strom für uns quasi „à la carte“ zur Bestellung bereit? Welche unterschiedlichen Anforderungen haben Stromkunden – vom Großabnehmer bis zum Einzelhaushalt? Welchen Herausforderungen haben sich die Energiewirtschaft, aber auch  die Elektroindustrie zu stellen? Und welche technischen Voraussetzungen sowie politischen Maßnahmen sind dafür notwendig?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 12. und 13. Oktober 2017 in Salzburg stattfindet. Antworten darauf liefern hochkarätige Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Starke Netze und Einbindung der Industrie
„Die oft zitierte Energiewende zielt auf einen Umbau unseres Energiesystems, bei dem erneuerbare Energieträger eine zentrale Rolle spielen werden. Zahlen dazu nannte kürzlich Österreichs E-Wirtschaft. Sie sieht einen Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsystem auf 85 % bis 2030 und eine Erhöhung des Stromanteils im gesamten Energiesystem von aktuell 20 % auf ein Drittel. Damit dieser angepeilte Paradigmenwechsel auch gelingt, gilt es, Herausforderungen auf dem Gebiet der dezentralen Stromerzeugung und -speicherung, der E-Mobiltät bis zu Netz- und Datenmanagement für Smart Grids zu meistern. Insgesamt werden die dafür erforderlichen Investitionen insbesondere in die Netzinfrastruktur mit bis zu 50 Mrd. Euro bis 2030 abgeschätzt“, betont Dr. Franz Hofbauer, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

„Das bedeutet eine große Chance für die heimische Wirtschaft genauso wie für alle Institutionen in der Energieforschung. Diese auch zu nutzen, bedarf es allerdings einer starken Industrie, die auch über die entsprechende Wertschöpfung in Österreich verfügt, und einer noch intensiveren Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie“, so Hofbauer weiter.„Der Österreichische Verband für Elektrotechnik und hier insbesondere die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) bietet sich als Plattform an, das partnerschaftliche Zusammenwirken in den angesprochenen Bereichen zu unterstützen.“

Zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit
Die Halbleiterindustrie ist ein Paradebeispiel für Unternehmen, die besonders stark von einer zuverlässigen Stromversorgung abhängig sind. Dr. Thomas Reisinger, Vorstand für Operations bei Infineon Technologies Austria AG, nennt daher „eine stabile und verlässliche Stromversorgung sowie Netzstabilität für die Halbleiterindustrie als Großverbraucher als den zentralen Faktor, um wettbewerbsfähig zu sein“, und er ergänzt: „Die investitionsintensiven, hochsensiblen Anlagen laufen bei Infineon Austria 365 Tage im Jahr im Vollschichtbetrieb. Längere Ausfälle, aber auch bereits geringe Spannungsschwankungen haben – trotz interner zusätzlicher Sicherungssysteme – unmittelbare Auswirkungen auf die Produktion und bringen eine Reihe von nachgelagerten Effekten – Schäden an der Infrastruktur, Lieferverzögerungen, höhere Kosten – mit sich.“

Die österreichische Elektroindustrie ist bereit
„Die Elektroindustrie trägt durch die Entwicklung neuer und innovativer Produkte sowie durch ständige Weiterentwicklung bestehender Produkte wesentlich dazu bei, die Energiewende zu ermöglichen“, stellt Dipl.-Ing. Alexander Schwab, Senior Vice President von Andritz Hydro, fest: „Die Digitalisierung wird zu einer weiteren Vernetzung der bereits automatisierten Anlagen führen, durch Forschung und Entwicklung werden die notwendigen Schritte für eine schnelle Umsetzung gesetzt. Die österreichische Elektroindustrie ist jedenfalls bereit für Strom à la carte – genau dort, wo er gebraucht wird, genau in der Menge verfügbar, wie benötigt.“

Abgestimmtes System aus Kraftwerken und ausreichend dimensionierten
Stromnetzen

Eine wesentliche Rolle in der zuverlässigen Stromversorgung kommt den Netzen zu, wie Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Technischer Vorstandsdirektor Austrian Power Grid (APG), erläutert: „Ein leistungsfähiges und flexibles Stromnetz ist erfolgsentscheidend, wenn es darum geht, die erneuerbaren Potenziale in Österreich und in Europa nutzbar zu machen und gleichzeitig unser hohes Niveau in der Versorgungssicherheit auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.“ Und er führt weiter aus: „Die Energiewende – also die Umsetzung eines CO2-freien Energieversorgungssystems – ist eine Mammutaufgabe. Der europäische Kraftwerkspark wird in Richtung eines CO2-freien erneuerbaren Erzeugungssystems umgebaut. Zur sicheren Stromversorgung gehört aber ein abgestimmtes System aus Kraftwerken und ausreichend dimensionierten Stromnetzen. Die synchronisierte Weiterentwicklung beider Bereiche ist in ganz Europa nach wie vor unzureichend. Während der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik schnell voranschreitet, wird die Umsetzung wichtiger Netzausbauprojekte durch langwierige Genehmigungsverfahren verzögert. Bestes Beispiel dafür ist die Salzburgleitung, für die es auch nach mittlerweile über 50 Verfahrensmonaten noch immer kein grünes Licht gibt.“  

Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung als Herausforderungen
Das Motto der diesjährigen OGE-Fachtagung „Strom à la carte – die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen“ treffe sehr gut auf sein Unternehmen zu, so Dr. Walter Tenschert, Geschäftsführer Salzburg Netz GmbH. „Die Salzburg AG als Energieversorgungsunternehmen und deren Netztochter Salzburg Netz GmbH versorgen große Industriekunden, städtische Stromnetze, ländliche Netzgebiete vom Flachland bis zum Hochgebirge, Tourismusgebiete mit leistungsstarken Lift- und Beschneiungsanlagen oder große Hotelanlagen. Diese Bandbreite stellt besondere Anforderungen und erfordere vielfältige Lösungen, welche sich jedoch in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben“, stellt Tenschert fest: „War es bei der Elektrifizierung vor ca. 50 Jahren in erster Linie wichtig, überhaupt Strom in die entlegensten Winkel des Landes zu bringen, so stellen heute in erster Linie Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung die Herausforderung dar.

Österreichs Stromkunden profitieren von höchster Verfügbarkeit
„Die sichere Versorgung mit Strom und Gas ist ein Thema, das seit Jahren auf der Agenda der Regulierungsbehörde ganz oben steht und weiterhin Topthema bleiben wird“, betont Dipl.-Ing. Andreas Eigenbauer, Vorstand e-control. Einerseits können sich die österreichischen Stromkunden auf eine sehr zuverlässige Stromversorgung verlassen. Die durchschnittliche Stromausfallsdauer 2016 ist hier erneut gesunken. Andererseits steht die heimische Stromversorgung, nicht zuletzt durch die immer höhere volatile Stromerzeugung, unter einem enormen Druck.“ Und er verweist: Um die Stromlücke aus der volatilen Erzeugung zu füllen, mussten heuer im Winter in Österreich Gaskraftwerke eingesetzt werden. Das hat uns real vor Augen geführt, wie stark Österreich in kritischen Situtationen energetisch nach wie vor von den thermischen Kraftwerken abhängig ist. Auch die Neueinordnung der Speicherkraftwerke ist erforderlich, weil damit nur Tages- bzw. Wochenspeicher realisierbar sind.“
Eigenbauers Schlussfolgerung: „Notwendige Maßnahmen bestehen nicht nur im weiteren Netzausbau, sondern auch in der Einbeziehung der Nachfrage in die Lösung des Lastausgleichs, in der Sicherung der Verfügbarkeit thermischer Kraftwerke sowie in der Weiterentwicklung von Brennstoffen als Langzeitspeicher.“

Spannender Dialog mit interessantem Erfahrungsaustausch
„Wie den Anforderungen heute und in Zukunft entsprochen werden kann, wird bei der diesjährigen OGE-Fachtagung durch hochrangige Experten der Elektrizitätswirtschaft, der Elektroindustrie sowie aus Lehre und Forschung aufgezeigt, sodass ein spannender Dialog mit interessantem Erfahrungsaustausch erwartet werden darf“, fasst Prok. Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE)/ Wiener Netze GmbH, das Programm der Veranstaltung zusammen.

Das Motto „Strom à la carte – die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen“ wird die nächsten zwei Veranstaltungstage leiten und die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Foto-Download in HighRes (Fotocredit: OVE-OGE/Dorfmeister))

21. September 2017: 3... 2... 1... Mitmachen! Videowettbewerb von ScienceClip.at gestartet

Juryvorsitzender Dr. André Lampe bei der Videowettbewerbs-Preisverleihung im Vorjahr

ScienceClip.at, die Wissenschaftskommunikations-Plattform des OVE, und AIT suchen in einem Wettbewerb Schüler/innen-Videos zum Thema „Energie“ sowie Studierende, die „Künstliche Intelligenz“ auf den Punkt bringen können.

Wer ein Video zu einem naturwissenschaftlichen oder technischen Thema produziert, setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander und entwickelt ein tieferes Verständnis und mitunter auch anhaltende Begeisterung dafür. Die OVE-Initiative ScienceClip.at, die sich für eine Linderung des Nachwuchsmangels im Bereich der Technik engagiert, sieht das als wesentliche Motivation für die Veranstaltung eines Videowettbewerbs für Schülerinnen und Schüler.

Alles, was uns antreibt
Diese Woche fällt der Startschuss für die bereits 5. Auflage des Videowettbewerbs, den ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet. Gesucht sind heuer die besten von Schüler/innen produzierten Wissenschaftsvideos zum Thema „3... 2... 1... ENERGIE! Alles, was uns antreibt“.

Die Bewertung der Videos erfolgt in den beiden Kategorien Unterstufe und Oberstufe, der 1. Platz wird jeweils mit einer GoPro-Actionkamera prämiert, Platz 2 mit Bluetooth-Lautsprechern. Die Schule mit den meisten eingereichten Videobeiträgen erhält einen auf sie zugeschnittenen Sonderpreis.

Neues Format: Erklär´s in 180 Sekunden
Das komplexe Thema „Künstliche Intelligenz“ in 180 Sekunden auf den Punkt bringen, und zwar so anschaulich, dass Schüler/innen der Erklärung folgen können – so lautet die diesjährige Herausforderung für Studierende. Das neue Wettbewerbsformat erfordert weniger Video-Know-how als vielmehr die Fähigkeit, wissenschaftliche Sachverhalte pointiert und einfach verständlich darzustellen. Der/die Studierende, dem/der das am besten gelingt, gewinnt einen attraktiven Preis. Bewertet werden die 180-Sekunden-Erklärungen durch die Jury anhand von ungeschnittenen Videoaufzeichnungen, die die Studierenden einreichen. Auf www.ScienceClip.at wird dann ein Mitschnitt der Live-Performance des Siegers/der Siegerin bei der Preisverleihung veröffentlicht.

Bestes Video einer Partnerinstitution
Auch die zahlreichen wissenschaftlichen Partnerinstitutionen der Plattform ScienceClip.at sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen: Eingereicht werden können bereits vorhandene oder eigens produzierte Videos zu den Themen Energie oder Künstliche Intelligenz. Das beste Video einer Partnerinstitution wird mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.

Einreichschluss
Der Einreichschluss für alle Wettbewerbskategorien ist der 17. November 2017. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Physiker und Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe wird die Siegerbeiträge ermitteln, die dann am 7. Dezember 2017 an der TU Wien ausgezeichnet werden.

Alle Details zu den Wettbewerben sind online unter www.scienceclip.at/videowettbewerbe zu finden.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

www.scienceclip.at | www.facebook.com/ScienceClip.at | twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Telefon: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

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Fotocredit/Fotograf: OVE/Phillip Lichtenegger

 

 

5. September 2017: femOVE-Initiative Girls! TECH UP zeigt auf:

Erneuerbare Energien, Automatisierungstechnik, Datensicherheit… – hier finden sich die Frauenberufe der Zukunft

Längst sind Frauen in vielen Bereichen der (Elektro-)Technik präsent: Energietechnikerinnen sorgen dafür, dass der Strom – umweltfreundlich produziert – rund um die Uhr verlässlich aus der Steckdose kommt, Automatisierungstechnikerinnen schaffen das perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine z. B. in der Automobilindustrie, Cyber Security-Spezialistinnen gewährleisten, dass unsere digitalen Daten nur so verwendet werden, wie wir es vorsehen, und Medizintechnikerinnen entwickeln unverzichtbare Geräte für lebenserhaltende Operationen. Berufe in der Technik haben Zukunft – auch und gerade für Frauen!

Mädchen steht die gesamte Berufswelt offen
Mädchen können in zukunftsorientierten und -sicheren Jobs in der Technik Karriere machen und von den höheren Einkommenschancen profitieren. Der AMS-Gehaltskompass zeigt die Perspektive deutlich auf: Mit abgeschlossener Lehre im Handel oder Dienstleistungsbereich beträgt das Einstiegsgehalt etwa zwischen 1350,- und 1700,- Euro. Als Mechatronikerin im Bereich Medizintechnik steigt man nach erfolgreicher Lehre gleich mit 400,- bis 600,- Euro mehr ins Berufsleben ein. (Elektro-)Technikerinnen zählen zu den Top-Verdienern – als Versuchs- und Entwicklungsingenieurin oder Energietechnikerin beispielsweise lukriert man beim Berufseinstieg bereits zwischen 2710,- und 3010,- Euro.

20. Oktober 2017 – Girls! TECH UP – Entdecke deine Chancen
Am 20. Oktober 2017 geht im Haus der Ingenieure in Wien die zweite Auflage von Girls! TECH UP über die Bühne. Dabei sind alle Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren eingeladen, sich über die Chancen zu informieren, die eine Ausbildung bzw. ein Beruf in der (Elektro-)Technik für sie bietet. „Girls! TECH UP ist speziell für die Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft konzipiert – Bereiche, die derzeit und auch künftig eine der stärksten Mitarbeiter/innen-Nachfrage aufweisen und gleichzeitig innovative weibliche Verstärkung benötigen“, sagt Doktor Michaela Leonhardt, Initiatorin der Veranstaltung und Vorsitzende von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

Was werden die Mädchen bei Girls! TECH UP alles erleben? „Sie können mit Frauen in Elektrotechnik- und IT-Berufen reden, ihren Arbeitsalltag und ihre Ausbildungswege kennenlernen, dabei eigene Stärken reflektieren und Perspektiven für sich selbst entdecken“, erklärt Leonhardt. „Und die Mädchen dürfen und sollen alles fragen!“, bekräftigt sie weiter, „da die Veranstaltung auch konkrete Informationen über Einstiegschancen und Gehaltsmöglichkeiten, über Schnuppertage, offene Lehrstellen und Praktika bietet“. Selbst technische Aufgaben erfolgreich auszuprobieren, dabei vor allem Spaß zu haben und schließlich bestärkt mit der Einstellung „Du kannst Technik!“ nach Hause zu gehen – diese Kombination macht Girls! TECH UP für die Schülerinnen sowie ihre Begleitpersonen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik sieht die Förderung des weiblichen technischen Nachwuchses als wesentliches Ziel. „Der OVE vertritt mit der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik ein besonders attraktives Umfeld, das hervorragende berufliche Chancen für Mädchen bietet. Umgekehrt kann die Branche nur weiter wachsen, wenn es ihr gelingt, verstärkt Frauen für die interessanten technischen Berufe zu gewinnen. Mit Girls! TECH UP zeigen wir auf, welche Perspektiven die Elektrotechnik und Informationstechnik für Mädchen bietet und sichern unserer Branche so die Zukunft“, so OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, MBA zum Engagement des Verbands. „Und wir freuen uns sehr, dass sich bei Girls! TECH UP auch namhafte Unternehmen der Branche einbringen“.

Komm‘ mit deinen Eltern und mach‘ dich schlau!
Girls! TECH UP findet von 9 bis 17 Uhr in vier Blöcken statt. Das jeweils zweistündige Programm bietet Berufsberatungs-Workshops und technische Mitmachstationen, Technikerinnen-Interviews sowie ein attraktives Gewinnspiel mit insgesamt vier top-aktuellen Smartphones als Hauptpreise.

Schülerinnen mit ihren Eltern, aber auch Schülerinnengruppen in Begleitung ihrer Lehrer/innen, können sich gerne anmelden. Die Teilnahme an Girls! TECH UP ist kostenlos. Die Anmeldemöglichkeit sowie das detaillierte Programm finden sich unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp. Eine rasche Registrierung wird empfohlen, da die Plätze limitiert und bereits sehr gut gebucht sind.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

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