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Aktuelle Pressemeldungen

28. Juni 2018: youngOVE Wien schließt Kooperation mit Wiener Netze GmbH

Bereits während des Studiums Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen, das ist ein wesentliches Ziel des youngOVE – der Studierendenplattform im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Das Netzwerk der Studierenden der Elektro- und Informationstechnik bietet jedoch noch viel mehr: Bei den vielfältigen Diskussionsrunden, Vorträgen oder Netzwerk-Events besteht stets Gelegenheit, über den sprichwörtlichen „Tellerrand“ zu blicken. Besonders beliebt sind Exkursionen, die zumeist exklusive Einblicke in Branchen-Unternehmen ermöglichen. Dass die Themen auch wirklich die Studierenden-Interessen treffen, dafür sorgen die Vertreter/innen des youngOVE schließlich selbst: denn hier organisieren Studierende für Studierende.

Frühzeitige Kontakte
So können die Studierenden bereits während ihrer Ausbildung wertvolle Kontakte innerhalb der Branche aufbauen, Themen für Projekte und Abschlussarbeiten vereinbaren und auch potenzielle Arbeitgeber finden. Die Unternehmen schätzen den frühzeitigen Kontakt zu den künftigen Diplomingenieurinnen und Diplomingenieuren, denn in Zeiten großer Nachfrage nach hoch qualifizierten Absolvent/innen der Elektro- und Informationstechnik zählen persönliche Kontakte mehr denn je. Mit dieser Motivation  hat Wiener Netze GmbH jüngst eine Kooperation mit dem youngOVE geschlossen, welche die Aktivitäten der OVE-Studierendenorganisation an der Technischen Universität Wien unterstützt.

Die besten Köpfe sind gefragt
„Wir suchen stetig nach geeignetem Nachwuchs, denn auch das Netz der Zukunft will gewartet und geplant werden. Angehende Elektrotechnikerinnen und Elektrotechniker, die bereits während ihrer Ausbildung Interesse am Fachdiskurs zeigen, erwerben Vorkenntnisse, die ihnen bei ihrer künftigen Beschäftigung – so auch bei den Wiener Netzen, dem größten Kombinetzbetreiber Österreichs, – von Nutzen sein können“, erklärt Dipl.-Ing. Gerhard Fida, Geschäftsführer der Wiener Netze.

OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel ergänzt: „Wir freuen uns, mit Wiener Netze GmbH einen attraktiven Kooperationspartner für den youngOVE Wien gewonnen zu haben, wodurch wir das Angebot für Studierende im OVE noch erweitern können. Wir sind daher überzeugt, dass alle Beteiligten von der Partnerschaft profitieren werden."

Drehscheibe zwischen Wirtschaft und Wissenschaft
Der youngOVE wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, innerhalb des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik eine Plattform für Studierende der Elektro- und Informationstechnik zu etablieren, die als Drehscheibe zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und dem technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs dient. Der youngOVE ist an beiden Technischen Universitäten – in Graz und Wien – vertreten und freut sich über weitere Verstärkung.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Download in HighRes, Fotocredit: OVE

Freuen sich über die vereinbarte Kooperation: Fabian Zavarsky, Vorsitzender des youngOVE Wien, und Dipl.-Ing. Gerhard Fida, Geschäftsführer der Wiener Netze GmbH (v.l.)

14. Juni 2018: OVE-Generalversammlung wählt Dr. Kari Kapsch zum Präsidenten

„Die digitale Transformation bringt eine Vielzahl an Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten für die Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik mit sich“, stellte Dr. Kari Kapsch im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung des OVE fest. Was das für den OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik bedeutet und wie er sich hier zukunftsorientiert positionieren soll, um  die sich bietenden Möglichkeiten einer proaktiven Mitgestaltung zu nutzen, war Thema eines Strategieprozesses, dessen Ergebnisse und daraus abgeleitete Maßnahmen der neu gewählte OVE-Präsident nun präsentierte. „Jetzt gilt es, die Strategie rasch umzusetzen, wobei die Einbindung der Studierenden und Absolvent/innen sowie die Nachwuchsförderung ein besonderes Anliegen sind“, umriss Dr. Kapsch die aktuellen Aufgaben des Verbandes.

Neues OVE-Präsidium komplettiert
Als OVE-Präsident folgt Dr. Kari Kapsch, COO der Kapsch Group, auf Dr. Franz Hofbauer, MBA, APG Austrian Power Grid, der nach sechs Jahren als Präsident statutengemäß ausscheidet. Mit Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Vorstandsdirektor der APG Austrian Power Grid, wurde auch ein neuer Vizepräsident gewählt. Weiters gehören dem OVE-Präsidium Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas Kugi, TU Wien, und Mag. Arnulf Wolfram, Siemens, an. Dieses Gremium wird nun die nächsten Jahre die Geschicke des Verbandes leiten und damit Akzente für die Weiterentwicklung der Branche setzen.

Auszeichnung mit der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille
1958 gestiftet und bisher erst 32mal vergeben – die „Goldene Stefan-Ehrenmedaille“ ist die höchste OVE-Auszeichnung zur Würdigung der Verdienste um den Verband. Mit dieser Auszeichnung wurde der scheidende Präsident Dr. Franz Hofbauer geehrt. Hofbauer, der dem OVE seit 38 Jahren als Mitglied angehört, hat entscheidend zur guten Entwicklung des Verbands in den letzten zehn Jahren als Vizepräsident und Präsident beigetragen. Laudator Dr. Kapsch würdigte Hofbauers hervorragendes Engagement wie dessen außergewöhnliche menschlichen Qualitäten und fachlichen Qualifikationen und hob die vielfältigen Aktivitäten und Projekte hervor, die unter der Präsidentschaft Hofbauers initiiert und erfolgreich umgesetzt wurden.

Positive Bilanz über das Verbandsjahr
In einem Rückblick auf die Aktivitäten im abgelaufenen Verbandsjahr zog OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel erfreuliche Bilanz: Mit dem novellierten Elektrotechnikgesetz ETG 1992 erhielt der OVE den offiziellen Status der österreichischen elektrotechnischen Normungsorganisation, und in Folge dessen wurde auch die Kooperationsvereinbarung mit Austrian Standards International neu gefasst.  Ein neues Geschäftsfeld konnte mit der Prüfung und Zertifizierung von Kabeln und Leitungen erfolgreich aufgebaut werden. ALDIS, das österreichische Blitzortungssystem im OVE und weltweit anerkannte Stelle für Blitzforschung, erreichte mit einem neuen Algorithmus eine wesentliche Verbesserung in der Ortungsgenauigkeit. Weiterbildung und lebenslanges Lernen ist gerade in der Elektrotechnik und IKT-Branche essentiell. Der OVE bot hier mit mehr als 40 Veranstaltungen wieder ein breites Spektrum, von Seminaren bis zu internationalen Konferenzen. Reichel dankte abschließend allen Mitarbeiter/innen und ehrenamtlich tätigen Funktionär/innen, die – so der Generalsekretär – den Erfolg des OVE erst möglich gemacht haben.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
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Download in HighRes, Fotocredit: OVE/Martin Effenberger

OVE-Präsidium und Generalsekretär: Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner (APG Austrian Power Grid), Dr. Kari Kapsch (Kapsch Group), Dr. Franz Hofbauer, MBA (APG Austrian Power Grid), Prof. Dr. Andreas Kugi (TU Wien), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE) (v.l.)

12. Juni 2018: Mädchen können Technik! – das zeigt Girls! TECH UP ganz klar

Die femOVE-Initiative bietet auch heuer ein attraktives Programm für Schülerinnen

Ein Leben ohne Smartphone, Tablet und PC? Undenkbar! Ein Beruf mit der Möglichkeit, unsere digitale Welt mitzugestalten? Warum nicht?!

Die zunehmende Digitalisierung beeinflusst unseren privaten, schulischen bzw. beruflichen Alltag immer mehr. Doch, wie wäre es, den Verlauf der „digitalen Transformation“ aktiv mitzugestalten? Das ist nur eine der vielfältigen Möglichkeiten, ein spannendes Berufsfeld in der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik zu finden. Und Girls! TECH UP zeigt, wie es geht!

Spaß haben und Erfolgserlebnisse sammeln
Am 5. Oktober 2018 ist es wieder soweit: Girls! TECH UP – die Initiative von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Branche der Elektro- und Informationstechnik sowie Energiewirtschaft im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – lädt Mädchen zwischen 12 und 16 Jahren zu einem einzigartigen Erlebnistag ins Haus der Ingenieure. In enger Kooperation mit HTLs und Top-Unternehmen der Branche wartet ein spannendes Programm auf die Teilnehmerinnen. Spaß haben und Erfolgserlebnisse sammeln, stehen im Vordergrund bei den technischen Mitmach-Stationen. Sich mit erfolgreichen Technikerinnen, Personalist/innen und HTL-Schülerinnen zu unterhalten und dabei Tipps für den eigenen schulischen und beruflichen Weg zu bekommen, ist eine einmalige Chance für Schülerinnen sowie für deren Eltern. Genauso lassen sich Plätze für berufspraktische Tage oder Schnuppertage für eine Lehre direkt vor Ort vereinbaren.

Inspirierende Workshops und attraktives Gewinnspiel
„Was willst du werden?“ – diese brennende Frage vieler Schülerinnen steht im Mittelpunkt der Workshops, bei denen sich die Mädchen über ihre eigenen beruflichen Vorstellungen und Ziele Gedanken machen können. Unterstützt werden sie dabei von Mag. Magdalena Vachova, stellvertretende Leiterin des JOB KURIER, sowie von der erfolgreichen Job- und Karrieretrainerin Elfriede Gerdenits. Auch Ali Mahloji, der Gründer der bekannten Berufsorientierungsplattform Whatchado, wirft mit den Teilnehmerinnen einen Blick hinter die Kulissen der Technik-Berufswelt.

Girls! TECH UP kann jedoch noch mit einem weiteren Höhepunkt aufwarten: Ein mitreißendes Gewinnspiel sorgt für den Extra-Kick. Unter allen anwesenden Schülerinnen werden fünf Smartphones Samsung Galaxy J5 – zur Verfügung gestellt von A1 – sowie Sachpreise der Modemarke Desigual verlost!

Zukunftsorientierte Berufsmöglichkeiten
„Wir stehen vor großen Herausforderungen, die zentrale Bereiche unseres Lebens betreffen, wie die ressourcenschonende, treibhausgasneutrale Energieaufbringung oder die fortschreitende Verstädterung. Auch die zunehmende Digitalisierung und damit die Frage nach dem sicheren Umgang mit Daten sind wichtige Themen. So unterschiedlich all diese Aufgabenstellungen auch sein mögen, für eine Bewältigung sind technische Lösungen gefragt. Daher bietet die Branche der Elektro- und Informationstechnik gerade jetzt hervorragende und zukunftsorientierte Berufsmöglichkeiten, die mit ihrer Vielfalt und umfangreichem Gestaltungspielraum besonders für Mädchen und Frauen attraktiv sind. Dies möchte der OVE mit Girls! TECH UP aufzeigen und so mehr Schülerinnen für eine Ausbildung oder Berufswahl in diesem Bereich interessieren, nennt OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel die Motivation für das Engagement des Verbandes.

Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE und Initiatorin von Girls! TECH UP sowie Projektleiterin in der Energieforschung bei APG ergänzt: „Mädchen zu ermutigen, sich mit der Technik aktiv und kreativ auseinanderzusetzen, vieles auszuprobieren und sich von den Absolventinnen und Expertinnen aus der Elektro- und Informationstechnik inspirieren zu lassen, ist das Ziel von Girls! TECH UP. Mehr als 600 Schülerinnen haben den Erlebnistag im Vorjahr besucht! Einige haben den Weg in die Technik bereits eingeschlagen, alle jedenfalls haben für sie bisher unbekannte Berufe kennengelernt und sind mit einem ‚Auch ich kann Technik!‘ bestärkt nach Hause gegangen. Diesen Trend wollen wir heuer fortsetzten. Sich anmelden und dabei zu sein, zahlt sich aus!“.

Top-Unternehmen und HTLs stellen sich vor
Folgende Projektpartner von Girls! TECH UP geben Einblick in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten und den Arbeitsalltag in ihren Unternehmen: A1 Telekom Austria AG, AIT Austrian Institute of Technology, APG Austrian Power Grid AG, Eaton Industries GmbH, Kapsch Group, ÖBB-Infrastruktur AG, Robert Bosch AG, Verbund AG und Wiener Stadtwerke GmbH. Weiters präsentieren sich das tgm – Die Schule der Technik, die HTL Mödling und HTL Hollabrunn sowie die Initiative Sprungbrett.

Weitere Informationen zum Programm von Girls! TECH UP am 5. Oktober 2018 im Haus der Ingenieure, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, sowie die Anmeldemöglichkeit für Schülerinnengruppen oder Einzelpersonen finden sich auf der Projektwebseite unter www.ove.at/GirlsTechUp/.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Mag. Jutta Ritsch
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Foto-Download in HighRes, Fotocredit OVE/Claudia Holzmeister

Girls! TECH UP zeigt auf: Mädchen können Technik

6. Juni 2018: Gewitter im Anmarsch? Keine Sicherheit im Freien! – Neues Blitz-Video informiert

Die momentan herrschenden warmen und schwülen Witterungsverhältnisse führen beinahe täglich zu – teils heftigen – Gewittern. Doch was ist zu tun, wenn ein Gewitter näherkommt? Sich rasch in ein Gebäude oder ein geschlossenes Fahrzeug begeben, denn nur dort ist man vor Blitzschlag sicher!

Bereits beim ersten Donnergrollen…
Das ist die Botschaft eines neuen Videos, mit dem sich ALDIS, das österreichische Blitzortungssystem im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, an die Öffentlichkeit wendet. Der international renommierte Blitzforscher und Leiter von ALDIS, Dr. Gerhard Diendorfer, erklärt darin anschaulich, warum man sich schon beim Wahrnehmen des ersten Donnergrollens in Sicherheit begeben sollte. Zwar helfen im Fall des Falles bestimmte Verhaltensregeln, die gefährlichen Auswirkungen eines Blitzschlags zu reduzieren, aber im Freien ist man vor Blitzen niemals ganz sicher. Dr. Diendorfer mit einem anschaulichen Vergleich: „Der Sicherheitsgurt in einem Fahrzeug kann zwar mögliche Folgen eines Unfalls reduzieren, der Unfall selbst wird dadurch aber nicht verhindert. Ähnlich verhält es sich mit Verhaltensempfehlungen, wenn man sich bei Gewitter im Freien befindet: Sie können im besten Fall dazu beitragen, mögliche Folgen eines Blitzschlags zu minimieren, die Gefahr eines Einschlags bannen sie aber nicht.“

Informationskampagne über Soziale Medien
ALDIS startet dieser Tage eine Informationskampagne über die Sozialen Medien, welche die Bevölkerung für das richtige Verhalten bei Gewittern sensibilisieren sollte. OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel dazu: „Der Österreichische Verband für Elektrotechnik steht seit seiner Gründung vor 135 Jahren für die Sicherheit in der Elektrotechnik, und dazu zählt im weiteren Sinn auch der Blitz mit Stromstärken bis zu einigen 100.000 Ampere. Mit der aktuellen Initiative trägt der OVE dazu bei,  bei Gewittern durch richtiges Verhalten die Gefährdung durch einen Blitzschlag zu verringern.“ Und Reichel ergänzt: „Auch wenn die Zahlen der durch Blitzschlag verletzten bzw. getöteten Personen in den letzten Jahren leicht zurückgegangen sind – das Wissen um diese Gefahr und wie ich mich hier schütze, kann Leben retten!“

Video ansehen und gerne teilen
Mit dem ansprechenden Video, das im Rahmen der OVE-Initiative ScienceClip.at erstellt wurde, sollte gerade bei Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen das Bewusstsein für die Gefahr geschärft werden. Denn, so Dr. Diendorfer: „Im Freien gibt es keine 100-%-ige Sicherheit vor Blitzschlägen. Umso wichtiger ist die Beachtung der Wetterprognosen bei der Planung von Aktivitäten im Freien!“ ALDISmobile, der mobile Infodienst von ALDIS unter m.aldis.at informiert am Handy oder am Desktop über das aktuelle Gewittergeschehen in ganz Österreich.

Das schülergerechte Video kann auf den Webseiten von OVE, ALDIS bzw. ScienceClip.at aufgerufen (www.ove.at, www.scienceclip.at bzw. www.aldis.at) und gerne über soziale Medien geteilt werden (www.facebook.com/OVEnews, www.facebook.com/aldismobile bzw. www.facebook.com/ScienceClip.at).

Tragen auch Sie mit dazu bei, Blitzunfälle zu verhindern!

Noch ein Hinweis an Elektrotechniker: Zum Thema normenkonformes Installieren von Blitzschutzanlagen bietet Dr. Diendorfer ein Seminar in der OVEakademie an: Die Blitzschutzvorschrift ÖVE/ÖNORM EN 62305

Über ALDIS:
ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und APG Austrian Power Grid zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum – organisiert in der OVE Service GmbH, einer 100-%-Tochter des OVE. ALDIS liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige und ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden laufend in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert. 

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Mit seiner Videoplattform ScienceClip.at (www.scienceclip.at) trägt der Verband dazu bei, Schüler/innen, Lehrer/innen und alle Interessierten von der Welt der Technik, Naturwissenschaft und Forschung zu begeistern.

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Hier gehts zum Video
Foto-Download in HighRes, Fotocredit OVE/Carina Schumann

Was ist zu tun, wenn ein Gewitter näherkommt? Antworten darauf gibt das neue Blitzschutz-Video des OVE

29. Mai 2018: Blockchain als Chance für die Energiewirtschaft

femOVE-Netzwerktreffen in Kooperation mit Wien Energie

Die Blockchain-Technologie – zumeist bekannt im Zusammenhang mit Kryptowährungen – ist drauf und dran, die Energiewirtschaft zu revolutionieren. So testet derzeit Wien Energie in einem Pilotprojekt Blockchain für Peer-to-Peer-Transaktionen. Welche Potenziale dieser Technologie insbesondere in der Energiewirtschaft eingeräumt werden, wo Chancen und Risiken liegen und welche neuen Geschäftsmodelle dadurch entstehen könnten, erläuterte Dipl.-Ing. (FH) Astrid Schober in ihrem Impulsvortrag beim jüngsten Netzwerktreffen von femOVE. Die IT-Leiterin von Wien Energie gab damit Einblick in ihr spannendes Arbeitsfeld beim größten österreichischen Energieversorger.

Die Mitglieder von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Branche der Elektro- und Informationstechnik sowie Energiewirtschaft im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, trafen sich diesmal auf Einladung des Wiener Energieunternehmens in der Wien Energie-Welt Spittelau. Damit unterstützt das Unternehmen den fachlichen und informellen Austausch unter den Technikerinnen. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Karl Gruber betonte dazu: „Ich freue mich, dass wir hier heute eine Plattform für die Vernetzung von Expertinnen und Technikerinnen bieten konnten. Es ist mir persönlich ein Anliegen, dass wir Frauen in Führungspositionen besonders im technischen Bereich fördern. Wir als Wien Energie beginnen da bereits bei den Mädchen, etwa mit dem Töchtertag, bieten Trainee- und Mentoringprogramme an und unterstützen am Karriereweg“.

Von Stolpersteinen und Karriere-Turbos

Wie kann ich meine Karriere planen und gezielt vorantreiben? Wo liegen mögliche Stolpersteine, was bringt mich weiter? Wie lassen sich Beruf und Familie am besten vereinbaren? Und wie war der eigene Weg ins Top-Management? Diese und weitere spannende Fragen beantworteten Dipl.-Ing. (FH) Schober und Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Leiterin Asset Entwicklung und Management bei Wien Energie, in einer offenen Diskussionsrunde. Eines wurde in den Darstellungen klar: Der Weg an die Spitze ist ein Weg zwischen Forderung und Förderung, aber er ist es wert, ihn zu gehen!

Neben den interessanten Impulsen standen diesmal auch eine Führung durch die Wien Energie-Erlebniswelt, mit Attraktionen wie dem Tanzkraftwerk und der Photonenwurfmaschine, auf dem Programm. Und wie mehrfach von den Teilnehmerinnen gehört, bot dieses femOVE-Netzwerktreffen innovative und motivierende Anregungen für den eigenen Arbeitsalltag genauso wie neue Kontakte für das persönliche Netzwerk. Das konnte auch Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE, erfreut bestätigen: „Wie heute an den Beispielen erneuerbare Energien und Blockchain gezeigt, bietet unsere Branche gerade jetzt viele innovative und herausfordernde Themen und ein sehr attraktives Umfeld für Frauen. Die rasant fortschreitende Digitalisierung schafft positive Aufbruchsstimmung und Dynamik und gibt unseren Expertinnen und Führungskräften die Chance, sich aktiv in der Weiterentwicklung einzubringen und die Zukunft erfolgreich mitzugestalten!“

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Foto-Download in HighRes, Fotocredit Wien Energie/Michael Horak

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., mit den Vertreter/innen von Wien Energie: Dipl.-Ing. (FH) Astrid Schober, IT-Leiterin, Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Leiterin Asset Entwicklung und Management, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Karl Gruber (v.l.) (Fotocredit: Wien Energie/Michael Horak)

2. Mai 2018: femOVE beim Wiener Töchtertag

femOVE motiviert künftige Elektrotechnikerinnen

Am Donnerstag, den 26. April 2018, war es wieder soweit: 160 Unternehmen aus ganz Wien luden interessierte Mädchen im Alter von elf bis 16 Jahren zum Wiener Töchtertag. Dabei hatten die Schülerinnen die Möglichkeit, einen Tag lang in die Berufswelt einzutauchen, sich mit erfolgreichen Frauen auszutauschen und selbst ihre Fähigkeiten zu erproben. Der Fokus der Initiative liegt dabei auf technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufen.

Erstmals spielte femOVE, die Plattform für Elektro-, Informations- und Energietechnikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, eine aktive Rolle am Wiener Töchtertag. femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., Expertin für Erneuerbare Energien bei Österreichs Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid, gestaltete am AMS-Standort in Wien IX einen attraktiven Workshop für wissbegierige Mädchen.

Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik wecken
Selbst ein erfolgreiches Rollenmodell, motivierte die Expertin die teilnehmenden Mädchen, sich mit zwei begeisterten Technikerinnen auszutauschen: Lisa Wimmer, Servicemitarbeiterin Elektrotechnik 50Hz im Anlagen-Service-Center Wien Meidling von ÖBB Infra, sowie Christina Haderer, Entwicklungsingenieurin im Bereich Research & Development bei Kapsch TrafficCom, erzählten über ihren Einstieg in den Beruf, ihre attraktiven Aufgabengebiete sowie die täglich neuen Herausforderungen und Erfolgserlebnisse. Positiv hervorgehoben wurde auch die Unterstützung vonseiten ihres jeweiligen Arbeitgebers, denn beiden Unternehmen ist die Förderung von Frauen in technischen Berufen ein wesentliches Anliegen.

Im Workshop, bei dem es auch um für die berufliche Laufbahn erforderliche Kompetenzen ging, wandte Doktor Leonhardt eine innovative Methode an, die im Zuge des Horizon 2020-Projektes Hypatia etabliert wurde. Leonhardt dazu: „Bei Hypatia, übrigens benannt nach einer antiken Mathematikerin, die als eine wunderschöne, im besten Sinne emanzipierte und in vielen Bereichen ausgebildete Frau beschrieben wird, geht es um neue Methoden, wie Naturwissenschaften und Technik an junge Menschen vermittelt werden kann. Es ist mittlerweile erwiesen, dass Mädchen und Buben hier verschiedene Zugänge aufweisen – diesen unterschiedlichen Erfordernissen sollte mit innovativen Wegen bestmöglich entsprochen werden“.

Schließlich lud die femOVE-Vorsitzende alle Mädchen zum Besuch von „Girls! TECH UP“ ein. Diese beliebte Veranstaltung zeigt Schülerinnen zwischen zwölf und 16 Jahren die hervorragenden Berufschancen für Mädchen in der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik auf, bietet in Kooperation mit Top-Branchen-Unternehmen kreative Mitmachstationen, informative Workshops sowie direkten Kontakt zu Expertinnen und Personalist/innen von potenziellen künftigen Arbeitgebern.

Girls! TECH UP, eine Initiative von femOVE, findet heuer am 5. Oktober 2018 im Haus der Ingenieure im ersten Wiener Gemeindebezirk statt. Nähere Informationen finden sich unter www.girlstechup.at. Wir laden alle Schülerinnen, deren Eltern sowie Bildungsberater/innen und Lehrer/innen herzlich ein!

Hervorragende Berufschancen für Mädchen in der Technik
femOVE verfolgt seit der Gründung das Ziel, Mädchen für die Wahl einer Ausbildung bzw. eines Berufs im Bereich der (Elektro-)Technik zu begeistern und ihnen die vielfältigen Möglichkeiten und hervorragenden Berufschancen aufzuzeigen. Der Wiener Töchtertag, als Initiative der Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien und dem Stadtschulrat in Wien – beide Organisationen unterstützen auch Girls! TECH UP –, setzt hier seit mehreren Jahren einen ähnlichen Schwerpunkt.

 

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Foto-Download in HighRes: femOVE beim Töchtertag (Fotocredit: OVE/ Sarah Galehr)

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, PhD. (l.) stellte im Rahmen des Wiener Töchtertags u. a. die Initiative "Girls! TECH UP" vor

4. April 2018: Blitzschutz von Windkraftanlagen

Der Blitzschutztag 2018 zeigt wirksame Maßnahmen auf

Windkraft leistet einen wertvollen Beitrag zur Stromgewinnung aus regenerativen Energiequellen. Damit einhergehend nimmt die Zahl an Windenergieanlagen auch hierzulande stetig zu. Laut Angaben der IG Windkraft waren mit Ende 2017 insgesamt 1260 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 2844 Megawatt in Österreich in Betrieb.

Aufgrund ihrer Höhe und exponierten Lage sind Windenergieanlagen besonders gefährdet, von Blitzen getroffen zu werden. Im Falle eines Blitzeinschlags und den dadurch verursachten Überspannungen sind die Schäden an ungeschützten Anlagen zumeist groß und somit auch der wirtschaftliche Schaden für den Anlagenbetreiber beträchtlich. 

Expertenwissen aus Theorie und Praxis
Dem Blitz- und Überspannungsschutz von Windkraftanlagen kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Welche Vorkehrungen und Maßnahmen konkret getroffen werden sollen, zeigt der „Blitzschutztag 2018“. Diese Veranstaltung wird von der OVEakademie, dem Weiterbildungs-Anbieter im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, organisiert und am 29. Mai 2018 an der Technischen Universität Graz stattfinden. Zwei der international anerkannten Top-Experten der Blitzforschung geben ihr Wissen aus Theorie und Praxis an die Teilnehmer/innen weiter:

-       Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter der österreichischen Blitzortungs- und Blitzforschungsstelle ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System und Experte in der elektrotechnischen Normung im Technischen Komitee Blitzschutz, sowie

-       Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Stephan Pack, stellvertretender Leiter des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz und Normungsexperte für Hochspannungstechnik sowie Vorsitzender des Technischen Komitees Blitzschutz im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik

Blitzphysik, Vorschriftenlage, experimentelle Blitzentladungen und vieles mehr
Die Teilnehmer/innen am Blitzschutztag 2018 erwartet zunächst ein Einblick in die Blitzphysik, den Blitzschutz sowie die aktuelle Vorschriftenlage. Neben Informationen zum Gewittergeschehen in Österreich gehen die Referenten im Speziellen auf Blitzentladungen an Windkraftanlagen, die Besonderheiten von Aufwärtsblitzen sowie empfohlenen Schutzmaßnahmen ein.

Der zweite, praktische, Teil der Veranstaltung führt in das Nikola Tesla-Labor der TU Graz, wo experimentelle Blitzentladungen in Österreichs einzigartigem Höchstspannungslabor gezeigt werden. Anhand künstlicher Blitze von etwa 2 Mio. Volt werden die Grundprinzipien des Blitz- und Überspannungsschutzes dargestellt und die zunächst in der Theorie präsentierten Auswirkungen und Schutzmöglichkeiten praktisch demonstriert.

Im fachlichen Austausch mit den Experten
Der Blitzschutztag 2018 richtet sich an Windanlagenhersteller, Windpark- und Netzbetreiber, Planungsbüros, Unternehmer, Sachverständige, Mitarbeiter Technischer Büros, Ziviltechniker sowie Ingenieurkonsulenten und bietet reichlich Gelegenheit zur Diskussion mit den Vortragenden.

Veranstalter des Blitzschutztages 2018 ist die OVEakademie in Kooperation mit dem Institut für Hochspannungstechnik und Systemmanagement der TU Graz. Die Teilnahmegebühr beträgt 600,- Euro bzw. für OVE-Mitglieder ermäßigt 545,- Euro. Bei Buchung vor dem 20. April 2018 gelten vergünstigte Konditionen. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden sich unter https://akademie.ove.at/.

OVEakademie:
Mag. Birgit Sykora
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
E-Mail: b.sykora(at)ove.at
Tel.: + 43 1 587 63 73-21

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

23. Februar 2018: 130 Jahre elektrotechnische Normung in Österreich

Internationales, hochkarätiges Normungsgremium tagte in Wien

Aktuelle Themen wie Smart Manufacturing, Active Assissted Living oder Digital Transformation stehen derzeit ganz oben auf der Agenda der IEC International Electrotechnical Commission. Das Standards Management Board (SMB) als oberstes technisches Lenkungsgremium der IEC entscheidet dabei über die entsprechenden Strategien in der internationalen elektrotechnischen Normung und koordiniert die technische Arbeit von über 1000 IEC-Normungsgremien.

Richtungsweisende Beschlüsse für internationale Standardisierung
Dieses hochkarätig besetzte Gremium tagte nun vom 12. bis 15. Februar 2018 in Wien. Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik hatte anlässlich seines Jubiläums – 130 Jahre elektrotechnische Normung in Österreich – die Mitglieder des SMB ins Haus der Ingenieure geladen. Rund 40 Expertinnen und Experten aus 15 Ländern fassten dabei richtungsweisende Beschlüsse für die internationale elektrotechnische Standardisierung.

Einen besonderen Höhepunkt im Rahmen der SMB-Sitzung stellte der Besuch von Dr. Shu, Vorsitzender der State Grid Corporation of China dar. Sein Unternehmen gilt nach der amerikanischen Supermarkt-Kette Walmart als das umsatzstärkste Unternehmen der Welt und beschäftigt insgesamt 1,6 Mio. Mitarbeiter/innen. Chinese Grid ist mittlerweile international aktiv und unter anderem Teilhaber an Stromnetzen in Europa. Dr. Shu traf in Wien mit Vertretern des OVE und heimischer Energieunternehmen zusammen, um seine Ziele als möglicher künftiger IEC-Präsident zu erörtern und sicherte dem OVE die chinesische Unterstützung österreichischer Positionen bei aktuellen normungspolitischen Vorhaben auf internationaler Ebene zu.

130 Jahre elektrotechnische Normung in Österreich
1883 gegründet, veröffentlichte der Elektrotechnische Verein Wien – als Vorläufer des heutigen OVE – bereits im Jahr 1888 die ersten „Sicherheits-Vorschriften für elektrische Anlagen“ und war damit international gesehen einer der Vorreiter in der Welt der elektrotechnischen Normung. Der OVE war in weiterer Folge auch Gründungsmitglied der IEC im Jahre 1906.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Foto-Downloads in HighRes: Foto 1, Foto 2 (Fotocredit: OVE/M. Steiner)

Die chinesische Delegation um Dr. Shu, Vorsitzender der State Grid Corporation of China, traf in Wien mit Vertretern des OVE und heimischer Energieunternehmen zusammen


Der OVE hatte zur Sitzung in den historischen Festsaal im Ingenieurhaus geladen

21. Februar 2018: Neue Smart Grid-Workshops der OVEakademie in Kooperation mit FH Technikum Wien

Die OVEakademie des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik gilt seit Jahrzehnten als anerkannter Partner für qualitativ hochstehende Aus- und Weiterbildung in der innovativen und dynamischen Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik. Mit der jüngst vereinbarten Kooperation von OVEakademie und FH Technikum Wien wird nun das Seminarangebot um top-aktuelle Themen rund um „Smart Grids“ ausgebaut.

Umbruch in der Elektrizitätsversorgung
Die Elektrizitätsversorgung befindet sich derzeit in einem raschen Umbruch, der von folgenden Faktoren geprägt ist: zunehmende Integration von Strom aus erneuerbaren Energieträgern einerseits und verstärkte Nutzung der Elektromobilität andererseits mit den damit einhergehenden Herausforderungen beim Lastmanagement des Stromnetzes; ein generell stetig steigender Strombedarf sowie eine Digitalisierungsoffensive, die völlig neue Möglichkeiten durch ein „intelligentes“ Stromnetz – das „Smart Grid“ eröffnet. Mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten entwickelt sich das Stromnetz zu einer intelligenten, dezentralen und aus vielfältigen Komponenten bestehenden Strom- und Dateninfrastruktur weiter.

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Erneuerbare Energiesysteme der Fachhochschule Technikum Wien bietet die OVEakademie nun attraktive Workshops, die im ersten österreichischen Smart Grid-Lehrlabor der FH Technikum Wien abgehalten werden.

Digitalisierung des Stromnetzes
Zunehmende Integration von Informations- und Kommunikationstechnik in das elektrische Verteilernetz ist zentrales Thema des Workshops „Digital Grid“. Dabei werden die Teilnehmer/innen mit Grundlagen von Datennetzwerken, Testwerkzeugen und beispielhaften Protokollen vertraut gemacht. Termine für diesen Workshop sind Mittwoch, 23. Mai 2018 und Dienstag, 2. Oktober 2018.

Power Quality
Im Workshop „Power Quality“ werden die eingangs erwähnten neuen elektrotechnischen Herausforderungen beim Lastmanagement beleuchtet. Themen sind unter anderem die Spannungshaltung bei volatiler Einspeisung; Oberwellen, erzeugt von elektronischen Wechselrichtern; bzw. Spannungsschwankungen, die von Schaltvorgängen bei Wärmepumpen herrühren. Dieser Workshop wird an folgenden Terminen angeboten: Dienstag, 5. Juni 2018 und Mittwoch, 10. Oktober 2018.

Die genannten Veranstaltungen richten sich an Elektrotechniker/innen, Mitarbeiter/innen der Energieunternehmen sowie Planungsingenieur/innen und bieten umfassendes Wissen, gepaart mit praktischen Übungen im Smart Grid-Labor. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter akademie.ove.at.

Hochkarätige Referenten bieten Wissen aus erster Hand
Mit FH-Prof. Dipl.-Ing. Hubert Fechner, MAS M.Sc., und Dipl.-Ing. Karl Knöbl, M.Sc., konnten zwei Top-Referenten mit umfassender Expertise für diese Workshops gewonnen werden. Herr Fechner studierte Energietechnik sowie Umweltmanagement und Organisationsentwicklung und war am AIT Austrian Institute of Technology maßgeblich an Aufbau und Leitung des Geschäftsfeldes „Erneuerbare Energien“ beteiligt. Seit 2009 ist der international anerkannte Energieexperte Instituts- und Studiengangsleiter im Bereich Erneuerbare Energie an der FH Technikum Wien.

Dipl.-Ing. Karl Knöbl, MSc. ist Senior Projektleiter am Institut für Erneuerbare Urbane Energiesysteme der FH Technikum Wien. Der studierte Elektrotechniker absolvierte weiters das Masterstudium Erneuerbare Urbane Energiesysteme. Nach beruflichen Stationen in der Industrie wechselte er an die FH Technikum Wien, wo er für Planung und Aufbau des ersten österreichischen Smart Grid-Lehrlabors verantwortlich zeichnete.

Neue Webseite – attraktives Programm
Die OVEakademie präsentiert sich seit kurzem mit einer neuen, noch übersichtlicheren Webseite. Unter akademie.ove.at findet sich das umfassende Angebot an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen in den Bereichen Elektrotechnik, Energietechnik und Informationstechnik, mit besonderem Fokus auf IT-Security.

 

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Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

 

Kontakt zur OVEakademie:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Birgit Sykora
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 1 587 63 73-21
E-Mail:
akademie(at)ove.at
Web: https://akademie.ove.at

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