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Hochkarätige Vertreter am Pressepodium sprachen zum Thema "Strom à la carte" und die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen (Foto: OVE-OGE/Dorfmeister)

10. Oktober 2017: Strom à la carte: Vielfalt der Anwendungen und Lösungen

Pressegespräch anlässlich der 55. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wien/Salzburg. Eine sichere Stromversorgung hat für unseren Alltag und für unsere Gesellschaft essentielle Bedeutung, man denke nur an die Versorgung von Krankenhäusern, Industriebetrieben, des Dienstleistungssektors oder unserer Haushalte. Als Selbstverständlichkeit wird dabei gesehen, dass der Strom zu jeder Zeit und in der erforderlichen Qualität „aus der Steckdose“ kommt – zählt Österreich ja zu den Ländern mit der stabilsten Stromversorgung.

Doch stellt sich die Frage: Steht Strom für uns quasi „à la carte“ zur Bestellung bereit? Welche unterschiedlichen Anforderungen haben Stromkunden – vom Großabnehmer bis zum Einzelhaushalt? Welchen Herausforderungen haben sich die Energiewirtschaft, aber auch  die Elektroindustrie zu stellen? Und welche technischen Voraussetzungen sowie politischen Maßnahmen sind dafür notwendig?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 12. und 13. Oktober 2017 in Salzburg stattfindet. Antworten darauf liefern hochkarätige Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Starke Netze und Einbindung der Industrie
„Die oft zitierte Energiewende zielt auf einen Umbau unseres Energiesystems, bei dem erneuerbare Energieträger eine zentrale Rolle spielen werden. Zahlen dazu nannte kürzlich Österreichs E-Wirtschaft. Sie sieht einen Ausbau der erneuerbaren Energien im Stromsystem auf 85 % bis 2030 und eine Erhöhung des Stromanteils im gesamten Energiesystem von aktuell 20 % auf ein Drittel. Damit dieser angepeilte Paradigmenwechsel auch gelingt, gilt es, Herausforderungen auf dem Gebiet der dezentralen Stromerzeugung und -speicherung, der E-Mobiltät bis zu Netz- und Datenmanagement für Smart Grids zu meistern. Insgesamt werden die dafür erforderlichen Investitionen insbesondere in die Netzinfrastruktur mit bis zu 50 Mrd. Euro bis 2030 abgeschätzt“, betont Dr. Franz Hofbauer, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

„Das bedeutet eine große Chance für die heimische Wirtschaft genauso wie für alle Institutionen in der Energieforschung. Diese auch zu nutzen, bedarf es allerdings einer starken Industrie, die auch über die entsprechende Wertschöpfung in Österreich verfügt, und einer noch intensiveren Zusammenarbeit zwischen Forschung, Entwicklung und Industrie“, so Hofbauer weiter.„Der Österreichische Verband für Elektrotechnik und hier insbesondere die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) bietet sich als Plattform an, das partnerschaftliche Zusammenwirken in den angesprochenen Bereichen zu unterstützen.“

Zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit
Die Halbleiterindustrie ist ein Paradebeispiel für Unternehmen, die besonders stark von einer zuverlässigen Stromversorgung abhängig sind. Dr. Thomas Reisinger, Vorstand für Operations bei Infineon Technologies Austria AG, nennt daher „eine stabile und verlässliche Stromversorgung sowie Netzstabilität für die Halbleiterindustrie als Großverbraucher als den zentralen Faktor, um wettbewerbsfähig zu sein“, und er ergänzt: „Die investitionsintensiven, hochsensiblen Anlagen laufen bei Infineon Austria 365 Tage im Jahr im Vollschichtbetrieb. Längere Ausfälle, aber auch bereits geringe Spannungsschwankungen haben – trotz interner zusätzlicher Sicherungssysteme – unmittelbare Auswirkungen auf die Produktion und bringen eine Reihe von nachgelagerten Effekten – Schäden an der Infrastruktur, Lieferverzögerungen, höhere Kosten – mit sich.“

Die österreichische Elektroindustrie ist bereit
„Die Elektroindustrie trägt durch die Entwicklung neuer und innovativer Produkte sowie durch ständige Weiterentwicklung bestehender Produkte wesentlich dazu bei, die Energiewende zu ermöglichen“, stellt Dipl.-Ing. Alexander Schwab, Senior Vice President von Andritz Hydro, fest: „Die Digitalisierung wird zu einer weiteren Vernetzung der bereits automatisierten Anlagen führen, durch Forschung und Entwicklung werden die notwendigen Schritte für eine schnelle Umsetzung gesetzt. Die österreichische Elektroindustrie ist jedenfalls bereit für Strom à la carte – genau dort, wo er gebraucht wird, genau in der Menge verfügbar, wie benötigt.“

Abgestimmtes System aus Kraftwerken und ausreichend dimensionierten
Stromnetzen

Eine wesentliche Rolle in der zuverlässigen Stromversorgung kommt den Netzen zu, wie Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Technischer Vorstandsdirektor Austrian Power Grid (APG), erläutert: „Ein leistungsfähiges und flexibles Stromnetz ist erfolgsentscheidend, wenn es darum geht, die erneuerbaren Potenziale in Österreich und in Europa nutzbar zu machen und gleichzeitig unser hohes Niveau in der Versorgungssicherheit auch in Zukunft aufrecht zu erhalten.“ Und er führt weiter aus: „Die Energiewende – also die Umsetzung eines CO2-freien Energieversorgungssystems – ist eine Mammutaufgabe. Der europäische Kraftwerkspark wird in Richtung eines CO2-freien erneuerbaren Erzeugungssystems umgebaut. Zur sicheren Stromversorgung gehört aber ein abgestimmtes System aus Kraftwerken und ausreichend dimensionierten Stromnetzen. Die synchronisierte Weiterentwicklung beider Bereiche ist in ganz Europa nach wie vor unzureichend. Während der Ausbau von Windkraft und Photovoltaik schnell voranschreitet, wird die Umsetzung wichtiger Netzausbauprojekte durch langwierige Genehmigungsverfahren verzögert. Bestes Beispiel dafür ist die Salzburgleitung, für die es auch nach mittlerweile über 50 Verfahrensmonaten noch immer kein grünes Licht gibt.“  

Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung als Herausforderungen
Das Motto der diesjährigen OGE-Fachtagung „Strom à la carte – die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen“ treffe sehr gut auf sein Unternehmen zu, so Dr. Walter Tenschert, Geschäftsführer Salzburg Netz GmbH. „Die Salzburg AG als Energieversorgungsunternehmen und deren Netztochter Salzburg Netz GmbH versorgen große Industriekunden, städtische Stromnetze, ländliche Netzgebiete vom Flachland bis zum Hochgebirge, Tourismusgebiete mit leistungsstarken Lift- und Beschneiungsanlagen oder große Hotelanlagen. Diese Bandbreite stellt besondere Anforderungen und erfordere vielfältige Lösungen, welche sich jedoch in den letzten Jahrzehnten stark verändert haben“, stellt Tenschert fest: „War es bei der Elektrifizierung vor ca. 50 Jahren in erster Linie wichtig, überhaupt Strom in die entlegensten Winkel des Landes zu bringen, so stellen heute in erster Linie Klimawandel, Energiewende und Digitalisierung die Herausforderung dar.

Österreichs Stromkunden profitieren von höchster Verfügbarkeit
„Die sichere Versorgung mit Strom und Gas ist ein Thema, das seit Jahren auf der Agenda der Regulierungsbehörde ganz oben steht und weiterhin Topthema bleiben wird“, betont Dipl.-Ing. Andreas Eigenbauer, Vorstand e-control. Einerseits können sich die österreichischen Stromkunden auf eine sehr zuverlässige Stromversorgung verlassen. Die durchschnittliche Stromausfallsdauer 2016 ist hier erneut gesunken. Andererseits steht die heimische Stromversorgung, nicht zuletzt durch die immer höhere volatile Stromerzeugung, unter einem enormen Druck.“ Und er verweist: Um die Stromlücke aus der volatilen Erzeugung zu füllen, mussten heuer im Winter in Österreich Gaskraftwerke eingesetzt werden. Das hat uns real vor Augen geführt, wie stark Österreich in kritischen Situtationen energetisch nach wie vor von den thermischen Kraftwerken abhängig ist. Auch die Neueinordnung der Speicherkraftwerke ist erforderlich, weil damit nur Tages- bzw. Wochenspeicher realisierbar sind.“
Eigenbauers Schlussfolgerung: „Notwendige Maßnahmen bestehen nicht nur im weiteren Netzausbau, sondern auch in der Einbeziehung der Nachfrage in die Lösung des Lastausgleichs, in der Sicherung der Verfügbarkeit thermischer Kraftwerke sowie in der Weiterentwicklung von Brennstoffen als Langzeitspeicher.“

Spannender Dialog mit interessantem Erfahrungsaustausch
„Wie den Anforderungen heute und in Zukunft entsprochen werden kann, wird bei der diesjährigen OGE-Fachtagung durch hochrangige Experten der Elektrizitätswirtschaft, der Elektroindustrie sowie aus Lehre und Forschung aufgezeigt, sodass ein spannender Dialog mit interessantem Erfahrungsaustausch erwartet werden darf“, fasst Prok. Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE)/ Wiener Netze GmbH, das Programm der Veranstaltung zusammen.

Das Motto „Strom à la carte – die Vielfalt der Anwendungen und Lösungen“ wird die nächsten zwei Veranstaltungstage leiten und die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Foto-Download in HighRes (Fotocredit: OVE-OGE/Dorfmeister))

21. September 2017: 3... 2... 1... Mitmachen! Videowettbewerb von ScienceClip.at gestartet

Juryvorsitzender Dr. André Lampe bei der Videowettbewerbs-Preisverleihung im Vorjahr

ScienceClip.at, die Wissenschaftskommunikations-Plattform des OVE, und AIT suchen in einem Wettbewerb Schüler/innen-Videos zum Thema „Energie“ sowie Studierende, die „Künstliche Intelligenz“ auf den Punkt bringen können.

Wer ein Video zu einem naturwissenschaftlichen oder technischen Thema produziert, setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander und entwickelt ein tieferes Verständnis und mitunter auch anhaltende Begeisterung dafür. Die OVE-Initiative ScienceClip.at, die sich für eine Linderung des Nachwuchsmangels im Bereich der Technik engagiert, sieht das als wesentliche Motivation für die Veranstaltung eines Videowettbewerbs für Schülerinnen und Schüler.

Alles, was uns antreibt
Diese Woche fällt der Startschuss für die bereits 5. Auflage des Videowettbewerbs, den ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet. Gesucht sind heuer die besten von Schüler/innen produzierten Wissenschaftsvideos zum Thema „3... 2... 1... ENERGIE! Alles, was uns antreibt“.

Die Bewertung der Videos erfolgt in den beiden Kategorien Unterstufe und Oberstufe, der 1. Platz wird jeweils mit einer GoPro-Actionkamera prämiert, Platz 2 mit Bluetooth-Lautsprechern. Die Schule mit den meisten eingereichten Videobeiträgen erhält einen auf sie zugeschnittenen Sonderpreis.

Neues Format: Erklär´s in 180 Sekunden
Das komplexe Thema „Künstliche Intelligenz“ in 180 Sekunden auf den Punkt bringen, und zwar so anschaulich, dass Schüler/innen der Erklärung folgen können – so lautet die diesjährige Herausforderung für Studierende. Das neue Wettbewerbsformat erfordert weniger Video-Know-how als vielmehr die Fähigkeit, wissenschaftliche Sachverhalte pointiert und einfach verständlich darzustellen. Der/die Studierende, dem/der das am besten gelingt, gewinnt einen attraktiven Preis. Bewertet werden die 180-Sekunden-Erklärungen durch die Jury anhand von ungeschnittenen Videoaufzeichnungen, die die Studierenden einreichen. Auf www.ScienceClip.at wird dann ein Mitschnitt der Live-Performance des Siegers/der Siegerin bei der Preisverleihung veröffentlicht.

Bestes Video einer Partnerinstitution
Auch die zahlreichen wissenschaftlichen Partnerinstitutionen der Plattform ScienceClip.at sind eingeladen, sich am Wettbewerb zu beteiligen: Eingereicht werden können bereits vorhandene oder eigens produzierte Videos zu den Themen Energie oder Künstliche Intelligenz. Das beste Video einer Partnerinstitution wird mit einem Anerkennungspreis gewürdigt.

Einreichschluss
Der Einreichschluss für alle Wettbewerbskategorien ist der 17. November 2017. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Physiker und Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe wird die Siegerbeiträge ermitteln, die dann am 7. Dezember 2017 an der TU Wien ausgezeichnet werden.

Alle Details zu den Wettbewerben sind online unter www.scienceclip.at/videowettbewerbe zu finden.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

www.scienceclip.at | www.facebook.com/ScienceClip.at | twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Telefon: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

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Fotocredit/Fotograf: OVE/Phillip Lichtenegger

 

 

5. September 2017: femOVE-Initiative Girls! TECH UP zeigt auf:

Erneuerbare Energien, Automatisierungstechnik, Datensicherheit… – hier finden sich die Frauenberufe der Zukunft

Längst sind Frauen in vielen Bereichen der (Elektro-)Technik präsent: Energietechnikerinnen sorgen dafür, dass der Strom – umweltfreundlich produziert – rund um die Uhr verlässlich aus der Steckdose kommt, Automatisierungstechnikerinnen schaffen das perfektes Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine z. B. in der Automobilindustrie, Cyber Security-Spezialistinnen gewährleisten, dass unsere digitalen Daten nur so verwendet werden, wie wir es vorsehen, und Medizintechnikerinnen entwickeln unverzichtbare Geräte für lebenserhaltende Operationen. Berufe in der Technik haben Zukunft – auch und gerade für Frauen!

Mädchen steht die gesamte Berufswelt offen
Mädchen können in zukunftsorientierten und -sicheren Jobs in der Technik Karriere machen und von den höheren Einkommenschancen profitieren. Der AMS-Gehaltskompass zeigt die Perspektive deutlich auf: Mit abgeschlossener Lehre im Handel oder Dienstleistungsbereich beträgt das Einstiegsgehalt etwa zwischen 1350,- und 1700,- Euro. Als Mechatronikerin im Bereich Medizintechnik steigt man nach erfolgreicher Lehre gleich mit 400,- bis 600,- Euro mehr ins Berufsleben ein. (Elektro-)Technikerinnen zählen zu den Top-Verdienern – als Versuchs- und Entwicklungsingenieurin oder Energietechnikerin beispielsweise lukriert man beim Berufseinstieg bereits zwischen 2710,- und 3010,- Euro.

20. Oktober 2017 – Girls! TECH UP – Entdecke deine Chancen
Am 20. Oktober 2017 geht im Haus der Ingenieure in Wien die zweite Auflage von Girls! TECH UP über die Bühne. Dabei sind alle Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren eingeladen, sich über die Chancen zu informieren, die eine Ausbildung bzw. ein Beruf in der (Elektro-)Technik für sie bietet. „Girls! TECH UP ist speziell für die Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft konzipiert – Bereiche, die derzeit und auch künftig eine der stärksten Mitarbeiter/innen-Nachfrage aufweisen und gleichzeitig innovative weibliche Verstärkung benötigen“, sagt Doktor Michaela Leonhardt, Initiatorin der Veranstaltung und Vorsitzende von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

Was werden die Mädchen bei Girls! TECH UP alles erleben? „Sie können mit Frauen in Elektrotechnik- und IT-Berufen reden, ihren Arbeitsalltag und ihre Ausbildungswege kennenlernen, dabei eigene Stärken reflektieren und Perspektiven für sich selbst entdecken“, erklärt Leonhardt. „Und die Mädchen dürfen und sollen alles fragen!“, bekräftigt sie weiter, „da die Veranstaltung auch konkrete Informationen über Einstiegschancen und Gehaltsmöglichkeiten, über Schnuppertage, offene Lehrstellen und Praktika bietet“. Selbst technische Aufgaben erfolgreich auszuprobieren, dabei vor allem Spaß zu haben und schließlich bestärkt mit der Einstellung „Du kannst Technik!“ nach Hause zu gehen – diese Kombination macht Girls! TECH UP für die Schülerinnen sowie ihre Begleitpersonen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik sieht die Förderung des weiblichen technischen Nachwuchses als wesentliches Ziel. „Der OVE vertritt mit der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik ein besonders attraktives Umfeld, das hervorragende berufliche Chancen für Mädchen bietet. Umgekehrt kann die Branche nur weiter wachsen, wenn es ihr gelingt, verstärkt Frauen für die interessanten technischen Berufe zu gewinnen. Mit Girls! TECH UP zeigen wir auf, welche Perspektiven die Elektrotechnik und Informationstechnik für Mädchen bietet und sichern unserer Branche so die Zukunft“, so OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, MBA zum Engagement des Verbands. „Und wir freuen uns sehr, dass sich bei Girls! TECH UP auch namhafte Unternehmen der Branche einbringen“.

Komm‘ mit deinen Eltern und mach‘ dich schlau!
Girls! TECH UP findet von 9 bis 17 Uhr in vier Blöcken statt. Das jeweils zweistündige Programm bietet Berufsberatungs-Workshops und technische Mitmachstationen, Technikerinnen-Interviews sowie ein attraktives Gewinnspiel mit insgesamt vier top-aktuellen Smartphones als Hauptpreise.

Schülerinnen mit ihren Eltern, aber auch Schülerinnengruppen in Begleitung ihrer Lehrer/innen, können sich gerne anmelden. Die Teilnahme an Girls! TECH UP ist kostenlos. Die Anmeldemöglichkeit sowie das detaillierte Programm finden sich unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp. Eine rasche Registrierung wird empfohlen, da die Plätze limitiert und bereits sehr gut gebucht sind.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

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