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25. April 2017: „Empowering Austria“: mehr Strom im österreichischen Energiesystem – mehr Stärke am eigenen Arbeitsplatz

„Empowering Austria“ lautete das Motto des jüngsten femOVE-Netzwerktreffens Ende April, das diesmal bei Oesterreichs Energie – der Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft – zu Gast war. 

Größtes Infrastrukturprojekt der Zweiten Republik
Oesterreichs Energie legt aktuell mit der Stromstrategie „Empowering Austria“ ein nachhaltiges Konzept für den Elektrizitätssektor in Österreich vor, das geeignet ist, zukunftsfähige Entwicklungen anzustoßen. Das von Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, als „größtes Infrastrukturprojekt der Zweiten Republik“ bezeichnete und vorgestellte Konzept beinhaltet eine sichere und gleichzeitig wirtschaftliche, nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung sowie ein Programm, das Investitionen mobilisiert, um damit den Wirtschaftsstandort Österreich langfristig zu stärken. „Empowering Austria“ heißt – so Dr. Schmidt: Mehr Strom und Effizienz im Energiesystem, mehr erneuerbare Energien und mehr Flexibilität im Stromsystem sowie – zu guter Letzt – mehr Partizipation aller Marktteilnehmer.

Die Botschaft auf den Punkt bringen
Nikola Vodicka, Trainerin für Stimme, Auftritt und Wirkung, nahm das Stichwort „Empowering“ auf und präsentierte wirkungsvolle Maßnahmen und praktische Tipps für mehr Empowerment am Arbeitsplatz – sich also Gehör zu verschaffen, seinen Worten Ausdruck zu verleihen sowie Stärke zu zeigen. Und das mit einem klaren Ziel: verstanden und gehört zu werden. „An wen richte ich meine Inhalte ‚wirklich‘?“ steht dabei im Fokus der Gesprächsstrategie und hilft wesentlich, die Aussage präzise zu formulieren und die Botschaft auf den Punkt zu bringen.

Über 60 Teilnehmerinnen, Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und weibliche Führungskräfte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft, – sie alle bilden das Netzwerk von femOVE – ließen sich von den Vorträgen inspirieren und nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken. 

Gestaltungsspielräume nutzen
Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE, brachte ihre Botschaft auf den Punkt: „Ob bei der Stromstrategie von Österreichs E-Wirtschaft oder an unserem Arbeitsplatz – bei ‚Empowerment‘ geht es um das Wahrnehmen und Nutzen von Ressourcen und Gestaltungsspielräumen.“ Und so lautete ihr Appell an die weibliche Zuhörerschaft: „Ergreifen wir unsere Chancen und holen in unserem beruflichen wie privaten Wirken mehr für uns heraus!“

femOVE-Netzwerktreffen sind exklusive Veranstaltungen für die weiblichen Mitglieder des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Bei Interesse an einer einmaligen kostenfreien Teilnahme, wenden Sie sich bitte an den femOVE. Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen zu den femOVE-Aktivitäten sind auf der femOVE-Webseite unter www.ove.at/femOVE zu finden.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Bildunterschrift:
Sie brachten ihre Botschaften beim femOVE-Netzwerktreffen auf den Punkt: Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin Oesterreichs Energie; Michaela Leonhardt, Ph.D., femOVE-Vorsitzende; Nikola Vodicka, Trainerin für Stimme, Auftritt und Wirkung (v.l.n.r.)

Fotocredit: OVE/De Boes

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24. April 2017: Sicherheit bei Elektroinstallationen oberstes Prinzip

Neue OVE-Richtlinie zu Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen für die Bedienung durch Laien

Oberstes Prinzip bei der Elektroinstallation in Häusern oder Wohnungen ist die Sicherheit – sowohl in Bezug auf verlässliches Funktionieren genauso wie auf eine technische Umsetzung, so dass davon keinerlei Gefahr für den Anwender ausgeht. Wie solche Installationen – technisch gesehen elektrische Anlagen für die Niederspannung – durchzuführen sind, ist in mehreren OVE-Normen geregelt. Besondere Beachtung kommt dabei Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen zu, im alltäglichen Sprachgebrauch als „Verteiler“ bezeichnet.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik hat dazu Anfang April eine neue Richtlinie herausgegeben, die sich an Hersteller von Installationsverteilern für die Bedienung durch Laien und all jene richtet, die diese Verteiler in elektrische Anlagen einbauen. Demnach gilt: Installationsverteiler (einschließlich Zählerverteiler), deren Bedienelemente für Laien zugänglich sind und nicht unter einen anderen Teil der Normenreihe ÖVE/ÖNORM EN 61439 fallen, müssen ÖVE/ÖNORM EN 61439-3:2013 entsprechen. Die neue OVE-Richtlinie beschreibt nun die Anwendung von ÖVE/ÖNORM EN 61439-3:2013 auf Installationsverteiler (Schaltgerätekombinationen) für die Bedienung durch Laien. Dabei werden auch die Art und Weise des Einbaus in die elektrische Anlage sowie die Vorgaben des Anwenders berücksichtigt.

Die OVE-Richtlinie R 18 „Ausführung von Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen gemäß ÖVE/ÖNORM EN 61439-1 und ÖVE/ÖNORM EN 61439-3“ wurde mit 1. April 2017 veröffentlicht und kann im OVE-Webshop unter http://www.ove.at/shop als PDF um 68,40 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 85,50 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Der OVE bietet mit seiner OVE-Akademie auch Fortbildungsseminare zu den entsprechenden Normen an. Weitere Informationen dazu sind unter www.ove.at/veranstaltungen zu finden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

 

11. April 2017: Europäische Telekommunikationsnormung zu Gast in Wien

Die zunehmende Digitalisierung aller Geschäftsprozesse bewirkt einen enormen technologischen Wandel, der unsere Wirtschaft stark beeinflussen wird. Das Internet der Dinge, Machine-to-Machine Communication, Cyber Security, „smarte“ Technologien und 5G spielen dabei eine wesentliche Rolle. Damit alle künftigen Systeme im globalen Austausch kompatibel, effizient und sicher funktionieren, braucht es international einheitliche Normen und Standards. Im Bereich der Informations- und Telekommunikationstechnik (IKT) erfüllt ETSI – European Telecommunications Standard Institute – als internationale Standardisierungsorganisation eine koordinierende zentrale Rolle.

Auf Einladung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik besuchte ETSI-Generaldirektor Luis Jorge Romero nun Wien und stellte im Rahmen einer Informationsveranstaltung ETSI-Aktivitäten und -Strategien vor. ETSI, mit Sitz in Frankreich, wurde 1988 im Zuge der europaweiten Telekom-Liberalisierung gegründet und agiert seither global in der IKT-Standardisierung. Dabei ist es ETSI unter anderem gelungen, für den Mobiltelefonsektor mit GSM, UMTS, LTE und künftig 5G weltweit jeweils einen einzigen gültigen Standard zu etablieren.

OVE erleichtert Zugang zur internationalen IKT-Normung
Der OVE, in Österreich zuständig für die elektrotechnische Normung, war im Vorjahr ETSI als Vollmitglied beigetreten, um allen österreichischen Stakeholdern den Zugang auch zur internationalen Standardisierung im Bereich IKT zu erleichtern, wie Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, hervorhob. So bietet die Mitarbeit in der internationalen Normung der österreichischen Wirtschaft und Industrie die Möglichkeit, Entwicklungen aktiv mitzugestalten und daraus wirtschaftlich Vorteile zu ziehen.

Einladung zur Mitarbeit an Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie
In einem weiteren Vortrag beleuchtete Dipl.-Ing. Franz Ziegelwanger, Leiter der Abteilung Technik der Sektion Innovation und Telekommunikation im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), die Bedeutung von ETSI aus Sicht des Ministeriums und stellte in diesem Zusammenhang auch die Neuerungen der Radio Equipment Directive kurz vor. Schließlich informierte Dipl.-Ing. Richard Valenta, Referent für den IKT-Bereich im OEK Österreichisches Elektrotechnisches Komitee im OVE, über Möglichkeiten der Einflussnahme in der IKT-Normung. Das auf nationaler Ebene zuständige Komitee „TSK ETSI“, das die ETSI-Agenden spiegelt, wurde vor kurzem neu organisiert und lädt Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie zur Mitarbeit ein. Interessierte Expertinnen und Experten mögen sich bitte beim OVE, Herrn Valenta, melden.

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und wurde insgesamt sehr gut beurteilt. Der OVE plant daher weitere Termine im gleichen Veranstaltungsformat, um über aktuelle Themen der elektrotechnischen Normung zu informieren.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
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E-Mail: presse(at)ove.at

Bildunterschrift:
Kompetenz in der IKT-Normung: Dipl.-Ing. Christian Gabriel (Leiter Bereich Normung im OVE), Dipl.-Ing. Franz Ziegelwanger (Leiter der Abteilung Technik der Sektion Innovation und Telekommunikation im BMVIT), Luis Jorge Romero (ETSI-Generaldirektor), Dipl.-Ing. Richard Valenta (Referat IKT im OEK/OVE), Ing. Werner Fischer (Präsident Österr. Nationalkomitee von IEC und CENELEC) (v.l.n.r.)

(Fotocredit: OVE/Ing. Martin Steiner)
(Bild in HighrRes herunterladen)

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