Rückblick: Das war die mOre driVE 2026
Mit der mOre driVE 2026 fand am 21. und 22. Oktober in Wien die 11. Fachtagung für elektrische Antriebssysteme statt. Die Konferenz bot den über 60 Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Entwicklung und industrieller Anwendung der elektrischen Antriebstechnik. An beiden Tagen wurde eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle diese Technologie für die Zukunft von Mobilität, Industrie, Luftfahrt und Energieversorgung spielt.
Mehr als 20 Fachvorträge aus Wissenschaft und Industrie spannten den Bogen von elektrischen Antriebssystemen für Straßen-, Schienen- und Luftfahrzeuge bis hin zu Hochgeschwindigkeitsmaschinen, neuartigen Fertigungsmethoden, Leistungselektronik, nachhaltigen Motorkonzepten und KI-gestützter Entwicklung. Diese zeigten, dass die Anforderungen an Effizienz, Leistungsdichte, Ressourcenschonung und Systemintegration den technologischen Fortschritt maßgeblich treiben.
Neue Anwendungsfelder für elektrische Antriebe
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf neuen Anwendungsfeldern elektrischer Antriebe. Beiträge zu alternativen Antrieben für Schienenfahrzeuge, elektrischen Flugantrieben sowie den Herausforderungen der Elektromobilität im zivilen und militärischen Umfeld verdeutlichten, wie breit sich die Einsatzgebiete mittlerweile erstrecken. Weiters wurden aktuelle Fragestellungen rund um Ladeinfrastruktur, Marktakzeptanz und zukünftige Mobilitätskonzepte diskutiert.
Großes Interesse fand auch die Podiumsdiskussion „Mobilität, Industrie, Sicherheit: Wo entwickeln sich Märkte für elektrische Antriebe?“. Expert:innen aus Industrie, Forschung, Mobilitätsverbänden und dem Bundesheer beleuchteten die Chancen und Herausforderungen einer zunehmend elektrifizierten Welt und diskutierten die Perspektiven für europäische Unternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld.
Fachvorträge zu aktuellen Trends und Zukunftsthemen
Die Fachvorträge zu modernen Maschinenkonzepten zeigten aktuelle Trends bei Synchronreluktanzmaschinen, Axialflussmaschinen und seltenerdfreien Motoren auf. Ergänzt wurden diese durch Beiträge zu innovativen Fertigungstechnologien, elektromagnetischer und thermischer Modellierung, hochfrequenten Effekten in elektrischen Maschinen sowie neuen Methoden zur Analyse und Optimierung der Zuverlässigkeit und Effizienz elektrischer Antriebssysteme.
Darüber hinaus rückten Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz in der Produktentwicklung, aktive Schwingungsdämpfung, Energy Harvesting und neue Messverfahren für Lagerströme in den Fokus. Die vorgestellten Arbeiten machten deutlich, dass Innovationen längst nicht mehr nur aus einzelnen Komponenten entstehen, sondern aus dem Zusammenspiel von Maschinenbau, Elektrotechnik, Digitalisierung und intelligenten Entwicklungsmethoden.
Gelegenheiten zum persönlichen Austausch
Neben dem fachlichen Programm bot die Konferenz zahlreiche Gelegenheiten zum persönlichen Austausch zwischen Forschenden, Entwickler:innen, Industrievertreter:innen und Anwender:innen. Dami unterstrich die mOre driVE 2026 einmal mehr ihre Rolle als wichtige Plattform für Wissenstransfer, Vernetzung und die gemeinsame Weiterentwicklung elektrischer Antriebstechnologien im deutschsprachigen Raum.
Ein herzliches Dankeschön an alle Vortragenden, Autor:innen, Teilnehmer:innen, Partner und Unterstützer, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!
Fotocredit: OVE
















