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Gastkommentar: Wie klappt die Zusammenarbeit virtueller Teams?

In ihrem Gastbeitrag motiviert Andrea König zum Griff in die virtuelle Trickkiste und identifziert drei essentielle Ebenen, die es zu bedenken gilt, um die Zusammenarbeit im Lockdown, aber auch künftig, zu erleichtern.

Zu Gast bei OVE Fem: Mag. Andrea König, BA, Soziologin, Karriere Coach, HR-Profi

Virtuelle Teams – mit diesen Tools klappt die Zusammenarbeit!

Virtuelle Teams sind gekommen, um zu bleiben! Die Pandemie hat uns leider kräftig im Griff: Seit fast zwei Jahren erproben wir uns nun nahezu täglich in der virtuellen Zusammenarbeit. Dabei sind bereits tolle und vor allem kreative Dinge entstanden, wie virtuelle Business Events oder legerere Veranstaltungen wie virtuelle Weihnachtsfeiern. Über die jeweilige Qualität lässt sich natürlich immer streiten. Trotzdem wäre diese Art von Zusammenkünften noch vor drei Jahre überhaupt nicht möglich gewesen.

Österreich befindet sich nun wieder im Lockdown, somit müssen wir nochmals tief in die virtuelle Trickkiste greifen, um die Zusammenarbeit – vor allem in den kommenden Wochen – verstärken und die Qualität beibehalten zu können. Es gibt dabei drei essentielle Ebenen, die hier bedacht werden müssen, um im Lockdown, aber auch künftig erfolgreich zusammenarbeiten zu können:

  • Zusammenhalt/Gemeinschaft
  • Gemeinsame Kommunikation
  • Kollaborative Tools zur Zusammenarbeit

Doch wie gestaltet man diese Ebenen nun aus, damit es in der virtuellen Welt auch wirklich klappt? Welche Tools helfen dabei?

Zusammenhalt/Gemeinschaft
Speziell im virtuellen Raum geht der Zusammenhalt, der im Office-Alltag sehr intuitiv und quasi automatisch passiert, leider recht rasch verloren. Es tut der Gemeinschaft alles andere als gut, wenn wir uns tage- und wochenlang nicht hören und sehen und vielleicht nur mehr per E-Mail kommunizieren. In einer Umfrage wurde zu Beginn des ersten Lockdowns festgestellt, dass den meisten Mitarbeiter/innen gerade die informellen Gespräche und Zusammenkünfte fehlen. Derzeit können wir nur beschränkt auf Präsenztermine zurückgreifen, deshalb kann ich für größere Gruppen folgende Tools & Events empfehlen:

  • Online-Kochkurse und -Weinverkostungen
  • Virtual Escape Rooms
  • Virtual X-Mas Parties
  • Virtuelle Begegnungsräume selbst gestalten (bspw. Mit MS Teams)

Gemeinsame Kommunikation
Gerade in diesen speziellen Zeiten sitzen wir alle im selben Boot: Jede/r für sich alleine im Homeoffice – und ja, viele von uns haben bereits genug von der „Vereinsamung“. Nicht nur die informelle, sondern auch die formelle Kommunikation untereinander hat in den letzten Monaten gelitten. Nichtsdestotrotz liegt es an uns, hier verstärkt hinzusehen und diese scheinbare Barriere in Angriff zu nehmen. Deshalb lohnt es sich, an diesen Tools dranzubleiben:

  • Klassische Anrufe via Handy
  • Videotelefonie (Kamera unbedingt an!)
  • MS Teams oder Redbooth als Plattformen zur Digitalisierung des gesamten Team-Alltags

Kollaborative Tools zur Zusammenarbeit
Rasch einen Raum buchen und gemeinsam an einem Flipchart ein Konzept gestalten – in Zeiten von Pandemie und New Work ist dies oft so nicht mehr möglich. Doch kollaboratives Arbeiten wird auch künftig ein sehr wichtiges Instrument sein, weshalb auch hier virtuelle Möglichkeiten ausgeschöpft werden sollten. Aber welche digitalen Tools können hier (auch teamübergreifend) helfen? Probiere es mal mit diesen hier:

  • Miro Board (Whiteboard Tool)
  • MS Whiteboard
  • Asana (für Prozess- und Ablauforganisationen in Teams)
  • Milanote (für das gemeinsame kreative Arbeiten)

Die Zukunft ist gekommen, um zu bleiben – und auch neue Anbieter/innen und Tools werden laufend auf den virtuellen Markt drängen. Es lohnt sich also dran- und vor allem neugierig zu bleiben. Offenheit gegenüber neuen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit wird künftig ein wichtiges Asset sein. Sind wir mal gespannt, wie diese Möglichkeiten in drei Jahren aussehen werden ;)…

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