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2017

10. Februar 2017: Neue OVE-Richtlinie R 2: Einbruch- und Überfallmeldeanlagen

Immer mehr Unternehmen wie auch Privatpersonen vertrauen beim Schutz von Hab und Gut auf Einbruchmeldeanlagen (Alarmanlagen). Diese bestehen meist aus einer Kombination von mechanischen und elektronischen Sicherungseinrichtungen und sollen so konzipiert sein, dass Einbrüche bzw. Einbruchsversuche möglichst frühzeitig erkannt und gemeldet werden. Überfallmeldeanlagen hingegen, die in der Regel an ein Sicherheitsunternehmen angebunden sind, dienen dazu, im Fall einer Bedrohung oder eines Überfalls Hilfe herbeizurufen.

Mindestanforderungen für Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik veröffentlichte mit 1. Februar 2017 die neue OVE-Richtlinie R 2, welche Mindestanforderungen für Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen festlegt. Sie basiert auf internationalen technischen Regeln, berücksichtigt jedoch nationale Spezifika der österreichischen Gewerbeordnung.

Diese neue Richtlinie wurde von einer Arbeitsgruppe des Technischen Subkomitees „Alarmanlagen“ im OVE im Rahmen eines Workshops ausgearbeitet und ist das Ergebnis der Adaptierung der bestehenden OVE-Richtlinie R 2 vom Jänner 2010.

Die neue OVE-Richtlinie R 2 „Einbruch- und Überfallmeldeanlagen – Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung“ kann ab sofort im OVE-Webshop unter http://www.ove.at/shop als PDF um 52,08 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 65,10 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

8. Februar 2017: Weiterbildung + Wissenstransfer = Wettbewerbsvorteil: Neue Seminare der OVE-Akademie

Die Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik zählt zu den Wirtschaftsbereichen mit größter Dynamik. Fachliche Aus- und Weiterbildung aus der Branche für die Branche anzubieten, ist daher eines der wesentlichsten Ziele des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

Die OVE-Akademie zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Anbietern von Seminaren und Workshops zu aktuellen Branchen-Themen. Neben den stets stark nachgefragten „Klassikern“ wie beispielsweise "Fachkompetenz für die Prüfung und Wartung von elektrischen Niederspannungsanlagen in explosionsgefährdeten Bereichen" oder zur "Niederspannungs-" bzw. zur "EMV-Richtlinie" wurden nun zwei Themen mit zunehmender Bedeutung in das Portfolio der OVE-Akademie aufgenommen.

IT-Security für Elektrotechniker
Ob in der Gebäudeautomatisierung oder im Smart Home – bei der Installation von elektrischen Anlagen werden immer mehr IT-Komponenten eingesetzt. Besondere Bedeutung kommt daher der Security – dem Schutz vor Cyber-Attacken – zu, denn Sicherheitslücken bedrohen alle, vom Anwender, über den Lieferanten, den Errichter bis zum Dienstleister.

In dem speziell auf diese Zielgruppe ausgerichteten Seminar, das erstmals am 14. und 15. März 2017 stattfindet, werden Grundlagen für die sichere Konfiguration und Inbetriebnahme sowie den sicheren Betrieb von Geräten auf Basis heutiger Systeme und Netzwerke vermittelt. Als Vortragender konnte Österreichs Top-Security-Experte Dipl.-Ing. Thomas Bleier, M.Sc. gewonnen werden.

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf der praktischen Anwendung bei Bussteuerungen, WLAN, VoIP-Telefonen, Webcams, Multimediageräten, Smartphones und vielem mehr. Die Seminarteilnehmer/innen können anhand von selbst mitgebrachten Geräten Beispiele für Sicherheitsaspekte in der Praxis analysieren und diskutieren.

Sichere Automatisierungstechnik
In einem weiteren Seminar am 10. und 11. April 2017 geht Dipl.-Ing. Bleier auf die sichere Automatisierungstechnik auf Basis der internationalen Normenreihe IEC 62443 ein. Die Seminarteilnehmer erhalten das erforderliche Wissen zur Sicherheit bei Planung, Entwicklung und Betrieb von industriellen Automatisierungssystemen. Dabei wird auf die Inhalte der einzelnen Standards aus der Serie eingegangen, aber auch der Kontext zur praktischen Anwendung hergestellt. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit von Industrieanlagen gegenüber Cyber-Angriffen zu erhöhen.

Offen für alle Interessierten – individuell im Angebot
Die Veranstaltungen der OVE-Akademie stehen grundsätzlich allen Interessierten offen, OVE-Mitglieder – Unternehmen wie Einzelpersonen – profitieren von vergünstigten Mitgliederkonditionen. Darüber hinaus werden alle Seminare auch als individuelle Inhouse-Schulungen für Unternehmen angeboten. Weitere Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen erhalten Sie über den Online-Veranstaltungskalender unter www.ove.at/veranstaltungen oder direkt beim Team der OVE-Akademie.

Die besonderen Stärken der OVE-Akademie sind die Aktualität der Themen sowie die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis. Darüber hinaus zählt Flexibilität im Angebot zu den Vorteilen der OVE-Akademie, wie ihr Leiter, Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, betont: „Die OVE-Akademie verfügt über ein umfassendes Netzwerk von herausragenden Referentinnen und Referenten. Sollten Sie also Ihr Thema noch nicht in unserem Veranstaltungskalender finden, so sprechen Sie uns an. Wir entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein maßgeschneidertes Seminar“.

Kontakt: OVE-Akademie, Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, E-Mail: akademie(at)ove.at 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
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Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

9. Jänner 2017: Industrie 4.0: Österreichischer Normungs-Kompass präsentiert

OVE leitet Arbeitsgruppe Normen & Standards

Industrie 4.0 wird auch als die Vierte Industrielle Revolution bezeichnet, wobei die Frage nach Evolution oder Revolution unterschiedlich bewertet wird. Zweifelsfrei schafft jedoch die Digitalisierung der Produktion neue Möglichkeiten und Geschäftsfelder für die heimische Industrie. Moderne, intelligente IKT-Lösungen werden dabei mit Maschinen, Anlagen, der Logistik und den steuernden Personen vernetzt und kommunizieren miteinander. Die damit einhergehende zunehmende Automatisierung ermöglicht  gänzlich neue Produktionsprozesse.  

Wesentlich für das Gelingen von Industrie 4.0 ist die Entwicklung entsprechender Normen und Standards, gilt es schließlich, eine einheitliche Basis zu schaffen, damit unterschiedliche Systeme kompatibel sind und miteinander kooperieren.  

Die österreichische Plattform Industrie 4.0 hat dazu einen „Normungs-Kompass“ ausgearbeitet, der jüngst veröffentlicht wurde. Dieser richtet sich an Unternehmen, die Normen im Bereich von Industrie 4.0-Prozessen anwenden bzw. mitgestalten möchten ebenso wie an industrienahe Dienstleister, Zulieferer sowie Arbeitnehmer und Privatpersonen mit Interesse an für die Normung relevanten Industrie 4.0-Querschnittsthemen.

Schlüsselrolle für Normen und Standards bei Industrie 4.0
Aufgrund der Themenkomplexität sowie der hohen Frequenz, mit der bestehende Normen und Standards überarbeitet werden, fällt es nicht leicht, den Überblick zu behalten und abzuschätzen, welche Normen und Standards letztendlich für Produktion und Services relevant sind. Vor diesem Hintergrund wurde mit Unterstützung des OVE der österreichische Normungs-Kompass Industrie 4.0 erstellt.

Ziel des österreichischen Normungs-Kompass Industrie 4.0 ist es, ein Basiswissen über die Bedeutung von Normen und Standards und einen kompakten praxisnahen Überblick über die Industrie 4.0-Normungslandschaft zu vermitteln. Zudem werden konkrete Themenfelder mit hoher Industrie 4.0-Relevanz behandelt und dargelegt.

Arbeitsgruppe Normen & Standards erstellt Normenkatalog
Ergänzend zum österreichischen Normungs-Kompass Industrie 4.0 wurde von der Arbeitsgruppe Normen & Standards, unter dem Vorsitz von OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel, ein Online-Normenkatalog Industrie 4.0 erstellt. Dieser ist nunmehr unter www.plattformindustrie40.at/normen abrufbar. Der Normenkatalog umfasst die wesentlichen aktuellen und sich in Ausarbeitung befindlichen, für die erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 relevanten Normen, insbesondere aus den Bereichen Elektrotechnik, Kommunikationstechnologie, Internettechnologien und Maschinenbau/ Robotik und zeigt auf, wie man diese für den eigenen betrieblichen Erfolg nutzen kann. Der Normenkatalog liefert darüber hinaus Informationen über die zuständigen Normungsgremien und die Ansprechpersonen für den jeweiligen Bereich.

Für Rückfragen:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Geschäftsführer OEK Österreichisches Elektrotechnisches Komitee
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
E-Mail: c.gabriel(at)ove.at

2016

19. Dezember 2016: TAEV 2016 und OVE-Handbuch 1 im Kombipack erhältlich

Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an öffentliche Versorgungsnetze und Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen im Paket 

Die Verteilnetze unserer Stromversorgung werden immer „intelligenter“ und müssen gleichzeitig für weitere technische Entwicklungen gerüstet sein. Diese ergeben sich z. B. durch die zunehmende Einbettung von Photovoltaikanlagen, besonders in Kombination mit Batteriespeichern, oder auch durch die steigende Elektromobilität. 

Diesen aktuellen Veränderungen trägt die jüngst erschienene und komplett überarbeitete Ausgabe der TAEV 2016 – Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an öffentliche Versorgungsnetze – Rechnung. Die TAEV 2016 unterstützt Anlagenerrichter dabei, die technischen Festlegungen bzw. Anforderungen der Netzbetreiber zu erfüllen, wenn elektrische Anlagen – in der Regel Hausanschlüsse – an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen werden. 

Zusammenarbeit von Oesterreichs Energie, Bundesinnung der Elektrotechniker und OVE
Die TAEV wird von Oesterreichs Energie – der Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft – im Einvernehmen mit der Bundesinnung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker sowie in Kooperation mit dem OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik herausgegeben. Dabei führte die seit 2012 bewährte Kooperation mit dem OVE inhaltlich zu einer Qualitätsverbesserung, speziell bei der Zitierung von Normentexten und grafischen Darstellung von Inhalten aus den OVE-Normen. 

TAEV 2016 + OVE-Handbuch 1 + vertiefendes Seminar
Um dem Anlagenerrichter den Zugang zu den Normen zu erleichtern, besteht im Zuge der Kooperation mit dem OVE auch die Möglichkeit, die verbindlichen Österreichischen Errichtungsbestimmungen gesammelt in einem Handbuch in Kombination mit der TAEV – aber auch unabhängig davon – über den OVE-Webshop (https://www.ove.at/webshop) zu erwerben. Die TAEV 2016 ist um 65,- Euro in der Version als Ringordner oder als E-Book erhältlich. Die Kombination der TAEV 2016 mit dem OVE-Handbuch 1 „Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen“ (Einzelpreis 125,- Euro, für OVE-Mitglieder vergünstigt 106,- Euro) kostet 170,- Euro. Für Mitglieder von Oesterreichs Energie oder dem OVE sind beide Publikationen zum vergünstigten Preis von 155,- Euro zu beziehen (alle Preise exkl. 10 % MwSt., zzgl. Versandspesen). 

Zur weiteren fachlichen Vertiefung bietet die OVE-Akademie in Kooperation mit Oesterreichs Energie folgende Seminare zur TAEV 2016 an:
24. Jänner 2017 in Fuschl am See, 7. März 2017 in Graz, 23. März in Mils und 25. April 2017 in Wien. Nähere Informationen dazu finden Sie im OVE-Veranstaltungskalender unter www.ove.at/veranstaltungen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bildunterschrift:
Die TAEV 2016 ist in Kombination mit dem OVE-Handbuch „Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen“ um 170,- Euro erhältlich. Mitglieder von Oesterreichs Energie und OVE erhalten beide Publikationen vergünstigt um 155,- Euro (Bild in HighRes herunterladen)

14. Dezember 2016: OVE neues ETSI-Vollmitglied

Erleichterter Zugang zu europäischen Telekommunikationsnormen 

Cyber Security, Industrie 4.0, Internet der Dinge, Cloud Computing… die Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) gehen rasant voran. Dabei spielen auch die entsprechenden Normen im Zusammenhang mit diesen Technologietrends eine wesentliche Rolle. Die Mitarbeit in der internationalen Normung kann der heimischen Wirtschaft und Industrie im Bereich IKT durchaus einen wettbewerbsrelevanten Informationsvorsprung verschaffen.  

Im Zuge der 68. Generalversammlung von ETSI (European Telecommunications Standards Institute), die am 29. und 30. November 2016 in Sophia Antipolis, Frankreich, stattfand, wurde der OVE als neues Vollmitglied der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen aufgenommen. Schon bisher war der OVE als National Standards Organisation (NSO) von ETSI für die nationalen Einspruchs- und Übernahmeverfahren von Europäischen Normen im Bereich der Telekommunikation zuständig. Mit der nunmehrigen Vollmitgliedschaft erleichtert der OVE seinen Mitgliedern den Zugang zu den Sitzungen der technischen Komitees von ETSI und verbessert den Zugriff auf alle technischen Dokumente beginnend mit dem Entwurfsstadium.

ETSI, das Europäische Institut für Telekommunikationsnormen, erarbeitet weltweit gültige Normen für Informations- und Kommunikationstechnologien, einschließlich Festnetz-, Mobilfunk-, Rundfunk- und Internettechnologien. ETSI ist eine gemeinnützige Organisation mit mehr als 800 Mitgliedsorganisationen aus 66 Ländern von allen fünf Kontinenten und von der Europäischen Union als Europäische Normungsorganisation anerkannt. Zu den ETSI-Mitgliedern gehören weltweit führende Unternehmen und Organisationen im Bereich Forschung und Entwicklung.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bildunterschrift:
Fotocredit: ETSI

Simon Hicks, Vorsitzender der ETSI-Generalversammlung, überreicht Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, das ETSI-Mitgliedschaftsdekret (v.l.) (Bild in HighRes herunterladen)

12. Dezember 2016: OVE vergibt Preise an junge Energietechniker/innen

OVE vergibt Preise an junge Energietechniker/innen
Elektromobilität, Energiewende, Digitalisierung der Energieversorgung und vieles mehr – die aktuellen Herausforderungen in der Energietechnik können nur durch gut ausgebildete, innovative und engagierte Ingenieur/innen bewältigt werden. Einige von ihnen wurden jüngst im Rahmen der Fachtagung der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Eines der wesentlichen Ziele der OGE ist die Förderung des energietechnischen Nachwuchses. Demgemäß lobt die Energietechnische Gesellschaft im OVE jedes Jahr Preise für hervorragende Diplomarbeiten an österreichischen HTLs, Masterarbeiten an Fachhochschulen und Universitäten sowie für herausragende Dissertationen aus.

Vergeben werden diese Energiepreise traditionellerweise im Rahmen der jährlich stattfindenden OGE-Fachtagung, die diesmal in Villach abgehalten wurde. Die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Gawlik hatte sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und schließlich aus der beträchtlichen Zahl an Einreichungen folgende Arbeiten ausgewählt:

Von Black-out Recovery bis zu Batteriespeichersystemen
Für ihre Arbeit mit dem Titel „BORS – Black-out Recovery System“ wurden Johannes Eigner, Markus Klatzer, Maximilian Obweger und Anton Pucher, Schüler der HTBL Klagenfurt, Mössingerstraße, ausgezeichnet. Dipl.-Ing. Stefan Forsthofer konnte die Jury mit seiner Masterarbeit „Kostenoptimierung dezentraler Energiesysteme“, die er an der Technischen Universität Graz verfasste, überzeugen. Der zweite Preis in dieser Kategorie  ging an Dipl.-Ing. Christian Messner, Absolvent der Technischen Universität Wien, für seine Arbeit „Performance evaluation of grid-connected PV Battery Energy Storage Systems for residential applications”.

Den Preis für die beste Dissertation erhielt Dipl.-Ing. Dr. Madeleine Bali, Projektmitarbeiterin am Institut für Elektrische Antriebstechnik und Maschinen der Technischen Universität Graz. Das Thema der Dissertation lautete „Magnet material degradation due to different cutting techniques and its modeling for electric machine design”.

Die aktuellen Herausforderungen benötigen die besten Köpfe
Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Vorstandsvorsitzender der OGE, bekräftigte im Rahmen der Ehrung das Engagement der OGE: „Die energietechnischen Herausforderungen von heute und morgen benötigen zu ihrer Bewältigung die besten Köpfe. Die OGE setzt mit ihrem Preis ein Zeichen, die hervorragenden Leistungen des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses zu würdigen, denn diese Damen und Herren werden wesentlich dazu beitragen, unsere energietechnischen Herausforderungen von heute und morgen zu lösen“.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bildunterschrift:
Fotocredit/Fotograf: OVE-OGE/Olbrich

Die OGE-Preisträger/innen mit Moderatorin Sybille Brunner (l.), OGE-Vorstandsvorsitzendem Dipl.-Ing. Johannes Vavra (2.v.l.) und Jury-Vorsitzendem Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gawlik (r.) (Bild in HighRes herunterladen)

6. Dezember 2016: MOV[i]E – alles bewegt sich! Einreichrekord beim Videowettbewerb von ScienceClip.at und AIT

„Bin von den SchülerInnen echt begeistert!“ „Die Leistungen bzw. Ideen der SchülerInnen sind wirklich faszinierernd!“ „Die Videos sind dieses Jahr genial!“ Diese Reaktionen der Videowettbewerbs-Jury haben nach der Preisverleihung am Freitag wohl auch viele der anwesenden BesucherInnen geteilt. Aus insgesamt 101 eingereichten Videos von SchülerInnen und Studierenden wählte die Jury des von ScienceClip.at und AIT veranstalteten Videowettbewerbs sechs Clips aus, die am Freitag in einer feierlichen Preisverleihung an der TU Wien ausgezeichnet wurden.  

„MOV[i]E – alles bewegt sich!“ lautete das Motto des bereits 4. Videowettbewerbs für SchülerInnen und Studierende, den ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet hat – und bewegt hat sich am Abend der Preisverleihung einiges: Hummeln, fallende Butterbrote und Fußbälle trafen auf zeitreisende Marathonläufer und Phänomene wie Lichtgeschwindigkeit und die Sauerstoffversorgung des Blutes. Exakt 101 Videos wurden von SchülerInnen und Studierenden aus ganz Österreich als Team- oder Einzelproduktionen eingereicht – somit haben sich im Zuge des Wettbewerbs ein paar Hundert Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichsten Facetten des Phänomens Bewegung auseinandergesetzt, wie OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer in seiner Begrüßung erfreut feststellte. Die Bandbreite, Qualität und Kreativität der Clips war dabei beeindruckend – nachzusehen auf ScienceClip.at (http://www.scienceclip.at/movie_video.html).

Ausgezeichnete Videoclips
Die PreisträgerInnen in den Kategorien SchülerInnen Unterstufe, SchülerInnen Oberstufe und Studierende sind:

1. Platz Unterstufe
„Mensch gegen Maschine“ – Johannes Maad & Maximilian Gruber / BG/BRG Pichelmayergasse, Wien

2. Platz Unterstufe
„Team Butterbrot / Physik-Projekt 2016/2017“ – Leo Breidenbach, Andreas Fellner, Lilly Messner, Anton Kogler, Roman Hanalijew, Louis Enge, Maximilian Schober und Maximilian Herczegh / BG/BRG Leoben

1. Platz Oberstufe
„Wie fliegt eine Hummel“ – Philip Laa / HTL Spengergasse, Wien

2. Platz Oberstufe
„Fußball“ – Paul Wagner, Darius Gall, Jakob Schedl / BHAK Stegersbach

2. Platz Oberstufe
„Unser Körperkreislauf“ – Klasse 2CK / HAK Neusiedl am See

1. Platz Studierende
„Marathonlauf in die Zukunft“ – Bianca Brandl / TU Graz

Ausgezeichnet wurden auch das beste auf ScienceClip.at im Jahr 2016 eingebettete Video einer Partnerinstitution – der Preis ging an die FH Kärnten für das Video „Roboter TRUDI im Einsatz“ des Studiengangs Systems Engineering – und die Schule mit den meisten Einreichungen – zum zweiten Mal das BG/BRG Pichelmayergasse in Wien –, die sich über einen Sonderpreis freuen durfte. Die Preise überreichten OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, und OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel.

Komplexe Inhalte auf einfache Weise darstellen
Die Produktion von Webvideos mit wissenschaftlichen Inhalten ist für SchülerInnen eine optimale Vorbereitung auf Herausforderungen in einem späteren Studium, so der Wissenschaftskommunikator und Physiker André Lampe, der den Juryvorsitz innehatte und auch als Moderator der Preisverleihung fungierte. Die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in komprimierter Form so darzustellen und zu erklären, dass sie leicht verständlich sind, ist von unschätzbarem Wert, damit kann man gar nicht früh genug anfangen.

Die Preisverleihung wurde abgerundet durch eine Wissenschaftsshow von André Lampe und einen Vortrag von Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, der nicht nur Sicherheitsrisiken durch Cyber-Angriffe und Fahrlässigkeiten von InternetnutzerInnen aufzeigte, sondern den BesucherInnen auch wertvolle Anregungen für mehr digitale Sicherheit im Alltag gab.

Mitglieder der Jury
Zur Wettbewerbsjury zählten: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie; Stefan Kalchmair, Harvard University; Veronika Kotzab, Wissensfabrik Österreich; André Lampe, Juryvorsitzender; Michael Mürling, AIT; Clemens Ostermaier, Infineon Technologies Austria; Sabine Sattler, Initiative „Faszination Technik“; Heidrun Schulze & Maja Toš, Verein ScienceCenter Netzwerk.

Die Veranstalter bedanken sich bei allen EinreicherInnen und freuen sich schon auf eine Neuauflage des Wettbewerbs im nächsten Jahr!

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at, die im November ihr 5-jähriges Bestehen feierte, gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, FEEI, Infineon und Kapsch Group.
www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at | https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung. www.ove.at

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Telefon: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

Bildunterschriften:
Fotocredit/Fotograf: OVE/Phillip Lichtenegger

Bild 1: Der Physiker und begeisterte Wissenschaftskommunikator André Lampe führte durch die Preisverleihung (Bild in HighRes herunterladen)

Bild 2: So sehen SiegerInnen aus! Die PreisträgerInnen und VeranstalterInnen des Videowettbewerbs „MOV[i]E – alles bewegt sich!“ fühlten sich im Hörsaal der TU Wien sichtlich wohl (Bild in HighRes herunterladen

1. Dezember 2016: Von Kryptowährungen über Blockchain zur Cyber Security

Vortragsreihe „Treffpunkt Ingenieurhaus“ am Puls der Zeit
Das Zeitalter der Digitalisierung erfasst nach und nach weite Bereiche unseres Alltags und macht auch vor Währungen nicht Halt. BitCoin gilt dabei als die weltweit bekannteste virtuelle Währung. Ob sich solche „Kryptowährungen“ durchsetzen werden, wird sich zeigen, interessant ist jedenfalls die dahinter stehende Technologie.

Unter dem Titel „Blockchain – Funktionsweise und Anwendungen“ lud die GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Ingenieurhaus“ in die Eschenbachgasse 9 in Wien. Dr. Ross King, Leiter des Digital Insight Lab am Digital Safety and Security Department des AIT, gab in einem spannenden Vortrag Einblick in die Technologie der Blockchain, die unsere Geldgeschäfte revolutionieren könnte.

Dezentrale Authentifikation
Eine besondere Eigenschaft des modernen Internets liegt in der mächtigen Peer-to-Peer-Funktionalität, bei der Daten und Informationen direkt zwischen den Endnutzern ohne zentrale Steuerung ausgetauscht werden. Dieser Funktionsweise bedient sich die Blockchain, die durch ihre spezielle Datenstruktur eine untrennbare Verbindung zwischen einer Person und einem physischen Eigentum herstellt. Üblicherweise benötigt unsere Gesellschaft ordnende Institutionen wie z. B. Banken oder Notare bzw. Verträge für den Austausch von Waren und Geldwerten, welche die Rechtmäßigkeit des Eigentums feststellen und garantieren. Beim Konzept der Blockchain erfolgt diese Authentifikation dezentral über eine Reihe von Netzwerkknoten, die sich über die ganze Welt verteilen.  

Dr. King brachte weitere mögliche Anwendungsbeispiele der Blockchain, wie z. B. in der Energietechnik. Dabei skizzierte er auch wesentliche Sicherheitstechnologien für digitale Transaktionen sowie zur Prävention gegen Cyberkriminalität, an denen die Wissenschaftler/innen des AIT forschen und die sie weiterentwickeln. Über 120 Besucher/innen zeigten das Interesse an dieser Technologie, die mögliche disruptive Effekte aufweisen wird.

Fachlicher Wissensaustausch im Bereich der IKT
Eine der zentralen Aufgaben der GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE ist es, den fachlichen  Wissensaustausch zu fördern und die Interessierten aus Forschung, Lehre, Wissenschaft und Industrie dabei einzubinden. Nach diesem spannenden Diskurs wird es bereits am 26. Jänner 2017 eine weitere GIT-Veranstaltung zum Thema „Das Potenzial der neuen 5G-Kommunikationsnetze“ geben.

Treffpunkt Ingenieurhaus
Der Vortrag war Teil der Reihe „Treffpunkt Ingenieurhaus“, zu der die drei Ingenieurverbände OVE,  ÖIAV Österreichischer Ingenieur und Architekten Verein und VOI Verband Österreichischer Ingenieure in regelmäßigen Abständen laden. Weitere Vortragstermine entnehmen Sie bitte der OVE-Webseite unter www.ove.at.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
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Bildunterschriften:
Fotocredit/Fotograf: AIT/Michael Mürling

Bild 1: Dr. Ross King, AIT, bei seinem viel beachteten Vortrag über Blockchain – Funktionsweise und Anwendungen (Bild in HighRes herunterladen)
Bild 2: Über 120 Besucher/innen informierten sich über diese Technologie, die mögliche disruptive Effekte aufweisen wird (Bild in HighRes herunterladen)  

29. November 2016: Innovationstreiber Netzwerke - femOVE-Netzwerktreffen im Technischen Museum Wien

Was verbindet Netzwerke, Innovation und die Zukunft? „Diversität!“, findet Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE – der OVE-Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektro- und Informationstechnik. Und sie ergänzt: „Um den Technologiewandel zu managen, setzt die Branche zunehmend auf Diversität und innovative Gestaltungskraft.“ Diesen Impuls gab Leonhardt aus ihrer eigenen Erfahrung als Expertin für Erneuerbare Energien beim heimischen Übertragungsnetzbetreiber APG den rund 60 Teilnehmerinnen am jüngsten femOVE-Netzwerktreffen im Technischen Museum Wien (TMW). „Fachlicher Austausch und die unternehmensübergreifenden „lessons learned“ bringen einerseits frischen Wind ins Arbeitsleben, anderseits lassen sich viele gute und erprobte Ideen auch auf andere Unternehmen übertragen. Firmenübergreifende (Frauen-)Netzwerke wie femOVE stellen eine attraktive Basis zum Austausch und für neue Kontakte dar und sind Antrieb für Karriereentwicklung und Innovation!“  

Als erste Frau an der Spitze eines Bundesmuseums
Willkommen geheißen wurden die femOVE-Netzwerkerinnen von Dr. Gabriele Zuna-Kratky, der Direktorin des Museums. In offenen Worten sprach die erfolgreiche Managerin von ihrem Einstieg in diesen Beruf und den zahlreichen Herausforderungen, denen sie sich als erste Frau an der Spitze eines von acht österreichischen Bundesmuseen zu stellen hatte. Sich mit anderen Frauen in ähnlichen beruflichen Situationen austauschen zu können, hatte sie damals sehr vermisst. Heute habe sich jedoch bereits vieles bewegt, es gibt deutlich mehr Frauen in technischen Berufen sowie im Top-Management – und diese Frauen sind bereit und interessiert daran, sich zu vernetzen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Der Schritt in die Zukunft
In den Jahren ihrer Leitung des Museums konnte Zuna-Kratky im TMW vieles weiterentwickeln. Zunächst wurde den Besucher/innen die historische Technikentwicklung gezeigt, der nächste Schritt war dann die Darstellung von aktuellen Technologien. Mit der laufenden Sonderausstellung werde jetzt die Zukunft vorweggenommen, so Zuna-Kratky resümierend. Unter dem Titel „Die Stadt der Zukunft“ erhalten die Besucher/innen Einblick in innovative Konzepte des Lebens und Arbeitens im urbanen Raum.

Diversität als Weg zum Erfolg
Nach einer Führung durch die Ausstellung gab es für die (Elektro-)Technikerinnen und weiblichen Führungskräfte am Buffet noch reichlich Gelegenheit zum inspirierenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Manch eine der Teilnehmerinnen verließ das TMW in dem Wissen, dass nicht nur in der Stadt der Zukunft, sondern auch in zukunftsorientierten Arbeitsgruppen den unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen von gemischten Teams – Frauen und Männern aller Alters- und Hierarchiestufen – eine bedeutende Rolle am Erfolg zufällt!

Über den OVE:

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
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Fotocredit/Fotograf: OVE/Marco De Boes

Bild 1:  femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., ist überzeugt, dass gelebte Diversität in Unternehmen zum Innovationstreiber wird (Bild in HighRes herunterladen)

Bild 2: Museumsdirektorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky lud gemeinsam mit femOVE zum Netzwerktreffen ins Technischen Museum Wien (Bild in HighRes herunterladen)

22. November 2016: Ist die Zukunft der Mobilität elektrisch?

Pressegespräch anlässlich der 54. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Die Mobilität hat wesentlichen Anteil an unserem Energieverbrauch. Daher liegt – gerade in Hinblick auf die vielzitierte Energiewende und das Erreichen der Klimaziele – der verstärkte Einsatz elektrischer Energie für den Verkehr nahe. Ist der öffentliche Verkehr im Bereich der Bahnen längst schon elektrisch, ist in den letzten Jahren auch die Elektrifizierung des Individualverkehrs stetig vorangeschritten. Neben dem boomenden Verkauf von Elektromobilen im Zweiradsektor steigt auch das Angebot bei E-Autos laufend.

Welche politischen Rahmenbedingungen ebenso wie technische bzw. Infrastruktur-Maßnahmen sind erforderlich, um die Elektrifizierung unserer individuellen Mobilität zu erhöhen? Welche Herausforderungen stellen sich bezüglich Ladeinfrastruktur, Speichermöglichkeiten und auch bei der Integration in das Stromnetz? Und welche generelle Bedeutung wird die Elektromobilität für Österreich in Zukunft haben?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 24. und 25. November 2016 in Villach stattfindet. Antworten darauf liefern hochkarätige Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und der Behörde.

„Die ambitionierten Klimaziele werden in Europa nur zu erreichen sein, wenn auch im Verkehrsbereich ein verstärkter Umstieg auf elektrische Energie vorangetrieben wird. Absolute Grundvoraussetzung dafür ist – neben der entsprechenden Technologie und der Ladeinfrastruktur – ein gut ausgebautes und leistungsfähiges Stromnetz“, betont Dr. Franz Hofbauer, Präsident des OVE Österreicher Verband für Elektrotechnik und Prokurist der APG Austrian Power Grid. „Im Netzentwicklungsplan (NEP) der APG ist die Weiterentwicklung der E-Mobilität wichtiger Teil der energiewirtschaftlichen Szenarien, die wir zugrunde legen. Der NEP sieht notwendige Netzinvestitionen von rund 2 Mrd. Euro in den kommenden zehn Jahren vor, um die nötige Leistungsfähigkeit und Smartness in unserem Netz und damit auch eine Weiterentwicklung der E-Mobilität zu ermöglichen“.

„Die Zukunft der Mobilität wird zweifelsohne einen starken Anteil an elektrisch betriebenen Fahrzeugen bringen. Bereits heute ist dieser stark im Steigen. Der Blick auf die Zulassungszahlen von rein elektrisch betriebenen Fahrzeugen zeigt hier nicht alles“, ergänzt Dipl.-Ing. Oliver Schmerold, Verbandsdirektor des ÖAMTC. „Praktisch jedes moderne Fahrzeug verfügt über einen hohen Elektrifizierungsgrad. Start-Stopp-Systeme, Mild-Hybride und die generelle Umstellung auf 48-Volt-Bordsysteme bringen den elektrischen Antrieb in die Automobilwelt. Die Flotten-Emissionsziele in Europa sind mit 95g/km CO2 für 2020 so ambitioniert, dass alle Hersteller ihr Portfolio dahingehend verändern. Nur wird es auf absehbare Zeit keine rein elektrische Mobilität sein, die technologischen Anstrengungen im Benzin- und Dieselantrieb müssen weitergehen, um Mobilität für alle leistbar und nutzbar zu halten und trotzdem diese Ziele zu erreichen“, ist Schmerold überzeugt. Eine hohe Priorität müsse sowohl auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur gelegt werden als auch auf eine Versorgung mit Wasserstoff-Tankstellen. Denn der Brennstoffzellenantrieb ist eine wichtige Ergänzung im künftigen Mobilitätsmix.

„Die schrittweise Umstellung auf Elektromobilität wird in den nächsten Jahren erheblich zur Reduktion des CO2-Ausstoßes beitragen. Deshalb hat sich z. B. die deutsche Bundesregierung zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen. Auch in Österreich werden bis dahin geschätzte 200.000 E-Mobile angemeldet sein. Weil aber Elektroautos ihren Energiebedarf aus dem Stromnetz beziehen, müssen die Stromnetze auf deren Aufnahmefähigkeit untersucht und geplant werden“, erläutert Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Hribernik, AIT Austrian Institute of Technology. “Das Wechselspiel zwischen Netz und Fahrzeug verursacht aber nicht nur Probleme, sondern bietet auch die Gelegenheit, die Potentiale von Elektromobilität und intelligenten Stromnetzen zu verbinden. Das Elektroauto an sich hat einen bedeutenden Energiebedarf, was bei einer großen Zahl an Fahrzeugen für die Stromnetze in ihrem jetzigen Zustand zu lokalen Herausforderungen führen kann“, so der Leiter des Bereichs Electric Energy Systems am AIT-Energy Department. Um die Netze für den steigenden Stromverbrauch bei gleichzeitig wachsender Anzahl dezentraler Versorgungsanlagen fit zu machen, müssen sie in „Smart Grids“ verwandelt werden. Intelligente Stromnetze ermöglichen nämlich eine laufende Abstimmung zwischen Energieerzeugern, -verbrauchern und -speichern und garantieren damit Versorgungssicherheit.

Der Einsatz von Elektromobilität macht gerade dann viel Sinn, wenn der dafür verwendete Strom aus regenerativen Quellen gewonnen wird. „Speziell in Österreich sind die Voraussetzungen für diese Entwicklung optimal gegeben. Wir haben einen extrem hohen Anteil an erneuerbaren Energien. Diese zu nutzen und die Emissionen des Verkehrs durch die Elektromobilität zu senken, ist eine Ausgangssituation, um welche uns viele Länder beneiden“, betont VVors. Ing. Franz Chalupecky, ABB AG, und führt weiter aus: „Ziel muss sein, auch von politischer Seite die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass eine Umsetzung im Sinne unseres Klimas ehestmöglich realisiert werden kann. Dazu ist es dringend notwendig, die erforderliche Infrastruktur hinsichtlich der Ladestationen ehestmöglich zu errichten bzw. deren Einrichtung als ,Focus-Projekt‘ zu definieren.“

Kärntens Energiedienstleister Kelag hat bereits in den letzten Jahren gezeigt, dass Elektromobilität für das südlichste Bundesland von großer Bedeutung ist. „Die Kelag hat in den vergangenen acht Jahren in Kärnten Pionierarbeit geleistet und aktiv an der Entwicklung der Elektromobilität in unserem Bundesland gearbeitet. In dieser Zeitspanne wurde ein flächendeckendes und leistungsfähiges E-Tankstellen-Netz aufgebaut, mit dem derzeit an 75 Standorten 180 Ladepunkte für E-Autos betrieben werden. In Villach wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit Tesla die größte E-Tankstelle Österreichs mit einer gleichzeitig verfügbaren Ladeleistung von 830 kW eröffnet. Parallel dazu wurde mit dem ,E-Tankstellen-Finder‘ eine innovative Online-Lösung für E-Autofahrer gestaltet, die mittlerweile mehr als 8.500 Ladestandorte in 14 europäischen Ländern ausweist“, fasst Dipl.-Ing. Dr. Michael Marketz, Kelag, zusammen und führt weiter aus: „Gegenwärtig vollzieht sich in der E-Mobilität der Übergang von der Entwicklungs- zur Akzeptanzphase, die sich durch gestiegene gesellschaftliche Relevanz, im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes, und zusätzliche Förderanreize auszeichnet sowie durch Innovationen im Technologiebereich, die unter anderem zu größeren Reichweiten der Fahrzeuge führen. Auch für diesen Entwicklungszyklus ist die Kelag gerüstet, da die E-Mobilität einen wichtigen Baustein in der Veränderung des Unternehmens hin zu einem erfolgreichen, grünen, innovativen und digitalen Full-Service-Energiedienstleister darstellt.“

Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, resümierend: „Ob die Zukunft der Mobilität elektrisch sein wird, ist eine weiterführende Fragestellung, die sich beispielsweise aus den Beschlüssen der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 (COP 21) ableiten lässt, muss doch ein Verzicht auf fossile Brennstoffe zwangsläufig zu einem solchen Ergebnis führen. Demgemäß wird sich die Fachtagung einer Vielzahl von Gesichtspunkten widmen und vor allem eine Reihe möglicher Antworten und Lösungsansätze für die Elektromobilität präsentieren. Die inhaltliche Bandbreite erstreckt sich dabei von einer politischen Betrachtung der Bedeutung von Elektromobilität für Österreich, der Sichtweise der Regulierungsbehörde zur Elektromobilität, der technischen Rolle von Mobilität im zukünftigen Energiesystem bis zu Mobilitätskonzepten für Bahnen und urbane Räume, schließlich zu Fragen der Netz- und Systemintegration von Elektromobilität sowie Entwicklungen und Trends in der Ladeinfrastruktur und bei Fahrzeugbatterien. Insgesamt gilt es, dem Anspruch einer Fachtagung zu genügen und daher auch konkrete Antworten in Form von Konzepten oder bereits realisierten organisatorischen und technischen Lösungen zu bieten.“

 

 

Über den OVE:

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
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Fotocredit: OVE/Dorfmeister
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und des Mobilitätsclubs beim OGE-Pressegespräch zum Thema: Ist die Zukunft der Mobilität elektrisch? (HighRes-Bild)

15. November 2016: Neue OVE-Richtlinie R 20: Energiespeicher für Photovoltaik-Anlagen

Die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik (PV) leistet einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der geplanten Klimaschutzziele. Wurde zunächst der nicht verbrauchte Strom meist ins öffentliche Netz eingespeist, sind künftig immer mehr Speicher im Einsatz.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik hat nun eine neue Richtlinie mit Sicherheitsanforderungen und Hinweisen für die Installation von stationären elektrischen Energiespeichern mit Anschluss an das Niederspannungsnetz herausgegeben. Damit liegen für Planer, Errichter und Betreiber von PV-Anlagen ebenso wie für Netzbetreiber entsprechende Empfehlungen vor, die sowohl den sicheren Betrieb der Anlage gewährleisten als auch für die Vermeidung von Schaden z. B. bei Montage oder in der Handhabung sorgen.

In der neuen OVE-Richtlinie R 20 mit dem Titel „Stationäre elektrische Energiespeichersysteme, vorgesehen zum Festanschluss an das Niederspannungsnetz“ sind die Mindestanforderungen an die Planung, die Errichtung, den Betrieb, die Deinstallation und die Entsorgung von Energiespeichern angeführt, die für den Festanschluss an ortsfeste elektrische Anlagen im Niederspannungsnetz geeignet sind. Die Richtlinie enthält dazu genaue Beschreibungen, hilfreiche Beispielbilder und Erklärungen.

Erstellt wurde die aktuelle Richtlinie vom OVE/TSK E03 „Photovoltaik“. Sie kann ab sofort im OVE-Webshop unter http://www.ove.at/shop als PDF um 40,- Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 50,- Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Hinweis: Die neue OVE-Richtlinie R 20 wird auch im Rahmen des Seminars "Die wesentlichen Bestimmungen für PV-Anlagen in der Praxis" der OVE-Akademie thematisiert, das am 16. März 2017 in Wien stattfindet. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.ove.at/veranstaltungen.

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Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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21. Oktober 2016: femOVE-Initiative Girls! TECH UP greift – „Du kannst Technik“

Wien. „Eigentlich hab ich mir gedacht, dass die Technik nur etwas für Männer ist, aber heute hab ich gemerkt, dass wir Mädchen das genauso schaffen!“ – so die spontane Reaktion einer jungen Teilnehmerin. Und besser könnte das Feedback auf „Girls! TECH UP“ nicht ausfallen. Über 400 Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren strömten am 21. Oktober 2016 ins Haus der Ingenieure in Wien. Dort konnten sie Technik „live“ erleben und ihre Fragen zu Berufen und Ausbildungen im Bereich Elektro- und Informationstechnik den Expert/innen, Lehrlingen und Personalist/innen der Top-Branchenunternehmen wie A1, AIT, APG, Kapsch, ÖBB Infra, Verbund und Wien Energie sowie Professor/innen und Schüler/innen von TGM und HTL Mödling stellen.  

Technik macht Spaß
Viel Spaß und Erfolg hatten die Mädchen vor allem an den zahlreichen Mitmach-Stationen: Löten mit Kapsch, Glasfasern spleißen bei A1, dem Schließen eines Stromkreises mit „Sprungbrett“ oder beim Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ des TGM – dies nur als kleiner Ausschnitt aus dem Programm. Expertinnen vor Ort steckten mit ihrer Begeisterung für ihren Beruf in der Elektro- und Informationstechnik viele der Schülerinnen an, weitere Beispiele von erfolgreichen (Elektro-)Technikerinnen waren  über Videos am Stand von whatchado zu sehen. 

„Was soll ich werden? Wie komme ich zu meinem Traumjob?“ – die zwei häufigsten Fragen, wenn es um die Berufswahl geht. Girls! TECH UP – die Initiative von femOVE, dem Netzwerk für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – zeigt auf, dass die Bereiche Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation und Informationstechnik zukunftsorientierte, gut bezahlte und spannende Jobs mit Perspektiven für Mädchen bieten. In ihrem Impulsvortrag motivierte Mag. Sandra Baierl, Leiterin des Ressorts Karriere im Kurier, die Schülerinnen, sich zunächst ein Bild über die eigenen Interessen, Stärken und Berufsvorstellungen zu machen und dann zielstrebig in diese Richtung zu gehen. Karriere-Trainerin Elfriede Gerdenits gab praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung – denn oft sind es nur kleine, aber wesentliche, Schritte, wodurch sich die eigene Bewerbung von den vielen anderen positiv abheben kann.  

Erfolge und Erfahrungen zählen
Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE und Initiatorin von Girls! TECH UP sowie Expertin für Erneuerbare Energien bei APG, über den Mehrwert der Initiative: „Girls! TECH UP ist einzigartig! Hier schnuppern die Mädchen in die Jobs der Ingenieurinnen und Technikerinnen, tauschen sich mit Schülerinnen von Elektrotechnik-HTLs, weiblichen Lehrlingen und Expertinnen aus den Branchen-Unternehmen aus. Erfahren, ausprobieren,  Erfolge in der Technik sammeln – alles ist dabei!“ So manche Schülerin setzte gleich den nächsten Schritt und sicherte sich vor Ort einen Platz für Lehre-Schnuppertage, berufspraktische Tage oder ein Praktikum.  

Klischees aufbrechen
„Die Berufswahl unterliegt immer noch gängigen Klischees, die vielfach nicht den gefragten Berufen und attraktiven Karrieremöglichkeiten entsprechen. Bewusstseinsbildung und Rollenbilder sind Schlüsselfaktoren, um diese Klischees aufzubrechen. Der OVE möchte hier mit Girls! TECH UP die vielfältigen Möglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik aufzeigen und damit eine zukunftsorientierte Berufswahl unterstützen“, bekräftigte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel das Engagement des Verbandes.  

Teilnahme als doppelter Gewinn
Zusätzlich zum Informationsgewinn hatten die Teilnehmerinnen auch die Chance auf den Gewinn von Desigual-Modepreisen sowie dreier Smartphones von Drei. Davor galt es jedoch, im Gespräch mit den Unternehmens- und Schulvertreter/innen Informationen zu erfragen, die zur Teilnahme am Gewinnspiel qualifizierten.  

Ob Gewinnspiel, spannendes Ausprobieren oder interessante Gespräche – nächstes Jahr geht es mit Girls! TECH UP weiter! Termine und nähere Informationen werden über die Projekt-Webseite unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp bekannt gegeben. 

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Branche. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Durch die zahlreichen Aktivitäten von femOVE werden Frauen in der Technik sichtbar gemacht ebenso werden Best Practice-Beispiele als Anregung zur Nachahmung vorgestellt. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Aussender/für Rückfragen:
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Fotocredit/Fotograf: OVE/Joseph Krpelan

Bilder 1-3:
Viel Geschick bewiesen die Mädchen an den zahlreichen Mitmach-Stationen: beim Löten, Glasfasern spleißen oder beim Konzentrationsspiel „der heiße Draht"

Bild 4:
Über 400 Teilnehmerinnen besuchten Girls! TECH UP im Haus der Ingenieure

Bild 5:
Die Experimentierfreude der Schülerinnen war groß

 

10. Oktober 2016: Girls! TECH UP – femOVE-Initiative zeigt Chancen für Mädchen in der Technik auf

Info-Tag für Schülerinnen von 12 bis 16 Jahren am 21. Oktober 2016 

Bis zu einem Alter von 10 bis 12 Jahren haben Mädchen verschiedenste Berufsideen und geben selbstbewusste Antworten, wenn sie zu ihren beruflichen Wünschen befragt werden: Pilotin, Sängerin, Forscherin… Warum kommen sie aber dann davon ab und wählen doch eher den „traditionellen Rollen“ entsprechende Berufe? 

Girls! TECH UP – eine Initiative von femOVE, dem Netzwerk für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – zeigt auf, dass die Branche der Elektro- und Informationstechnik zukunftsträchtige Jobs für Mädchen bietet. Aktuelle Trends zeigen klar: Fünf von zehn Top-Berufen sind künftig in der Technik zu finden! Gefragt sind vor allem die Bereiche Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation und Informationstechnik. Schon heute sind technische Fachkräfte rar auf dem Arbeitsmarkt – und diese Lücke wird größer. Die Branche engagiert sich aktiv um den Nachwuchs und wirbt zunehmend offensiv um Frauen.

Technikjobs zum Angreifen
„Girls! TECH UP“ sensibilisiert Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren, deren Eltern und Lehrer/innen für Berufsmöglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik. Beim Info-Tag am 21. Oktober 2016 im Haus der Ingenieure in Wien treffen sie auf erfolgreiche (Elektro-)Technikerinnen der Top-Branchen-Unternehmen wie A1, AIT, APG, Kapsch, ÖBB, Verbund, Wien Energie sowie Professorinnen und Schülerinnen der HTL Mödling und des TGM. Diese erzählen aus ihrem Berufsalltag, beschreiben ihren Ausbildungsweg und geben  Tipps, wie Mädchen die Ausbildung zu einem technischen Beruf gestalten können.

Der Vormittag ist mit über 300 angemeldeten Schülerinnen bereits ausgebucht, doch für den Nachmittag gibt es noch freie Plätze. Bei der Anmeldung heißt es allerdings rasch zu sein! Impulsvorträge mit Tipps zur Berufswahl und erfolgreicher Bewerbung, Mitmachstationen sowie Gewinnchancen auf ein Top-Smartphone von Drei und schicke Modepreise von Desigual warten auf die Teilnehmerinnen. 

Taten statt Worte!
Mehr Mädchen für die Wahl einer Ausbildung im Bereich Elektrotechnik zu motivieren, ist dem OVE ein großes Anliegen, bekräftigt OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel: „Die Berufswahl unterliegt immer noch gängigen Klischees, die sich oft nicht mit aktuellen Berufsbildern und den attraktiven Karrieremöglichkeiten decken. Bewusstseinsbildung und Rollenbilder sind Schlüsselfaktoren, um diese Klischees aufzubrechen. Der OVE möchte hier mit Girls! TECH UP die vielfältigen Möglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik aufzeigen und damit eine zukunftsorientierte Berufswahl unterstützen.“ 

Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE und Initiatorin von Girls! TECH UP sowie Expertin für Erneuerbare Energien bei APG, unterstreicht die Besonderheiten der Initiative: „Girls! TECH UP ist einzigartig! Direkt vor Ort schnuppern die Mädchen in die Jobs der Ingenieurinnen und Technikerinnen, sie tauschen sich mit Schülerinnen von Elektrotechnik-HTLs, weiblichen Lehrlingen und Expertinnen aus den Branchen-Unternehmen aus. Beim Löten, Aufbau eines Stromkreises oder Robotersteuern erleben sie Erfolg und Spaß an der Elektrotechnik. Gleichzeitig können sie sich Plätze für Lehre-Schnuppertage, berufspraktische Tage oder Praktika sichern. Taten statt Worte lautet die Devise!“ 

Girls! TECH UP  – am 21. Oktober 2016, im Haus der Ingenieure, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich! Weitere Informationen siehe: www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp/.

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14. September 2016: MOV[i]E – alles bewegt sich! Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende

Wien/Graz: ScienceClip.at, die Plattform für Wissenschafts- und Technikvermittlung, schreibt ihren vierten Wissenschafts-Videowettbewerb aus, das Motto lautet: „MOV[i]E – alles bewegt sich!“. SchülerInnen der Unter- und Oberstufe sowie Studierende sind eingeladen, selbstproduzierte kurze Webvideos über naturwissenschaftliche, technische oder mathematische Aspekten des Themas „Bewegung“ einzureichen.
Jury-Vorsitzender ist Physiker, Wissenschaftskommunikator und Fernsehmoderator André Lampe, auf die SiegerInnen warten Actionkameras und ein Geldpreis!

Die Online-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, veranstaltet zum vierten Mal gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology einen Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende.

Gesucht sind unter dem Motto „MOV[i]E – alles bewegt sich!“ kreative und allgemeinverständliche Wissenschafts-Kurzvideos, die über naturwissenschaftliche, technische oder mathematische Aspekte des Themas „Bewegung“ informieren. Die genaue inhaltliche Ausrichtung ist den Video-ProduzentInnen überlassen: Von einfachen Bewegungsabläufen im Alltag über Handy-Ortung und selbstfahrende Autos bis hin zum Teilchen im Teilchenbeschleuniger und der Ausdehnung des Universums etc. – jede fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema „Bewegung“ ist herzlich willkommen.

Einreichfrist für die Videos ist der 14. November 2016. Die Beiträge können als Schulprojekt, Team- oder Einzelprojekt umgesetzt werden. Eine Jury unter dem Vorsitz von Physiker und Wissenschaftskommunikator André Lampe bewertet die Videos. Die Preisverleihung findet im Dezember 2016 in Wien statt, auf die ProduzentInnen der besten Videos in drei Kategorien warten als Preise Actionkameras und ein Geldpreis im Gesamtwert von rund 1500 €. Außerdem wird ein Sonderpreis für die Schule mit den meisten Einreichungen vergeben.

An die ScienceClip.at-Partnerinstitutionen – österreichische Universitäten und Fachhochschulen – wird ein Anerkennungspreis für das beste auf ScienceClip.at veröffentlichte Wissenschaftsvideo 2016 vergeben.

Kamera zücken und loslegen!
Wie das Video produziert wird – ob mit der Handykamera oder mit professionellem Kameraequipment – ist nebensächlich. Der Fokus der Jury richtet sich nicht auf die technische Umsetzung, sondern auf Originalität, Verständlichkeit und die korrekte inhaltliche Darstellung.

Einblick in die Forschungswelt – auf Augenhöhe
Mit ihrem vierten Videowettbewerb stellt die Plattform ScienceClip.at einmal mehr das Medium (Web-)Video als ein Format der Wissenskommunikation und -vermittlung in den Mittelpunkt, um SchülerInnen auf niederschwellige Weise Einblick in die Welt der Technik und Naturwissenschaft zu ermöglichen.

Die Siegervideos der Vorjahreswettbewerbe sowie alle Informationen zur aktuellen Wettbewerbsausschreibung (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) gibt es hier:

http://www.scienceclip.at/videowettbewerbe.html


Über ScienceClip.at:

Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, FEEI, Infineon und Kapsch Group.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

www.ove.at


Rückfragen an:

Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz

Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

Bildunterschriften:
Bild 1: Logo Videowettbewerb MOV[i]E (Bild in HighRes herunterladen)
Bild 2: Jury-Vorsitzender André Lampe bei den „TM Wissen“-Dreharbeiten (Foto: André Lampe) (Bild in HighRes herunterladen)



13. Juli 2016: Projekt SOKRATES brachte Science Slam-Sieger/innen nach Klagenfurt

Klagenfurt. Science Slam-Österreichmeisterin Dr. Martyna Grydlik und Steiermark-Champion Dr. Florian Preishuber-Pflügl brachten im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Projektes SOKRATES Wissenschaft auf die große Bühne und präsentierten ihre komplexen Forschungsgebiete in Science Slam-Manier – verständlich, interessant und unterhaltsam in knapp 6 Minuten. Im Publikum: Rund 150 Kärntner Schüler/innen.

Im FFG-geförderten Projekt SOKRATES unter der Leitung der FH Kärnten setzten sich rund 150 Kärntner Schüler/innen mit wissenschaftlichem Fragen und Forschen auseinander. Anfang Juli 2016 wurde das Projekt mit einer großen Veranstaltung unter dem Motto „Was ist Wissenschaft?“ in Klagenfurt abgeschlossen. Den Programmhöhepunkt bildeten die beiden Science Slam-Beiträge der Physikerin Dr. Martyna Grydlik (JKU Linz) und des Chemikers Dr. Florian Preishuber-Pflügl (TU Graz): Auf unterhaltsame und nachvollziehbare Weise präsentierten sie den Schüler/innen ihre spannenden Forschungsgebiete Siliziumlaser bzw. Festkörperionenleiter.

Was ist Wissenschaft?
Die Schüler/innen konnten den beiden Forscher/innen Fragen zu den Forschungsthemen stellen, präsentierten aber auch ihre eigene Auseinandersetzung mit dem Thema Wissenschaft auf vielfältige Weise: In einer Diskussionsrunde, einem Sokratischen Dialog, bei Experimenten und einer Videopräsentation stellten sie ihren Zugang zum Thema Wissenschaft für die Gäste der Veranstaltung dar. Darüber hinaus konnten sie Wissenschafts-Stände der Projektpartner Infineon Technologies Austria, Philips Austria und Mädchenzentrum Klagenfurt besuchen, wo sie sich u. a. mit Halbleitertechnologie, Produktentwicklung und -innovation oder Biografien von Forscherinnen befassten.

Projekt SOKRATES: Wissenschaft – Wirtschaft – Schule
Im FFG-Talente regional-Projekt SOKRATES arbeiteten Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft – FH Kärnten, Infineon, Philips, OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, GS gain&sustain OG sowie die Schauspieler/innen Katharina Schmölzer und Kai Möller – zusammen, um Schüler/innen ein attraktives Programm zu bieten. In drei aufeinander aufbauenden Workshops setzten sich die Jugendlichen u. a. mit dem Sokratischen Dialog und der Definition von Wissenschaft auseinander. Der Fokus auf die Methode des wissenschaftlichen Fragens hat für die Schüler/innen auch einen unmittelbaren praktischen Nutzen: Sie werden auf die im Rahmen der neuen Reifeprüfung verpflichtende Herausforderung des Verfassens einer Vorwissenschaftlichen Arbeit vorbereitet. Weitere Infos zum Projekt: http://www.scienceclip.at/sokrates.html

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, FEEI, Infineon und Kapsch Group.
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Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Projektleiterin ScienceClip.at
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Bild 1: Begeisterten die Schüler/innen mit ihren Science Slam-Beiträgen: Dr. Florian Preishuber-Pflügl (TU Graz) und Dr. Martyna Grydlik (JKU Linz) mit Dr. Moritz Brehm (JKU Linz), der einen Gastauftritt als Werner Heisenberg hatte (v.l.) (Bild in HighRes herunterladen)

Bild 2: Science Slammer Florian Preishuber-Pflügl (l.) beantwortete im Gespräch mit Clemens Ostermaier (r.) vom SOKRATES-Team die Fragen der Schülerinnen und Schüler (Bild in HighRes herunterladen)

Bild 3: Die Schüler/innen besuchten Wissenschaftsstände der projektbeteiligten Schulen und Unternehmen – Infineon Technologies Austria und Philips Austria – sowie des Mädchenzentrums Klagenfurt (Bild in HighRes herunterladen)

 

1. Juli 2016: Schülerwettbewerb Invent a Chip - junge Tüftler/innen ausgezeichnet

Wien, Linz. In die spannende Welt der Mikro- und Nanoelektronik eintauchen, aktiv an der Entwicklung eines Computer-Chips mitarbeiten und am Ende den fertig produzierten Chip in Händen halten: Dieser reizvollen Herausforderung stellten sich 53 Schülerinnen und Schüler der AHS-Oberstufe und aus HTL in der bereits fünften Runde des Wettbewerbs „Invent a Chip“.

Am 28. Juni 2016 wurden die erfolgreichen Wettbewerbsteilnehmer/innen nun bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Festsaal des Ingenieurhauses in Wien mit tollen Sachpreisen ausgezeichnet. Dabei wurde auch der fertige Chip präsentiert.

Gemäß des Wettbewerbs-Mottos „Invent a Chip goes Medicine“ entstand ein Chip zur konstanten Temperaturüberwachung für den Transport und die Lagerung von Blutkonserven. Doch bis es soweit war, gab es für die Schüler/innen einiges zu tun und zu erfahren: In zwei Workshops erarbeiteten sie sich das erforderliche Rüstzeug für die Planung, das Design und schließlich das Testen des fertigen Chips. Angeleitet wurden sie von A. Univ.-Prof. Dr. Timm Ostermann und seinem Team am Institut für Integrierte Schaltungen der Johannes Kepler Universität Linz (JKU). Neben einer interessanten Exkursion zum Chiphersteller ams aus Unterpremstätten bei Graz erhielten die Schüler/innen Einblick in die Forschung an der JKU und konnten gleichzeitig Ideen und Material für ihre Schulabschluss-Arbeiten sammeln.

Prof. Ostermann, der selbst mit großem Engagement hinter dem Projekt steht, motivierte die Schülerinnen und Schüler auch für ihren künftigen Berufsweg: „Habt Spaß an dem, was ihr tut, achtet auf eine fundierte Ausbildung, engagiert euch und gebt euch vor allem nicht mit dem Mittelmaß zufrieden!“. OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel gratulierte den Teilnehmer/innen: „Ich hoffe, der Wettbewerb hat bei manchen von euch Interesse an der Technik geweckt, denn die Technik wird auch in Zukunft spannende berufliche Möglichkeiten bieten“.

Chip-Quiz für Schülerinnen und Schüler mit attraktiven Preisen
Parallel zu den Workshops stellten interessierte Schülerinnen und Schüler ihr Wissen rund um Computerchips in einem Quiz mit kniffligen Fragen aus Mathematik, Physik und Informatik unter Beweis. Die Gewinner/innen in der Einzelwertung – hier zählten die meisten richtigen Antworten – ebenso wie in der Kategorie Schulwertung – mit den meisten gewerteten Fragebögen – wurden belohnt. Mit 76 gewerteten Einsendungen lag die HTL Karlstein an der Thaya an erster Stelle. Neben einem Smartphone und Einkaufsgutscheinen für die siegreichen Schüler/innen warteten attraktive Geldpreise auf die erfolgreichen Schulen.

Invent a Chip ist ein Projekt der Johannes Kepler Universität Linz und des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, mit Unterstützung durch das BMVIT und das BMBF. Als Industriepartner zeichnete der Halbleiterhersteller ams für die Produktion des Chips verantwortlich.

Nächste Runde von Invent a Chip gestartet
Derzeit läuft die sechste Ausschreibungsrunde zu den aktuellen Themen „Internet of Things“ sowie „Ambient Assisted Living“. Teilnehmende Schüler/innen habe dabei wieder die Möglichkeit, die Mikro- und Nanoelektronik als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien kennenzulernen und sich gleichzeitig für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern.

 

Über die Johannes Kepler Universität Linz:
Zukunftsorientierte Studiengänge, Spitzenleistungen in Forschung und Lehre, zahlreiche Kooperationen im In- und Ausland und ein einzigartiger Campus im Grünen prägen das Erscheinungsbild der Johannes Kepler Universität (JKU) Linz. Als junge Universität (seit 1966) und größte wissenschaftliche Institution Oberösterreichs ist die JKU in kürzester Zeit zu einem Impulszentrum für Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft geworden. 60 Studienrichtungen für über 19.000 Studierende garantieren eine moderne und praxisnahe Ausbildung mit hervorragenden Jobaussichten. Die Forschungsleistungen der Fakultäten und Institute sind weltweit anerkannt.

Pressekontakt:
Johannes Kepler Universität
Katharina Heidel
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E-Mail: katharina.heidel(at)jku.at

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Fotocredit: JKU/Atzmüller

Strahlende Gesichter bei den ausgezeichneten Tüftler/innen, die erfolgreich am Projekt Invent a Chip teilgenommen haben, ebenso wie bei den Veranstaltern (Bild in HighRes herunterladen) 

17. Juni 2016: OVE lud zur Generalversammlung unter dem Motto "OVE - Mehr als die Summe seiner Teile"

Wien. Die diesjährige Generalversammlung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik stand unter dem Motto „OVE – Mehr als die Summe seiner Teile“. Symbolisch anhand eines Kuchens in Form der Buchstaben OVE dargestellt, zog sich dieses Motto in ansprechenden Fotos auch durch den druckfrisch vorliegenden Jahresbericht 2015.

OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer begrüßte die zahlreichen Gäste im Festsaal des Ingenieurhauses und dankte den vielen ehrenamtlich tätigen Funktionärinnen und Funktionären und den Mitarbeiter/innen im Verband, die dazu beigetragen haben, dass auch das vergangene Verbandsjahr ein sehr erfolgreiches war.

In seinem Geschäftsbericht griff OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel das auf Aristoteles zurückgehende Motto auf: So ist der Verband mit seinen Kernbereichen Elektrotechnische Normung, Prüfwesen und Zertifizierung, seinen Fachgesellschaften und Mitgliederplattformen und all seinen Veranstaltungen und Projekten als Gesamtes attraktiv und bietet seinen Mitgliedern, Partnern und Kunden ein einzigartiges Branchennetzwerk.

Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des OVE Awards an Dipl.-Ing. Wolfgang Martin, Stellvertretender Generalsekretär und Leiter des Bereichs Prüfwesen und Zertifizierung (P&Z) im OVE. Dr. Hofbauer würdigte in seiner Laudatio das außerordentliche Engagement des Geehrten in der nationalen wie internationalen Zertifizierung. Dipl.-Ing. Martin hat die Leitung des Bereiches seit nunmehr über 25 Jahre inne und konnte P&Z in dieser Zeit durch sein hervorragendes Fachwissen und hohe Kundenorientierung als weltweit anerkannte und erfolgreiche Zertifizierungsstelle etablieren. Als IECEE Lead Assessor ist er  gefragter Experte bei internationalen Audits und bringt seine Expertise auch in viele internationale Gremien ein, in denen er als österreichischer Vertreter oft federführend bei der Gestaltung des internationalen elektrotechnischen Zertifizierungswesens mitwirkt. Vergangenes Jahr wurde er in der neu gegründeten europäischen Zertifizierungsorganisation ETICS zum Vizepräsidenten gewählt. In seinen Dankesworten widmete Herr Martin die Auszeichnung seinen Mitarbeiter/innen, denn diese „sind das größte Gut“ und dankte seiner Frau und seiner Familie für das Verständnis seiner durch die vielen internationalen Verpflichtungen verursachten oftmaligen Abwesenheit.

Abschließend lud Präsident Dr. Hofbauer zum Buffet, an dem nun auch der OVE-Kuchen verkostet werden konnte.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Fotocredit: OVE/Effenberger

Dipl.-Ing. Wolfgang Martin (l.) wurde mit dem OVE Award ausgezeichnet und nahm den Preis aus den Händen von OVE-Präsidenten Dr. Franz Hofbauer entgegen (Bild in HighRes herunterladen)

OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer (r.) und OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel schneiden den OVE-Kuchen an (Bild in HighRes herunterladen)

 

 

10. Juni 2016: 10 Jahre youngOVE - stimmungsvoller Rückblick und engagierte Vorausschau

Zehn Jahre ist es bereits her, dass sich engagierte Studierende der Elektrotechnik und Informationstechnik als youngOVE zusammenschlossen und damit die Studierendenplattform im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik begründeten. Zur Feier dieses Jubiläums lud der OVE nun aktive und ehemalige Mitglieder der youngOVE-Gruppen an der TU Wien und TU Graz sowie Wegbegleiter zu einem geselligen Treffen ins Gold Fassl Magazin der Ottakringer Brauerei im 16. Wiener Bezirk. 

Geboten wurden – abgesehen von einer interessanten Führung durch die Brauerei – ein stimmungsvoller Rückblick auf die ersten zehn youngOVE-Jahre, eine engagierte Vorausschau auf das, was kommen mag, sowie jede Menge Gelegenheit zum Wiederauflebenlassen von gemeinsam Erlebtem. 

Ingenieurnachwuchs für die Wirtschaft
OVE-Präsident Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer hob in seiner Begrüßung die zahlreichen Initiativen des youngOVE hervor, die die vergangenen zehn Jahre prägten. Durch den Einsatz in diversen Verbandsgremien ist der youngOVE auch verbandsintern eine gehörte Stimme. Dr. Hofbauer wünschte den Studierenden auch für die weiteren Jahre viel Erfolg, denn „Ihr seid der Ingenieurnachwuchs für die Wirtschaft!“. 

Generationenübergreifende Bindung
Dipl.-Ing. Dr. Günther Rabensteiner, als OVE-Präsident von 2005 bis 2008 einer der Gründungsväter des youngOVE, skizzierte in groben Zügen die Entstehungsgeschichte der Studierendenplattform. Er zeigte sich erfreut, unter den über 70 Anwesenden auch viele „Altfunktionäre“ zu begrüßen und ortete dies als „Signal, dass die generationenübergreifende Bindung gelungen ist“. Auch international habe der youngOVE im Netzwerk von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen elektrotechnischen Verbände, im Student Panel seit jeher eine führende Rolle.

Bildliche Zeitreise
Eine gelungene musikalisch untermalte Zeitreise in Bildern boten Dipl.-Ing. Claudia Reithner und Dipl.-Ing. Thomas Kern, beide aktive youngOVE-Mitglieder aus den Anfangszeiten der Studierendenplattform. Im Rahmen ihrer stimmungsvollen Rückschau präsentierten sie Statistisches ebenso wie Anekdotisches aus den vergangenen 10 Jahren: So veranstaltete der youngOVE in dieser Zeit insgesamt 200 Events, davon 140 nationale und 60 internationale – „das macht im Schnitt 1,7 Events pro Monat“, so Claudia Reithner mit einer beeindruckenden Zahl.

Tradition und Fortschritt
Dominik Czeschka (TU Wien) und Benjamin Jauk (TU Graz), derzeit amtierende youngOVE-Vorstände, beendeten den offiziellen Teil der Feierlichkeiten mit einem Ausblick auf die Zukunft des youngOVE. Sie skizzierten den OVE als traditionsreichen Verband – seit 1883 eine „Wissensdatenbank“ – von der Studierende sehr viel lernen und profitieren. Genauso entwickeln aber auch die Studierenden den Verband weiter. Dahinter steht sozusagen „ein wechselseitiges Geben und Nehmen – von Tradition und Fortschritt“.

Beide hoben hervor, dass der OVE den Studierenden die Möglichkeit bietet, „über den Tellerrand hinweg“ zu schauen und nationale wie internationale Kontakte zu knüpfen. Dass der Blick über die Grenzen Österreichs hinaus funktioniert und Kooperationen tatsächlich gelebt werden, wurde schließlich mit den persönlich überbrachten Glückwünschen zum Jubiläum von Vertretern der deutschen, rumänischen und slowenischen Partnerverbände unter Beweis gestellt.

Im Anschluss an den offiziellen Teil gab es ausreichend Gelegenheit, sich bei Buffet und verschiedensten Bierköstlichkeiten auszutauschen. Das Resümee: Die Veranstaltung war genauso gelungen und erfolgreich wie die ersten zehn Jahre des youngOVE.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Mehrere „Generationen“ von youngOVE-Mitgliedern und die Verbandsspitze feierten das 10-Jahres-Jubiläum der OVE-Studierendenplattform

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25. Mai 2016: Donner-Wetter! – Wissen für Kids zu Donner und Blitz

Unterhaltsamer Comic zeigt Kindern die Gefahren von Blitzschlägen und klärt über das richtige Verhalten bei Gewitter auf. 

Mit der wärmeren Jahreszeit beginnt auch die Gewittersaison. Die langjährige Statistik von ALDIS zeigt, dass im Durchschnitt 160.000 Blitze pro Jahr in Österreich einschlagen. Jedes Jahr kommt es dadurch zu mehreren Blitzunfällen, einige Personen verletzen sich, manchmal fordern Blitzunfälle auch Tote. Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie beim Spielen im Freien von einem Gewitter überrascht werden. Wie sich Kinder dann richtig verhalten und schützen können, erklären ihnen Laura, Basti und Linus im Comic „Donner-Wetter: Wissen für Kids zu Donner & Blitz“. 

Der vom deutschen Ausschuss Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) im VDE im Vorjahr veröffentlichte Comic ist nun in der zweiten Auflage erschienen. Aufgrund einer Kooperation der beiden Elektrotechnikverbände VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. und OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik steht dieses informative und unterhaltsame Heftchen somit erstmals auch Kindern in Österreich zur Verfügung.

Wie gefährlich ist eigentlich ein Gewitter? Wo finde ich Schutz, wenn es blitzt und donnert? Und was kann alles kaputt gehen?
Diese und andere Fragen beantwortet Laura, die Heldin des Comics. Laura weiß jede Menge über Blitze und meistert mit ihren Freunden Basti und Linus sowie dem Hund Lupo verschiedene gefährliche Situationen während eines Gewitters. Die Kinder lernen unter anderem, dass sie dabei keinesfalls in der Nähe von Bäumen sein dürfen, im Schwimmbad sofort aus dem Wasser und beim Camping unbedingt das Zelt verlassen müssen. Was tun, wenn kein Schutz weit und breit zu finden ist? – Auch das zeigen die drei in diesem Heft. 

PDF kostenlos herunterladen oder Heft anfordern
Der speziell für Volksschulkinder gezeichnete Comic kann im Internet unter www.ove.at/donner-wetter kostenlos heruntergeladen werden. Auf dieser Webseite sind auch Bestellungen für gedruckte Exemplare – Einzelexemplare oder Sammelbestellungen für Schulklassen, Kindergruppen usw. – möglich.

In Kürze findet sich dort auch eine interessante App zum Comic, die ebenfalls kostenfrei heruntergeladen werden kann.  

Erwachsene finden Informationen zum richtigen Verhalten bei Gewittern unter www.vor-blitzen-schuetzen.eu/.  

Informationen zum Heft: Donner-Wetter! Wissen für Kids zu Donner & Blitz. Herausgegeben von VDE und OVE. 2. Aufl. 2016. 26 Seiten. 

Über ALDIS:
ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichicher Verband für Elektrotechnik und APG Austrian Power Grid zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum – organisiert in der OVE Service GmbH, einer 100-%-Tochter des OVE. ALDIS liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige und ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden laufend in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert.

Über den OVE:
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4. Mai 2016: Projekt SOKRATES: Kärntner Schüler/innen interviewen Wissenschaftler/innen

Welche Forschungsfragen müssen beantwortet werden, bis ein innovatives Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht werden kann? Und mit welchen Aufgaben beschäftigen sich Wissenschaftler/innen im Feld der Geoinformatik? Diese und viele weitere Fragen stellten Kärntner Oberstufenschüler/innen Expert/innen des Studiengangs Geoinformation & Umwelttechnologien der FH Kärnten und bei Philips Austria Klagenfurt: Im Rahmen des Projektes SOKRATES interviewten sie Forscher/innen vor der Kamera über ihre Arbeit und ihre Forschungsprojekte. Die dabei entstandenen Kurzvideos wurden nun veröffentlicht.

Im FFG-geförderten Projekt SOKRATES unter der Leitung der FH Kärnten setzen sich rund 150 Kärntner Schüler/innen mit wissenschaftlichem Fragen und Forschen auseinander. Drei Schulklassen der HTL 1 Klagenfurt, des BG/BRG Villach St. Martin und des BG/BRG St. Veit hatten im Rahmen des Projektes Anfang April die Gelegenheit, Forscher/innen von Philips Austria Klagenfurt und des Studiengangs Geoinformation & Umwelttechnologien der FH Kärnten an ihren Arbeitsplätzen zu besuchen und mehr über ihre Forschungsgebiete und Aufgaben zu erfahren.

Wissenschafts-Interviews vor der Kamera
Die Schüler/innen konnten sich in Kleingruppen auf Augenhöhe mit den Expert/innen austauschen und ihnen ihre Fragen im Stil eines Live-Interviews vor der Kamera stellen. Bei Philips stand dabei das Thema Innovation – von der Ideenfindung über technisches Design und Patentfragen bis zu kulturellen Unterschieden bei den Wünschen und Ansprüchen der Kund/innen – im Mittelpunkt. An der FH Kärnten wurde das breite Feld der Geoinformation, u. a. die Datensammlung mittels Drohnen und Bojen, die Überwachung einer Flussrenaturierung und die Messung von sogenannten „Monsterwellen“, in den Interviews diskutiert.

Die entstandenen sehenswerten Wissenschafts-Videos sind ab sofort auf der Plattform für Wissenschaftskommunikation ScienceClip.at zu sehen: http://www.scienceclip.at/sokrates.html/. Weitere Videos folgen Ende Mai, wenn Schüler/innen des RG/ORG St. Ursula Klagenfurt und der Waldorfschule Klagenfurt Forscher/innen von Philips und von Infineon Technologies Austria in Villach interviewen.

Projekt SOKRATES: Wissenschaft – Wirtschaft – Schule
Im FFG-Talente regional-Projekt SOKRATES arbeiten Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft – FH Kärnten, Infineon, Philips, OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, GS gain&sustain OG sowie die Schauspieler/innen Katharina Schmölzer und Kai Möller – zusammen, um Schüler/innen ein attraktives Programm zu bieten. In drei aufeinander aufbauenden Workshops setzen sich die Jugendlichen u. a. mit dem Sokratischen Dialog und der Definition von Wissenschaft auseinander. Der Fokus auf die Methode des wissenschaftlichen Fragens hat für die Schüler/innen auch einen unmittelbaren praktischen Nutzen: Sie werden auf die im Rahmen der neuen Reifeprüfung verpflichtende Herausforderung des Verfassens einer Vorwissenschaftlichen Arbeit vorbereitet. Weitere Infos zum Projekt: http://www.scienceclip.at/sokrates.html/.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, FEEI, Infineon und Kapsch Group.

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Schüler/innen beim Interview mit den Expert/innen (Fotografin/Fotocredit: Kotal/OVE)
(HighRes Bilder herunterladen: Bild 1, Bild 2, Bild 3)

2. Mai 2016: Im Zeichen von Frauen in der (Elektro-)Technik

femOVE und Kapsch CarrierCom luden zum Netzwerktreffen

Im Zeichen von „Frauen in der Technik“ stand der 28. April 2016 in Wien. Am Vormittag öffneten zahlreiche technische Betriebe im Rahmen des „Wiener Töchtertags“ ihre Türen und Tore für Schülerinnen. Dabei konnten die Mädchen in die Arbeitswelt in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen schnuppern und so ihren Horizont in puncto Berufswahl erweitern. In den Unternehmen trafen sie auch auf erfolgreiche weibliche Vorbilder.

Erfolgreiche Technikerinnen – Fachexpertinnen und weibliche Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – nutzten dann in den Abendstunden beim femOVE-Netzwerktreffen die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. „Kommunikationsnetze von heute und morgen“ – unter diesem Motto hatte femOVE geladen – diesmal zu Kapsch CarrierCom, dem global tätigen Hersteller von Telemetrie- und Telekommunikationslösungen.

Im Zeichen der Vorbilder
Bei femOVE, der Plattform für (Elektro-)Technikerinnen im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE), stehen Frauen in der Technik im Mittelpunkt. Wesentliche Ziele von femOVE sind es, die Frauen der Branche vor den Vorhang zu holen sowie adäquate Rollenbilder und positive Vorbilder für alle Karrierestufen zu schaffen. 

„Stereotype sind nicht unveränderlich!“, sagt Doktor Michaela Leonhardt, Vorsitzende von femOVE, voller Überzeugung. „Wollen wir die eingefahrenen Muster auflösen und uns zukunftsfit einstellen, benötigt die Gesellschaft Vorbilder, die der modernen Arbeitswelt entsprechen. Denn Frauen und Männer – vom Schulkind bis zur Geschäftsführung – werden nicht von abstrakten Erkenntnissen und edlen Zielen beflügelt, sondern von Erfahrungen des Alltags: Im Bereich der Technik eben von erfolgreichen Frauen, die vorleben, was alles möglich ist.“ 

Oft haben die femOVE-Frauen als einziges Mädchen in der HTL oder als eine der wenigen Studentinnen an der Technischen Universität den Weg in die Elektrotechnik gewagt. Heute arbeiten sie als Expertinnen, Wissenschaftlerinnen oder Geschäftsführerinnen in Top-Unternehmen der Branche und treffen sich regelmäßig zum Austausch unter Kolleginnen. Und das sind nicht gerade wenige: 60 Branchenvertreterinnen waren beim jüngsten femOVE-Netzwerktreffen dabei. 

Frauen auf Erfolgskurs
Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und des geringen Frauenanteils bemüht sich die Elektro- und IT-Branche verstärkt um weibliche Fachkräfte. Dabei zeigt sich klar: Die Branchenunternehmen werden sich künftig nur dann behaupten können, wenn es ihnen gelingt, Frauen langfristig an sich zu binden und ihnen echte Karrieremöglichkeiten zu bieten. „Die Präsenz von Frauen in Unternehmen der Elektro- und IT-Branche ist längst auch eine wirtschaftliche Frage – international und in wachsendem Maß auch national“, verweist Doktor Leonhardt auf aktuelle Studien. 

Dr. Kari Kapsch, CEO der Kapsch CarrierCom, bestätigt: „Innovative Unternehmen wie die Kapsch-Gruppe können es sich nicht leisten, auf die Hälfte der ,besten beruflichen Köpfe‘ zu verzichten. Unser Unternehmen unterstützt und fördert seit vielen Jahren Fachexpertinnen und weibliche Führungskräfte in ihrer Karriereentwicklung, beispielsweise durch die Initiative women@kapsch.“ 

Reise durch die Geschichte der Telekommunikation
Die femOVE-Treffen, die Fachvorträge, Besichtigungen und Zeit zum Netzwerken bieten, haben sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits zu einem Branchenfixpunkt etabliert. In einem Vortrag zum Thema „Mobility as a Service (MaaS)” erfuhren die Teilnehmerinnen diesmal Wissenswertes über intelligente Mobilitäts-Lösungen sowie aktuelle Trends. Darauf folgte eine Reise durch die Geschichte der Telekommunikation: Im Kapsch-Museum erlebten die Damen die Entwicklung des Unternehmens vom Hersteller von Radio- und Telefonapparaten zum Hightech-Unternehmen. Davon konnten sie sich schließlich im top-modernen Kapsch CarrierCom-Labor selbst ein Bild machen. 

Lebendige Atmosphäre, gegenseitige Inspiration und Motivation prägten auch dieses femOVE-Netzwerktreffen. Die Vorfreude auf das nächste femOVE-Treffen im Herbst 2016 war bereits mehr als spürbar.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Branche. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Durch die zahlreichen Aktivitäten von femOVE werden Frauen in der Technik sichtbar gemacht ebenso werden Best Practice-Beispiele als Anregung zur Nachahmung vorgestellt. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

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Fotograf/Fotocredit: Marco De Boes/OVE

Geballte Frauen-Power beim femOVE-Netzwerktreffen: Mag. Petra Pracher-Ratnik, Vice President Legal, Supply & Facilities Kapsch CarrierCom, Doris Kruschitz-Bestepe, MBA, MA, MAS, Head of HR Development Kapsch Group, Michaela Leonhardt, Ph.D., femOVE-Vorsitzende/APG (v.l.)
(HighRes Bild herunterladen)

5. April 2016: Weitere Kooperation von OVE und Austrian Standards Institute nicht in Frage gestellt

Mit 1. April 2016 traten wesentliche Bestimmungen des neuen Normengesetzes 2016 in Kraft. In diesem Zusammenhang begrüßt der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik die Entscheidung der Generalversammlung des Austrian Standards Institute (ASI) vom 30. März 2016, die Bestimmungen des Normengesetzes 2016 erfüllen zu wollen, womit das ASI auch weiterhin seine Aufgaben als eine normenschaffende Stelle in Österreich wahrnehmen wird.

Die elektrotechnische Normung ist aus dem Normengesetz 2016 explizit ausgenommen, die diesbezüglichen Agenden des OVE werden im Elektrotechnikgesetz geregelt. Damit ist eine unabhängige elektrotechnische Normung nun auch gesetzlich verankert. Die bisherige Kooperation der beiden Häuser wird aber damit nicht in Frage gestellt.

„Der OVE sieht vor allem bei bereichsübergreifenden Themen und der damit verbundenen Technologiekonvergenz, wie z. B. den Smart-Technologien, eine Zusammenarbeit der beiden Normungsorganisationen von hoher strategischer Bedeutung und wird diese zum Vorteil der österreichischen Wirtschaft und Wissenschaft fortführen“, bekräftigte OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, MBA

Als verlässlicher Partner der Branche wird der OVE die Kooperationen mit den interessierten Kreisen weiter ausbauen und als Mitglied von IEC und CENELEC gemeinsam mit dem ASI als Mitglied von ISO und CEN die österreichische Position auf europäischer und internationaler Ebene aktiv einbringen.

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17. März 2016: Ing. Werner Fischer er zum Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC gewählt

Der international anerkannte Normungsexperte Ing. Werner Fischer wurde neuerlich zum Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC gewählt. Er vertritt somit für weitere drei Jahre die österreichischen Interessen in der elektrotechnischen Normung auf europäischer und internationaler Ebene.

„Die Wiederwahl zeigt die hohe Akzeptanz und Kompetenz von Ing. Fischer in der Normung“, bekräftigt Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, und hebt gleichzeitig Fischers langjähriges, erfolgreiches Engagement für das österreichische Nationalkomitee hervor.

Seit vielen Jahren in der Normung tätig

Ing. Werner Fischer leitet die Zentralstelle „Standardization & Regulation Management“ der Siemens AG Österreich und ist in hochrangigen OVE-Gremien aktiv. Zudem hat er seit vielen Jahren den Vorsitz im Technischen Komitee TK IT-EG „Informationstechnik, Telekommunikation und Elektronik“ sowie im Technischen Subkomitee TSK E 10 „Elektrische Niederspannungsanlagen – Begriffe“ inne. Darüber hinaus ist Ing. Fischer als Delegationsleiter für das Nationalkomitee auf internationaler Ebene höchst angesehen. Seine anerkannte Expertise und sein außergewöhnlicher Einsatz verhalfen Fischer 2014 zur erfolgreichen Wiederwahl in den CENELEC-Verwaltungsrat, dem höchsten Entscheidungsgremium der europäischen Organisation für elektrotechnische Normung.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Aussender/für Rückfragen:
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Pressestelle
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
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Ing. Werner Fischer - Präsident des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC (HighRes Bild herunterladen)

8. März 2016: Neue OVE-Richtlinie R 10: Größte Sicherheit bei Zutrittskontrollanlagen

Zutrittskontrollanlagen sorgen anhand festgelegter Regeln dafür, dass nur berechtigte Personen zu Gebäuden, einzelnen Räumen oder geschützten Arealen Zugang erhalten. Sie erfüllen somit neben Alarmanlagen eine wichtige Funktion zur Sicherung von Hab und Gut ebenso wie geistigem Eigentum.

In seiner neuen OVE-Richtlinie R 10 „Alarmanlagen – Zutrittskontrollanlagen“ legt der Österreichische Verband für Elektrotechnik Mindestanforderungen an Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Zutrittskontrollanlagen (ZKA) fest. Demnach garantieren ZKA der Risikoklassen Privat/Standard, Gewerbestandard-Nieder oder Gewerbestandard-Hoch, Werteschutz und Hochsicherheit jeweils maximale Sicherheit, vorausgesetzt, dass solche Anlagen nach dieser Richtlinie geplant sind und außerdem ausschließlich Anlagenteile, die der jeweiligen Europanorm entsprechen, verwendet werden. Weitere Bedingung ist die Herstellung der ZKA unter den anerkannten Regeln der Technik durch eine Errichterfirma, die die Auflagen der österreichischen Gewerbeordnung erfüllt.

Die OVE-Richtlinie R 10 wurde von einer Arbeitsgruppe mit Vertretern des VSÖ Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs, der Elektroinnung, Errichterfirmen und Herstellern gemeinsam erarbeitet und ist am 1. März 2016 erschienen. Sie kann ab sofort im OVE-Webshop unter www.ove.at/shop als PDF um 40,- Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 50,- Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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17. Februar 2016: Ein ganzer Schultag im Zeichen der Wissenschaft

Workshops an Wiener Schule als Videowettbewerbs-Sonderpreis
Im vergangenen Jahr veranstaltete die Wissenschaftskommunikations-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology den Videowettbewerb „Unter Strom“ für Schülerinnen und Schüler. Bei den Videoeinreichungen hatte eine Schule eindeutig die Nase vorne: Dank der Initiative eines engagierten Lehrers haben zahlreiche Schüler/innen des BG/BRG Pichelmayergasse, 1100 Wien, Wettbewerbsvideos produziert und eingereicht – und sind dafür mit einem Sonderpreis für die meisten Einreichungen einer Schule ausgezeichnet worden.

Wissenschaftler hautnah
Den ersten Teil dieses Sonderpreises, ein exklusives Testscreening des Films „Brothers Of The Wind“ in den Terra Mater Studios in Wien, lösten die Video-Einreicher/innen gemeinsam mit ihrem Lehrer Mag. Ivan Poropat bereits im Jänner ein. Für den zweiten Teil des Preises, der Mitte Februar eingelöst wurde, schnürte André Lampe, Vorsitzender der Videowettbewerbsjury, ein besonderes Workshop-Paket: Der Berliner Physiker, Science Blogger und Moderator der ServusTV-Sendung „TM Wissen“ begeisterte rund 350 Schüler/innen in insgesamt drei Workshops mit faszinierenden Experimenten – der Themenbogen reichte von Lasern über Ketten- und Flüssigkeitsfontänen bis zur Mikroskopie –, einem fesselnden Science Slam-Vortrag und Einblicken in seine Arbeit und seine Laufbahn, die nicht immer geradlinig verlief, wie er betonte. Die Schülerinnen und Schüler konnten auf diese Weise nicht nur fachlich interessante Dinge aus Physik, Chemie und Biologie erfahren, sondern lernten vor allem einen Wissenschaftler hautnah kennen, der mit verbreiteten Klischees eines „Nerds“ im Elfenbeinturm so gar nichts gemein hat und der – abgesehen von deutsch-österreichischen semantischen Feinheiten – ihre Sprache spricht. Einige Schüler/innen nutzten noch am selben Tag das Angebot des Wissenschaftlers, ihn über seinen Blog oder über Twitter zu kontaktieren, um Feedback zu geben oder einfach Fragen zu stellen.

Schule trifft Wissenschaft
In einem abschließenden Workshop diskutierte André Lampe mit Lehrer/innen, wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wissenschaft bzw. Wissenschaftskommunikator/innen verbessert werden könnte, um von einander zu profitieren.

Profitieren konnte das BG/BRG Pichelmayergasse durch seine Teilnahme am ScienceClip.at-Videowettbewerb jedenfalls nicht nur von diesem exklusiven Preis, es trafen auch bereits Anfragen einer Fachhochschule und einer HTL ein, die künftig mit der umtriebigen Schule und ihren engagierten Lehrkräften kooperieren möchten.

Für 2016 ist eine Neuauflage des Wettbewerbs geplant, nähere Informationen dazu werden in den nächsten Monaten auf www.ScienceClip.at bzw. www.ove.at zu finden sein.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, FEEI, Hottinger Baldwin Messtechnik, Infineon und der Kapsch Group.

www.scienceclip.at
https://www.facebook.com/ScienceClip.at
https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung. www.ove.at

Rückfragen:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleitung ScienceClip.at
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Krenngasse 37/5
8010 Graz

Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at
Internet: www.scienceclip.at

Bildunterschriften:
Fotograf/Fotocredit: Mag. Kerstin Kotal/OVE

Bild 1: Insgesamt rund 350 Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Pichelmayergasse verfolgten interessiert die Experimente und unterhaltsamen Ausführungen des Wissenschaftskommunikators (HighRes Bild herunterladen)

Bild 2: In mehreren Workshops begeisterte André Lampe die Schüler/innen und Lehrer/innen des BG/BRG Pichelmayergasse für Naturwissenschaft  (HighRes Bild herunterladen)

Bild 3: Insgesamt rund 350 Schülerinnen und Schüler des BG/BRG Pichelmayergasse verfolgten interessiert die Experimente und unterhaltsamen Ausführungen des Wissenschaftskommunikators (HighRes Bild herunterladen)

22. Jänner 2016: femOVE startet mit Business-Frühstück und viel Schwung ins neue Jahr

femOVE hatte geladen – und rund 40 Vertreterinnen aus der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft sind der Einladung zum „Neujahrs-Frühstück“ in den OVE gefolgt. Das Motto der Veranstaltung „Stimmstark und erfolgreich ins neue Jahr“ war und ist gleichzeitig Programm für das Netzwerk der (Elektro-)Technikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Geht es zum einen natürlich um das persönliche Vernetzen mit Branchenkolleginnen, zum anderen aber auch darum, der seltenen „Spezies“ der Frauen in der Branche generell eine Stimme zu verleihen und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

femOVE-Mitgliederbasis um 30 % erhöht
„Für femOVE war das Jahr 2015 ein erfolgreiches!“, konnte femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. erfreut berichten. Die Mitgliederbasis wurde in diesem Zeitraum um 30 % erhöht. Neue Initiativen und Kooperationen wurden erfolgreich auf Schiene gebracht. Die beiden Netzwerktreffen, jeweils mit Vorträgen und Besichtigungen – am AIT Austrian Institute of Technology und bei APG Austrian Power Grid – waren sehr gut besucht und wurden mit Begeisterung angenommen. Für eine bessere Sichtbarkeit von Frauen in der (Elektro-)Technik sorgten neue Rubriken auf der femOVE-Webseite sowie ansprechende Interviews in den regelmäßig versendeten Newslettern.

Wissensaustausch und Netzwerkerweiterung im Mittelpunkt
„Wissensaustausch und eine stetige Erweiterung des Netzwerks sind gefragt und stehen auch 2016 im Mittelpunkt“, gab Leonhardt einen Ausblick auf weitere femOVE-Aktivitäten. So werden unter anderem weitere Netzwerktreffen in Kooperation mit Branchenunternehmen stattfinden und wiederum mit dem Women Leadership Forum kooperiert.

Die Stimme als Erfolgsfaktor – so einfach wie Auto fahren
Passend zum Veranstaltungsmotto leitete Dagmar Kutzenberger – Schauspielerin, Profisprecherin, Moderatorin und Trainerin – die anwesenden Damen in einem unterhaltsamen Impulsvortrag an, die Stimme als Erfolgsfaktor einzusetzen. Sei es bei Meetings, Präsentationen oder Mitarbeitergesprächen, erfolgreiches Sprechen ist so einfach wie Auto fahren, so ihre Kernbotschaft. Anhand der von Kutzenberger bewusst gewählten „technischen“ Metapher folgten praktische Tipps für das Sprechen vor Publikum sowie für die richtige stimmliche Selbstpräsentation: Wie die Reifen beim Automobil sorgt ein stabiler Stand für die perfekte Bodenhaftung. Auch ausreichend Luft – ob im Reifen oder in der Lunge – ist unbedingt erforderlich. Die Scheinwerfer bzw. Augen sollen dabei das Ziel(publikum) fokussieren. Nicht zuletzt kommt es auf die „Fahr-/Sprechtechnik“ an: nicht zu schnell und nicht zu langsam, vielmehr gilt es, mit den „Gängen zu spielen“, sprich – in Höhe und Tiefe, Lautstärke und Tonfall zu variieren. So lauteten nur einige der wertvollen Hinweise. Kutzenbergers Resümee und Empfehlung: Bleiben Sie stets „sprechvergnügt“!

Netzwerk- und Neujahrsvorsatz
Doch nicht nur die Stimme wurde geschult, beim gemeinsamen Frühstücken und Netzwerken war auch die Stimmung hervorragend. Auch wenn die Zeit, Neujahrsvorsätze zu fassen, eigentlich schon vorbei war: Das femOVE-Netzwerk für neue Businesskontakte zu nutzen und sich unter einander verstärkt auszutauschen, war ein mehrfach gehörter Vorsatz für 2016.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Branche. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Durch die zahlreichen Aktivitäten von femOVE werden Frauen in der Technik sichtbar gemacht ebenso werden Best Practice-Beispiele als Anregung zur Nachahmung vorgestellt. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bild 1: femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. und Stimmexpertin Dagmar Kutzenberger (v.l.) setzen auf die Macht der Stimme (HighRes Bild herunterladen)

Bild 2: Nicht nur die Stimme wurde geschult, beim gemeinsamen Frühstücken und Netzwerken war auch die Stimmung hervorragend (HighRes Bild herunterladen)

2015

16. Dezember 2015: OVE lud zum Expertentreffen der elektrotechnischen Normung

Wien. „Internationalisierung“ und „Zeit der Veränderung“ – unter diesen beiden Aspekten stand der diesjährige Normentag des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Über 130 nationale Expert/innen sowie internationale Vertreter der elektrotechnischen Normung trafen sich Ende November im Haus der Ingenieure in Wien zum regen fachlichen Austausch und dem Vertiefen von Kontakten.

Das Potenzial noch stärker nutzen
Ing. Werner Fischer, Präsident des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC, skizzierte in seiner Begrüßung die aktuelle Situation in der internationalen und europäischen elektrotechnischen Normung von IEC und CENELEC. In einem international sehr dynamischen Umfeld mit zunehmender Zahl an Mitspielern gilt IEC nach wie vor als „Fels in der Brandung“, das sich zusätzlich zur klassischen sicherheitstechnischen Normungsarbeit nun verstärkt auch neuen Technologien und Trends wie AAL, Internet of Things, Low Voltage DC Grid etc. widmet.

„Österreich ist freilich ein kleiner Vertreter bei IEC, verfügt aber über die gleichen Rechte und Pflichten wie die großen Industrieländer. Es liegt daher an uns, dieses Potenzial noch stärker zu nutzen!“, forderte Fischer die österreichischen Expert/innen auf, weiterhin eine wesentliche Rolle bei IEC zu spielen und vermehrt führende Positionen in den Normungsgremien zu übernehmen. Zur deutlichen Sichtbarkeit Österreichs in IEC tragen vor allem die jüngst erfolgte Wiederwahl von Dipl.-Ing. Günter Idinger/ Eaton Industries Austria in den IEC-Verwaltungsrat sowie die Mentorenschaft Österreichs für Ruanda und Sambia bei.

Es folgte ein informativer und visionärer Ausblick auf die Zukunft der europäischen elektrotechnischen Normung, für den mit Dr. Bernhard Thies, Geschäftsführer des DKE, ein hochrangiger Redner gewonnen werden konnte: Thies übernimmt mit 1. Jänner 2016 das Amt des CENELEC-Präsidenten. Eine besondere Herausforderung der neuen Präsidentschaft ist das zunehmende Spannungsfeld zwischen Technologie, Marktorientierung und Politik. Ziele sind daher der verbesserte Dialog mit der Industrie und der Europäischen Kommission und vor allem die verstärkte Zusammenarbeit mit IEC.

Rückblick, Vorschau und Ehrungen
Rund 6700 Österreichische Bestimmungen für die Elektrotechnik (ÖVE/ÖNORMEN) sorgen für Sicherheit, Funktionalität und Effizienz, rund 800 heimische Expert/innen in 110 OVE-Fachgremien sowie in zahlreichen der über tausend IEC- und CENELEC-Gremien bringen sich aktiv in der elektrotechnischen Normung ein – so einige der beeindruckenden Kennzahlen, die Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter der Abteilung Normung und Standardisierung im OVE, für das laufende Jahr nannte. Nach dem Rückblick auf die abgeschlossenen Projekte gab er weiters eine Vorschau auf zukünftige nationale Normungsaktivitäten sowie normungsstrategische Trends.

Für einen feierlichen Höhepunkt der Veranstaltung sorgte die Ehrung verdienter Experten: Ing. Werner Radauer und Hofrat Dipl.-Ing. Robert Wunderer wurden mit dem IEC 1906 Award ausgezeichnet; die OVE-Ehrennadel wurde Dipl.-Ing. Dr. Walter Eichberger und Dipl.-Ing. Gerfrid Newesely verliehen – verbunden mit dem Dank für das große Engagement für die elektrotechnische Normung.

Der OVE-Normentag schloss mit einem von Jan Tiedemann/IEC moderierten Workshop über die normungsstrategische Ausrichtung von IEC sowie Neuerungen in der praktischen Normungsarbeit.

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Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Über 130 nationale Expert/innen sowie internationale Vertreter der elektrotechnischen Normung trafen sich am OVE-Normentag im Haus der Ingenieure (HighRes Bild herunterladen)

23. November 2015: Erfolg für Österreichs Wirtschaft in der internationalen elektrotechnischen Normung

Günter Idinger in IEC-Verwaltungsrat wiedergewählt

Die jüngste Generalversammlung der internationalen elektrotechnischen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) in Minsk, Weißrussland, brachte ein für die österreichische Wirtschaft und Industrie positives Ergebnis: Dipl.-Ing. Günter Idinger/ Eaton Industries Austria wurde für eine weitere Funktionsperiode 2016 – 2018 als Mitglied des IEC-Verwaltungsrates (IEC Council Board) gewählt. Er vertritt somit für weitere drei Jahre im höchsten Entscheidungsgremium der IEC die Interessen von IEC in Abstimmung mit der heimischen Wirtschaft.

Die gegen starke internationale Konkurrenz gewonnene Wahl bestätigt das bisherige erfolgreiche Engagement und die fachliche Kompetenz Günter Idingers und gibt Österreich weiterhin die Möglichkeit, maßgeblich normungsstrategischen Einfluss auf internationaler Ebene zu nehmen.

Idinger wurde innerhalb des Eaton-Konzerns kürzlich mit der Funktion Vice President Standards and Alliances, Eaton Electrical Sector, Europe Middle East and Africa sowie mit der Aufgabe der internationalen Koordinierung von IEC-Angelegenheiten betraut. Mit der Wiederwahl verbindet Idinger seine beruflichen Funktionen hervorragend mit seinem Engagement in der elektrotechnischen Normung innerhalb des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, dem offiziellen Vertreter bei IEC.

 

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Fotocredit: Eaton/Wilke

Dipl.-Ing. Günter Idinger wurde für eine weitere Periode in den IEC-Verwaltungsrat gewählt (HighRes Bild herunterladen)

17. November 2015: Ausgezeichnet! Prämierung der besten Einreichungen beim Wissenschafts-Videowettbewerb „Unter Strom“

Wien. Warum können Vögel unbeschadet auf Hochspannungsleitungen sitzen, während man beim Drachensteigen einen Sicherheitsabstand zu Stromleitungen halten muss? Wie versetzt man eine Batterie in Bewegung? Und was genau kann eine Teslaspule? Diese und weitere interessante Fragen hatten die Videos zum Inhalt, die am 12. November 2015 bei der Preisverleihung des ScienceClip.at-Videowettbewerbs für SchülerInnen unter dem Motto „Unter Strom“ präsentiert und ausgezeichnet wurden. Ein besonders engagierter Lehrer durfte sich über einen Sonderpreis von Juryvorsitzendem André Lampe freuen.

Spannung auf mehreren Ebenen gab es letzte Woche im Hörsaal EI10 an der TU Wien: Hochspannende Wissenschaftsvideos von SchülerInnen für SchülerInnen auf der Leinwand, gespannte Gesichter im Publikum und ein spannungsgeladenes Veranstaltungsmotto – „Unter Strom“. Anlass dafür war die Verleihung der Preise für den gleichnamigen Videowettbewerb, den die Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet hatte.

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft verfolgten interessiert das Programm der Preisverleihung: Helmut Leopold, Head of Digital Safety & Security Department am AIT, regte mit seinem Vortrag zum Thema „Cybersecurity in Stromnetzen“ zum Nachdenken an und motivierte wohl den einen oder die andere ZuhörerIn zu einem sorgsameren Umgang mit digitalen Daten. Geistreiche Unterhaltung boten dann die Videos der PreisträgerInnen sowie eine Science Show von Moderator Bernhard Weingartner, der in seinen Experimenten unter anderem die elektrische Leitfähigkeit von drei Schülerinnen bewies und es abschließend mit Benzin, Sauerstoff und Bunsenbrenner ordentlich krachen ließ.

Die PreisträgerInnen
Im Mittelpunkt des Abends standen die anwesenden SchülerInnen und ihre Videos. André Lampe – Physiker, Science Slammer und Moderator der Sendung „TM Wissen“ auf Servus TV – überreichte als Vorsitzender der Jury die Preise an die GewinnerInnen. Er betonte dabei auch die Wichtigkeit derartiger Wettbewerbe: „Teamfähigkeit, Kommunikationsvermögen, Kreativität – das wird von Schulabgängern gefordert, gerade auch im Hinblick auf die Digitalisierung und Industrie 4.0. Mit so einem Videowettbewerb haben SchülerInnen eine Gelegenheit mehr, sich auf die Zukunft vorzubereiten, die so viel von ihnen verlangt – und es macht sogar Spaß.“

Folgende Schülerinnen und Schüler wurden ausgezeichnet und konnten als Preise sowohl hochwertige als auch kultige Actionkameras entgegennehmen:

  • Kategorie „SchülerInnen I / Unterstufe
    1. Platz: „Hochspannung“ von Daniela Brunner, Marlene Fritz, Thomas Kreutzwiesner, Victoria Kunst, Katharina Orovits, Hanna Rattensperger und Selina Schneider (BG/BRG Korneuburg)
    2. Platz: „Menschen statisch aufladen“ von Tamara Bogicevic, Ana-Maria Dominkovic, Sara Müllner und Karoline Tretner (BG/BRG Pichelmayergasse)

  • Kategorie „SchülerInnen II / Oberstufe“
    1. Platz: „Physics Freaks²“ produziert von Sophie Hüttenbrenner, Christoph Iby und Michelle Zöttl (BG/BRG Leoben 1)
    2. Platz: „Die Teslaspule“ von Jonathan Krebs und Jan Schweiger (BG/BRG Pichelmayer-
    gasse)

Erstmals wurde heuer auch die Schule mit den meisten Einreichungen ausgezeichnet. Mag. Ivan Poropat vom BG/BRG Pichelmayergasse freute sich mit seinen SchülerInnen über einen exklusiven Sonderpreis, den der Juryvorsitzende André Lampe zusammenstellt hatte: Als Experte in Sachen Wissenschaftskommunikation wird er einen Tag an der Schule verbringen und in Workshops für SchülerInnen und LehrerInnen seine Erfahrungen bei der kreativen Vermittlung von Wissenschaft weitergeben. Außerdem konnte André Lampe noch zwei Präsente der Filmproduktionsfirma Terra Mater überreichen: Drei Jahresabos der Zeitschrift Terra Mater sowie ein Testscreening für alle SchülerInnen des BG/BRG Pichelmayergasse, die beim Wettbewerb eingereicht hatten.

Die Videos aller PreisträgerInnen sind ab sofort unter www.scienceclip.at/unterstrom.html abrufbar, weitere ausgewählte Einreichungen werden laufend eingebettet.

Hochrangige Jury
Als Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von André Lampe fungierten Dr. Stefan Kalchmair (Harvard University), Michaela Leonhardt, Ph.D. (femOVE-Vorsitzende), Mag. Michael Mürling (AIT), Dr. Clemens Ostermaier (Infineon Technologies Austria), Mag. Markus Pederiva (APG), Dipl.-Ing. Alexander Peschl (Siemens), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE-Generalsekretär) und Mag. Heidrun Schulze, MA (Verein Science Center Netzwerk).

Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb
Ein Trost für alle, die heuer keinen Beitrag einreichen konnten: Das Team von ScienceClip.at kündigte für das kommende Jahr eine neue Auflage des Videowettbewerbs an. Details dazu werden zeitgerecht auf der Plattform www.scienceclip.at und ihren Social Media-Kanälen veröffentlicht.

Weitere Fotos sind auf Anfrage erhältlich, eine Auswahl finden Sie hier.

 

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, APG, FEEI, Hottinger Baldwin Messtechnik, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie und Siemens.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

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Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung. www.ove.at

Rückfragen:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleitung ScienceClip.at
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Krenngasse 37/5
8010 Graz

Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at
Internet: www.scienceclip.at


Bildunterschriften:

Fotograf/Fotocredit: Joseph Krpelan/OVE

Bild 1:  So sehen SiegerInnen aus! Juryvorsitzender André Lampe, Moderator Bernhard Weingartner, Helmut Leopold vom Kooperationspartner AIT und das ScienceClip.at-Team Kerstin Kotal und Mira Nausner gratulierten herzlich (HighRes Bild herunterladen)

Bild 2:  Die Preisverleihung des diesjährigen ScienceClip.at-Videowettbewerbs fand im Hörsaal EI10 an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Wien statt (HighRes Bild herunterladen)

Bild 3:  Zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft verfolgten interessiert das abwechslungsreiche Programm (HighRes Bild herunterladen)

3. November 2015: Das Netz der Netze

femOVE-Netzwerktreffen beim Stromnetzbetreiber APG

Wien. Unter dem Motto Das Netz der Netze lud femOVE, die Plattform der (Elektro-)Technikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, in Kooperation mit Österreichs Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid AG (APG) zu einem Netzwerktreffen.

Rund 50 Branchenvertreterinnen – Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – folgten der Einladung zur mittlerweile zweiten Veranstaltung der Serie, die diesmal in der APG-Steuerzentrale stattfand. Sie setzten damit ein klares Zeichen, dass sie ihre beruflichen Kontakte erweitern und auch fachlichen Wissens- und Ideenaustausch betreiben wollen.

Starkes Netz(werk) als Erfolgsrezept
Gemeinsam mit APG-Vorstandsvorsitzender Ulrike Baumgartner-Gabitzer begrüßte die femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt die Gäste im „Nervenzentrum“ der heimischen Stromversorgung: „Wie das APG-Netz die Grundlage für die sichere Stromversorgung des Landes, so ist ein starkes Netzwerk die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Karriere“, sagte Leonhardt, selbst Expertin für Öko- und energiewirtschaftliche Prognosen bei der APG.

Baumgartner-Gabitzer bekräftigte das große Interesse der APG, Frauen mit technischer Qualifikation zu beschäftigen. „In unserem Unternehmen leisten Technikerinnen – seien es Lehrlinge oder Absolventinnen technischer Schulen und Universitäten – hervorragende Arbeit als Expertinnen und Projektmanagerinnen und tragen so wesentlich zum Unternehmenserfolg bei“.

Qualität ist entscheidend
„Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten“, betonte Leonhardt. Beim Netzwerken gehe es nicht um die bloße Zahl der Kontakte, sondern um deren Qualität und Pflege. Das femOVE-Netzwerk soll eine Plattform für den fachlichen Austausch und den langfristigen Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis bieten.

Erfolgreiche APG-Ingenieurinnen und ihre beruflichen Erfahrungen standen diesmal im Fokus: Was fasziniert mich so an der Elektrotechnik? Wie sieht mein Arbeitsalltag in der APG aus? Was macht meine bisherige APG-Karriere aus? So lauteten die Fragen, welche die Expertinnen in Kurzreferaten dem Auditorium beantworteten. Einigkeit herrschte unter allen APG-Mitarbeiterinnen: Sie würden ihre Berufswahl wieder treffen. 

Verlässlichkeit zählt
Kurt Misak, Leiter der Abteilung Versorgungssicherheit in der APG, erläuterte in seinem Vortrag die Aufgaben der APG und die Herausforderungen, vor denen das Unternehmen derzeit im Rahmen der Energiewende steht. Bei einer Führung in das Herz der heimischen Stromversorgung konnten sich die Gäste ein Bild von der verantwortungsvollen Arbeit des System Operation Teams machen,  das die Stromversorgung pilotiert. Das anschließende gesellige Beisammensein gab Gelegenheit zu beruflichen und persönlichen Gesprächen und dem Knüpfen neuer Kontakte.

Das nächste femOVE-Event: Ein Neujahrsfrühstück im Jänner 2016, zu dem Frauen aus der Elektro-, Informationstechnik und Energiewirtschaft herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen sowie den Termin finden Sie auf der femOVE-Webseite unter www.ove.at/femOVE.

 

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind und setzt damit ein Zeichen für die gesamte Branche. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Durch die zahlreichen Aktivitäten von femOVE werden Frauen in der Technik sichtbar gemacht ebenso werden Best Practice-Beispiele als Anregung zur Nachahmung vorgestellt. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Aussender/für Rückfragen:
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Pressestelle
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Bildunterschriften:
Fotograf/Fotocredit: Ing. Karl Freynschlag, APG/Freynschlag

Bild 1: "Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten", betonte femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt (HighRes Bild herunterladen)

Bild 2: Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft folgten der Einladung von femOVE und APG (HighRes Bild herunterladen)

14. Oktober 2015: Energiewende unter DACH und Fach?

Pressegespräch anlässlich der internationalen Gemeinschaftstagung der Energietechnischen Gesellschaften von Electrosuisse, VDE und OVE

53. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wien/Eisenstadt. Seit Beginn der Energiewende ist die elektrische Energiewirtschaft mit massiven Änderungen konfrontiert. Gab davor der aktuelle Stromverbrauch die laufende Stromproduktion und damit die (planbare) Auslastung der Energienetze vor, bestimmt nun zu einem großen Teil die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energiequellen – wie Sonne und Wind – die Einspeisung ins Netz. Über ein europäisches Übertragungsnetz und nachgeordnete regionale Verteilnetze werden alle Haushalte und Unternehmen rund um die Uhr zuverlässig mit Strom versorgt. Die große Herausforderung für die Betreiber liegt nun darin, diese Netze trotz der volatilen und dezentralen Einspeisung stabil zu halten.

Welche politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen sind erforderlich, um die gewohnte Verfügbarkeit von Strom sicherzustellen? Welche technischen Maßnahmen sind nötig, um drohende „Blackouts“ zu verhindern? Wie kann also die Energiewende gelingen?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Internationalen Fachtagung der Energietechnischen Gesellschaften des D-A-CH-Raums – OVE, VDE und Electrosuisse –, die am 15. und 16. Oktober 2015 in Eisenstadt stattfindet. Antworten darauf liefern hochkarätige Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und der Behörde.

Europaweit abgestimmte Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig

Um die Versorgungssicherheit in Europa auch in Zukunft aufrechterhalten zu können, sind europaweit abgestimmte Investitionen in die Netzinfrastruktur notwendig. Die sichere, zuverlässige und effiziente Übertragung von Energie muss die Grundlage der Energiewende sein. „EU-weit sprechen wir von einem Ausbaubedarf von 48.000 Kilometern neuer und zu verstärkender Leitungen mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 150 Mrd. Euro“, beziffert Franz Hofbauer, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik, die erforderlichen Investitionen. Die Umsetzung dieser Pläne setzt Erleichterungen in puncto Genehmigungsverfahren sowie ein vernünftiges Maß bei der Gewichtung von Ökologie und Ökonomie voraus. In Zukunft wird es darüber hinaus notwendig sein, Bestandstrassen verstärkt zu nutzen. Auch neue Technologien, vor allem im Bereich der Energiespeicherung, werden künftig zur Systemstabilität im europäischen Netz beitragen.

Änderungen des energetischen Gesamtsystems, der Marktteilnehmer und der Geschäftsmodelle

„Die deutsche Energiewende stellt die größte Herausforderung in der Energieversorgung der letzten 150 Jahre dar. Wenn die Ziele der deutschen Bundesregierung eingehalten werden, sollen im Jahr 2050 mindestens 80 % der benötigten elektrischen Energie aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen kommen“, erläutert Rainer Speh, Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) im VDE. Dies stellt große Anforderungen, nicht nur an die elektrische Infrastruktur, sondern an das energetische Gesamtsystem. Weitgehend alle Experten sind sich einig, dass eine Spartenintegration notwendig sein wird und dass sich das Gesamtsystem erheblich von der heutigen Struktur unterscheiden wird. Damit einhergehend werden sich auch die Marktteilnehmer und die Geschäftsmodelle verändern. Außerdem muss das Regelwerk den sich ändernden Gegebenheiten angepasst werden.

Die ETG hat seit einigen Jahren mit verschiedenen Studien Teilaspekte der Energiewende betrachtet. Hier seien beispielhaft Untersuchungen zu Speichertechnologien und -einsatz, zur Flexibilisierung des Kraftwerkparks, zur Demand Side Integration sowie eine Studie mit dem Titel „Der Zellulare Ansatz – Grundlage einer erfolgreichen, regionenübergreifenden Energiewende“ genannt.

Novelle des Ökostromgesetzes längst überfällig

Alleine heuer haben 48 Stromlieferanten ihre Preise gesenkt, darunter auch die Landesenergieversorger in Salzburg, Steiermark, Niederösterreich, Burgenland, Wien und Vorarlberg. „Viele der Lieferanten haben endlich die gesunkenen Einkaufspreise für Strom an ihre Kunden weitergegeben. Der Druck, sich am Marktpreis des Stroms zu orientieren, steigt“, sagt Martin Graf, Vorstand des Strom- und Gasregulators E-Control. Die reine Stromlieferung (der Energiepreis) macht etwa ein Drittel der gesamten Stromrechnung aus. Der Rest entfällt auf Netzkosten sowie Steuern und Abgaben. Ein wesentlicher Teil des Postens Steuern und Abgaben sind die zuletzt stark gestiegenen Förderkosten für Ökostrom. Die E-Control fordert, dass im Einklang mit Empfehlungen der EU das Fördersystem transparenter, kosteneffizienter und marktorientierter wird, um die Kostenentwicklung bei den Förderungen zu dämpfen. „Eine Novelle des Ökostromgesetzes ist längst überfällig“, betont Martin Graf.

Ausbau der Erneuerbaren, Netzausbau und Versorgungssicherheit gesamtsystemisch betrachten

Die Struktur der Stromerzeugung verändert sich in Österreich sowie in ganz Europa immer weiter in Richtung volatiler Erneuerbarer wie Windkraft und Fotovoltaik. Vor allem entstehen große erneuerbare Erzeugungsanlagen an für die Produktion besonders günstigen Standorten. Diese befinden sich teilweise weit entfernt von den Verbrauchszentren. Das Stromnetz muss auf diesen geografisch veränderten Kraftwerkspark und den wesentlich höheren Anteil an stark schwankender Erzeugung angepasst werden. „Die im APG-Netzentwicklungsplan definierten Netzausbau- und -verstärkungsmaßnahmen sind daher dringend umzusetzen. Nur so kann das Projekt Energiewende gelingen und gleichzeitig das in Österreich vorherrschende hohe Niveau der Versorgungssicherheit aufrechterhalten werden“, betont Gerhard Christiner, Technischer Vorstandsdirektor der Austrian Power Grid AG. Grundvoraussetzung ist in jedem Fall eine ganzheitliche, europäische Betrachtung: Sowohl der Ausbau der Erneuerbaren, der Netzausbau als auch die Versorgungssicherheit müssen gesamtsystemisch betrachtet werden. Die Rolle des Netzbetreibers wird daher immer wichtiger.

Permanente Investition in das Netz erforderlich

Das Burgenland ist Vorreiter bei der Erzeugung von Ökostrom, die Energie Burgenland Gruppe ist Österreichs größter Windstromproduzent. „Wir können mit Stolz sagen, dass unsere Windräder mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt 233.400 Haushalte versorgen, insgesamt wird im Land deutlich mehr Strom aus Windenergie erzeugt als hier verbraucht wird. Das heißt, wir sind in weniger als zwei Jahrzehnten vom bloßen Stromverteiler zum Ökostrom-Exporteur geworden“, zieht Michael Gerbavsits, Vorstandssprecher der Energie Burgenland AG, Bilanz über die Entwicklung der letzten Jahre und fährt fort: „Nachdem die Stromautonomie bei uns rechnerisch schon vollzogen ist, verfügen wir nicht nur über umfassende Erfahrung, was die Planung, Errichtung und den Betrieb von Windparks betrifft. Wir haben auch viel Erfahrung bei der Einspeisung von Strom, der aus volatilen Energiequellen stammt. Wir haben in den letzten Jahren kontinuierlich in den Ausbau, die Erneuerung und Instandhaltung der Netze investiert. Versorgungssicherheit steht dabei an oberster Stelle.“ So zählt das moderne gut gewartete Stromnetz der Netz Burgenland mit einer Versorgungszuverlässigkeit von 99,99 Prozent zu den sichersten in Europa. Rund 100 Mio. Euro wurden bzw. werden investiert, um die Kapazitäten des Netzes entsprechend zu erhöhen. Dazu kommen 31 Mio. Euro, die jährlich in Instandhaltung, Erneuerung und Verstärkung des Stromnetzes investiert werden.

Energieindustrie hat Herausforderungen angenommen

Die Energiewende hat große Auswirkungen auf die Zulieferindustrie. „Große Bereiche – speziell bei den thermischen Kraftwerken – mussten in kurzer Zeit an die neuen Markterfordernisse angepasst werden. Insbesondere die Schnelligkeit der Veränderungen war für alle überraschend. Andererseits gab es und gibt es daraus sehr große Chancen für neue Geschäfte wie On- und Off-Shore-Windfarmen, Fotovoltaikanlagen u. a. m.“, beurteilt Manfred Malzer, ABB AG Österreich, die Lage der Energieindustrie. Aber nicht nur die elektrische Energieerzeugung, sondern auch die Energieverteilung muss neuen Anforderungen gerecht werden. Die Regelbarkeit der Netze muss auf allen Netzebenen verbessert werden, um die unregelmäßige Stromeinspeisung verkraften zu können. Die Industrie hat diese Herausforderung angenommen und entwickelt neue Produkte, wie Energiespeicher, Smart Grid Solutions, E-Mobility und vieles mehr. „Wir erwarten dabei in den nächsten Jahren noch sehr große Herausforderungen, wenn von der hohen Förderung von erneuerbaren Energien der elektrische Energiemarkt in ein faires Marktsystem übergeführt wird,“ so Malzer.

Fazit: Gesetzliche Rahmenbedingungen, geeignete Fördermechanismen, gesicherte Finanzierung und technische Lösungsansätze gefragt

Für das Gelingen der Energiewende sind zahlreiche Voraussetzungen zu schaffen – neben klaren gesetzlichen Rahmenbedingungen, geeigneten Fördermechanismen und einer gesicherten Finanzierung mit dem Ziel einer stabilen Stromversorgung trotz und während dieses radikalen Wandels. Die technischen Lösungsansätze stehen daher im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung, denn Versorgungssicherheit war nicht nur während der ersten mehr als 100 Jahre das oberste Gebot der Energiewirtschaft, sondern muss es im Sinn einer funktionierenden Gesellschaft auch weiterhin sein, resümiert Johannes Vavra, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE. Und Rainer Speh ergänzt: „Insofern kann man unter Vernachlässigung eines Fragezeichens das Motto der Fachtagung ‚Energiewende – unter DACH und Fach?‘ abändern in ‚Energiewende auf dem richtigen Weg!‘“.

Über die OGE:

Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus EVU, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Sie erstreckt ihre Tätigkeiten auf das Gesamtgebiet der elektrischen Energietechnik und unterhält Kontakte mit wissenschaftlichen Gesellschaften des In- und Auslandes, die in ähnlichen Gebieten aktiv sind. Zu den Zielen der OGE gehören die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie die Behandlung und Lösung von mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die OGE unterstützt weiters die fachliche Fortbildung der auf diesem Gebiet tätigen Ingenieure und Wissenschaftler durch Vorträge, Fachtagungen und wissenschaftliche Publikationen.

Über den OVE:

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Aussender/für Rückfragen:
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
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Bildunterschrift: Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Dipl.-Ing. Manfred Malzer, Mag. Michael Gerbavsits, Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Dipl.-Ing. (FH) Mag. (FH) Martin Graf, Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, Prof. Dr.-Ing. Rainer Speh (v.l.) (HighRes Bild herunterladen)

7. Oktober 2015: Einladung zum Pressegespräch: Energiewende - unter DACH und Fach?

Pressegespräch anlässlich der internationalen Gemeinschaftstagung der Energietechnischen Gesellschaften von Electrosuisse, VDE und OVE

53. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

 

Ort:      OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien

Zeit:     Mittwoch, 14. Oktober 2015, 10:00 Uhr

 

Seit Beginn der Energiewende ist die Welt der elektrischen Energiewirtschaft mit massiven Änderungen konfrontiert. Gab davor der aktuelle Stromverbrauch die laufende Stromproduktion und damit die (planbare) Auslastung der Energienetze vor, bestimmt nun zu einem großen Teil die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energiequellen – wie Sonne und Wind – die Einspeisung ins Netz.  

Über ein europäisches Übertragungsnetz und nachgeordnete regionale Verteilnetze werden alle Haushalte und Unternehmen rund um die Uhr zuverlässig mit Strom versorgt. Die große Herausforderung für die Betreiber liegt nun darin, diese Netze trotz der volatilen Einspeisung stabil zu halten.

Welche politischen und regulatorischen Maßnahmen sind erforderlich, um die laufende Verfügbarkeit von Strom sicherzustellen? Welche technischen Lösungen sind nötig, um drohende „Blackouts“ zu verhindern? Und wie kann der einzelne Konsument dazu beitragen, dass die Energiewende gelingt?

Diesen Fragen gehen hochkarätige Vertreter aus Energiewirtschaft und Industrie sowie der Regulator bei einem Pressegespräch im Vorfeld der diesjährigen Internationalen Fachtagung der Energietechnischen Gesellschaften des D-A-CH-Raums – OVE, VDE und Electrosuisse – nach (15., 16. Oktober 2015, Eisenstadt).

Energiewende – unter DACH und Fach?

Diskutieren Sie darüber im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Austrian Power Grid AG
  • Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, MBA, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE)
  • Mag. Michael Gerbavsits, Energie Burgenland AG
  • Dipl.-Ing. (FH) Mag. (FH) Martin Graf, MBA, E-Control
  • Dipl.-Ing. Manfred Malzer, ABB AG Österreich
  • Prof. Dr.-Ing. Rainer Speh, Vorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft (ETG) im VDE
  • Dipl.-Ing. Johannes Vavra, Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, E-Mail: g.hellemann(at)ove.at.

Aussender/für Rückfragen:
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29. September 2015: Mehr Mädchen für die Elektro- und Informationstechnik - OVE startet die Initiative "Girls! TECH YOU UP"

Wien. Die Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik beklagt seit langem einen Mangel an qualifizierten Technikern und Technikerinnen. Gerade letztere sind viel zu selten zu finden. femOVE, das Netzwerk der (Elektro-)Technikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, möchte mehr Mädchen zur Wahl einer technisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung motivieren und startet daher in enger Kooperation mit HTLs, Unternehmen und Fachexpertinnen aus der Branche die Initiative „Girls! TECH YOU UP“.

Zur Veranstaltung, die am Samstag, den 17. Oktober 2015 zwischen 10 Uhr und 15 Uhr im Haus der Ingenieure im ersten Wiener Bezirk stattfindet, sind 12- bis 14-jährige Mädchen und ihre Eltern herzlich eingeladen. Sie lernen dabei die Berufswelt und Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik kennen und können bei spannenden Vorführungen und Experimenten auch selbst Hand anlegen.

Der Weg zum Ziel
„Wurde Elektrotechnik früher ausschließlich mit Lötkolben, Unmengen von Drähten, Bauteilen und Schaltplänen verbunden, stellt sich die heutige Arbeitswelt ganz anders dar. So zählen moderne Wind- und Photovoltaikraftwerke zur Stromerzeugung genauso zur Elektrotechnik wie Mobiltelefone, Elektrofahrzeuge und selbstfahrende Autos oder Roboter, als Helfer im Haushalt genauso wie in modernen Produktionsanlagen“, charakterisiert Michaela Leonhardt, Ph.D., die Vorsitzende des Netzwerks femOVE, diese dynamische Branche. „Damit verbunden gibt es eine große Anzahl attraktiver Aufgaben und Berufsmöglichkeiten, die von der Forschung und Entwicklung über die Konstruktion und Herstellung eines Produkts bis zu Betrieb und Vermarktung reichen“, so Leonhardt weiter.

Beim Projekt „Girls! TECH YOU UP“ steht das Thema positive Rollenbilder bzw. Vorbilder im Mittelpunkt. Im Rahmen dieser Initiative stellen engagierte, im Beruf erfolgreiche (Elektro-)Technikerinnen ihre Tätigkeiten und ihren Arbeitsalltag vor, erzählen über den eigenen Ausbildungs- und Berufsweg, über Erfolge sowie mögliche Hürden und sind damit Schülerinnen und Eltern Vorbilder, an denen sie sich orientieren können.

Über die Chancen und Möglichkeiten, welche die Elektrotechnik- und Informationstechnikbranche den Absolventinnen einer technischen Schule bietet, informieren Personalist/innen bekannter österreichischer Unternehmen, wie A1, APG, Kapsch, ÖBB Infra, Verbund, Wien Energie und AIT. Bei Interesse an einer elektrotechnischen Ausbildung geben Professorinnen, Bildungs- und Berufsberater/innen Auskunft über die aktuellen Ausbildungsangebote der höheren technischen Schulen.

Wer es dann ganz genau wissen will, fragt  HTL-Schülerinnen und Absolventinnen über deren Schulerfahrungen, die sie gerne mit interessierten Schülerinnen und Eltern teilen.

Mit dieser femOVE-Initiative wird Schülerinnen und deren Eltern Einblick in moderne technische Ausbildungsmöglichkeiten und damit verbundene Berufschancen aus erster Hand geboten, um so die Entscheidung für eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung bestmöglich treffen zu können – zusammengefasst: „Girls! TECH YOU UP – Deine Zukunftschance!“.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Weitere Informationen sowie die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter https://www.ove.at/femOVE/GirlsTechYouUp.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bild: Die Einladung zu "Girls! TECH YOU UP"  

 

 

8. September 2015: Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende: Einreichungen bis 19. Oktober möglich!

Wien/Graz: ScienceClip.at, die Plattform für Wissenschafts- und Technikvermittlung, veranstaltet aktuell ihren dritten Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende: Noch bis 19. Oktober 2015 können unterhaltsame, verständliche und fundierte Wissenschaftsvideos zum Wettbewerb eingereicht werden.
Unter dem Motto „Geistesblitze“ sind von Studierenden produzierte 15-Sekunden-Videoeinblicke in Wissenschaft, Technik und Forschung gesucht, während SchülerInnen Kurzvideos zum Themenbereich „Unter Strom“ einreichen können.
Jury-Vorsitzender ist Physiker, Wissenschaftskommunikator und „TM Wissen“-Moderator André Lampe. Auf die SiegerInnen warten Actionkameras als Preise!

Die Online-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, veranstaltet gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology einen Wissenschafts-Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende.
Gesucht sind kreative und allgemeinverständliche Wissenschafts-Videos, wobei SchülerInnen und Studierende vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt werden: SchülerInnen sind eingeladen, Videos mit einer Länge von max. 5 Minuten zum vielfältigen Thema „Strom“ zu gestalten. Studierende können Videos im Instagram-Stil einreichen, die zum Motto „Geistesblitze“ passen – blitzartige, interessante Einblicke in technisch-naturwissenschaftliche Phänomene, Fragestellungen, Forschungsabläufe, Experimente etc. Diese Beiträge dürfen jeweils nur max. 15 Sekunden lang sein!
Die Einreichfrist für alle Videos wurde auf 19. Oktober 2015 verlängert – so kann der Beginn des neuen Schul- und Studienjahres noch optimal für die Videoproduktion genutzt werden. Eine Jury unter dem Vorsitz von Physiker und Wissenschaftskommunikator André Lampe (Moderator der Sendung „TM Wissen“ auf Servus TV und Science-Blogger) bewertet die Videos. Die Preisverleihung findet im November 2015 in Wien statt, auf die ProduzentInnen der besten Videos in drei Kategorien warten als Preise Actionkameras im Gesamtwert von rund 1500 €.

Kamera zücken und loslegen!
Wie das Video produziert wird – ob mit der Handykamera oder mit professionellem Kameraequipment – ist nebensächlich. Der Fokus der Jury richtet sich nicht auf die technische Umsetzung, sondern auf Originalität, Verständlichkeit und die korrekte inhaltliche Darstellung.

Einblick in die Forschungswelt – auf Augenhöhe
Mit ihrem Videowettbewerb stellt die Plattform ScienceClip.at das Medium (Web-)Video als ein Format der Wissenskommunikation und -vermittlung in den Mittelpunkt, um SchülerInnen auf niederschwellige Weise Einblick in die Welt der Technik und Naturwissenschaft zu ermöglichen.

Alle Informationen zur Wettbewerbsausschreibung (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) sowie die Siegervideos der Vorjahreswettbewerbe gibt es hier: http://www.scienceclip.at/videowettbewerbe.html


Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, APG, Hottinger Baldwin Messtechnik, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie und Siemens.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_ 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen an:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

Bildunterschriften:
Jury-Vorsitzender André Lampe bei den „TM Wissen“-Dreharbeiten (Foto: André Lampe) (HighRes Bild herunterladen)
"Unter Strom" (HighRes Bild herunterladen)
"Geistesblitze" (HighRes Bild herunterladen)

15. Juni 2015: Erfolgreicher Start der neuen österreichischen Plattform für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik GMAR

Wien. Wissenschaft und Wirtschaft bündeln ihre Kräfte künftig in der Gesellschaft für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik (GMAR)

Anlässlich der Gründung der GMAR, der österreichischen Gesellschaft für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik, fand am 8. Juni 2015 eine feierliche Auftaktveranstaltung mit Sprechern aus Wissenschaft und Wirtschaft im Haus der Ingenieure statt. Die GMAR gliedert sich in die drei Fachbereiche i) Messtechnik und Sensorik, ii) Automatisierungs-, Regelungstechnik und Mechatronik sowie iii) Robotik und bündelt österreichweit die Kräfte aus Wissenschaft und Lehre sowie der Wirtschaft. 

Österreichische Technologie-Stärkefelder abbilden
In seinen Grußworten erläuterte Mag. Michael Wiesmüller, Abteilung Informations- und industrielle Technologien, Raumfahrt im BMVIT, die technologiepolitische Strategie seines Hauses, innovative, zukunftsorientierte Technologiebereiche mit strategischem Interesse für Österreich in Plattformen abzubilden, als Ansatzpunkte für weiterführende technologie- und forschungspolitische Maßnahmen. Das BMVIT hat daher die Formierung der GMAR von Beginn an begleitet und unterstützt.  

GMAR steht allen Interessierten offen
Univ.-Prof. Dr. Georg Schitter, TU Wien/Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik, stellte als Präsident der GMAR deren Ausrichtung und Ziele vor: „Die GMAR versteht sich als gesamthafte Vertretung der in diesen Bereichen tätigen oder daran interessierten Unternehmen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen, wissenschaftlichen Institutionen und Personen in Österreich und ist Ansprechpartner für sämtliche Belange der Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik – als wesentliche Zukunftstechnologien und Treiber für nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum in Österreich“. Bedeutend sei dabei die disziplinübergreifende Zusammenführung der Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik aus der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Informatik und dem Maschinenbau sowie die Zusammenarbeit der drei Trägervereine OCG, OVE und ÖIAV. Prof. Schitter betonte die Offenheit der GMAR und lud alle Interessierten zur Mitarbeit ein.

Von der Forschung und Entwicklung in die Praxis
Nach einem Blick auf die deutsche Schwesterngesellschaft GMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik im VDI/VDE durch Dipl.-Ing. Peter Reichel, Generalsekretär des OVE und ÖIAV, folgten hochkarätige Fachvorträge. Ing. Franz Enhuber, Bernecker & Rainer Industrie Elektronik Ges.m.b.H, gab einen interessanten Einblick in den Stand der Forschung und Entwicklung der Automatisierung, wobei er den Aspekt der integrierten, systemorientierten Automatisierung besonders hervorhob. Dipl.-Ing. Dr. Ronald Henziger, Anton Paar GmbH, stellte maßgebliche Innovationen in der Messtechnik anhand von hauseigenen Produkten vor und erläuterte den strategischen Ansatz für ein funktionierendes betriebliches Innovationssystem. Die erfolgreiche Überleitung von Forschungsprojekten in kommerzielle Produkte brachte Prof. Dr. Alin Albu-Schäffer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. anhand unterschiedlicher Beispiele aus der Robotik. Ausgehend von der Entwicklung eines Roboterarms für den Einsatz im erdnahen Orbit wurde in jahrelanger Weiterführung der dabei gewonnenen Erkenntnisse unter Einbindung deutscher Unternehmen ein revolutionärer Roboterarm als Produkt für den Markt entwickelt.

Beim abschließenden Networking-Lunch bot sich den zahlreichen Teilnehmer/innen die Gelegenheit, Ansprechpartner/innen für alle Belange dieser wesentlichen Zukunftstechnologien zu treffen sowie Kontakte zu vertiefen.

OCG, OVE und ÖIAV als Trägervereine der GMAR
Die GMAR ist eine Fachgesellschaft der Trägervereine OCG Österreichische Computer Gesellschaft, OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und ÖIAV Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein und steht allen Interessierten offen. Weitere Informationen zur GMAR Gesellschaft für Mess-, Automatisierungs- und Robotertechnik finden Sie auf der Internetseite der GMAR unter  www.gmar.at.

Die Auftaktveranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Imagine Bits of Tomorrow“ des BMVIT und der FFG statt. 

Über die OCG:
Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) ist ein gemeinnütziger Verein, den 1975 Computerpionier Heinz Zemanek gegründet hat. Mitglieder sind Personen aus Wissenschaft, IT-Anwendung, Lehre und Ausbildung sowie Unternehmen und Institutionen des IT-Bereichs. Die OCG fördert die Informatik und IT und berücksichtigt dabei ihre Wechselwirkungen mit Mensch und Gesellschaft.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Über den ÖIAV:
Der ÖIAV (Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein), gegründet im Jahr 1848, gehört mit den vergleichbaren englischen und schweizerischen Ingenieurvereinen zu den drei weltweit ältesten Institutionen dieser Art. Der ÖIAV ist eine gemeinnützige Vereinigung und beheimatet neben den klassischen Ingenieurdisziplinen Bauwesen, Maschinenbau und Architektur auch Fachgruppen wie Energiewesen, Kraftfahrzeugwesen, Verfahrenstechnik und Umweltschutz sowie die Österreichische Gesellschaft für Bodenmechanik und Geotechnik.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
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Bildunterschriften:
(1) Univ.-Prof. Dr. Georg Schitter, TU Wien/Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik, steht der GMAR als Präsident vor (Fotocredit: OVE/Krpelan) (HighRes Bild herunterladen)
(2) Das Logo der GMAR (HighRes Version herunterladen)

 

 

8. Juni 2015: Warum sind die meisten Blitzopfer männlich?

ALDIS startet Online-Plattform zur Erfassung von Blitzunfällen 

Wien. Wie eine Auswertung der Blitzunfälle in Österreich in den Jahren 2000 bis 2014 auf Basis von Medienberichten ergab, waren alle zehn durch Blitzschlag getöteten Personen männlich. Die vergleichsweise geringe Zahl an Betroffenen erlaubt keine gesicherten Schlussfolgerungen, aber entspricht durchaus dem internationalen Trend, wonach deutlich mehr Männer als Frauen vom Blitz getötet werden. Auch in den USA waren 81 % der Blitzopfer männlich (261 Tote durch Blitzschlag von 2006 bis 2013 – siehe auch http://www.lightningsafety.noaa.gov/resources/RecentLightningDeaths.pdf). Als Gründe dafür werden geschlechtsspezifische Unterschiede im Freizeitverhalten, ein größerer Anteil an Männern, die sich berufsbedingt im Freien aufhalten, aber auch eine generell höhere Risikobereitschaft von Männern vermutet.

Neben diesem deutlichen Unterschied im Geschlecht der Todesopfer sind zahlreiche weitere Fragen im Zusammenhang mit Personenschäden durch Blitzschlag bis heute ungeklärt – und manchen der Empfehlungen, die zum Verhalten bei Blitzschlag gegeben werden, fehlt der endgültige wissenschaftliche Nachweis.

Oft fehlt es an der systematischen Erfassung der genaueren Umstände, die zum Blitzunfall geführt haben. Wie weit weg bzw. wie hoch war der nächste Baum oder das nächste Gebäude? Erfolgte der Unfall eher am Anfang oder am Ende des Gewitters? Antworten auf Fragen wie diese könnten helfen, das Risiko für Personen in Zukunft gezielter zu beschreiben und zu reduzieren.

Beobachtungen von Blitzunfällen bitte melden!

Das Technische Komitee (TK) „Blitzschutz“ und ALDIS im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik beschreiten einen neuen Weg zur besseren und umfassenden Dokumentation der einzelnen Blitzunfälle. Über eine neue Online-Plattform unter der Webadresse www.aldis.at/blitzunfall kann und soll jedermann Informationen zu Blitzunfällen mit Personen oder auch außergewöhnliche Blitzereignisse an die Experten melden. Handys mit GPS und Kamera ermöglichen es heute allen, die als Mitbetroffene, als Retter oder als unbeteiligte Beobachter bei einem Blitzunfall dabei waren, wertvolle Informationen an die Experten im OVE weiterzugeben und damit beizutragen, in Zukunft vielleicht die eine oder andere ungeklärte Frage rund um Blitzunfälle zu lösen.

Empfehlungen für das richtige Verhalten bei Gewitter finden sich in einer informativen Broschüre, die unter der Webadresse www.aldis.at/blitzschutz/verhalten-bei-gewitter/ aufgerufen werden kann.

Über ALDIS:
ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichicher Verband für Elektrotechnik und APG Austrian Power Grid zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum – organisiert in der OVE Service GmbH, einer 100-%-Tochter des OVE. ALDIS liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige und ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden laufend in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

3. Juni 2015: OVE-Generalversammlung wählte Dr. Hofbauer neuerlich zum Präsidenten

Wien. Die jüngste Generalversammlung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, die am 28. Mai im Haus der Ingenieure und Architekten in Wien stattfand, konnte mit der Wahl des Präsidenten, einem hochkarätigen Festvortrag, Ehrungen und Preisverleihungen mit einigen Höhepunkten aufwarten.

Dr. Franz Hofbauer, MBA (APG AG), der bereits in den letzten drei Jahren an der Spitze des Verbandes stand, wurde mit einstimmigem Ergebnis für eine weitere Periode (bis 2018) zum Präsidenten gewählt. Dr. Hofbauer dankte für das Vertrauen und nannte als weitere Schwerpunkte seiner Aktivitäten, verstärkt zukunftsorientierte Themen in den OVE zu holen sowie das Angebot für die Mitglieder auszuweiten.

Hochkarätiger Festvortrag, positiver Jahresrückblick, gelungener Umbau der Büroräumlichkeiten

In seinem Festvortrag bot Univ.-Prof. Dr. Georg Schitter vom Institut für Automatisierungstechnik der Technischen Universität Wien einen Einblick in das aktuelle Thema „Präzises Positionieren und Messen in der Hochtechnologie“. Anhand mehrerer Beispiele verdeutlichte er, wie komplexe Problemstellungen mittels moderner Automatisierungstechnik gelöst werden können. Prof. Schitter steht auch der neuen österreichweiten Plattform GMAR Gesellschaft für Messtechnik, Automatisierung und Robotik, die von OVE, ÖIAV und OCG getragen wird, als Präsident vor.

Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel konnte in seinem Rückblick über die Projekte und Aktivitäten des Verbandes 2014 von einem erfolgreichen Geschäftsjahr für den OVE berichten. Wesentlich waren dabei die Fertigstellung der generalsanierten Büroräumlichkeiten in der Eschenbachgasse 9 und der Wiederbezug im Juni 2014. Der gelungene Um- und Neubau bildete auch fotografisch das zentrale Thema des bei der Generalversammlung druckfrisch vorliegenden OVE-Jahresberichts 2014.

Für die Mitgliederplattform femOVE berichtete Michaela Leonhardt, Ph.D. über die erfolgreiche Reaktivierung des Netzwerkes der Elektrotechnikerinnen im OVE. Thomas Hager präsentierte die umfangreichen Aktivitäten der Studierendenplattform youngOVE.

Verleihung der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille und des OVE Awards

Feierlich erfolgte die  Verleihung der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille – der höchsten Auszeichnung des Verbandes – an Em. O. Univ.-Prof. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Heinz Brandl, Präsident des ÖIAV Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein. Der OVE dankt damit Prof. Brandl, dem international höchst anerkannten und vielfach ausgezeichneten Experten für Bodenmechanik und Geotechnik, für die hervorragende, partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Verbände OVE und ÖIAV. Diese begann mit einer Kooperationsvereinbarung im Jahr 2006 und schuf damit die Basis für die gesamtheitliche Renovierung des Hauses der Ingenieure. In Ihrer Laudatio hob Rektorin Univ.-Prof. Dr. Sabine Seidler (TU Wien) vor allem Professor Brandls herausragende Expertise hervor, gepaart mit Konsequenz, Geradlinigkeit und Beharrlichkeit, welche den Erfolg seiner über 3000 realisierten Fachprojekte bedingen.

Eine besondere Anerkennung wurde auch VDE-Vorstandsvorsitzenden Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer zuteil, der mit dem OVE Award ausgezeichnet wurde. Vorstandsdirektor Baurat h.c. Dr. Günther Rabensteiner, OVE-Präsident in der Zeit von 2005 bis 2008, würdigte in seiner Laudatio Dr. Zimmers Beitrag zur hervorragenden Zusammenarbeit der beiden Verbände VDE und OVE auf bilateraler, europäischer und internationaler Ebene.

Den Schlusspunkt der Generalversammlung bildete die Verleihung der OGMA-Preise durch OGMA-Vorstandsmitglied Dr. Rainer Weinmann (Siemens) an Martin Feischl, Dr. Luis Guzman, M.Sc. und Dipl.-Ing. Dr. Wilfried Hortschitz, die für ihre herausragenden Bachelorarbeiten bzw. Dissertationen im Bereich der Mess- und Automatisierungstechnik ausgezeichnet wurden.

 

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bildunterschriften:
(1) Dr. Franz Hofbauer, MBA, wurde für eine weitere Periode zum OVE-Präsidenten gewählt (HighRes Bild herunterladen)
(2) Geehrte und Laudatoren (v.l.): VDir. Dr. Günther Rabensteiner (Verbund), VVors. Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer (VDE), Rektorin Univ.-Prof. Dr. Sabine Seidler (TU Wien), Em. O. Univ.-Prof. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Heinz Brandl (TU Wien), OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer (APG AG) (HighRes Bild herunterladen)
(3) OGMA-Preisträger mit der Verbandsspitze (v.l.): Dr. Rainer Weinmann (OVE-OGMA, Siemens), OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel, Michaela Leonhardt, Ph.D. (femOVE, APG AG), die beiden OGMA-Preisträger Martin Feischl und Dr. Wilfried Hortschitz, OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, MBA (APG AG), OVE-Vizepräsident Dr. Kari Kapsch (Kapsch AG) (HighRes Bild herunterladen)
Fotograf: Joseph Krpelan/Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan

 

 

2. Juni 2015: Neue OVE-Richtlinie R 19: Sicheres Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen

Die Zahl an Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen nimmt stetig zu. Die Vorteile der umweltfreundlichen Technologie sind evident, die Gefahren, die bei unsachgemäßem Umgang von den elektrischen Hochvolt(HV)-Systemen in solchen Fahrzeugen ausgehen, sind es weniger.

Aus diesem Grund hat der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik in einem Workshop mit Vertretern aus Wirtschaft, Verkehrsunternehmen, der Bundesinnung KFZ sowie der Behörde eine neue Richtlinie erarbeitet: Die OVE-Richtlinie R 19 „Sicheres Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvolt-Systemen“ enthält Informationen zur richtigen Handhabung der in Hybrid-, Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen eingesetzten elektrischen Systeme, konkret HV-Systeme bis 1000 V Wechselspannung oder 1500 V Gleichspannung. Sie gilt jedoch nur für eigensichere HV-Systeme, d. h., wenn entsprechende Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag, gegen Kurzschlüsse bzw. gegen Störlichtbögen vorhanden sind.

Diese Richtlinie enthält weiters Hinweise, wie elektrische Gefahren ermittelt und Gefährdungen vermieden werden können. Ein wesentlicher Teil der Richtlinie ist entsprechenden Qualifizierungsmaßnahmen für jene Personen gewidmet, die an diesen Fahrzeugen arbeiten. Die Richtlinie wendet sich somit an Arbeitgeber, die für die Vermeidung arbeitsbedingter Gefahren verantwortlich sind, ebenso wie an KFZ-Mechaniker/innen, Mitarbeiter/innen der Pannendienste und weitere mehr.

Die OVE-Richtlinie R 19 ist am 1. Juni 2015 erschienen und kann ab sofort im OVE-Webshop unter www.ove.at/shop als PDF um 29,92 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 37,40 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

 

Über den OVE

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

 

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30. April 2015: „Geistesblitze“ & „Unter Strom“: Wissenschafts-Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende

Wien/Graz: Wissenschaft unterhaltsam und fundiert zu vermitteln – das ist die Herausforderung, vor die ScienceClip.at, die Plattform für Wissenschafts- und Technikvermittlung, SchülerInnen und Studierende in ihrem aktuellen Videowettbewerb stellt.
Unter dem Motto „Geistesblitze“ sind von Studierenden produzierte 15-Sekunden-Videoeinblicke in Wissenschaft und Technik gesucht, während SchülerInnen Kurzvideos zum Themenbereich „Unter Strom“ einreichen können.
Jury-Vorsitzender ist Physiker, Wissenschaftskommunikator und „TM Wissen“-Moderator André Lampe. Auf die SiegerInnen warten Actionkameras als Preise!

Die Online-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, veranstaltet bereits zum dritten Mal gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology einen Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende.

Gesucht sind kreative und allgemeinverständliche Wissenschafts-Videos, wobei diesmal SchülerInnen und Studierende vor unterschiedliche Herausforderungen gestellt werden: SchülerInnen sind eingeladen, Videos mit einer Länge von max. 5 Minuten zum vielfältigen Thema „Strom“ zu gestalten. Studierende können Videos im Instagram-Stil einreichen, die zum Motto „Geistesblitze“ passen – blitzartige, interessante Einblicke in technisch-naturwissenschaftliche Phänomene, Fragestellungen, Forschungsabläufe, Experimente etc. Diese Beiträge dürfen jeweils nur max. 15 Sekunden lang sein!

Einreichfrist für alle Videos ist der 30. September 2015. Die Beiträge können als Schulprojekt, Team- oder Einzelprojekt umgesetzt werden. Eine Jury unter dem Vorsitz von Physiker und Wissenschaftskommunikator André Lampe (Moderator der Sendung „TM Wissen“ auf Servus TV und Science-Blogger) bewertet die Videos. Die Preisverleihung findet im November 2015 in Wien statt, auf die ProduzentInnen der besten Videos in drei Kategorien warten als Preise Actionkameras im Gesamtwert von rund 1500 €.

Kamera zücken und loslegen!
Wie das Video produziert wird – ob mit der Handykamera oder mit professionellem Kameraequipment – ist nebensächlich. Der Fokus der Jury richtet sich nicht auf die technische Umsetzung, sondern auf Originalität, Verständlichkeit und die korrekte inhaltliche Darstellung.

Einblick in die Forschungswelt – auf Augenhöhe
Mit ihrem dritten Videowettbewerb stellt die Plattform ScienceClip.at einmal mehr das Medium (Web-)Video als ein Format der Wissenskommunikation und -vermittlung in den Mittelpunkt, um SchülerInnen auf niederschwellige Weise Einblick in die Welt der Technik und Naturwissenschaft zu ermöglichen.

Die Siegervideos der Vorjahreswettbewerbe sowie alle Informationen zur aktuellen Wettbewerbsausschreibung (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) gibt es hier: http://www.scienceclip.at/videowettbewerbe.html


Über ScienceClip.at:

Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, APG, Hottinger Baldwin Messtechnik, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie und Siemens.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at | https://twitter.com/ScienceClipat | @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

www.ove.at

Rückfragen an:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz

Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at


Bildunterschriften:

Bild 1: Jury-Vorsitzender André Lampe bei den „TM Wissen“-Dreharbeiten (Foto: André Lampe), HighRes-Bild herunterladen

Bild 2: Geistesblitze, HighRes-Bild herunterladen

Bild 3: UnterStrom, HighRes-Bild herunterladen

28. April 2015: Erstes femOVE-Netzwerktreffen: Von intelligenten Netzen und Netzwerken

„Smarte Zukunft im Zeichen der Verbindungen – von intelligenten Netzen und Netzwerken“ – unter diesem Motto lud femOVE, die Plattform für Elektrotechnikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, in Kooperation mit dem Energy Department des AIT Austrian Institute of Technology – zum ersten „Netzwerktreffen“. Rund 70 Teilnehmerinnen  – Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und Führungskräfte aus der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – folgten der Einladung und setzten damit ein Zeichen, dass sie neue Business-Kontakte knüpfen wollen und Lust auf fachlichen Wissens- und Ideenaustausch haben.

Frauen in technischen Berufen in der Karriereentwicklung unterstützen

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., stellte das Frauennetzwerk des OVE näher vor und umriss dessen Ziele. „Wir wissen, dass Frauen in technischen Berufen sehr ,verstreut‘ sind und sich untereinander vielfach nicht kennen. Wir möchten daher diese Frauen miteinander bekannt machen, denn ein starkes Netzwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Karriere“, so die überzeugte Netzwerkerin zu den Aktivitäten von femOVE, und ergänzt: „Mit femOVE möchten wir eine attraktive Plattform schaffen, die dazu beiträgt, Synergien zu nutzen, berufliche Kontakte zu intensivieren und den Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Vertreterinnen der Branche zu fördern.“

Motivierte Frauen für die Forschung

Dr. Brigitte Bach, Leitung AIT Energy Department: „Für das AIT ist die Vernetzung mit Frauen aus Industrie, Wirtschaft und anderen Forschungseinrichtungen sehr wichtig. Daher freue ich mich besonders über das femOVE-Netzwerktreffen bei uns im Haus. Wir möchten auch motivierte Frauen für die Forschung aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen gewinnen, die bei uns viele spannende Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Energieforschung und Energietechnik finden.“

Dem informativen Einführungsvortrag von AIT-Expertin Dipl.-Ing. Tara Esterl zu aktuellen Smart Grids-Aktivitäten am Energy Department des AIT folgten eine Besichtigung des einzigartigen Smart Grid-Labors sowie „spannende“ Einblicke in die Hochspannungshalle des AIT. Fachlicher und informeller Erfahrungsaustausch am Buffet rundete das abwechslungsreiche Programm ab und sorgte für einen gemütlichen Ausklang. Die Stimmung unter den Vertreterinnen der Branche war hervorragend, Kontakte wurden neu geknüpft und gefestigt, und es entstand die eine oder andere Idee für eine künftige Zusammenarbeit.

Das Fazit der Organisatorinnen gleichwie der Teilnehmerinnen: Das erste femOVE-Netzwerktreffen war ein voller Erfolg, die Vorfreude auf die zweite derartige Veranstaltung, die für den 22. Oktober 2015 in Kooperation mit APG geplant ist und sich an alle Frauen der Branche richtet, die in die eigene Zukunft investieren wollen, ist bereits jetzt groß.

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Der OVE (Österreichische Verband für Elektrotechnik) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Über das AIT Energy Department:
Das AIT Energy Department entwickelt Lösungen für die nachhaltige Energieversorgung von morgen. Das Forschungsangebot basiert auf langjähriger Erfahrung, wissenschaftlicher Exzellenz, hochwertiger Laborinfrastruktur und weltweiter Vernetzung in zentralen Bereichen künftiger Energiesysteme: Smart Grids, Photovoltaik, Thermische Energiesysteme, Smart Cities und Smart Buildings. Als führender Innovationspartner der nationalen und internationalen Wirtschaft bietet das Energy Department Unternehmen angewandte Forschungsservices und sichert ihnen damit einen klaren Wettbewerbsvorteil auf dem Zukunftsmarkt.

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Bildunterschriften:
Fotografin: Stephanie Mattes, Fotocredit: OVE/Mattes

Bild 1: femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. stellte das Netzwerk der Elektrotechnikerinnen im Österreichischen Verband für Elektrotechnik vor, HighRes-Bild herunterladen

Bild 2: Dr. Brigitte Bach, Leiterin des AIT Energy Departments, begrüßte die Teilnehmerinnen des femOVE-Netzwerktreffens im Austrian Institute of Technology, HighRes-Bild herunterladen

Bild 3: Das attraktive Programm mit Einführungsvortrag, Besichtigung der AIT-Labore und anschließendem Netzwerken am Buffet fand große Begeisterung unter den zahlreichen Teilnehmerinnen, HighRes-Bild herunterladen

23. Februar 2015: Hohe internationale Auszeichnung für Blitzforscher Gerhard Diendorfer/ALDIS

Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter des österreichischen Blitzortungssystems ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System) im OVE wurde kürzlich eine hohe internationale Anerkennung zuteil: Im Rahmen der Blitzschutzkonferenz ICLP (International Conference on Lightning Protection) in Shanghai, China, erhielt der renommierte Blitzforscher den Karl Berger Award. Der nach dem Schweizer Prof. Karl Berger (1898 – 1993), einem der Pioniere der Blitzforschung, benannte Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist eine der weltweit höchsten Auszeichnungen im Bereich der Blitzforschung. Dr. Diendorfer ist Autor bzw. Coautor von mehr als 170 Fachpublikationen, viele davon entstanden in enger wissenschaftlicher Kooperation mit angesehenen Forschungsstellen auf der ganzen Welt.

Blitzortung und Blitzforschung
„ALDIS ist in Österreich vor allem als leistungsstarkes und genaues Blitzortungssystem bekannt. Mit dieser Auszeichnung wird auch die weltweite Anerkennung als renommierte Blitzforschungsstelle unterstrichen“, so Diendorfer mit Dank an das gesamte ALDIS-Team. Die Schwerpunkte der Forschungsarbeit sind die Messstation zur direkten Blitzstrommessung am Sender Gaisberg in Salzburg sowie die Evaluierung und Verbesserung der Blitzortungsdatenqualität. Bei den bereits 1998 begonnenen Messungen von Blitzströmen am Sender Gaisberg wurden bisher etwa 800 unterschiedlichste Blitze aufgezeichnet. Damit besitzt ALDIS einen der weltweit besten und umfangreichsten Datensätze von Blitzstromverläufen, speziell der am Sender auftretenden so genannten Aufwärtsblitze.

Daten zum „Blitzjahr“ 2014
Das Jahr 2014 war mit knapp unter 100.000 Wolke-Erde-Blitzen über Österreich ein Jahr mit vergleichsweise geringer Blitzaktivität. In den ALDIS-Aufzeichnungen der letzten 23 Jahre nahm 2014 hier nur den vorletzten Rang ein. Betrachtet man alle Blitze über Österreich, also Wolke-Erde- und Wolke-Wolke-Blitze, detektierte ALDIS im vergangenen Jahr knapp 390.000 Blitze über unserem Land. Der Tag mit den meisten Wolke-Erde-Blitzen in Österreich im Jahr 2014 war der 3. August mit exakt 8758 Blitzen zur Erde. Der bisherige Blitzrekord seit dem Bestehen von ALDIS wurde am 29. Juni 2006 mit mehr als 32.000 Wolke-Erde-Blitzen an einem einzigen Tag aufgestellt.

 

Über ALDIS:
ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichicher Verband für Elektrotechnik und APG Austrian Power Grid zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum – organisiert in der OVE Service GmbH, einer 100-%-Tochter des OVE. ALDIS liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige und ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden laufend in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert.

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Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Bildunterschrift:
Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter des österreichischen Blitzortungssystems ALDIS, wurde mit dem internationalen Karl Berger Award für Blitzforschung ausgezeichnet (HighRes Bild downloaden)
Fotograf: OVE/Wilke

2014

17. Dezember 2014: Videowettbewerb „Science Everyday“:
Kreative Webvideos über Naturwissenschaft im Alltag ausgezeichnet

Warum regnet es und wo befinden sich die regenreichsten und regenärmsten Orte der Erde? Kann man „Faulpelz“ Isaac Newton und die Schwerkraft für ein unaufgeräumtes Zimmer verantwortlich machen? Und welches Prinzip steckt hinter einem Raketenantrieb? Diese und weitere interessante Fragen standen im Mittelpunkt der Videos, die gestern als Siegerbeiträge des Wettbewerbs „Science Everyday“ prämiert wurden.

Wissenschaft und Technik im Alltag kreativ und spannend in einem Kurzvideo darzustellen – das war die Herausforderung des ScienceClip.at-Videowettbewerbs „Science Everyday“, den der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik gemeinsam mit AIT Austrian Institute of Technology ausgerufen hat. Zahlreiche SchülerInnen und Studierende haben sich dieser Herausforderung gestellt und ihre Videos eingereicht, die hochkarätige Jury wählte drei Siegerclips aus, welche am 16. Dezember 2014 ausgezeichnet wurden. Bei der Preisverleihung konnte „Uni-Luft“ geschnuppert werden: OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer überreichte die Preise gemeinsam mit Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel und Moderator Dipl.-Ing. Bernhard Weingartner im Hörsaal EI8 an der Technischen Universität Wien.

Wissenschaft: Unterhaltsam & kreativ!
Ob Zeichentrick, Whiteboard oder Live-Experiment, bei allen drei SiegerInnen-Videos wurden kreative Videoproduktions-Methoden eingesetzt, um die Antworten auf diese Fragen den ZuseherInnen näherzubringen. So konnten sich diese Videos gegen die zahlreichen eingereichten Clips durchsetzen und die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Mag. Werner Gruber überzeugen. Die Jurymitglieder Dr. Stefan Kalchmair (Harvard University, Cambridge, MA), Dr. Clemens Ostermaier (Infineon Technologies Austria), Mag. (FH) Michael Mürling (AIT), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE-Generalsekretär) und das ScienceClip.at-Redaktionsteam Mag. Kerstin Kotal und Mira Nausner, MA haben folgende Clips für die Prämierung ausgewählt:

Kategorie „SchülerInnen I / Unterstufe“

1. Platz: „Der Regen“ von Mathias Brandhuber, Mahmoud Elsedoudi und Thomas Stroißnik, BRG Kepler, Graz

Kategorie „SchülerInnen II / Oberstufe“

1. Platz: „Schwerkraft“ von Bianca Brandl, BG/BRG Rohrbach

Kategorie „Studierende“

1. Platz: „Kraft erzeugt Gegenkraft“ von Katharina Mathis, Pädagogische Hochschule Vorarlberg

Die Videos aller PreisträgerInnen sind ab sofort unter www.scienceclip.at abrufbar, weitere ausgewählte Einreichungen werden laufend eingebettet.

Neuauflage 2015
Für alle, die in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit hatten, einen Wettbewerbsbeitrag einzureichen, wird es im kommenden Jahr eine neue Chance geben. Details dazu sind ab dem Frühjahr 2015 auf der Plattform ScienceClip.at zu finden!

Fotos zur Veranstaltung sind auf Anfrage erhältlich.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, ams, Anton Paar, APG, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry, Siemens, Voith, Wien Energie und Wiener Netze.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at | https://twitter.com/ScienceClipat

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleitung ScienceClip.at
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at
Internet: www.scienceclip.at

Bildunterschriften:
(1) Die PreisträgerInnen mit Mitgliedern der Jury und GratulantInnen (HighRes Bild downloaden)
(2) Reges Interesse bei der Präsentation der Siegervideos (HighRes Bild downloaden)
Fotograf: Joseph Krpelan/Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan

30. Oktober 2014: femOVE – die Plattform für Elektrotechnikerinnen im OVE – startet neu durch

Unsere Gesellschaft steht vor enormen Herausforderungen, die nur durch intelligente und innovative Technologien zu lösen sind. Dazu braucht es entsprechend gut ausgebildete Techniker und Technikerinnen. Zukunftsorientierte Unternehmen rufen schon länger nach mehr Frauen sowohl in Expertenpositionen als auch an der Spitze.

Auch wenn in jüngster Zeit Absolventinnen technisch-wissenschaftlicher Studien Toppositionen in der Berufswelt erreicht haben, sind Frauen in technischen Berufen noch immer in der Minderheit und vor allem in höheren beruflichen Positionen unterrepräsentiert. Besonders Elektrotechnikerinnen in ihrer Karriereentwicklung und deren weiteren Aufstieg in der technischen Berufswelt zu unterstützen, ist die Intention der Plattform femOVE im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE). Wirtschaft und Wissenschaft würden zweifelsohne profitieren, wenn sie das Potenzial hoch qualifizierter Frauen in der Elektro- und Informationstechnik nutzen.

2009 gegründet, startet femOVE nun unter seiner neuen Vorsitzenden Michaela Leonhardt mit zahlreichen Ideen und Projekten neu durch. Frau Leonhardt, promovierte Mathematikerin, ist bei der Austrian Power Grid AG im Bereich Versorgungssicherheit/ Öko- und energiewirtschaftliche Prognosen tätig. „Qualifizierte Expertinnen treten branchenweit meist nur isoliert in unterschiedlichen Hierarchieebenen in Firmen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen auf“, weiß Michaela Leonhardt aus eigener Erfahrung. „Nicht als Einzelkämpferinnen, sondern als Gruppe kommen Frauen besser voran. Heutzutage sind Teamplayer und bereichsübergreifendes Verständnis gefragt. Netzwerke, bei denen es um den Austausch von Frauen in ähnlichen Berufsfeldern und in einer ähnlichen Lebenssituation geht, sind in diesem Sinne attraktiv und chancenreich“, ist sie überzeugt.

Das Anliegen von femOVE ist es, Frauen in technischen Berufen in ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen und auch miteinander bekannt zu machen, um Synergien zu schaffen sowie Erfahrungs- und Wissensaustausch zu fördern.

Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Bei Interesse an den Aktivitäten von femOVE wenden Sie sich gerne an Mag. Birgit Sykora im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, E-Mail: b.sykora@ove.at.

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27. Oktober 2014: Videowettbewerb – Einreichfrist verlängert

Wien/Graz: Kreative Video-Challenge für SchülerInnen und Studierende: Die Einreichfrist für den Videowettbewerb „Science Everyday – Wissenschaft & Technik im Alltag“ wurde bis 30.11.2014 verlängert! Die Plattform ScienceClip.at sucht dabei in Kooperation mit AIT Austrian Institute of Technology Kurzclips, die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Themen wecken und verbreiten können. Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnen und Studierende, für die besten Einreichungen winkt ein Preisgeld von insgesamt 1.500 €. Den Jury-Vorsitz übernimmt „Science Buster“ Werner Gruber.

Unter dem Motto „Science Everyday“ sucht die Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit AIT kreative Kurzvideos, die technische Errungenschaften oder naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Fragen ins Rampenlicht rücken, die uns im Alltag begegnen können. Entscheidend ist, dass sich die Videos um Naturwissenschaft oder Technik drehen – ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen wurde die Einreichfrist verlängert: Studierende und SchülerInnen können noch bis zum 30. November 2014 Videos einreichen und so den ganzen Monat November für die kreative Herausforderung der Produktion ihres eigenen Wissenschafts-Videos nutzen. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Experimentalphysiker Werner Gruber („Science Busters“) bewertet die Clips. Am 16. Dezember 2014 findet in Wien die Preisverleihung statt, bei der die besten Videos in den Kategorien „SchülerInnen“ und „Studierende“ mit insgesamt 1.500 € Preisgeld ausgezeichnet werden.

Originalität, Kreativität und spannend präsentierte Inhalte sind gefragt!
Von der professionellen HD-Kameraausrüstung bis zur Handykamera kann alles genutzt werden, um den eigenen originellen Videobeitrag zu produzieren. Wie die Videos erstellt werden, ist Nebensache – nicht die technische Umsetzung, sondern Kreativität, Originalität und die fachliche Korrektheit stehen im Mittelpunkt.

Alle Informationen zu Wettbewerb (Bewertungskriterien, Infos zur Einreichung etc.) gibt es unter http://www.scienceclip.at/Videowettbewerb.html

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), unterstützt von ams, Anton Paar, APG, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry, Siemens, Voith, Wien Energie und Wiener Netze.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at |
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Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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15. Oktober 2014: Energieversorgung: Qualität und Wirtschaftlichkeit – ein Widerspruch?

Pressegespräch anlässlich der 52. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wien/Wels. Eine sichere Stromversorgung ist die Basis für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort Österreich ebenso wie für Lebensqualität und Wohlstand in unserem Land. Lange Zeit war die sichere Versorgung oberstes Gebot der Energiewirtschaft, dem andere Ziele unterzuordnen waren. Das Ergebnis zeigt sich in der hervorragenden Position, die Österreich in der europaweiten Ausfallsstatistik einnimmt. Doch der allgemeine wirtschaftliche Druck geht auch an der Energiewirtschaft nicht spurlos vorüber, was sich unter anderem auf Neu- und Ersatzinvestitionen von Kraftwerks- und Netzbetreibern auswirkt.

Ist am Ende unsere hochqualitative Stromversorgung durch Einsparungstendenzen gefährdet? Stehen also „Qualität“ und „Wirtschaftlichkeit“ für die Sicherheit der Energieversorgung, insbesondere der Stromversorgung, im Widerspruch zueinander? Führt der aktuelle Kostendruck zu einer Verringerung der Qualität der Stromversorgung? Welche Herausforderungen stellt dies an Elektrizitätswirtschaft, Wissenschaft, Industrie und Politik, damit die in Österreich sehr hohe Qualität der Stromversorgung trotz wirtschaftlichen Drucks auch künftig gewährleistet werden kann? Und welche Auswirkungen hat das auf den Konsumenten?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 16. und 17. Oktober in Wels stattfindet. Antworten darauf liefern Referate von hochkarätigen Vortragenden aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentlicher Hand. 

Langfristiger Konsens zwischen Energiedienstleistern und Regulierungsbehörde gefordert
Mit nur etwa einer halben Stunde ohne Strom pro Abnehmer und Jahr haben österreichische Stromkunden eine sehr hohe Versorgungssicherheit. Damit liegt Österreich in der europaweiten Ausfallsstatistik am hervorragenden dritten Platz. Die österreichischen Verteilnetzbetreiber investieren laufend in qualitätsverbessernde bzw. qualitätserhaltende Maßnahmen. Sie unterliegen jedoch einem Benchmark-System, in dem anhand eines Kostenvergleichs die Effizienz jedes Netzbetreibers ermittelt wird. Aufgrund des Resultates schreibt die Regulierungsbehörde den Netzbetreibern individuell verpflichtende Kostenreduktionen vor. Damit dieser Kostendruck nicht zu negativen Auswirkungen für den Konsumenten führt, fordert Ernst Inführ, Geschäftsführer der Wels Strom GmbH, einen Konsens zwischen der Branche und der Energie-Control Austria, der aufgrund der langfristigen Investitionen der Energiedienstleister auch langfristig tragfähig sein muss.

Bei längerem Stromausfall droht gesellschaftlicher Totalkollaps – „Plan B“ notwendig
Herbert Saurugg geht sogar einen Schritt weiter, wenn er die Qualität der Energieversorgung betrachtet. „Aus einer systemischen Gesamtsicht sind die negativen Entwicklungen im europäischen Stromversorgungssystem bereits zu weit vorangeschritten, um ein Blackout in absehbarer Zukunft ausschließen zu können“,  mahnt der Koordinator der Plattform „Plötzlich Blackout!” und Leiter des Resilienz Netzwerks Österreich. „Die Stromversorgung ist eine besonders kritische Infrastruktur. Bereits nach wenigen Tagen Ausfall droht ein gesellschaftlicher Totalkollaps. Wir sind völlig abhängig von der Stromversorgung, nur vergessen wir das gerne, weil sie immer verfügbar ist“, fordert Saurugg bei Politik und Energieversorgern einen „Plan B“ ein, wie wir als Gesellschaft einen überregionalen und länger andauernden Stromausfall bewältigen könnten.

IKT in Energietransport und -verteilung erfordert Maßnahmen gegen Cyber-Attacken
Aus der Sicht der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) betrachtet Helmut Leopold, Leiter des Safety and Security Departments im AIT Austrian Institute of Technology, die Stromversorgung, denn Energietransport und Energieverteilung werden in zunehmendem Maße von IKT abhängig. Damit steigen gleichzeitig die Gefahr von Cyber-Angriffen und die Notwendigkeit, vorbeugende Maßnahmen dagegen zu setzen. „Nachdem es für Sicherheit aber kein absolutes Maß gibt und alle Gegenmaßnahmen in einen wirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Kontext zu sehen sind, ist ein intensiver Dialog aller relevanten Akteure notwendig. Das BMVIT hat daher mit dem „Smart Grid Security Roundtable“ eine Initiative zur Diskussion der Entwicklung unserer zukünftigen Energienetze gestartet. Diese soll zur Gestaltung einer Reference Architecture for Secure Smart Grids in Austria (RASSA) führen und deren Ziele operativ umsetzen“, stellt Helmut Leopold eine aktuelle Initiative vor, deren treibende Akteure die Technologieplattform Smart Grid Austria (getragen von FEEI und Österreichs Energie), das AIT und die TU Wien sind.

Innovation und Qualität stehen in engem Zusammenhang mit Wirtschaftlichkeit
Auch die Energietechnikindustrie ist gefordert, mit ihren Produkten und Know-how dazu beizutragen, Strom möglichst effizient zu verteilen bzw. zu nutzen, erläutert Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender der ABB AG Österreich, die aktuellen Herausforderungen. Mit ihren Produkten tragen die Unternehmen der Energietechnik wesentlich zu Qualität und Wirtschaftlichkeit der Branche bei, sei es durch Maßnahmen zu einer rascheren Umsetzung von Energieeinsparungen ebenso wie durch Reduktion der weltweiten CO2-Emissionen. „Innovation und Qualität stehen in einem engen Zusammenhang zur Wirtschaftlichkeit, gerade in der Energiewirtschaft“, resümiert Chalupecky.

Die technische Komponente in der Qualität der Energieversorgung
Die Qualität der Energieversorgung hat neben der wirtschaftlichen Komponente auch eine technische, zeigt Wolfgang Gawlik, Professor am Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe der TU Wien, auf. „Ganz wesentlich sind die Qualitäten im System, wie z. B. entsprechende Schwungmasse oder die Bereitstellung von Kurzschlussleistung, die jedoch in wirtschaftlichen Betrachtungen keine Rolle spielen, weil es für sie keine Vergütung und keinen Markt gibt“, so Gawlik. Es ist Aufgabe der Wissenschaft, die Bedeutung dieser Qualitäten zu vermitteln und Metriken zu untersuchen, um ihren Wert zu ermitteln. Insbesondere sollte die Wissenschaft Methoden entwickeln, mit denen diese Qualitäten in einem sich grundlegend wandelnden Energiesystem dauerhaft erhalten werden können.

Mitarbeiterqualifizierung, Wissens- und Qualitätsmanagement gefragt
Damit der zunehmende Kostendruck bei den Energieunternehmen nicht automatisch zu Einbußen in der Qualität der Versorgung führt, setzen die Unternehmen zahlreiche Maßnahmen, bekräftigt Franz Hofbauer, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) und Vorsitzender der OGE. Wesentliche Punkte sind eine entsprechende Qualifizierung der Mitarbeiter sowie ein verbessertes Management des Wissens im Unternehmen. Zur Gewährleistung der hohen Qualität der Dienstleistungen von Energieunternehmen ist neben strukturiertem Wissensmanagement auch ein neu orientiertes Qualitätsmanagement erforderlich, das in den letzten Jahren bereits in den meisten Unternehmen eingeführt wurde“. Entscheidend ist für Franz Hofbauer weiters, Kunden für die nicht selbstverständliche quasi immer währende Verfügbarkeit von Strom zu sensibilisieren und Verständnis dafür zu schaffen, dass Qualität auch ihren Preis hat.

Fazit: Wirtschaftlichkeit erfordert Qualität
Die Referenten waren sich einig: Qualität und Wirtschaftlichkeit dürfen für die Sicherheit der Energieversorgung, insbesondere der Stromversorgung, nicht im Widerspruch stehen. Vielmehr ist Qualität ein wesentliches Kriterium, um als Unternehmen wirtschaftlich zu sein. Zwar sind qualitätsbezogene Kosten hoch, Kosten durch Vertrauensverlust der Konsumenten bei mangelnder Qualität bzw. für die Wiederherstellung der Qualitätserfordernisse liegen jedoch erheblich darüber.

Über die OGE:
Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus EVU, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Sie erstreckt ihre Tätigkeiten auf das Gesamtgebiet der elektrischen Energietechnik und unterhält Kontakte mit wissenschaftlichen Gesellschaften des In- und Auslandes, die in ähnlichen Gebieten aktiv sind. Zu den Zielen der OGE gehören die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie die Behandlung und Lösung von mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die OGE unterstützt weiters die fachliche Fortbildung der auf diesem Gebiet tätigen Ingenieure und Wissenschaftler durch Vorträge, Fachtagungen und wissenschaftliche Publikationen.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Bildunterschrift: H. Saurugg, H. Leopold, J. Vavra, F. Hofbauer, F. Chalupecky und W. Gawlik (v.l.) beim Pressegespräch zur diesjährigen OGE-Fachtagung

6. Oktober 2014: ÖIAV und OVE: Festakt zur Präsentation des renovierten Hauses der Ingenieure

Wien. Am 30. September 2014 präsentierte der „Hausherr“ ÖIAV (Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein) gemeinsam mit dem OVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik) das im neuen Glanz erstrahlende „Haus der Ingenieure“ in der Wiener Eschenbachgasse. In einem stimmungsvollen Festakt feierten zahlreiche hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland den Abschluss der vier Jahre dauernden Renovierung des 1870 bis 1872 im Neorenaissance-Stil erbauten Gebäudes:

Zunächst war nur die Beletage mit dem historischen Festsaal, dem Prunkraum des Ingenieurhauses, saniert worden. Die wertvolle Wand- und Deckenausstattung war dabei eine besondere Herausforderung für die Restauratorinnen und Restauratoren. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurden in einer weiteren Bauphase das Hauptstiegenhaus restauriert und der Aufzug unter Erhalt der historischen Kabine aus dem Jahr 1908 neu errichtet. Gleichzeitig baute der OVE seine Büroräumlichkeiten im vierten Obergeschoß um und erweiterte diese mit einem galerieartigen Dachausbau. Dadurch entstanden neue, zeitgemäße Büros und ein neuer Kommunikationsbereich für bis zu 60 Personen.

ÖIAV-Präsident Em. O. Univ.-Prof. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Heinz Brandl begrüßte das Festpublikum und dankte allen Partnern und Sponsoren, die einen wesentlichen Beitrag zu der nach den strengen Kriterien des Denkmalschutzes erfolgten Sanierung des Ingenieurhauses leisteten und damit dieses aufwändige Projekt erst ermöglichten.

Dr. Franz Hofbauer, Präsident des OVE, hob die jahrzehntelange gemeinsame Geschichte und  Verbundenheit der beiden Verbände hervor, die schließlich 2006 zu einer weitgehenden Kooperation von ÖIAV und OVE führte und seither mit Dipl.-Ing. Peter Reichel auch einen gemeinsamen Generalsekretär haben.

Sektionschef Dr. Matthias Tschirf überbrachte Grußworte von Vizekanzler Dr. Reinhold Mitterlehner und wies auf die nach wie vor große Bedeutung der beiden Ingenieurverbände hin; damals wie heute sind die ingenieurwissenschaftlichen Leistungen die Basis für eine prosperierende Wirtschaft.

Mit anschaulichen Bildern aus der Zeit vor, während und nach der Renovierung erläuterte der ausführende Architekt Dipl.-Ing. Michael Wistawel die einzelnen Projektphasen sowie die vielfältigen Herausforderungen, die es zu meistern galt.

Das Ingenieurhaus und die Wiener Ringstraßen-Architektur
Den Festvortrag hielt Em. O. Univ.-Prof. Architekt Dipl.-Ing. Dr. techn. Manfred Wehdorn, der mit seinem Team für die denkmalpflegerische Planung und Durchführung der Sanierung des Ingenieurhauses sowie die Neugestaltung der Büroräumlichkeiten des OVE verantwortlich zeichnete. Er entführte das Publikum gedanklich in die Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts und damit in jene Periode, in der die Wiener Ringstraßenzone, der Raum der ursprünglichen Bastion mit dem vorgelagerten Glacis, bebaut wurde. Das Ingenieurhaus, gemeinsam mit dem Haus des Österreichischen Gewerbevereins errichtet, ist ein hervorragendes Beispiel der typischen Ringstraßenarchitektur und spielte im städtebaulichen Konzept eine bedeutende Rolle.

„Stadt: heute, morgen… – übermorgen“ lautete das Thema der hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit Dr. Kari Kapsch (CEO Kapsch CarrierCom AG), Bürgermeister Dipl.-Ing. Jörn Marx, Dresden, GF Dipl.-Ing. Sigrid Oblak (Wiener Holding GmbH), Gen.-Dir. Ing. Karl-Heinz Strauss, MBA (Porr AG) sowie Dipl.-Ing. Andreas Trisko, Abt.-Leiter MA 18, die sich mit der zukünftigen Stadtentwicklung beschäftigte. Unter der Moderation der Journalistin Dr. Gisela Gary wurde über die aktuellen Herausforderungen für die Stadtentwicklung, wie zunehmende Urbanisierung, Mobilität, Arbeitsplätze, neue technische Möglichkeiten sowie demografische Veränderungen debattiert, die bereits heute in die Planung für morgen und übermorgen mit einzubeziehen sind.

Musikalisch umrahmt wurde der Festakt vom Chamber Ensemble by Waltz in Vienna.


Über den ÖIAV

Der ÖIAV (Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein), gegründet im Jahr 1848, gehört mit den vergleichbaren englischen und schweizerischen Ingenieurvereinen zu den drei weltweit ältesten Institutionen dieser Art. Der ÖIAV ist eine gemeinnützige Vereinigung und beheimatet neben den klassischen Ingenieurdisziplinen Bauwesen, Maschinenbau und Architektur auch Fachgruppen wie Energiewesen, Kraftfahrzeugwesen, Verfahrenstechnik und Umweltschutz sowie die Österreichische Gesellschaft für Bodenmechanik und Geotechnik.

Über den OVE
Der OVE (Österreichische Verband für Elektrotechnik) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Bildunterschriften:

Bild 1: ÖIAV-Präsident Em. O. Univ.-Prof. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Heinz Brandl begrüßt das Festpublikum, HighRes Bild downloaden

Bild 2: Dr. Franz Hofbauer, Präsident des OVE, hebt die jahrzehntelange gemeinsame Geschichte und  Verbundenheit von ÖIAV und OVE hervor, HighRes Bild downloaden

Bild 3: Em. O. Univ.-Prof. Architekt Dipl.-Ing. Dr. techn. Manfred Wehdorn hält den Festvortrag zur Wiener Ringstraßen-Architektur und dem Ingenieurhaus, HighRes Bild downloaden

Bild 4: Die Sanierung des historischen Festsaals mit seiner wertvollen Wand- und Deckenausstattung war eine besondere Herausforderung für die Restauratorinnen und Restauratoren, HighRes Bild downloaden

8. Oktober 2014 Einladung zum Pressegespräch: Energieversorgung: Qualität und Wirtschaftlichkeit – ein Widerspruch?

Pressegespräch anlässlich der 52. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Ort:      Café Museum, Operngasse 7, 1010 Wien
Zeit:     Mittwoch, 15. Oktober 2013, 10:00 Uhr

Eine sichere Stromversorgung ist die Basis für einen prosperierenden Wirtschaftsstandort Österreich ebenso wie für Lebensqualität und Wohlstand in unserem Land. Lange Zeit war die sichere Versorgung oberstes Gebot der Energiewirtschaft, dem andere Ziele unterzuordnen waren. Das Ergebnis zeigt sich in der hervorragenden Position, die Österreich in der europaweiten Ausfallsstatistik einnimmt.

Doch der allgemeine wirtschaftliche Druck geht auch an der Energiewirtschaft nicht spurlos vorüber, was sich unter anderem auf Neu- und Ersatzinvestitionen von Kraftwerks- und Netzbetreibern auswirkt.

Ist am Ende unsere bis jetzt besonders hochqualitative Stromversorgung durch Einsparungstendenzen gefährdet? Vermindert der Kostendruck die Qualität? Sind also „Qualität“ und „Wirtschaftlichkeit“ für die Sicherheit der Energieversorgung, insbesondere der Stromversorgung, ein Widerspruch?

Diesen Fragen gehen hochkarätige Vertreter aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft bei einem Pressegespräch im Vorfeld der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE (16., 17. Oktober, Wels) nach.  

Energieversorgung: Qualität und Wirtschaftlichkeit – ein Widerspruch?
Diskutieren Sie darüber im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • VVors. Ing. Franz Chalupecky, ABB AG Österreich
  • Univ.-Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Gawlik, TU Wien, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe
  • Dr. Franz Hofbauer, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) und Vorsitzender der OGE; Austrian Power Grid AG
  • KR Dipl.-Ing. Ernst Inführ, Wels Strom GmbH
  • Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Austrian Institute of Technology (AIT), Safety and Security Department
  • Herbert Saurugg, MSc., Koordinator “Plötzlich Blackout!”/ Resilienz Netzwerk Österreich

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, E-Mail: g.hellemann@ove.at.

Aussender/für Rückfragen:
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Pressestelle
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien

Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

16. September 2014 Science Everyday: Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende

Technik und Naturwissenschaft möglichst einfach, kreativ und interessant zu erklären, ist mitunter eine große Herausforderung – ScienceClip.at, die Plattform für Wissenschafts- und Technikvermittlung, sucht SchülerInnen und Studierende, die sich dieser Herausforderung mit einer Kamera stellen: Für die besten Kurzclips zum Thema „Science Everyday – Wissenschaft und Technik im Alltag“ sind insgesamt 1.500 Euro Preisgeld ausgeschrieben, Jury-Vorsitzender ist „Science Buster“ Werner Gruber.

Die Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, hat diese Woche in Kooperation mit AIT Austrian Institute of Technology den Videowettbewerb „Science Everyday“ gestartet: SchülerInnen und Studierende können Videos einreichen, die technische Errungenschaften oder wissenschaftliche Erkenntnisse und Fragen ins Rampenlicht rücken, die uns im Alltag begegnen können: Wie funktionieren elektronische Geräte, die wir täglich nutzen? Woher wissen MeteorologInnen, wie das Wetter morgen wird? Warum werden Bäume so hoch? Wie kommt der Strom vom Kraftwerk zur Steckdose? ... Entscheidend ist, dass sich die Videos um Naturwissenschaft oder Technik drehen – ansonsten sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Einreichfrist für die Videos ist der 15. November 2014 – die Beiträge können als Schulprojekt, Team- oder Einzelprojekt umgesetzt werden. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Experimentalphysiker Werner Gruber („Science Busters“) bewertet die Clips. Die Preisverleihung findet im Dezember 2014 in Wien statt, die besten Videos in drei Kategorien werden mit jeweils 500 € Preisgeld ausgezeichnet.

Kreativ & verständlich

Verständlichkeit, Kreativität und die korrekte inhaltliche Darstellung des gewählten Themas stehen im Mittelpunkt. Wie das Video produziert worden ist – ob mit der Handykamera oder mit professionellem Kameraequipment – ist dabei nebensächlich. Der Fokus der Jury richtet sich nicht auf die technische Umsetzung, sondern auf die originelle Präsentation spannender Themen!

Niederschwelliger Einblick in die Welt der Forschung

„Science Everyday“ ist bereits der zweite Wettbewerb, mit dem ScienceClip.at das Medium (Web-)Video als ein Format der Wissenskommunikation und -vermittlung in den Mittelpunkt stellt, welches SchülerInnen auf niederschwellige Weise Einblick in die Welt der Forschung ermöglicht. Die Siegervideos des Vorjahreswettbewerbs sowie alle Informationen zur aktuellen Wettbewerbsausschreibung (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) gibt es hier: http://www.scienceclip.at/Videowettbewerb.html

Über ScienceClip.at:

Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), unterstützt von ams, Anton Paar, APG, Infineon, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry, Siemens, Voith, Wien Energie und Wiener Netze.

www.scienceclip.at | https://www.facebook.com/ScienceClip.at | https://twitter.com/ScienceClipat

Über den OVE:

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

www.ove.at

11. Juli 2014 Neue Anwendungsrichtlinie zur Isolationskoordination von elektrischen Niederspannungsbetriebsmitteln

Elektrische Anlagen bestehen aus unterschiedlichen Betriebsmitteln, die jedes für sich normgerecht isoliert und zusammengebaut die Anlage bilden. Unter Isolationskoordination versteht man nun entsprechend der Normenreihe EN 60664 die wechselseitige Zuordnung der Isolationskenngrößen der einzelnen elektrischen Betriebsmittel unter Berücksichtigung der zu erwartenden Umgebungsbedingungen. Die Auswahl der elektrischen Isolationseigenschaften folgt dabei dem Ziel einer sicheren Verwendung in der Anlage.

Die neue OVE-Richtlinie R 17 „Isolationskoordination für Niederspannungsbetriebsmittel“ informiert über die Bemessung von Luftstrecken, Kriechstrecken und feste Isolierungen für Niederspannungsbetriebsmittel. Sie richtet sich an Hersteller von Betriebsmitteln für die Niederspannung und soll zum besseren Verständnis der Normenreihe EN 60664 beitragen und deren Anwendung fördern.

Die OVE-Richtlinie R 17 „Isolationskoordination für Niederspannungsbetriebsmittel:  Anwendungsrichtlinie – Erläuterungen zur Anwendung der Normenreihe IEC 60664, Bemessungsbeispiele und Isolationsprüfungen“ kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 17 beträgt in gedruckter Form 105,- €, als PDF 84,- €, jeweils exkl. MwSt.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

2. Juni 2014 OVE gliedert ALDIS in eigene OVE Service GmbH aus

Dipl.-Ing. Peter Reichel
Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Diendorfer
Gewitter über Wien (Foto: OVE/Hannes Pichler)

ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System, das bekannte österreichische Blitzortungssystem und weltweit renommierte Blitzforschungsstelle, ist seit seiner Gründung vor über 20 Jahren Teil des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Zunächst als Service für Wetterdienste, Versicherungen und Energieunternehmen errichtet, war ALDIS von Beginn an ein Kooperationsprojekt von OVE, Siemens AG Österreich sowie Verbund bzw. später Austrian Power Grid (APG). Im Vorjahr wurde die erfolgreiche Kooperation mit Siemens, zuständig für den Vertrieb der Blitzdaten, einvernehmlich beendet sowie der Kooperationsvertrag mit der APG neu aufgestellt. Im Zuge dessen übernahm das ALDIS-Team im OVE auch das Marketing und den Vertrieb der Blitzdaten. 

Diese neue Organisation der Geschäftsaktivitäten von ALDIS im OVE erforderte auch gesellschaftsrechtliche Änderungen. Daher wurde der Bereich ALDIS in die eigens gegründete OVE Service GmbH ausgegliedert. Diese GmbH ist eine 100-%-Tochter des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und hat mit 1. Jänner 2014 ihren Betrieb aufgenommen. Die Personalüberstellung erfolgte kürzlich mit 1. Juni 2014. Die Geschäftsführung der OVE Service GmbH wird von Dipl.-Ing. Peter Reichel wahrgenommen, der diese Aufgabe in Personalunion mit seiner Position als Generalsekretär des OVE ausführt. Die Leitung von ALDIS obliegt weiterhin Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Diendorfer, Prokurist der OVE Service GmbH.  

„Alle Verträge und Vereinbarungen in Zusammenhang mit ALDIS bleiben davon unberührt und werden vom OVE auf die OVE Service GmbH mit allen Rechten und Pflichten übertragen“, bestätigte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel. „In die OVE Service GmbH wurden sämtliche ALDIS-Aktivitäten eingebracht. So liegt der Fokus neben der Blitzortung auch weiterhin auf der Blitzforschung“, ergänzte Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter von ALDIS.

Über ALDIS:
ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und APG Austrian Power Grid AG zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum. ALDIS liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige und ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden laufend in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
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27. Mai 2014 OVE-Generalversammlung ehrt verdiente Mitglieder

Am 22. Mai 2014 lud der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik seine Mitglieder zur Generalversammlung in den Festsaal des Hauses des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins. Dieses Haus in der Eschenbachgasse 9 im 1. Wiener Bezirk wurde – beginnend mit dem historischen Festsaal – in den letzten vier Jahren aufwändig renoviert. Das denkmalpflegerische und architektonische Konzept der Renovierung des 1872 fertig gestellten Hauses erläuterte Architekt Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Manfred Wehdorn, unter dessen Leitung die Renovierung erfolgt war, in einem informativen Festvortrag.

Am Programm der diesjährigen Generalversammlung standen die Wahlen von  drei Vizepräsident/innen sowie des Vorstands. In den nächsten Jahren besteht das Präsidium damit aus Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer (APG), als Präsident, dessen Funktionsperiode bis Ende 2015 läuft, sowie Univ.-Prof. Dr.-Ing. Annette Mütze (TU Graz), Dr. Kari Kapsch (Kapsch AG) und Mag. Arnulf Wolfram (Siemens AG Österreich), die für die nächsten drei Jahre gewählt wurden.

Das abgelaufene Verbandsjahr war ein erfolgreiches für den OVE und stand gleichzeitig im Zeichen mehrerer Jubiläum, wie Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel feststellte. So beging der OVE sein 130. Gründungsjubiläum, ebenso feierte die Verbandszeitschrift e&i ihr 130-jähriges Erscheinen. Vor 130 Jahren begann auch die elektrotechnische Normenarbeit im OVE, und vor 125 Jahren wurde die erste österreichische elektrotechnische Norm veröffentlicht. Darüber hinaus garantiert das ÖVE-Zeichen seit 50 Jahren geprüfte und normenkonforme Qualität.

Einen weiteren Höhepunkt der Generalversammlung bildeten die Ehrungen verdienter Mitglieder. VDir. Baurat h.c. Dr. Günther Rabensteiner (Verbund AG) wurde mit der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille – der höchsten Auszeichnung des OVE – geehrt. Damit würdigte der Verband Dr. Rabensteiners hervorragende berufliche Laufbahn, seine besonderen Verdienste um die Elektrotechnik und sein außergewöhnliches Engagement für den OVE. Die Goldene Stefan-Ehrenmedaille wurde 1958 anlässlich des 75. Gründungsjubiläums des Verbandes gestiftet und in den letzten 15 Jahren  erst viermal vergeben.

Dipl.-Ing. Herbert Haidvogl (Netz Niederösterreich GmbH) sowie Prokurist Dipl.-Ing. Wolfgang Haimbl (APG AG) wurden mit dem OVE Award ausgezeichnet. Der Verband ehrt damit verdiente Funktionäre für ihren besonderen Einsatz für den OVE.

VDir. Dipl.-Ing. Hans Balber (Ennskraftwerke AG) und Hofrat Dipl.-Ing. Werner Schüller (Landesregierung Niederösterreich) erhielten die OVE-Ehrennadel für ihr großes Engagement in der elektrotechnischen Normung.

In langjähriger Tradition wurden im Rahmen der Generalversammlung die Preise der OVE-OGMA Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierung für hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen vergeben. Insgesamt wurden fünf Arbeiten prämiert.

Im Zuge der Generalversammlung wurde auch der druckfrische Jahresbericht 2013 vorgestellt, der sich diesmal – in Anlehnung an das Gründungsjubiläum des Verbandes – im Stile historischer Zeitschriften aus der Zeit der Jahrhundertwende des 19./20. Jahrhunderts präsentierte. Der OVE-Jahresbericht steht auch online unter https://www.ove.at/headermenue/der-verband/jahresbericht/ als PDF zur Verfügung.

In den vergangenen Monaten wurden die Büroräumlichkeiten des OVE im Ingenieurhaus komplett neu gestaltet und um eine Galerie erweitert, die für Gremiensitzungen genauso wie  für Vorträge und Seminare genutzt werden kann. Die Besucher der Generalversammlung konnten sich im Anschluss an die Veranstaltung von dem kürzlich fertig gestellten und sehr gelungenen Neu- bzw. Umbau selbst ein Bild machen.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Pressestelle
Mag. Jutta Ritsch
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Tel.: +43 316 873-7919
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VDir. Dr. Günther Rabensteiner (l.) erhält die Goldene Stefan-Ehrenmedaille aus den Händen des OVE-Präsidenten Dr. Franz Hofbauer
Die vom OVE im Rahmen der Generalversammlung Ausgezeichneten mit ihren Laudatoren und der Verbandsspitze

21. Mai 2014 Neues Seminar der OVE-Akademie: Schaltberechtigung in Nieder- und Hochspannungsschaltanlagen

Industriebetriebe sind in hohem Ausmaß von elektrischer Energie abhängig. Dies führt dazu, dass bereits zahlreiche Gewerbebetriebe Hochspannungsanlagen betreiben und daher immer öfters mit komplexen Sicherheitsfragen konfrontiert sind. Aber auch industrielle Niederspannungsanlagen erreichen oft ein Ausmaß, dass deren Wartung spezielle Kenntnisse erfordert. 

Die OVE-Akademie bietet für diese Unternehmen nun ein maßgeschneidertes Seminar „Schaltberechtigung in Nieder- und Hochspannungsschaltanlagen“.  

Das Seminar vermittelt eine grundlegende Ausbildung für Techniker/innen, die selbst Schalthandlungen durchführen sollen. Dabei wird auf die Anforderungen in den aktuellen Normen und Sicherheitsvorschriften eingegangen, hier werden insbesondere die Regelungen in der gesetzlich verbindlich anzuwendenden ÖVE/ÖNORM EN 50110 detailliert behandelt. Einen weiteren wichtigen Punkt stellt die Erstellung von Schaltprogrammen, also die Planung von Sicherheitsmaßnahmen, dar.

Darüber hinaus werden auch die Sicherheitsanforderungen für Arbeiten in der Nähe von unter Spannung stehenden Teilen anhand der spezifischen Regelungen in Hochspannungsschaltanlagen ausführlich behandelt sowie die Abgrenzung zu Arbeiten unter Spannung erläutert.

Themenübersicht

  • Tag 1 und Tag 2:
    Hochspannungsnetze und Hochspannungsschaltanlagen
    Schalthandlungen in Hochspannungsnetzen und -schaltanlagen
  • Tag 3 und Tag 4: 
    Sicherheitsmaßnahmen bei Arbeiten an elektrischen Anlagen
    Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile bzw. Abgrenzung zu Arbeiten unter Spannung

Schulung an der eigenen Anlage 
Das Seminar wird bevorzugt als Inhouse-Schulung direkt im jeweiligen Gewerbe- bzw. Industriebetrieb abgehalten, um den notwendigen unmittelbaren Bezug zu den eigenen elektrischen Anlagen zu gewährleisten. 

Ziel des Seminars ist es, in einer folgenden Praxisphase unter Aufsicht selbst Schalthandlungen durchzuführen. 

Nach dieser Praxisphase erfolgt die Festigung der Kenntnisse durch eine weitere Schulung direkt im eigenen Unternehmen. Die Dauer dieser praktischen Schulung ist individuell je nach Art und Umfang der Schaltanlagen zu vereinbaren. Der Praxisteil erfolgt genauso wie das Grundseminar in enger Abstimmung mit dem/der Sicherheitsbeauftragten des jeweiligen Unternehmens. 

Nach dem erfolgreichen Ablegen einer formalen Prüfung wird die Schaltberechtigung gemeinsam mit dem/der Sicherheitsbeauftragten des jeweiligen Unternehmens erteilt. 

Referent Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Mörk-Mörkenstein
Als Referent für dieses Seminar konnte Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Mörk-Mörkenstein gewonnen werden. Er ist Ziviltechniker für Elektrotechnik sowie Gerichtssachverständiger für Elektrotechnik und Sicherheitswesen und kann auf langjährige Erfahrung als Betriebsleiter und Geschäftsführer verweisen. In der OVE-Akademie ist er seit vielen Jahren erfolgreich als Seminar-Referent im Einsatz.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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7. Mai 2014 Die neue OVE-Richtlinie R 14 unterstützt bei Planung und Verlegung von Elektroinstallationsrohren

Die Planung und Ausführung der Elektroinstallation will wohl überlegt sein, stellen sich nicht nur technische, sondern auch ökologische, wirtschaftliche und praktische Fragen. Und ist die elektrische Anlage einmal fertig gestellt, sind Änderungen nicht mehr so leicht möglich.

Elektroinstallationen verlangen von Planern und Ausführenden beim jeweiligen Bauvorhaben eine Reihe technischer Festlegungen. Das europäische Normenwerk ist dazu jedoch sehr weit gefasst. Die OVE-Richtlinie R 14 stellt den derzeitigen Stand der Technik von Elektroinstallationssystemen übersichtlich zusammen und gibt einen Überblick über deren europäische Klassifizierung. Sie zeigt die geeigneten Einsatzgebiete der unterschiedlichen Rohrtypen und ihre bestimmungsgemäße Verlegung. Im Anhang werden darüber hinaus die häufigsten Probleme, die in der Praxis bei der Rohrverlegung auftauchen können, behandelt.

Die OVE-Richtlinie R 14 „Installationsrohrsysteme für elektrische Installationen: Einteilung, Anwendung, Verlegung und Prüfung“ kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 14 beträgt in gedruckter Form 48,- €, als PDF 38,40 € exkl. MwSt.

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Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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7. Mai 2014 Neue Ausbildungsrichtlinie für Arbeiten unter Spannung

Das Arbeiten unter Spannung an elektrischen Anlagen ist im alltäglichen Betrieb aus technischen, organisatorischen oder wirtschaftlichen Gründen oft unvermeidbar. Davon betroffen sind Personen und Unternehmen, die elektrische Anlagen errichten, in Stand halten und überprüfen. An oberster Stelle steht dabei immer die Sicherheit der durchführenden Personen. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen sind daher in ÖVE/ÖNORM EN 50110-1 sowie im Arbeitnehmerschutzgesetz festgelegt, wie etwa die Voraussetzung einer speziellen Ausbildung.

Die neue OVE-Richtlinie R 16 legt nun Maßnahmen für die Ausbildung von Personen fest, die gewerbsmäßig Arbeiten unter Spannung bis AC 1000 V und DC 1500 V durchführen. Sie stellt damit die Mindestanforderung für eine bundesweite Ausbildung dar. Ausgenommen von den Vorgaben dieser Richtlinie sind Verteilnetzbetreiber und Elektrizitätsunternehmen.

Die OVE-Richtlinie R 16 „Ausbildungsrichtlinien für Arbeiten unter Spannung (AuS) bis AC 1000 V und DC 1500 V“ kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 16 beträgt in gedruckter Form 36,70 €, als PDF 29,36 € exkl. MwSt.

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14. April 2014 Neue Website des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik

Der Internetauftritt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik unter https://www.ove.at hat seit dem 14. 4. 2014 ein neues Erscheinungsbild. Bei der Neugestaltung wurde besonders Wert gelegt auf eine klare Struktur sowie einen userfreundlichen Aufbau. Ansprechende formale Fotos symbolisieren den Verband und seine Tätigkeitsfelder und dienen dabei als zentrales Gestaltungsmerkmal der neuen Website.

Ziel bei der Gestaltung der neuen Website mit einem Content Management System war es, dem/der Besucher/in einen kurzen und intuitiven Weg zu den gewünschten Subseiten des OVE-Portals zu ermöglichen: Sei es die Suche nach Informationen zu den einzelnen Bereichen – Normung, Zertifizierung, ALDIS, OVE-Akademie oder den OVE-Medien – oder den Angeboten und Aktivitäten rund um den Verband, seinen Fachgesellschaften und Mitgliederplattformen. Besonders gerne besucht werden der OVE-Webshop und der Veranstaltungskalender.

Neben einer benutzerfreundlichen Navigation und der insgesamt sehr „aufgeräumten“ Präsentation wurde die Website auch in Hinblick auf Suchmaschinen optimiert. Darüber hinaus gibt es nunmehr eine für die Darstellung auf mobilen Geräten adaptierte Version der Website. 

Der OVE freut sich, Sie als Besucher/in auf seiner Seite zu begrüßen und ebenso über Rückmeldungen zum neuen Webauftritt. 

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12. Februar 2014 OVE und IEEE unterzeichnen Partnerschaftsabkommen

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) erweitert sein Normen-Portfolio. Ab sofort sind die Standards des Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) über den OVE-Webshop erhältlich. Der OVE vergrößert damit sein Angebot im Bereich der internationalen Normen.

„Wir sind bestrebt, unseren Kunden den Zugriff auf ein breites Angebot an elektrotechnischen Publikationen zu ermöglichen. Der OVE festigt damit seine Position als erste Anlaufstelle für alle Belange der elektrotechnischen Normung in Österreich”, erläutert Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter der Abteilung Normung und Standardisierung im OVE.

IEEE ist der in den USA beheimatete Verband von Ingenieuren aus der Elektro- und Informationstechnik und eine der weltweit führenden Standardisierungsorganisationen. IEEE-Standards betreffen verschiedene Wirtschaftsbereiche einschließlich Energieversorgung, Biomedizin und Gesundheitsfürsorge, Informationstechnologie, Telekommunikation, Transportwesen, Nanotechnologie und Datensicherheit.

Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär, ergänzt: „Der OVE blickt auf eine lange Kooperation mit der IEEE Section Austria zurück, die bereits 1979 begann. Wir freuen uns daher, die Zusammenarbeit mit IEEE auch auf internationaler Ebene auszubauen.”

Die IEEE-Standards können online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bzw. per E-Mail an verkauf(at)ove.at bestellt werden.

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15. Jänner 2014 Neue OVE-Richtlinie R 13: Elektrische Anlagen für Beleuchtung und Befeuerung von Flugplätzen

Flugplatzbefeuerungsanlagen (AGL – Aerodrome Ground Light) liefern Pilotinnen und Piloten während des Fluges, beim Anflug oder beim Start vom Flugplatz sowie Lenker/innen von Bodenfahrzeugen vor allem Informationen zum Standort, zur Orientierung und zur Ausrichtung. Auch auf österreichischen Verkehrsflughäfen kommen elektrische AGL-Systeme, bestehend aus Konstantstrom-Serienkreisen, zum Einsatz.

Sicherheit, Planung, Errichtung und Prüfung
Mit der neuen OVE-Richtlinie R 13:2014 wird der nationale Stand der Flugplatzbefeuerungsanlagen abgebildet und unter Berücksichtigung der Anforderungen des IEC-Dokuments 97/126/NP (IEC TC 97, Stand 2007) neu festgelegt. Die neue OVE-Richtlinie enthält Anforderungen an die Sicherheit, Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen AGL-Konstantstrom-Serienkreisen für Flugplatzbefeuerungsanlagen und definiert somit die Ausführung des Befeuerungssystems, mit besonderer Berücksichtigung der Kabelanlagen.

Von dieser Richtlinie nicht berührt werden die Maßnahmen zur Sicherheit der Personen und Betriebssicherheit, die in ÖVE/ÖNORM EN 61821 „Elektrische Anlagen für Beleuchtung und Befeuerung von Flugplätzen – Wartung von Konstantstrom-Serienkreisen für Flugplatzbefeuerungsanlagen“ enthalten sind.

Die neue OVE-Richtlinie R 13:2014 wurde vom Technischen Komitee Elektrische Niederspannungsanlagen im OVE erarbeitet und kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 13:2014 beträgt in gedruckter Form 36,70 €, als PDF 29,36 € exkl. MwSt.

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2013

11. Dezember 2013 Der große Lauschangriff – wird auch Ihre IT abgehört?

Einladung zum Fachvortrag der GIT

Wien. GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE und AIT Austrian Institute of Technology laden gemeinsam zum Fachvortrag mit IT-Sicherheitsexperten Thomas Bleier, Leiter des IKT-Sicherheitsforschungsprogramms im AIT.

Die Überwachung und das systematisierte Abgreifen von Daten durch verschiedene Geheimdienste wie NSA und GCHQ war in den letzten Monaten ein großes Thema. Dazu meint Helmut Leopold, GIT-Präsident und Leiter des Safety & Security Department im AIT: „Viel wurde in den Medien über ausgespähte Daten und angegriffene Ziele geschrieben – die technischen Hintergründe bleiben mitunter unklar. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit der Technik hinter diesen Aktionen. Wie kann es überhaupt passieren, dass Daten abgehört werden, welche technischen Mittel stecken dahinter, was bedeutet das für unsere IT-Infrastrukturen und wie kann man sich vor solchen Abhöraktionen schützen?“. Der wachsenden Bedeutung von Sicherheit unserer elektronischen Daten, aber auch dem Schutz von kritischer Infrastruktur, wie etwa in der Wasser- und Energieversorgung, der Telekommunikation, dem Internet, den Informationstechnologien und der Finanzwirtschaft, widmet sich die GIT mit ihrer Arbeitsgruppe Cyber Security unter der Leitung von Thomas Bleier. Der Vortrag zielt darauf ab, klare Antworten auf diese Fragen – auch für „Nicht-Security-Experten“ zu geben.

Der Fachvortrag findet am 17. Dezember 2013 mit Beginn um 16 Uhr in den Räumlichkeiten des Safety & Security Department des AIT Austrian Institute of Technology im Techgate, Donau-City-Straße 1, 1220 Wien statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung unter m.klier(at)ove.at wird gebeten.

Thomas Bleier ist Leiter der Forschungsgruppe ICT Security am AIT Safety & Security Department. Die AIT-Expert/innen entwickeln Methoden, Techniken und Werkzeuge, um Sicherheit an den Beginn von modernen IKT-Systemen zu stellen. Durch die zunehmende Komplexität von Systemen müssen Sicherheitsmaßnahmen von Anfang an mit eingeplant werden, um effizient wirken zu können. Daher umfasst das Forschungsfeld die IKT-Sicherheit von existierenden und insbesondere auch von zukünftigen Systemen.

Über die OVE-GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik
Die GIT positioniert sich vor allem zu Fragestellungen aus Forschung, Lehre und industrieller Entwicklung und arbeitet dazu eng mit Universitäten und Fachhochschulen sowie führenden Unternehmen der Wirtschaft zusammen. Die GIT bildet somit eine Plattform für proaktive Diskussion und Bündelung von Wissen und Information, um die Trends der IKT rechtzeitig zu erkennen und positiv für unsere Gesellschaft zu gestalten. Neben dem inhaltlichen Fokus ist auch die IKT-Nachwuchsförderung ein wichtiges Anliegen der GIT.

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5. Dezember 2013 Offener Brief der Ingenieurverbände ÖIAV und OVE

Betreff: Protest gegen Aufteilung des Wissenschaftsministeriums

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Faymann,
Sehr geehrter Herr Vizekanzler Dr. Spindelegger,
Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge der Verhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung wurde in den Medien mehrfach von Überlegungen zur Aufteilung des Wissenschaftsministeriums (BMWF) und der Zuordnung seiner Agenden zum Unterrichtsministerium betreffend Lehre bzw. zum Wirtschaftsministerium betreffend Forschung berichtet.

Als bedeutende technisch-wissenschaftliche Verbände Österreichs, die seit ca. 150 Jahren den österreichischen Ingenieursstand vertreten und anerkannter Partner von Wissenschaft und Wirtschaft sind, sehen wir es als unsere Pflicht an, vehement vor der Aufteilung des BMWF zu warnen.

Seit dem 19. Jahrhundert gilt das Bildungsideal einer forschungsgeleiteten universitären Lehre nach Wilhelm von Humboldt. Nur so ist die Exzellenz in der universitären Ausbildung bei gleichzeitiger Aktualität der Lehrinhalte sicher gestellt. Gerade im Bereich der Ingenieurwissenschaften ist die Verbindung von Forschung und der daraus abgeleiteten wissenschaftlichen Lehre unabdingbar. Dieses Erfolgsmodell gewährleistet seit Jahrzehnten bestens ausgebildete, in Wirtschaft und Wissenschaft gefragte Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurwissenschaften, welche die Konkurrenz internationaler Universitätsabgänger/innen in keiner Weise zu scheuen brauchen.

Eine allfällige Aufgliederung des Wissenschaftsministeriums würde in weiterer Folge auch zu einer Trennung von Forschung und Lehre an den Universitäten führen und somit das Erfolgsmodell der österreichischen universitären Ausbildung, insbesondere in den Ingenieur-wissenschaften, massiv gefährden.

Österreichs Wirtschaft benötigt dringend die „besten Köpfe“ und dafür eine optimale universitäre Ausbildung. Im internationalen Wettbewerb kann ein Wirtschaftsstandort wie Österreich nur mit innovativen Ideen und Produkten sowie modernsten Technologien bestehen; dazu braucht es hochwertige Ingenieurleistungen und ein entsprechendes Innovationssystem mit hervorragenden Bildungseinrichtungen.

Der Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein (gegr. 1848) und der Österreichische Verband für Elektrotechnik (gegr. 1883) appellieren daher im Namen ihrer Mitglieder, die Einheit von universitärer Lehre und Forschung weiterhin aufrecht zu erhalten und dies wie bisher durch die Repräsentanz in einem Ministerium sicher zu stellen.

Für Diskussionen dazu stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. mult. Heinz Brandl
Präsident des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins (ÖIAV)

Dipl.-Ing. Dr. techn. Franz Hofbauer, MBA
Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE)

Dipl.-Ing. Peter Reichel
Generalsekretär des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) und des
Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins (ÖIAV)

Rückfragen:

OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Eschenbachgasse 9 | 1010 Wien
Tel.: + 43 1 587 63 73
E-Mail: ove(at)ove.at
ZVR: 327279890

ÖIAV Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein
Eschenbachgasse 9 | 1010 Wien
Tel.: + 43 1 587 35 36
E-Mail: office(at)oiav.at
ZVR: 697581432

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21. November 2013 „Scienceclips des Jahres“ in den Wiener Börsensälen ausgezeichnet

Jury-Vorsitzender Mag. Werner Gruber (2.v.l.) mit den PreisträgerInnen Lea Schilcher, Julia Fuchs, Dipl.-Ing. Hubert Mitterhofer, Katharina Wenty, Katharina Petsche, BA BSc (v.l.) und dem ScienceClip.at-Team Mira Nausner, MA (2.v.r.), und Mag. Kerstin Kotal (r.) (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan derknopfdruecker.com)
SiegerInnen und GratulantInnen (v.l.): Mira Nausner, MA (ScienceClip.at), Lea Schilcher, Dipl.-Ing. Hubert Mitterhofer, Julia Fuchs, Dr. Franz Hofbauer (OVE-Präsident), Katharina Petsche, BA BSc, Dipl.-Ing. Helmut Leopold (AIT), Katharina Wenty, Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE-Generalsekretär), Mag. Kerstin Kotal (Projektleitung ScienceClip.at) (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan derknopfdruecker.com)

Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende

Naturwissenschaftlich-technische Themen kreativ, originell und verständlich in maximal 3 Minuten zu präsentieren – so lautete die Herausforderung beim Videowettbewerb „Scienceclip des Jahres“. Der von der Wissenschaftskommunikations-Plattform ScienceClip.at, einer Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, initiierte Wettbewerb richtete sich an Schülerinnen, Schüler und Studierende. In einer weiteren Kategorie nahmen auch Videos der ScienceClip.at-Partnerinstitutionen – Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsinstitutionen aus ganz Österreich – am Wettbewerb teil. Als Kooperationspartner konnte das AIT Austrian Institute of Technology gewonnen werden. Die Prämierung der Siegerclips fand am 12. November 2013 in würdigem Rahmen statt: Jury-Vorsitzender Mag. Werner Gruber, „Science Buster“ und Direktor Planetarium Wien, Kuffner & Urania Sternwarte, überreichte die Preise bei der Festveranstaltung „130 Jahre OVE“ in den Wiener Börsensälen gemeinsam mit Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT, vor rund 200 hochrangigen Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft.

Wissenschaft mit Unterhaltungswert
Eine rüstige Oma mit jugendlicher Stimme und Interesse an Physik, die Lebensentwürfe eines Gummibären im Kontext der Viele-Welten-Theorie, gutgelaunte Neurotransmitter und weltrekordverdächtig schnelle Antriebe – sie alle konnten die hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Mag. Werner Gruber überzeugen. Dr. Stefan Kalchmair (Harvard University, Cambridge, MA), Mag. (FH) Michael Mürling (AIT Austrian Institute of Technology), Dr. Clemens Ostermaier (Infineon Technologies Austria AG), Dipl.-Ing. Peter Reichel (Generalsekretär OVE) und Ing. Mag. (FH) Christian Schrofler (Voith Paper GmbH) haben unter zahlreichen Einsendungen folgende Clips für die Prämierung ausgewählt:

Kategorie „SchülerInnen“
1. Platz: „Physikversuch Luftdruck“ von Julia Fuchs & Lea Schilcher aus Graz

Kategorie „Studierende“
Aufgrund der hervorragenden Qualität der eingereichten Videos hat sich die Jury entschieden, in dieser Kategorie zwei Videoclips auszuzeichnen:
1. Platz: „Weltenhunger“ von Katharina Wenty aus Wien
2. Platz: „Neurotransmitter“ von Katharina Petsche aus Graz

Kategorie „Partnerinstitutionen“
1. Platz: „Lagerlose Hochgeschwindigkeitsantriebe“ von Dipl.-Ing. Hubert Mitterhofer (Johannes Kepler Universität Linz)
Die Videos aller PreisträgerInnen sind unter www.scienceclip.at abrufbar.

Neuauflage 2014
Für alle, die in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit hatten, einen Wettbewerbsbeitrag einzureichen, wird es im kommenden Jahr eine neue Chance geben. Details dazu sind ab dem Frühjahr 2014 auf der Plattform ScienceClip.at zu finden!

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), unterstützt von Alstom Austria GmbH, Anton Paar GmbH, APG Austrian Power Grid AG, ams AG, Infineon Technologies Austria AG, Infonova GmbH, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry Energy GmbH, Siemens AG Österreich und Voith Unternehmensgruppe Österreich.

www.scienceclip.at
www.facebook.com/ScienceClip.at

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Rückfragen:
Mag. Kerstin Kotal
Projektleitung ScienceClip.at
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at
Internet: www.scienceclip.at

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15. November 2013 OVE feiert sein 130. Gründungsjubiläum

OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer eröffnete den stimmungsvollen Festakt aus Anlass des 130. Gründungsjubiläums des Verbandes, im Gespräch mit Moderatorin Sybille Brunner (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan derknopfdruecker.com)
OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel präsentierte die technikwissenschaftliche Aufarbeitung der Geschichte des Verbandes, die vor wenigen Tagen in Buchform erschienen ist (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan derknopfdruecker.com)

„Praktiker, Theoretiker und Freunde der Elektrotechnik“ schlossen sich im Jahre 1883 zusammen und gründeten den Elektrotechnischen Verein in Wien, den Vorläufer des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. 130 Jahre später feierte der OVE sein Gründungsjubiläum mit einem stimmungsvollen Festakt in den Wiener Börsensälen.

Rund 200 hochrangige Gäste, unter ihnen die Spitzen nationaler und internationaler Partnerinstitutionen sowie Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, waren der Einladung des OVE gefolgt. Präsident Dr. Franz Hofbauer eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Blick auf die Gründungszeit des Verbandes und resümierte: „Die Gründungsziele des OVE – für die Sicherheit der elektrotechnischen Anwendungen Sorge zu tragen, das Wissen über die Elektrotechnik zu sammeln und weiterzugeben sowie den fachlichen Austausch zu pflegen – sind heute genauso aktuell wie damals. Diese finden in den OVE-Bereichen Normung, Prüfwesen und Zertifizierung und ALDIS sowie durch die OVE-Akademie und -Medien ebenso wie durch die Fachgesellschaften ihre Entsprechung. Hofbauer verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, der OVE möge noch mindestens weitere 130 Jahre für die Branche aktiv und weiterhin die „gehörte Stimme der Elektrotechnik“ sein.

Sektionschef Dr. Mathias Tschirf aus dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend wies in seinen Grußworten auf die Bedeutung der Sicherheitsbestimmungen für Elektrotechnik und der elektrotechnischen Normung hin und betonte die gute Zusammenarbeit des OVE mit seinem Haus – besonders in diesem Bereich.


IEC-Präsident Prof. Dr.-Ing. Klaus Wucherer bot in seinem Festvortrag einen Streifzug durch die „Internationale elektrotechnische Normung und Zertifizierung im Wandel der Zeit“ und hob die aktive Rolle Österreichs als Gründungsmitglied der IEC und in der heutigen internationalen elektrotechnischen Normung hervor.

In seinem darauf folgenden Vortrag beleuchtete der Technikhistoriker PD Dr. Günther Luxbacher von der Technischen Universität Berlin die wechselvolle Geschichte des Verbandes in den 130 Jahren seines Bestehens. Diese umfassende technikhistorische Studie liegt nun als Buch vor, das im Rahmen des Festaktes von OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel vorgestellt wurde. Reichel, der die wissenschaftliche Aufarbeitung der Verbandsgeschichte initiiert hatte, konnte mit Stolz darauf verweisen, dass der OVE einer der wenigen technisch-wissenschaftlichen Verbände Österreichs ist, der seine Geschichte, vor allem auch in der NS-Zeit, aufarbeiten ließ.

Die Feier bot darüber hinaus den Rahmen für die Prämierung der Preisträger/innen des ersten Videowettbewerbs der OVE-Initiative ScienceClip.at, für den „Science Buster“ Mag. Werner Gruber als Jury-Vorsitzender gewonnen werden konnte.


Im Vorfeld des Festaktes trafen nationale wie internationale Vertreter/innen aus der elektrotechnischen Normung zu einem Expertentreffen in den Börsensälen zusammen. Neben Vorträgen des IEC-Generalsekretärs Frans Vreeswijk und des Leiters des Bereichs Normung im OVE, Dipl.-Ing. Christian Gabriel, wurden auch die renommierten IEC 1906 Awards an die beiden herausragenden Normungsexperten Dipl.-Ing. Reinhard Hirtler, ESF Vienna, und Ing. Peter Mair, Fronius, vergeben.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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10. Oktober 2013 Energiewende – die Herausforderung!

BU: Energieexperten bei der Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Elektrotechnik im OVE: F. Hofbauer (OVE-Präsident), L. Fickert (TU Graz), W. Boltz (E-Control), G. Christiner (APG), Ch. Purrer (ESTAG), P. Reichel (OVE) (v.l.) (Fotocredit: OVE/Olbrich )

Pressegespräch anlässlich der 51. Fachtagung der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE

„Energiewende – die Herausforderung!“ lautet das Motto der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 10. und 11. Oktober in Graz stattfindet. Welche Herausforderungen kommen auf Elektrizitätswirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Politik und vor allem auf den Konsumenten zu? Diese Frage steht im Zentrum der Referate hochkarätiger Vortragenden aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentlicher Hand.

Der Kernkraftwerkunfall im japanischen Fukushima vor zwei Jahren hat in vielen Ländern ein Umdenken bei der Energieversorgung bewirkt – weg von Atomkraft, hin zu einem vermehrten Einsatz von erneuerbaren Energieformen wie Wind und Photovoltaik. Diese Ausrichtung auf eine nachhaltige Energieversorgung einerseits und Energieeffizienzmaßnahmen andererseits wird unter dem Begriff „Energiewende“ zusammengefasst.

Verteilte Windparks im Norden und weitläufige Photovoltaikanlagen im Süden Deutschlands bilden neue Stromerzeugungsschwerpunkte, deren Gesamtgröße durchaus mit herkömmlichen Großkraftwerken vergleichbar ist. Dadurch hat sich der Transit in den europäischen Stromnetzen stark verändert, wovon auch Österreich unmittelbar betroffen ist. Diesen neuen Erfordernissen hinkt jedoch der Ausbau der Netzinfrastruktur – auch bedingt durch langwierige Bewilligungsverfahren – hinterher. Neben der fehlenden Netzinfrastruktur macht es das stark schwankende Energiedargebot zusätzlich schwierig, eine gesicherte Stromversorgung aufrecht zu erhalten.

Das österreichische Übertragungsnetz als Teil des europäischen Gesamtnetzes
„Die europäische Stromversorgung durchläuft seit einigen Jahren einen fundamentalen Transformationsprozess. Am Beginn dieses Veränderungsprozesses standen die politischen Entscheidungen zur Liberalisierung des europäischen Strommarkts. Als heimischer Übertragungsnetzbetreiber spielen wir im Rahmen der Liberalisierung und Strommarktintegration eine Schlüsselrolle. Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnernetzbetreibern in unseren Nachbarstaaten an EU-weit einheitlichen Regeln und Prozessen, welche die Grundlagen dieses integrierten Strombinnenmarkts schaffen werden. Außerdem stellen wir mit unserer Leitungsinfrastruktur die ‚physische‘ Voraussetzung für den grenzüberschreitenden Stromhandel zur Verfügung“, führte Gerhard Christiner, Vorstandsdirektor Austrian Power Grid AG, aus und ergänzte: „Auch in Österreich ist das Ökostromaufkommen massiv gestiegen. Die Windkraft wurde in den letzten Jahren vor allem im Osten und Nordosten stark ausgebaut. Der notwendige Umbau der Stromnetzinfrastruktur konnte mit der rasanten Veränderung des europäischen Kraftwerksparks aber bis dato nicht Schritt halten. Als Folge gerät die sensible Balance des Gesamtsystems zunehmend in Gefahr.“

Um die Herausforderungen in Zukunft zu lösen, sind aus Sicht des Übertragungsnetzbetreibers APG dringend folgende Maßnahmen zu setzen: Energiewirtschaftliche Veränderungen in Europa müssen künftig stärker unter Berücksichtigung der Konsequenzen im Gesamtsystem erfolgen. Veränderungen müssen besser aufeinander abgestimmt und zeitlich synchronisiert werden. Neue Anforderungen an eine europäische E-Wirtschaft erfordern auch neue Rahmenbedingungen wie z. B. entsprechende Tarifmodelle oder rechtliche Rahmenbedingungen für den Netzumbau und -ausbau.

Innovative technische Lösungen im Verteilnetz erforderlich
„Die Integration von Strom aus erneuerbaren Energieträgern wird in hohem Ausmaß auf der Verteilnetzebene geschehen. Dies erfordert vor allem eine Abkehr von alten Denkansetzen sowie neue innovative technische Lösungen im Verteilernetz, aber auch in der gesamten Energiebranche. Ein unkoordiniertes Überangebot an erneuerbarer Energie in Europa führt verstärkt zu einem regionalen und zeitlichen Auseinanderfallen von Einspeisung und Nachfrage. Kritische Situationen im Übertragungsnetz nehmen kontinuierlich zu. Mit klassischer Netzverstärkung stoßen wir an unsere Grenzen. Der Einsatz neuer Technologien ist erforderlich, um die stark variierenden Spannungspegel zu beherrschen und den sicheren Betrieb auch weiterhin gewährleisten zu können“, präsentierte Christian Purrer, Vorstandssprecher Energie Steiermark AG, die Sichtweise eines Verteilnetzbetreibers.

„Smart“ zu sein wird keinesfalls ausreichen, um den Netzherausforderungen eines zunehmend individualisierten Umfelds gerecht zu werden. Planungssicherheit und ein stabiles regulatorisches Umfeld – insbesondere für das Roll-out des „Smart Meter“ – sind erforderlich, um die nötigen finanziellen Investitionsmittel für die entsprechend leistungsfähige Infrastruktur bereitstellen zu können“, so Purrer weiter.

Solide technische Fachausbildung gefragt
Aus der Sicht der Wissenschaft analysierte Lothar Fickert, Universitätsprofessor an der Technischen Universität Graz, Institut für Elektrische Anlagen, die Herausforderungen der Energiewende für Forschung und Lehre: „Die Energiewende betrifft das energiewirtschaftliche Gesamtsystem, bestehend aus den Verbrauchern, den Netzen, den Einspeisern und den wirtschaftlich-juristischen Randbedingungen. Solitäre Einzellösungen können kein Optimum erzielen. Wegen der Langfristigkeit der Investitionen und der Umsetzung der Planungsvorhaben ist auch ein langfristiger Rahmen erforderlich“ und präsentierte auch gleich die Lösung: „Der einzige Weg, um langfristige Erfolge auf diesem komplexen Gebiet zu erzielen, führt unter anderem über eine solide, grundlagenorientierte und breite technischen Fachausbildung unter Berücksichtigung wirtschaftlich-juristischer Aspekte der Betroffenen“.

Laufender Umbau des europäischen Energiemarktes
„Die Herausforderungen der Energiewende sind die Integration der Erneuerbaren und der Atomkraftausstieg. Dies ist parallel zum bereits laufenden Umbau der europäischen Energiemärkte zu bewältigen. Österreich wird wegen seiner Position mitten im kontinentaleuropäischen Netzbereich durch diese internationalen Entwicklungen stark beeinflusst. Das dritte Energiemarkt-Liberalisierungspaket sieht bereits umfangreiche Maßnahmen vor, die derzeit in Entwicklung bzw. Umsetzung sind. Beispielhaft seien hier die Netzwerkkodizes und der europäische 10-Jahres-Netzentwicklungsplan genannt“, erläuterte Walter Boltz die Position des Regulators.

Fünf Punkte sind aus Sicht der E-Control von besonderer Bedeutung: die Berücksichtigung der verbraucherseitigen Potentiale, eine verbesserte Koordination der Übertragungsnetzbetreiber, zügige und effiziente Durchführung von erforderlichen Infrastrukturinvestitionen, die Integration der Regelenergiemärkte sowie die Verhinderung von marktverzerrenden Kapazitätsmechanismen.

Hohe Versorgungssicherheit in Österreich weiterhin gewährleisten
OVE-Präsident Franz Hofbauer hob die hohe Versorgungssicherheit für Stromkunden in Österreich hervor, die europaweit an dritter Stelle liegt. Um diese hohe Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, sind bereits heute die richtigen Schritte zu setzen: „Das österreichische Hochspannungsnetz, aber auch die Verteilnetze müssen ausgebaut werden. Eine Verkürzung der Genehmigungsverfahren für den Netzausbau ist vonnöten. Durch die dargebotsabhängige Stromproduktion werden innovative Speichermöglichkeiten erforderlich, einerseits zentrale Speicherkraftwerke, andererseits aber auch dezentrale Speicher.
Schließlich gilt es aber auch, das Bewusstsein der Kunden im Umgang mit dem Strom in Hinblick auf Energieeffizienz zu schärfen. Energieberatung wird daher an Bedeutung gewinnen.

Die Herausforderung ist groß – aber zu bewältigen
Alle Sprecher waren einer Meinung: Die Herausforderungen, welche die Energiewende mit sich bringt, sind groß. Aber sie sind zu bewältigen, wenn jetzt die richtigen Maßnahmen ergriffen werden. Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentliche Hand sind gefordert, dazu gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

Über die OGE:
Die OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus EVU, Elektroindustrie, Wissenschaft und Behörden vereint. Sie erstreckt ihre Tätigkeiten auf das Gesamtgebiet der elektrischen Energietechnik und unterhält Kontakte mit wissenschaftlichen Gesellschaften des In- und Auslandes, die in ähnlichen Gebieten aktiv sind. Zu den Zielen der OGE gehören die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie die Behandlung und Lösung von mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die OGE unterstützt weiters die fachliche Fortbildung der auf diesem Gebiet tätigen Ingenieure und Wissenschaftler durch Vorträge, Fachtagungen und wissenschaftliche Publikationen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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08. Oktober 2013 OVE und ALDIS informieren über richtiges Verhalten bei Gewitter

Wien. 2013 stellt mit 85.000 von ALDIS detektierten Blitzeinschlägen das Jahr mit der geringsten Gewittertätigkeit seit dem 21-jährigen Bestehen des österreichischen Blitzortungssystems dar. Dennoch gab es auch heuer wieder einige Verletzte durch Blitzschlag. Die Medien berichteten z. B. ausführlich über fünf vom Blitz getroffene Mountainbiker in Saalbach.

Das richtige Verhalten bei Gewitter kann Leben retten. Daher präsentierten der Österreichische Verband für Elektrotechnik OVE und das österreichische Blitzortungssystem ALDIS jüngst die neue Broschüre „BLITZE – So können Sie sich schützen“. Darin finden sich Verhaltenstipps beim Aufenthalt im Freien, sei es unterwegs im Auto, mit dem Fahrrad, beim Camping, beim Sport oder bei Veranstaltungen. Immerhin werden an den stärksten Gewittertagen bis zu 30.000 Blitzeinschläge in Österreich gezählt. Die aktuelle Blitzschutzbroschüre wurde vom Ausschuss für Blitzschutz und Blitzforschung (ABB) im VDE herausgegeben und gemeinsam mit Expert/inn/en der technischen Komitees für Blitzschutz im OVE, dem deutschen VDE und der schweizerischen Electrosuisse ausgearbeitet.

Richtige Körperhaltung während des Gewitters
Während eines Gewitters sollen Personen keinesfalls den höchsten Punkt im Gelände bilden und nicht als Gruppe Schutz suchen, sondern einen Abstand von mindestens einen Meter zu anderen Personen, zu Wänden, Stützen, Metallzäunen und anderen Gegenständen einhalten. Zudem sollten sie die Nähe zu besonders einschlaggefährdeten Objekten wie Bäumen oder Bergspitzen vermeiden, da hier die Gefahr eines Überschlags oder einer hohen Schrittspannung besteht. Besonders gefährlich sind Bäume: Ein Abstand zum Stamm und allen Ästen von 10 Meter ist optimal. Wichtig ist außerdem die richtige Körperhaltung während eines Gewitters: Die Experten raten, mit geschlossenen Beinen in die Hocke zu gehen. Dies reduziert zum einen die Gefahr der Schrittspannung bei einem Einschlag in der unmittelbaren Umgebung zum anderen das Risiko eines direkten Blitzschlages wegen der geringeren Höhe.

Erste Hilfe kann Leben retten
Werden trotzdem Personen vom Blitz getroffen, ist sofortige Erste Hilfe oft lebensrettend. Die Broschüre gibt deshalb auch eine kurze Einführung in die Erste Hilfe bei Blitzunfällen. Zudem werden wesentliche Elemente von Blitzschutzsystemen für Gebäude in der Broschüre erläutert.

Die Broschüre „BLITZE – So können Sie sich schützen“ ist kostenfrei als pdf zum Download unter http://www.ove.at bzw. www.aldis.at oder als gedruckte Broschüre (Format A5) beim Österreichischen Verband für Elektrotechnik erhältlich.

OVE-ALDIS informiert auch mobil über die aktuelle Gewitteraktivität. ALDISmobil kann unter http://mobile.aldis.at kostenlos mit jedem Smartphone genützt werden.

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07. Oktober 2013 Einladung zum Pressegespräch - Energiewende – die Herausforderung!

Pressegespräch anlässlich der 51. Fachtagung der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE

Ort: Messe Congress Graz, Messeplatz 1, 8010 Graz
Zeit: Donnerstag, 10. Oktober 2013, 09:45 Uhr

Die Folgen des Kernkraftwerkunfalls im japanischen Fukushima bewirkten in manchen Ländern, vor allem in der Politik, ein Nachdenken über einen weiteren Einsatz der Atomkraft für die Stromversorgung. Diese Überlegungen führten in Deutschland zu einem Atom-Moratorium. Zusätzlich wurde der vermehrte Einsatz von erneuerbaren Energien wie Wind und Photovoltaik für die Stromversorgung forciert. Für diese Ausrichtung auf eine nachhaltigen Energieversorgung einerseits und Energieeffizienzmaßnahmen andererseits wurde der Begriff „Energiewende“ geprägt.

Die jüngste Entwicklung zeigt sich nun folgend: Immer mehr Windparks im Norden und weitläufige Photovoltaikanlagen im Süden Deutschlands bilden neue Stromerzeugungsschwerpunkte, deren Größe durchaus mit herkömmlichen Großkraftwerken vergleichbar ist. Dadurch hat sich der Transit auf den europäischen Stromnetzen stark verändert, wovon auch Österreich unmittelbar betroffen ist. Dem hinkt jedoch der Ausbau der Netzinfrastruktur – auch bedingt durch langwierige Bewilligungsverfahren – hinterher. Aufgrund der Volatilität der regenerativen Energien wird es immer schwieriger, eine gesicherte Stromversorgung aufrecht zu erhalten.

„Energiewende – die Herausforderung!“ lautet daher das Motto der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 10. und 11. Oktober in Graz stattfindet. Welche Herausforderungen kommen auf Elektrizitätswirtschaft, Wissenschaft, Industrie, Politik und vor allem auf den Konsumenten zu? Darüber referieren hochkarätige Vortragende aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentlicher Hand.

Energiewende – die Herausforderung!
Diskutieren Sie darüber im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • VDir. Dipl.-Ing. Walter Boltz, E-Control
  • VDir. Dipl.-Ing. Mag. (FH) Gerhard Christiner, Austrian Power Grid AG
  • Univ.-Prof. Dr. Lothar Fickert, Technische Universität Graz, Institut für Elektrische Anlagen
  • Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, MBA, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und Vorsitzender der OGE
  • VDir. Dipl.-Ing. Christian Purrer, Energie Steiermark AG

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, Fax: 0316/873-7917, E-Mail: g.hellemann(at)ove.at.

Aussender/für Rückfragen:
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12. September 2013 Verlängert: Science-Videowettbewerb für SchülerInnen und Studierende

Wien/Graz:. Passender Einstieg ins neue Schul- und Studienjahr: Die Einreichfrist für den Videowettbewerb „Scienceclip des Jahres“ wurde bis 4.10.2013 verlängert! Die Plattform ScienceClip.at sucht dabei Kurzclips, die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Themen wecken und verbreiten können. Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnen und Studierende, für die besten Einreichungen winkt ein Preisgeld von insgesamt 1.000 €. Den Jury-Vorsitz übernimmt „Science Buster“ Werner Gruber.

Unter dem Motto „Scienceclip des Jahres“ sucht die Wissenschaftskommunikations-Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik, kreative Kurzvideos, die naturwissenschaftlich-technische Themen verständlich und spannend in höchstens drei Minuten präsentieren.

Aufgrund zahlreicher Nachfragen wurde die Einreichfrist verlängert: Studierende und SchülerInnen können noch bis zum 4. Oktober 2013 Videos einreichen und so zum Start des Wintersemesters an ihrem Wettbewerbsbeitrag feilen. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz von Experimentalphysiker Werner Gruber („Science Busters“) bewertet die Clips. Am 12. November 2013 findet die Preisverleihung in Wien statt, bei der die besten Videos in den Kategorien „SchülerInnen“ und „Studierende“ mit jeweils 500 € Preisgeld ausgezeichnet werden.

Originalität, Kreativität und spannend präsentierte Inhalte sind gefragt!
Von der professionellen HD-Kameraausrüstung bis zur Handykamera kann alles genutzt werden, um den eigenen originellen Videobeitrag zu produzieren. Wie die Videos dabei erstellt werden, ist Nebensache – Kreativität, Originalität und die fachliche Korrektheit stehen im Mittelpunkt, nicht die technische Umsetzung.

Alle Informationen zu Wettbewerb (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) gibt es unter http://www.scienceclip.at/Scienceclip_des_Jahres.html

Über ScienceClip.at
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), unterstützt von Alstom, APG, Infineon, Infonova, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry und Voith.
www.scienceclip.at
http://www.facebook.com/ScienceClip.at

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Rückfragen an:
Mag. Kerstin Kotal
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

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07. August 2013 Invent a Chip/AT Sieger ermittelt, Chip-Produktion kann starten!

Bei Invent-a-Chip/AT, dem österreichischen Chip-Designer-Wettbewerb nach deutschem Vorbild, stehen seit kurzem die Sieger der aktuellen Runde 2012/2013 fest: In der Kategorie Mikrocontroller (MCU) war Florian Seitl von der HTL Hollabrunn siegreich. In der Kategorie ASIC gewann ein Team der HTL BULME Graz.

Technikbegeisterung

Bereits seit letztem Herbst beschäftigten sich technikbegeisterte, an Invent-a-Chip teilnehmende österreichische Schüler/innen mit „ihrer“ Chip-Idee, welche bis Jänner eingereicht werden musste. Eine Experten-Jury aus Wissenschaft und Wirtschaft bewertete die eingegangenen Beiträge und wählte aus allen Einsendungen die besten sechs Chip-Ideen aus. Alle Schüler der sechs von der Jury ausgewählten Sieger-Teams wurden zu einem Workshop an die TU Wien eingeladen. Ziel des Workshops war es, den „Newcomern“ in Sachen Chip-Design das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Chip-Idee selbst verwirklichen zu können. Nach dem Workshop an der TU Wien wurden die Schüler in ihre „entwicklerische“ Freiheit entlassen und arbeiteten – mit dem Neuerlernten im Hinterkopf – an der Umsetzung ihrer Chips; freilich mit tatkräftiger Unterstützung durch den Projektleiter Johann Glaser und ihrer Lehrer. Für die Umsetzung der Chips hatten die Schüler bis 1. Juli 2013 Zeit.

Kurvenbreitstrahler und „mobile status memory“

Seit Ende Juli stehen nun die Sieger des dritten, von ams, Intel, DICE und Dialog Semiconductor maßgeblich unterstützten Invent a Chip-Durchgangs fest: In der Kategorie Mikrocontroller (MCU) siegte Florian Seitl von der 4BHELI der HTL Hollabrunn. Er punktete mit seinem Projekt „Kurvenbreitstrahler für Motorräder“: Ein Sensor misst, wann mit dem Motorrad eine Kurve gefahren wird und aktiviert einen Breitstrahler, um die Sicht in Kurven zu verbessern. Die Zusatzscheinwerfer sind dadurch nur in Betrieb, wenn sie wirklich benötigt werden. So kann das Blenden eines entgegenkommenden Fahrzeugs weitestgehend verhindert werden. In der Kategorie ASIC gewann ein Team der HTL BULME Graz, bestehend aus Richard Schirlinger, Markus Markl und Philipp Prettenthaler (alle 4BHELI). Den Ausgangspunkt für ihr Projekt „mobile status memory“ bildeten Flugschreiber. Daran anknüpfend stellten sich die Schüler folgende Frage: Weshalb sollte das Prinzip der Black Box nicht in kleinerem Umfang auch bei Fahrzeugen wie PKW oder LKW eingesetzt werden? Die Idee des Projekts ist also, nach einem Unfall mittels einer Black Box, die im Rahmen dieses Projekts zu entwickeln war, herauszufinden, weshalb dieser passiert ist. Mit den so gewonnenen Informationen kann in weiterer Folge die Sicherheit von Kraftfahrzeugen erhöht werden. Als Gesamtsieger des Wettbewerbs ging Florian Seitl hervor – also solcher darf er sich über ein iPad freuen. Das Team der BULME Graz wird mit FPGA- und Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits belohnt. Die Sieger-Idee des Grazer Teams wird vom Hauptsponsor des Wettbewerbs, dem steirischen Halbleiterhersteller ams AG, als Chip produziert und bis zur offiziellen Siegerehrung am 29. November 2013 gebrauchsfertig vorliegen.

Österreichische Initiative

Invent a Chip/AT ist ein Wettbewerb für technikbegeisterte Schüler/innen, die in die Welt der Technik und Chipentwicklung eintauchen und eigene Chip-Ideen realisieren möchten. Basierend auf dem seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland erfolgreich durchgeführten gleichnamigen Wettbewerb, ist die österreichische Initiative von OVE, TU Wien, JKU und weiteren Partnern ins Leben gerufen worden. Nach einem sehr erfolgreichen Start geht Invent a Chip in Österreich 2013 in seine nunmehr vierte Runde. Für alle, die das interessante Gebiet der Chip-Entwicklung entdecken wollen, gibt es ab kommendem Herbst im Rahmen des Wettbewerbs wieder die Möglichkeit dazu!

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2. Juli 2013 OVE-Richtlinie R 6 Reihe erweitert: Blitz- und Überspannungsschutz für besondere bauliche Anlagen

Das österreichische Blitzortungssystem ALDIS registriert jährlich zwischen 120.000 und 280.000 Blitze im gesamten Bundesgebiet. Diese Zahlen zeigen deutlich, wie notwendig Blitzschutz in Österreich ist. Die installationstechnischen Maßnahmen, um Personen und Gebäude vor den negativen Auswirkungen von Blitzschlägen weitgehend zu schützen, sind in der Normenreihe ÖVE/ÖNORM EN 62305 umfassend festgelegt, ergänzende Hinweise zum Blitz- und Überspannungsschutz sind in der OVE-Richtlinie R 6 Reihe enthalten.

Diese OVE-Richtlinie Reihe wurde mit 1. Juli 2013 um zusätzliche Informationen für besondere bauliche Anlagen im Sinne der Errichtungsbestimmungen erweitert. Darunter versteht man z. B. bauliche Anlagen für Menschenansammlungen (Zuschaueranlagen und Tribünen), bauliche Anlagen mit feuergefährdeten Bereichen (Gebäude mit weicher Bedachung), bauliche Anlagen über 28 m Höhe (Rauch- und Abgasfänge, Fernmeldetürme), Brücken, Krane auf Baustellen.

Die vorliegende OVE-Richtlinie R 6-3 wurde vom Technischen Komitee Blitzschutz des OVE erarbeitet und kann beim OVE (verkauf@ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis beträgt 36,00 € in gedruckter Form, als PDF 28,80 €, jeweils exkl. USt.

Aus OVE-Richtlinie R 6 Reihe sind auch die Teile 1 „Maßnahmen für fliegende Bauten“ sowie 2-1 und 2-2 zum „Blitz- und Überspannungsschutz für Photovoltaikanlagen“ erhältlich.

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12. Juni 2013 Neuer Lehrgang der OVE-Akademie für Elektrofachkräfte

Wien – Die OVE-Akademie (Akademie im Österreichischen Verband für Elektrotechnik), der kompetente Partner für Aus- und Weiterbildung im Bereich der Elektrotechnik und ihrer angrenzenden Gebiete, präsentierte jüngst ihr aktuelles Programm und stellte dabei einen neuen Qualifikationslehrgang zur Erlangung der Fachkompetenz für die Prüfung und Wartung von elektrischen Niederspannungsanlagen in explosionsgefährdeten Bereichen vor. Derartige elektrische Anlagen werden z. B. in Kläranlagen, Abfüllanlagen für Treibstoffe, Lackierereien und vielen Bereichen der chemischen Industrie eingesetzt und  müssen während ihrer gesamten Lebensdauer durch qualifizierte Fachkräfte instandgehalten und geprüft werden.


Der Lehrgang der OVE-Akademie, der vom 16. bis 18. September 2013 in Wien stattfindet, vermittelt teilnehmerorientiert, durch Vortrag, Kleingruppenarbeit und fachlich begleitete Diskussion das in ÖVE/ÖNORM EN 60079-17 (Prüfung und Instandhaltung elektrischer Anlagen in explosionsfähigen Atmosphären) geforderte Fachwissen. Als Leiter des Lehrgangs konnte Dipl.-Phys. Alfred Mörx, Mitarbeiter in zahlreichen Arbeitsgruppen von IEC, CENELEC und OVE, gewonnen werden.

Das umfangreiche Seminarprogramm der OVE-Akademie für elektrotechnische Fachkräfte finden Sie unter www.ove.at/veranstaltungen/. Bei Fragen und für weitere Informationen steht Ihnen das Team der OVE-Akademie unter Tel.: 01 587 63 73-23 oder E-Mail: akademie(at)ove.at gerne zur Verfügung.

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6. Juni 2013 Gefahren beim Betrieb von elektrischen Anlagen in Hochwassergebieten

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik warnt vor Gefahren durch den Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten.

In den vergangenen Tagen erreichten den OVE einige Anfragen zum Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten.

Aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials weist der OVE darauf hin, dass der gefahrlose Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, die dem aktuellen Hochwasser ausgesetzt waren, nicht mehr sichergestellt ist. Da im Allgemeinen elektrische Anlagen und Betriebsmittel (wie insbesondere Schutzeinrichtungen) nicht entsprechend der eingetretenen Katastrophensituation gegen eindringendes Wasser geschützt sind, ist eine bleibende Beschädigung nach der Hochwassereinwirkung, vor allem durch Schlammablagerungen, anzunehmen.

Während Geräte entweder entsorgt oder überholt werden, wird die Hausinstallation zumeist nicht überprüft. Wasser und Schlamm in der Verrohrung sind jedoch potenzieller Auslöser für einen, vielleicht auch erst nach einiger Zeit auftretenden, Fehler. FI-Schutzschalter, die laufend auslösen, zeigen einen permanenten Fehler im Leitungssystem auf, der unbedingt behoben werden muss.

Schutzeinrichtungen wie Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter sind hochtechnologische Produkte und damit sehr empfindlich. Ihre Funktion im Sinne der elektrotechnischen Sicherheit ist daher nach Feuchtigkeitseinfluss wieder sicherzustellen. Durch entstandene Mängel besteht Gefährdung von Gesundheit und Sachgütern! Der OVE empfiehlt daher, in betroffenen Häusern und Wohnungen eine Überprüfung der elektrischen Anlagen durch elektrotechnische Fachleute (Fachbetriebe) durchführen zu lassen und gegebenenfalls den Empfehlungen zur sofortigen Reparatur bzw. zum Austausch der beschädigten Anlagen(teile) und Betriebsmittel nachzukommen.

Bei Fragen und für weitere Informationen stehen Ihnen die Fachleute des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE unter Tel.: 01 587 63 73 gerne zur Verfügung.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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5. Juni 2013 Kreative Herausforderung für die Sommerferien - Videowettbewerb „Scienceclip des Jahres“ für Studierende und SchülerInnen

Wien/Graz: ScienceClip.at, die Plattform für Wissenschaftskommunikation, macht Forschung mittels Webvideos für Schülerinnen und Schüler erlebbar. Nun veranstaltet ScienceClip.at, ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), erstmals einen Videowettbewerb: Gesucht werden dabei Videoclips, die Begeisterung für naturwissenschaftlich-technische Themen wecken und verbreiten können. Teilnahmeberechtigt sind SchülerInnen und Studierende, für die besten Einreichungen winkt ein Preisgeld von insgesamt 1000 €. Den Jury-Vorsitz übernimmt „Science Buster“ Werner Gruber.

Der Startschuss zum ersten ScienceClip.at-Videowettbewerb ist gefallen. Unter dem Motto „Scienceclip des Jahres“ sind kreative Kurzvideos gesucht, die naturwissenschaftlich-technische Themen verständlich und spannend in höchstens drei Minuten präsentieren. Studierende und SchülerInnen können ihre Videos bis zum 23. September 2013 einreichen und so auch die Sommerferien für den Wettbewerb nutzen. Eine hochkarätige Jury unter dem Vorsitz des Experimentalphysikers Werner Gruber („Science Busters“) bewertet die Clips. Im November 2013 findet in Wien die Preisverleihung statt, bei der die besten Videos in den Kategorien „SchülerInnen“ und „Studierende“ mit jeweils 500 € Preisgeld ausgezeichnet werden. In einer eigenen Kategorie wird auch das beste Video der ScienceClip.at-Partnerinstitutionen gekürt.

Kreativ, originell und korrekt
Auf welche Weise die Videos erstellt werden, ist Nebensache – Kreativität, Originalität und die fachliche Korrektheit stehen im Mittelpunkt, nicht die technische Umsetzung. Von der professionellen HD-Kameraausrüstung bis zur Handykamera kann alles genutzt werden, um den eigenen originellen Videobeitrag zu produzieren.

ScienceClip.at stellt mit diesem Wettbewerb das Medium Video als ein Format der Wissens- und Wissenschaftskommunikation in den Mittelpunkt, das SchülerInnen anspricht und ihr Interesse an Naturwissenschaft und Technik wecken kann. Alle Informationen zum Wettbewerb (Einreichmodalitäten, Bewertungskriterien etc.) gibt es unter http://www.scienceclip.at/Scienceclip_des_Jahres.html.

Über ScienceClip.at
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit ExpertInnen die Begeisterung von ForscherInnen an interessierte SchülerInnen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsthemen, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), unterstützt von Alstom Austria, APG Austrian Power Grid AG, Infineon Technologies Austria AG, Infonova GmbH, Kapsch Group, Oesterreichs Energie, Pöyry Energy GmbH, Siemens AG Österreich und Voith Unternehmensgruppe Österreich.

www.scienceclip.at

http://www.facebook.com/ScienceClip.at

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.
www.ove.at

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

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29. Mai 2013 OVE-Generalversammlung blickt auf ein erfolgreiches Verbandsjahr zurück

Ausgezeichnet mit der OVE-Ehrennadel: Ing. Karl Wallner (Mitte) mit OVE-Vizepräsidentin Dr. E. Steinberger-Kern, OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. P. Reichel, Dipl.-Ing. Ch. Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, und OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer (v.l.)
(Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)
Dr. Kari Kapsch, COO der Kapsch Group, hielt den Festvortrag. (Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)

Mitte Mai lud der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik seine Mitglieder zur jährlichen Generalversammlung. Ein hochkarätiger Festvortrag von Dr. Kari Kapsch zum aktuellen Thema einer europäischen „Re-Industrialisierung“ leitete die Veranstaltung ein. Der Redner, COO der Kapsch Group, ging dabei auf europäische Gesichtspunkte genauso ein wie auf die positiven Erfahrungen seines Unternehmens mit Österreich als Fertigungsstandort. Kapsch hatte vor einiger Zeit die Herstellung von Elektronikprodukten erfolgreich aus China nach Österreich verlagert.

Im Jubiläumsjahr – 130 Jahre nach der Verbandsgründung – warf OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer einen Blick auf aktuelle Herausforderungen unserer Zeit, denen es gilt, mit innovativen elektrotechnischen Lösungen zu begegnen. Sei es die verstärkte Nutzung regenerativer Energien für die Stromerzeugung oder etwa der Wandel von konventionell angetriebenen Fahrzeugen zur Elektromobilität. Waren auch die technischen Herausforderungen zur Zeit der Vereinsgründung andere, die Ziele des Verbandes waren dieselben: Innovationen zu fördern, für die Sicherheit der elektrotechnischen Anwendungen Sorge zu tragen und diese auch zu überwachen.

OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel konnte in seinem Rückblick über ein für den OVE sehr positiv verlaufenes Verbandsjahr berichten, das durch zahlreiche Aktivitäten des Verbandes sowie seiner Bereiche und Plattformen gekennzeichnet war.

Weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung der OVE-Ehrennadel an Ing. Karl Wallner. Der langjährige Mitarbeiter des OVE wurde für sein hervorragendes Engagement im Bereich der elektrotechnischen Normung geehrt. Herr Wallner stand dem Technischen Komitee „Geräte“ fast ein Jahrzehnt vor und zeichnete sich dabei durch hohe Expertise aus.

Auch in diesem Jahr vergab der OVE Preise an den technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs im Rahmen seiner Fachgesellschaften für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) sowie für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA). Die Preisträger – Verfasser von herausragenden HTL-Diplomarbeiten, Diplomarbeiten an Fachhochschulen und Universitäten sowie von Dissertationen – durften sich insgesamt über ein Preisgeld von 5000,- Euro freuen.

Als „Jahresmagazin 2012“ ist der aktuelle Jahresbericht des OVE erschienen, der im Rahmen der Generalversammlung vorgestellt wurde. Das Medienzentrum des OVE wählte für die Gestaltung erstmals einen „Magazin-Stil“, um in attraktiver und ansprechender Form über den Verband, seine vielfältigen Aufgaben, Aktivitäten und Projekte im Jahr 2012 zu berichten.

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15. Mai 2013 Wenn Maschinen miteinander kommunizieren – das war das 9. Informationstechnische Kolloquium

Vortragende und Organisatoren des Informationstecnischen Kolloquiums 2013.

Für 2020 wird vorausgesagt, dass mindestens 12 Milliarden Geräte im Internet verbunden sein werden. Der Schlüssel dazu ist eine erfolgreiche Umsetzung von Machine-to-Machine-Lösungen.

Diesem aktuellen Thema widmete sich das heurige Informationstechnische Kolloquium, das am 14. Mai 2013 im Festsaal des Ingenieurhauses im 1. Bezirk in Wien stattfand. OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Technische Universität Wien und FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien treten seit neun Jahren gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen Vortragsreihe zu aktuellen informationstechnischen Themen auf.

Warum das Thema Machine-to-Machine-Komunikation (M2M) ausgerechnet jetzt brandaktuell ist, erläuterten exzellente Vortragende aus Wissenschaft und Wirtschaft: Tanja Zseby, seit wenigen Wochen Professorin am Institute of Telecommunications der TU Wien, positionierte M2M-Kommunikation im Hinblick auf die klassische Internetkommunikation, denn diese stellt die Forschung im Bereich der Netzwerksicherheit vor neue Herausforderungen.

Markus Tauber, AIT Austrian Institute of Technology, vertiefte im Vortrag „Security-Herausforderungen in der M2M-Kommunikation“ die M2M-Thematik aus dem Blickwinkel Komfort versus Sicherheit, durch mehr mobile Endgeräte und die Auslagerung von Rechen- und Speicherleistung in die Cloud. In seinem Vortrag „M2M Communications for Real-time Control in Smart Energy Grids“ ging Jesper Groenbaek vom FTW auf Stabilität und Kosteneffizienz für den Betriebelektrischer Verteilnetze als die wesentlichen Ziele für neuartige informationsgesteuerte Stromnetze ein.

Manfred Bürger, Telekom Austria Group M2M, zeigte in seinem Beitrag „Wie M2M unseren Alltag verändert“ am Beispiel von Smart Metering, wie M2M-Kommunikation innovative Geschäftsmodelle und effiziente Geschäftsprozesse durch automatisierten Datenaustausch zwischen Maschinen, Geräten und zentralen Informationssystemen ermöglicht. Abschließend erläuterte Wolfgang Leindecker, Kapsch CarrierCom, in seinem Vortrag „M2M Reality Check: die tatsächlichen Herausforderungen“ sehr anschaulich, dass M2M weit mehr als nur das Einbringen von SIM-Karten in Maschinen ist. M2M ist ein wesentlicher Teil von Smart Cities.

Für die hervorragende Organisation der Veranstaltung zeichneten Dr. Helmut Malleck und Univ.-Prof. Dr. Christoph Mecklenbräuker, Institute of Telecommunications der TU Wien, gemeinsam mit dem OVE, verantwortlich. Den Organisatoren ist es auch heuer gelungen, dank der Unterstützung durch Sponsoren – allen voran Kapsch, sowie Telekom Austria Group M2M, Frequentis, TTTech, FEEI und FH Technikum Wien – die attraktive Halbtagsveranstaltung kostenfrei für die insgesamt mehr als 140 angemeldeten Teilnehmer anzubieten.

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7. Mai 2013 Das ENEC-Zeichen: 20 Jahre zertifizierte Sicherheit bei Leuchten und Elektrogeräten

Europäische Zertifizierungsstellen führten gemeinsam mit Leuchtenherstellern vor mittlerweile 20 Jahren mit der Marke „ENEC“ ein europäisches Sicherheitszeichen für Leuchten ein. Das ENEC-Zeichen (European Norms Electrical Certification) dokumentiert die Konformität der zertifizierten Produkte mit den entsprechenden europäischen Normen (EN) sowie der EU-Niederspannungsrichtlinie. Damit bestätigt die Marke ENEC dem Hersteller ebenso wie dem Händler und dem Konsumenten die hohe Qualität und die Sicherheit des jeweiligen Produktes.

Qualitätssicherung
Das Verfahren zum Führen des ENEC-Zeichens beinhaltet zunächst eine Typprüfung, weiters periodische Wiederholungsprüfungen ebenso wie Fertigungskontrolle und Marktüberwachung. „Dadurch ist gewährleistet, dass die zertifizierten Produkte über den gesamten Produktionszeitraum hinweg den hohen Sicherheits- und Qualitätsanforderungen entsprechen“, bestätigt Dipl.-Ing. Wolfgang Martin, Leiter des Bereichs Prüfwesen und Zertifizierung im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Der OVE als national wie international akkreditierte Zertifizierungs- und Überwachungsstelle vergibt das ENEC-Zeichen und war bereits vor 20 Jahren federführend an der Einführung des ENEC-Verfahrens beteiligt und stellte somit als einer der ersten europaweit gültige ENEC-Zertifikate aus.

Europaweite Akzeptanz
Das ENEC-Verfahren ist ein europaweit einheitlicher, von allen 25 Teilnehmerstaaten anerkannter Konformitätsnachweis. Zunächst ausschließlich für Leuchten konzipiert, wird heute eine Vielzahl an Elektrogeräten und Komponenten mit dem ENEC-Zeichen zertifiziert. ENEC steht nicht nur für hohe Marktakzeptanz innerhalb Europas, sondern gewinnt zunehmend auch international für Hersteller, Behörden und Kunden an Bedeutung. Alle ENEC-zertifizierten Produkte sind von einer zentralen Datenbank abrufbar (http://www.enec.com).

ENEC Anniversary Award
Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des ENEC-Verfahrens wurde der „ENEC Anniversary Award“ ins Leben gerufen, um ausgewählte sicherheits- und qualitätsbewusste Unternehmen aus ganz Europa zu würdigen. Folgende fünf österreichische Unternehmen – jedes in seinem Bereich führend – wurden vom OVE nominiert und schließlich mit dem ENEC Award ausgezeichnet: EGLO Leuchten GmbH, Electroplast GmbH, Tridonic GmbH & Co KG, XAL GmbH sowie Zumtobel Lightning GmbH.

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5. März 2013 Ing. Werner Fischer an der Spitze der elektrotechnischen Normung in Österreich

Ing. W. Fischer neuerlich zum Präsidenten des ÖNK von IEC und CENELEC gewählt.

Elektrotechnische Normung erfolgt zunehmend auf internationaler Ebene. Damit jedoch auch nationale Interessen erfolgreich in den globalen Normungsprozess einfließen, ist eine entsprechende aktive Repräsentanz in den europäischen und internationalen Gremien erforderlich.

Im Jahr 2011 wurde daher im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik die Funktion eines Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC – der europäischen und internationalen elektrotechnischen Normungsorganisationen – geschaffen. Als erster Präsident wurde Ing. Werner Fischer, Leiter der Zentralstelle „Standardization & Regulation Management“ der Siemens AG Österreich, in dieses Amt gewählt. Nach zwei erfolgreichen Jahren in dieser Funktion wurde Ing. Fischer nunmehr für die Funktionsperiode 2013 bis 2015 einstimmig wiedergewählt.

Repräsentation und Öffentlichkeitsarbeit
„Die Wiederwahl unterstreicht das erfolgreiche Engagement von Ing. Fischer für das österreichische Nationalkomitee von CENELEC und IEC sowie seine hohe Kompetenz in der Normung“, würdigte Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär, das Wahlergebnis. Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, führte weiter aus: „Die Aufgabe des Präsidenten liegt insbesondere in der offiziellen Repräsentation des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im Rahmen von Delegationen und in der Öffentlichkeitsarbeit. Diese Funktion wurde durch die verstärkten internationalen Aktivitäten des OEK notwendig.“

Ing. Werner Fischer leitet die Zentralstelle „Standardization & Regulation Management“ der Siemens AG Österreich und ist Mitglied des OVE-Vorstands sowie OEK-Aktionskomitees. Zudem hat der Normungsexperte seit vielen Jahren den Vorsitz im Technischen Komitee TK IT-EG „Informationstechnik, Telekommunikation und Elektronik“ und im Technischen Subkomitee TSK E 10 „Elektrische Niederspannungsanlagen – Begriffe“ inne. Seit vielen Jahren ist Ing. Fischer als Delegationsleiter für das Nationalkomitee auf internationaler Ebene aktiv. Sein Engagement führte 2012 schlussendlich zur erfolgreichen Wahl in den CENELEC-Verwaltungsrat.

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26. Februar 2013 Neue OVE-Richtlinie R 11-1: Schutz von Einsatzkräften bei Photovoltaikanlagen

In Zeiten zu Ende gehender fossiler Ressourcen kommt den erneuerbaren Energien eine immer größere Bedeutung zu. Die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung ist dabei eine von mehreren Maßnahmen, die viel zitierte „Energiewende“ zu erreichen. So nimmt auch die Zahl an Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) in Österreich seit Jahren stetig zu.

Die Sicherheit von PV-Anlagen – bei Planung, Errichtung und Prüfung – ist ein wesentlicher Aspekt der entsprechenden normativen Dokumente. Daher geht von ordnungsgemäß geplanten, errichteten und regelmäßig geprüften PV-Anlagen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch keine Gefahr für Personen und Sachen aus. Durch einen Notfall, wie z. B. durch Brand am Gebäude, Einsturz des Gebäudes oder Teilen davon, auf denen die PV-Anlage errichtet ist, oder bei Sturm können sich jedoch Gefährdungen für Personen – insbesondere für Einsatzkräfte – ergeben.

Zusätzliche Sicherheitsanforderungen
Die neue OVE-Richtlinie R 11-1 legt zusätzliche Sicherheitsanforderungen fest, die den Schutz von Einsatzkräften bei kritischen Situationen im Bereich von PV-Anlagen gewährleisten sollen. Diese Anforderungen sind technischer, baulicher und organisatorischer Art und beziehen Planung und Errichtung genauso ein wie die wiederkehrende Prüfung von PV-Anlagen. Wesentlich ist dabei, dass mögliche Risiken zum Brandschutz und Personenschutz so gering wie möglich gehalten werden.

Die neue OVE-Richtlinie R 11-1 gilt für PV-Anlagen an oder auf baulichen Anlagen und kann auch für PV-Anlagen auf Freiflächen sinngemäß angewendet werden. Sie wurde vom Technischen Komitee Elektrische Niederspannungsanlagen im OVE erarbeitet und kann beim OVE (verkauf@ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 11-1 beträgt in gedruckter Form 36,00 €, als PDF 28,80 € exkl. MwSt.

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2012

19. Dezember 2012 Jugend im Cyberspace – Security als Schlüsselwort

Helmut Leopold, Präsident der OVE-GIT und Head of Safety and Security Department am AIT Austrian Institute of Technology, forderte in seiner Einführung, den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien in der Bildung der Jugendlichen zu verankern (© OVE/Klemencic)

Vor wenigen Tagen fand der erste Cyber Security Summit der GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik statt. Jugend und Fachleute gingen im Rahmen dieser Veranstaltung in einen Diskurs zum omnipräsenten Thema „Cyber Security“ und tauschten Know-how und Erfahrungen aus. Dass die Thematik für Jung und Alt von größtem Interesse ist, war an der breiten Altersstruktur der Teilnehmer/innen, die ins LIZ der Wiener HTL Rennweg, gekommen waren, ersichtlich.

Verantwortung übernehmen
Grundtenor der Veranstaltung war, dass Gesellschaft, Politik und Wirtschaft Verantwortung übernehmen müssen, um die elektronische Vernetzung vor allem für Kinder und Jugendliche gefahrlos zu gestalten.

Helmut Leopold, Präsident der OVE-GIT und Head of Safety and Security Department am AIT Austrian Institute of Technology, forderte in seiner Einführung, den verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien in der Bildung der Jugendlichen zu verankern. Dafür müssen auch sichere Kommunikationstechnologien bereitgestellt werden.

Sehr pointiert betrachtete der Keynote-Speaker Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter der Ars Electronica Linz, Facebook, das – wie er ausführte – bevölkerungsmäßig drittgrößte Land der Welt. Mit viel Humor präsentierte er seine Sicht der Dinge: Wir alle sind Teilnehmer eines großen Experiments (Facebook), von dem wir noch nicht wissen, wie es ausgehen wird, um doch zu einem ernsten Schluss zu kommen: „Cyber Security kann es nur geben, wenn wir einen informierten und selbstbestimmten Umgang mit den neuen digitalen Kommunikationsmedien entwickeln. Es scheint also, als hätten die begeisterten Pioniere der digitalen Welt da einige Dinge übersehen, die die nächste Generation nun in den Griff bekommen muss. Wie so oft ist das aber vielleicht nicht so sehr ein Problem, sondern eine Chance“, so Stocker.

Soziale Kompetenz fördern
Carina Felzmann, Geschäftsführerin der Agentur Cox Orange, führte in ihrem Vortrag aus, dass sich Kinder und Jugendliche schneller mit den neuen technischen Möglichkeiten vertraut gemacht haben als Pädagogen und Eltern. „Jugendliche und Erwachsene benötigen zusätzlich zu den technischen Fertigkeiten jedoch auch eine entsprechende soziale Kompetenz, um die vorhandenen Medien bestmöglich nützen zu können, ohne sich oder anderen zu schaden.“

Über die Entstehung und Strategie der ÖAMTC-Linie „young & mobile“ berichtete Paul Haimovici, Verantwortlicher für das Jugendmarketing bei ÖAMTC. Seine Erfahrung: „Viele Jugendliche vertrauen hinsichtlich des Datenschutzes dem Betreiber des sozialen Netzwerkes. Nur jeder zweite Community-Nutzer von zehn bis 18 Jahren hat an den Datenschutzeinstellungen schon einmal etwas geändert.“ Harald Grabner von 123 Consulting rundete den ÖAMTC-Vortrag durch Erläuterungen zur Gestaltung des ÖAMTC-Facebook-Auftritts ab.

“Führerschein” für den virtuellen Highway
Interessant und mitreißend gestaltete Revital Marom, Head of Marketing & Consumer Insight bei Alcatel Lucent, ihren Vortrag „The Identity Shift – Do you know what your children are doing?“. Die Kernaussage: “We have a virtual highway, but the drivers have no license”. Wie Carina Felzmann appellierte auch Revital Marom an die Gesellschaft, das Bewusstsein für die Sicherheit im Umgang mit dem Internet zu schärfen.

Abschließend präsentierten die beiden Schüler Max Lassmann und Dennis Westhoff, beide aus dem Wiener Goethe Gymnasium, ihre Sicht der Dinge und hinterfragten das System Facebook durchaus kritisch, um zu folgendem Schluss zu kommen: „Ein Leben ohne Facebook, Twitter und Co ist für Jugendliche von heute kaum mehr vorstellbar, birgt jedoch auch Gefahren. Oberstes Gebot für alle Facebook-Nutzer: Die Privatsphäre-Einstellungen genau beachten!“

Awareness schaffen
Durch die Veranstaltung führte Thomas Bleier, der in der OVE-GIT die Arbeitsgruppe „Cyber Security“ leitet. Bleier skizzierte die derzeitige Situation wie folgt: „Für die Infrastrukturen der Zukunft wird IKT-Sicherheit eine Kernkomponente sein – und die Jugend von heute wird in den nächsten Jahren als Benutzer, aber auch als Entwickler und Betreiber dieser Infrastrukturen fungieren. Daher ist es wichtig, schon frühzeitig Awareness für Sicherheitsthemen zu schaffen, um sowohl Risiken als auch Chancen und Lösungswege zu diskutieren.“

Mit dem ersten Cyber Security Summit hat die GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE einen großen Schritt in Richtung „Awareness“ gemacht. Die rege Teilnahme der Anwesenden an der anschließenden Diskussion zeigt das große Interesse am Thema.

Über die OVE-GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik
Die GIT positioniert sich vor allem zu Fragestellungen aus Forschung, Lehre und industrieller Entwicklung und arbeitet dazu eng mit Universitäten und Fachhochschulen sowie führenden Unternehmen der Wirtschaft zusammen. Die GIT bildet somit eine Plattform für proaktive Diskussion und Bündelung von Wissen und Information, um die Trends der IKT rechtzeitig zu erkennen und positiv für unsere Gesellschaft zu gestalten. Neben dem inhaltlichen Fokus ist auch die IKT-Nachwuchsförderung ein wichtiges Anliegen der GIT und wird unter anderem durch die jährliche Auszeichnung von HTL-Projektarbeiten, Diplomarbeiten bzw. Dissertationen im Rahmen des GIT-Preises unterstützt.

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3. Dezember 2012 Die Energiewende in Österreich und in Europa

Vor wenigen Tagen lud der WEC Austria gemeinsam mit OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und Oesterreichs Energie zu einer hochkarätigen Veranstaltung ins Ingenieurhaus in der Wiener Eschenbachgasse. Die Energiewende und der Wandel der Infrastrukturen für die nachhaltige Energieversorgung waren dabei das zentrale Thema. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und von Energieunternehmen waren der Einladung von Prof. Dr. Günther Brauner, Emeritus am Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe der Technischen Universität Wien, gefolgt und referierten bzw. diskutieren über Chancen und Ziele der österreichischen Energiewende genauso wie über die Herausforderungen der Energiewende in Europa. Die Präsentationen reichten dabei von den Ergebnissen des Forschungsprojektes „Super-for-Microgrid“ (S4MG) der TU Wien, über einen Vortrag der ZAMG zur Klimazukunft und zur verstärkten Einbindung der regenerativen Energien bis hin zu den dazu erforderlichen Speichertechnologien und dem Ausbau der Netze in Österreich. Darüber hinaus präsentierte der langjährige Vorsitzende der Energietechnischen Gesellschaft im VDE, Prof. Dr. Wolfgang Schröppel, die Ergebnisse der Studie „Power Vision 2040“. Diese Studie wurde von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen elektrotechnischen Verbände, durchgeführt und jüngst Günther Oettinger, EU-Kommissar für Energie, präsentiert.

Brauner: Österreich kann die Klimaziele erreichen
Laut Professor Dr. Brauner stellt sich die Energiewende in Österreich gänzlich anders dar als beispielsweise in Deutschland bzw. weiteren europäischen Ländern. Österreich produziert bereits jetzt 60 % seines Stroms aus Wasserkraft und Windenergie. Bis 2020 soll dieser Wert auf 70 % ansteigen, parallel dazu ist die Stromerzeugung aus Photovoltaik auszubauen. Wie in der Studie S4MG, die vom Klima- und Energiefonds im Rahmen des Programms „Neue Energien 2020“ gefördert wurde, gezeigt, hat Österreich ein jährliches technisches und ökologisch verträgliches Nutzungspotenzial von 91 Terawattstunden (TWh) aus regenerativen Energien, davon alleine 21 TWh aus Wasserkraft. Der derzeitige österreichische Elektrizitätsbedarf liegt bei 68 TWh pro Jahr. Die Ziele der Energiewende werden im Wesentlichen durch die Substitution von fossiler Energie durch erneuerbare Energie erreicht. Da der Elektrizitätsbedarf bis 2050 voraussichtlich auf 150 % ansteigt, lassen sich die Klimaschutzziele langfristig nur erreichen, wenn Energieeffizienzmaßnahmen greifen, so Prof. Brauner.

Flexible Kraftwerke bei volatiler Erzeugung
Eine große Herausforderung der nächsten Jahre ergibt sich durch die zunehmende Volatilität der Stromerzeugung aufgrund der verstärkten Gewinnung aus Windenergie und mittels Photovoltaik und der damit erforderlichen Bereitstellung von entsprechender Ausgleichsleistung. Als beste Lösung dafür haben sich in einer aktuellen Studie des VDE „flexible Kraftwerke“ herausgestellt. Diese müssen in der Lage sein, hohe Leistungsgradienten aufzubringen, häufig an- und abzufahren sowie mit niedriger Mindestlast betrieben zu werden. Aus technischer Sicht ist daher ein Einsatz dieser flexiblen Kraftwerke (Gaskraft- und Pumpspeicherkraftwerke) bei der Integration der dezentralen Stromerzeuger in Europa unbedingt erforderlich.

Nachhaltige Stromerzeugung für alle Länder Europas sinnvoll
Die Vorgaben der EU weisen für die einzelnen Länder Europas unterschiedliche Zielsetzungen auf. Langfristig ist ein Weg hin zur nachhaltigen Erzeugung aus regenerativen Energien nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch ökonomisch, da dadurch die Importabhängigkeit von fossilen Ressourcen dramatisch reduziert werden kann. „In Deutschland hat die Energiewende durch steigende Investitionen zur verstärkten Nutzung regenerativer Energien, dem dadurch erforderlichen Netzausbau und den Auf- und Ausbau von Speichertechnologien bereits zu etwa 380.000 neuen Arbeitsplätzen geführt. Ölimporte konnten um 5,8 Mrd. Euro vermindert werden“, so Prof. Brauner zusammenfassend, und er ergänzt: „Die Energiewende steht noch vor einigen großen Herausforderungen. Diese zu lösen, könnte die Energiewende zur „grünen Jobmaschine“ der Zukunft machen“

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
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16. November 2012 Österreich erstmals in hochrangigen Normungsgremien von IEC und CENELEC vertreten

Dipl.-Ing. Günter Idinger wurde in den IEC Council Board gewählt
Ing. Werner Fischer ist gewähltes Mitglied im Verwaltungsrat (CA) von CENELEC

Im Rahmen der Generalversammlung der IEC (International Electrotechnical Commission) wurde Dipl.-Ing. Günter Idinger, Geschäftsführer von EATON Industries und Mitglied des OVE-Vorstands, Anfang Oktober in das IEC Council Board (CB) gewählt. Damit ist Österreich erstmals in diesem hochrangigen Gremium vertreten, das – ähnlich dem Vorstand eines Unternehmens – das höchste Entscheidungsgremium der IEC ist. Die Funktionsperiode umfasst drei Jahre, eine Wiederwahl ist möglich.

Mit Ing. Werner Fischer, Leiter Standardization Management Siemens und Mitglied des OVE-Vorstands, ist ein weiterer österreichischer Vertreter in der Position, die Mitwirkung der österreichischen Wirtschaft auf europäischer und internationaler Ebene zu sichern. Fischer, der den österreichischen Nationalkomitees von IEC und CENELEC als Präsident vorsteht, wurde im Juni des Jahres in den Verwaltungsrat (CA) von CENELEC (European Committee for Electrotechnical Standardization) gewählt. Ähnlich dem IEC Council Board werden in diesem Gremium Entscheidungen auf Managementebene getroffen.

OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer hob den großen persönlichen Einsatz der Herren Idinger und Fischer hervor, die ihre Expertise seit vielen Jahren in die elektrotechnische Normung einbringen und in nationalen wie internationalen Technischen Komitees aktiv sind. Hofbauer dankte weiters dem OEK (Österreichisches Elektrotechnisches Komitee), unter der Leitung von Dipl.-Ing. Christian Gabriel, denn „dieser Erfolg ist auch das Ergebnis von konsequenter Arbeit des OEK auf internationaler Ebene“.

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13. November 2012 OVE-Präsident Dr. Hofbauer an der Spitze des europäischen Dachverbandes EUREL

OVE-Präsident Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer übernahm die Präsidentschaft von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen Verbände für Elektrotechnik

OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer, MBA, übernahm bei der jüngsten Generalversammlung von EUREL in Uppsala, Schweden, die Präsidentschaft des europäischen Dachverbandes der nationalen Verbände für Elektrotechnik. Dr. Hofbauer war bereits 2011 zum EUREL-Vizepräsidenten gewählt worden.

In einer ersten Stellungnahme sprach Präsident Hofbauer über seine Pläne, das europäische Studierendennetzwerk verstärkt auszubauen, weitere nationale Elektrotechnikverbände als neue EUREL-Mitglieder zu gewinnen und die Positionierung EURELs zu aktuellen Themen der Branche zu forcieren. Hofbauer betonte weiters die Bedeutung von EUREL als europaweites Netzwerk von Elektrotechnik-Ingenieur/inn/en in einem immer stärker von beruflicher Mobilität geprägten europäischen Wirtschaftsraum.

Task Force „Power Vision 2040“
Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch die Ergebnisse der Task Force „Power Vision 2040“ vorgestellt, die sich mit den Herausforderungen der künftigen Energieversorgung Europas auseinandersetzt. Die dabei erarbeiteten Szenarien und daraus abgeleiteten Erkenntnisse werden in Kürze publiziert und in weiterer Folge auch in Österreich der interessierten Öffentlichkeit präsentiert.

International Management Cup
Zeitgleich zur Generalversammlung fand auch die Endrunde des International Management Cups statt. Bei diesem Planspiel für an der Wirtschaft interessierte Studierende geht es um den Aufbau und die Führung eines virtuellen Unternehmens unter möglichst realitätsnahen Voraussetzungen. Die sechs erfolgreichsten Teams aus den nationalen Vorrunden, an denen insgesamt mehr als 150 Studierende aus den EUREL-Ländern teilgenommen hatten, kämpften im Finale in Uppsala um den Sieg. Erfreulich war das Ergebnis aus österreichischer Sicht: Das Team des youngOVE Graz gewann vor der Schweizer Mannschaft. Platz 3 ging mit dem youngOVE Wien ebenfalls an Österreich.

EUREL – the Convention of National Associations of Electrical Engineers of Europe – mit Sitz in Brüssel, vertritt neun nationale Fachverbände und konzentriert sich in dem aktuellen Arbeitsprogramm auf die Mitbestimmung und Schaffung von Rahmenbedingungen für eine attraktive und effiziente Ausbildung sowie Förderung von Diplomingenieur/inn/en in den vielfältigen Gebieten der Elektrotechnik. Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind neben der Sicherstellung einer hochqualitativen Ausbildung ganz besonders die Unterstützung der Mobilität, die Harmonisierung und Anrechenbarkeit der unterschiedlichen Studienmodelle, die Intensivierung der Kontakte mit den osteuropäischen Ländern und nicht zuletzt der Aufbau eines starken Netzwerkes für junge Ingenieur/innen, gestützt durch das berufliche Kontaktumfeld der Verbandsvertreter.

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10. Oktober 2012 Stromversorgung in 50 Jahren – so sicher wie heute? Pressegespräch zur 50. OGE-Fachtagung

Wie sicher wird unsere Stromversorgung in 50 Jahren sein? Das ist die zentrale Frage, der sich die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE im Rahmen ihrer 50. Fachtagung widmet. Das „goldene“ Jubiläum ist dabei Anlass, einen Blick in die Zukunft zu wagen und gleichzeitig die Basis zu schaffen, diese aktiv mitzugestalten. Die diesjährige OGE-Fachtagung wird als D-A-CH-Tagung gemeinsam mit den Energietechnischen Gesellschaften von VDE und Electrosuisse organisiert.

Heute steht die Ökologisierung der Energiewirtschaft im Mittelpunkt, motiviert durch das Erfordernis einer deutlichen Reduktion des CO2-Ausstoßes und die Endlichkeit fossiler Ressourcen. Bei der Stromerzeugung erfolgt ein Paradigmenwechsel hin zur Produktion aus regenerativen Energiequellen.

Europäisch harmonisierter Strommarkt
„Wenn wir uns die Stromversorgung in 50 Jahren vorstellen, müssen wir uns die Frage stellen, wie die Energieversorgung generell aussehen wird. Der weltweite Strommix wird aktuell zu 80 % aus fossilen Quellen gewonnen und nur zu 14 % aus erneuerbaren Energieträgern. Bis 2050 müssen wir dies umdrehen und dabei möglichst den Nuklear-Anteil auf 0 senken“, führte Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender von VERBUND, aus und ergänzte: „Der Kampf gegen die Klimaerwärmung und die Endlichkeit der fossilen Energieträger lassen keine andere Wahl“.

„Der Ausbau der erneuerbaren Energieträger macht vor allem dort Sinn, wo diese auch wirtschaftlich genutzt werden können, z. B. Solaranlagen im Sonnengürtel Europas und Wind an den küstennahmen Regionen des Kontinents. Das Energiewirtschaftliche Institut der Universität Köln beziffert das Effizienzpotenzial bei zielgerichteter Forcierung mit 174 Mrd. Euro bis 2020. Darum wird kein Weg an einem europäisch harmonisierten Strommarkt und einem funktionierenden CO2-Regime vorbeiführen“, so Anzengruber. „Marktseitig wird sich ein zukunftsfähiges Energiesystem nur etablieren, wenn nationalen Alleingängen bei Fördermaßnahmen und Markteingriffen Einhalt geboten wird“, ist Anzengruber überzeugt. „Unabgestimmte Subventionen für Erneuerbare Energien verteuern den Strompreis und verhindern derzeit noch Effizienzfortschritte“, so der VERBUND-Chef.

Die Industrie stellt sich den Herausforderungen
„Betrachtet man die aktuellen globalen Trends, wird klar, dass der Aufbau einer modernen Strominfrastruktur in den Schwellenländern und die Weiterentwicklung zu Smart Grids in den Industrieländern essentielle Herausforderungen für die Industrie, aber auch für die Politik, darstellen“, skizzierte Franz Chalupecky, Vorstandsvorsitzender der ABB AG Österreich, die Lage der Energieindustrie. „Die Industrie stellt sich diesen Herausforderungen und entwickelt bzw. optimiert moderne Technologien, u.a. in Hinblick auf den Transport großer Elektrizitätsmengen bzw. die Einsparung elektrischer Energie im industriellen Bereich.“ Auch wenn die Industrie in diesem Bereich traditionell forschungsintensiv ist, sind noch weitere Anstrengungen in Richtung Forschung & Entwicklung erforderlich.

Konsequenzen der deutschen Energiewende
Prof. Jochen Kreusel, Vorsitzender der ETG im VDE, erläuterte die technischen Konsequenzen der deutschen Energiewende: „Mit ihrem Energiekonzept aus dem Herbst 2010 und dem anschließenden Beschluss zum Ausstieg aus der Nutzung der Kernenergie hat die deutsche Bundesregierung den grundlegenden Wandel in der elektrischen Energieversorgung forciert. Die vorgesehene Entwicklung der zu installierenden Leistung erneuerbarer Energien verdeutlicht dies eindrucksvoll: Bereits heute übersteigt sie den elektrischen Bedarf in Schwachlastzeiten, im Jahr 2020 wird sie auch die Spitzenlast übertreffen, und im Jahr 2050, wenn die erneuerbaren Energien 80 % der Last decken sollen, wird sie weit darüber liegen.“

Die hohen Anteile von Wind- und Sonnenenergie bringen fundamentale Neuerungen mit sich: „Zunächst sind vor allem Wasser- und Windenergie standortgebunden. Die Folge ist ein steigender Bedarf an Leistungs-Fernübertragung. Die zweite Veränderung ist der hohe Anteil dezentraler Einheiten, die künftig zur Regelung des Ausgleichs von Erzeugung und Verbrauch herangezogen werden müssen. Dies betrifft gleichermaßen dezentrale Einspeiser wie flexible Verbraucher. Zuletzt ist die Volatilität der neuen Quellen zu nennen. Diese Änderungen haben weitreichende Auswirkungen und erfordern grundsätzlich neue Lösungsansätze“, so Kreusel.

Energiepolitisches Umdenken in der Schweiz
In der Schweiz besteht der Strommix derzeit zu 55 % aus Wasserkraft und zu 40 % aus Kernkraft. Der Rest ist Strom aus kleinen thermischen Anlagen, v. a. aus der Müllverbrennung. Ein Beschluss der Landesregierung und des Parlaments sieht vor, die fünf bestehenden Kernkraftwerke zwischen 2020 und 2040 schrittweise abzuschalten. „Auch in der Schweiz soll der Atomstrom zukünftig durch Strom aus regenerativen Quellen ersetzt werden. Laut der Studie «Energiezukunft Schweiz» der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) ist dieses Szenario grundsätzlich umsetzbar. Allerdings nur, wenn Industrie und Politik am gleichen Strang ziehen. Auch die Bevölkerung ist betroffen, denn es ist ein energiepolitisches Umdenken gefordert“, führte Reto Nauli, Präsident der ETG von electrosuisse aus.

Hohe Versorgungssicherheit in Österreich weiterhin gewährleisten
OVE-Präsident Franz Hofbauer hob die hohe Versorgungssicherheit für Stromkunden in Österreich hervor, die europaweit an dritter Stelle liegt. Um diese hohe Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, sind bereits heute die richtigen Schritte zu setzen: „Das österreichische Hochspannungsnetz, aber auch die Verteilnetze müssen ausgebaut werden. Zur langfristigen Finanzierung wäre eine moderate Steigerung der Netztarife vorzunehmen. Weiters wäre eine Verkürzung der Genehmigungsverfahren für den Netzausbau vonnöten. Durch die dargebotsabhängige Stromproduktion werden innovative Speichermöglichkeiten erforderlich, einerseits zentrale Speicherkraftwerke, andererseits aber auch dezentrale Speicher.

Energieeffizienz zählt
Schließlich gilt es aber auch, das Bewusstsein der Kunden im Umgang mit dem Strom in Hinblick auf Energieeffizienz – ohne Komfortverlust – zu schärfen. Energieberatung wird daher an Bedeutung gewinnen.

Gesellschaft, Politik, Industrie und Energiewirtschaft sind gefordert
Alle Sprecher waren einer Meinung: Ja, unsere Stromversorgung wird in 50 Jahren genauso sicher sein wie heute, sofern jetzt schon die entsprechenden realistischen Szenarien entwickelt werden, die es Gesellschaft, Politik, Industrie und Energiewirtschaft ermöglichen, einen Leitfaden für die Umsetzung einer bedarfsgerechten und sicheren Stromversorgung in den nächsten 50 Jahren zu erarbeiten. Einhelliger Tenor: Wir brauchen weniger Visionen und mehr Professionalität und Sachverstand!

Über die OGE
Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) ist eine Fachgesellschaft im OVE, die Vertreter aus EVU, Elektroindustrie, Wissenschaft, Forschung und Behörden vereint. Sie erstreckt ihre Tätigkeiten auf das Gesamtgebiet der elektrischen Energietechnik und unterhält Kontakte mit wissenschaftlichen Gesellschaften des In- und Auslandes, die in ähnlichen Gebieten aktiv sind. Zu den Zielen der OGE gehören die Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie die Behandlung und Lösung von mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die OGE unterstützt weiters die fachliche Fortbildung der auf diesem Gebiet tätigen Ingenieure und Wissenschaftler durch Vorträge, Fachtagungen und wissenschaftliche Publikationen.

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5. Oktober 2012 Wissenschaft hautnah - ScienceClip.at gestaltet Junior Alpbach

„Forschung kommunizieren – und zwar verständlich!“ Jugendliche beim Interview- und Videotraining im Rahmen von Junior Alpbach

Die Online-Videoplattform ScienceClip.at begeistert Schülerinnen und Schüler für die Welt der Forschung: Mit kurzen und informativen Videos werden Einblicke in den abwechslungsreichen und mitunter auch unterhaltsamen Alltag von ForscherInnen ermöglicht und wissenschaftliche Inhalte auf einfache Weise dargestellt. Im Zeichen verständlicher Wissenschaftskommunikation stand auch das Programm der Veranstaltung „Junior Alpbach“ im Rahmen der diesjährigen Alpbacher Technologiegespräche, das vom ScienceClip.at-Team gestaltet wurde.

Ziel der Plattform ScienceClip.at ist es, Kindern und Jugendlichen Naturwissenschaft, Technik und die Welt der Forschung näher zu bringen. Eine Gelegenheit dafür bot sich mit der Gestaltung des Programms für die diesjährige Ausgabe von „Junior Alpbach“. Diese Veranstaltung, bei der Jugendliche Wissenschaft hautnah erleben können, fand Ende August im Rahmen der Technologiegespräche des Europäischen Forum Alpbach statt und startete mit einer Begrüßung der TeilnehmerInnen durch Unterrichtsministerin Claudia Schmied, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Junior Alpbach-Initiatorin Kathryn List

„Forschung kommunizieren – und zwar verständlich!“ lautete das Motto des Workshops. Im Laufe des Tages produzierten die Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren in sechs Gruppen Videos zu den Themen „Die Zukunft des Lebens“ und „Der Planet Erde und sein Klima“. Als Grundlage dienten ihnen dafür Vorträge des Paläontologen Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Mosbrugger, Direktor des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums, und des Geowissenschaftlers Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. J. Hüttl, Wissenschaftlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender des Helmholtz-Zentrums Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ). Jede Gruppe interviewte einen der beiden Wissenschaftler und filmte das Interview, bei dem sie sowohl Grundfragen als auch aktuelle wissenschaftliche Probleme diskutierten.

ScienceClip.at ermöglichte den SchülerInnen mit diesem anspruchsvollen Programm einen Einblick in die Komplexität wissenschaftlicher Fragestellungen und nahm ihnen gleichzeitig die Scheu, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Die Videos der TeilnehmerInnen und ein Making of-Video, das einen Blick hinter die Kulissen gewährt, können auf ScienceClip.at (http://www.scienceclip.at) angesehen werden.

Über ScienceClip.at:

ScienceClip.at ist eine Videoplattform für alle SchülerInnen, die mehr wissen wollen – mehr über Naturwissenschaft, Technik und die faszinierende Welt der Forschung. ScienceClip.at bietet durch ansprechende kurze Videoclips Einblick in den spannenden Alltag von ForscherInnen und ihre aktuellen Forschungsfragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. Kinder und Jugendliche können durch ScienceClip.at mehr über diese spannenden Themengebiete herausfinden, zu denen sie sonst kaum Zugang haben. Unter der Rubrik „Ask a Scientist“ auf www.ScienceClip.at haben alle Interessierten die Möglichkeit, Fragen zu stellen, die dann direkt von ForscherInnen beantwortet werden. ScienceClip.at wird vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) betrieben.
http://www.scienceclip.at | http://www.facebook.com/ScienceClip.at

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Rückfragen:

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OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

Weitere Fotos senden wir Ihnen gerne auf Anfrage.

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2. Oktober 2012 ALDIS feiert 20 Jahre Blitzortung in Österreich

Wolke-Erde-Blitze in Österreich pro Jahr (© ALDIS/Diendorfer)
Blitzdichte in Österreich (1992 – 2012) (© ALDIS/Diendorfer)
Blitz-Talk: F. Hofbauer, OVE, G. Christiner, APG, Ch. Kummer, ORF, G. Diendorfer, ALDIS, H. Loos, Siemens (v.l.) (© ALDIS/Pichler)

Heutzutage sind Blitzortungssysteme ein Standardinstrument der Wetterbeobachtung und in zahlreichen Ländern weltweit im Einsatz. Im Jahr 1992 war Österreich unter den Pionieren der Gewitteraufzeichnung: ALDIS Austrian Lightning Detection and Information System – ein Kooperationsprojekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), der Austrian Power Grid AG (APG) und der SIEMENS AG Österreich – nahm seinen Betrieb auf und war damit eines der ersten Blitzortungssysteme Europas, das ein ganzes Land vollständig erfasste.

Blitzschnelle Auswertung der Blitzentladungen
ALDIS verfügt über insgesamt acht Ortungssensoren, die sich über Österreich verteilen. Jeder dieser über GPS zeitsynchronisierten Sensoren erfasst mit hoch empfindlichen Antennen die elektromagnetischen Signale aller Blitzentladungen im Umkreis von einigen 100 Kilometern, wertet diese vor Ort aus und meldet die Ergebnisse an die ALDIS-Zentrale in Wien. Dort werden aus den Sensormeldungen der exakte Einschlagsort und die Stromstärke der Blitzentladung ermittelt – und das blitzschnell: Noch bevor der Donner zu hören ist, ist der Blitz schon geortet.

Die technologischen Entwicklungen der letzten 20 Jahren führten zu wesentlichen Erweiterungen der Blitzortung: Blitze bestehen oft aus mehreren Entladungen im selben Kanal – manchmal gut erkennbar an einem deutlichen Flackern des Blitzes – so genannten Folgeblitzen. War es beim Start von ALDIS nur möglich, einen Blitz zur Erde (Wolke-Erde-Blitz) als Ganzes zu orten, wird heute auch jeder einzelne dieser Folgeblitze geortet.

Mehr als 3,7 Millionen Blitze geortet
In den 20 Jahren seines Bestehens wurden österreichweit von ALDIS bisher 3,7 Millionen Blitze zur Erde geortet. Das sind durchschnittlich etwa 180.000 Blitze jährlich, wobei die Blitzanzahl in den einzelnen Jahren deutlich schwankt: So wurden beispielsweise im Jahr 1999 nur an die 100.000 Blitze gezählt, 2006 waren es dagegen etwa 284.000. Mit mehr als 32.000 Blitzen innerhalb eines einzigen Tages gilt der 29. Juni 2006 als bisher blitzreichster Tag seit Bestehen von ALDIS.

Solche Wolke-Erde-Blitze, die tatsächlich in den Boden einschlagen, führen zu den gefürchteten Auswirkungen wie Verletzungen oder Tod von Personen, Bränden oder anderen Schäden an technischen Anlagen. Darüber hinaus gibt es jedoch etwa drei- bis fünfmal so viele Entladungen innerhalb von Gewitterwolken, die ohne Bodenkontakt erfolgen. Diese Entladungen sind bei nächtlichen Gewittern gut zu beobachten und werden seit einigen Jahren von ALDIS als solche registriert.

Europaweite Blitzdaten laufen bei ALDIS zusammen Als eines der Gründungsmitglieder von EUCLID (European Cooperation for Lightning Detection), dem Zusammenschluss mehrerer nationaler Ortungsnetzwerke zu einem einzigen europaweiten Ortungssystem, war ALDIS maßgeblich am Aufbau dieser Kooperation beteiligt. Auch heute noch laufen die Daten von ca. 150 Sensoren aus Europa in der ALDIS-Zentrale in Wien zusammen. Das europaweite Netz von EUCLID zeigt unter anderem, dass der Süden Österreichs, gemeinsam mit Norditalien und Slowenien, eine der Regionen mit der höchsten Blitzhäufigkeit in ganz Europa ist.

Weltspitze in der Blitzforschung
Unabhängig von der Blitzortung betreiben die ALDIS-Experten seit mehr als zehn Jahren eine international viel beachtete Blitzmessstation am Sender Gaisberg bei Salzburg. An hohen Türmen, wie z. B. dem 100 Meter hohen Sendemast am Gaisberg, können pro Jahr bis zu 100 Blitze auftreten. Dabei wird die überwiegende Zahl dieser Blitze von den Türmen selbst ausgelöst. Dieses Phänomen der „Blitztriggerung“ durch hohe Objekte tritt zum Beispiel auch bei den großen Windkraftanlagen auf, die heute Höhen von bis zu 200 Metern erreichen. Der optimale Blitzschutz von Windrädern ist daher auch Thema mehrerer internationaler Arbeitsgruppen. ALDIS besitzt heute mit den bisher mehr als 800 am Sender Gaisberg gemessenen Blitzen einen der weltweit besten Datensätze an von hohen Türmen ausgelösten Blitzen. Diese Daten dienen unter anderem zur Bestimmung diverser Kenngrößen von Blitzen, wie typische Stromamplitude oder Ladungsinhalt.

Mit mehr als 150 wissenschaftlichen Publikationen in internationalen Fachmagazinen oder bei Fachtagungen hat sich ALDIS in den 20 Jahren seines Bestehens als weltweit anerkannte Blitzforschungseinrichtung etabliert. Auch wenn die Blitzforschung bereits viele Fragen beantworten konnte, gibt es dennoch eine Reihe noch ungeklärter Aspekte rund um das Phänomen Blitz. Die Ortungsdaten und die Blitzmessungen am Gaisberg liefern einen wichtigen Beitrag zur weiteren Klärung.

Über ALDIS:

ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System) ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Siemens AG Österreich und der Austrian Power Grid AG zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum und liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige. ALDIS ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert. Mit dem für jedermann nutzbaren Gewitterinformationsdienst ALDIS mobile unter www.m.aldis.at liefert ALDIS einen Beitrag zur Reduktion des Blitzrisikos.

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27. September 2012 Neuerscheinung: OVE-Handbuch 1 – Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen

Ab sofort erhältlich: OVE-Handbuch 1 – einheitliche Grundlage für hohes Schutzniveau elektrischer Anlagen und wichtige Basis für Rechtssicherheit

Mit Anfang September ist das OVE-Handbuch 1 „Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen“ erschienen. Es handelt sich hierbei um eine Zusammenstellung der wesentlichen Bestimmungen für elektrische Anlagen, die – basierend auf der geltenden Fassung der Elektrotechnikverordnung – verbindlich anzuwenden sind. Das neue Handbuch bildet somit eine wichtige Grundlage für die rechtskonforme Ausführung von Elektroinstallationen.

Seit vielen Jahrzehnten werden vom OVE erarbeitete elektrotechnische Sicherheitsvorschriften gemäß Elektrotechnikverordnung verbindlich erklärt. Dadurch wird eine bundesweit einheitliche Grundlage für das hohe Schutzniveau der elektrischen Anlagen geschaffen. Die Verbindlicherklärung bietet Planern und Installateuren Rechtssicherheit bei der korrekten Anwendung der elektrotechnischen Sicherheitsvorschriften.

Kompakte Referenz
Mit dem Handbuch 1 „Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen“ stellt der OVE eine kompakte Referenz der Errichtungsanforderungen für Planer und Installateure bereit. Das Handbuch beinhaltet eine Zusammenfassung aller verbindlichen OVE-Bestimmungen für Haus- und Wohnungsinstallationen, mit eingearbeiteten Änderungen und den weiterführenden Fachinformationen der OVE-Normungsgremien. Das zwei Ordner umfassende Handbuch ist ab sofort um 125,00 € exkl. MwSt. im OVE-Webshop (www.ove.at/shop) erhältlich.

Kooperation
Zur Vervollständigung wird das OVE-Handbuch in Kooperation mit oesterreichs energie gemeinsam mit den technischen Anschlussbedingungen TAEV herausgegeben. Damit stehen die technischen Grundlagen und Anforderungen für die Errichtung elektrischer Anlagen umfassend, kompakt und übersichtlich zur Verfügung

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04. September 2012 Phänomen Blitz – Internationale Blitzschutzexperten tagen in Wien

Das einzigartige Blitzfoto zeigt drei Aufwärtsblitze, die während der 6 Sekunden Belichtungszeit vom Milleniumtower, Donauturm und IZD-Tower in Wien auftraten (Fotocredit: OVE-ALDIS, Hannes Pichler)

ICLP 2012, 31st International Conference on Lightning Protection, in Wien

Bis zu 24.000 Personen sterben jährlich weltweit durch Blitzschlag, 240.000 werden verletzt – so lauten die Schätzungen von Blitzexperten, denn exakte Zahlen sind nicht verfügbar. Überlebende eines Blitzunfalls tragen sehr oft bleibende Schäden davon: Bei etwa einem Drittel der Blitzopfer sind Verbrennungen festzustellen. Die häufigsten und gravierenderen Folgen sind jedoch Störungen des Nervensystems einschließlich des Gehirns, führte Professor Mary Ann Cooper, University of Illinois, Chicago (USA), am 3. September 2012 in Wien aus.

Die Notfallmedizinerin und Spezialistin für die medizinische Behandlung von Blitzunfallopfern und deren Spätfolgen ist eine von über 300 Blitzschutzexpert/innen, die an der 31. ICLP, der International Conference on Lightning Protection, teilnehmen. Von 2. bis 7. September 2012 tagt die internationale Blitzforschungs-Community an der Technischen Universität Wien. Dr. Gerhard Diendorfer, Leiter des heimischen Blitzortungssystems ALDIS und international anerkannter Blitzforscher, ist es gelungen, diese seit 1951 bestehende Konferenz nach 54 Jahren wieder nach Wien zu holen.

Die Erfindung des Blitzableiters im 18. Jahrhundert

Seit Benjamin Franklin 1752 erste Versuche mit Papierdrachen machte, um die Wirkung von Blitzen zu erforschen, ist der Wissensstand rund um das Phänomen Blitz – konkret über Blitzentladungen und ihre Auswirkungen genauso wie über Maßnahmen des Blitzschutzes – enorm gewachsen. Allerdings sind nach wie vor einige Fragen ungelöst. „Die ICLP organisiert daher alle zwei Jahre eine internationale Konferenz und bietet Blitzforscher/innen aus der ganzen Welt eine einzigartige Informations- und Kommunikationsplattform“, betonte Professor Farhad Rachidi-Haeri, Präsident des Scientific Committee der ICLP.

Herausforderungen an den Blitzschutz steigen

Die heute geforderte hohe Verfügbarkeit bei gleichzeitig zunehmender Empfindlichkeit der elektronischen Geräte stellt immer wieder neue Anforderungen an den Blitzschutz. Eine Woche lang präsentieren nun Wissenschaftler aus aller Welt in mehr als 230 Fachvorträgen aktuelle Forschungsergebnisse zum Phänomen Blitz. Im Mittelpunkt der 31. Internationalen Blitzschutzkonferenz in Wien steht unter anderem der Blitzschutz von Personen und Gebäuden bzw. von kritischen Infrastruktureinrichtungen, wie Eisenbahnen, Energieversorgungsnetzen bis hin zu den Raketenstartrampen am Kennedy Space Center.

Kritische Infrastrukturen erfordern komplexen Schutz

„Der Blitzschutz für moderne Betriebsgebäude oder technische Anlagen, wie Windkraft- und Umspannwerke, Photovoltaik- oder Bahnanlagen und dgl., ist wesentlich komplexer auszuführen als die den meisten Menschen als Blitzableiter bekannten Metalldrähte, die vom Dach über die Hausmauern in die Erde führen. Dienen diese Blitzableiter primär dem Brand- und Personenschutz, erfordern technische Einrichtungen einen umfassenden Überspannungsschutz, damit die empfindlichen elektronischen Komponenten bei direktem oder nahem Blitzschlag nicht zerstört werden und somit ausfallen. Welches Risiko von Blitzschlägen ausgeht, haben in Österreich zum Beispiel die durch Blitzschlag lahmgelegte Franz-Josefs-Bahn oder die zerstörte Radaranlage ‚Goldhaube‘ des österreichischen Bundesheeres in den letzten Monaten gezeigt“, informierte Gerhard Diendorfer, Chair der ICLP 2012 in Wien.

Besondere Maßnahmen für die Energieversorgung

Professor Mario Paolone, der an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz) im Bereich des Blitzschutzes von Energieversorgungssystemen forscht, ergänzte: „Gerade die stetig steigende Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien und der Schutz der dafür verwendeten Anlagen stellen enorme Herausforderungen an den Blitzschutz dar. Schließlich zählt Blitzschlag zu den Hauptursachen für Stromausfälle. Der Schutz von Hochspannungsleitungen respektive der von den Energieunternehmen geforderten „Supergrids“ oder auch der naturgemäß exponierten Windturbinen bedingt völlig neue Schutzkonzepte und -systeme.“

ALDIS-Blitzmessungen am Gaisberg als Basis für weltweite Blitzforschung

Um einen optimalen Schutz gegen Blitzschäden zu dimensionieren, muss jedoch zunächst erfasst werden, mit welchen Ladungen oder Stromstärken bei einem direkten oder nahen Blitzschlag zu rechnen ist. „Die seit Jahren von ALDIS-Mitarbeitern durchgeführten direkten Blitzstrommessungen am Sender Gaisberg bei Salzburg leisten einen wesentlichen Beitrag dazu“, strich OVE-Präsident Dr. Franz Hofbauer hervor. Der OVE, der Österreichische Verband für Elektrotechnik, Betreiber von ALDIS und Organisator der 31. ICLP in Wien, folgt damit seinem Gründungsziel, Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Personen- und Sachschäden zu treffen – ein Ziel, welches knapp 130 Jahre nach der Gründung nach wir vor hohe Aktualität aufweist.

Über ALDIS:

ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System) ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE, Siemens und der Austrian Power Grid AG zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum und liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige. ALDIS ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert. Mit dem für jedermann nutzbaren Gewitterinformationsdienst ALDIS mobile (www.m.aldis.at) liefert ALDIS einen Beitrag zur Reduktion des Blitzrisikos.

Über den OVE:

Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Mag. Jutta Ritsch
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Tel.: +43 316 873-7919
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28. August 2012 Einladung zum PG - Phänomen Blitz

Pressegespräch anlässlich der ICLP 2012, der 31st International Conference on Lightning Protection, in Wien

Ort: Technische Universität Wien, Hauptgebäude, Karlsplatz 13, Seminarraum Kuppelsaal
Zeit: Montag, 3. September 2012, 11:30 Uhr

Der heurige Sommer gilt in Österreich als einer der gewitterreichsten seit Beginn der Aufzeichnung von Blitzdaten durch das österreichische Blitzortungssystem ALDIS. Wie jedes Jahr gab es auch dieses Jahr wieder einige Verletzte und sogar mehrere Todesfälle durch Blitzschlag. Weltweit sterben jährlich mehrere tausend Personen durch Blitzschlag – genaue Zahlen sind nicht bekannt – und jede einzelne ist eine zu viel! Optimale Maßnahmen zur Vermeidung von Blitzunfällen und Blitzschäden sind nur eines der Themen, denen sich mehr als 300 internationale Blitzschutzexperten im Rahmen der 31. ICLP – von 2. bis 7. September an der TU Wien – widmen. Weitere Themenschwerpunkte sind z. B. der Blitzschutz von erneuerbaren Energieanlagen, wie Windrädern oder Photovoltaikanlagen, sowie die Erfordernisse eines effizienten Blitzschutzes für moderne technische Infrastruktur-einrichtungen.

Diskutieren Sie darüber im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • Prof. Mary Ann COOPER, MD, University of Illinois (USA)
    Weltweit anerkannte Notfallmedizinerin, spezialisiert auf die medizinische Behandlung von Blitzunfallopfern und deren Spätfolgen

  • Dipl.-Ing. Dr. Gerhard DIENDORFER, Geschäftsführer ALDIS und Vorsitzender des Organisationskomitees dieser wissenschaftlichen Konferenz in Wien

  • Dipl.-Ing. Dr. Franz HOFBAUER, MBA, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, dem Betreiber von ALDIS und Organisator der Konferenz

  • Prof. Mario PAOLONE, Ph.D., École Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz)
    Forschungsschwerpunkte im Bereich des Blitzschutzes von Energieversorgungssystemen

  • Prof. Farhad RACHIDI-HAERI, École Polytechnique Fédérale de Lausanne (Schweiz)
    Präsident des Scientific Committee der ICLP

Die Statements erfolgen teilweise in deutscher, teilweise in englischer Sprache.

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, Fax: 0316/873-7917, E-Mail: g.hellemann@ove.at.

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4. Juli 2012 22.000 Blitze über Österreich

Mehr als 22.000 Blitze ortete ALDIS gestern über Österreich (Foto: ALDIS/Hannes Pichler)
Übersichtskarte der Blitzdichte in Österreich am 3. Juli 2012 (Karte: ALDIS)

Genau 22.109 Blitze zur Erde zählte ALDIS, das österreichische Blitzortungssystem im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gestern Abend bzw. Nacht über Österreich. Das bedeutet den blitzreichsten Tag im heurigen Jahr. Die so genannten Wolkenblitze, die keinen Kontakt zur Erde haben und ein Vielfaches der Wolke-Erde-Blitze ausmachen, sind in dieser Zahl nicht berücksichtigt.

In der langjährigen Statistik von ALDIS nimmt der gestrige Julitag Rang 6 jener Tage mit der größten Blitzaktivität über Österreich seit 1992, dem Beginn der Aufzeichnungen, ein. Am stärksten betroffen war gestern die Steiermark, in der alleine 10.708 Blitze detektiert wurden. Generell zählen – wie die langjährige Statistik zeigt – die Bundesländer Steiermark und Kärnten zu Österreichs Blitz-Hotspots.

Mit 85.399 Blitzen seit Jahresbeginn sind in der heurigen Saison bereits ca. 30.000 Blitze mehr aufgetreten als im Vergleichszeitraum des Vorjahres 2011 mit nur 54.760 registrierten Wolke-Erde-Blitzen.

 

Gewitterdienst am Handy

OVE-ALDIS informiert seit vergangenem Jahr auch mobil über die aktuelle Gewitteraktivität. ALDISmobil kann unter http://mobile.aldis.at kostenlos mit jedem Mobiltelefon genützt werden.

Rückfragehinweis
OVE-ALDIS
Dr. Gerhard Diendorfer
Tel. +43 1 370 58 06-211
E-Mail: aldis(at)ove.at

ALDIS (Austrian Lightning Detection and Information System) ist ein Gemeinschaftsprojekt von OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Siemens und der Austrian Power Grid AG zur Blitzortung und Blitzdokumentation im zentraleuropäischen Raum und liefert exakte Blitzdaten an Wetterdienste, Energieversorgungsunternehmen, Versicherungen und Sachverständige. ALDIS ist darüber hinaus weltweit anerkannte Blitzforschungsstelle. Forschungsergebnisse werden in renommierten Fachzeitschriften und bei internationalen Konferenzen präsentiert.

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8. Juni 2012 Mitgliedschaft im OVE hält jung: Dipl.-Ing. Hans Sedlak feierte 100. Geburtstag

Dipl.-Ing. Hans Sedlak feierte dieser Tage seinen 100. Geburtstag

Einen besonderen Jubilar durfte der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik in seiner jüngsten Generalversammlung ehren: Sein langjähriges Mitglied Dipl.-Ing. Hans Sedlak feierte dieser Tage seinen 100. Geburtstag. Hans Sedlak ist dem Verband 1947 als Mitglied beigetreten und engagierte sich in diesem über viele Jahrzehnte im Bereich der elektrotechnischen Normung. Damit gehört der Jubilar dem Verband nun seit 65 Jahren an und hat somit die Entwicklung des OVE mehr als die Hälfte seiner nun fast 130-jährigen Existenz begleitet.

Dipl.-Ing. Sedlak, der nicht nur kunst- und kulturinteressiert ist und mehrere Sprachen spricht, ist stets offen für Neues und hält sich nach wie vor durch die Lektüre der OVE-Verbandszeitschrift e&i über Entwicklungen in der Elektrotechnik und Informationstechnik sowie über die Branche am Laufenden und pflegt darüber hinaus regelmäßigen fachlichen Austausch mit seinen ehemaligen Studierenden und Wegbegleitern.

Der OVE freut sich, den Jubilar in seiner Mitte zu wissen, und gratuliert Herrn Dipl.-Ing. Hans Sedlak herzlich zum 100. Geburtstag!

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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5. Juni 2012 Neue OVE-Richtlinie R 9: von der Planung bis zur Instandhaltung von Alarmanlagen

Immer mehr Unternehmen wie auch Privatpersonen vertrauen beim Schutz von Hab und Gut auf Alarmanlagen. Für die Überwachung öffentlicher und privater Räume werden dafür vor allem Videoüberwachungsanlagen eingesetzt. Die auch unter der Bezeichnung CCTV-Überwachungsanlagen (Closed Circuit Television) bekannten Einrichtungen verwenden in ihrer einfachsten Form eine Kamera, die über ein geschlossenes System Bilder an einen Monitor überträgt. Optional können die Bilder auch aufgezeichnet werden.

Mit der neuen OVE-Richtlinie R 9 „Alarmanlagen – CCTV-Überwachungsanlagen für Sicherungsanwendungen“ ist nun eine Richtlinie für Planung, Einbau, Betrieb und Instandhaltung solcher Sicherungssysteme erschienen. Sie soll Planer, Errichter und Betreiber bei der Festlegung der individuellen Anforderungen unterstützen und Mittel zur objektiven Bewertung der Leistung eines errichteten Systems bieten. Zentraler Punkt ist das Schutzkonzept der Überwachungsanlage, das ein sicheres Funktionieren der Anlage gewährleisten soll. Dabei wird auf optimales Zusammenspiel von mechanischem Schutz und elektronischer Überwachung geachtet.

OVE-Richtlinie R 9 wurde von Vertretern des VSÖ – Verband der Sicherheitsunternehmen Österreichs, der Innung der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker, Errichterfirmen und Herstellern erarbeitet. Sie basiert auf den Technischen Richtlinien für vorbeugenden Einbruchschutz (TRVE 32-7, Ausg. 2, Okt. 2010) und berücksichtigt nationale Spezifika der österreichischen Gewerbeordnung. Sie kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden: 45,- € in gedruckter Form, 36,- € als PDF (jew. exkl. MwSt.).

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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30. Mai 2012 OVE-Richtlinie R 6 Reihe erweitert: Blitz- und Überspannungsschutz für Photovoltaikanlagen

Die Zahl an Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Häufig stellen Kommunen oder andere öffentliche Einrichtungen, Unternehmen, aber auch Privatleute Dach- oder Fassadenflächen ihrer Gebäude für die Errichtung zur Verfügung und tragen damit zur vermehrten Nutzung regenerativer Energiequellen bei.

Solche Gebäude benötigen aufgrund behördlicher Vorgaben häufig Einrichtungen für den Blitzschutz als Maßnahme des vorbeugenden Brandschutzes und/oder des Personenschutzes. Blitzschutz wird jedoch auch benötigt, um die technische Infrastruktur einer baulichen Anlage zu schützen. Weiters gilt, dass auf der DC-Seite und auf der AC-Seite von PV-Anlagen Überspannungsschutzgeräte zu installieren sind.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik widmet diesem Thema nun zwei neue Richtlinien: OVE-Richtlinie R 6-2-1 behandelt den Schutz von PV-Anlagen gegen schädliche Folgen von Blitzeinwirkungen und Überspannungen atmosphärischen Ursprungs. Sie beschreibt Anforderungen, um die Sicherheit, Funktion und Verfügbarkeit der PV-Anlagen durch Überspannungsschutz und, falls gefordert, Blitzschutz zu gewährleisten.

OVE-Richtlinie R 6-2-2 nennt die wesentlichen Anwendungsgrundsätze an Überspannungsschutzgeräte und beschäftigt sich mit dem Schutz von PV-Anlagen gegen transiente Überspannungen, die durch direkte und indirekte Blitzeinwirkung verursacht werden.

Die beiden Richtlinien wurden vom Technischen Komitee Blitzschutz des OVE erarbeitet. Sie können beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 6-2-1 bzw. die OVE-Richtlinie R 6-2-2 beträgt in gedruckter Form je 45,00 €, als PDF 36,00 € exkl. MwSt.

Aus OVE-Richtlinie R 6 Reihe ist auch Teil 1 „Maßnahmen für Fliegende Bauten“ erhältlich.

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30. Mai 2012 Leitfaden für Beschaffung und Betrieb von Medizinprodukten in IT-Netzwerken – neue OVE-Richtlinie/ONR R 8

In Gesundheitsbetrieben, wie z. B. Krankenhäusern, Kuranstalten oder Arztpraxen, spielt die Vernetzung von medizinischen Geräten mit den Einrichtungen der allgemeinen Informationstechnik (IT) eine immer größere Rolle. Dabei sind häufig unterschiedliche IT-Systeme mehrerer Hersteller zu kombinieren. Um Risiken aus der Vernetzung medizinischer Systeme mit IT-Netzwerken zu reduzieren, hat der OVE im Dezember 2010 die Normen ÖVE/ÖNORM EN 80001 (alle Teile) „Anwendungen des Risikomanagements für IT-Netzwerke, die Medizinprodukte beinhalten“, herausgegeben.

Mit der neuen OVE-Richtlinie/ONR R 8 wurde nun ein umfassender „Leitfaden für die Beschaffung und den Betrieb von Medizinprodukten in IT-Netzwerken“ erstellt. Diese Richtlinie ist im Wesentlichen eine ausführliche Anleitung zur Anwendung der ÖVE/ÖNORM EN 80001 und verweist auf klare Strukturen für die jeweilige Verantwortung von Gesundheitsdienstleister, Medizinproduktehersteller sowie IT-Netzwerk-Provider.

Die neue Richtlinie wurde vom Technischen Komitee (TK) „Medizinische Geräte“ im OVE gemeinsam mit den beiden TK „Medizintechnik“ sowie „Medizinisch Informatik“ im Austrian Standards Institute (ASI) ausgearbeitet und wird in Kooperation mit ASI auch als ON-Regel herausgegeben.
Passend zum Thema veranstaltet die OVE-Akademie im Herbst ein Seminar, das einen Überblick zur praxisnahen Umsetzung der ÖVE/ÖNORM EN 80001 vermittelt (siehe www.ove.at/akademie).

Die OVE-Richtlinie/ONR R 8 kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop bestellt werden: 35,00 € in gedruckter Form, 28,00 € als PDF (jew. exkl. MwSt.).

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24. Mai 2012 Wechsel im Präsidium des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik

Wechsel im OVE-Präsidium: der scheidende Präsident Dipl.-Ing. Gunter Kappacher (l.) übergab das Amt an Dr. Franz Hofbauer (r.), in der Mitte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel
Der OVE lud zur Generalversammlung in den renovierten historischen Festsaal im Ingenieurhaus

Als Rahmen für seine diesjährige Generalversammlung am 23. Mai 2012 wählte der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik den renovierten historischen Festsaal im Ingenieurhaus in der Wiener Eschenbachgasse. Neben Berichten zu den vielfältigen Aktivitäten des OVE im abgelaufenen Jahr stand die Wahl eines neuen Präsidenten im Vordergrund.

Dr. Franz Hofbauer zum Präsidenten gewählt
Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, MBA, Geschäftsführer des steirischen Elektrizitätsunternehmens Steweag-Steg GmbH, wurde von der Generalversammlung einstimmig zum Präsidenten gewählt. Dr. Hofbauer wirkt bereits seit vielen Jahren in Gremien des OVE aktiv mit, so unter anderem als Vizepräsident, langjähriger Vorsitzender des Finanzausschusses sowie seit Jänner 2012 als Vorstandsvorsitzender der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE. Dr. Hofbauer nahm die Wahl dankend an und gab einen kurzen Ausblick auf die Aufgaben und Aktivitäten des OVE: „Neben der Weiterentwicklung der Kernbereiche des OVE, der elektrotechnischen Normung, Zertifizierung, Blitzortung und -forschung sowie der fachlichen Aus- und Weiterbildung, liegt unser Fokus auf den Veränderungen im Energiesektor, auf Energieeffizienz und Innovationen. Ein weiteres Ziel ist die Förderung des ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchses, denn diesen benötigen wir, um den aktuellen Herausforderungen entsprechend zu begegnen“, fasste Dr. Hofbauer die Schwerpunkte des OVE zusammen. Diese finden sich auch in der im Vorjahr präsentierten OVE-Strategie, die Dr. Hofbauer als OVE-Präsident mit großem Einsatz weiter umsetzen wird.
Eine unmittelbar bevorstehende Herausforderung stellt sich mit der Renovierung der Büroräumlichkeiten am OVE-Standort im 1. Bezirk, die im Sommer des Jahres starten und bis Jahresende 2013 abgeschlossen sein soll.

Dank an Dipl.-Ing. Gunter Kappacher
Der amtierende OVE-Präsident Dipl.-Ing. Gunter Kappacher hatte Anfang des Jahres seinen Rücktritt bekannt gegeben. Kappacher lenkte seit Mai 2008 die Geschicke des OVE. In dieser Zeit legte er den Schwerpunkt auf eine Neupositionierung des Verbandes, die in weiterer Folge eine Fokussierung der OVE-Aktivitäten auf die zukunftsorientierten Interessensbereiche Innovation – Berufsbild – Nachhaltigkeit mit sich brachte. Gemeinsam mit dem OVE-Vorstand leitete Dipl.-Ing. Kappacher einen Strategiefindungsprozess ein, der schließlich in die Strategie 2011 mündete, mit dem klaren Ziel: den OVE als die gehörte Stimme der Elektrotechnik und Informationstechnik zu positionieren.
Der OVE dankt seinem scheidenden Präsidenten für die aktive, engagierte und umsichtige Lenkung des Verbandes sowie für die Schaffung der Basis für weiteres zukunftsorientiertes Agieren im Gesamtbereich der Elektro- und Informationstechnik.

Weitere Veränderungen in Präsidium und Vorstand
Mit Mag. Dr. Eveline Steinberger-Kern, Sektorleiterin Energie der Siemens AG Österreich, zieht eine neue Vizepräsidentin in das OVE-Präsidium ein, dem seit dem Vorjahr auch Univ.-Prof. Dr.-Ing. Annette Mütze, TU Graz, und VDir. Ing. Erwin Toplak, Kapsch TrafficCom, angehören.
Als neue Vorstandsmitglieder wurden Dipl.-Ing. Dr. Franz Zerobin, Geschäftsführer Tridonic in Jennersdorf, sowie Christoph Geschrey, Student an der Technischen Universität Wien, gewählt.

Festvortrag Web 2.0 – Motto des Jahresberichtes 2011

Ein interessanter Festvortrag leitete die OVE-Generalversammlung ein. Der IT-Journalist und Autor Jakob Steinschaden sprach über „Social Media – wie Facebook & Co Privat- und Berufsleben verändern“. Damit schloss sich der Kreis zum Jahresbericht 2011, den OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel im Rahmen der Generalversammlung präsentierte und der diesmal unter dem Motto OVE 2.011 – der OVE, die österreichische Plattform der Elektro- und Informationstechnik – stand. Unter diesem Motto lädt der Verband seine Mitglieder und Interessenten zur verstärkten Interaktion – egal ob digital, analog oder persönlich – ein.

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2. Mai 2012 Selbständiges Leben im Alter, Smart Homes und assistierte Pflege

Die Ambient Assisted Living-Leistungsschau der OVE-GIT versammelte die AAL-Stakeholder zum Dialog
GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold betonte die Wichtigkeit, AAL-Lösungen und -Technologien als Lifestyle-Produkte zu positionieren
Forschungsinstitutionen und Technologieunternehmen präsentierten ihre innovativen AAL-Konzepte und -Produkte

Ambient Assisted Living-Leistungsschau der OVE-GIT vernetzte Gesundheits-/Pflegedienstleister und Lösungsanbieter

Einen Dialog zwischen Forschungs- und Technologieunternehmen sowie Serviceeinrichtungen im Bereich des Gesundheitswesens zu initiieren, war das Ziel der ersten AAL-Leistungsschau der OVE-GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE. Dazu lud GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold am 24. April 2012 ins Wiener TechGate. Zahlreiche interessante Vorträge, eine informative Ausstellung von Forschungsinstitutionen und Lösungsanbietern und ausreichend Möglichkeit zum informellen Erfahrungsaustausch ließen dieses Vorhaben hervorragend gelingen.

Erhöhung der Lebensqualität
Ambient Assisted Living (AAL) steht für Konzepte, Produkte und Dienstleistungen mit dem Zweck, die Lebensqualität älterer Menschen bzw. von Personen mit besonderen Bedürfnissen durch neue Technologien zu erhöhen. Technische Systeme und Anwendungen sollen Menschen in allen Lebensabschnitten eine eigenständige Lebensführung sowie das Verbleiben in der gewohnten Umgebung bis ins hohe Alter ermöglichen. Wichtig ist dabei, nicht die Defizite dieser Personen in den Vordergrund zu stellen, sondern die Möglichkeiten der neuen, innovativen Technologien auch in Hinblick auf soziale Kontakte, Hobbys und Freizeitgestaltung – durchaus als Lifestyle-Produkte – zu adressieren.

Technologien, Produkte und Dienstleistungen
Die Veranstaltung wurde durch Impulsvorträge zur Forschungssituation in Österreich durch Dr. Mario Drobics (Arbeitsgruppenleiter Ambient Assisted Living der OVE-GIT und Leiter der Forschungsgruppe „Ambient Assisted Living“ im Safety & Security Department am AIT Austrian Institute of Technology) und der Vision eines globalen Technologiekonzerns durch Mag. Christian Fugina (Sales Manager Public Sector bei Cisco Systems Austria) eröffnet.

Anschließend stellte Dr. Michaela Fritz (Head of Health & Environment Department am AIT) der interessierten AAL-Community den neugegründeten Verein AAL-Austria mit seiner Zielsetzung und seinen Inhalten in ihrer Funktion als Präsidentin der AAL-Austria vor.

ADV (Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung) stellte Studienergebnisse der eHealth-Initiative vor und Beko und Spantec präsentierten ihre  bereits am Markt erhältlichen AAL-Produkte und -Projekte. Die Lösungsanbieter sind sich einig: Wichtigstes Kriterium für eine breite Einführung ist die Akzeptanz der Systeme durch die Anwender/innen. CEIT RALTEC und Gesundheits- und Pflegedienstleister wie Hilfswerk Österreich, Volkshilfe Steiermark, Forschungsinstitut des Roten Kreuzes und Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste präsentierten ihre Erfahrungen mit AAL-Anwendungen und sprachen über erfolgreiche Projekte und auch durchaus offen über wieder verworfene Ansätze.

Gemeinsames Ziel
GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Head of Safety & Security Department am AIT, führte durch die Veranstaltung und fasste zusammen: „Es gibt in Österreich innovative Forschungsinstitutionen sowie dynamische Unternehmen, die sich mit AAL-Technologien beschäftigen. Es gibt in Österreich Gesundheits- und Pflegedienstleister, die aufgrund der täglich dringenden Erfordernisse für neue AAL-Technologien aufgeschlossen sind. Doch nur ein Zusammenspiel aller Stakeholder kann eine erfolgreiche und breite Einführung von AAL gewährleisten“. Die Leistungsschau der OVE-GIT war somit ein erster erfolgreicher Schritt zur Förderung des Dialogs aller Partner.

Begleitet wurde die Vortragsveranstaltung von einer Ausstellung, in der die Forschungsinstitutionen CEIT RALTEC – Institute for Rehabilitations and Assisted Living Technologies, DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien von Joanneum Research sowie das AIT Safety & Security Department ihre innovativen AAL-Lösungen und -Technolgien präsentierten. Gezeigt wurden auch besonders innovative Lösungen von jungen österreichischen. Unternehmen wie mysugr mit einem zukunftweisenden IT-Service zur Betreuung von Diabetikern oder TAGnology mit modernster NFC-Technologie für modernes Life-Style Management.

Über die OVE-GIT
Die GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist eine österreichweite Branchenplattform auf dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik und deren Umfeld. Sie vereint Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Forschung und Lehre und unterhält Kooperationen mit anderen nationalen und internationalen Organisationen aus der Branche. Seit Anfang 2011 hat die GIT einen Arbeitsschwerpunkt auf AAL gelegt und beleuchtet in der entsprechenden Arbeitsgruppe technologische Konzepte, Relevanz, Finanzierbarkeit, Marktreife etc. aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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19. Jänner 2012 Neue OVE-Richtlinie R 7: Luftdichte Gebäudehülle – Richtlinien für die Elektroinstallation

Der stetig steigende Energieverbrauch und die Verringerung von CO2-Emissionen verlangen nach neuen und innovativen Maßnahmen: Energieeffizienz ist das Gebot der Stunde! Ein wesentlicher Beitrag dazu kann bei Gebäuden geleistet werden, indem ihre Hülle möglichst luftdicht und damit energiesparend errichtet wird. Dies betrifft auch die Elektroinstallation.

Mögliche Schwachstellen (Undichtheiten) bei der Elektroinstallation sind vielfältig. Die potenziellen Problemstellen reichen von Dosen und Gehäusen für Installationsgeräte, allfälligen Durchbrüchen und Steigschächten, Anschlüsse für Rollläden und Jalousien bis hin zur Installation von Photovoltaikanlagen.

Als Unterstützung für Planer und Ausführende von Elektroinstallationen hat der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik nun eine neue Richtlinie herausgegeben, die sich der luftdichten Gebäudehülle widmet und eine Anleitung für die sachgerechte Elektroinstallation dafür bietet.

Die neue OVE-Richtlinie R 7 legt Mindestanforderungen an die Planung und Ausführung zur Sicherung der Luftdichtheit von thermischen Gebäudehüllen durch Elektroinstallationen fest. Sie gilt für alle beheizten bzw. gekühlten Gebäude wie z. B. Einfamilienhäuser, Doppel- oder Reihenhäuser oder auch für jede Wohneinheit in Mehrfamilienhäusern. Von der dadurch erreichten Energieeinsparung und dem Wärmeschutz profitiert nicht nur unser Klima, sondern letztendlich jeder Hausbesitzer oder Wohnungsinhaber. 

Die Richtlinie R 7 wurde vom OVE in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Institut für Bautechnik erarbeitet. Sie kann beim OVE (verkauf(at)ove.at) bzw. auch online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop  bestellt werden. Der Preis für die OVE-Richtlinie R 7 in gedruckter Form beträgt 45,00 €, als PDF 36,00 € exkl. MwSt.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
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Mag. Jutta Ritsch
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2011

6. Dezember 2011 Internationale Normung als Wirtschaftsstrategie

IEC-Präsident Prof. Dr. Dr. e.h. Klaus Wucherer zeigte den globalen Zusammenhang von internationaler Normung und wirtschaftlicher Positionierung auf

so lautete das Motto des diesjährigen OVE-Normentags, der Ende November im neu renovierten Festsaal des Ingenieurhauses in der Eschenbachgasse 9 im 1. Wiener Bezirk stattfand.

Zahlreiche Expertinnen und Experten – so die formale Bezeichnung für in der Normung mitarbeitende Fachleute – informierten sich über die neuesten Entwicklungen in der elektrotechnischen Normung und diskutierten mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Akademia und der Behörde. Als Vortragende konnten IEC-Präsident Prof. Dr. Dr. e.h. Klaus Wucherer sowie Min.-Rat Dipl.-Ing. Mag. Reinhard Dittler, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, Sektion I/14 Elektrotechnik, gewonnen werden.

Wirtschaftspolitischer Einfluss der Normung
Ministerialrat Dittler wies in seiner Rede vor allem auf den wirtschaftspolitischen Einfluss der elektrotechnischen Normung und ihren Beitrag zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Österreich hin. Die internationale Beachtung dieses Wirtschaftsstandorts thematisierte auch IEC-Präsident Professor Wucherer, wobei er die – gemessen an der Größe des Landes – überproportionale Bedeutung der österreichischen Normungsaktivitäten hervorhob.

Eine zentrale Rolle im internationalen Wirtschaftsgeschehen Europas spielen für Wucherer Klein- und Mittelbetriebe, zu denen immerhin 95 % aller internationalen Firmen im produzierenden Gewerbe zählen. Sie sollten daher noch stärker in den Fokus der Normungsinstitutionen rücken, so der IEC-Präsident. Ein Überblick über aktuelle Technologien wie E-Mobility oder Smart Grids, bei deren Realisierung elektrotechnische Normung einen entscheidenden Beitrag leisten wird, rundete den höchst informativen und unterhaltsamen Vortrag ab.

Ing. Werner Fischer, Präsident des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC, gab in seinem Vortrag einen umfassenden Überblick über die Geschichte des elektrotechnischen Normenwesens. Er spannte den Bogen von der Entstehung erster nationaler und internationaler Normen vor mehr als hundert Jahren bis hin zu den „Europa 2020“-Zielen der Europäischen Kommission, die nicht zuletzt mithilfe der europäischen Normung erreicht werden sollen. Besonderes Augenmerk legte Fischer auf die Entwicklung des österreichischen Nationalkomitees, das in den vergangenen Jahren in Europa und international an Einfluss gewinnen konnte und somit wesentlich zur Sichtbarmachung Österreichs in der internationalen Normung beiträgt.

Abgeschlossen wurde der Vortragsreigen von Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter Normung und Standardisierung im OVE, der in seinem Jahresbericht die zahlreichen Aktivitäten des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE Revue passieren ließ.

Gemeinsame technische und strategische Ausrichtung gefragt
Die Botschaft des OVE-Normentages war klar: Hochaktuelle Themen wie Smart Grid, E-Mobility und Energieeffizienz verlangen nach gemeinsamen technischen und strategischen Ausrichtungen, für die die globale elektrotechnische Normung eine wesentliche Grundlage bildet. Die jüngsten Normungsaktivitäten von China und Brasilien lassen erkennen, dass sich neue Wirtschaftsregionen stark in der Normung engagieren und sich das normungspolitische Gewicht zunehmend von Europa weg verlagert. Mehr denn je ist also die aktive Teilnahme am internationalen Normungsprozess ein Gebot der Stunde, um die Interessen der heimischen Wirtschaft – unter besonderer Berücksichtigung der kleineren und mittleren Unternehmen – strategisch am globalen Markt zu positionieren.

Auszeichnung verdienter Normungsexperten
Im Zuge der Veranstaltung wurden auch verdiente Experten geehrt: Ing. Andreas Helfensdörfer und Dipl.-Ing. Franz Poukar wurden für ihre langjährige und erfolgreiche Mitarbeit in der elektrotechnischen Normung mit der OVE-Ehrennadel ausgezeichnet. Für ihr Engagement in der internationalen Normung wurde Ing. Walter Gebhardt, Ing. Ulrich Mathis, Dipl.-Ing. Hermann Paller sowie Dipl.-Ing. Josef Preishuber-Pflügl der IEC 1906 Award überreicht.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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17. November 2011 Im Fokus: Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich - OVE-Initiative ScienceClip.at setzt Akzente

Wissenschaftsjournalist und Sendungsverantwortlicher des ORF-Wissenschaftsmagazins „Newton“ Mag. Markus Mooslechner führte durch den Abend
Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, Initiator von ScienceClip.at, möchte über dieses Online-Portal seine Leidenschaft für Forschung an die nächste Forschergeneration weitergeben
Dipl.-Ing. Dr. Clemens Ostermaier, Initiator von ScienceClip.at, will mit diesem Projekt Wissenschaft interessant, spannend und auch „menschlich“ präsentieren
Der neu renovierte historische Festsaal im Ingenieurhaus des ÖIAV bildete den festlichen Rahmen der Veranstaltung
Das hochkarätige Podium: Moderator M. Markus Mooslechner, ORF, Dipl.-Ing. G. Kappacher, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. J. Fröhlich, Vizerektor für Forschung an der TU Wien, O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. G. Magerl, Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Universität Wien, SC Dr. E. Freismuth, Leiterin der Sektion III des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung, Dr. J. Meyer, Senior Vice President des BASF Business Center Europe Central, Mag. N. Lamprecht, Human Ressources bei NXP Semiconductors, Dipl.-Ing. Dr. C. Ostermaier, Initiator von ScienceClip.at (v.l.n.r.)

Mit einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion unter dem Motto „im Fokus: Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich“ erfolgte am 16. November 2011 der offizielle Auftakt der OVE-Initiative „ScienceClip.at“. Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik verfolgt mit dieser Online-Plattform das Ziel, Schülerinnen und Schüler für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Gelingen soll dies mit kurzen, prägnanten Videos über den abwechslungsreichen, interessanten und mitunter auch unterhaltsamen Alltag von Forscher/innen. Darüber hinaus haben die Besucher/innen der Plattform die Möglichkeit, mit Forscher/innen in Kontakt zu treten.

„Der fehlende hoch qualifizierte Nachwuchs in technischen Berufen stellt für die österreichische Wirtschaft ein ernstzunehmendes Problem dar. Die Ursachen für den Ingenieurmangel sind unterschiedlicher Natur und reichen von demographischen Entwicklungen über mangelnde Informationen bezüglich technischer Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zum negativen Image der Techniker/innen. Allen voran gilt es, in der Gesellschaft einen Bewusstseinsbildungsprozess in Gang zu setzen und nicht nur mehr Frauen zur Wahl eines technischen Studiums zu motivieren, sondern auch Kinder und Jugendliche frühzeitig an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heranzuführen“, betonte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel in seiner Begrüßung zur Veranstaltung.

Enorme gesellschaftliche Herausforderungen
„Unsere Gesellschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor enormen Herausforderungen: In Zeiten zu Ende gehender fossiler Ressourcen bei gleichzeitig wachsendem Energiebedarf ist eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen das Gebot der Stunde. Rasches Bevölkerungswachstum und zunehmende Verstädterung verschärfen die Situation zusätzlich. Ein weiteres Problemfeld stellt sich mit der zunehmenden Überalterung unserer Bevölkerung und dem Erfordernis nach intelligenten technischen Lösungen, die insbesondere ältere Menschen in ihrem täglichen Leben unterstützen. Außerdem muss es Ziel unserer Wissensgesellschaft sein, den nach wie vor herrschenden „Digital Divide“ zu überbrücken und allen Bevölkerungsgruppen Zugang zu Internet und elektronischen Medien zu ermöglichen. Auch der Bereich der Mobilität stößt an seine Grenzen. Hier könnte der Umstieg auf die Elektromobilität einen wichtigen Beitrag leisten“, umriss OVE-Präsident Dipl.-Ing. Gunter Kappacher aktuelle Aufgaben, die durch den Einsatz neuer Technologien zu lösen sind.

Kappacher setzte fort: „Nur wenn es uns gelingt, engagierte und innovative Köpfe in ausreichender Zahl für die Wahl eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums zu begeistern, diese dann best möglich auszubilden und sie auch in weiterer Folge im Sinne des lebenslangen Lernens zu begleiten, können wir den großen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte erfolgreich begegnen.“ Daher setzt der OVE vermehrt Initiativen für ein positives Image sowie für ein attraktives Berufsbild der Ingenieur/innen und Diplomingenieur/innen. Dazu zählt auch der Einsatz für eine zukunftsorientierte Ausbildung in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.

Erstklassige Absolventen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung an der Technischen Universität Wien, berichtete zwar von einer steigenden Anzahl an Abschlüssen an seiner Universität, „dennoch bedürfe es einer Verbesserung der Information über technische Studien, der Berufsbilder und damit einhergehenden Berufschancen für junge Menschen“. Das Image von Technik im Allgemeinen solle gestärkt und der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich mit erstklassigen Absolvent/innen unterstützt werden.

Um Wissenschaft und Forschung für junge Menschen erleb- und begreifbar zu machen, setzt die TU Wien sehr früh an. Das Interesse von Kindern und Jugendlichen am Experimentieren wach zu halten und ihre Neugier zu fördern, ist das Ziel zahlreicher Maßnahmen. Daher ist der frühe Kontakt zu Schüler/innen verknüpft mit entsprechenden Themen – sei es durch Programme für Schüler/innen an den Universitäten oder Veranstaltungen von Wissenschaftler/innen an Schulen – enorm wichtig. Darüber hinaus wird die zeitgemäße Nutzung neuer Medien als Kommunikationskanäle zu Jugendlichen forciert. Für Prof. Fröhlich ist die Initiative ScieneClip.at daher eine ideale Ergänzung zu laufenden Angeboten der TU Wien.

Auch die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Wien bemühe sich seit mehr als zehn Jahren, die Studierenden- bzw. Absolventenzahlen zu heben, so der Dekan, O. Univ.-Prof. Dr. Gottfried Magerl. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Anteil weiblicher Studierender. Der Fakultät ist es dabei gelungen, den Frauenanteil von rund 2 % im Jahr 1990 auf derzeit knapp 10 % zu erhöhen. Und Magerl weiter: Die Fakultät ist sich dessen bewusst, gesellschaftliche Trends nicht im „Alleingang“ beeinflussen oder gar umdrehen zu können. Deshalb sich wir glücklich, wenn sich Industrie oder Branchenverbände wie der OVE der Thematik des Nachwuchsmangels im Ingenieurbereich mit annehmen“.

Internationale Wettbewerbsfähigkeit für Österreich
Zur Aufrechterhaltung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und zur Sicherung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Österreich ist vor allem eine ausreichende Zahl an Absolvent/innen der MINT-Fächer erforderlich, betonte SC Dr. Elisabeth Freismuth, Leiterin der Sektion III des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Das BMWF stellt daher den Universitäten im Rahmen einer gezielten Ausschreibung zusätzliche Offensivmittel für den Bildungsbereich in der Höhe von 40 Mio. Euro zur Verfügung. Damit werden Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung der Lehre finanziert.

Die Industriellenvereinigung weist seit Jahren auf die Problematik des fehlenden Ingenieurnachwuchses hin und präsentierte nun mit ihrem Projekt „Wissensfabrik Österreich“ eine Initiative zur Förderung des Interesses junger Menschen für Naturwissenschaften und Technik. „Unter der Dachmarke „Wissensfabrik“ treten diverse Industrieunternehmen mit gleicher Zielsetzung gemeinsam auf, da wir gemeinsam eine stärkere Resonanz erzielen können als ein einzelnes Unternehmen alleine“, erklärte Dr. Joachim Meyer, Senior Vice President des BASF Business Center Europe Central und Vorstand der Wissensfabrik Österreich.

Aus der Sicht eines Recruiters schilderte Mag. Nicole Lamprecht, Human Resources bei NXP Semiconductors Austria, die Schwierigkeiten, offene Stellen im technischen Bereich mit qualifiziertem Personal zu besetzen. Aufgrund des anhaltenden Techniker/innenmangels in Österreich rekrutiere NXP vermehrt im Ausland. So komme bereits ein Drittel der Mitarbeiter/innen von NXP nicht aus Österreich.

Forschung interessant präsentieren
„Wissenschaft muss Wissen schaffen und an alle weitergeben!“, lautete die Botschaft von Dipl.-Ing. Dr. Clemens Ostermaier und Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, der beiden Initiatoren von ScienceClip.at. Kinder und Jugendliche sind oft nicht an Naturwissenschaft und Technik interessiert, weil das Angebot nicht interessant genug ist – Forschung muss also interessant präsentiert werden, forderten die beiden Absolventen der TU Wien, und sie haben große Pläne mit der Plattform: In einem Jahr soll bei ScienceClip.at ein konstanter Strom aktueller Videos hereinkommen, ScienceClip.at bei allen Physiklehrer/innen bekannt sein und eine aktive Community auf Facebook und GooglePlus bestehen.

Nach reger Diskussion und interessanten Fragen aus dem Publikum fand die Auftaktveranstaltung einen geselligen Ausklang bei einem Buffet. Dabei hatten die Teilnehmer der Veranstaltung auch Gelegenheit, das wunderschöne Ambiente der jüngst nach zweijähriger Renovierung wieder eröffneten Beletage mit historischem Festsaal im Ingenieurhaus in der Eschenbachgasse 9 im 1. Wiener Bezirk zu bewundern.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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16. November 2011 Pressegespräch: Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich - OVE-Initiative ScienceClip.at setzt Akzente

Pressegespräch anlässlich der Kick-off-Veranstaltung für das Projekt ScienceClip.at

Im Rahmen eines Pressegesprächs unter dem Motto „Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich“ präsentierte der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik am 16. November 2011 seine Initiative „ScienceClip.at“. Diese Online-Plattform verfolgt das Ziel, Schülerinnen und Schüler für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Gelingen soll dies mit kurzen, prägnanten Videos über den abwechslungsreichen, interessanten und mitunter auch unterhaltsamen Alltag von Forscher/innen. Darüber hinaus haben die Besucher/innen der Plattform die Möglichkeit, mit Forscher/innen in Kontakt zu treten.

Der fehlende hoch qualifizierte Nachwuchs in technischen Berufen stellt für die österreichische Wirtschaft ein ernstzunehmendes Problem dar. Die Ursachen für den Ingenieurmangel sind unterschiedlicher Natur und reichen von demographischen Entwicklungen über mangelnde Informationen bezüglich technischer Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zum negativen Image der Techniker/innen. Allen voran gilt es, in der Gesellschaft einen Bewusstseinsbildungsprozess in Gang zu setzen und nicht nur mehr Frauen zur Wahl eines technischen Studiums zu motivieren, sondern auch Kinder und Jugendliche frühzeitig an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) heranzuführen.

Enorme gesellschaftliche Herausforderungen
„Unsere Gesellschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor enormen Herausforderungen: In Zeiten zu Ende gehender fossiler Ressourcen bei gleichzeitig wachsendem Energiebedarf ist eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen das Gebot der Stunde. Rasches Bevölkerungswachstum und zunehmende Verstädterung verschärfen die Situation zusätzlich. Ein weiteres Problemfeld stellt sich mit der zunehmenden Überalterung unserer Bevölkerung und dem Erfordernis nach intelligenten technischen Lösungen, die insbesondere ältere Menschen in ihrem täglichen Leben unterstützen. Weiters muss es Ziel unserer Wissensgesellschaft sein, den nach wie vor herrschenden „Digital Divide“ zu überbrücken und allen Bevölkerungsgruppen Zugang zu Internet und elektronischen Medien zu ermöglichen. Auch der Bereich der Mobilität stößt an seine Grenzen. Hier könnte der Umstieg auf die Elektromobilität einen wichtigen Beitrag leisten“, umriss Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, aktuelle Aufgaben, die durch den Einsatz neuer Technologien zu lösen sind.

Kappacher setzte fort: „Nur wenn es uns gelingt, engagierte und innovative Köpfe in ausreichender Zahl für die Wahl eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums zu begeistern, diese dann best möglich auszubilden und sie auch in weiterer Folge im Sinne des lebenslangen Lernens zu begleiten, können wir den großen Herausforderungen der nächsten Jahre und Jahrzehnte erfolgreich begegnen.“ Daher setzt der OVE vermehrt Initiativen für ein positives Image sowie für ein attraktives Berufsbild der Ingenieur/innen und Diplomingenieur/innen. Dazu zählt auch der Einsatz für eine zukunftsorientierte Ausbildung in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen.

Erstklassige Absolventen für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung an der Technischen Universität Wien, berichtete zwar von einer steigenden Anzahl an Abschlüssen an seiner Universität, „dennoch bedürfe es einer Verbesserung der Information über technische Studien, der Berufsbilder und damit zusammenhängenden Berufschancen für junge Menschen“. Das Image von Technik im Allgemeinen solle gestärkt und der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Österreich mit erstklassigen Absolvent/innen unterstützt werden.

Um Wissenschaft und Forschung für junge Menschen erleb- und begreifbar zu machen, setzt die TU Wien sehr früh an. Das Interesse von Kindern und Jugendlichen am Experimentieren wach zu halten und ihre Neugier zu fördern, ist das Ziel zahlreicher Maßnahmen. Daher ist der frühe Kontakt zu Schüler/innen verknüpft mit entsprechenden Themen – sei es durch Programme für Schüler/innen an den Universitäten oder Veranstaltungen von Wissenschaftler/innen an Schulen – enorm wichtig. Darüber hinaus wird die zeitgemäße Nutzung neuer Medien als Kommunikationskanäle zu Jugendlichen forciert. Für Prof. Fröhlich ist die Initiative ScieneClip.at daher eine ideale Ergänzung zu laufenden Angeboten der TU Wien.

Forschung interessant präsentieren
„Wissenschaft muss Wissen schaffen und an alle weitergeben!“, lautete die Botschaft von Dipl.-Ing. Dr. Clemens Ostermaier und Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, der beiden Initiatoren von ScienceClip.at. Kinder und Jugendliche sind oft nicht an Naturwissenschaft und Technik interessiert, weil das Angebot nicht interessant genug ist – Forschung muss also interessant präsentiert werden, forderten die beiden Absolventen der TU Wien, und sie haben große Pläne mit der Plattform: In einem Jahr soll bei ScienceClip.at ein konstanter Strom aktueller Videos hereinkommen, ScienceClip.at bei allen Physiklehrer/innen bekannt sein und eine aktive Community auf Facebook und GooglePlus bestehen.

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8. November 2011 Einladung zum Pressegespräch „Im Fokus: Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich. OVE-Initiative ScienceClip.at setzt Akzente“

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir laden Sie herzlich zu einem Pressegespräch zum Thema

„Im Fokus: Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich. OVE-Initiative ScienceClip.at setzt Akzente“

Mittwoch, 16. November 2011
10 Uhr
Café Museum, Operngasse 7, 1010 Wien

Ihre Gesprächspartner:
Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE)
O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung, TU Wien
Dr. Clemens Ostermaier, Initiator ScienceClip.at
Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, Initiator ScienceClip.at

Über ScienceClip.at

Ziel dieser vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) betriebenen Videoplattform ist es, Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Gelingen soll dies mithilfe kurzer und prägnanter Videoclips im YouTube-Format, die die Begeisterung von ForscherInnen auf die nachfolgende Generation interessierter SchülerInnen übertragen. Die Videos geben einen Einblick in den Alltag von ForscherInnen, sie zeigen die „menschliche Seite“ der Forschung und bauen so bestehende Vorurteile und Berührungsängste ab.

Das Online-Portal (www.ScienceClip.at) wird laufend mit attraktiven Videos aus unterschiedlichen Forschungsinstitutionen und Unternehmen sowie eigens produzierten Clips befüllt. Als Partner der von Studierenden der TU Wien initiierten und mit entwickelten Plattform konnten wir bisher neben der TU Wien auch die TU Graz, Johannes Kepler Universität Linz, FH Technikum Wien, FH Kärnten, AIT Austrian Institute of Technology sowie die Wissensfabrik Österreich gewinnen, weitere Kooperationen sind in Vorbereitung. Unterstützt wird ScienceClip.at von Pöyry Energy GmbH, Austrian Power Grid AG, Infonova GmbH, illwerke vkw, Voith Hydro sowie Infineon Technologies Austria AG.

Kick-off-Veranstaltung

Wir laden alle Medienvertreter auch zur Kick-off-Veranstaltung um 17 Uhr im ÖIAV-Festsaal, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien, ein, wo der offizielle Startschuss für das Projekt ScienceClip.at erfolgen wird. (Die Einladung finden Sie auch unter http://www.ove.at/download/einladung_scienceclipat.pdf )

Im Rahmen der Veranstaltung findet eine hochrangige Podiumsdiskussion zum Thema „Nachwuchsmangel im Ingenieurbereich“ statt, es diskutieren:

Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Präsident des OVE
O. Univ.-Prof. Dr. Johannes Fröhlich, Vizerektor für Forschung, TU Wien
O. Univ.-Prof. Dr. Gottfried Magerl, Dekan Fakultät Elektrotechnik u. Informationstechnik, TU Wien
Dr. Elisabeth Freismuth, Leitung Sektion III des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung
Dr. Joachim Meyer, Senior Vice President des BASF Business Center Europe Central
Mag. Nicole Lamprecht, Human Resources, NXP Semiconductors
Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, Initiator ScienceClip.at
Moderator: Mag. Markus Mooslechner, ORF

Im Anschluss daran lädt der OVE zum Buffet.  

Wir würden uns freuen, Sie oder einen Vertreter Ihrer Redaktion bei uns zu begrüßen. Wir ersuchen um Anmeldung unter g.hellemann(at)ove.at. Herzlichen Dank im Voraus!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit besten Grüßen 

Mag. Kerstin Kotal
Redaktion ScienceClip.at
Leitende Redakteurin e&i

8. November 2011 Internationale Normung als Wirtschaftsstrategie

so lautet das Motto des diesjährigen OVE-Normentags, zu dem wir Sie als Vertreter der Medien herzlich einladen

Ort: Festsaal im Ingenieurhaus | Eschenbachgasse 9 | 1010 Wien
Zeit: Mittwoch, 23. November 2011, 10:00 – 16:00 Uhr

Hochaktuelle Themen wie Smart Grid, E-Mobility und Energieeffizienz verlangen nach gemeinsamen technischen und strategischen Ausrichtungen, für die die globale elektrotechnische Normung eine wesentliche Grundlage bildet. Die jüngsten Normungsaktivitäten von China und Brasilien lassen erkennen, dass sich neue Wirtschaftsregionen stark in der Normung engagieren und sich das normungspolitische Gewicht zunehmend von Europa weg verlagert. Mehr denn je ist also die aktive Teilnahme am internationalen Normungsprozess ein Gebot der Stunde, um die Interessen der heimischen Wirtschaft – unter besonderer Berücksichtigung der kleineren und mittleren Unternehmen – und der Wissenschaft strategisch am globalen Markt zu positionieren.

Informieren Sie sich am OVE-Normentag über die neuesten Entwicklungen in der elektrotechnischen Normung und diskutieren Sie mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Politik. Als Vortragende konnten Sektionschef Dr. Matthias Tschirf sowie IEC-Präsident Prof. Dr. Dr. e.h. Klaus Wucherer gewonnen werden.

Programm:

Begrüßung, Einleitung
- VDir. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, OVE-Präsident
- Ing. Werner Fischer, Präsident des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC

Tagungsvorträge zum Thema Internationale Normung als Wirtschaftsstrategie
- Dr. Matthias Tschirf, Sektionschef, Sektion 1 Unternehmen, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
- Prof. Dr. Dr. eh Klaus Wucherer, IEC-Präsident

Verleihung der IEC 1906 Awards und der OVE-Ehrennadeln
IEC 1906 Award
- Ing. Walter Gebhardt
- Ing. Ulrich Mathis
- Dipl.-Ing. Hermann Paller
- Dipl.-Ing. Josef Preishuber-Pflügl

OVE-Ehrennadel
- Ing. Andreas Helfensdörfer
- Dipl.-Ing. Franz Poukar

Kaffeepause

Jahresbericht des Leiters der Abteilung Normung und Standardisierung im OVE
- Dipl.-Ing. Christian Gabriel

Mittagsbuffet

Tagung des Aktionskomitees gemeinsam mit dem Technischen Beirat
(für Mitglieder des OEK-AK und TB)

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme und ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, E-Mail: g.hellemann(at)ove.at | Tel.: +43 316 873-7916

Über das OEK
Elektrotechnische Normung ist die Basis für Sicherheit sowie technische und wirtschaftliche Entwicklung und wird zunehmend zu einem strategischen Mittel am globalen Markt. In den letzten Jahren hat sich der Normungs- und Standardisierungsprozess immer stärker auf die internationale Ebene verlagert. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung arbeiten in den Normungsgremien im Österreichischen Elektrotechnischen Komitee (OEK) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) gemeinsam mit Behörde und Konsumenten daran, die österreichischen Interessen aktiv in die internationale Normung einzubringen.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Pressestelle 
Mag. Jutta Ritsch
Krenngasse 37/5
8010 Graz

Tel.: +43 316 873-7919
Fax: +43 316 873-7917
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20. Oktober 2011 Innovationen für den Wohlstand – Strom neu gedacht

Dipl.-Ing. P. Reichel, Generalsekretär des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), Dipl.-Ing. W. Auer, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, VVors. der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, Dr. B. Wallnöfer, VVors. der TIWAG, Em. O. Univ.-Prof. Dr. G. Brauner, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, Technische Universität Wien, Dipl.-Ing. G. Kappacher, Präsident des OVE, Mag. A. Egit, Geschäftsführer Greenpeace CEE, Dr. F. Hofbauer, Geschäftsführer STEWEAG-STEG GmbH, designierter VVors. der OGE (Copyright: TIWAG)

Pressegespräch anlässlich der 49. Fachtagung der OGE

„Strom neu gedacht – Innovationen für den Wohlstand“ lautet das Motto der 49. Fachtagung der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE, die heute, am 20. und morgen am 21. Oktober 2011 im Congress in Innsbruck über die Bühne geht. Im Zuge der Veranstaltung fand ein Pressegespräch mit hochrangigen Vertretern aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und NGOs statt. In Zeiten knapper werdender Ressourcen war die zentrale Frage, welche Maßnahmen heute zu treffen sind, damit wir uns auch in den kommenden Jahren unseren gewohnten Lebensstandard und Komfort leisten können. „Nicht eine Mangelgemeinschaft ist das Ziel, vielmehr bietet uns die Technik zahlreiche Möglichkeiten, unseren Wohlstand zu verbessern bei gleichzeitig nachhaltiger und effizienter Nutzung unserer Energieressourcen“, umfasste Dipl.-Ing. Walter Auer, Vorstandsvorsitzender der OGE die Kernbotschaft der Fachtagung.

Die EU hat mit den „20-20-20-Zielen“ unter anderem festgelegt, den Anteil an erneuerbaren Energieträgern an unserem Energiebedarf bis 2020 auf 20 % anzuheben. Österreich hat sich dabei verpflichtet, bis 2020 in den Sektoren Wärme und Kälte, Elektrizität und Verkehr mindestens 34 % an erneuerbaren Energien einzusetzen. „Windenergie stellt dabei eine zentrale Technologie dar, die insbesondere einen raschen Ausbau der Übertragungsnetze erforderlich macht“, ging Em. O. Univ.-Prof. Dr. Günther Brauner, Technische Universität Wien, auf die erforderlichen Infrastruktur-Maßnahmen ein.

Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, ging in seinem Statement noch einen Schritt weiter: Denn zusätzlich zur Nachhaltigkeit und zur Innovationen in der Technik braucht es auch entsprechend gut ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieur, die in der Lage sind, neue Systeme, wie z. B. Smart Grids, zur Marktreife zu entwickeln und zu implementieren. Der OVE setzt sich daher besonders für eine zukunftsorientierte Ausbildung in den ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen ein.

Zum Erreichen der viel zitierten „Energiewende“ – der stärkeren Nutzung der erneuerbaren Energien sowie höherer Energieeffizienz – erfolgte mit der Ökostromgesetzesnovelle 2012, die heuer im Sommer den Nationalrat passierte, ein wesentlicher Schritt. „Damit sind wichtige Weichen für 100 % Strom aus erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren gestellt“, resümierte Dipl.-Ing. Josef Plank, Präsident des Verbandes Erneuerbare Energie Österreich.

Mag. Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace CEE, präsentierte Daten aus der aktuellen IHS-Studie im Auftrag seiner Organisation, gemeinsam mit EVN und vida mit dem Titel „Energy [R]evolution“: Österreich könne sich innerhalb einer Generation weitgehend unabhängig von fossilen und atomaren Energiequellen machen. Konkret wären laut der Studie bis 2050 minus 90 % CO2-Emmissionen, minus 50 % Endenergieverbrauch sowie 85 % erneuerbare Energien möglich.

Die TIWAG hat im Vorjahr mit der Energiestrategie 2010 den Wunsch des Landes Tirols nach einem zügigen Umbau des Energiewirtschaftssystems implementiert. Die Tiroler Energieversorgung soll sich noch stärker auf heimische, erneuerbare Energieressourcen stützen: „Das Ziel lautet: eine Annäherung an eine solide Energieautonomie, nämlich die Stärkung der eigenen Position in einem solidarischen Gesamtsystem. Denn die jahresdurchgängig sichere, preisgünstige und nachhaltige Versorgung Tirols setzt unsere Einbindung und Mitwirkung im gesamteuropäischen Energieverbundsystem voraus“, so TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer.

Dank gilt der TIWAG, die die Hauptsponsorschaft der diesjährigen OGE-Fachtagung übernommen hat.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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13. Oktober 2011 Innovationen für den Wohlstand – Strom neu gedacht (Pressegespräch - Einladung)

Ort: Congress Innsbruck, Orangerie, Rennweg 3, 6020 Innsbruck
Zeit: Donnerstag, 20. Oktober 2011, 11:30 Uhr

Was ist zu tun, um uns in Zeiten knapper werdender Ressourcen auch für die nächsten Jahre den gewohnten Wohlstand und Komfort zu sichern? Zur Bewältigung unseres „modernen“ Alltags nutzen wir unterschiedliche Energieformen. Den größten Anteil darunter machen fossile Energieträger wie Erdöl, Kohle oder Erdgas aus. Dass aber zur Sicherung von Wohlstand und Komfort auch der Einsatz von elektrischem Strom erforderlich ist, wird vielfach übersehen.

Österreich ist in der glücklichen Lage, Strom hauptsächlich aus umweltfreundlicher Wasserkraft zu erzeugen. Allerdings lässt sich damit die stetig wachsende Nachfrage schon seit Jahren nicht mehr decken. Zunehmend werden daher Windkraft und direkte Sonneneinstrahlung – also erneuerbare Energien – zur Stromerzeugung herangezogen.

Die EU hat mit den 20-20-20-Zielen unter anderem festgelegt, den Anteil der erneuerbaren Energieträger an unserem Energiebedarf bis 2020 auf 20 % anzuheben. Dieser Schritt ist begrüßenswert und wird von den Energieversorgen und der Industrie bestens unterstützt. Dass dazu entsprechende Maßnahmen erforderlich sind, wie z. B. die Errichtung von Windparks, Photovoltaikanlagen oder Pumpspeicherkraftwerken, ebenso wie von Übertragungsleitungen, gilt es nun, auch der Gesellschaft zu vermitteln.

Dies ist eines der Ziele der diesjährigen Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die am 20. und 21. Oktober in Innsbruck stattfindet und hochrangige Vortragende aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentliche Hand zu Wort bittet.

Das Motto lautet: Wohlstand durch Strom – neu gedacht!
Diskutieren Sie darüber im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • Dipl.-Ing. W. Auer, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE
  • Em. O. Univ.-Prof. Dr. G. BRAUNER, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe,Technische Universität Wien
  • Mag. A. EGIT, Geschäftsführer Greenpeace CEE
  • Dipl.-Ing. G. KAPPACHER, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE)
  • Dipl.-Ing. J. PLANK, Präsident Erneuerbare Energie Österreich
  • Dr. B. WALLNÖFER, VVors. der TIWAG

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, Fax: 0316/873-7917, E-Mail: g.hellemann(at)ove.at

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16. Juni 2011 Initiativpreise, Präsidiumswahl und neue Verbandsstrategie bei OVE-Generalversammlung

Dipl.-Ing. Gunter Kappacher wurde einstimmig als OVE-Präsident wiedergewählt
Mit dem Initiativpreis prOVEntus wurden nachhaltige Projekte im Verband ausgezeichnet
Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel präsentierte die OVE-Strategie 2011
Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung zur OVE-Generalversammlung ins Tech Gate Vienna gefolgt

Das Tech Gate Vienna bildete am 24. Mai 2011 den Rahmen für die jährliche Generalversammlung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Wahl des Präsidiums und Vorstands, die Verleihung des Initiativpreises prOVEntus sowie die Präsentation der neuen Verbandsstrategie.

Gunter Kappacher neuerlich zum Präsidenten gewählt
Nach Ablauf der dreijährigen Funktionsperiode des OVE-Präsidiums und des Vorstands standen statutengemäß Neuwahlen am Programm. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Vorstandsdirektor Siemens AG Österreich, wurde einstimmig als Präsident wiedergewählt, ebenso die Vizepräsidenten Dr. Franz Hofbauer, Geschäftsführer Steweag-Steg GmbH, und Ing. Erwin Toplak, Vorstandsdirektor Kapsch TrafficCom AG. Mit Univ.-Prof. Dr.-Ing. Annette Mütze, Leiterin des Instituts für Elektrische Antriebstechnik und Maschinen der Technischen Universität Graz, wurde erstmals in der 128-jährigen Geschichte des Verbandes ein Frau zur Vizepräsidentin gewählt.

Präsident Kappacher nahm die Wahl dankend an und verwies auf weitere Aktivitäten des Verbandes. In den letzten beiden Jahren hatte sich der OVE intensiv mit den Schwerpunkten Innovation – Berufsbild – Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. „Angesichts der dringend erforderlichen Energiewende, des nach wie vor drohenden Fachkräftemangels und des viel zu geringen Anteils von Frauen in technischen Berufen sowie der Herausforderung für Europa, bei Forschung und Entwicklung weiterhin an der Spitze zu stehen, sind diese Themen für den OVE auch in den nächsten Jahren aktuell“, so Kappacher.

Im OVE-Vorstand erstmals auch Frauen vertreten
Der Verband freut sich, dass zukünftig auch hochrangige Vertreterinnen aus Wissenschaft und Wirtschaft im OVE-Vorstand mitarbeiten werden: Ao. Univ.-Prof. Dr. Margrit Gelautz, Technische Universität Wien, Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin Österreichs Energie, und Dr. Susanna Zapreva-Hennerbichler, Geschäftsführerin Wien Energie, bringen nunmehr ihre Expertise in dieses Gremium ein. Der Vorstand wurde gleichzeitig von 15 auf 21 Personen ausgeweitet, um auch neue Interessensgruppen einzubinden.

Initiativpreis prOVEntus vergeben
Erst zum zweiten Mal wurde der prOVEntus, der anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des OVE gestiftet wurde, vergeben. Diese besondere Auszeichnung, mit der nachhaltige Projekte und Initiativen im Verband gewürdigt werden, ging an das Team Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, Dr. Clemens Ostermaier, beide TU Wien, sowie an die OVE-Mitarbeiterin Mag. Kerstin Kotal für die Initiative ScienceClip.at. Diese Online-Plattform soll Schüler/innen in Form kurzer Videos im YouTube-Format Lust auf Technik und Naturwissenschaften machen. Über den Link „Ask a Scientist“ können Schüler/innen darüber hinaus in Kontakt mit Wissenschaftler/innen treten.

Ebenfalls mit einem prOVEntus geehrt wurden Univ.-Prof. Dr. Christoph Grimm und Dipl.-Ing. Johann Glaser, Institut für Computertechnik der TU Wien, denen es gelungen war, 2010 erstmals den Schülerwettbewerb „Invent a Chip“ nach Österreich zu holen und äußerst erfolgreich durchzuführen.

Präsentation der neuen OVE-Strategie
Als weiterer Höhepunkt präsentierte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel die neue OVE-Strategie 2011. Diese fokussiert auf die Positionierung des OVE, die Vernetzung mit allen Interessierten sowie die Etablierung als objektiver Wissensvermittler im Bereich der Elektro- und Informationstechnik. Anhand dieser Strategie werden die künftigen Aktivitäten des OVE auszurichten sein.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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10. Mai 2011 Funknetze für die Mobilität der Zukunft - Einladung zum Informationstechnischen Kolloquium

Zeit: Dienstag, 17. Mai 2011 | 9:00 – 14:00 Uhr
Ort: Technische Universität Wien | Pötzl Hörsaal El 8 | Gußhausstraße 27 | 1040 Wien

Was können drahtlose Technologien für intelligente Transportsysteme und Verkehrstelematikanwendungen leisten? Welchen Anforderungen müssen Funkverbindungen in diesem Umfeld gerecht werden? Welche Rolle spielen Konnektivität, Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit für vehikulare, zellulare und kurzreichweitige Kommunikation?

Diese Fragen stehen im Zentrum des Interesses des Informationstechnischen Kolloquiums, zu dem der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik gemeinsam mit der Technischen Universität Wien und dem FTW Forschungszentrum Telekommunikation Wien lädt. In mehreren Vorträgen präsentieren hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft aktuelle Projekte und Trends aus dem Bereich der Verkehrstelematik und entwickeln ein Szenario für die Mobilität der Zukunft.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung unter www.ove.at/veranstaltungen wir jedoch gebeten.

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17. März 2011 Ing. Werner Fischer zum Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC gewählt

Ing. Werner Fischer, Präsident des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC

Das österreichische Nationalkomitee der europäischen bzw. internationalen Normungsorganisationen im Bereich Elektrotechnik – CENELEC und IEC – hat einen neuen Präsidenten: Die Wahl für die Funktionsperiode 2011 – 2012 fiel auf Ing. Werner Fischer, der schon seit vielen Jahren als Delegationsleiter auf internationaler Ebene weitreichende Erfahrungen und Kontakte sammeln konnte.

Ing. Werner Fischer leitet die Zentralstelle „Standardization & Regulation Management“ der Siemens AG Österreich und ist Mitglied des OVE-Vorstands sowie des Aktionskomitees des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK-AK) im OVE. Zudem hat der Normungsexperte seit vielen Jahren den Vorsitz im Technischen Komitee TK IT-EG „Informationstechnik, Telekommunikation und Elektronik“ und im Technischen Subkomitee TSK E 10 „Elektrische Niederspannungsanlagen – Begriffe“ inne.

Die Funktion des Präsidenten des österreichischen Nationalkomitees von CENELEC und IEC wurde in der OEK-Geschäftsordnung 2011-01 neu eingeführt. Die Aufgabe des Präsidenten liegt insbesondere in der offiziellen Repräsentation des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im Rahmen von Delegationen und in der Öffentlichkeitsarbeit. Die Festlegung dieser Funktion wurde durch die verstärkten internationalen Aktivitäten des OEK notwendig, die nach einer entsprechenden aktiven Repräsentanz verlangen.

„Wir freuen uns, mit Ing. Werner Fischer einen äußert engagierten und international erfahrenen Normungsexperten als Präsidenten gewonnen zu haben“, so Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Geschäftsführer des OEK im OVE, nach der Wahl.

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1. Februar 2011 OVE: Smart Grid und e-mobility in der elektrotechnischen Normung

Die zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen sowie die steigende Bedeutung von Smart Grids stellen nicht nur Herausforderungen für Entwicklungsingenieure dar, auch die elektrotechnische Normung ist gefordert: Zur Bündelung unterschiedlicher Normungsaktivitäten in den Bereichen e-mobility/electrical vehicles sowie Smart Grid wurden im Österreichischen Elektrotechnischen Komitee (OEK) des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) nunmehr zwei Arbeitsgruppen eingerichtet. Alle involvierten Kreise sind zur Mitarbeit in diesen Gremien eingeladen.

Im Rahmen dieser Arbeitsgruppen sollen die verschiedenen Normungs- und Standardisierungsprojekte gesteuert und koordiniert, entsprechende Entwicklungen gefördert und vor allem der notwendige Informationsfluss zwischen den Partnern gewährleistet werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Standardisierung der Schnittstelle für das Laden von Elektrofahrzeugen sowie der Standardisierung leistungsfähiger und zuverlässiger Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

e-mobility in der internationalen Normung
Unter dem Vorsitz von MR Dipl.-Ing. Mag. Reinhard Dittler, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, und in Kooperation mit dem Austrian Standards Institute arbeiten nun Vertreter der Elektroindustrie, Unternehmen der Energiewirtschaft, Behörde, Automobilhersteller bzw. -zulieferer, österreichische Experten der internationalen Gremien IEC/CLC TC 69 „Elektrische Straßenfahrzeuge“, IEC SC 23H „Stecker- und Steckdosen für industrielle Zwecke“, IEC/CLC TC 21 „Akkumulatoren und Batterien“ und CLC TC 64 „Elektrische Anlagen“ sowie Experten aus dem Komitee „Straßenfahrzeuge“ des ASI zusammen.

Smart Grid – ein branchenübergreifendes Thema
Die erste Sitzung der Arbeitsgruppe Smart Grid fand im November 2010 statt. Ihr Ziel ist es, die Normungs- und Standardisierungsaktivitäten im Umfeld von Smart Grid – der „intelligenten“ Energieversorgung – zu koordinieren, innovative Ergebnisse aus E(Electronic) Energy-Projekten sowie weitere Forschungsergebnisse frühzeitig aufzugreifen und in die Normung einzubringen. Darüber hinaus wird diese AG Informationen zu internationalen Normungsaktivitäten im Bereich Smart Grid branchenübergreifend allen relevanten Gremien und Interessenspartnern zur Verfügung stellen.

Da die Themen Smart Grid und e-mobility eng miteinander verzahnt sind, wurde MR Dittler auch zum Vorsitzenden der AG Smart Grid bestellt. Neben Vertretern von Energieversorgern, Industrie und Behörde sind österreichische Experten aus den internationalen Normungsgremien IEC/CLC TC 13 „Electrical energy measurement, tariff- and load control”, IEC TC 57 „Power systems management and associated information exchange”, IEC/TC 65 „Industrial-process measurement, control and automation”, IEC/CLC TC 72 „Automatic controls for household use”, CLC TC 8X „System aspects of electrical energy supply” sowie CLC TC 205 „Home and Building Electronic Systems (HBES)” in die Arbeit der AG eingebunden.

Die Geschäftsstelle für beide Arbeitsgruppen im OEK des OVE vertritt Dipl.-Ing. Richard Valenta.

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27. Jänner 2011 OVE übernimmt IEC-Sekretariat

Erstmalig hat der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ein Sekretariat der internationalen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) übernommen. Dem OVE ist es damit gelungen, seine Position in der internationalen elektrotechnischen Normung nachhaltig zu festigen. Das IEC TC 94 „All-or-nothing electrical relays" wird von Dipl.-Ing. Bernhard Spalt als Secretary betreut.

Mit Anfang des Jahres hat der OVE die Betreuung des Sekretariats des internationalen Normungsgremiums IEC TC 94 „All-or-nothing electrical relays“ nach erfolgreichen Gesprächen mit der heimischen Industrie und dem Deutschen Komitee für Elektrotechnik (DKE) im VDE von Deutschland übernommen. Dipl.-Ing. Bernhard Spalt, Technischer Referent im OEK, löst als neuer Sekretär Guido von Trentini ab, der nach langen erfolgreichen Jahren in dieser Funktion in den Ruhestand tritt. Auch der Vorsitz des Gremiums wird in den nächsten Monaten von Sepp Antonitsch auf Christoph Oehler, beide Panasonic Deutschland, wechseln. Der OVE festigt durch die Übernahme des IEC-Sekretariats seine Position in der elektrotechnischen Normung auf internationaler Ebene und baut gleichzeitig sein Netzwerk weiter aus.

Internationale Normen zum Thema Schaltrelais
Das Komitee IEC TC 94 verfügt über 16 Participating Members und 15 Observers, darunter sind Vertreter der Mitgliedsländer Deutschland, Japan, USA, Schweiz, Ungarn, Spanien, Italien, Kanada, England und Österreich. Aufgabe von IEC TC 94 ist die Erstellung von internationalen Normen zum Thema Schaltrelais. Das Komitee wurde 1992 durch die Teilung des alten TC 41 „Electrical relays“ in die beiden Nachfolgegremien TC 94 „All-or-nothing electrical relays“ sowie TC 95 „Measuring relays and protection equipment“ gegründet.

Relais gehören zu den grundlegenden Elementen der Elektrotechnik. Bereits 1837 bauten Josef Henry und Samuel Morse mit dem „Schreibtelegraf“ (Morseapparat) das erste Gerät mit einem Relais. Mittlerweile finden Relais vielfältige Verwendung in Haushaltsgeräten, in der Automatisierungstechnik oder der Telekommunikation und erfüllen unter anderem allgemeine Schaltfunktionen, Potentialtrennung, Signalvervielfachung mit Leistungsverstärkung, das Verzögern, Formen und Wandeln von Signalen.

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26. Jänner 2011 OVE-GIT: Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik positioniert sich neu und bestellt neue Geschäftsführerin

Mag. Manuela Klier (Fotocredit: ONEYE/GOTTWALD/MEINRAD_www.oneye.at)

Die OVE-GIT – Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im Österreichischen Verband für Elektrotechnik positioniert sich neu in der österreichischen IKT-Szene und präsentiert gleichzeitig ihr Arbeitsprogramm für 2011/2012. Seit Jänner 2011 steht die GIT unter neuer Geschäftsführung: Mit Frau Mag. Manuela Klier gewinnt die GIT eine erfahrene Fachfrau mit umfangreicher Expertise aus der IKT-Branche.

Errungenschaften der Informations- und Kommunikationstechnik sind mittlerweile aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken; sie stellen grundlegende Technologien für unsere Gesellschaft dar. Daher stellt sich die GIT in ihrem neuen Arbeitsprogramm für 2011 und 2012 der Herausforderung, aktuelle Entwicklungen in der IKT aufzubereiten und somit einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und die österreichische Wirtschaft zu leisten. Dazu wird die GIT auf folgende Themenbereiche fokussieren: Ambient Assisted Living, Social Computing, Security im Cyberspace sowie die Konvergenz von Telekommunikations- und Energienetzen wie z. B. in Smart Grids.

Auch in der Arbeitsweise setzt die GIT neue Maßstäbe und zielt auf die vermehrte Nutzung der neuen Social Media. Um ihre Mitglieder noch effektiver zu unterstützen und die Kommunikation untereinander zu fördern, betreibt die GIT mit dem „Techbook“ (www.techbook.at) ein eigenes Web. 2.0-Tool, das auch allen IKT-Interessierten offensteht.

Mag. Manuela Klier übernimmt GIT-Geschäftsführung
Mit Mag. Manuela Klier wurde Anfang des Jahres eine ausgewiesene IKT-Expertin zur neuen Geschäftsführerin der OVE-GIT bestellt. Mag. Klier war nach Abschluss des Studiums der Handelswissenschaften lange Jahre in leitender Position bei Alcatel-Lucent im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und freut sich nun auf ihre neue Aufgabe in der GIT: „Gemeinsam mit dem Vorstand wird gerade intensiv an der Implementierung des Schwerpunktprogrammes 2011/2012 gearbeitet und somit die Neupositionierung der GIT mit Leben erfüllt. Die gute Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Wirtschaft, den Universitäten und Fachhochschulen ist dabei sehr wichtig und soll daher noch weiter ausgebaut werden. Unser Ziel ist es, die GIT zu einer starken Stimme in der IKT zu machen.“
Klier folgt Dipl.-Ing. Richard Valenta nach, der nach zehn erfolgreichen Jahren in dieser Funktion die GIT-Geschäftsführung zurückgelegt hat, um sich künftig verstärkt den nationalen und internationalen IKT-Agenden im Rahmen des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) zu widmen.

Über die OVE-GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik
Die GIT positioniert sich vor allem zu Fragestellungen aus Forschung, Lehre und industrieller Entwicklung und arbeitet dazu eng mit Universitäten und Fachhochschulen sowie führenden Unternehmen der Wirtschaft zusammen. Die GIT bildet somit eine Plattform für proaktive Diskussion und Bündelung von Wissen und Information, um die Trends der IKT rechtzeitig zu erkennen und positiv für unsere Gesellschaft zu gestalten. Neben dem inhaltlichen Fokus ist auch die IKT-Nachwuchsförderung ein wichtiges Anliegen der GIT und wird unter anderem durch die jährliche Auszeichnung von HTL-Projektarbeiten, Diplomarbeiten bzw. Dissertationen im Rahmen des GIT-Preises unterstützt.

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13. Jänner 2011 INVENT A CHIP/AT – Wettbewerb für Oberstufen-SchülerInnen. ACHTUNG – Fristverlängerung!

Noch immer werden kreative Köpfe und originelle Ideen für die Entwicklung einer mikroelektronischen Schaltung gesucht!
Die Abgabefrist für Fragebögen und Chip-Ideen wurde von 14. Jänner 2011 auf 28. Jänner 2011 verlängert!

Nähere Informationen finden Sie unter http: www.inventachip.at

Einsendung von Fragebögen und Chip-Ideen per E-Mail an: Invent-a-chip(at)ict.tuwien.ac.at

oder per Post an:
Technische Universität Wien
Institut für Computertechnik
Invent a Chip 2010/2011
Gußhausstraße 27-29/E384
1040 Wien

INVENT A CHIP/AT ist die Initiative von OVE, TU Wien, bmvit und weiteren Partnern nach Vorbild des in Deutschland seit einigen Jahren stattfindenden gleichnamigen Wettbewerbs von VDE und BMBF. Im Rahmen des Wettbewerbs können SchülerInnen Konzepte für einen eigenen Chip formulieren oder sogar ihren eigenen Chip entwerfen. Angesprochen sind SchülerInnen der Oberstufe (AHS, HTL).

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12. Jänner 2011 Neue OVE-Richtlinie R 5: Bedienen und Erhalten des ordnungsgemäßen Zustandes von elektrischen Anlagen durch Laien

Welcher Hausbesitzer, Wohnungseigentümer oder -mieter macht sich schon ernsthaft Gedanken, ob die heimische elektrische Anlage korrekt und sicher funktioniert – kommt der Strom ja ohnehin ganz selbstverständlich aus der Steckdose. Damit aber neben dem Alltäglichen der Sicherheitsgedanke nicht zu kurz kommt, hat der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik nun eine neue Richtlinie herausgegeben:

OVE-Richtlinie R 5 „Bedienen und Erhalten des ordnungsgemäßen Zustandes von elektrischen Anlagen durch Laien“.

Diese Richtlinie gilt für Anlagen mit Nennwechselspannungen bis 230/400 V – somit für alle konventionellen Installationen (Wohnungsinstallationen), die für den Gebrauch durch Laien installiert wurden, und bringt den Benutzern der elektrischen Anlagen den Sicherheitsaspekt und die gesetzlichen Grundlagen für den täglichen Betrieb näher. Unter anderem werden Verantwortlichkeiten, der ordnungsgemäße Zustand und auch die Zeiträume der wiederkehrenden Überprüfung der elektrischen Anlage behandelt.

Anschauliches Infoblatt für den Verteilerschrank
Um den wesentlichen Inhalt dieser neuen Richtlinie möglichst anschaulich darzustellen, wurde ein Infoblatt mit Sicherheitshinweisen erstellt, das am oder im Verteilerschrank angebracht werden sollte und auch die Möglichkeit zur Auflistung der Stromkreise bietet. Im Infoblatt wird unter anderem darauf hingewiesen, dass mindestens zweimal im Jahr die Prüftaste am FI-Schutzschalter zu betätigen ist, um das korrekte Auslösen zu testen. Auch ist mindestens alle zehn Jahre eine wiederkehrende Prüfung der elektrischen Anlage durch eine befugte Elektrofachkraft durchzuführen. Die Daten dieser Prüfungen werden im Infoblatt eingetragen und stehen somit deutlich sichtbar zur Verfügung.

Die Richtlinie R 5 wurde vom Technischen Subkomitee H 5 „Betrieb elektrischer Hochspannungsanlagen“ des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE in Zusammenarbeit mit der Landesinnung Wien der Elektro-, Gebäude-, Alarm- und Kommunikationstechniker sowie Vertretern aus dem Technischen Komitee E „Elektrische Niederspannungsanlagen“ des OEK erarbeitet.

Die OVE-Richtlinie R 5 und das selbstklebende Infoblatt sind beim OVE verkauf(at)ove.at und beim Kuratorium kuratorium(at)wkw.at für Elektrotechnik erhältlich bzw. können auch online über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop/ bestellt werden. Preis Richtlinie gedruckt: 23,- €, Preis selbstklebendes Infoblatt (jew. 20 Stück): 41,- €.

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2010

24. November 2010 OVE: Neue Plattform „Industrielle Informationsprozesse“ gegründet

Industrielle Informationsprozesse zielen darauf ab, die Wertschöpfungskette mittels industrieller Software und Kommunikation möglichst effizient zu gestalten, wie dies beispielsweise im Produktionsprozess längst üblich ist. Sowohl organisatorisch als auch informationstechnisch sind hier in den nächsten Jahren aufgrund kürzerer Innovationszyklen, zunehmender Produktvielfalt und hoch automatisierter Produktionsanlagen effizientere Wege der Zusammenarbeit erforderlich. Um Industrie und Forschung beim Vorantreiben industrieller Softwareentwicklung und innovativer Kommunikationstechnologien zu vernetzen, wurde im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik eine neue Plattform „Industrielle Informationsprozesse“ gegründet.

Diese neue Plattform, die im OVE innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) angesiedelt ist, soll dazu beitragen, die interdisziplinäre Sicht auf aktuelle Herausforderungen in den Bereichen Produktentwicklung, Produktionsprozessentwicklung und operative Produktionsplanung und -regelung sowohl in der Praxis als auch in der angewandten Forschung zu fördern. Häufig werden diese Bereiche isoliert und nicht als geschlossene Informationskreisläufe betrachtet, wodurch vorhandenes Optimierungspotential ungenutzt bleibt.

Technische Schwerpunkte
Gemeinsam mit Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen wurden folgende technische Schwerpunkte zur integrierten Betrachtung bereits definiert:
- Produktsimulation
- Prozesssimulation (Produktion, Logistik)
- Produktionsfeinplanung und -regelung
- Anlagenintegration
- Modelle, Stammdaten und Dokumente

Am 10. Dezember 2010 treffen die Expertinnen und Experten zu einem Gründungsworkshop zusammen. Danach soll die Plattform für Forschungsprojekte, Weiterbildung, aber auch Anforderungsanalyse und Strategieentwicklung offen stehen, auch sind weitere Workshops geplant. Für die Moderation und Leitung konnte mit Dr. Konrad Pfadenhauer, Concircle Management Consulting, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet gewonnen werden.

Interessenten aus den Bereichen Produktion, Produktentwicklung und IT innerhalb der Industrie sowie aus der Forschung können sich im OVE bei Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka k.stanka(at)ove.at anmelden.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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22. November 2010 OVE: Kürzung der Familienbeihilfe – Studierende der Ingenieurwissenschaften besonders betroffen

Dem OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist die Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses ein großes Anliegen. Bei Wegfall der Familienbeihilfe ab dem vollendeten 24. Lebensjahr sieht der Verband speziell Studierende der Ingenieurwissenschaften benachteiligt.

Zahlreiche freie Stellen in der Elektro- und Informationstechnik können schon heute in Österreich wegen des Mangels an qualifizierten Diplomingenieurinnen und -ingenieuren nicht besetzt werden. Laut einer aktuellen Studie der Industriellenvereinigung kämpfen 2010 bereits rund drei Viertel der Unternehmen mit Rekrutierungsproblemen im Bereich Technik/Produktion. Im Bereich Forschung und Entwicklung sind es knapp zwei Drittel. Diese Situation wird sich in den nächsten Jahren aufgrund von Pensionierungen weiter verschärfen. Doch gerade in Zeiten wirtschaftlicher Umbrüche werden hervorragende Absolventen im Bereich Technik und Naturwissenschaften benötigt. Bis 2013 wird für beide Bereiche ein weiter steigender Bedarf von etwa 60 % angegeben.

Angesichts dieser Situation sind die geplanten Einsparungen im Bereich der Familienbeihilfe insbesondere bei ingenieurwissenschaftlichen Studien kontraproduktiv: Ein Großteil der Studierenden im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich maturiert an einer Höheren Technischen Lehranstalt und leistet danach den Präsenz- bzw. Zivildienst ab, somit wird das Studium erst mit etwa 20 Jahren aufgenommen. Die Mindestdauer eines Bachelor- bzw. Masterstudiums der Elektrotechnik und Informationstechnik liegt bei sechs bzw. vier Semestern; die durchschnittliche Studiendauer liegt wesentlich höher – erste Erfahrungen beim Bachelor-Studium weisen eine durchschnittliche Dauer von sieben Semestern aus, beim Diplomstudium Elektrotechnik lag diese zuletzt bei 14 Semestern (Mindestdauer 10 Semester). Das Absolvieren des Studiums innerhalb der Zeit, in der Familienbeihilfe bezogen werden kann, ist also praktisch kaum möglich.

„Unsere Gesellschaft steht am Beginn des 21. Jahrhunderts vor großen Herausforderungen: zu Ende gehende fossile Ressourcen bei stetig steigendem Energiebedarf, Überalterung der Bevölkerung und eine zunehmende Verstädterung sind nur einige Problemstellungen, zu deren Bewältigung intelligente und innovative Technologien nötig sind. Dazu bedarf es best ausgebildeter Diplomingenieurinnen und -ingenieure. Die geplante Kürzung der Familienbeihilfe ist daher gerade für ingenieurwissenschaftliche Studien ein falsches Signal“, kommentiert VDir. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik, die geplanten Einsparungsmaßnahmen der Regierung.

Der OVE verfolgt das Ziel, den technisch-wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern sowie mehr Studierende zu einem einschlägigen Studium zu motivieren. Als Konsequenz der geplanten Einsparungen befürchtet der Verband jedoch einen Rückgang an Absolventinnen und Absolventen ingenieurwissenschaftlicher Studien. Der OVE regt daher an, die geplante Kürzung der Familienbeihilfe insbesondere bei ingenieurwissenschaftlichen Studien in Hinblick auf den Bedarf der Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes nochmals zu überdenken.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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6. Oktober 2010 Stromlos in die Zukunft? - Einladung zum Pressegespräch

Was können wir tun, damit wir auch morgen noch sicher mit Strom versorgt werden? Oder blicken wir einer stromlosen Zukunft entgegen? Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE stellt diese provokante Frage im Rahmen ihrer Fachtagung am 14. und 15. Oktober in Salzburg mit hochrangigen Vortragenden aus Energiewirtschaft, Industrie, Wissenschaft und Öffentlicher Hand.

Unser Stromverbrauch ist nach wie vor im Steigen – und Strom wird künftig als hochwertigste Form der Energie noch weiter an Bedeutung gewinnen! Um auch in Zukunft eine verlässliche Versorgung mit Strom für Industrie, Wirtschaft und private Haushalte sicherzustellen, sind Investitionen in die Infrastruktur – in Kraftwerke genauso wie in Netze – dringend nötig. Die Energieversorger sind zu diesen Investitionen bereit, doch stoßen sie dabei oft an Grenzen. Es gilt zumeist, den vorherrschenden Interessenskonflikten zu begegnen. So wird z. B. auf der einen Seite emissionsfreie Stromerzeugung in Hinblick auf die Klimaziele gefordert, auf der anderen Seite gibt es jedoch große Hemmnisse und langwierige Genehmigungsverfahren beim Ausbau der erforderlichen Infrastruktur. Eine Sensibilisierung von Politik und Gesellschaft ist also dringend notwendig.

Stromlos in die Zukunft?! – diskutieren Sie diese Frage im Rahmen eines Pressegesprächs mit folgenden Gesprächspartnern:

  • Ing. Mag. Michael Amerer, Vorstandsdirektor der VERBUND Hydro Power AG
  • Dipl.-Ing. Walter Auer, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE
  • Dipl.-Ing. Ingmar Höbarth, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds
  • Dipl.-Ing. Dr. Tahir Kapetanovic, Leiter der Abteilung Strom der E-Control GmbH
  • Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Vorstandsdirektor Siemens AG Österreich, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE)
  • Dipl.-Ing. Dr. Heinz Kaupa, Vorstandsdirektor VERBUND-Austrian Power Grid AG

Moderation: Ernst Brandstetter, Oesterreichs Energie

Ort: Konditorei Café Central, Herrengasse 17, 1010 Wien
Zeit: Mittwoch, 13. Oktober 2010, 9:30 Uhr

Wir ersuchen um Ihre Anmeldung bei Frau Gabriele Hellemann, Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Tel.: 0316/873-7916, Fax: 0316/873-7917, E-Mail: g.hellemann(at)ove.at

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12. Juli 2010 Invent a Chip – Wettbewerb für SchülerInnen

Als SchülerIn einen funktionsfähigen Mikrochip entwickeln? Was in Deutschland durch die Initiative „Invent a Chip“ bereits seit vielen Jahren erfolgreich umgesetzt wird, ist nun erstmals auch in Österreich möglich.

Das Institut für Computertechnik (ICT) der Technischen Universität Wien und die Gesellschaft für Mikroelektronische Systeme (GMS) im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik holen diesen Wettbewerb für SchülerInnen der Oberstufe heuer erstmals nach Österreich.

Mitmachen und gewinnen
Wie könnten Mikrochips unseren Alltag erleichtern? Kreative Projekte sind gefragt! Unter den Vorjahressiegern in Deutschland fanden sich unter anderem Lösungen für Mikrochips als Einschlafhilfe für Tinnitus-Patienten, Schutz vor Anbrennen des Essens, Optimierung von Akku-Ladezuständen oder die Messung elektrostatischer Felder.

SchülerInnen haben grundsätzlich zwei Möglichkeiten, am Wettbewerb teilzunehmen: indem sie einfach einen Fragebogen zum Thema Mikrochips am Beispiel Handy beantworten. „Die größere Herausforderung ist es jedoch, eine innovative Idee für einen Mikrochip zu ersinnen und diesen dann mit Unterstützung durch Experten zu entwickeln“, weiß Univ-Prof. Dr. Christoph Grimm, Leiter des Instituts für Computertechnik der TU Wien, das die Teilnehmer auch in speziellen Workshops betreut. Der Höhepunkt des Projektes: Die besten Entwürfe werden dank der Unterstützung durch den Chiphersteller austriamicrosystems als echter Siliziumchip produziert.

Die Aktion „Invent a Chip“ wird in Deutschland vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik e.V. sowie der Leibniz Universität Hannover bereits seit neun Jahren durchgeführt. Mit diesem Ideenwettbewerb soll bei SchülerInnnen das Interesse an Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften geweckt werden.
Teilnahmebedingungen und weitere Details zu „Invent a Chip Austria“ finden sich im Internet unter: http://www.invent-a-chip.at/. Die Abgabefrist für Fragebogen und Chip-Ideen ist der 30. Oktober 2010.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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8. Juli 2010 1. GIT Innovation Talk: Web 2.0 – Was bleibt nach dem Hype?

Das Produktivitätspotenzial von Social Software in Unternehmen stand im Zentrum der Diskussion beim 1. GIT Innovation Talk – der neuen Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik.

Web 2.0-Applikationen wie Facebook, Twitter oder Blogs haben längst den Status als unterhaltsamer Zeitvertreib für die junge Generation abgelegt. Mittlerweile nutzen zahlreiche Unternehmen soziale Netzwerke für Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation. Web 2.0 – Was bleibt nach dem Hype? – dieser Frage stellten sich hochkarätige Experten in einer Podiumsdiskussion Ende Juni im Wiener Hotel Courtyard by Marriot Messe Wien.

Web 2.0 – das „Mitmach-Web“
Das Online-Recruiting-Portal Monster setzt seit Beginn auf das „Mitmach-Web“, wie Mag. Barbara Wiesinger, Country Manager Monster Austria, betonte. Wichtig ist dabei für beide Partner – Anbieter wie Nachfrager – Seriosität und Authentizität zu wahren. Klaus Zerenko vom B2B-Kommunikationsdienstleister Reklamebüro Linz nutzt für seine Kunden seit Langem digitale soziale Netze. Dabei hat sich die Kommunikation als Geschäft mit all ihren Facetten nicht geändert, nur die Medien sind nun andere. Johannes Zeitelberger, Kommunikations- und IT-Consultant LKult, sieht in der breiten Anwendung von Web 2.0-Technologien eine neue Kulturtechnik, die jedoch von „digital natives“ und „digital immigrants“ höchst unterschiedlich angewandt wird. Mit dem Thema Web 2.0 für die Öffentliche Hand setzt sich Dr. Peter Parycek, Donau Universität Krems, auseinander und ortet derzeit einen Paradigmenwechsel, der bis zum „Beamten 2.0“ führen könnte.

IKT-Plattform Techbook
GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold, AIT Austrian Institute of Technology, der durch die mit zahlreichen Publikumsfragen äußerst angeregte Diskussion führte, zog folgendes Fazit: Web 2.0-Anwendungen sind kein Zukunftstrend mehr, sondern längst schon Realität! Die GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE ist mit ihrer neuen Web 2.0-Plattform Techbook (www.techbook.at) somit bestens positioniert.

Die Reihe GIT Innovation Talks richtet sich an Vertreter der IKT-Industrie und -Forschung sowie an die Öffentliche Hand. Weitere Veranstaltungen zu aktuellen Themen der Informations- und Kommunikationstechnik sind in Planung.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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30. Juni 2010 OVE schließt Kooperation mit der Lichttechnischen Gesellschaft

OVE und LTG besiegeln ihre Kooperation; vorne im Bild LTG-VVors. Ing. F. J. Müller und OVE-Präs. VDir. Dipl.-Ing. G. Kappacher (v.l.), stehend (v.l.) Ing. D. Nocker, Dipl.-Ing. Ch. Gabriel, Leiter Normung im OVE, OVE-Vizepräsident Dr. F. Hofbauer, Th. Henschl, OEK-Referent, OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. P. Reichel

Viele Aspekte der Lichttechnik sind eng mit elektrotechnischen Belangen verbunden. Von den physikalischen Grundlagen des elektrischen Lichts bis hin zur korrekten, normkonformen Installation von Beleuchtungssystemen erstreckt sich dabei der Themenbogen.

Vor diesem Hintergrund haben der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und die LTG Lichttechnische Gesellschaft Österreichs eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Damit wird die Koordinierung relevanter Themen in der Normung, in der Zertifizierung und im Ausbildungsbereich erleichtert und der Informationsaustausch für die Mitglieder und Gremienmitarbeiter der beiden Organisationen erheblich verbessert.

Im Rahmen der OVE-Generalversammlung erfolgte die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung durch OVE-Präsident VDir. Dipl.-Ing. Gunther Kappacher und LTG-Vorstandsvorsitzenden Ing. Franz-Josef Müller.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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8. Juni 2010 OVE vergibt höchste Auszeichnung an Prof. Dr. D. Dietrich

Träger der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille Prof. Dr. D. Dietrich (M.) mit OVE-Präsident VDir. Dipl.-Ing. G. Kappacher (li.) und Laudator Prof. Dr. G. Magerl

O. Univ.-Prof. Dr. Dietmar Dietrich wurde vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) mit der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Der OVE ehrt damit die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen Dietrichs sowie seine besonderen Verdienste um den Verband. Überreicht wurde die Medaille – die höchste Auszeichnung des OVE – im Rahmen der Generalversammlung am 19. Mai 2010 im Technischen Museum Wien.

Prof. Dr. Dietrich, langjähriger Vorstand des Instituts für Computertechnik der Technischen Universität Wien, leitete von 2002 bis 2008 als Vizepräsident die Geschicke des Verbandes. Dabei zeichnete er sich – ebenso wie bei seiner wissenschaftlichen Forschungstätigkeit – durch Dynamik, Durchhaltevermögen und unerschöpfliche Neugier aus, wie Laudator O. Univ.-Prof. Dr. Gottfried Magerl von der TU Wien den Geehrten charakterisierte. Prof. Dietrich initiierte und leitete das Feldbus-Kompetenzzentrum an der TU Wien, forschte an vernetzten Sensorsystemen in der Gebäudeautomation und betreibt unzählige Forschungsprojekte in Kooperation mit der Industrie. Sein aktueller Forschungsschwerpunkt liegt auf der Verknüpfung von Erkenntnissen der Psychoanalyse mit Modellen der Automatisierungstechnik. Damit soll ein bionischer Ansatz für die Entwicklung künstlicher Intelligenz geschaffen werden. Darüber hinaus ist Prof. Dietrich in nationalen und internationalen Normungsgremien engagiert.

OVEaward für Dipl.-Ing. Heinz Wanda
Einen weiteren Höhepunkt der Generalversammlung stellte die Überreichung des OVEaward an Dipl.-Ing. Heinz Wanda dar. Wanda war über 25 Jahre in diversen Gremien des OVE, besonders in der elektrotechnischen Normung, aktiv. In der Periode von 1996 bis 1999 bekleidete er als bisher einziger Österreicher das Amt des Präsidenten von CENELEC, der europäischen Normungsorganisation für Elektrotechnik.
Der OVEaward wurde 2008 ins Leben gerufen und wird für außergewöhnliches Engagement in den Gremien des Verbandes vergeben.

Innovation – Berufsbild des Ingenieurs – Nachhaltigkeit
OVE-Präsident Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Vorstandsdirektor der Siemens AG Österreich, präsentierte drei Schlüsselthemen, auf die sich der Verband entsprechend einer Branchenumfrage in den nächsten Jahren fokussieren wird: Innovation – Berufsbild des Ingenieurs – Nachhaltigkeit. Die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit demonstrierte Kappacher eindringlich: Ein heute in Österreich geborenes Kind hat eine statistische Lebenserwartung von 100 Jahren. Egal, ob die Erdöl-/Erdgasreserven noch für weitere 30, 40 oder mehr Jahre reichen, die nächste Generation wird den heutigen Lebensstandard nur bei nachhaltiger Nutzung von regenerativen Energien halten können. Dazu sind Innovationen und kreative Lösungen des Ingenieurs gefordert.

Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses
Der OVE zeichnet im Rahmen seiner Gesellschaften GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik, OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik sowie OGMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik jährlich hervorragende HTL-Projektarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen aus. Insgesamt wurden auch heuer wieder Preise in der Höhe von 20.000,- Euro ausgeschüttet. Prämiert wurden drei Dissertationen, fünf Diplomarbeiten sowie drei HTL-Projektarbeiten.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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27. Mai 2010 Energieeffiziente Kommunikationsnetze – Nachrichtentechnisches Kolloquium von OVE, TU Wien und FTW

Computer-, Netzwerk-, Nachrichten- und Informationstechniker aus Europa präsentierten ihre Forschungsinitiativen zur energieeffizienten Informations- und Kommunikationstechnik beim 6. Nachrichtentechnischen Kolloquium

Energieeffizienz wurde bislang als Gestaltungskriterium für Kommunikationsnetze kaum beachtet. Die Informations- und Kommunikationstechnik bietet jedoch durch optische Netzlösungen und neuartige, effiziente Netzstrukturen ein erhebliches Potential zur Energieeinsparung. Diesem brandaktuellen Thema widmete sich das jüngste Nachrichtentechnische Kolloquium am 18. Mai 2010 an der TU Wien.

Bereits zum sechsten Mal traten der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), die Technische Universität Wien und das Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW) gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen Vortragsreihe auf. Computer-, Netzwerk-, Nachrichten- und Informationstechniker aus Europa präsentierten in sechs Vorträgen ihre interdisziplinären Forschungsinitiativen an Universitäten, Forschungsinstituten und der Industrie zur Entwicklung von Lösungen für energieeffiziente Informations- und Kommunikationstechnik.

Energieverbrauch im Bereich der IKT senken
Der Bedarf der Informations- und Kommunikationstechnik an elektrischer Energie hat in Industriestaaten den beträchtlichen Anteil von 10 % am Gesamtstromverbrauch, mit jährlichen Steigerungsraten von 16 % bis 20 % erreicht. Dazu kommt die Forderung nach extrem hoher Verlässlichkeit bei der Energiebereitstellung. In Mobilnetzen steigt der Energieverbrauch deutlich schneller als in der Informations- und Kommunikationstechnik insgesamt. Bereits heute zählen Mobilfunknetzbetreiber zu den Hauptabnehmern elektrischer Energie. Insbesondere unter Kosten- und Klimaschutzaspekten wird es umso wichtiger, den Energieverbrauch im gesamten Lebenszyklus der Systeme und Komponenten zu reduzieren und die Energieeffizienz zu steigern.

In Mobilnetzen bestehen große Energieeinsparungspotentiale, etwa durch Ausnutzung der nicht gleichmäßig verteilten Kommunikationslast in mobilen Netzen. So könnten intermittierende Verbindungen energetisch optimiert werden, bei spezifizierbarer Latenz und Zuverlässigkeit. Bei mobilen elektronischen Geräten und kontaktlosen Smart Cards ist energieeffiziente Software ein neuer Schlüssel zu Energieeffizienz.

Im Festnetz werden in Europa in den nächsten zehn bis 15 Jahren weiterhin Analog- und ISDN-Telefone im Einsatz sein, wenngleich der Ersatz traditioneller Vermittlungssysteme durch IP-basierte Echtzeitsysteme mit Standard-PCs voll im Gang ist. Als nächste Schritte sind dabei Performancesteigerungen um den Faktor drei durch Virtualisierung und mit Multi Core Architectures sowie eine Reduktion des Energieverbrauchs um 65 % mit neuer Hardware zu sehen.

Im Access werden Teilnehmeranschlüsse durch passive optische Systeme sehr energieeffizient implementierbar, Schlagwort: Green DSL. Für heute im Feld befindliche Systeme wird eine Reduktion des Energieverbrauchs um 25 % möglich. Durch Einsatz von Next Generation Hardware und Signalprocessing ist eine Halbierung des Energieverbrauchs zukünftiger DSL-Systeme in Aussicht.

Intensive Diskussionen
Den Organisatoren ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, dank der Unterstützung durch Sponsoren die attraktive Veranstaltung kostenfrei für die insgesamt 120 Teilnehmer, die der Einladung in das Elektrotechnische Institutsgebäude der TU Wien folgten, anzubieten. Univ.-Prof. Dr. Lothar Fickert, Vorstand des Instituts für Elektrische Anlagen an der TU Graz, führte durch das Programm und moderierte die intensiv geführten Diskussionen.

Das nächste Nachrichtentechnische Kolloquium ist für das Frühjahr 2011 zum aktuellen Thema „Verkehrstelematik“ geplant.

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26. Mai 2010 femOVE - das Netzwerk der Elektrotechnikerinnen lädt zur Auftaktveranstaltung am 7. Juni 2010 an der TU Wien ein

Nach wie vor sind Frauen in technischen Berufen wesentlich weniger vertreten als Männer, oft fehlt es ihnen auch an entsprechenden Möglichkeiten, sich zu vernetzen.

Mit dem Ziel, Frauen in der Elektrotechnik und damit verwandten Berufsfeldern in Österreich zu unterstützen und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu schaffen, wurde die Plattform femOVE (www.ove.at/femove) vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik OVE ins Leben gerufen.

Am 7. Juni 2010 lädt der OVE zur Auftaktveranstaltung „Das Potenzial Elektrotechnikerinnen – die Chance für Wissenschaft und Wirtschaft“ dieser neuen Plattform ein! Auch Herren sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen!

Zeit:     7. Juni 2010, 11.00 Uhr – 13.00 Uhr
Ort:      Boecklsaal, TU Wien, Karlsplatz 13, 1040 Wien

Als Impulsreferentin konnte die Nachrichtentechnikerin FH-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Ulla Birnbacher, Trägerin des Hedy Lamarr-Preises, gewonnen werden. Durch das Programm führt Marie-Theres Euler-Rolle, die auch die abschließende Podiumsdiskussion moderieren wird.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um Anmeldung unter http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=1180 wird gebeten!

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2009

14. Dezember 2009 OVEyoungEngineers – Netzwerk für junge IngenieurInnen im OVE gegründet

Dekan Univ.-Prof. Dr. Heinz Stigler, OVEyoungEngineers Dipl.-Ing. Jürgen Fabian und Dipl.-Ing. Katrin Friedl, OVE-Präsident VDir. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, OVEyoungEngineer Dipl.-Ing. Denis Imamovic, OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel und Vizerektor O. Univ.-Prof. Dr. H. Michael Muhr (v.l.n.r.)

Junge Ingenieurinnen und Ingenieure bei ihrem Einstieg ins Berufsleben zu unterstützen und ihnen den fachlichen Austausch untereinander bzw. mit Vertretern der Branche zu ermöglichen – das ist das Ziel der neuen Plattform OVEyoungEngineers.

Im Rahmen einer bestens besuchten Veranstaltung am 30. November 2009 an der Technischen Universität Graz feierte der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) den Auftakt seines neuen Netzwerks für Absolventinnen und Absolventen eines technischen Studiums. Mehr als hundert Teilnehmer – hochrangige Vertreter aus Unternehmen, Universitätsprofessoren, kurz vor ihrem Abschluss stehende Studierende sowie „young Engineers“ – nutzten die Gelegenheit zum informellen Informations- und Gedankenaustausch.

Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Den Höhepunkt des Abends bildete ein Vortrag von Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Mitglied des Vorstands der Siemens AG Österreich und Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik, zum hoch aktuellen Thema »Energie und Umwelt, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts«.

Elektromobilität, Energieeffizienz, Klimaziele, zunehmende Verstädterung, Sicherstellung der Energieversorgung sind – in Schlagworten – nur einige der zahlreichen Herausforderungen, die auf die junge Generation an ElektrotechnikerInnen zukommen. Daraus ergeben sich vielfältige Berufschancen und hervorragende Karrieremöglichkeiten. „Unsere Ingenieurinnen und Ingenieure haben die moralische Verpflichtung, mit innovativen Technologien die Probleme der Zukunft zu lösen“, betonte Dipl.-Ing. Kappacher und ergänzte: „Dazu ist Ingenieurskunst, verbunden mit Kreativität und exzellenter Ausbildung, gefragt“.

OVEyoungEngineers profitieren von zahlreichen Vorteilen
Als Vetreterin der OVEyoungEngineers präsentierte Dipl.-Ing. Katrin Friedl Ziele, Mitgliedsvorteile und geplante Aktivitäten der OVEyoungEngineers: In speziellen Karriereseminaren holen sich die jungen DiplomingenieurInnen praktische Tipps für einen erfolgreichen Karrierestart, in Veranstaltungen im exklusiven Kreis tauschen sie sich mit hochrangigen Vertretern der Branche aus. Darüber hinaus profitieren OVEyoungEngineers von allen Mitgliedsvorteilen im OVE.

Die gelungene Abendveranstaltung klang mit intensiven Gesprächen und dem Knüpfen neuer Kontakte aus, umrahmt von stimmungsvoller Live-Musik und einem köstlichen Schmankerl-Buffet.

Für das Sommersemester 2010 ist eine Folgeveranstaltung an der Technischen Universität Wien geplant.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Mag. Jutta Ritsch
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1. Dezember 2009 GIT-Gabelfrühstück – Quantentechnologie: Vom Phänomen zum Industriestandard

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dr. A. Zeilinger (Universität Wien, IQOQ), J. Zeitelberger (LKULT), Dipl.-Ing. H. Leopold (AIT, Safety & Security Department), Dr. H. Hubmer (Siemens AG Österreich)

Quantentechnologie: Vom Phänomen zum Industriestandard

Was ist zu tun, um von einer kreativen Idee zu einem marktfähigen Produkt zu kommen? Wodurch zeichnet sich ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort aus? Am Beispiel der Quantentechnologie: Wo steht die momentane Entwicklung, und ist Wien auf dem Weg zur Welthauptstadt der Quantenforschung?

Diese spannenden Fragen diskutierten 80 Vertreter aus Wirtschaft und Industrie am 17. November 2009 im AIT Austrian Institute of Technology in Wien mit hochkarätigen Repräsentanten aus Wissenschaft und Forschung.

O. Univ.-Prof. Dr. DDr. h.c. Anton Zeilinger, Universität Wien, Institut für Quantenoptik, Quantennanophysik und Quanteninformation, Dr. Heinz Hubmer, Leiter der Forschungsabteilung bei Corporate Technology der Siemens AG Österreich, und Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Leiter des Safety & Security Departments des AIT Austrian Institute of Technology sowie Präsident der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE (OVE-GIT), erörterten gemeinsam das Marktpotential von quantenphysikalisch basierten Technologien sowie Ansätze für einen nachhaltig wirtschaftlichen Erfolg im globalen Wettbewerb für Unternehmen am Standort Österreich.

Kooperation zwischen Forschung und Industrie
Wie Helmut Leopold meinte, wäre die Quantenkryptografie prädestiniert für eine völlig abhörsichere Datenübertragung, wobei Wiener Wissenschafter/innen in den vergangenen Jahren einige Bahn brechende Erfolge erzielen konnte und so Wien als weltweit führendes Kompetenzzentrum gilt. Aufbauend auf der weltweit erfolgreichen Grundlagenforschung von Anton Zeilinger setzte sich das AIT Austrian Institute of Technology die Vermarktung dieser Ergebnisse als strategisches Ziel. Das AIT sieht sich dabei als Vermittler zwischen Universität Wien und Wirtschaft – im konkreten Projekt der Fa. Siemens AG Österreich – mit dem Ziel, aufbauend auf den Ergebnissen der Grundlagenforschung vermarktbare und industriell herstellbare Produkte zu entwickeln.

Die Runde war sich einig: Die Industrie forscht dort, wo die Rahmenbedingungen stimmen, das heißt, so Heinz Hubmer: „Es braucht einen attraktiven Absatzmarkt, ein gutes F&E-Fördersystem und vor allem kluge Köpfe in universitären sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit internationaler Reputation. Den außeruniversitären Einrichtungen, wie dem AIT, kommt dabei die wichtige Rolle eines Mittlers zwischen Grundlagen- und applikationsorientierter Forschung zu.“ Und natürlich bedarf es erfolgreicher Unternehmen, die diese Erkenntnisse aus Forschung und Entwicklung aufgreifen und auf dem Weg in die Kommerzialisierung vorantreiben.

Fazit der Diskussion: Wien als Welthauptstadt der Quantenforschung zu etablieren, ist ein realistisches Ziel, sofern Forschungsinstitutionen und Unternehmen in Österreich gemeinsam an einem Strang ziehen, also die so oft zitierte Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gut funktioniert. „Wenn die richtigen Akteure erfolgreich zusammenarbeiten, haben wir die Möglichkeit, Wien und Österreich an vorderster Front zu positionieren. Ich halte das für eine besonders wichtige Zielsetzung unserer Anstrengungen“, schloss Helmut Leopold.
Das GIT-Gabelfrühstück ist eine Veranstaltungsreihe der Österreichischen Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) im OVE gemeinsam mit dem AIT, und bietet den Teilnehmern mehrmals im Jahr Gelegenheit, sich mit hochkarätigen Experten zu aktuellen Themen der Branche auszutauschen. Zentrales Augenmerk liegt dabei auf der laufenden Einbindung von Industrieunternehmen, um einen aktuellen wirtschaftlichen Fokus in den Forschungsarbeiten – auch in Hinsicht auf zukünftige mögliche Anwendungsfelder und Applikationen – sicherzustellen.

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26. November 2009 OVE-Normentag: Die Bedeutung der elektrotechnischen Normung

CENELEC Past-Präsident Dipl.-Kfm. D. Harting präsentierte das erfolgreiche europäische Normungsmodell

Normung trägt wesentlich zur Sicherheit und Funktionalität – und damit zu gesteigerter Lebensqualität – bei. Darüber hinaus bietet Normung Wirtschaft und Wissenschaft einen hohen strategischen Nutzen und erleichtert den globalen Marktzugang.

Die Bedeutung der elektrotechnischen Normung für aktuelle und zukünftige Technologien stand im Mittelpunkt des OVE-Normentages 2009, der am 13. November im Technischen Museum in Wien stattfand. Zahlreiche Expertinnen und Experten, die in der Normung mitarbeiten, hatten dabei auch Gelegenheit zu Informationsaustausch und Kommunikation mit anderen Fachleuten sowie den Mitarbeitern des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE.

Hochrangige internationale Vertreter
Der OVE konnte am Normentag hochrangige internationale Vertreter begrüßen: CENELEC Past-Präsident Dipl.-Kfm. Dietmar Harting, Präsident des Deutschen Instituts für Normung (DIN) und Vorsitzender des Deutschen Komitees für Elektrotechnik (DKE) im DIN und VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) präsentierte das erfolgreiche europäische Normungsmodell, das durch eine enge Verbindung zu den gesetzgebenden Stellen und die maßgebliche Beteiligung von Industrie und Wissenschaft gekennzeichnet ist und internationale Bedeutung genießt. Auch die österreichische Normung spiele, vor allem bei der Integration neuer EU-Länder, eine bedeutende Rolle, stellte Harting fest. Er schilderte in seinem Vortrag zudem eindrucksvoll die drohende Kompetenzverlagerung durch den wachsenden Einfluss der kommenden Wirtschaftsgroßmächte Brasilien, Russland, Indien und China.

Mag. Renate Weissenhorn, Leiterin der DG ENTR/I3 Normung der Europäischen Kommission, betonte in ihrem Vortrag die Notwendigkeit, die weitreichende Bedeutung der Normung noch besser zu kommunizieren und ihre Funktion als Technologietransfer- und wettbewerbspolitisches Instrument hervorzuheben. Weiters warb Weissenhorn für eine intensivere Zusammenarbeit mit der Wissenschaft und Forschung, um durch frühzeitige Einbindung der Normung Innovationen zu fördern.

Im Rahmen des Normentages wurden mit Dipl.-Ing. Michael Altenhuber, Dipl.-Ing. Alexander Kriz, Dr. Gerhard Nentwich und Ing. Peter Skala verdiente Normungsexperten für ihren außergewöhnlichen Einsatz in der internationalen elektrotechnische Normung mit dem IEC 1906 Award ausgezeichnet.

Normungsstrategie 2010
Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählte die Präsentation der „Normungsstrategie 2010“ durch Dipl.-Ing. Christian Gabriel, den Leiter des OEK im OVE. Vertreter aller Interessenpartner hatten im Rahmen einer Arbeitsgruppe strategische Ziele wie die erfolgreiche Mitgestaltung der Normung durch alle interessierten Kreise, einen einfachen, schnellen und kosteneffizienten Zugang zu Normen und relevanten Informationen, die Eigenständigkeit sowie eine bessere Sichtbarkeit der elektrotechnischen Normung erarbeitet.

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22. Oktober 2009 Der OVE präsentierte sich auf der YO!tech in Graz

Die Experimente am youngOVE-Stand zogen zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler an

Schüler und im Besonderen Schülerinnen für die Wahl eines technisch-naturwissenschaftlichen Studiums zu begeistern und die vielfältigen Karrierechancen in diesem Berufsfeld aufzuzeigen, ist eines der Ziele des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE). Der OVE beteiligte sich daher aktiv an der YO!tech – der Informationsveranstaltung über technische Ausbildungen in Österreich, die am 22. Oktober erstmals in Graz stattfand.

Über 800 Schülerinnen und Schüler lauschten den interessanten Vorträgen und experimentierten an den Informationsständen, die einen praktischen und spielerischen Zugang zur Technik vermitteln sollten.

Der OVE war bei der YO!tech sogar dreifach vertreten: In einer spannenden Präsentation gab Univ.-Prof. Dr. Margrit Gelautz Einblick in ihr aktuelles Forschungsgebiet. Unter dem Titel „Von flachen Bildern zu 3D Video/TV“ stellte sie neue Technologien vor, die künftig dreidimensionales Sehen ohne den Einsatz von den aus den 3D-Kinos bekannten Stereobrillen ermöglichen. Prof. Gelautz, die Initiatorin des Technikerinnen-Netzwerks femOVE, zeigte den jungen Zuhörerinnen und Zuhörern gleichzeitig, in welch vielfältigen Gebieten erfolgreiche Technikerinnen tätig sind.

Ausgezeichnete Berufschancen für Ingenieurinnen und Ingenieure
OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel betonte im Rahmen der Podiumsdiskussion die Bedeutung einer fachlich fundierten Ausbildung im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. „Technik begleitet unseren Alltag und steigert unseren Komfort. Doch genügt es nicht, Technik nur anzuwenden. Zur Erhaltung unseres Lebensstandards braucht es auch ausgezeichnete Ingenieurinnen und Ingenieure, die Technik verstehen und innovative Produkte entwickeln. Damit ergeben sich interessante und vielfältige Berufschancen für Absolventinnen und Absolventen eines einschlägigen Studiums.“

Vertreter des Studierendennetzwerks youngOVE informierten die interessierten SchülerInnen aus erster Hand über das Elektrotechnik-Studium und alles, was so dazu gehört. Am youngOVE-Infostand hatten die Schüler auch Gelegenheit, selbst Hand anzulegen: Beim Bauen einer elektrischen Schaltung oder dem geschickten Manövrieren von Fußballrobotern ging es heiß her. Dabei zeigte sich bereits das eine oder andere Talent, der/die vielleicht in ein paar Jahren ein Elektrotechnik-Studium wählen wird. Bei einem Schätzspiel gab es schließlich auch noch drei vom OVE gestiftete Ipod shuffle zu gewinnen.

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20. Oktober 2009 Kooperative Telekommunikation – Nachrichtentechnisches Kolloquium von OVE, TU Wien und FTW

Dr. Helmut Malleck (Organisator), Dipl.-Ing. Peter Reichel (OVE), Univ.-Prof. Dr. Gernot Kubin (TU Graz), Univ.-Prof. Dr. Christoph Mecklenbräuker (TU Wien), Ass.-Prof. Stavros Toumpis, Ph.D. (Athens Univ.), Prof. Dr. Andreas Molisch (Univ. of Southern California), Prof. Dr. Burkhard Stiller (Uni Zürich), Prof. Dr. Hans-Peter Schwefel (FTW und Aalborg Univ.) (v.l.)

Unterschiedliche Elemente eines Telekommunikationsnetzes und diverse Endgeräte arbeiten zusammen. Das Ziel dabei: mehr Effizienz, mehr „Intelligenz“ und Dezentralisierung in den Netzen. So lautet die vereinfachte Definition von kooperativer Telekommunikation. Diesem brandaktuellen Thema widmete sich das jüngste Nachrichtentechnische Kolloquium vergangener Woche an der TU Wien.

Bereits zum fünften Mal traten der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), die Technische Universität Wien und das Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW) gemeinsam als Veranstalter dieser hochkarätigen Vortragsreihe auf. In diesem Jahr stand das Nachrichtentechnische Kolloquium im Zeichen des 10-Jahres-Jubiläums des FTW. Ihre Verbundenheit zu dieser Forschungseinrichtung zeigten auch die hochkarätigen Referenten, allesamt ehemalige Mitarbeiter des FTW, die mittlerweile in den USA, der Schweiz und an österreichischen Universitäten forschen und lehren. Sie berichteten über neueste Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der kooperativen Telekommunikation, das eine Brücke zwischen Informationstechnik und Informatik darstellt.

Der Status quo von kooperativer Telekommunikation lässt sich demnach folgendermaßen knapp umreißen: Die Hierarchien in Telekommunikationsnetzen werden zunehmend flacher und ermöglichen neuartige Anwendungen mit verteilter Intelligenz jenseits des klassischen Client/Server-Konzepts. Sensornetze können hier als Pioniere der kooperativen Telekommunikation gesehen werden und damit Wegbereiter verteilter Architekturen in weiteren Anwendungen sein. Auch Internetdienste folgen diesem generellen Trend, Dienste, die direkt von den Endknoten angeboten werden, ersetzen dabei herkömmliche zentralisierte Architekturen.

Den Organisatoren ist es auch in diesem Jahr wieder gelungen, dank der Unterstützung durch Sponsoren die attraktive Veranstaltung kostenfrei für die insgesamt 140 Teilnehmer, die der Einladung in das Elektrotechnische Institutsgebäude der TU Wien folgten, anzubieten. Dr. Peter Schwefel, Wissenschaftlicher Direktor des FTW, führte durch das Programm und moderierte die intensiv geführten Diskussionen.

Das nächste Nachrichtentechnische Kolloquium ist bereits für Frühjahr 2010 zum aktuellen Thema „Green IKT“ geplant.

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18. September 2009 ECOC – der wichtigste europäische Kongress für Optische Technologien führt über 1000 Experten nach Wien

Mehr als 1000 Experten treffen sich zum wichtigsten europäischen Kongress für Optische Technologien, der 35th European Conference on Optical Communication (ECOC), vom 20. bis 24. September 2009 im Austria Center Vienna in Wien. Mit über 5.000 Besuchern rechnen die Veranstalter bei der begleitenden Messe, an der 300 Aussteller aus über 40 Nationen vertreten sind.

Organisiert wird diese hochkarätige Fachveranstaltung, die erstmals in Wien stattfindet, von der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (ITG) gemeinsam mit der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE (GIT). In über 400 Fachbeiträgen, Symposien und Workshops diskutieren Experten aus Wissenschaft und Industrie den aktuellen Stand der optischen Technologie als Teil zukünftiger Telekommunikationsnetzwerke. Zentrale Themen des Kongresses sind Werkstoffe, Bauteile und Systeme für photonische Netzwerke.

Dipl.-Ing. Walter Goldenits, CTO des Hauptsponsors Telekom Austria TA AG und General Chair der ECOC 2009: „Die ECOC ist die führende Plattform zur Präsentation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und Innovationen im Bereich der optischen Kommunikation. Für Telekom Austria bietet sich hier die ideale Möglichkeit, das gerade beginnende größte Technologieprojekt für Österreich, die Errichtung der modernsten NGN-Hightech-Infrastruktur, auch im internationalen Umfeld – zu präsentieren.

Als weiterer Hauptsponsor konnte der Telekom-Dienstleister Alcatel-Lucent, eines der führenden Unternehmen im Bereich der optischen Kommunikation, gewonnen werden.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Grallert, Geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts: „Wir beobachten derzeit wie sich photonische TK-Technologien neue Anwendungsbereiche erobern! Von optischen Weitverkehrsnetzen über Zugangs- und Inhouse-Netze mit großer Bandbreite bis hin zur Unterstützung des wachsenden Mobilfunks. Ohne den System-Blick, den wir hier auf der ECOC haben, wären die Herausforderungen nicht zu lösen.“

Weitere Informationen zur ECOC finden Sie unter: http://www.ecoc2009.at/.

Über den VDE
Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) ist mit 35.000 Mitgliedern, davon 1.300 Unternehmen, und 800 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung der Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Das VDE-Zeichen, das 60 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation.

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10. Juli 2009 eHealth in Österreich – Innovationsführerschaft oder Bummelzug?

Hochkarätiges Podium zum Thema eHealth in Österreich: Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Günter Schreier, MSc., Leiter des Bereiches eHealth im AIT Austrian Institute of Technology, Mag. Gabriele Sprengseis, MSc., Leiterin des Forschungsinstitutes des Roten Kreuzes, Dr. Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungen, Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Head of Department Safety & Security im AIT und Präsident der OVE-GIT, Mag. Walter Marschitz, Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Hilfswerks (v.l.)

OVE-GIT lud zum 12. Gabelfrühstück

Sind wir in Österreich in der Lage, im Bereich eHealth eine Rolle als Innovationsführer einzunehmen, um dadurch einerseits das modernste Gesundheitssystem Europas zu gestalten und andererseits einer österreichischen Hochtechnologieindustrie wichtige Wachstumsimpulse zu geben?

Diese Frage diskutierten hochrangige Vertreter des österreichischen Gesundheitswesens im Rahmen des 12. Gabelfrühstücks der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE-GIT).

Dr. Hans Jörg Schelling, Vorsitzender des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungen, nannte als eine der großen Herausforderungen für die Gesellschaften in den industrialisierten Staaten die Sicherstellung des hohen Standards der medizinischen Versorgung. Er appellierte an die herstellende IKT-Industrie, Technologien und Lösungen zur Verfügung zu stellen, welche einen echten Mehrwert für die Bedarfsträger (Patient, Arzt oder Versorgungseinrichtungen) generieren und gleichzeitig die Komplexität des österreichischen Gesundheitssystems berücksichtigen.

Krankenversorgung – Pflege – Vorsorge
Einen ähnlich hohen Stellenwert wie in der Krankenversorgung werden eHealth-Anwendungen künftig in der Pflege und Altenbetreuung einnehmen, ortete Mag. Walter Marschitz, Bundesgeschäftsführer des Österreichischen Hilfswerks, großen Bedarf an innovativen technischen Lösungen.
Wenn Innovationen darüber hinaus in der Gesundheitsvorsorge unterstützend wirken und beispielsweise soziale Prozesse verbessern, hat Österreich es geschafft, die Technik in den Dienst der Menschheit zu stellen und spart in weiterer Folge Ausgaben für die Krankenversorgung, ergänzte Mag. Gabriele Sprengseis, MSc., Leiterin des Forschungsinstitutes des Roten Kreuzes.

Alle Vertreter am Podium betonten einhellig, dass bei der Weiterentwicklung von eHealth-Anwendungen nur ein gemeinsames Vorgehen aller Stakeholder – Ärzte, Patienten, Gesundheits- und Forschungseinrichtungen, Finanzierer, Hersteller etc. – den gewünschten Erfolg bringen kann.

Enormes Potenzial für die IKT-Branche
Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Leiter des Safety & Security Departments im AIT Austrian Institute of Technology (vormals ARC) und Präsident der OVE-GIT, führte pointiert durch die Diskussion. Resümierend ging Leopold auf die Motivation der OVE-GIT ein, sich des Themas eHealth anzunehmen: „Der Einsatz von neuen Technologien im Bereich eHealth ist einerseits für den Wirtschaftsstandort Österreich enorm wichtig, andererseits schaffen eHealth-Technologien überhaupt erst die Basis, um die Herausforderungen des zukünftigen Gesundheitssystems zu bewältigen.“ Die OVE-GIT wird als Plattform, die Wissenschaft und Wirtschaft zusammenführt, dieses Thema weiter proaktiv verfolgen.

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22. Juni 2009 Neue Fachgesellschaft für Mikroelektronik im OVE gegründet

Univ.-Prof. Dr. Christoph Grimm, Präsident der neu gegründeten Gesellschaft für mikroelektronische Systeme im OVE

Die Mikroelektronik ist eine bedeutende Schlüsseltechnologie – sie bildet die Grundlage für neue, innovative Produkte in vielen anderen Bereichen. In der momentanen wirtschaftlichen Krise droht die Mikroelektronik Österreichs aus dem Blickfeld und  unter die Räder zu geraten. Die neu gegründete Gesellschaft für mikroelektronische Systeme im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE-GMS) hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Aufmerksamkeit auf diese Schlüsseltechnologie zu lenken.

Mikroelektronische Systeme verbergen sich z. B. in Mobiltelefonen, in der Unterhaltungselektronik, im Airbag von Autos oder auch in der komplexen Maschinensteuerung und leisten einen wesentlichen Beitrag zu mehr Komfort und Sicherheit.

Die beiden wesentlichen Elemente der Mikro- und Nanoelektronik – Miniaturisierung und Integrierung in übergeordnete Systeme – führen dazu, dass diese elektronischen Schaltungen im Alltag nicht sichtbar sind und deshalb in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle spielen. „Obwohl grundlegender und innovativer Bestandteil einer Vielzahl österreichischer Industrieprodukte, z. B. in den Gebieten Telekommunikation, Automotive und Automatisierungstechnik, ist die Mikroelektronik in jüngster Zeit aus dem Blickfeld geraten“, schildert Univ.-Prof. Dr. Christoph Grimm, Vorstand des Instituts für Computertechnik der TU Wien und Präsident der Gesellschaft für mikroelektronische Systeme im OVE, die aktuelle Situation. „Die Mikroelektronik wird in einigen Ländern staatlich sehr stark gefördert, auch Österreich sollte diesen Beispielen folgen und der eigenen Mikroelektronik gerade jetzt besondere Aufmerksamkeit widmen“, fordert Grimm die Regierung auf, mehr öffentliche Mittel für Forschung und Lehre in diesem Bereich zur Verfügung zu stellen.

Ziele und Aktivitäten
Die Gesellschaft für mikroelektronische Systeme setzt sich als österreichweite Branchenplattform auf dem Gebiet der Mikroelektronik und mikroelektronischen Systeme für eine verstärkte Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein. Weitere Ziele sind die Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der fachliche Austausch der in diesem Bereich tätigen Experten. Unter wesentlicher Mitwirkung der GMS findet im Frühjahr 2010 die Fachtagung Mikroelektronik in Wien statt.

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9. Juni 2009 Einladung zur Buchpräsentation: Handbuch zum Elektrizitätsrecht – Liberalisierung oder Regulierung?

Handbuch zum Elektrizitätsrecht – Liberalisierung oder Regulierung? Autoren: Prof. Dr. H. Peter Draxler, Dr. Clemens Regehr

Am Montag, den 15. Juni 2009 um 17.00 Uhr
im Palais Eschenbach
Eschenbachgasse 11, 1010 Wien

Im Zuge der Elektrizitäts-Binnenmarktrichtlinie hat der Gesetzgeber versucht, die Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Wettbewerb in der liberalisierten Elektrizitätswirtschaft zu schaffen. Die Regulierungsbehörden und das Kartellamt sollten dafür Sorge tragen, dass der Wettbewerb dann auch ein fairer bleibt. Jüngst traten wieder schwere Verdächtigungen vom Bundeskartellamt in Deutschland auf, wonach die vier großen Energieversorger EON, RWE, Vattenfall Europe und EnBW sich in Geheimzirkeln abgesprochen und die Strompreise manipuliert hätten.

Diskutieren Sie mit den Autoren und hochkarätigen österreichischen Experten über aktuelle Entwicklungen am Energiesektor seit der Liberalisierung und den damit verknüpften Auswirkungen auf das Elektrizitätsrecht.

Programm:

Begrüßung:
Margarete Kriz-Zwittkovits
Präsidentin des Österreichischen Gewerbevereines

Einleitende Worte:
Hon.-Prof. Dr. Norbert Gugerbauer
Geschäftsführer Verlag Österreich

Impulsreferate:
O. Univ.-Prof. Dr. Bernhard Raschauer
Leiter Abteilung Öffentliches Wirtschaftsrecht, Universität Wien

Dr. Johannes Mayer
Leiter Abteilung Volkswirtschaft der E-Control GmbH

Worte der Autoren zum Inhalt des Werkes:
Prof. Dr. H. Peter Draxler
Dr. Clemens Regehr

Podiumsdiskussion
Moderation: Mag. (FH) Stephan Blahut
Generalsekretär des Österreichischen Gewerbevereins

U.A.w.g.

Handbuch zum Elektrizitätsrecht
Liberalisierung oder Regulierung?

Das Praxishandbuch zum Elektrizitätsrecht beleuchtet sämtliche rechtliche Rahmenbedingungen in der Elektrizitätswirtschaft und dient dem Praktiker als Vademecum bei den rechtlichen und technischen Verfahrensabläufen. Dabei wird schwerpunktweise der europarechtliche Hintergrund mit den wettbewerbsrechtlichen und kartellrechtlichen Vorgaben im Binnenmarkt ausführlich analysiert. Zum besseren Verständnis der relevanten Gesetze – auch für den Nichtjuristen – verschafft dieses Werk einen Überblick über die gesamte Elektrizitätswirtschaft, angefangen von der Stromerzeugung, über den Netzbetrieb, bis hin zur Stromlieferung an den Endkunden. Das Werk richtet sein Augenmerk vorwiegend auf die Probleme der europaweit liberalisierten und national regulierten Stromwirtschaft. Es enthält eine komprimierte Beschreibung des österreichweiten Elektrizitätsrechtes (ElWOG 2000 idF BGBl I Nr 106/2006) und des neuen Ökostromgesetzes (Ökostromgesetz idF BGBl I Nr. 114/2008) sowie der Verordnung über die Einspeisetarife für Erzeuger, die ihren Strom auf Basis von erneuerbaren Energieträgern gewinnen.

Autoren:
Prof. Dr. H. Peter Draxler ist Rechtsanwalt und Senior-Partner von Draxler & Partner, Rechtsanwälte, spezialisiert auf Energie- und Wasserrecht.

Dr. Clemens Regehr ist eingetragener Rechtsanwalt (München) und Corporate Finance Advisor bei CD Invest Consult GmbH.

Draxler, H. Peter, Regehr, Clemens
Handbuch zum Elektrizitätsrecht. Liberalisierung oder Regulierung?
2. Auflage
596 Seiten, broschiert
€ 82,-
ISBN: 9783704652768

von (für Rückfragen):

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5. Juni 2009 Normungsabteilung des OVE erfolgreich nach ISO 9001 zertifiziert

Ing. Walter Hauer, OEK-Qualitätsmanager, Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär, Dipl.-Ing. Christian Gabriel, OEK-Geschäftsführer (v.l.)

Das Österreichische Elektrotechnische Komitee OEK – die Normungsabteilung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik OVE – ist seit Ende Mai nach ISO 9001 zertifiziert. Nach eingehender Vorbereitung und durch hohes Engagement der OEK-Mitarbeiter konnte das Audit mit einem hervorragenden Ergebnis abgeschlossen werden.

Normung und Standardisierung im nationalen, europäischen und internationalen Umfeld basieren auf sehr komplexen Prozessen, die eine umfassende Expertise der Mitarbeiter und hochqualifizierte Dienstleistungen des OEK erfordern. Klar strukturierte Arbeitsabläufe und laufende Verbesserungsmaßnahmen gewährleisten dabei den effizienten Einsatz der Ressourcen.

Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems
Mit der Implementierung des prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001:2008 wird der schon seit jeher praktizierte Qualitätsgedanke des OEK dokumentiert und einer kontinuierlichen Überprüfung unterzogen. Die ständige Verbesserung der Arbeitsabläufe und Dienstleistungen ist ein wesentlicher Schritt des OEK zur Erreichung seiner Ziele als national und international anerkannt starker Partner im Bereich der elektrotechnischen Normung.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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12. Mai 2009 OVE vergibt Goldene Stefan-Ehrenmedaille an Prof. Dr. M. Muhr

O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Muhr (r.) zählt seit 7. Mai 2009 zum Kreis der Goldenen Stefan-Ehrenmedaillen-Träger des OVE

TU Graz-Vizerektor mit der höchsten Auszeichnung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik geehrt

Die Goldene Stefan-Ehrenmedaille ist die höchste Auszeichnung, die der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) für herausragende wissenschaftliche Leistungen sowie besondere Verdienste um den Verband vergibt. Im Rahmen der feierlichen OVE-Generalversammlung am 7. Mai 2009 im Technischen Museum Wien wurde O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Muhr diese Ehrung zuteil.

Von Studierendenförderung bis zur elektrotechnischen Normung
Rektor O. Univ.-Prof. Dr. H. Sünkel hob in seiner Laudatio die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen hervor und betonte auch Prof. Muhrs besonderes Engagement als Senatsvorsitzender und Vorsitzender des Gründungskonvents an der Technischen Universität Graz. O. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Muhr, Vizerektor für Lehre und Studien sowie Vorstand des Instituts für Hochspannungstechnik und Systemmanagement an der TU Graz, ist seit 1975 Mitglied im Österreichischen Verband für Elektrotechnik. Seit 20 Jahren gehört er dem Geschäftsausschuss der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik an, im Jahr 1997 wurde er in den Vorstand der OGE gewählt und vertritt seither die Wissenschaft und universitäre Forschung in diesem Gremium. Sein umfassendes Fachwissen und seine Expertise bringt er weiters in OGE-Fachausschüssen, bei CIGRE (Int. Council on Large Electric Systems) sowie in der elektrotechnischen Normung ein. Diese war und ist Prof. Muhr ein großes Anliegen. So ist er als Experte in mehreren internationalen Normenausschüssen der IEC in den Bereichen Hochspannungstechnik und Isolationstechnik aktiv und wurde für sein herausragendes Engagement im vergangenen Jahr mit dem IEC 1906 Award ausgezeichnet.

Besonders wertvoll und erfolgreich aus der Sicht des OVE ist die langjährige Förderung von Studierenden. Auf Prof. Muhrs Betreiben wurde zunächst die OGE für Studierende geöffnet. In weiterer Folge intensivierte er den Dialog zwischen Verband und Studierenden. Diese Initiative führte schließlich zur Gründung des youngOVE, der Plattform für Studierende im OVE, die seither national und international auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aktivitäten verweisen kann.

OVE-Gründungspräsidenten Dr. Josef Stefan zu Ehren
Die Goldene Stefan-Ehrenmedaille – benannt nach dem berühmten österreichischen Physiker und Gründungspräsidenten des OVE Dr. Josef Stefan – wurde 1958 anlässlich des 75-jährigen Gründungsjubiläums des Verbandes gestiftet. Sie wurde seitdem erst 27 Mal vergeben. Zum Kreis der Ausgezeichneten zählen unter anderem Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Heinz Zemanek, der Erfinder des „Mailüfterls“ – des ersten volltransistorisierten Computers Europas – sowie der bekannte Physiker Prof. Dr. Gottfried Biegelmeier, der Erfinder des FI-Schutzschalters und weltweit bekannt geworden durch seine Beiträge zur Wirkung des Stromes auf den menschlichen Körper und seine dahingehenden einmaligen Selbstversuche.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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8. Mai 2009 Österreichischer Verband für Elektrotechnik vergibt Preise in der Höhe von 20.200 Euro

GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold (Mitte) im Kreise der GIT-Preisträger

Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses
Österreichischer Verband für Elektrotechnik vergibt Preise in der Höhe von 20.000,- Euro

Im Rahmen seiner Generalversammlung im Technischen Museum Wien kürte der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) am 7. Mai 2009 die Träger der GIT- und OGMA-Preise. Die drei Fachgesellschaften des OVE – GIT Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik, OGMA Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik sowie OGE Gesellschaft für Energietechnik zeichnen jährlich erfolgreiche Projektarbeiten an HTLs sowie Diplomarbeiten und Dissertationen aus. Insgesamt schütteten die OVE-Fachgesellschaften über 20.000,- Euro an Preisgeldern aus.

Brücke zwischen Ausbildung, Forschung und Industrie
„Damit sich Österreich an der Innovationsspitze in Europa positioniert, muss nicht nur eine ausgezeichnete Forschungsinfrastruktur vorhanden sein, es bedarf auch des technischen Nachwuchses, der sich durch Innovationsgeist und Leistungsfähigkeit für eine industrielle Umsetzung auszeichnet“, so umreißt GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Austrian Research Centers GmbH – ARC (das zukünftige AIT – Austrian Institute of Technology), die Motivation seiner Fachgesellschaft zur Förderung junger Akademiker im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik.

„Der OVE und seine Fachgesellschaften fördern gezielt den technischen Nachwuchs und bilden somit eine Brücke zwischen Ausbildung, Forschung und Industrie“, ergänzte GIT-Vizepräsident Dipl.-Ing. Oliver Schmerold, Alcatel-Lucent Austria AG.

Ausgezeichnete Dissertationen und Diplomarbeiten
Alle von der GIT ausgezeichneten Arbeiten liefern wesentliche Impulse zu einer verbesserten Datenübertragung. Prämiert wurden die Dissertationen von Dipl.-Ing. Dr. Franz Fidler von der TU Wien für den bemerkenswert neuen Ansatz zur Übertragung von sehr großen Datenmengen durch optische Übertragung über den Wolken, Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Karner für seine Konzepte zur Verbesserung der Qualität für Video-Übertragung in UMTS-Netzen, Dipl.-Ing. Dr. Klemens Freudenthaler und Dipl.-Ing. Dr. Nicolai Czink jeweils für ihre Arbeiten zur Erhöhung der Datenraten in Wireless-Netzen durch die so genannte MIMO-Technik, die die Verwendung von mehreren Antennen zur Datenübertragung ermöglicht.

In der Kategorie Diplomarbeiten gingen die begehrten GIT-Preise an Dipl.-Ing. Alexander Jung, TU Wien, für seine Arbeit über „Link Error Analysis and Modelling for Cross-Layer Design in UMTS-Netzen“, an Dipl.-Ing. Martin Jahn, Johannes Kepler Uni Linz, für den Bau eines Prototypen zur Messung von Distanzen durch Radartechnik und erste Schritte zu einer marktfähigen Produktentwicklung. Dipl.-Ing. Perica Jurcevic, TU Wien, wurde für seinen Beitrag über neue Konzepte zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit zur Datenübertragung in Glasfasern ausgezeichnet, Dipl.-Ing. Günter Reise für einen weiteren Beitrag im Bereich der MIMO-Technik.

Innovative Projekte in der Mess- und Automatisierungstechnik
Auch die Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) zeichnet junge Techniker und Forscher aus, welche durch ihre Arbeiten einen besonderen Beitrag zum nationalen Innovationsprozess leisten.

Die OGMA prämierte die Dissertation von Dipl.-Ing. Dr. Stefan Johann Rupitsch, Uni Linz, zur „Entwicklung eines hochauflösenden Ultraschall-Mikroskops für den Einsatz in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung“. Mit Dipl.-Ing. Dr. Rosemarie Velik, TU Wien, wurde eine Dissertantin geehrt, die jüngst ihr Studium Sub Auspiciis Praesidentis abgeschlossen hatte. In ihrer Arbeit entwickelte sie ein bionisches Modell für eine menschenähnliche Maschinenwahrnehmung.

Neben der Diplomarbeit von Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, TU Wien, zur verbesserten Bilddarstellung in der Ultramikroskopie wurde auch eine HTL-Projektarbeit mit dem OGMA-Preis gewürdigt: Mario Ramminger und Markus Kicker von der HTBLA Weiz entwickelten für ihre Arbeit einen Prüfstand für E-Antriebe mit Präzisions-Leistungsanalysator.

Aktuelle Ausschreibung noch bis zum 1. August
Einreichungen für die aktuelle Ausschreibung der Preise der OVE-Gesellschaften GIT, OGMA und OGE sind bis zum 1. August 2009 möglich. Alle Arbeiten werden von einer hochkarätig besetzten Jury mit Vertretern aus Wissenschaft und Industrie beurteilt. Weitere Details finden sich auf der OVE-Homepage unter http://www.ove.at/gesellschaften/preise/.

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30. April 2009 telescon® 2009 - Internationale Konferenz zum Thema Stromversorgung von Telekom-Einrichtungen erstmals in Wien

Dem OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist es gelungen, eine hochinteressante internationale Konferenz heuer erstmals nach Wien zu holen: Die telescon® 2009 findet vom 10. bis 13. Mai 2009 im Hotel Golden Tulip, Peter-Jordan-Straße 78, 1190 Wien, statt und widmet sich dem aktuellen Thema der Stromversorgung von Telekom-Einrichtungen.

Die permanente Weiterentwicklung der Telekom-Netzstrukturen erfordert gleichermaßen Änderungen der Stromversorgungs-Einrichtungen. Bereits in den letzten Jahren erfolgte eine kontinuierliche Anpassung der Stromversorgung an das Telekom-Equipment. Neue Netzstrukturen werden in den nächsten Monaten und Jahren weitere radikale Anpassungen bedingen.

Große Herausforderungen
Die weitgehende Durchdringung mit Breitbandtechnologie, die Einführung von Next Generation Networks (NGN) und Next Generation Access (NGA) sowie deren spezifischen Erfordernisse an die Stromversorgungsqualität stellen große Herausforderungen für Stromversorgungs-Einrichtungen dar. Durch die Verlagerung von Baugruppen in die Zugangsnetze ergibt sich weiters ein Bedarf an zusätzlichen dezentralen Versorgungsstützpunkten. Weitere Aspekte sieht Dr. Rudolf Mörk-Mörkenstein, Programm Chair der telescon®2009, in der zunehmenden Unsicherheit der Stromversorgung sowie in der Frage, wie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) für die nun dezentralen Baugruppen in den Zugangsnetzen gelöst werden kann.

Batteriesysteme und Brennstoffzellen
Diskutiert werden bei der telescon® 2009 auch innovative Konzepte zur Energieversorgung wie Batteriesysteme und Brennstoffzellen: Wie müssen Batteriesysteme ausgelegt werden, um künftig auch die Breitbandtechnologie über einen bestimmten Zeitraum zu stützen? Welcher Zeitraum der Überbrückung ist hier anzustreben? Wie können alternative Energieversorgungen bestmöglich eingebunden werden?, so lauten weitere Fragen, auf die die telescon® 2009 Antworten geben soll.

Die internationale Konferenz, die in Englisch abgehalten wird, vereint Teilnehmer und Vortragende aus zahlreichen Ländern rund um die Welt. Begleitet wird sie von einer Fachausstellung einschlägiger Herstellerunternehmen und Systemlieferanten.

Das Konferenzprogramm, die Anmeldemöglichkeit sowie weitere Details finden sich unter dem Internetlink  http://www.telescon2009.at. Veranstalter der Konferenz ist der OVE in Kooperation mit dem VDE.

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Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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2008

4. Juni 2008 OVE feiert 125-jähriges Gründungsjubiläum

Mit einer festlichen Galaveranstaltung unter dem Motto „125 Jahre Mensch und Elektrotechnik“ feierte der OVE sein 125-jähriges Gründungsjubiläum
Eine hochkarätig besetzte Runde diskutierte „Gedanken zu 125 Jahre OVE“ unter der Moderation von Mag. R. Rafreider (r.)

Eine festliche Galaveranstaltung unter dem Motto „125 Jahre Mensch und Elektrotechnik“ bildete den Höhepunkt der Feierlichkeiten rund um das 125-jährige Gründungsjubiläum des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE).

Der OVE lud am 29. Mai 2008 ins Palais Ferstel, um gemeinsam mit seinen Partnern und Freunden sowie mit Vertretern der Branche das Verbandsjubiläum zu würdigen. 250 Gäste waren der Einladung gefolgt, unter ihnen Sektionschef Mag. Herbert Preglau, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Univ.-Prof. Dr. Josef A. Nossek, Präsident des deutschen VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik, Dir. Dr. Ueli Betschart, Geschäftsführer des Schweizer Verbandes Electrosuisse, sowie Univ.-Prof. DDr. Walter Barfuß, Präsident des Österreichischen Normungsinstituts.

Gründungsziele nach wie vor aktuell
OVE-Präsident VDir. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher begrüßte die Festgäste und gab einen kurzen Einblick in die Entstehung des Verbandes und seine Weiterentwicklung in den vergangenen 125 Jahren. Präsident Kappacher lobte den Weitblick der „Gründungsväter“, denn die damaligen Ziele Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen, Unterstützung von Wirtschaft und Wissenschaft, Schaffen eines Branchennetzwerks haben in der heutigen Zeit nach wie vor Gültigkeit.

CENELEC-Direktorin Elena Santiago-Cid überbrachte Glückwünsche der europäischen Normungsorganisation. Sie unterstrich die vorbildliche Rolle Österreichs in der europäischen elektrotechnischen Normung und überraschte die Veranstalter mit einem Geschenk.

125 Jahre Mensch und Elektrotechnik
Moderiert von Mag. Roman Rafreider, ORF, folgte eine hochkarätig besetzte Diskussion zum Thema „Gedanken zu 125 Jahre OVE“. In diesem Zusammenhang stellte OVE-Past Präsident VVors. Dr. Günther Rabensteiner die Rolle als OVE-Präsident zwischen Ehre und Verpflichtung bzw. den Wandel von Ehrenamt zu „Managing und Coaching President“ dar. Weitere Themen waren die Stellung des Elektrotechnikers in der Gesellschaft und der Mangel an qualifizierten Ingenieuren am Arbeitsmarkt, wo Prof. Dr. Nossek und Dir. Dr. Betschart auch in ihren Ländern die gleichen Probleme statuierten, sowie die damit einhergehenden Aufgaben für den OVE. Auf die europäische Dimension der Ingenieursausbildung gingen Prof. Dr. Gerald Gerlach, Präsident der europäischen Vereinigung der nationalen elektrotechnischen Verbände EUREL, und Herr Philippe Wauters, Generalsekretär von FEANI, der Dachorganisation europäischer Ingenieurvereinigungen, ein. Mag. Preglau sprach in diesem Zusammenhang die spezifische österreichische Ausbildung von HTL-Ingenieuren an und ihre notwendige Integration in das europäische Bildungssystem.

Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt, Wissenschaftsreferent der Stadt Wien, spannte in seinem Festvortrag einen Bogen über die Entwicklung der Technik von der Antike bis hin zu ihren heutigen Ausprägungen und betrachtete den Techniker als gestaltendes Element, forderte aber gleichzeitig dessen gesellschaftliche Verantwortung ein.

Wissenschaft einmal anders
Einen amüsanten Ausklang lieferte die Wissenschaftsshow der „Science Busters“, dahinter stehen die Physiker Em. Univ.-Prof. Dr. Heinz Oberhummer und Univ.-Lektor Dr. Werner Gruber gemeinsam mit dem Kabarettisten Martin Puntigam, die physikalische Phänomene wie z. B. das „Schwarze Loch“ einmal abseits der strengen Lehrmeinung betrachteten.

Für die musikalische Umrahmung des Programms sorgte die Konzertpianistin MMag. Christina Leeb-Grill. Nach dem Gala-Diner hatten die Teilnehmer noch Gelegenheit zum geselligen Beisammensein an der eigens eingerichteten Cocktail-Bar, musikalisch begleitet von der Jazzband Prime Time.

Dank an die Sponsoren
Der OVE dankt den Unterstützern dieser Veranstaltung: als Hauptsponsoren den Unternehmen Möller Gebäudeautomation GmbH, TIWAG-Tiroler Wasserkraft AG, Verbund Österreichische Elektrizitätswirtschafts-AG, Wienstrom GmbH sowie den weiteren Sponsoren Alstom Power Austria GmbH, KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Siemens AG Österreich und Telekom Austria TA AG.

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26. Mai 2008 Dynamik der Kommunikationsnetze

Dr. H. Malleck, Organisator und Mentor der Nachrichtentechnischen Kolloquien, mit den Vortragenden Prof. Dr. Tran-Gia, Prof. Dr. E. Rathgeb, Prof. Th. Magedanz und W. Wimmreuter (v.l.)
Dr. H. Malleck im Gespräch mit Prof. Ch. Mecklenbräuker, dem Moderator des 5. Nachrichtentechnischen Kolloquiums

5. Nachrichtentechnisches Kolloquium von OVE, TU Wien und ftw.

„Dynamik der Kommunikationsnetze“ – diesem Thema widmeten sich die Vorträge des 5. Nachrichtentechnischen Kolloquiums am 20. Mai 2008.

Die Organisatoren OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Wien und das Forschungsforum Telekommunikation Wien ftw. konnten hochkarätige internationale Vortragende gewinnen. Unter anderen referierten Prof. Erich Rathgeb (Universität Duisburg-Essen), Prof. Phuoc Tran-Gia (Universität Würzburg) und Prof. Thomas Magedanz (TU Berlin und Fraunhofer-Institut FOKUS) über öffentliche Kommunikationsnetze im Umbruch, Netzvirtualisierung und Quality of Experience im zukünftigen Internet sowie über die Bedeutung von Service Brokern im Internet.

Brückenschlag von Nachrichtentechnik und Informatik
Die Veranstaltung war ein Brückenschlag von Nachrichtentechnik und Informatik im Sinne durchgängiger Prozesse in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). Vieles ist in den letzten zehn Jahren in der IKT in Bewegung geraten. Aktuell stehen im Zentrum fortschreitender Konvergenz von Telekommunikation und Internet das IP Multimedia Subsystem (IMS) und die Service Oriented Architecture (SOA). Technologischer Fortschritt und wirtschaftliche Notwendigkeiten werden diesen Transformationsprozess zumindest ein weiteres Jahrzehnt in Gang halten, vielleicht sogar noch beschleunigen. Server- und Breitbandtechniken ermöglichen es, immer umfangreichere vernetzte Funktionen zu implementieren. Mit mobilem Breitbandaccess, mit Glasfaser im Teilnehmeranschlussnetz und innovativen Serviceplattformen hat die Zukunft zweifelsohne längst begonnen.

Durchgängige IKT-Anwendungen werden zur Neustrukturierung des Geschäftes und zu innovativen Geschäftsmodellen führen, um individuelle Kundenbedürfnisse an jedem Ort und zu jeder Zeit erfüllen zu können. Im privaten Bereich werden Unterhaltung, Spiele und privater Content eine neue Freizeit- und Wissensgesellschaft forcieren. Die enormen Herausforderungen für Lieferanten, Netzbetreiber und Internet Service Provider wurden verdeutlicht und den technikorientierten Beiträgen mit dem betriebswirtschaftlichen Beitrag von Prof. Walter Brenner (Universität St. Gallen) ein unternehmerischer Kontrapunkt gesetzt.

Folgeveranstaltung geplant

Dank der Unterstützung durch Sponsoren konnte auch dieses Mal die Veranstaltung kostenlos besucht werden. Eine Folgeveranstaltung für 2009 ist geplant.

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29. April 2008 OVE wählt Dipl.-Ing. Gunter Kappacher zum neuen Präsidenten

VDir. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, OVE-Präsident, Dipl.-Ing. Peter Reichel, OVE-Generalsekretär, VVors. Dr. Günther Rabensteiner, OVE-Past-Präsident (v.l.)
Dipl.-Ing. Denis Imamovic nimmt den PrOVEntus aus den Händen von OVE-Past-Präsident Dr. Rabensteiner entgegen

Am 23. April 2008 lud der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) seine Mitglieder zur 120. Generalversammlung. Höhepunkte der Veranstaltung waren die Wahl des neuen Präsidiums und Vorstands sowie die Ehrung verdienter Mitglieder.

Präsident Dr. Günther Rabensteiner, Vorstandsvorsitzender Verbund APT, führte durch die Generalversammlung und hob in seiner Begrüßung die lange Tradition des Verbandes, gepaart mit seiner zukunftsorientierten Ausrichtung, hervor. Aus Anlass seines 125-jährigen Bestehens hatte der OVE für die diesjährige Generalversammlung den festlichen Rahmen der Wiener Börsensäle gewählt.

Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel präsentierte den zahlreich erschienenen Mitgliedern das neue Logo des OVE. Damit und mit einem insgesamt modernisierten Außenauftritt wird sich der Verband anlässlich seines Jubiläumsjahrs zeigen.

Neues Präsidium gewählt
Nach Ablauf der dreijährigen Funktionsperiode des OVE-Präsidiums und des Vorstands standen statutengemäß Neuwahlen am Programm. Dipl.-Ing. Gunter Kappacher, Vorstandsdirektor Siemens Österreich AG, wurde einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Als neu gewählte Vizepräsidenten stehen ihm für die nächsten drei Jahre Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, Geschäftsführer Verbund Management Service GmbH, Ing. Erwin Toplak, Vorstandsdirektor Kapsch TrafficCom AG, sowie Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Pribyl, Technische Universität Graz, zur Seite.
Dipl.-Ing. Kappacher nannte als Ziele seiner Präsidentschaft, die begonnenen Initiativen zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses fortzuführen sowie gemeinsame Aktivitäten mit den östlichen Nachbarländern zu stärken. Darüber hinaus soll sich der OVE als Verband positionieren, der sich aktuellen gesellschaftspolitischen Themen widmet. Als Schlagworte nannte Kappacher unter anderem, die Menschen wieder für Technik zu begeistern, verstärkt Frauen in der Technik bzw. in technischen Studien zu fördern sowie das Vorantreiben von Innovationen.

Ende der Ära Dr. Rabensteiner im OVE
Mit der Wahl des neuen Präsidiums endet die Präsidentschaft von Dr. Rabensteiner, der über drei Jahre mit großem persönlichen Einsatz die Geschicke des Verbandes erfolgreich gelenkt hat. Ein Meilenstein für den Verband in der Ära Rabensteiner war die forcierte Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses, die schließlich zur Gründung des youngOVE führte. Wesentliches Anliegen war Dr. Rabensteiner auch, die Kontakte zu nationalen und europäischen Verbänden zu intensivieren. Als großer Erfolg ist hier die Annäherung zwischen ÖIAV und OVE zu nennen, die schließlich zu einer Kooperation beider Verbände und die operative Geschäftsführung durch den OVE führte. Als Präsident von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen elektrotechnischen Verbände, ist es Rabensteiner auch gelungen, auf europäischer Ebene Akzente für die Integration der Studierenden zu setzen und die Vernetzung der nationalen Mitgliedsverbände zu fördern. Im OVE selbst wurden unter seiner Präsidentschaft durch Erhöhung der Kosteneffizienz und eine verstärkte Dienstleistungsorientierung Schritte für die weitere Zukunft des Verbandes gesetzt. Gleichzeitig mit Dr. Rabensteiner schieden auch die Vizepräsidenten VVors. Mag. Georg Kapsch, VDir. Ing. Franz Geiger und Univ.-Prof. Dr. Dietmar Dietrich aus.

Ehrung verdienter Mitglieder
Aus Dank und in Anerkennung ihrer Leistungen für den Verband wurden VVors. Dr. Herbert Schröfelbauer und VDir. Dr. Georg Antesberger, für ihre hervorragenden Leistungen als ehemaliger Präsident bzw. Vizepräsident des Verbandes, mit der OVE-Ehrennadel ausgezeichnet. Weitere OVE-Ehrennadeln wurden an Prok. Dipl.-Ing. Walter Auer, langjähriges Mitglied im OVE-Vorstand und Vorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, an Dipl.-Ing. Eduard Vierlinger, Geschäftsführer des Österreichischen Nationalkomitees von Cired und Cigré, sowie an Ing. Cyril Daly für seine engagierte Mitarbeit in der nationalen und internationalen Normung verliehen.

PrOVEntus – neuer Initiativpreis des OVE gestiftet
Zum 125-jährigen Gründungsjubiläum stiftete der OVE den Initiativpreis „PrOVEntus“. Dieser Preis, benannt nach dem lateinischen Begriff für Wachsen, Gedeihen, Entstehen, wird für Initiativen, die zu einer nachhaltigen Entwicklung des Verbandes führen, vergeben. Dipl.-Ing. Denis Imamovic wurde – als erster PrOVEntus-Preisträger – für seine Initiative zur Gründung des youngOVE an der TU Graz ausgezeichnet.

Ein Festvortrag von Univ.-Prof. Dr. Nossek, Präsident des deutschen Schwesterverbandes VDE, bildete den Abschluss der feierlichen Generalversammlung. Unter dem Leitthema „Die Verantwortung des Ingenieurs“ spannte Nossek den Bogen von der Antike bis zur Gegenwart und betonte die großen Möglichkeiten und Annehmlichkeiten durch technische Entwicklungen. Zum Wohle der Gesellschaft bedürfen diese jedoch eines verantwortungsbewussten Umgangs.

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2007

9. Oktober 2007 Fachkräftemangel in Österreich: Ingenieurinnen und Ingenieure - gefragter denn je

9. 10. 2007: OVE lud zur Podiumsdiskussion:

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften stellt eine große Bedrohung für den Wirtschaftsstandort Österreich dar, die nicht unterschätzt werden darf. Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) lud aus diesem Anlass am 9. Oktober 2007 zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion.

Rasche Maßnahmen gefragt
Wie der Präsident des OVE, Dr. Günther Rabensteiner, in seiner Eröffnungsansprache ausführte, gliedert sich diese Podiumsdiskussion in jene Reihe von Veranstaltungen der letzten Wochen und Monate ein, die zu raschen Maßnahmen auffordern, um dem Technikermangel in unserer Wirtschaftsregion erfolgreich entgegenzutreten. Diese Veranstaltung des OVE soll dazu beitragen, die oft zu allgemein geführte Diskussion zum Fachkräftemangel spezifisch für den Bereich der Ingenieurinnen und Ingenieure aus der Sicht der Wirtschaft, der Ausbildungsinstitutionen, der Bildungs- und Ausbildungspolitik und der Interessensverbände zu beleuchten. Dazu ist es gelungen, namhafte Repräsentanten dieser Bereiche auf das Podium einzuladen. Mit der Anwesenheit des Präsidenten des deutschen Schwesterverbandes VDE, Herrn Prof. Dr. Josef Nossek, wurde die Verbindung zum deutschen Arbeitsmarkt hergestellt und die internationale Vernetzung des OVE unterstrichen.

Ursachen sind bekannt
In der Diskussion zeigte sich deutlich, dass die Ursachen des Ingenieurmangels längst bekannt sind: Argumente wie die in der Gesellschaft vorherrschende Technikskepsis, eine zu geringe Frauenquote, oftmals kein Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Themen in der Schulzeit, der negative Ruf eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums als besonders schwierig und langwierig sowie der Umstand, dass Naturwissenschaftler und Techniker, die alle Voraussetzungen erfüllen, um leitende Positionen bis an die Spitze von Unternehmen zu bekleiden, trotz ihrer hohen Qualifikation zweite Wahl bleiben, und nicht zuletzt das wenig ausgeprägte Image des Technikers bildeten den "roter Faden" der gesamten Veranstaltung.

Dr. Georg Antesberger, Vorstandsmitglied von Siemens Österreich, kritisierte, dass Industrie und Experten bereits seit Jahren vor dieser Entwicklung warnen, betonte aber auch, dass der Mangel an Fachkräften je nach Unternehmen unterschiedlich stark wahrgenommen werde. Siemens pflege die Kontakte zum technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchs bereits über Schulen und Universitäten, darüber hinaus gebe es spezielle Programme, um junge Ingenieure ins Unternehmen zu holen.

Die Attraktivität eines technisch-wissenschaftlichen Studiums und die damit verbundenen Berufschancen müssen geeigneter vermittelt werden, meinte SC Mag. Friedrich Faulhammer vom BMWF, und forderte die Technischen Universitäten auf, verstärktes Marketing - vor allem unter den Maturantinnen - zu betreiben.

Die EU habe im Zuge ihrer Lissabon-Strategie die Bereiche Bildung, Forschung und Entwicklung als die Schlüssel-Handlungsfelder für Europa erkannt, führte Ing. Mag. Peter Koren, Stv. Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), aus. Die Sicherung des Wachstums und Wohlstands in Europa kann nur bildungsbasiert sein. Laut einer aktuellen Studie der IV ist jedoch für 2010 bei einer Gesamtanzahl von 4300 Absolventinnen und Absolventen eines technisch-naturwissenschaftlichen Studiums eine jährliche Lücke von 1000 Graduierten zu erwarten. Um diese Lücke zu schließen, fordere die IV die Öffnung des österreichischen Arbeitsmarktes für internationale Spitzenkräfte.

Prof. Dr. Michael Muhr, Vizerektor für Lehre und Studien an der TU Graz, ging auf die geänderte Anforderungsprofile für Ingenieure ein, dennoch sei es wichtig zu beachten, dass im Studium zuerst eine hochstehende Qualifizierung im Fachbereich stattfinde und erst danach die heute erforderlichen Zusatzqualifikationen vermittelt werden. Muhr sieht in diesem Zusammenhang das neue Studiensystem mit Bachelor- bzw. Master-Abschluss skeptisch, da in drei Studienjahren (Bachelor) keine fundierte ingenieurwissenschaftliche Ausbildung erfolgen könne.

In Deutschland beträgt der jährliche Bedarf an Elektroingenieuren laut VDE-Prognosen über 10.000 Personen, wobei die Absolventenzahl deutlich darunter liege, rechnete Prof. Dr. Josef Nossek vor. Dennoch wäre es keinesfalls eine Lösung, Abstriche bei der Qualität der Ausbildung zu machen, um mehr Ingenieure zu erhalten. Der vorherrschende globalisierte Wettbewerb könne nur mit exzellentem Ingenieurwissen gewonnen werden.

Als Vertreter eines KMU mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Exportanteil von 98 % brach Dipl.-Ing. Hans-Jörg Schweinzer, Geschäftsführer von LOYTEC electronic, eine Lanze für den Wirtschaftsstandort Österreich. Anders als sonst in der Branche habe sein Unternehmen keine Schwierigkeiten, geeignete Fachkräfte zu rekrutieren, wenn dies auch sehr oft über persönliche Kontakte erfolge. Es sei auch Aufgabe des Arbeitgebers, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, eine entsprechende Entlohnung sei Bedingung.

Schwieriger stelle sich das Recruiting bei arsenal research dar, wie Geschäftsführer Dipl.-Ing. Anton Plimon ausführte. Der Bedarf an Top-Forschern lässt sich derzeit nur zu einem Drittel mit österreichischen Ingenieuren decken, zwei Drittel der Fachkräfte stammen u. a. aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Italien oder dem ehemaligen Jugoslawien.

Vorschläge zur Lösung der Problematik
In jedem Fall könne nicht früh genug angesetzt werden, um einen positiven Zugang zu technisch-naturwissenschaftlichen Themen unter den Heranwachsenden zu fördern. Die Verbesserung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Schulbildung wäre ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.
Darüber hinaus müsse auch der Arbeitsmarkt in Österreich attraktiver gemacht werden, um das Abwandern hochqualifizierter Ingenieurinnen und Ingenieure ins Ausland zu verringern und gleichzeitig auch für ausländische Spitzenkräfte interessant zu sein. Eine große Herausforderung sei es auch, das Image des Ingenieurs in der Gesellschaft zu heben. Dabei seien die Politik und die Medien gefordert. Aber auch technisch-wissenschaftliche Verbände wie der OVE sollen mithelfen, so Dr. Rabensteiner, einen verstärkten Zugang junger Menschen in technisch-naturwissenschaftliche Ausbildungsrichtungen zu fördern, denn sich auf die Facharbeiter Chinas und das große Ingenieurpotenzial Indiens zu verlassen, wäre wohl die falsche Strategie, um den Technikermangel in unserer Region zu beheben.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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Dipl.-Ing. Peter Reichel (li.), Generalsekretär des OVE, eröffnet die Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gästen (v.l.n.r.): Dr. Georg ANTESBERGER, Mitglied des Vorstands der Siemens AG Österreich, Sektionschef Mag. Friedrich FAULHAMMER, BMWF, Leiter der Sektion Universitäten und Fachhochschulen, Stv. Gen.-Sekr. Ing. Mag. Peter KOREN, Industriellenvereinigung, Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Günther RABENSTEINER, Verbund-APT, Präsident des OVE und Präsident von EUREL, Moderator Mag. Roman Rafreider, O. Univ.-Prof. Dr. techn. Josef A. NOSSEK, TU München, Präsident des VDE, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Anton PLIMON, arsenal research, O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. Michael MUHR, TU Graz, Vizerektor für Lehre, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans-Jörg SCHWEINZER, LOYTEC electronics GmbH
Die Gäste am Podium: Dr. Georg ANTESBERGER, Mitglied des Vorstands der Siemens AG Österreich, Sektionschef Mag. Friedrich FAULHAMMER, BMWF, Leiter der Sektion Universitäten und Fachhochschulen, Stv. Gen.-Sekr. Ing. Mag. Peter KOREN, Industriellenvereinigung, Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Günther RABENSTEINER, Verbund-APT, Präsident des OVE und Präsident von EUREL, Moderator Mag. Roman Rafreider, O. Univ.-Prof. Dr. techn. Josef A. NOSSEK, TU München, Präsident des VDE, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Anton PLIMON, arsenal research, O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. Michael MUHR, TU Graz, Vizerektor für Lehre, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans-Jörg SCHWEINZER, LOYTEC electronics GmbH
Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Günther RABENSTEINER, Verbund-APT, Präsident des OVE und Präsident von EUREL, Moderator Mag. Roman Rafreider
Dr. Georg ANTESBERGER, Mitglied des Vorstands der Siemens AG Österreich, Sektionschef Mag. Friedrich FAULHAMMER, BMWF, Leiter der Sektion Universitäten und Fachhochschulen, Stv. Gen.-Sekr. Ing. Mag. Peter KOREN, Industriellenvereinigung (v.l.)
Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Dr. techn. Günther RABENSTEINER, Verbund-APT, Präsident des OVE und Präsident von EUREL, Moderator Mag. Roman Rafreider, O. Univ.-Prof. Dr. techn. Josef A. NOSSEK, TU München, Präsident des VDE (v.l.)
Geschäftsführer Dipl.-Ing. Anton PLIMON, arsenal research, O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. h.c. Michael MUHR, TU Graz, Vizerektor für Lehre, Geschäftsführer Dipl.-Ing. Hans-Jörg SCHWEINZER, LOYTEC electronics GmbH (v.l.)

19. Juni 2007 Kolloquium Optische Nachrichtentechnik

O. Univ.-Prof. Dr. Walter Leeb (1. Reihe, Mitte) im Kreise seiner Dissertanten und Kollegen
(Foto: E. Gozdal)

Der Bandbreitenbedarf unserer Gesellschaft wächst exponentiell, angetrieben von Internet- und Multimediaanwendungen. Durch globale Hochleistungs-Datennetze kann dieser Bedarf auch zukünftig gedeckt werden. Die optische Nachrichtentechnik erlaubt es, diese Bandbreiten- und Qualitätsbedürfnisse der Informationszuteilung zu realisieren: flächendeckend - vom Satelliten über das Kernnetz bis direkt in die Wohnungen privater Teilnehmer.

Im Rahmen des Kolloquiums Optische Nachrichtentechnik, das am 14. Juni 2007 im Festsaal des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins stattfand, referierten internationale Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft über die rasante technologische Entwicklung der optischen Nachrichtentechnik. Ziel der optischen Nachrichtentechnik ist es, globale Hochleistungsdatennetze zu realisieren, wobei Elektronik und Photonik bei der Überwindung physikalischer Hürden zusammenspielen müssen. Die Referenten aus den USA, Deutschland und Österreich sowie von der ESA spannten den Themenbogen von der Erfindung des Lasers und der Glasfaser über Weltraumkommunikation zu heutigen Terabit-Kommunikationsnetzen und Laser-Freiraumübertragungsstrecken bis zur Quanteninformatik.

Walter Leeb - ein Pionier der Optischen Nachrichtentechnik
Die jährlich stattfindenden "Technischen Kolloquien" wurden vor drei Jahren gemeinsam vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik, der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Wien und dem Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw.) ins Leben gerufen. Die diesjährige Veranstaltung war Dr. Walter Leeb, Ordentlicher Universitätsprofessor an der TU Wien - Pionier der optischen Nachrichtenübertragung zwischen Satelliten und Wissenschaftler von Weltrang -, aus Anlass seines 65. Geburtstags gewidmet.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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24. Mai 2007 CIRED - Internationale Konferenz für elektrische Netze erstmals in Wien

Dr. Leo Windtner, Präsident des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreich, eröffnete die CIRED 2007 in Wien (Fotocredit: Energie AG Oberösterreich)

21. bis 24. Mai 2007 Reed Messe Wien

CIRED (International Conference & Exhibition on Electricity Distribution) steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Betreibern von elektrischen Verteilnetzen einerseits und der Elektroindustrie, Netz- und Anlagenplanern sowie Universitäten und Prüfanstalten andererseits. Seit den Anfängen von den Gründerländern Belgien und England durchgeführt, lag die Organisation der aktuellen Konferenz 2007 weitgehend in den Händen des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE).

Austragungsort Wien sorgt für Besucherrekord
Die Konferenz findet alle zwei Jahre statt und wird jeweils von einer großen europäischen Stadt beherbergt. In diesem Jahr ist erstmals Wien Austragungsort der CIRED - und schlägt mit der Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen alle Rekorde: Mehr als 1000 Experten aus allen Kontinenten sind angereist. Diskussionsrunden, Präsentationen technischer Entwicklungen, neuer Sicherheitsstandards und neuer Managementstrukturen finden in verschiedenen Arbeitskreisen statt.
Thematische Schwerpunkte sind in diesem Jahr die Qualität der Stromversorgung, die Entwicklung neuer, zur Fernablesung geeigneter Zähler und nicht zuletzt die technisch sehr komplexe Einbindung von in Kleinkraftwerken verschiedenster Art (Wind, Biomasse, Brennstoffzellen etc.) erzeugtem Strom in das Netz.

Die neuen Zählersysteme versprechen eine mögliche Senkung des Stromverbrauchs und damit einen Beitrag zur Erfüllung der Energieeffizienzrichtlinie der EU. Nachdem die Stromgesellschaften weltweit vor dem Problem alternder Stromnetze stehen, ist deren Erneuerung ein weiteres Schwerpunktthema der Konferenz.
Für die zahlreichen Teilnehmer aus Österreich bietet sich die Gelegenheit, den hohen Standard unserer Stromversorgung zu präsentieren, aber auch Anregungen für die Forschung und die weitere Verbesserungen im Netzbetrieb zu erhalten.

Einen Rekord verbucht auch die begleitende Ausstellung, an der sich über 60 Hersteller von Komponenten und gesamten Systemen für Stromnetze beteiligen. Sie führt Produzenten und Aussteller zusammen und rundet den Erfahrungs- und Wissensaustausch dieser Konferenz ab.

Eröffnung durch Dr. Leo Windtner
In seinem Vortrag zur Eröffnung der Veranstaltung gab der amtierende Präsident des Verbandes der Elektrizitätsunternehmen Österreich, Generaldirektor Dr. Leo Windtner, einen Überblick über die Stromwirtschaft in Österreich. Er verwies dabei auf die zunehmende Importabhängigkeit Österreichs, wenn der steigende Stromverbrauch der nächsten Jahre nicht durch Investition in neue Kraftwerke abgedeckt werde. Die immer wieder erhobene Forderung nach einer eigentumsrechtlichen Ausgliederung der Netze, das so genannte Ownership Unbundling, bezeichnete Windtner als überzogen, da die bestehende gesellschaftsrechtliche Ausgliederung völlig ausreiche und eine totale Abtrennung der Netze die Versorgungsqualität verschlechtern würde.

Mit einem attraktiven Programm für die Begleitpersonen der Teilnehmer und einem gemeinsamen Dinner im Palmenhaus Schönbrunn gelang es den Veranstaltern, eine Symbiose zwischen Technik und Kultur herzustellen, die den Besuchern aus aller Welt bleibende Eindrücke aus der Donaumetropole vermittelte.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

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22. Mai 2007 OVE würdigt verdiente Mitglieder

Präsident Dr. Rabensteiner (3.v.r) verlieh im Rahmen der Generalversammlung OVE-Ehrennadeln an Dipl.-Ing. Zankel, Ing. Heger, Dr. Hofbauer, Prof. Dr. Hadrian und Dipl.-Ing. Bartak (v.l.), Generalsekretär Dipl.-Ing. Reichel (r.) gratulierte den Ausgezeichneten

Am 16. Mai 2007 fand die 119. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung würdigte der OVE verdiente Mitglieder mit der Verleihung der OVE-Ehrennadel.

Präsident VDir. Dipl.-Ing. Dr. Günther Rabensteiner führte durch die Generalversammlung, die im Festsaal des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins (ÖIAV) stattfand. In seiner Begrüßung hob Rabensteiner unter anderem die gestiegene Attraktivität des Verbandes für studentische Mitglieder hervor, welche im Vorjahr durch die Gründung des young OVE - der Studierendenplattform im OVE - unterstrichen wurde.
Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel informierte die zahlreich erschienenen Mitglieder über die vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen im abgelaufenen Verbandsjahr und präsentierte den druckfrischen Jahresbericht 2006. Als einen Höhepunkt des vergangenen Jahres nannte Reichel die Festveranstaltung im Technischen Museum Wien aus Anlass des hundertjährigen Gründungsjubiläums der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC). Das Motto "100 Jahre internationale elektrotechnische Normung" begleitete den Verband darüber hinaus das gesamte Jahr 2006 und war auch in der Verbandszeitschrift e&i präsent.
Peter Frank, Student der Elektrotechnik an der TU Graz und Vorsitzender des young OVE, stellte die Studierendenplattform im OVE vor und gab einen Ausblick auf geplante Aktivitäten. Die Gründung des young OVE geht auf eine Initiative des Hochspannungszeichensaals an der TU Graz zurück. Die Gründungsidee war laut Frank, die Wirtschaft an die Universität zu holen und es den Studierenden zu erleichtern, bereits während der Ausbildung ihre persönlichen Netzwerke zu knüpfen.

Verleihung der OVE-Ehrennadel
Engagierte Mitglieder, die ihr Wissen und ihr Netzwerk einbringen, bilden das Rückgrat jedes aktiven Verbandes. Als Dank für ihre Verdienste um den OVE wurden die Herren Dipl.-Ing. Gerhard Bartak, Stellvertretender Geschäftsführer des Verbandes der Elektrizitätswerke Österreichs (VEÖ), Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang Hadrian, Technische Universität Wien, Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft, Ing. Ernst Heger, Standards and Regulations Manager, Siemens AG Österreich, Dipl.-Ing. Dr. Franz Hofbauer, Geschäftsführer der Verbund-Management Service GmbH, sowie Senatsrat Dipl.-Ing. Franz Zankel, gerichtlich beeideter Sachverständiger, bis zur Pensionierung Leiter der Prüf- und Versuchsanstalt der Elektrizitätswerke Österreichs mit der Verleihung der OVE-Ehrennadel gewürdigt.

Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs
Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch die Preise der OVE-Fachgesellschaften GIT (Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik) sowie OGMA (Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik) überreicht. Insgesamt prämierten die beiden Fachgesellschaften drei HTL-Abschlussarbeiten, zwei FH-Diplomarbeiten sowie drei Dissertationen an Technischen Universitäten. Für die GIT hatte die Jury unter dem Vorsitz von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Johann Weinrichter, für die OGMA die Jury unter dem Vorsitz von O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dietmar Dietrich die eingereichten Arbeiten bewertet.

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2006

14. Dezember 2006 Initiative Studierende bilden den „young OVE”

Der young OVE lud zur E-Total: Energy & Info. Hochkarätige Vertreter der Branche, unter ihnen OVE-Präsident VDir. Dr. G. Rabensteiner (1. Reihe, 2.v.l), sowie zahlreiche Studierende folgten der Einladung.

Initiative Studierende schließen sich zum „young OVE zusammen und organisieren die Abendveranstaltung E-Total: „Energy & Info an der Technischen Universität Graz.

Bereits als Student das Netzwerk des OVE zu nutzen und dadurch mit Wirtschaft und Industrie in Kontakt zu treten, war die Idee hinter der Gründung des „young OVE”. Die Mitglieder der neuen Studierendenplattform des OVE Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik haben ihre Ziele hoch gesteckt. Aktiv am Uni-Leben teilnehmen und gleichzeitig Erfahrungen in der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik zu sammeln, wünschen sich die Mitglieder des young OVE. „Das Netzwerk der Elektrotechnik - gerade auch im europäischen Raum - immer dichter zu knüpfen und Studierende von Anfang an mit einzubeziehen, ist eines der Ziele des OVE”, bekräftigt OVE-Präsident Dr. Günther Rabensteiner, gleichzeitig Präsident von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen elektrotechnischen Verbände.

Beste Berufsaussichten für Elektrotechniker
In unterschiedlichen Veranstaltungen für Studierende will Peter Frank, Vorsitzender des young OVE, seine Kolleginnen und Kollegen an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Graz ansprechen. „Wir wollen den Studierenden Einblicke in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten geben, die das Studium der Elektrotechnik erschließt. Der OVE als kompetenter Partner der Branche ist dabei eine wesentliche Stütze”.

Besonders bemühen will man sich um Maturanten als potentielle Studienanfänger, um diesen das breit gefächerte Spektrum des Studiums der Elektrotechnik und Informationstechnik vorzustellen. Derzeit laufen Aktivitäten des young OVE an den TUs in Wien und Graz. Eine Ausweitung auf andere Universitäten und Fachhochschulen ist geplant.

Gelungene Auftaktveranstaltung
Bereits im Mai 2006 fand die Auftaktveranstaltung des young OVE statt. In den Räumlichkeiten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Graz wurde die neue Informationsreihe „E-Total” gestartet. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist es, alle Studienrichtungen an der Grazer Elektrotechnischen Fakultät mit den jeweiligen Berufsmöglichkeiten zu präsentieren. Der erste Abend aus dieser Reihe war der Mikroelektronik gewidmet.

Schwerpunkt Energietechnik
Der Schwerpunkt der jüngsten Veranstaltung lag auf der Energietechnik. „Energy & Info” holte Kapazitäten der Energiebranche an die TU Graz. Mehr als hundert Studierende konnten Repräsentanten von Unternehmen wie Verbund, Energie Steiermark, ELIN EBG Motoren und Isovolta zu Berufsaussichten in dieser Branche befragen.

Über den young OVE
Young OVE ist das Studentennetzwerk des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik. Mit der Jahresgebühr von 10 Euro kann man als studentisches Mitglied alle Vorteile des OVE nutzen und sich auch selbst in dem studentischen Netzwerk engagieren.
Nähere Informationen zu young OVE sind auch im Internet abrufbar: http://www.ove.at/youngove/

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17. November 2006 OVE übernimmt Führung des europäischen Dachverbandes EUREL

OVE-Präsident Dipl.-Ing. Dr. Günther Rabensteiner übernimmt 2007 die Präsidentschaft von EUREL, dem europäischen Dachverband der nationalen Verbände für Elektrotechnik

Dipl.-Ing. Dr. Günther Rabensteiner, Präsident des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), wurde im Rahmen der vor wenigen Tagen in Krakau/Polen stattgefundenen Generalversammlung zum neuen Präsidenten des europäischen Dachverbandes der nationalen Verbände für Elektrotechnik (EUREL) gewählt. Gleichzeitig übernimmt der Generalsekretär des OVE, Dipl.-Ing. Peter Reichel, den Vorsitz im Exekutivkomitee von EUREL.

Rabensteiner betonte in seiner Antrittsrede die Bedeutung von EUREL als europaweites Netzwerk von Elektrotechnik-Ingenieuren. Angesichts des bereits abzusehenden Mangels an TechnikerInnen im europäischen Wirtschaftsraum sieht er einen Schwerpunkt seiner Präsidentschaft darin, verstärkt junge Ingenieure sowie Studierende anzusprechen. "Mit dem EUREL Young Engineers Seminar in Brüssel wird seit Jahren erfolgreich der Kontakt unter den jungen Elektrotechnikern forciert. Darauf soll aufgebaut werden, vor allem auch in Hinblick auf eine stärkere Einbindung der neuen Mitgliedsländer der EU", schloss Rabensteiner.
EUREL (Föderation der nationalen elektrotechnischen Vereinigungen Europas AISPL, Brüssel), vertritt 14 nationale Fachverbände und konzentriert sich in seinem aktuellen Arbeitsprogramm auf die Beeinflussung und Schaffung von Rahmenbedingungen für eine attraktive und effiziente Ausbildung sowie Förderung von Ingenieuren auf den vielfältigen Spezialgebieten der Elektrotechnik. Wichtige Themen in diesem Zusammenhang sind neben der Sicherstellung einer hochqualitativen Ausbildung ganz besonders die Unterstützung der Mobilität, die Harmonisierung und Anrechenbarkeit der unterschiedlichen Studienmodelle, die Intensivierung der Kontakte mit den osteuropäischen Ländern und nicht zuletzt der Aufbau eines starken Netzwerkes für junge Ingenieure gestützt durch das berufliche Kontaktumfeld der Verbandsvertreter.

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29. Juni 2006 OVE und ÖIAV - gemeinsam stark für Techniker in Ausbildung und Beruf

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik und der Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein nützen Synergien

Im Rahmen der Allgemeinen Hauptversammlung des Österreichischen Ingenieur- und Architekten-Vereins (ÖIAV) am 27. Juni 2006 im Festsaal des ÖIAV wurde Univ.-Prof. DI Dr.techn. Dr.hc.mult.Heinz BRANDL einstimmig zum Präsidenten wiedergewählt, ebenso wie die Vizepräsidenten Komm.-Rat Bmstr. Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Stephan GILLICH sowie OSR Dipl.-Ing. Wilhelm WIMMER. Neben dem amtierenden Vizepräsidenten Baurat h.c.
Dipl.-Ing. Heinrich OBERRESSL wurden noch die Herren
Dipl.-Ing. SCHÄFFER als Vermögensverwalter und Herr o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Andreas KOLBITSCH als Vermögensverwalter-Stv. in das Präsidium gewählt.

OVE und ÖIAV nutzen Synergien
Vorgestellt wurde weiters Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel, der den OVE und den ÖIAV in Personalunion leitet.

Der Präsident des ÖIAV und der Generalsekretär hoben die Bedeutung der soeben eingegangenen Kooperation zwischen den beiden traditionsreichen Verbänden OVE und ÖIAV hervor.

Univ.-Prof. DI Dr.techn. Dr.hc.mult.Heinz BRANDL betont: "Der ÖIAV und der OVE bleiben weiterhin eigenständige Vereine. Durch die Zusammenarbeit sollen gemeinsame Anliegen wie die Wahrung der Standesinteressen, Unterstützung in der Aus- und Weiterbildung, Förderung von Technikakzeptanz und das Ansehen des Ingenieurstandes in der Gesellschaft künftig noch besser gestaltet werden, bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten durch eine Zusammenführung der Administration."

Vier neue Europa-Ingenieure
Auch heuer wurden wieder vier Ingenieure zu "Europa-Ingenieuren" ernannt:
Ing. Alexander BADER, Ing. Wolfgang DASCHÜTZ, Ing. Rudolf GLOWACKI und Bmstr. Ing. Engelbert HOSNER.

Wie Sektionschef Dr. Leopold PUTZ, Präsident des österreichischen Nationalkomitees von FEANI, dazu ausführte, wird dieser Titel von FEANI, der Dachorganisation europäischer Ingenieure, nach strengen Qualifikationskriterien vergeben.

Über den ÖIAV
Der Österreichische Ingenieur- und Architekten-Verein ist ein gemeinnütziger Verein, der die sinngemäße, gefahrlose und für den Menschen nützliche Anwendung der Technik fördert und - soweit möglich - gegen den Missbrauch an derselben auftritt. Der ÖIAV setzt sich für eine zukunfts-orientierte Aus- und Weiterbildung der Techniker ein. Der Zusammenschluss der Angehörigen des Ingenieur- und Architektenstandes dient der Wahrung gemeinsamer Standesinteressen und als Kommunikationsplattform für wissenschaftliche, technische, baukünstlerische und kulturelle Belange.

Nähere Informationen zum ÖIAV sind im Internet abrufbar. http://www.oiav.at

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1. Juni 2006 100 Jahre internationale elektrotechnische Normung

Elektrotechnische Normung im Gespräch: Dir. DI R. Brehmer (Wienenergie), Min.-Rat. Mag. DI R. Dittler (BMWA), GF DI Ch. Gabriel (OVE-OEK), VV Th. Kubat (Moeller), Mag. R. Rafreider (v.l.)

IEC - die Internationale Elektrotechnische Kommission - wird 100 Jahre

Die Elektrotechnik hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts als neue Technologie rasant ausgebreitet. Diese Entwicklung war von einer Vielzahl von - leider oft auch tödlichen - Unfällen begleitet. Die Erstellung von Sicherheitsrichtlinien war daher bereits in den Anfängen oberstes Ziel. Elektrotechnische Normen sollten größtmögliche Sicherheit und Funktion von elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen gewährleisten. Forschung und Wirtschaft brauchten international einheitliche und verbindliche Normen.

Jahrhundert der Elektrotechnik
Vor diesem Hintergrund wurde 1906 die Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC) mit Sitz in Genf, Schweiz, gegründet. Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) als Gründungsmitglied der IEC feierte dieses "Jahrhundert der Elektrotechnik" und die Bedeutung der internationalen elektrotechnischen Normung für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft mit einer festlichen Abendveranstaltung am 31. Mai 2006 im Technischen Museum in Wien.

Normung als strategisches Werkzeug
"Normung ist ein strategisches Werkzeug, um Interessen in puncto Sicherheit und Funktion auf dem globalen Markt durchzusetzen. Davon profitieren Industrie Forschung und Behörde genauso wie der Konsument", so Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Geschäftsführer des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE, dem offiziellen österreichischen Vertreter in der IEC und damit Partner in der internationalen Normung.

OVE als Partner im globalen elektrotechnischen Normungsprozess
Der OVE hat sich seit seiner Gründung 1883 von einer nationalen Organisation im Bereich der elektrotechnischen Normung zu einem globalen Akteur gewandelt. "Die aktive Beteiligung der Industrie ist wesentlich für das Einbringen ihrer Interessen und die Förderung der österreichischen Wirtschaft im globalen Kontext. Der OVE unterstützt die heimische Wirtschaft durch aktives Einbringen ihrer Position in die internationalen und europäischen Fachgremien sowie durch Information und Administration der Fachgremienarbeit", sagte Dipl.-Ing. Peter Reichel, Generalsekretär des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik.

IEC und CENELEC
In seinem Festvortrag betonte IEC-Präsident Dr. Renzo Tani die bedeutende Rolle der internationalen elektrotechnischen Normung und nannte die Herausforderungen, denen sich die IEC künftig zu stellen hat: fortschreitende Globalisierung, technologische Konvergenz, zu rasche Innovationszyklen von Produkten, gestiegenes Interesse der Regulatoren an der Normung, verstärktes Sicherheitsbedürfnis sowie die immer schwieriger werdende wirtschaftliche Situation der nationalen und internationalen Normungsorganisationen.

Dr. Ulrich Spindler, Präsident von CENELEC, strich die Bedeutung des Europäischen Komitees für elektrotechnische Normung für den europäischen Binnenmarkt hervor. CENELEC beteiligt sich aktiv an der Normungsarbeit von IEC und stellt etwa die Hälfte der IEC-Mitglieder. Die enge Zusammenarbeit von IEC und CENELEC zeigt sich darin, dass sich etwa 80 Prozent der europäischen CENELEC-Normen von IEC-Normen ableiten.

Durch das Programm führte Mag. Roman Rafreider. Die Veranstaltung stand unter dem Ehrenschutz von Bundesminister Dr. Martin Bartenstein.

Über den OVE
Der OVE Österreichische Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. Christian Gabriel
Österreichisches Elektrotechnisches Komitee im OVE
Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
Tel.: +43 (1) 587 63 73-0
E-Mail: ove(at)ove.at

Pressekontakt:
Mag. iur. Sabine Kundegraber
OVE-Medienzentrum Graz
Krenngasse 37/5, 8010 Graz
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22. Mai 2006 young OVE gegründet

Nähere Informationen zu young OVE sind auch im Internet abrufbar.
www.ove.at/youngove/

Initiative Studenten der TU Graz schließen sich zum „young OVE zusammen, um Erfahrungen in der Elektrotechnikbranche zu sammeln

Der Wunsch, bereits als Student mit der Wirtschaft in engen Kontakt zu treten, war ausschlaggebend für die kürzlich erfolgte Gründung des young OVE.
Mit der Vornahme, aktiv am Uni-Leben teilzunehmen und gleichzeitig Erfahrungen in der Branche der Elektrotechnik zu sammeln, haben sich die Mitglieder der neuen Studentenplattform des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik ihre Ziele hoch gesteckt.

In unterschiedlichen Veranstaltungen für Studierende will Peter Frank, Vorsitzender des young OVE, seine Kollegen an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Graz ansprechen und ihnen Einblicke in die vielfachen Berufsmöglichkeiten des Elektrotechnikers geben.

Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf Maturanten gelegt und potentiellen Studienanfängern schon früh das breit gefächerte Spektrum des Studiums der Elektrotechnik und Informationstechnik vorgestellt werden. Eine Ausweitung der Aktivitäten ist auch auf die TU Wien sowie auf die Uni Linz geplant.

Gelungene Auftaktveranstaltung
Am 11. Mai 2006 fand die Auftaktveranstaltung des young OVE statt. In den Räumlichkeiten der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Graz wurde die neue Informationsreihe „E-Total” gestartet. Ziel dieser Veranstaltungsreihe ist die Präsentation aller Studienrichtungen an der Grazer Elektrotechnischen Fakultät sowie ein Ausblick auf die jeweiligen Berufsmöglichkeiten und -chancen.
Der erste Abend aus dieser Reihe war der Mikroelektronik gewidmet, einem neuen Studienzweig an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Graz.
Die zahlreich erschienenen Studenten konnten anwesende Repräsentanten der bekannten steirischen Unternehmen austriamicrosystems, Infineon und Philips Semiconductors zu Karriereaussichten in dieser Branche befragen.

Über den OVE
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28. April 2006 OVE vergibt höchste Auszeichnung

Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. A. Weinmann (li.) nimmt die Goldene Stefan-Ehrenmedaille aus den Händen des OVE-Präsidenten VDir. Dipl.-Ing. Dr. G. Rabensteiner entgegen

Am 25. April 2006 fand die 118. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) statt. Der Höhepunkt dieser Veranstaltung war die Überreichung der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille - die höchste Auszeichnungdes OVE - an Herrn Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alexander Weinmann.

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) lud seine Mitglieder am 25. April 2006 zur Generalversammlung in den Festsaal des Österreichischen Ingenieur- und Architektenvereins (ÖIAV). Mit der Wahl dieses Veranstaltungsortes sollte auch nach außen ein Zeichen für die künftige engere Kooperation dieser beiden Verbände gesetzt werden.

Verleihung der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille Höhepunkt der Generalversammlung war die Überreichung der Goldenen Stefan-Ehrenmedaille an Em. O. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Alexander Weinmann, langjähriger Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie bis zu seiner Emeritierung im September des vergangenen Jahres Vorstand des Institutes für Automatisierungs- und Regelungstechnik an der Technischen Universität Wien.

Die Goldene Stefan-Ehrenmedaille - benannt nach dem Gründungspräsidenten des OVE - ist die höchste Auszeichnung des Verbandes und wird für besondere wissenschaftliche Leistungen und Verdienste um den OVE vergeben.

Prof. Weinmanns wissenschaftliche Leistungen lassen sich mit folgenden statistischen Daten sicher nur unzureichend beschreiben: über 110 wissenschaftliche Veröffentlichungen, Autor von elf Büchern, Teilnahme als Referent an zahlreichen hochkarätigen Fachkonferenzen und Begutachter international renommierter Zeitschriften.

Groß sind auch Weinmanns Verdienste um den Verband und dabei im Besonderen um die Verbandszeitschrift e&i elektrotechnik und informationstechnik, wo er seit über zehn Jahren der Schriftleitung angehört.

Die Goldene Stefan-Ehrenmedaille wurde zuletzt 1989 verliehen. Seit ihrer Stiftung anlässlich des 75-jährigen Bestehens des OVE 1958 erhielten erst 25 Personen diese Auszeichnung.

Preise für den wissenschaftlichen Nachwuchs Im Rahmen der Generalversammlung wurden auch die Preise der OVE-Fachgesellschaften GIT (Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik) sowie OGMA (Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik) vergeben. Insgesamt konnten sich 13 Preisträger über die Auszeichnung ihrer HTL-Projektarbeiten, FH-Diplomarbeiten sowie Diplomarbeiten und Dissertationen an Technischen Universitäten freuen.

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1. März 2006 Gesundheitsgefährdung durch Handy-Strahlung?

Österreichische Ärztekammer kritisiert VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850

Stellungnahme des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik und des Österreichischen Normungsinstituts

Behauptung:
Die Österreichische Ärztekammer ÖAK behauptet in einer Presseaussendung vom 7. Februar 2006 die VORNORM ÖNORM E 8850 (veröffentlicht mit 1. Februar 2006) „ignoriere nach Ansicht führender Umweltmediziner aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse über die gesundheitsschädigende Auswirkung der Mobiltelefonie und anderer Elektrosmog-Ursachen”. ÖÄK-Präsident Reiner Brettenthaler kritisiert darin: „Die ÖNORM orientiert sich an überalterten Vorschlägen aus dem Jahre 1998, ist von neuen seriösen Studien völlig unberührt und daher ungeeignet, den erforderlichen Schutz der Gesundheit zu garantieren.”

Fakten:
Die VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850 beschäftigt sich mit dem Schutz von Personen vor unzulässiger Exposition durch elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder im Frequenzbereich von 0 Hz bis 300 GHz. Zweck der Norm ist es, Grenzwerte für die Exposition festzulegen, deren Einhaltung Schutz gegen bekannte schädliche Effekte auf die Gesundheit bietet. Das Schutzziel soll durch die Vorgabe von Basisgrenzwerten und Referenzwerten erreicht werden.
Die Basisgrenzwerte beziehen sich auf alle Arten von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern - nicht nur auf jene, deren Quelle Mobiltelefone sind.


Diese Basisgrenzwerte und Referenzwerte orientieren sich

  • an der EU Ratsempfehlung 1999/519/EG - Council Recommendation on the Limitation of Exposure of the General Public to Electromagnetic Fields - 0 Hz to 300 GHz)
  • an der ICNIRP Richtlinien 1998 (ICNIRP - International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection)
  • sowie an der Richtlinie 2004/40/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über Mindestvorschriften zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmer vor der Gefährdung durch physikalische Einwirkungen (elektromagnetische Felder).

Auswirkungen von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern unterhalb der Basisgrenzwerte der ÖVE/ÖNORM E 8850
Es gibt Studien, die besagen, dass von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern unterhalb der Basisgrenzwerte dieser Norm Gefahren ausgehen. Das zuständige Komitee hat sich mit allen verfügbaren Studien eingehend auseinandergesetzt. Führende internationale Wissenschafter haben mehrfach darauf hingewiesen, dass die derzeitigen Werte, auf die sich die VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850 bezieht, auch nach Zusammenfassen mehrjähriger Forschungsergebnisse als aktueller Stand des Wissens anzusehen sind.
Das zuständige Komitee ist zu der Ansicht gelangt, dass die verfügbaren Daten über die Exposition gegenüber elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern unterhalb der Basisgrenzwerte der VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850 nicht die Existenz von gesundheitsrelevanten Langzeiteffekten und gesundheitsrelevanten langfristigen Auswirkungen nachweisen. Um die Einhaltung der Schutzziele dieser Norm sicherzustellen, wird aber im Sinne einer umsichtigen Vermeidung empfohlen, die Emissionen einer Quelle entsprechend der technischen Machbarkeit und der wirtschaftlichen Zumutbarkeit auch über die Vorgaben dieser VORNORM ÖVE/ÖNORM hinaus möglichst gering zu halten.

Mitarbeit an der Erstellung dieser Norm
Wie bei der Erstellung jeder Norm nahmen auch hier Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Verbraucher teil. Im Konkreten waren das bei der VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850: Vertreter der zuständigen Ministerien, zB Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA), Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ("Lebensministerium"), Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, sowie Ämter verschiedener Landesbehörden, Vertreter von Unternehmen, Universitätsinstituten, Verbraucherschutzorganisationen und Bürgerinitiativen sowie Mediziner.

Stellungnahme durch die Öffentlichkeit
Jede ÖVE/ÖNORM wird - bevor sie veröffentlicht wird - als Entwurf zur Stellungnahme durch die Öffentlichkeit aufgelegt. Die dazu abgegebenen Stellungnahmen werden vom zuständigen Komitee behandelt und bei ausreichender Relevanz berücksichtigt und in das Dokument eingearbeitet. Zum Entwurf der VORNORM ÖVE/ÖNORM E 8850 haben verschiedene Organisationen Stellung genommen, so auch die Österreichische Ärztekammer. Unter anderem wurde in den Stellungnahmen auf verschiedene Studien verwiesen, die zeigen sollen, dass die in der Norm festgelegten Basisgrenzwerte unzureichend seien. Die Experten des zuständigen Komitees haben sich eingehend auch mit diesen Studien befasst - nicht erst bei der Bearbeitung der eingegangenen Stellungnahmen, sondern bereits bei der Erarbeitung des Entwurfs.

Die ÖVE/ÖNORM E 8850 hat den Status einer Vornorm.
Die ÖVE/ÖNORM E 8850 wurde als Vornorm herausgegeben. Dies geschieht dann, wenn die Entwicklung eines Fachgebiets noch im Fluss ist und weitere praktische Erfahrungen abgewartet werden sollen, um das Dokument zu einem späteren Zeitpunkt in eine ÖVE/ÖNORM umzuwandeln.

Für Rückfragen:
Dipl.-Ing. Christian Gabriel
Leitung Normung & Standardisierung
Österreichischer Verband für
Elektrotechnik - OVE
Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
E-Mail: ove(at)ove.at
Internet: www.ove.at

Dipl.-Ing. Dr. Karl Grün
Leiter des Bereichs Normung
ON Österreichisches Normungsinstitut
Heinestraße 38, 1020 Wien
E-Mail: karl.gruen(at)on-norm.at
Internet: www.on-norm.at

Über den OVE
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

Über das ON Als gemeinnützige Non-Profit-Organisation ist das ON die unparteiische Plattform für die Schaffung von Normen und Regelwerken in Österreich. Das ON bietet die Infrastruktur für die Mitarbeit an der europäischen und weltweiten Normung an.

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2005

25. November 2005 Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (ÖGE)

Namhafte Energieexperten aus Lehre und Forschung, der Elektroindustrie und der Elektrizitätswirtschaft fanden sich am 24. und 25. November im Innsbrucker Congress zu ihrer Fachtagung 2005 ein. Die hochkarätigen Teilnehmer referierten und diskutierten über hochaktuelle und brisante Themen wie die Folgen der Liberalisierung des Strommarktes, das Investitionsverhalten der Stromerzeuger, die Personalentwicklung im Energiesektor und das Nachwuchs-Problem in der Forschung.

ÖGE am Puls der Zeit
"Unsere Gesellschaft ist von elektrischer Energie abhängig. Die scheinbare Selbstverständlichkeit unserer täglichen Stromversorgung lässt uns oft vergessen, wie sensibel das System reagiert. Der Energiebedarf steigt unaufhaltsam, die Kraftwerke und Netze müssen erneuert und ausgebaut werden. Ein Technologiesprung ist nicht in Sicht. Es ist unsere Aufgabe, aufzuzeigen, dass die in den letzten Jahrzehnten unterlassenen Investitionen nun gefährliche Auswirkungen auf den gesamten Elektrizitätssektor haben. Die ÖGE leistet daher ihren Beitrag zur Information und Bewusstseinsbildung für eine sichere Zukunft der Stromversorgung", so der Vorstandsvorsitzende der ÖGE, DI Walter Auer.

Wissensaustausch stand im Vordergrund
"Diese Fachtagung ermöglicht es Energieexperten aus dem In- und Ausland, gemeinsam neue Lösungsansätze für wichtige Problemstellungen der Energiewirtschaft zu entwickeln. Wissensaustausch, die Analyse der aktuellen Lage am Strommarkt und der Ausblick in die Zukunftsperspektiven der E-Wirtschaft stehen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Sie sind Grundlage unserer Vorschläge für eine zukunftsfähige und leistungsstarke Stromwirtschaft in Österreich", so TIWAG-Vorstandsvorsitzender Dr. Bruno Wallnöfer.

Podiumsdiskussionen mit prominenter Besetzung
Während am Donnerstag Abend o.Univ.Prof. Dr.-Ing. Günter Brauner von der TU-Wien eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die Zukunft des Energietechnikers" moderierte, führte Dr. Armin Wolf, Journalist des Jahres 2005, eine spannende energiepolitische Grundsatzdiskussion u. a. mit TIWAG-Vorstandsvorsitzendem Wallnöfer, mit Vertretern des WWF Österreich, der Arbeiterkammer Wien, der Tiroler Wirtschaftskammer und des OVE (Österreichischer Verband für Elektrotechnik).

Förderpreis für kluge Köpfe
Kreative Ideen an den Österreichischen Instituten für Energiewirtschaft und an den Höheren Technischen Lehranstalten wurden bei der Verleihung des ÖGE-Förderpreises 2005 am Donnertag Abend im Landesmuseum Ferdinandeum honoriert.

Nähere Informationen:
DI Walter Auer
ÖGE-Vorstandsvorsitzender
T 050607-21 111

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www.ove.at

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17. November 2005 Zielkonflikte in der Österreichischen Energieversorgung

Am 24. und 25. November 2005 findet in Innsbruck Congress die 43. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik im OVE statt.

Investitionsverhalten der Stromerzeuger
Mit der Liberalisierung des Strommarktes und unter dem Eindruck des freien Wettbewerbs änderte sich das Investitionsverhalten der Stromerzeuger. Aufgrund des Preisdrucks wurden Instandhaltungsmaßnahmen auf das unbedingt notwendige Ausmaß zurückgenommen. Kraftwerksreserven, die durch Gesellschaftsfusionierungen entstanden, wurden stillgelegt, und an Neubauten war nicht zu denken.

Dies wirkte sich in weiterer Folge auch auf die Zulieferindustrie aus. Der gravierende Rückgang bei den Kraftwerkserneuerungen und -neuinvestitionen brachte auch einen Umsatzrückgang mit sich, was wieder entsprechende Auswirkungen auf Produktion, Produkte und letztendlich auch auf die Personalentwicklung nach sich zog. Diese Entwicklung wirkte sich, wenn mit entsprechender Zeitverzögerung, auch auf die Nachwuchsausbildung aus.

Arbeitsmarkt Energiebranche
Die Folgen dieser Entwicklung beginnen sich jetzt abzuzeichnen. Da der Strombedarf - zwar langsamer als früher, aber stetig - weiter gestiegen ist, muss nicht nur in den Erhalt der Altanlagen wieder investiert werden, auch neue Kraftwerke sind zu errichten.

Dies bringt wieder Schwung in die Wirtschaft, allerdings müssen alle Beteiligten mit dem Problem des in der Zwischenzeit "in Pension gegangenen" Know-hows und des fehlenden Nachwuchses fertig werden.

Dieser Problematik hat sich die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik in ihrer diesjährigen Fachtagung angenommen. Experten aus Lehre und Forschung, der Elektroindustrie und Elektrizitätswirtschaft sowie von Interessensvertretungen referieren und diskutieren über diesbezügliche Anforderungen und Lösungsmöglichkeiten.

OGE-Preise
Wie bereits in den letzten Jahren wird im Rahmen der Fachtagung der OGE-Preis für ausgezeichnete Diplomarbeiten, Dissertationen und HTL-Projektarbeiten vergeben.

Informationen:
OVE-OGE
Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka
Telefon +43 (1) 587 63 73-23
E-Mail: k.stanka(at)ove.at
Internet: www.ove.at/veranstaltungen

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20. Oktober 2005 Akademische Zukunftsperspektiven beim Elite-Karriereforum an der TU Graz

Zwei Elektrotechnikstudenten fliegen mit dem OVE zum EUREL-Seminar nach Brüssel

Das war das Elite-Karriereforum 2005

"Man studiert nicht, um etwas zu sein, sondern um etwas zu können" - und wer beides möchte, muss an einer Universität studieren.
Das ist die Kernaussage des Elite-Karriereforums, das am 18. Oktober 2005 in der Aula der Technischen Universität Graz über die Bühne ging. Die Veranstalter, der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, der Absolventenverein Elite sowie die beiden Zeichensäle HSZS und DZS, ziehen eine erfreuliche Bilanz.

Für zwei Studenten der elektrotechnischen Fakultät der TU Graz war dies eine ganz besondere Veranstaltung. Sie haben jeweils einen Flug zum EUREL-Seminar nach Brüssel gewonnen, den der OVE für junge Nachwuchstechniker gespendet hat.

Die exzellenten Präsentationen der Diplomarbeiten und Dissertationen zeigten einmal mehr das weite Spektrum, das die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik abdeckt.
Von den elektrischen Anlagen über die Satellitentechnik bis hin zu den von fast allen Menschen täglich benützten Smart Cards reichte die Bandbreite. Auch auf den Menschen wird in dieser hochtechnisierten Welt nicht vergessen: Ohne die Forschungsarbeiten der Bioinformatiker wäre die Krebsdiagnose und die Therapiemöglichkeit nicht so weit fortgeschritten.

Hochkarätige Podiumsdiskussion

Bei der abendlichen Diskussion sprach das aus Studenten, Assistenten, Professoren und Vertretern der Wirtschaft zusammengesetzte Publikum unter der Moderation von DI Peter Reichel (Generalsekretär des OVE) mit hochrangigen Experten aus der Lehre, Industrie und Wirtschaft über die Anforderungen, die das Berufsleben an Elektrotechniker stellt. Soviel sei vorweggenommen: Es gibt niemanden, der nicht gebraucht wird - sofern er gut ist.
Dr. Gerstl von der VA-Tech Elin wünscht sich den klassischen Elektrotechniker, der ein umfassendes Grundlagenwissen mitbringt ("Den Rest erlernt man in der Praxis"). Nach Meinung Dr. Rabensteiners (Vorstandsdirektor Verbund APT) darf die moderne Entwicklung nicht außer Acht gelassen werden, und auch ein Elektrotechniker kann in die berufliche Situation kommen, wo für ihn wirtschaftliche Aspekte im Rahmen der Liberalisierung der Märkte, der verstärkte Wettbewerb und Merger & Acquisitions relevant werden.
DI Santner (Aufsichtsratsvorsitzender der Anton Paar GmbH) sieht vor allem die Grundlagenkenntnisse in Mathematik und Mechanik als Grundvorrausetzung für den weiteren Berufsweg. ("Wissen muss möglichst kreativ angewendet werden")
Einer, der es auch wissen muss, ist DI Robert Schaffernak, Leiter der Elektrik- und Elektronikabteilung bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG, der aus seinem Unternehmensalltag folgenden Vorschlag fürs Studium mitgebracht hat: Im 1. Abschnitt eine exzellente Grundlagenausbildung, die im 2. Abschnitt von einer Spezialisierung abgerundet wird. Im Unternehmen selbst ist wenig Zeit zum Lernen vorhanden. ("Pioniere werden gebraucht")

Den Abschluss bildete die schon länger andauernde Erörterung der Frage, welcher Institution der Vorrang gegeben werden sollte: Fachhochschule (FH) oder Universität.
Bringen wir alle Für und Wider auf einen Punkt und raten wir jedem, der vor der Frage steht, wo er ein Studium beginnen soll, folgendes: Jeder muss sich selbst die ganz persönliche Frage stellen: "Was will ich?" Jede Ausbildung bietet ihre spezifischen Möglichkeiten für das Berufsleben.
Zum Schluss möchten die Veranstalter dem akademischen Nachwuchs noch einen guten Tipp ans Herz legen: Vernetzen Sie sich bereits im Studium, Sie werden es im Berufsleben brauchen! Interdisziplinarität vor Spezialität.

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3. Oktober 2005 INFOZONE - das neue Informationsportal des OVE

Die neue OVE-Infozone Relaunch des Informationsportals des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik www.ove.at/infozone

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) ist seit jeher eine wichtige Informationsquelle für jeden Elektrotechniker und für die gesamte Elektrotechnik-Branche.
Normen, elektrotechnische Bestimmungen und Zertifizierungen sind das Herzstück des OVE.
Als innovativer Verband erweitert und verbessert der OVE ständig sein Mitgliederservice und sein Informationsangebot.
In der neu gestalteten OVE-Infozone erhalten Sie viel Wissenswertes auf einen Klick!

Was Sie alles ab 3. Oktober erwartet?
INFOZIN Die seit fast zehn Jahren beliebte und informative Internetzeitung mit aktuellen Nachrichten (vormals: e2i)

FORUM In dieser neu eingerichteten Informationsplattform erwarten jeden InteressentenDiskussionen über Technikthemen aber auch über „Gott und die Welt“!
Also aufgepasst: Auch „NICHTTECHNIKER“ sind herzlich eingeladen sich einzuloggen!

Veranstaltungskalender Alt Bewährtes soll man nicht ändern, daher behält der Veranstaltungskalender sein Erscheinungsbild. Angeboten werden Tagungen, Seminare und Vorträge zu brandaktuellen Themen.

Mitglieder-Service „Dabei sein – Dazugehören“ – in einer so großen globalisierten Welt muss man wissen, wohin man sich wenden kann, wenn man adäquate Unterstützung braucht. Egal, ob es sich um Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen handelt oder ob man technische Informationen benötigt – der OVE ist immer die richtige Ansprechstelle!

Nützen Sie die Chance besser informiert zu sein! Nützen Sie die OVE-INFOZONE unter: http://www.ove.at/infozone

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23. September 2005 ELITE-Karriereforum mit Dissertations- und Diplomarbeitspräsentation

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13. September 2005 Geschäftsprozesse im Technologiewandel - auf in eine neue Arbeitswelt

Am 26. und 27. September 2005 findet im Europahaus/Schloss Miller-Aichholz in Wien das erste gemeinsame Symposium der Computer Measurement Group Austria and Eastern Europe und der Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im Österreichischen Verband für Elektrotechnik statt.

Das zweitägige Symposium behandelt in zwei parallelen Streams einerseits Business to Business (B2B)-, andererseits Business to Consumer (B2C)-Prozesse. Die Inhalte konzentrieren sich auf die neuen technologischen Möglichkeiten, die es erlauben, besser auf die Geschäftsprozesse einzugehen und die Unternehmensziele zu verfolgen.
Keynotes reflektieren das Verhältnis von Technologie zu Geschäftsprozessen aus speziellen Gesichtspunkten: so z. B. aus der Sicht der Industrie (Franz Geiger, Mitglied des Vorstandes, Siemens AG Österreich) und des E-Governments (Christian Rupp, CIO, Bundeskanzleramt).
Die Fachtagung richtet sich an die Entscheidungsträger und Spezialisten im IKT-Bereich, insbesondere an solche mit Organisations- oder Umsetzungsverantwortung, sowie an Unternehmensberater und IT-Consultants.
Um neue Chancen in einer neuen Arbeitswelt aufzuzeigen und zu diskutieren, soll dieses CMG-AE-GIT-Symposium allen Experten als neutrale, nationale Plattform dienen.

Weitere Informationen und Anmeldungen:
http://www.ove.at/symposium/

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22. Juni 2005 OCG-/OVE-Abendvortrag in Graz: Ernste und nicht so ernste Spekulationen eines „Informatikdinosauriers”

O.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. mult. Hermann MAURER, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Graz, bekannter Buchautor und nach eigenen Worten „Informatikdinosaurier”, bei seiner Lesung vor rund 150 Gästen an der TU Graz

Im Rahmen der OVE-/OCG-Abendvorträge sprach am 1. Juni 2005 O.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. H.c. mult. Hermann MAURER, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Graz, über seine Buchreihe „Xperten.

Im Rahmen der erst mit diesem Sommersemester ins Leben gerufenen OVE-/OCG-Abendvorträge sprach am 1. Juni 2005 O.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. mult. Hermann MAURER, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Graz, bekannter Buchautor und nach eigenen Worten „Informatikdinosaurier”, an der TU Graz über seine Buchreihe „Xperten”. Der Vortrag lockte rund 150 interessierte Personen aller Altersgruppen in den HS i13 der TU Graz.

Belletristik und Wissenschaft
Science-Fiction Romane zu schreiben ist ein Hobby des studierten Mathematikers, der im In- und Ausland zahlreiche Gastprofessuren innehat(te). Seit 45 Jahren schreibt Prof. Maurer Science Fiction Romane, aber auch Essays. Außerdem hat er hunderte sowohl im deutschsprachigen als auch amerikanischen Raum bekannte wissenschaftliche Abhandlungen in seinem Fachgebiet verfasst.

Die "Xperten"-Reihe
Die Xperten-Saga ist - wie die Anwesenden beim Vortrag am 1. Juni erfuhren - eine lose zusammenhängende Romanreihe, in der Prof. Maurer seine Visionen von der Zukunft, aber auch seine Erlebnisse, die er auf vielen Reisen rund um den Erdball erfuhr, verpackt den Lesern näher bringt. Die 80 Bände umfassende Saga ist in acht Zyklen eingeteilt, wobei der erste Zyklus 2001 beginnt und auf der Erde spielt. Der zweite Zyklus spielt ab dem Jahr 2021, und die Handlungsschauplätze liegen teils auf der Erde, teils sind sie „erdnah”. Die Zyklen drei bis acht werden immer unorthodoxer und spielen unter Ignorierung physikalischer Gesetze.
Ein wesentliches Prinzip der Saga ist die Tatsache, dass Wunder von heute morgen schon normal sind!

Das „Paranetz”
Besonders lesenswert ist der Band mit dem Titel „Paranetz”, in dem sich Prof. Maurer Gedanken macht, wie man ein uns alle betreffendes Problem lösen könnte: die enorm enge Verzahnung von Strom- und Computernetzen, die unser Leben lahm legen könnte. Dieses Horrorszenario ist leider nicht an den Haaren herbeigezogen....

Planung der nächsten Vorträge in Arbeit
Im Anschluss an die sehr gelungene Buchvorstellung luden OVE und OCG zu einem Buffet und vergaben - auf Wunsch handsignierte - Bücher von Prof. MAURER. Bestätigt durch den großen Erfolg dieses Abends arbeitet das Grazer OVE/OCG-Organisationsteam bereits hoch motiviert an der Planung der nächsten, für den Beginn des Wintersemesters vorgesehenen, Abendvorträge.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

Über die OCG
Die Oesterreichische Computer Gesellschaft ist eine gemeinnützige, unabhängige, überparteiliche Vereinigung mit über 1.500 Mitgliedern und Arbeitskreisen aus IT-Wirtschaft, -Wissenschaft und Verwaltung. Sie wurde 1975 zur Förderung der Informatik unter besonderer Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft gegründet mit dem Ziel der Förderung interdisziplinärer Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung. Das bekannteste Produkt der OCG ist der Europäische Computer Führerschein (ECDL).

Weitere Informationen
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© 2005 OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik

30. Mai 2005 Ernste und nicht so ernste Spekulationen eines „Informatikdinosauriers“

Am 1. Juni 2005 spricht O.Univ.-Prof. Dr.phil. Dr. h.c. mult. Hermann MAURER, Dekan der Fakultät für Informatik an der TU Graz, bekannter Buchautor und nach eigenen Worten “Informatikdinosaurier” an der TU Graz über seine Buchreihe “Xperten”.

OVE und OCG als Veranstalter
Veranstaltet von Österreichischem Verband für Elektrotechnik (OVE) und Oesterreichischer Computer Gesellschaft (OCG) in Kooperation mit der Fakultät für Informatik sowie der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie dem Absolventenverein EliTE wird Prof. MAURER im Rahmen der bereits gut etablierten OVE-/OCG-Abendvortragsreihe seine Buchreihe „Xperten“ vorstellen. Diese beschäftigt sich in lockerer/spannender Weise romanhaft mit potentiellen Auswirkungen neuer Technologien auf die menschliche Gesellschaft.

Ort, Zeit und Co
Die aus Buchvorstellung, Lesung, Vortrag und Diskussion kombinierte Abendveranstaltung findet im Hörsaal i13 der Technischen Universität Graz, Inffeldgasse 16b, statt und beginnt um 18.30 Uhr. Im Vorfeld, um 17.30 Uhr, wird Prof. Dr. Jozef GRUSKA, DrSc von der Fakultät für Informatik der Masaryk Universität Brünn einen Gastvortrag über „Mysteries, Puzzles and Gold Mines of Quantum Information Processing“ halten (Vortragssprache: Englisch!). Die beiden aneinander gekoppelten Vorträge von Prof. GRUSKA und Prof. MAURER können auch getrennt voneinander besucht werden. Im Anschluss laden OVE und OCG zu einem Buffet und vergeben handsignierte Bücher von Prof. MAURER.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine Anmeldung wird jedoch gebeten!

Nähere Informationen und Online Anmeldung:
http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=467

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11. Mai 2005 Zugbeobachtung mittels Sensorikkomponenten

Neuerscheinung in der OVE-Schriftenreihe: Band 38 "Zur Frage der Standortwahl von Zuglaufüber- wachungseinrichtungen" (ISBN-Nr.: 3-85133-035-8) ab sofort auf CD erhältlich!

In der OVE-Schriftenreihe gibt es eine Neuerscheinung, die seit kurzem auf CD erhältlich ist. Mit Band Nr. 38 "Zur Frage der Standortwahl von Zuglaufüberwachungseinrichtungen" (ISBN-Nr.: 3-85133-035-8) von Dipl.-Ing. Dr.techn. Andreas Schöbel wurde wieder eine Dissertation in die OVE-Schriftenreihe aufgenommen.

Aus dem Inhalt
Die Risikoanalyse wird für viele Komponenten des Systems "Eisenbahn" verwendet, wobei die Grundlagen dieser Betrachtungen in den Europäischen Normen EN 50126, EN 50128 und EN 50129 beschrieben werden. Durch den sukzessiven Rückzug des Personals aus der Fläche, wird die Aufgabe der Zugbeobachtung immer mehr durch technische Systeme erfüllt. Dabei gibt es grundlegende Unterschiede in der Erfassung des vorbeifahrenden Zuges, sodass die traditionellen Standorte der Zugbeobachtung nicht als Basis für die Standortwahl von Sensorikkomponenten verwendet werden können. Um die Risikopotentiale im Netz eines Infrastrukturbetreibers zu identifizieren, wurde der Ansatz einer Risikomatrix unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus der Systemtheorie, der Unfallanalyse und einer Wirkungsanalyse von Zuglaufüberwachungseinrichtungen gewählt. Entsprechend der Einordnung der Elemente in Risikoprofile, kann eine Ausbaustrategie mit Prioritätenreihungen einerseits für Standorte als auch anderseits für die an diesen wirkungsvoll einsetzbare Sensorik ermittelt werden.

Weitere Informationen und Bestellung: http://www.ove.at/medien/schriftenreihe/

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22. April 2005 OVE wählt neue Verbands-Spitze

Das neue OVE-Präsidium (v.l.n.r.): Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dietmar DIETRICH/TU Wien (Vizepräsident), Vorst.-Dir. Dipl.-Ing. Dr. Günther RABENSTEINER/Verbund-APT (Präsident), Vorst.-Vors. Mag. Georg KAPSCH/Kapsch AG (Vizepräsident), Vorst.-Dir. Ing. Franz GEIGER/Siemens AG Österreich (Vizepräsident)

Die 117. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) vom 20. April 2005 wählte ein neues Präsidium und einen neuen Vorstand für den OVE.

Am 20. April 2005 fand die 117. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) im Wiener Arcotel Wimberger statt. Auf der Tagesordnung standen - in Folge der im letzten Jahr beschlossenen neuen Vereinsstatuten - Neuwahlen des Präsidiums und Vorstands.

Neuer Präsident
Zum neuen Präsidenten des Verbandes wurde Vorst.-Dir. Dipl.-Ing. Dr. Günther RABENSTEINER (Verbund-APT) gewählt. Er löst damit den bisherigen OVE-Präsidenten Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. Herbert SCHRÖFELBAUER ab, der in den letzten sechs Jahren erfolgreich die Geschicke des OVE gelenkt hat. Nachfolger von Vizepräsident Vorst.-Dir. Dr. Georg ANTESBERGER wurde Vorst.-Dir. Ing. Franz GEIGER (Siemens AG Österreich). Die Vizepräsidenten Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Dietmar DIETRICH (TU Wien) und Vorst.-Vors. Mag. Georg KAPSCH (Kapsch AG) stehen dem Präsidium für eine weitere Funktionsperiode zur Verfügung.

Neu: 15-köpfiger Vorstand
Als neues in den Vereinsstatuten 2005 vorgesehenes Gremium wurde ein 15 Personen zählender OVE-Vorstand gewählt, der damit den früheren Haupausschuss ersetzt. Mit Herrn Denis IMAMOVIC (TU Graz, Fakultät für EIT) ist erstmals ein Student in einem OVE-Gremium vertreten - dies sieht auch der neue Präsident, Dir. RABENSTEINER, als deutliches Signal für die strategische Neuausrichtung des traditionsreichen OVE.

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15. April 2005 Neubesetzung von Präsidium und Vorstand im OVE

Die am Mittwoch, den 20. April 2005 mit Beginn um 16.00 Uhr s.t. stattfindende 117. Generalver-sammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) im Wiener Arcotel Wimberger bringt eine Neubesetzung von Präsidium und Vorstand für den OVE.

Am Mittwoch, den 20. April 2005 mit Beginn um 16.00 Uhr s.t. findet die 117. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) im Wiener Arcotel Wimberger statt.

Auf der Tagesordnung stehen - in Folge der im letzten Jahr beschlossenen neuen Vereinsstatuten - Neuwahlen für die Besetzung von Präsidium und Vorstand. Ein 15-köpfiger Vorstand wird in Zukunft den 25-köpfigen Hauptausschuss ersetzen.
Einen weiteren Tagungsordnungspunkt bildet die Verabschiedung von Präsident Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. Herbert SCHRÖFELBAUER und Vizepräsident Vorst.-Dir. Dr. Georg ANTESBERGER, die mit der 117. Generalversammlung aus dem Präsidium des OVE ausscheiden.

Wir bitten unsere Mitglieder, sich diesen Termin vorzumerken und pünktlich um 16.00 Uhr anwesend zu sein. Die Generalversammlung wird im Saal Boheme des Arcotel Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien abgehalten.

Weitere Informationen: OVE-Generalversammlung

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4. April 2005 Der OVE erweitert sein Serviceangebot

Abb. 1
Abb. 2

Im Rahmen des IECEE CB-Verfahrens gibt es seit Kurzem eine enge Kooperation zwischen dem OVE und der renommierten CETECOM ICT Services GmbH, Saarbrücken. CETECOM wurde im Verantwortungsbereich des OVE nach Abschluß eines strengen Assessmentverfahrens als CB-Testlabor von IECEE anerkannt (Abb. 1: Certificate of Acceptance, Abb. 2: Prok. Gerhard Schirra, CETECOM und Dipl.-Ing. Wolfgang MARTIN, OVE-P&Z nach dem erfolgreichen internationalen Assessment).
Mit dieser Kooperation unterstreicht die für Prüfung & Zertifizierung im OVE zuständige Abteilung P&Z ihre Präsenz auf einem der wichtigsten europäischen Märkte und bedient dabei aber nicht nur den deutschen Raum sondern ist mit CETECOM auch für österreichische Firmen Ansprechpartner für Prüfungen im IT- und Telekommunikationsbereich.
CETECOM wurde für zwei der international wichtigsten Standards akkreditiert, IEC 60950 für Geräte der Informationstechnik und IEC 60065 für Audio- Video- und ähnliche elektronische Geräte - zwei extrem exportorientierte Bereiche; hier sorgen die Zertifikate des OVE dafür, dass den Kunden ein besserer und rascherer Zugang in die Exportmärkte weltweit ermöglicht wird.

IECEE: IEC System for Conformity Testing and Certification of Electrical Equipment
CB-Verfahren: das einzige internationale Verfahren für die gegenseitige weltweite Anerkennung von Testergebnissen in Bezug auf die Sicherheit von elektrischen und elektronischen Produkten.
Das CB-Verfahren ist ein multilaterales Übereinkommen zwischen 54 teilnehmenden Staaten und Zertifizierungsorganisationen zur Erlangung des jeweiligen nationalen Prüfzeichens. Das Verfahren basiert auf dem sogenannten CB-Zertifikat und dem zugehörigen CB-Testreport. Aus diesen geht hervor, dass die vorgestellten Geräte die Prüfung nach den zutreffenden IEC-Standards erfolgreich bestanden hat.
Links:
www.cetecom-ict.de
www.ove.at/puz

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4. März 2005 “Telecommunications and Mobile Computing“ (tcmc2005) - Internationale Veranstaltung an der TU Graz, 8.- 9. März

Am 8. und 9. März 2005 findet bereits zum dritten Mal die von OVE und Projektgruppe e2i der Technischen Universität Graz organisierte Veranstaltung „Telecommunications and Mobile Computing“ statt. Digitales terrestrisches Fernsehen und RFID bilden die Schwerpunkte der Veranstaltung.

 

Zwei Workshops
Wie schon bei der letzten Veranstaltung dieser Reihe im Jahr 2003 wird es auch bei der tcmc2005 wieder zwei parallel laufende Workshops, diesmal zu den übergeordneten Themenbereichen „Digital Video Broadcasting and Mobility“ und „Wearable and Pervasive Computing“ geben.

 

„!TV4Graz“
Der Workshop „Digital Video Broadcasting and Mobility“ wird wissenschaftlich vom Institut für Kommunikationsnetze und Satellitenkommunikation der TU Graz geleitet.
Im Jahre 2004 begann in Österreich das Zeitalter des digitalen terrestrischen Fernsehens (DVB-T) mit dem erfolgreichen Feldversuch „!TV4Graz“, der von der Rundfunk- und Telekom Reguliertungs-GmbH (RTR) initiiert und von den Kernpartnern ORF, Siemens Austria, Telekom Austria AG und der RTR realisiert wurde. Die TU Graz und Joanneum Research sind im Rahmen des Feldversuchs maßgeblich mit der Entwicklung neuer interaktiver mobiler Dienste befasst. Im Rahmen des Workshops werden die Ergebnisse des Feldversuchs präsentiert und auf neueste Entwicklungen, nämlich DVB-H eingegangen. Damit wird in naher Zukunft die Möglichkeit bestehen, TV, aber auch Web-Content in großer Geschwindigkeit auf mobile Endgeräte (Mobiltelefon, PDA) zu bringen.

 

RFID-Systeme
Der Workshop „ Wearable and Pervasive Computing“ unter der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für Technische Informatik der TU Graz, beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit RFID (Radio Frequency Identification)-Systemen, welche derzeit Einzug in die Lebensmittelbranche , Lagerhaltung und Logistik halten. Dabei spielt Location-Aware Computing, also die Realisierung ortsbezogener Dienste mittels spezieller Rechnerarchitekturen, eine sehr wichtige Rolle. In mobilen Systemen ist nicht nur die Rechenleistung ein wesentliches Qualitätskriterium, sondern auch die Energie, die zur Ausführung einer Aufgabe benötigt wird. Auf diesem Gebiet werden sich Beiträge mit Power-Aware Computing, also dem energie-effizienten Entwurf von Rechnersystemen befassen.

 

Hochkarätige Sprecher
Die Keynote Address wird von Univ.-Prof. Willibald Riedler gehalten, der über die Weltraummission Cassini-Huygens berichten wird. In Graz entwickelte weltraumtaugliche Hard- und Software trug wesentlich zum großen Erfolg der Mission bei.
Vortragende sind unter anderem Ed Newman, CEO der amerikanischen Firma Xybernaut (Weltmarktführer für „Wearable Computer“) und Dr. Volker Graeger, Leiter von Philips Semiconductors Styria.

 

Stadtrundgang und Networking
Auch historische und kulturelle Aspekte kommen bei dieser Veranstaltung nicht zu kurz: Am Ende eines aufschlussreichen ersten Veranstaltungstages gibt es für die Tagungsgäste eine Altstadtführung durch Graz. Im Anschluss daran trifft man sich zum Networking im Glockenspielhaus.

 

Nähere Informationen: Mag. Gerda Petjak, Tel.: +43 316 873-7927, E-Mail: presse(at)ove.at

 

Über die Projektgruppe e2i:
Die Projektgruppe e2i (Energie-Innovation-Information = e2i) trägt die Kooperation des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik an der Technischen Universität Graz. In den Bereich dieser Kooperation fallen zwei Veranstaltungsreihen, die alternierend im Zweijahresrhythmus durchgeführt werden: einerseits die bevorstehende Veranstaltung „Telecommunications and Mobile Computing“ und andererseits die bekannten Symposien zum Thema „Energieinnovation“.

 

 

 

 

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21. Februar 2005 Einladung zum Pressegespräch – „Das Mailüfterl hat Zukunft!“

o. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Dr. techn. h.c. Dr.-Ing. e.h.Heinz Zemanek

Der Computer ist gerade in die Flegeljahre gekommen

Einladung zum Pressegespräch
„Der Computer ist gerade in die Flegeljahre gekommen“ – so lautet einer der Aussprüche von Professor Dr. Heinz Zemanek. Anlässlich seines 85. Geburtstags spricht der österreichische Computerpionier über Gründe für seine bereits fünf Jahrzehnte währende Leidenschaft für den Computer. Gemeinsam mit dem technischen Leiter von Telekom Austria, DI Helmut Leopold, erörtert der weit über die Grenzen Österreichs bekannte Computerpionier die Trends der Informations- und Telekommunikationstechnolgie.
Der Computer ermöglicht uns in Verbindung mit innovativen Technologien und dem Internet immer neue Formen der Kommunikation, des Zusammenlebens, der Zusammenarbeit und der Wissensbeschaffung.

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) und die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) laden aus diesem Grund ein zum Pressegespräch

„Das Mailüfterl hat Zukunft!“
am 1. März 2005
um 9.30 Uhr
in den Österreichischen Journalisten Club, Blutgasse 3, 1010 Wien

Ihre Gesprächspartner sind:

  • Univ.- Prof. DI Dr. Heinz Zemanek
  • DI Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement Telekom Austria

Weitere Informationen
Pressegespräch

2004

4. November 2004 Strom - Schlüssel für die Zukunft! 42. OGE-Fachtagung

Die international besetzte Fachtagung "Strom, Schlüssel für die Zukunft?" der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE lieferte klare Aussagen für eine zukunftsorientierte Energiepolitik.

Die international besetzte Fachtagung "Strom, Schlüssel für die Zukunft?" der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE, die Ende Oktober in Graz stattfand, lieferte klare Aussagen für eine zukunftsorientierte Energiepolitik:

Strombedarfsentwicklung
Der Bedarf an elektrischer Energie steigt unbestritten. Elektrische Energie wird zunehmend zur Schlüsselenergie für eine nachhaltige, umweltfreundliche und Ressourcen schonende Energiepolitik.

Investitionsbedarf
In den nächsten 20 Jahren werden, bedingt durch das Alter der Energieerzeugungsanlagen und Netze, hohe Investitionen in diesen Bereichen notwendig. Umweltpolitische Rahmenbedingungen wie die Wasserrahmenrichtlinie erfordern zusätzliche Investitionen.

Infrastruktur
Die Infrastrukturen für Erzeugung, Transport und Verteilung elektrischer Energie setzen den Einsatz neuester Technologien voraus, um die erforderliche Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Dauer der heutigen Genehmigungsverfahren für elektrische Anlagen steht im Spannungsfeld zu den notwendigen Maßnahmen für eine gesicherte zukünftige Energieversorgung.

Die Experten waren sich einig, dass alle Anstrengungen darauf gerichtet werden müssen, der Bevölkerung und der Wirtschaft eine gesicherte und zusätzlich preiswerte Energieversorgung anbieten zu können.

Sämtliche Präsentationen der 42. OGE-Fachtagung in Graz finden Sie unter http://www.ove.at/veranstaltungen/OGE%202004/ppt/ppt.htm
Bilder finden Sie unter http://www.ove.at/veranstaltungen/OGE%202004/tagung/index.htm

Im Rahmen der Abendveranstaltung auf Schloss Kornberg in der Süd-Oststeiermark wurden die Förderpreise der österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE vergeben. Die Preise gingen an: Dipl.-Ing. Dr. Georg Pöppl, Dipl.-Ing. Rudolf Schneiderbauer, Dipl.-Ing. Dr. Christian Todem, Dipl.-Ing. Martin Weniger, Peter Pösinger und Werner Redak.
Bilder hierzu finden Sie unter http://www.ove.at/veranstaltungen/OGE%202004/preisverleihung/index.htm

Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) ist eine Fachgesellschaft im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) und umfasst das gesamte Gebiet der elektrischen Energietechnik. Die OGE sieht ihre Aufgabe in der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie der mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die Veranstaltung von Fachtagungen und Vorträgen sowie die Vergabe von Förderpreisen sind neben Veröffentlichungen wesentliche Aktivitäten der OGE.

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28. Oktober 2004 Neuigkeiten aus dem OVE – 116. Generalversammlung

Präsident Dr. Herbert Schröfelbauer bei der feierlichen Verabschiedung von Generalsekretär Dr. Helmut Stärker (v.l.n.r.)
Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Geschäftsführer des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees im OVE, überreicht den IEC 1906 Award an Ing. Wolfgang Brodt (v.l.n.r.)

Neue Statuten, Vergabe von Förderpreisen und Abschiednehmen - das alles und noch mehr gab es am Mittwoch, den 27. Oktober 2004 bei der 116. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE).

Neue Statuten, Vergabe von Förderpreisen und Abschiednehmen - das alles und noch mehr gab es am Mittwoch, den 27. Oktober 2004 bei der 116. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE).


Neue Statuten
Im Rahmen der 116. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik wurden neue Statuten des Verbandes verabschiedet. Basierend auf der OVE-Strategie 2003+ wurden die Statuten überarbeitet und zeit-gemäß formuliert. Darüber hinaus wurden sie an die Erfordernisse des Vereinsgesetzes 2002 sowie an die aktuelle wirtschaftliche Lage angepasst, berichtete Vorstandsvor-sitzender Dr. Herbert SCHRÖFELBAUER, Präsident des OVE.


Österr. Gesellschaft für Meß- und Automatisierungstechnik – Übergabe der OGMA-Förderpreise
Unterstützt von Siemens A&D wurde heuer erstmals auch eine Fachhochschul-Diplomarbeit ausgezeichnet. Über OGMA-Förderpreise durften sich freuen: Dipl.-Ing. Michael BÖCK (Diplomarbeit an der TU Wien: "Ad Hoc Funknetze in Sensoranwendungen"), Dipl.-Ing. (FH) Gerald PEISCHL (FH-Diplomarbeit: "Gegenüberstellung und Vergleich von Bussystemen in der Gebäudetechnik") und Bernhard FILZMAIER, Gerhard GLATTE, Stefan SCHEIFLINGER und Martin SCHNABL (HTL-Projektarbeit: Titrationskurven-simulator").


IEC 1906 Award für Normungsarbeit
Erstmalig wurde im Rahmen der OVE-Generalversammlung der IEC 1906 Award verliehen. Mit Ing. Wolfgang BRODT von der Firma VATECH SAT wurde ein österreichischer Mitarbeiter für sein langjähriges Engagement in der internationalen Normung ausgezeichnet. Diese von der IEC heuer ins Leben gerufene Auszeichnung wird an Experten vergeben, die sich durch die Bearbeitung aktueller Normungsprojekte besonders verdient gemacht haben.


Verabschiedung von Dr. STÄRKER
Nicht zuletzt stand diese Generalversammlung auch im Zeichen des Abschieds: Direktor Baurat h.c. Senator h.c. Dipl.-Ing. Dr. techn. Helmut STÄRKER übergibt nach 20-jähriger Tätigkeit für den OVE mit 1. November 2004 sein Amt an Dipl.-Ing. Peter REICHEL und wechselt mit Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand.
Präsident Schröfelbauer würdigte Stärkers Verdienste für den OVE und für die Elektrotechnik in Österreich insgesamt. In der Ära Stärker etablierte sich der OVE zum national wie international bekannten und anerkannten Kompetenzzentrum und Dienstleister für die österreichische Elektrowirtschaft. Nicht zuletzt wurde der Verband auf eine gesunde finanzielle Basis mit hohem Eigenfinanzierungsgrad gestellt.

Im Anschluss an die feierliche Verabschiedung von Generalsekretär Dr. Helmut Stärker lud der Österreichische Verband für Elektrotechnik die anwesenden Mitglieder, Funktionäre, Preisträger und Mitarbeiter zum Buffet. Dabei bot sich in entspannter Atmosphäre ausreichend Gelegenheit zum Gedankenaustausch.

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20. Oktober 2004 Amtsübergabe im OVE

Am Mittwoch, den 27. Oktober 2004 mit Beginn um 15.30 Uhr s.t. findet die 116. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) im Wiener Arcotel Hotel Wimberger statt.

Am Mittwoch, den 27. Oktober 2004 mit Beginn um 15.30 Uhr s.t. findet die 116. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) im Wiener Arcotel Hotel Wimberger statt.

Auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung von Generalsekretär Direktor Senator h.c. Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr.techn. Helmut Stärker, der sein Amt mit 1. November 2004 an Dipl.-Ing. Peter Reichel übergibt und mit Ende des Jahres in den wohlverdienten Ruhestand tritt.
Des Weiteren wird neben der bereits traditionellen Übergabe des OGMA-Förderpreises an Nachwuchswissenschaftler heuer erstmals auch der IEC 1906 Award im Rahmen der Generalversammlung überreicht.

Wir bitten unsere Mitglieder, sich diesen Termin vorzumerken und pünktlich um 15.30 Uhr anwesend zu sein. Die Generalversammlung wird im Saal Boheme des Arcotel Hotel Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien abgehalten.

Weitere Informationen: http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=355

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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5. Oktober 2004 OVE Graz: Registrierungsstelle für „Bürgerkarten”

Serviceleistung im OVE Graz: Ausstellung von Digitalen Signaturkarten mit Bürgerkarten-Funktionalität

Seit Mai 2003 ist der OVE Graz in Kooperation mit der OCG offizielle Registrierungsstelle für Digitale Signaturkarten mit Bürgerkarten- Funktionalität. In der Geschäftsstelle Graz sind seit kurzem zwei Registration Officers mit fundierter Ausbildung um die Anliegen der Kunden bemüht.

Seit Mai 2003 ist der OVE Graz in Kooperation mit der Oesterreichischen Computer Gesellschaft (OCG) offizielle Registrierungsstelle für Digitale Signaturkarten mit Bürgerkarten-Funktionalität. In der Geschäftsstelle Graz sind seit kurzem zwei Registration Officers mit fundierter Ausbildung um die Anliegen der Kunden bemüht.

Bürgerkarten-Funktionalität
Die Bürgerkarten-Funktionalität beinhaltet die Digitale Signatur in ihrer höchsten Ausprägungsform (a.sign premium), die nach dem Signaturgesetz der eigenhändig geleisteten Unterschrift gleichgestellt ist, und darüber hinaus die so genannte "amtliche Personenbindung" des Zertifikats der Digitalen Signatur durch eine Abfrage aus dem Zentralen Melderegister (ZMR). Damit wird für die Behörde eine eindeutige und unverwechselbare Zuordnung eines elektronisch gestellten Antrags zu einer Person möglich; eine persönliche Vorsprache bei einem Amt kann gänzlich entfallen.

Um in den Besitz einer Signaturkarte mit Bürgerkarten-Funktionalität zu gelangen, müssen InteressentInnen nach Ausfüllen eines elektronischen Formulars (www.a-trust.at) einmal persönlich mit einem amtlichen Lichtbildausweis in einer Registrierungsstelle erscheinen, in der dann die Ausstellung des entsprechenden Zertifikats durchgeführt wird. In Graz wurden dafür im OVE-Haus - Haus der Technik - die notwendigen technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen.

Die erforderliche Software steht gratis zum Download unter www.ocg.at zur Verfügung. Die benötigten Kartenleser werden von der OCG an Mitglieder zum Selbstkostenpreis verkauft und sind selbstverständlich auch im OVE Graz erhältlich.

Weitere Informationen:
Mag. Gerda Petjak, Österreichischer Verband für Elektrotechnik (OVE), Tel.: +43 316 873-7920, E-Mail: presse(at)ove.at

Über die OCG:
Die Oesterreichische Computer Gesellschaft ist eine gemeinnützige, unabhängige, überparteiliche Vereinigung mit über 1.000 Mitgliedern aus der IT-Wirtschaft, -Wissenschaft und Verwaltung. Sie wurde vor 28 Jahren zur Förderung der Informatik gegründet.
Die Handlungsfelder der OCG umfassen die Organisation von wissenschaftlichen Kongressen, wirtschaftsorientierten Seminaren, Veranstaltungen und Arbeitskreisen in den Bereichen E-Government, E-Learning, E-Security, E-Logistics und E-Payment sowie die Initiierung und Förderung gesellschaftspolitischer Initiativen.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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Geschäftsstelle Graz
Mag. Gerda Petjak
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14. September 2004 „GIT-Gabelfrühstück” - der 2. Streich

Das hochkarätige Podium: (v.l.n.r.) Leopold, Götz, Lambers, Himmer

Am Donnerstag, den 9. September 2004 fand in Wien das zweite „GIT-Gabelfrühstück statt. „Wann kommen die Multimedianetze wirklich?, war diesmal die Frage, die wieder zahlreiche interessierte Teilnehmer ins Headquarter der Telekom Austria lockte. 

Unter Moderation von GIT-Präsident Dr. Herbert Götz (Vorstand der Österreichischen Post AG), trafen die hochkarätigen Diskussionsteilnehmer Dipl.-Ing. Helmut Leopold (Leiter Plattform- und Technologiemanagement von Telekom Austria), Rene Lambers (Manager Wireline/Broadband Access von Ericsson Business Unit Systems) und Mag. Harald Himmer (Key Account Manager Marketing und Vertrieb von Alcatel Austria) folgende Kernaussagen:

ADSL2+
Die in Österreich in den Backbones zur Verfügung stehende Bandbreite ist theoretisch groß genug, um den Endkunden qualitativ hochwertige Multimedianutzung zu ermöglichen. ADSL2+ mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis 24 Mbit/s steht vor der Türe.

„Digital divide
Ein Versorgungsauftrag seitens der Telekom ist in Zeiten der Liberalisierung längst nicht mehr gegeben, weshalb "fibre to the ‚Bergbauern'-home" fürs Erste Illusion bleibt und entlegene Gebiete vorerst ohne Multimedianetz auskommen müssen.

Money for Value?
Den Endkunden dazu zu bringen, für den Mehrwert, den ihm die Multimedianetze bieten (können) auch zu zahlen, erfordert noch einen langen Umdenkprozess. Gratis Internet, gratis Multimedianetz - so die derzeit vorherrschende Meinung unter den Anwendern.

Maß aller Dinge
Hollywood schläft noch: Die Wertschöpfungskette Film - Kino - Video-Verleih - Video-Verkauf - Internet-Content ist nach wie vor das Maß aller Dinge; der direkte "Einstieg" ins Multimedianetz bisweilen noch ein Tabu.

Mit dem GIT-Gabelfrühstück hat die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) eine Diskussions- und Informationsplattform zu aktuellen Themen der IKT etabliert. Das nächste GIT-Gabelfrühstück ist für Ende November 2004 geplant und wird wieder ein aktuelles Thema aufgreifen.

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7. September 2004 Ortswechsel für die 42. OGE-Fachtagung - urbanes Ambiente statt Thermenregion

Die für 21. und 22. Oktober 2004 in Bad Gleichenberg in der Steiermark geplante 42. OGE- Fachtagung wird im Wohlfühlhotel Novapark in Graz stattfinden.

Die für 21. und 22. Oktober 2004 in Bad Gleichenberg in der Steiermark geplante 42. OGE-Fachtagung mit dem Titel "Strom, Schlüssel für die Zukunft?" wird - anders als in der ersten Ausschreibung angekündigt - im Wohlfühlhotel Novapark in Graz stattfinden.

Thematisch steht die diesjährige Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) unter dem Motto „Strom, Schlüssel für die Zukunft?.
Neben dem Aufzeigen der Stromabhängigkeit in unserem heutigen, technikorientierten Leben werden vor allem moderne Lösungsansätze vorgestellt, um die seit Jahrzehnten gewohnte hohe Qualität in der elektrischen Energieversorgung weiter sicherzustellen.

Hochrangige Experten aus Energiewirtschaft, Industrie und Öffentlichkeit werden das Programm bestreiten und zum gewohnt hohen Niveau der Veranstaltung beitragen.

Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) ist eine Fachgesellschaft im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) und umfasst das gesamte Gebiet der elektrischen Energietechnik. Die OGE sieht ihre Aufgabe in der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie der mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die Veranstaltung von Fachtagungen und Vorträgen sowie die Vergabe von Förderpreisen sind neben Veröffentlichungen wesentliche Aktivitäten der OGE.

Programm und Anmeldung: http://www.ove.at/akademie/pdf/Programm_Hotelreserv.pdf

Weitere Informationen:
Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, Österreichischer Verband für Elektrotechnik (OVE), Tel.: +43 1 587 63 73-23, E-Mail: k.stanka(at)ove.at
Dipl.-Ing. Dr. Karl Dorfmeister, Geschäftsführer der OGE, Verbundplan GmbH, Tel.: +43 1 531 13-546 44, E-Mail: Karl.Dorfmeister(at)verbundplan.at

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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5. August 2004 www.e2ie2i.at - Online-Umfrage - Tolle Überraschungspreise als Dankeschön!

Mit einer einmaligen Umfrageaktion will der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) Lesermeinungen zur Online-Zeitung www.e2ie2i.at einholen. Als Dankeschön für die Beteiligung winken tolle Überraschungspreise

Mit einer einmaligen Umfrageaktion will der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) Lesermeinungen zur Online-Zeitung www.e2ie2i.at einholen. Als Dankeschön für die Beteiligung an der Umfrage winken tolle Überraschungspreise.

Die Online-Zeitung www.e2ie2i.at ist ein Medienprojekt des OVE, das in Zusammenarbeit mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Technischen Universität Graz entstanden ist. Die erste Ausgabe von www.e2ie2i.at ging im Oktober 1997 online. Seit Sommer 1999 bietet die www.e2ie2i.at (energie - innovation - information = e2i) sorgfältig recherchierte, tagesaktuelle Nachrichten aus den Bereichen Energie, Innovation, Info-Tech, E-Tech, Bildung, Wirtschaft, Internet, Recht, Umwelt sowie Forschung & Entwicklung (F&E). Ein umfassender Veranstaltungskalender mit einer Reihe branchenspezifischer Events und die stets aktuellen „Medientipps" runden das Angebot der www.e2ie2i.at als verlässliche Informationsquelle ab.

Die Online-Zeitung richtet sich an die über 2.000 OVE-Mitglieder sowie an alle TechnikerInnen und Technikinteressierte, Studierende der Technischen Universitäten, Fachhochschulen und HTLs, an Unternehmen sowie an öffentlich-rechtliche Organisationen und Verbände.

Im Zeitraum August bis Oktober 2004 führt der OVE eine Online-Umfrage unter den LeserInnen der www.e2ie2i.at durch. Ziel der Umfrage ist es, auf Anregungen und Wünsche der Leserschaft einzugehen und die Online-Zeitung noch attraktiver zu gestalten. Jeder zehnte ausgefüllte Fragebogen wird mit einem Überraschungspräsent belohnt.

Informationen: Mag.jur. Sabine Kundegraber, Tel.: +43 316 873-7922, E-Mail: s.kundegraber(at)ove.at
Mag. Gerda Petjak, Tel.: +43 316 873-7920, E-Mail: g.petjak(at)ove.at
Internet: www.e2ie2i.at

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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14. Juli 2004 Strom, Schlüssel für die Zukunft?

Am 21. und 22. Oktober 2004 findet in Bad Gleichenberg in der Steiermark die 42. OGE- Fachtagung mit dem Titel „Strom, Schlüssel für die Zukunft? statt.

Nach den Blackouts des Vorjahrs wurde einem erneut vor Augen geführt, dass die elektrische Energie die Grundenergie schlechthin der heutigen, wirtschaftsorientierten Zivilisation darstellt. Ohne sie funktioniert im heutigen modernen Leben nichts mehr: Unsere Wohnungen bleiben - je nach Jahreszeit - kalt oder warm, wir können uns über weitere Distanzen nicht mehr fortbewegen, die Nahrungsmittelversorgung bricht zusammen, und über das ganze Dilemma können wir uns auch nicht einmal mehr informieren, da die allgemeine Telekommunikation und die Medien nicht mehr funktionieren - von der Aufrechterhaltung der allgemeinen Sicherheit ganz zu schweigen.

Durch die allgemeine Entwicklung ermutigt, hat sich die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) entschlossen, die diesjährige Fachtagung „Strom, Schlüssel für die Zukunft?” in Bad Gleichenberg dieser Problematik zu widmen.

Neben dem Aufzeigen der Stromabhängigkeit in unserem heutigen, technikorientierten Leben werden vor allem moderne Lösungsansätze vorgestellt, um die seit Jahrzehnten gewohnte hohe Qualität in der elektrischen Energieversorgung weiter sicherzustellen. Die Tagung richtet sich daher gleichermaßen an die Experten aus der Energiewirtschaft und der Industrie, die planenden Ingenieure als auch an die Verantwortlichen in der Öffentlichkeit. Traditionell werden bei dieser Tagung wieder hoch qualifizierte und hochrangige Experten aus Energiewirtschaft, Industrie und Öffentlichkeit referieren und diskutieren und damit zum gewohnt hohen Niveau genauso beitragen wie der ansprechende Rahmen der Veranstaltung selbst.

Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik (OGE) ist eine Fachgesellschaft im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) und umfasst das gesamte Gebiet der elektrischen Energietechnik. Die OGE sieht ihre Aufgabe in der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der elektrischen Energietechnik sowie der mit ihr in Zusammenhang stehenden Fragen der Technik, der Wissenschaften und der Gesellschaft. Die Veranstaltung von Fachtagungen und Vorträgen sowie die Vergabe von Förderpreisen sind neben Veröffentlichungen wesentliche Aktivitäten der OGE.

Informationen: Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, Österreichischer Verband für Elektrotechnik (OVE), Tel.: +43 1 587 63 73-23, E-Mail: k.stanka(at)ove.at
Dipl.-Ing. Dr. Karl Dorfmeister, Geschäftsführer der OGE, Verbundplan GmbH, Tel.: +43 1 531 13-546 44, E-Mail: Karl.Dorfmeister(at)verbundplan.at
Internet: www.ove.at/gesellschaften/oge

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Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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29. Juni 2004 Gelungene Premiere für das „GIT-Gabelfrühstück”

Am Donnerstag, den 24. Juni 2004 fand in Wien die erfolgreiche Premiere des „GIT-Gabelfrühstück statt. Zahlreiche interessierte Teilnehmer kamen zur Round-Table-Diskussion ins T-Center in Wien, Sankt Marx.

Am Donnerstag, den 24. Juni 2004 fand in Wien die erfolgreiche Premiere des „GIT-Gabelfrühstück” statt. „Was kommt nach den 0-Cent-Tarifen?” war die spannende Frage, die zahlreiche interessierte Teilnehmer zur Round-Table-Diskussion ins T-Center in Wien, Sankt Marx, lockte.

Mit dem GIT-Gabelfrühstück etabliert die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) eine Diskussions- und Informationsplattform zu aktuellen Themen der IKT und schafft Raum für informative, durchaus kontroversielle Diskussionen.

Dem Moderator, GIT-Präsident Dr. Herbert Götz (Vorstand der Österreichischen Post AG), gelang es, durch herausfordernde und pointierte Fragestellung die Branchenvertreter am Podium, Ing. Dietmar Appeltauer (Direktor der Siemens AG, ICC), Dr. Günther Ofner (CEO der UTA Telekom AG), Dr. Georg Pölzl (CEO von T-Mobile) und Ing. Franz Fertl (Telekom Austria AG) in Vertretung von Dipl.-Ing. Helmut Leopold (Leiter Plattform- und Technologiemanagement von Telekom Austria) aus der Reserve zu locken. Natürlich legten die Vertreter durchaus unterschiedliche Zukunftsperspektiven dar, waren sich aber alle in folgenden Punkten einig:

Kosten
Dass es heute in Österreich einen derart scharfen Verdrängungswettbewerb mit Konsequenzen wie dem 0-Cent-Tarif und gratis Endgeräten gibt, nütze weder dem Markt noch dem Kunden, der ja letztlich - wenn auch über Umwege - für die Kosten aufzukommen habe.

Dienste
Die Dienste im Telefoniebereich sollen künftig noch attraktiver und anwenderfreundlicher werden. Dies könne aber nur funktionieren, wenn die Kunden bereit sind, für diesen Mehrwert entsprechend zu bezahlen. Ein Problem orten die Branchenvertreter in mangelndem Kostenbewusstsein unter den Anwendern, das aufgrund des massiven Wettbewerbs von 0-Cent-Tarifen und gratis Endgeräten geprägt ist. Dieses Bewusstsein in der Bevölkerung aufzubauen, wird abgesehen von weiterem Auf- und Ausbau der Dienste eine der künftigen Herausforderungen für die Telekom-Anbieter sein.

Breitbandkommunikation
Auf das Thema Breitbandkommunikation angesprochen forderten die Vertreter eine Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen ein. Vermehrte Investitionen zum Ausbau des Breitbandnetzes seien unbedingt erforderlich, damit der Wirtschaftsstandort Österreich nicht ins Hintertreffen gerate.

Wettbewerb
Trotz einhelliger Kritik an der momentanen Situation, die Österreich den schärfsten Wettbewerb innerhalb Europas beschert hat, war die Stimmung unter den Vertretern am Podium hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung vorsichtig optimistisch.

Im Anschluss an das Round-Table-Gespräch lud Hausherr Georg Pölzl zum Buffet, das von stimmungsvoller Jazz-Musik umrahmt wurde.

Das nächste GIT-Gabelfrühstück ist für Anfang September geplant und wird wieder ein aktuelles Thema aufgreifen.

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17. Juni 2004 networks 2004: Best Paper Award an Österreich

General Chairman der networks 2004: VDir. Ing. Franz Geiger (Siemens AG Österreich)

Am 16. Juni 2004 ging das 11th International Telecommunications Network Strategy and Planning Symposium - networks 2004 - im Arcotel Wimberger erfolgreich zu Ende. Die Auszeichnung für das „Best Paper erging an einen Österreicher.

Am 16. Juni 2004 ging das 11th International Telecommunications Network Strategy and Planning Symposium - networks 2004 - im Arcotel Wimberger erfolgreich zu Ende.

An die 200 internationale Experten aus 23 Ländern haben in den letzten vier Tagen nicht nur die neuesten technologischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den Gebieten Breitbandinternet, Security, Voice over IP, IPv6, UMTS, Netzausbau und Qualitätssicherung diskutiert, sondern auch künftige Entwicklungen und Trends vorgestellt, erörtert und beurteilt.
Aus den mehr als 135 eingereichten Arbeiten wurden 75 nach strenger anonymer Überprüfung durch eine internationale Jury zur Konferenz zugelassen - umso erfreulicher, dass die Auszeichnung für das „Best Paper” an einen Österreicher ging. Zum Abschluss der Konferenz am 16. Juni konnte der General Chairman - VDir. Franz Geiger von Siemens Österreich - Herrn Peter Reichl vom Forschungszentrum Telekommunikation Wien (ftw) den Preis für dessen Arbeit „Multi-Period Auctions for Network Resources
überreichen.

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und der Verband der Elektrotechnik, Elektronik, Informationstechnik e.V. (VDE) als Veranstalter der networks 2004 zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Arbeiten und dem daraus resultierenden fruchtbaren Verlauf der Konferenz.
Besonders hervorgehoben wurden von vielen Teilnehmern auch die Keynotes von Carrelli/EURESCOM und Rosenbrock/ETSI, die bei der Symposiumseröffnung am 14. Juni für Furore gesorgt hatten.

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19. Mai 2004 Wieder neuer Kooperationspartner für den OVE

Die Computer Measurement Group Austria and Eastern Europe (CMG-AE) und die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die mit 1. Juni 2004 in Kraft tritt.

Die Computer Measurement Group Austria and Eastern Europe (CMG-AE) und die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik (GIT) im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, die mit 1. Juni 2004 in Kraft tritt. Dies ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der OVE-Strategie 2003+, die sich eine Bündelung der facheinschlägigen Kräfte in Österreich an ihre Fahnen geheftet hat. Die Zusammenarbeit mit Vereinen, Unternehmen, Behörden und anderen Partnern unterstützt und unterstreicht aber auch die Vielseitigkeit des OVE und zeugt von der Offenheit des Verbandes.

Zweck dieser ersten Kooperationsvereinbarung zwischen CMG-AE und GIT ist es, eine Grundlage für künftige umfassendere Abkommen zu schaffen und gemeinsame Ziele durch Zusammenarbeit und Austausch zwischen den Organisationen und deren Mitgliedern voranzutreiben und zu fördern.

Die CMG ist eine weltweit vertretene „Non-profit”-Organisation zur Förderung des optimierten Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie setzt sich aus regionalen Organisationen zusammen. Jede Organisation entspricht einem eingetragenen Verein. Die Vereinsfunktionäre sind ehrenamtlich tätig. Schwerpunkt der CMG ist, den Mitgliedern Zugang zu fachlich relevanter Information zu verschaffen. In diesem Sinne versteht sich die CMG als unabhängiges Forum für den Austausch von Erfahrung und von technischem Wissen. Dieser Austausch findet im Rahmen von CMG-Veranstaltungen sowohl auf regionaler als auch auf internationaler Ebene statt. Aus dem resultierenden Wissensgewinn und Know-how soll sich für CMG-Mitglieder der entscheidende Vorteil ergeben, im Wettbewerb erfolgreich zu bestehen.

Schwerpunkte der Kooperationsvereinbarung zwischen CMG-AE und GIT bilden die wechselseitigen Teilnahmemodalitäten bei Konferenzen und Tagungen, die von einem der beiden Kooperationspartner veranstaltet bzw. gefördert werden. Darüber hinaus wurde eine geeignete Form der wechselseitigen Mitbeteiligung an Veranstaltungen vorgesehen. Die Interessen der relevanten Komitees jeder einzelnen Gesellschaft sowie die Politik und Vorgangsweise der Partner sollen bei der Genehmigung der Zusammenarbeit jedenfalls berücksichtigt werden.

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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13.Mai 2004 Internationaler Telekom- und IT-Kongress in Wien: networks 2004

Dipl.-Ing. Richard Valenta (OVE) und Siemens VDir. Ing. Franz Geiger (General Chairman der networks 2004)
bei der Pressekonferenz zur networks 2004 in Wien (v.l.n.r.)

Nach Australien, Japan und den USA findet der 11. Telekom- und IT-Kongress networks 2004 heuer vom 13. bis 16. Juni 2004 in Wien statt. Veranstalter sind der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik und der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE).

Hochkarätige Telekom- und IT-Experten aus über 20 Ländern, von mehr als 18 Universitäten und führenden Branchenunternehmen, wie Lucent Technologies, Nokia, Nortel Networks, NTT Corporation und Siemens, erläutern in über 75 Vorträgen die neuesten Technologien und Trends aus der Telekom-, IT-, Mobilfunk- und Internetwelt. Alle Programminhalte wurden nach wissenschaftlichen Kriterien ausgewählt, die Besucher erfahren an drei Tagen alles über den letzten Stand der Technik auf den Gebieten Breitbandinternet, Security, Voice over IP, IPv6 und UMTS.
Seit dem Jahr 1984 wird die networks alle zwei Jahre durchgeführt und nach Stationen in Kobe (Japan), Paris (Frankreich), Sydney (Australien) und Toronto (Kanada) findet der elfte Kongress in Wien statt. Wien wird damit für vier Tage zur Know-how-Drehscheibe der internationalen IT- und Telekombranche.

Kooperationen mit den führenden Unternehmen der Branche
Veranstaltet wird die networks 2004 vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE) und dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) in Kooperation mit dem Institut für Computertechnik (ICT) der Technischen Universität Wien und dem Forschungszentrum Telekommunikation Wien (FTW). Partner sind die Siemens AG Österreich, mobilkom austria, Telekom Austria und die Deutsche Telekom.
Der OVE versteht sich als kompetente und unabhängige Plattform in allen Fragen und Bereichen der Elektrotechnik und Informationstechnik. Als Veranstalter von verschiedensten Seminaren, Workshops, Kongressen, Symposien und Konferenzen wie beispielsweise der EPMCC 2001 (4th European Personal Mobile Communication Conference) mit mehr als 270 Teilnehmern aus 27 Ländern, ist der OVE Garant für optimale Wissensvermittlung in den Bereichen der Technik und ihres Umfelds.

Hochkarätige Keynote-Speaker aus Forschung, Politik und Wirtschaft
Eingeleitet wird die Veranstaltung am 14. Juni 2004 mit Keynote-Speeches vom Vizekanzler der Republik Österreich Hubert Gorbach, von Rudolf Fischer, COO Wireline Telekom Austria AG und Franz Geiger, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich und General Chairman der Veranstaltung. Danach folgt eine Plenary Session mit Grundsatz-Referaten von Karl-Heinz Rosenbrock, Generaldirektor von ETSI (European Telecommunication Standards Institute) und Claudio Carelli, Direktor von EURESCOM (European Institute for Research and Strategic Studies in Telecommunication).

Programminhalte wurden nach wissenschaftlichen Kriterien geprüft
In über 75 Vorträgen und Tutorials erläutern internationale Telekom- und IT-Experten von über 18 Universitäten und 15 Branchenunternehmen technologische und wissenschaftliche Erkenntnisse auf den Gebieten Breitbandinternet, Security, Voice over IP, IPv6, UMTS, Netzausbau und Qualitätssicherung. Der wertvolle Informationscharakter der Veranstaltung ist garantiert: über 130 Vorträge wurden eingereicht und nach wissenschaftlichen Kriterien geprüft. Garanten für die Qualität der Veranstaltung sind die Program Co-Chairs, Prof. Dietmar Dietrich (Vizepräsident des OVE) und Prof. Hermann Kaindl - beide vom Institut für Computertechnik (ICT) der Technischen Universität Wien

networks als Impulsgeber für ITK-Wirtschaft in Zentral- und Osteuropa
Als einer der führenden Technologielieferanten sieht Siemens die Veranstaltung als wichtigen Impulsgeber für die ITK-Wirtschaft in Österreich, Zentral- und Osteuropa: "Der Bedarf an Netzqualität, höheren Bandbreiten und innovativen Diensten steigt stetig an, die Regionen Zentral- und Osteuropas stehen unmittelbar vor dem Eintritt in das 3G- und Breitbandzeitalter. Die networks 2004 bietet für Forschungs- und Entwicklungstreibende, Netz- und Diensteanbieter sowie Meinungsbildner aus der Branche die einmalige Gelegenheit, sich dazu wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse auf den Zukunftsgebieten der Kommunikationstechnologien abzuholen und Praxisinformationen zu erfolgreichen Referenzmodellen auszutauschen", erläutert Franz Geiger, Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich und Chairman der Veranstaltung.

Hohes Engagement in dynamischem Umfeld
Das Programm des Events spiegelt die fortschrittliche Rolle und das Engagement der österreichischen IKT-Branche wider. Telekom Austria treibt die aktuellen Themen Breitband, Multimedia und Business-Anwendungen wie IP-Telefonie auf dem dynamischen österreichischen Markt voran. Die Technologieführerschaft von Telekom Austria bei Themen wie IPv6 oder zentral administrierter Security wird erst durch das konsequente Engagement im Bereich Forschung und Entwicklung ermöglicht.

networks 2004 - Fachkonferenz für die IT-, Telekom- und Mobilfunkbranche
Datum: Sonntag, 13. Juni - Mittwoch, 16. Juni 2004
Ort: Arcotel Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien

Anmeldungen und Registrierung (für Medienvertreter kostenlos):
OVE, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien
Tel: +43 1 587 63 73-23
E-Mail: networks2004(at)ove.at
www.networks2004.at

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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22. April 2004 Neue Führung für den OVE

Dipl.-Ing. Peter Reichel: designierter Generalsekretär des OVE (Copyright Thomas Schauer)

Am Dienstag, 20. April 2004, fand im Wiener Renaissance Penta Hotel die 115. (außerordentliche) Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik statt. Dipl.-Ing. Peter Reichel wurde als neuer Generalsekretär bestätigt.

Am Dienstag, 20. April 2004, fand im Wiener Renaissance Penta Hotel die 115. (außerordentliche) Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) statt. Auf einen Bericht von Direktor Senator h.c. Dr. Helmut Stärker folgte die Vorstellung seines Nachfolgers, Herrn Dipl.-Ing. Peter Reichel, durch den Präsidenten des OVE, Herrn Vorstandsdirektor Dr. Herbert Schröfelbauer. Vom Präsidium des OVE nach einer Ausschreibung und einem Hearing ausgewählt, wurde Dipl.-Ing. Reichel gestern gemäß §§ 19 und 20 der Statuten von der Generalversammlung als Generalsekretär und Chefredakteur der e&i bestätigt. Dipl.-Ing. Reichel wird im August 2004 in den OVE eintreten und im November 2004 das Amt des Generalsekretärs von Dr. Stärker übernehmen, welcher in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird.

Dipl.-Ing. Reichel (43) studierte Technische Physik an der Technischen Universität Wien und startete seine berufliche Laufbahn bei Philips im Bereich der mechanischen Entwicklung von Videolaufwerken. Nach einem Wechsel zur ELIN UNION AG war Reichel im Zentralbereich Entwicklung und Forschung tätig und arbeitete unter anderem bei Entwicklung, Bau und Test eines supraleitenden Generators mit. Bei der Elin Energieanwendung GmbH und der Jenbacher Energiesysteme AG war Reichel für die Bereiche Marketing und Sales zuständig; bei VA TECH ELIN GmbH & CO koordinierte Reichel sämtliche F&E-Aktivitäten und assistierte dem Vorstand in den Themenbereichen Technologiepolitik und Energie und Umwelt.
Seit dem Jahr 2000 ist Reichel beim Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie und leitet die Sparten Bauelemente, Energie und Umwelt, Industrieanlagenbau, Regeltechnik und Gebäudeautomation sowie Installationstechnik.
Mit viel Engagement arbeitet Reichel auch als Generalsekretär von COTREL - Verband der Europäischen Transformatorenbauer.
Intensive Einblicke in den OVE konnte Reichel im Zuge seiner bisherigen beruflichen Aktivitäten, vor allem aber im Rahmen seiner Tätigkeit im FEEI, dem Partnerverband des OVE, gewinnen. Als Vertreter der Industrie war Reichel auch aktiv in die OVE-Strategiediskussion 2003+ eingebunden. Darüber hinaus ist er Mitglied im OEK Aktionskomitee sowie im Lenkungsausschuss des OVE.

Im Anschluss an die Generalversammlung wurde zum Buffet geladen, wo sich OVE-Mitarbeiter und OVE-Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre austauschen und Dipl.-Ing. Reichel in persönlichen Gesprächen kennen lernen konnten.

Weitere Bilder der 115. Generalversammlung vom 20. April 2004 finden Sie hier.

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Mag. Gerda Petjak
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Fax: +43 316 873-7917
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14. April 2004 e-table „automotive user interfaces” - Aaron Marcus in Graz

Aaron Marcus: mehrfach ausgezeichneter Forscher und Visionär im Bereich Grafikdesign und User Interface Design.

FH JOANNEUM, OCG und OVE präsentieren am Freitag, 23. April 2004, einen Gastvortrag von Aaron Marcus, Visionär im Bereich Grafikdesign.

Die Fachhochschule JOANNEUM Graz, die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) und der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) präsentieren am Freitag, den 23. April 2004, einen Gastvortrag von Aaron Marcus zum Thema: "Design of Future Automotive User Interfaces".

Aaron Marcus ist Gründer und Vorsitzender von "Aaron Marcus and Associates, Inc." (AM+A), einer Consultingfirma im Bereich User Interface Design mit Sitz in Kalifornien. Er studierte Physik und Grafikdesign in Princeton und Yale und war 1967 der weltweit erste Grafikdesigner, der sich ganz der Computergrafik und dem User Interface Design widmete. AM+A hat zahlreiche User Interfaces für PC-Software, mobile Geräte und Automobilanwendungen gestaltet. Aaron Marcus ist ein international gefragter Gastredner, ein mehrfach ausgezeichneter Forscher und ein Visionär im Bereich Grafikdesign und User Interface Design.

Als innovativer und dynamischer Verein ist der OVE stets um Zusammenarbeit mit Vereinen, Unternehmen, Behörden und anderen Partnern bemüht, die die Vielseitigkeit des OVE unterstützen und unterstreichen. Der von OCG und OVE gemeinsam organisierte e-table ist einmal mehr Zeichen gelebter Kooperation.

Details zur Veranstaltung:
Datum: 23. April 2004
Zeit: 10.30 - 12.30 Uhr
Ort: FH JOANNEUM, 8020 Graz, Alte Poststraße 154, EG
Teilnahme kostenlos!

Anmeldung unter: http://www.ove.at/akademie/anmelden.php?ID=353

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7. April 2004 OVE-Aktuell elektronisch und immer up-to-date

OVE-Aktuell heißt der neue Newsletter des OVE, der Informationsquelle sowohl für Privatpersonen als auch für Redaktionen unterschiedlichster Medien sein soll.

OVE-Aktuell heißt der neue Newsletter des OVE, der Informationsquelle sowohl für Privatpersonen als auch für Redaktionen unterschiedlichster Medien sein soll.

Innovative und dynamische Vereine, die - wie der OVE - in vielen verschiedenen Bereichen tätig sind, generieren jeden Tag neue Inhalte. Damit Sie immer als Erster wissen, was sich im OVE tut, können Sie ab sofort auch OVE-Aktuell abonnieren. Damit erhalten Sie die aktuellen Nachrichten aus dem Verband direkt und brandaktuell in Ihr Postfach!

Ergänzend zu MOVE, dem viermal jährlich erscheinenden Kommunikationsmedium des OVE, und dem Veranstaltungs-Newsletter, bietet Ihnen OVE-Aktuell Neuigkeiten zu Terminen, Produkten und Menschen - schnell und einfach, kostenlos und jederzeit kündbar!

Weitere Informationen: OVE-Aktuell: www.ove.at/presse/newsletter.htm

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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23. März 2004 Blick in die Zukunft: Metrologie im Jahr 2010

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Manfred Kochsiek spricht über die Metrologie der Zukunft

Prof. Dr. Manfred Kochsiek, Vizepräsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Deutschland, hält am 25. März 2004 im Wiener Palais Eschenbach einen Gastvortrag zum Thema „Welche Metrologie brauchen wir im Jahr 2010?“.

Prof. Dr. Manfred Kochsiek, Vizepräsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Deutschland, hält am 25. März 2004 im Wiener Palais Eschenbach einen Gastvortrag zum Thema „Welche Metrologie brauchen wir im Jahr 2010?“.

Innovationen der Technik brauchen immer auch Innovationen des Messens. Die Spitze der Messtechnik, beheimatet in den Nationalen Metrologieinstituten (NMI), muss dabei der Industrie um einige Jahre voraus sein – dies gilt für erreichbare Messunsicherheiten ebenso wie für erweiterte Messbereiche und für gänzlich neue Messaufgaben. Umso wichtiger ist es in diesem Zusammenhang, Voraussagen zu treffen, welche Technologien und Messtechniken in Zukunft relevant sein werden.
Dieser Frage wird Prof. Kochsiek in seinem Vortrag nachgehen und praktische Beispiele aus der Kraftmess- und Wägetechnik geben. Darüber hinaus wird er jene Entscheidungsprozesse transparent machen, mit denen ein NMI, insbesondere die PTB, zu eben solchen Voraussagen kommt.
Abschließend wird Prof. Kochsiek über die PTB-Position zum „Global Measurement System“ und zur Modernisierung des gesetzlichen Messwesens sprechen.

Der in Gadderbaum, Krs. Bielefeld (D), geborene Manfred Kochsiek (63) absolvierte im Jahr 1966 das Studium der Fachrichtung Maschinenbau an der Technischen Universität Hannover und trat danach in die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig und Berlin (PTB) ein. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten über Industrielle Messtechnik, Grundlagen der Maßbestimmung, Wägetechnik und Metrologische Infrastruktur sowie Veröffentlichungen, Vorträge und Patente trugen ihm u.a. Auszeichnungen der „Brazilian Society of Metrology (SBM)“ sowie der EURO-ASIAN Cooperation of National Metrological Institutions ein. Im vergangenen Jahr wurde Prof. Kochsiek die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Illmenau verliehen.

Weitere Informationen: http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=333

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17. März 2004 Führungswechsel im Österreichischen Elektrotechnischen Komitee (OEK)

Dipl.-Ing. Christian Gabriel

Seit Anfang dieses Jahres leitet Dipl.-Ing. Christian Gabriel Österreichs Stelle für die elektrotechnische Normung, das Österreichische Elektrotechnische Komitee (OEK).

Seit Anfang dieses Jahres leitet Dipl.-Ing. Christian Gabriel das Österreichische Elektrotechnische Komitee (OEK). Das OEK ist zuständig für die elektrotechnische Normung in Österreich. Die Arbeiten des OEK, die öffentlich-rechtlichen Charakter haben, erfolgen im Rahmen des Elektrotechnikgesetzes und den dazu erlassenen Verordnungen. Österreichische Spezialisten und Experten - aus Industrie, Handel und Gewerbe, aus Wissenschaft und Forschung sowie den Behörden - arbeiten in zahlreichen Fachgremien intensiv an der Gestaltung zukünftiger elektrotechnischer Bestimmungen mit.

Der neue Geschäftsführer des OEK, Dipl.-Ing. Christian Gabriel (37), absolvierte das Studium der Elektrotechnik mit Wahlfach Elektronik und Nachrichtentechnik an der Technischen Universität Graz. Ein erster Kontakt zum OVE erfolgte über seine Diplomarbeit, die mit dem OGE-Förderpreis ausgezeichnet wurde.
Nach studienbegleitenden Tätigkeiten bei der oberösterreichischen Energie AG sowie in deutschen und schweizerischen Kernkraftwerken trat Gabriel eine Stelle als Verkaufsingenieur bei E+E Elektronik an, wo er für den Bereich Sensorik zuständig war.
Seit 1996 ist Gabriel im OEK tätig. Als technischer Referent befasst mit den Bereichen Elektronische Geräte und Bauelemente, Informationstechnik und Telekommunikation, Freileitungen sowie Kabel und Leitungen, übernahm er im Jahr 2000 die stellvertretende Geschäftsleitung des OEK. Mit dem Übertritt von Herrn Peter Rausch in den Ruhestand wurde Gabriel zum neuen Geschäftsführer des OEK ernannt.

Seit Beginn des Jahres vereint Gabriel - nebenberuflich auch Vertragslehrer am TGM in Wien, Buchautor und Sachverständiger - geschäftsführende Aufgaben, die Tätigkeit als technischer Referent und die Vertretung Österreichs in europäischen und internationalen Gremien in einer Person.
Ein großes und notwendiges Anliegen ist für Gabriel die Etablierung der Normungsarbeit in Österreich. „Das Bewusstsein über den Nutzen der Normen bzw. die Möglichkeiten in der Normung muss in der Gesellschaft stärker verankert werden”, so der neue Geschäftsführer. Mittelfristig soll die Abteilung als die Kompetenzstelle für Elektrotechnik — auch über die Normung hinausgehend — in Österreich bekannt gemacht werden.

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Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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16. März 2004 Austro-Sicherheit 2004 - Der OVE als Kongress-Organisator

Die Austro-Sicherheit 2004, Fachmesse mit Kongress für Arbeitsschutz, Brandschutz, Dienstleistung, Mechanik, Technik und IT-Sicherheit wird vom 30. März bis 1. April 2004 erstmals im neu errichteten Wiener Messezentrum stattfinden.

Die Austro-Sicherheit 2004, Fachmesse mit Kongress für Arbeitsschutz, Brandschutz, Dienstleistung, Mechanik, Technik und IT-Sicherheit wird vom 30. März bis 1. April 2004 erstmals im neu errichteten Wiener Messezentrum stattfinden.
Die sehr erfolgreiche, letzte Austro-Sicherheit-Veranstaltung fand im Oktober 2001 in Wien statt. 4.650 Fachbesucher - ein neuer Rekord - informierten sich bei den 150 Ausstellern über deren Produkte und Dienstleistungen rund um das Thema Sicherheit. An diese positive Bilanz wird nun Ende März angeschlossen. Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) als Organisator des die Austro-Sicherheit 2004 begleitenden Kongresses liegt mit den Vorbereitungen im Endspurt.

Der Sicherheits-Kongress wird sich über alle drei Messetage erstrecken. Zielgruppen für das in acht Module gegliederte Vortrags- und Diskussionsprogramm sind Führungskräfte und Sicherheits-verantwortliche aus Industrie, Behörden und Dienstleistungs-unternehmen, Architekten, Bauträger, Bauherren, Banken- und Sparkassenleiter, Brandschutzbeauftragte, EDV- und Datenschutz-verantwortliche, Elektrotechniker, Alarmanlagenerrichter, Facility-Manager und Haus- und Gebäudeverwalter, sowie Hersteller, Lieferanten und Installateure von Sicherheitssystemen und -produkten.
Die ersten beiden Module des Sicherheits-Kongresses, die am ersten Messe- und Kongresstag (Dienstag, 30. März) stattfinden, sind den Themenkomplexen "Sicherheits- und Krisenmanagement" sowie "IT-Sicherheit - Bedrohungsszenarien" gewidmet. Um "Qualitätssicherung im Sicherheitsdienst", "Zugangskontrolle - Einbruchmeldetechnik" und "Brandmeldetechnik" werden die Diskussionen und Vorträge der folgenden drei Module am zweiten Tag kreisen. "Versicherungsaspekte", "Mechanische Sicherheit - Stand der Technik" sowie "Arbeitssicherheit: Management und Motivation" sind die Themenstellungen der drei Module am Abschlusstag.

Erstmals wird die Austro-Sicherheit 2004 am zweiten Tag der Messe auch der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu diesem publikumsoffenen Messetag wird ein Sicherheitscampus eingerichtet. Hier gibt es ein spezielles Fachprogramm mit stündlichen Vorträgen zu den Themen Schutz und Sicherheit, worin die besondere Aufgabe der Austro-Sicherheit gesehen wird.

Detailliertes Programm unter http://www.ove.at/veranstaltungen/AS2004 bzw http://www.austrosicherheit.at

Nähere Informationen: Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, Tel. +43 1 587 63 73-23

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18. Februar 2004 Neue OGMA-Plattform für industrielle Software

Prof. Dr. H. Kaindl steht der neuen OGMA-Plattform „Industrielle Software” vor

Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Kaindl (TU Wien/ICT) hat die Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) die Plattform „Industrielle Software” gegründet.

Die OGMA (Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik) beschäftigt sich als Fachgesellschaft des OVE mit der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Weiterentwicklung der Mess- und Automatisierungstechnik. Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Hermann Kaindl (TU Wien/ICT) hat die OGMA die Plattform "Industrielle Software" gegründet.

Gründungsmitglieder dieser Plattform sind die TU Wien/Institut für Computertechnik, die Firma bluetechnik und der Bereich Automation and Drives (A&D) der Siemens AG Österreich. Ziel der Plattform ist es, Kontakte zwischen Industrie und Forschungseinrichtungen zu knüpfen, da ohne Software auch die beste Hardware kaum mehr sinnvoll eingesetzt werden kann.
Zur Erweiterung der Plattform sind alle Firmen aus der Mess- und Automatisierungsbranche eingeladen, die durch Mitarbeit und Vorträge das Thema "Industrielle Software" für die Industrie interessant machen.
Eine Diskussionsplattform soll ein Grundverständnis sowie die Möglichkeit schaffen, Rahmenbedingungen zu diskutieren und Konzepte auszutauschen. Anwender haben so die Gelegenheit, sich mit Experten zu beraten. Praktische Beispiele sollen die Erfahrungen beim Einsatz abrunden.

Die neu gegründete Plattform "Industrielle Software" unterteilt sich bereits in drei Arbeitskreise (weitere sollen bei Bedarf gegründet werden):

  • Prozesssimulation,
  • MES (Manufactoring Execution System),
  • Software für autonome Systeme.

Der Arbeitskreis "Software für autonome Systeme" hat bereits seine Arbeit aufgenommen. In diesem Arbeitskreis wird eine modulare Softwareplattform für autonome Systeme entwickelt. Es wurde das Konsortium CLARA gegründet, eine fakultätsübergreifende Arbeitsgemeinschaft, welche die Entwicklung von autonomen mobilen kooperierenden Robotern an der TU vorantreibt.

Folgende Institute sind an CLARA beteiligt: Technische Informatik, Computertechnik, Informationssysteme (Abteilung Wissensbasierte Systeme) und das Institut für Maschinen- und Prozessautomatisierung. Das Ziel ist, die Kooperation zwischen diesen einzelnen Instituten der TU Wien zu fördern und auch Lehrveranstaltungen anzubieten. Zurzeit wird auf universitärer Ebene an der Entwicklung eines modularen Forschungsroboters mit dem Namen "Tinyphoon" gearbeitet.

Informationen: OVE/OGMA, Dipl.-HTL-Ing. Karl Stanka, Telefon +43 (1) 587 63 73-23, E-Mail: k.stanka(at)ove.at, Internet: www.ove.at/gesellschaften/ogma

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09. Februar 2004 Erste Österreichische TECH-Transfer-Konferenz der OGMA

Am 25. Februar 2004 findet die erste TECH-Transfer-Konferenz der OGMA im Wiener Palais Eschenbach statt. Diskutiert werden die Themen angewandte Forschung & Entwicklung in der Automation und die Zusammenarbeit zwischen technischen Fachhochschulen und Industrie- bzw. Gewerbebetrieben.

Am 25. Februar 2004 findet die erste TECH-Transfer-Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) im OVE im Wiener Palais Eschenbach statt. Die Veranstaltung wendet sich an Lehrende und Studierende von/an Fachhochschulen und Fachhochschulstudiengängen, an Industrie- und Gewerbebetriebe sowie an Multiplikatoren und Medien. Diskutiert werden die Themen Angewandte Forschung & Entwicklung in der Automation und die Zusammenarbeit zwischen technischen Fachhochschulen und Industrie- bzw. Gewerbebetrieben.

Über 120 Fachhochschulstudiengänge in Österreich haben vom FH-Gesetz her die Auflage „praxisnahe Forschung und Entwicklung“ zu betreiben. Bis auf wenige technische FHs teilen viele Studiengänge das Problem, Unternehmen und konkrete Projekte zu finden, welche als „Kooperationsprojekte für angewandte F&E“ erfolgreich ausgearbeitet werden können.
Aus Termin- und Kostengründen suchen Industrie- & Gewerbebetriebe immer wieder F&E-Partner, die qualifiziert und bereit sind, systematisch mit Firmen angewandte F&E-Projekte auszuarbeiten.
Durch die praxisbezogene Ausbildung an den FH-Studiengängen, bieten sich FHs als Partner für angewandte F&E geradezu für Industrie- und Gewerbebetriebe – insbesondere für KMUs – an.

Die Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) im OVE und der ÖGV (Österreichischer Gewerbeverein) wollen das Zusammenarbeiten von Firmen und FH-Forschern für gemeinsame Projekte aktiv unterstützen und organisieren deshalb eine aktive Plattform für Firmen und Fachhochschulen, wo FHs ihre F&E-Möglichkeiten und konkrete Expertise anbieten bzw. Firmen ihren aktuellen F&E-Bedarf für konkrete Projekte austauschen können.
Zusätzlich präsentieren bekannte Experten, wie solche Projekte gefördert werden können bzw. welche wichtigen Schritte im gewerblichen Rechtschutz sowie beim F&E-Projektmanagement zu treffen sind.

Das Thema F&E-Kooperation zwischen Firmen und Fachhochschulen kann durch diese eine Transfer-Konferenz bestenfalls angeregt werden und wird darum „Follow-Up“ Konferenzen haben um nachhaltig zu wirken bzw. Eigendynamik zu erzeugen.

Nähere Informationen und Detailprogramm: http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=324

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02. Februar 2004 Erfolgreiche Energieinnovationsprozesse

Am 4. und 5. Februar 2004 findet das mittlerweile 8. Symposium Energieinnovation mit dem Titel „Erfolgreiche Energieinnovationsprozesse an der Technischen Universität Graz statt.

Am 4. und 5. Februar 2004 findet das mittlerweile 8. Symposium Energieinnovation an der Technischen Universität Graz statt. Thematisiert werden bei der im Zweijahresrhythmus stattfindenden Veranstaltung diesmal „erfolgreiche Energieinnovationsprozesse”. Diese werden in rund 60 Vorträgen aus technischer, wirtschaftlicher, rechtlicher, organisatorischer und informationstechnischer Sicht beleuchtet.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Univ.-Prof. Mag. Dipl.-Ing. Dr.techn. Heinz Stigler (Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation, TU Graz) werden bei diesem Symposium die Probleme und Hemmnisse bei der Markteinführung innovativer Energietechniken und Vorgangsweisen in den einzelnen Stufen des Energieinnovationsprozesses analysiert und herausgearbeitet.
Weiters werden anhand konkret realisierter Beispiele erfolgreiche Vorgangsweisen bei den zugehörigen Energieinnovationsprozessen aufgezeigt. Von besonderem Interesse ist in diesem Zusammenhang die Darstellung der dabei aufgetretenen Probleme und deren erfolgreiche Bewältigung sowie daraus abgeleitete generelle Schlussfolgerungen.
Angesichts der aktuellen energiewirtschaftlichen Notwendigkeiten (Klimaproblem, EU-Importabhängigkeit, Versorgungssicherung usw.) einer raschen Weiterentwicklung unserer Energiesysteme soll mit diesem Symposium ein Beitrag für den Erfolg künftiger Energieinnovationsprozesse geleistet werden.

Die bereits sehr gut etablierte Veranstaltung wendet sich an

  • Elektrizitätsunternehmen, Stromhändler, Ökostromanbieter (Verbund, regional, kommunal, privat)
  • Sonstige Unternehmen aus den Bereichen Strom, Gas, Wasserkraft und Öl
  • Energieintensive Industrieunternehmen
  • Behörden, Regulierungsinstitutionen, Organisationen, Verbände und Energieagenturen sowie Unternehmensberatungen, Finanzdienstleister, Rechtsanwaltskanzleien, Softwarehäuser
  • Interessierte Studierende

Das Symposium wird vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik in Zusammenarbeit mit dem Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation (TU Graz) sowie mit der Projektgruppe e2i (TU Graz) veranstaltet und vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gefördert.

Folgende Unternehmen konnten als Sponsoren gewonnen werden: Österreichische Elektrizitätswirtschafts Aktiengesellschaft (Verbundgesellschaft), Verbund-Austrian Power Trading AG, Österreichisches Nationalkomitee des Weltenergierates, Siemens AG Österreich, KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft, Vorarlberger Kraftwerke AG

Nähere Informationen und Anmeldung: www.enov.at

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29. Jänner 2004 LNO-Zertifikat für OVE-Akademie

Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik ist in Österreich die einzige von der LON Nutzer Organisation Deutschland (LNO) zertifizierte Schulungsstätte. Im gesamten deutschen Sprachraum gibt es derzeit nur sechs LNO-zertifizierte Schulungseinrichtungen.

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) ist nun die sechste von der LON Nutzer Organisation e.V. (LNO) zertifizierte Schulungsstätte. Die über 120 jährige Expertise und die Erfahrung des Vereins passen optimal zu den Ansprüchen der LNO-Zertifizierung an die LONWORKS-Schulungsstätten. Die Einhaltung der festgelegten hohen Qualitätsstandards der LNO ist für die Verleihung dieses Qualitätssiegels ein Muss. Geprüft werden dazu unter anderem die personelle Qualifikation der Seminarleiter, aber auch verfügbare Software und Unterlagen sowie die Ausstattung der Ausbildungsstätte. Das Ausbildungs- und Veranstaltungsangebot des OVE reicht von intensiven Schulungen im kleinen Kreis von maximal zwölf Teilnehmern bis zur internationalen Großveranstaltung wie zum Beispiel der networks 2004.

Der OVE bietet zahlreiche Inhouse-Schulungen, LON-Schulungen, Seminare und Tagungen an, und ist die bislang einzige von der LON Nutzer Organisation e.V. (LNO) zertifizierte Schulungsstätte in Österreich. Somit beweist der OVE einmal mehr, stets am Puls der Zeit zu sein.

Thematisch stehen Energie- und Informationstechnik, Automatisierung sowie die Elektrotechnik im Mittelpunkt. Dazu gehören zum Beispiel Schulungen über den Lebenszyklus intelligenter Gebäude und Wohnungen. Die diesjährige, nunmehr fünfte OGMA-Tagung "Intelligente Gebäude und Wohnungen (IGW)" findet am 24. Mai im Wiener Palais Eschenbach statt. Nähere Informationen: (link)
Ebenfalls am 24. Mai 2004 beginnt die nächste vom OVE veranstaltete LON-Schulung. In fünf Tagen werden Teilnehmer mit Basiswissen sowie mit Informationen zu Installation und Konfiguration ausgerüstet. Ebenfalls ein Thema wird das "Netzwerk Troubleshooting" sein. Ein Projekttag rundet schließlich die Schulung ab. Nähere Informationen: (link)

Die Ziele der OVE-Akademie liegen in der Vertiefung technischer Kompetenz und beruflicher Fähigkeiten genauso wie in der Vernetzung unterschiedlicher Wissensgebiete. Neben der persönlichen und fachlichen Bildung ist dem OVE der praktische Bezug zur Wirtschaft sehr wichtig.

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27. Jänner 2004 Das war die AT21 - Gala Wien!

...mehr als 700 Besucher beim IT-Branchen-Treff Österreichs…

Am 20. Jänner 2004 waren der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) und die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) Gastgeber der AT21 Gala in Wien. Mehr als 700 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung kamen zum IT-Branchentreff in die Orangerie, Schloss Schönbrunn.

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) und die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) waren Gastgeber der AT21 Gala, die am 20. Jänner 2004 in Wien stattfand. Mehr als 700 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung trafen in der Orangerie, Schloss Schönbrunn, zusammen, um sich über die rasante Weiterentwicklung und Neuheiten in der IT-Branche zu informieren und um technologische und elektronische Trends zu diskutieren. Zu den Teilnehmern zählten u. a.: Ing. Peter Balon, Leiter Erwachsenenbildung Informationstechnologie BFI Niederösterreich, Dr. Margarete Schramböck, GF NextiraOne Austria, Erwin Bauer, Solutions Architect Oracle Österreich, Manfred Brandner, GF Bitmedia, Marcus Dekan, Vice President Fujitsu Siemens Computers Austria und SEE (South East Europe), Dir. Dr. Herbert Götz, Präsident der GIT im OVE, Helmut Leopold, Leiter des Bereichs Plattform- und Technologiemanagement Telekom Österreich, Donatus Schmid, GF Sun Microsystems, Martin Röhsner, GF die Berater, Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich, Sektionschef Dr. Arthur Winter, Bundesministerium für Finanzen, Mag. Brigitte Piwonka, results & relations - pr for technology, Dipl.-Ing. Thomas Schwalb, TSConsult, und Univ.-Prof. Dr. Gerhard Widmer von der Universität Wien.

Mag. Ingolf Schädler, Leiter des Bereichs Innovation und Technologie, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, betonte im Einleitungsreferat die gute Ausgangssituation für den IT-Forschungsbereich in Österreich. Besonders hob er den hohen Internetnutzungsgrad, die gute Breitbandinfrastruktur, die hohe Marktdurchdringung in der Mobilkommunikation, gute Forschungs- und Ausbildungseinrichtungen und die innovativen KMUs hervor.
In seiner Keynote demonstrierte Univ.-Prof. Dr. Gerhard Widmer von der Universität Wien gelebte künstliche Intelligenz am Beispiel eines Computerprogramms, das Musik verstehen, verändern und erkennen kann.

Integrationsprojekt für Menschen mit Behinderung:
In einem Integrationsprojekt der Universität Linz, der OCG und weiteren Partnern mit Unterstützung von Microsoft Österreich werden für seh-, hör- und bewegungsbehinderte Menschen sowie für Menschen mit Lernschwierigkeiten spezielle Schulungsmaterialien zum Erwerb des internationalen IT-Standards "Europäischer Computer Führerschein" in deutscher Sprache erstellt. "Gerade für Menschen mit Behinderungen ist die Informationstechnologie oft der Schlüssel zur Integration, mehr Lebensqualität und besserer Chancen am Arbeitsmarkt. Wir sehen es daher als unsere gesellschaftliche Verpflichtung an, diesen Personenkreis besonders zu unterstützen und ihm den Zugang zu IT-Standards zu erleichtern" erklärte Thomas Lutz, Unternehmenssprecher Microsoft Österreich im Rahmen seines Vortages bei der AT 21 -Gala in Wien.

Verleihungen:
Der diesjährige GIT-Preis (Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik im OVE) für ausgezeichnete Dissertationen, Diplomarbeiten und Projektarbeiten im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik ging an Dipl.-Ing. Bernhard Goll (TU Wien), Dipl.-Ing. Dr. Christian Seyringer (TU Wien), Dipl.-Ing. Christoph Schöberl (TU Wien), Dipl.-Ing. Dr. Christian Lanschützer (Johannes-Kepler-Universität Linz), Klaus List, Stefan Schwarz und Josef Tisch (alle HTBLuVA Mödling).
Der OCG Förderungspreis für ausgezeichnete Diplomarbeiten aus der Informatik wurde an DI Martin Lackner überreicht. Der Vorarlberger entwickelte in seiner Arbeit ein Konzept, welches eine innovative und qualitativ hochwertige Softwareentwicklung mit Java ermöglicht.

AT21 - Österreich im 21. Jahrhundert:
AT21 steht für Österreich im 21. Jahrhundert und hat zum Ziel, die IT-Wettbewerbsfähigkeit Österreichs durch bewusstseinsbildende Maßnahmen (Europäischer Computer Führerschein, Frauen und IT etc.) zu stärken sowie die IT-Wirtschaft bei der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen. Partner für diese Initiative sind die Oesterreichische Computer Gesellschaft, der Österreichische Verband für Elektrotechnik, die Wirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Gesponsert wurde die Veranstaltung unter anderem von Microsoft Österreich, NextiraOne Austria, results & relations, WWFF, BIT-Gruppe, Fabasoft und Oracle.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

Weitere Informationen
Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Geschäftsstelle Graz
Mag. Gerda Petjak
Krenngasse 37/5
A-8010 Graz
Tel.: +43 316 873-7920
Fax: +43 316 873-7917
E-Mail: presse(at)ove.at
www.ove.at

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Über die OCG
Die Oesterreichische Computer Gesellschaft ist eine gemeinnützige, unabhängige, überparteiliche Vereinigung mit über 1.000 Mitgliedern aus der IT-Wirtschaft, -Wissenschaft und Verwaltung. Sie wurde vor 28 Jahren zur Förderung der Informatik gegründet.
Die Handlungsfelder der OCG umfassen die Organisation von wissenschaftlichen Kongressen, wirtschaftsorientierten Seminaren, Veranstaltungen und Arbeitskreisen in den Bereichen E-Government, E-Learning, E-Security, E-Logistics und E-Payment sowie die Initiierung und Förderung gesellschaftspolitischer Initiativen.
Die bekanntesten Produkte der OCG sind der Europäische Computer Führerschein sowie die "Bürgerkarte" mit elektronischer Signatur.

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Oesterreichische Computer Gesellschaft
Mag. Christine Haas
Wollzeile 1-3
A-1010 Wien

Tel.: +43 1 512 02 35-51
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2003

11. Dezember 2003 Kulturhauptstadt war Informatikhauptstadt - „e-Future“ – Aufbruch in neue Welten!

Am 4. Dezember 2003 fand in Graz die AT21-Veranstaltung (Kongress und Gala) statt. Ca. 400 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung kamen zum IT-Branchentreff in den Grazer Congress.

Am 4. Dezember 2003 führten die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) und der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) erstmals gemeinsam und erstmals in Graz den in der Bundeshauptstadt bereits bekannten AT21-Kongress mit Gala durch. Die doppelte und vor allem sehr gelungene Prämiere stand ganz im Zeichen einer guten Mischung aus Information und Unterhaltung.

Bgm. Mag. Siegfried Nagl eröffnete den Tageskongress und begrüßte den eintägigen „Transfer von der Kultur- zur Informatikhauptstadt“. In vier Sessions wurden daraufhin bis zum Abend verschiedene Entwicklungen und Visionen in den Bereichen Kultur, Verwaltung Gesundheit und Bildung thematisiert. Ca. 400 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Forschung waren vor Ort, um sich über die elektronische Zukunft zu informieren. Unter den prominenten Anwesenden waren u.a. Univ.-Prof. Dr. Reinhard Posch, Stabstelle IKT, Univ.-Prof. Dr. Günther Gell, Universitätsklinikum Graz, Univ.-Prof. Dr. h. c. mult. Hermann Maurer, Technische Universität Graz, Univ.-Prof. Dr. Alois Ferscha, Johannes Kepler Universität Linz, Univ.-Prof. Dr. Gabriele Kotsis, Präsidentin der OCG und Senator h. c. Dr. Helmut Stärker, Generalsekretär des OVE.

Eines der Highlights der anschließenden Abendgala, welche von Mag. Gerhard Wielinger von der Steiermärkischen Landesregierung eröffnet wurde, war eine Keynote von Univ.-Prof. Dr. Gerhard Widmer von der Universität Wien: Prof. Widmer demonstrierte gelebte künstliche Intelligenz am Beispiel eines Computerprogramms, das Musik nicht nur verstehen, sondern auch erkennen und verändern kann. Jeff Raskin, der zweite Key-Note-Sprecher, Erfinder des Apple MacIntosh, wurde live aus Kalifornien zugeschaltet und stand Rede und Antwort für die Gäste der Abendgala, durch die Mag. Claudia Reiterer vom ORF führte. Die Abendveranstaltung fand zugunsten eines guten Zecks statt: Spendengelder, die gesammelt wurden, werden an die Steirische Kinderkrebshilfe übergeben und sollen dem Aufbau einer IT-Infrastruktur für krebskranke Kinder zugute kommen. Ganz im Zeichen der Spendenaktion verzichtete auch der Kabarettist Jörg-Martin Willnauer auf sein Honorar. Zu bereits vorgerückter Stunde begeisterte Willnauer die Gäste mit themenbezogenen Sprechchören und Situationskomik.

AT21 steht für Österreich im 21. Jahrhundert und hat zum Ziel, die IT-Wettbewerbsfähigkeit Österreichs durch bewusstseinsbildende Maßnahmen (Europäischer Computer Führerschein, Frauen und IT etc.) zu stärken sowie die IT-Wirtschaft bei der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen. Partner für diese Initiative sind die Oesterreichische Computer Gesellschaft, der Österreichische Verband für Elektrotechnik, die Wirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.

Auch der Termin für die AT21-Veranstaltung in Wien in der Orangerie (Schloss Schönbrunn) steht schon fest: 20. Jänner 2004. Nähere Informationen sowie Fotos zur Grazer Veranstaltung unter: www.at21.at.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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Die Handlungsfelder der OCG umfassen die Organisation von wissenschaftlichen Kongressen, wirtschaftsorientierten Seminaren, Veranstaltungen und Arbeitskreisen in den Bereichen E-Government, E-Learning, E-Security, E-Logistics und E-Payment sowie die Initiierung und Förderung gesellschaftspolitischer Initiativen.
Die bekanntesten Produkte der OCG sind der Europäische Computer Führerschein sowie die "Bürgerkarte" mit elektronischer Signatur.

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10. Dezember 2003 Strategiediskussion – Der OVE am Puls der Zeit

Am Dienstag, 3. Dezember 2003, fand die 114. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik im Wiener Hotel Wimberger statt.

Am Dienstag, 3. Dezember 2003 lud das Präsidium des OVE zur 114. Generalversammlung des Verbandes in den Saal Arabella des Hotels Wimberger in Wien. Auf der Tagesordnung standen neben dem Geschäftsbericht des Generalsekretärs die Berichte des Finanzausschusses und des Rechnungsprüfers sowie die Wahlen in den Hauptausschuss. Des Weiteren berichtete Generalsekretär Senator h. c. Dr. Helmut Stärker über die Ergebnisse der kürzlich geführten Strategiediskussionen im OVE.

Anlässlich seines 120-Jahr-Jubiläums einerseits und der vielen täglich an den OVE herangetragenen Wünsche, Anregungen und Vorgaben andererseits, fiel im OVE der Entschluss, die in der Strategie 1994 festgelegten Aufgaben und Ziele des Verbandes zu analysieren und die Strategie des OVE neu zu diskutieren und festzulegen. Die Gründungsziele - Verantwortung, Sicherheit, Wissen – wurden in diesem Zuge erneut bestätigt. In weiterer Folge wurden vier Kernsätze formuliert, die den OVE charakterisieren:

  1. Der OVE versteht sich als kompetente, unabhängige Plattform in allen Fragen und Bereichen der Elektrotechnik und Informationstechnik für seine Mitglieder und den gesamten Berufsstand.
  2. Der OVE ist anerkannte Autorität für Sicherheit (Safety und Security), im Besonderen auf dem Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik.
  3. Der OVE agiert flexibel und passt seine Dienstleistungen laufend geänderten Rahmenbedingungen des Marktes an. Dies gilt nicht nur für bestehende Branchen-Segmente, sondern betrifft auch die Forcierung von Schlüsseltechnologien in neu entstehenden Segmenten des Branchenumfelds.
  4. In den Gesellschaften des OVE finden alle Sparten und Berufsgruppen der Branche eine Heimat. Die Mitglieder werden mit Networking, Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen und weiteren Serviceleistungen unterstützt.

Klar kommuniziert wurde die Tatsache, dass der OVE Partner braucht, die den Verband unterstützen und das Erreichen der Ziele beschleunigen. Partner sieht der OVE auch in jungen Leuten, die die Köpfe von morgen sind. Junge Leute waren es denn auch, denen im Rahmen der 114. Generalversammlung des OVE Förderpreise der Österreichischen Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) übergeben wurden:
Manfred Baumann und Martin Duregger, Schüler der HTL Mössingerstraße, Klagenfurt, bekamen für ihre Projektarbeit „Wäremeenergiemanagement für Solaranlage und Holzvergaserkessel inklusive Bau eines Einstrahlungsmessgerätes für die Solarleistung“ einen Förderpreis. Der zweite OGMA-Förderpreis ging an Dipl.-Ing. Dr. Gerhard Russ für seine Dissertation „Situation-dependent Behavior in Building Automation“.

Im Anschluss an die Generalversammlung wurde zum Buffet geladen, wo sich OVE-Mitarbeiter und OVE-Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre austauschen konnten.

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25. November 2003 „e-Future” - Aufbruch in neue Welten! - 4. Dezember 2003, Grazer Congress

Am 4. Dezember 2003 findet in Graz die AT21-Veranstaltung (Kongress und Gala) statt. Graz wird an diesem Tag von 9.00 bis 24.00 Uhr nicht nur Kulturhauptstadt sein, sondern auch IT/Informatik-Hauptstadt.

Nach dem großen Erfolg der AT21-Veranstaltungen in den letzten Jahren, findet der größte IT-Branchentreff Österreichs heuer in Graz statt. Am 4. Dezember 2003 wird Graz mit einem Kongress tagsüber und einer Abendgala nicht nur Kulturhauptstadt sein, sondern auch IT/Informatik-Hauptstadt.

Die Gastgeber, die Oesterreichische Computer Gesellschaft (OCG) und der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE), erwarten zum bewährten Matchmaking-Event heuer in Graz insgesamt über 600 Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung.

Bgm. Mag. Nagl wird den Tageskongress, bei dem es um Highlights aus den Bereichen e-Health, e-Learning, e-Government und e-Society/e-Culture geht, eröffnen. Die Eröffnung der Abendgala wird Frau LH Klasnic vornehmen. Durch die Abendgala führt Mag. Claudia Reiterer vom ORF. Jörg-Martin Willnauer wird - für den guten Zweck auf sein Honorar verzichtend - das Rahmenprogramm bestreiten.
Der Eintritt zur Abendgala ist kostenlos; Spenden, die an diesem Abend gesammelt werden, kommen der Errichtung einer IT-Infrastruktur für krebskranke Kinder zugute und werden direkt der Steirischen Kinderkrebshilfe übergeben.

AT21 steht für Österreich im 21. Jahrhundert und hat zum Ziel, die IT-Wettbewerbsfähigkeit Österreichs durch bewusstseinsbildende Maßnahmen (Europäischer Computer Führerschein, Frauen und IT etc.) zu stärken sowie die IT-Wirtschaft bei der Vermarktung ihrer Produkte zu unterstützen. Partner für diese Initiative sind die Oesterreichische Computer Gesellschaft, der Österreichische Verband für Elektrotechnik, die Wirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Nähere Informationen sowie Programm und Anmeldemöglichkeit: www.at21.at.

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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Über die OCG
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Die Handlungsfelder der OCG umfassen die Organisation von wissenschaftlichen Kongressen, wirtschaftsorientierten Seminaren, Veranstaltungen und Arbeitskreisen in den Bereichen E-Government, E-Learning, E-Security, E-Logistics und E-Payment sowie die Initiierung und Förderung gesellschaftspolitischer Initiativen.
Die bekanntesten Produkte der OCG sind der Europäische Computer Führerschein sowie die "Bürgerkarte" mit elektronischer Signatur.

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04. November 2003 Stromversorgung durch erneuerbare Energieträger

Die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE (OGE), die Energietechnische Gesellschaft der Electrosuisse und die Energietechnische Gesellschaft im VDE laden am 4. November 2003 zur Pressekonferenz.

Anlässlich ihrer internationalen Fachtagung zum Thema „Realität und Vision der ökologischen Stromversorgung“ (41. Fachtagung der OGE) laden die Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE (OGE), die Energietechnische Gesellschaft der Electrosuisse und die Energietechnische Gesellschaft im VDE zu einer Pressekonferenz.

Thema, der Veranstaltung ist „Deutschland – Schweiz – Österreich: Stromversorgung durch erneuerbare Energieträger: Wunschvor-stellung oder Realszenario?“
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dipl.-Ing. Walter Auer, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik im OVE
Dipl.-Ing. Walter Boltz, Geschäftsführer der E-Control GmbH
Dipl.-Ing. Willy R. Gehrer, Vorstandsvorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft der Electrosuisse
Dipl.-Ing. Dr. Heinz Kaupa, Vorstand des Regelzonenführers APG
Baurat h.c. Dipl.-ing. Dr. Herbert Schröfelbauer, Präsident des OVE
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Schröppel, Vorstandsvorsitzender der Energietechnischen Gesellschaft im VDE

Ort: Herrensaal, Conditorei Cafe Central, Herrengasse 17, 1010 Wien
Zeit: Dienstag, 4. November 2003, 10.00 Uhr

U.A.w.g. bei Frau Soraya Jost, Konzernkommunikation, Tel.: (0) 53 113-53 712

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16. Oktober 2003 Ortswechsel für die 114. Generalversammlung des OVE

Die 114. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik findet heuer NICHT wie üblich im Palais Eschenbach statt.

Die 114. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik ist für Mittwoch, 3. Dezember 2003, 15.00 Uhr s.t. fixiert.

Die heurige Generalversammlung wird ausnahmsweise im Saal Arabella des Hotels Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien stattfinden.

Wir bitten unsere Mitglieder, sich diesen Termin vorzumerken und pünktlich um 15.00 Uhr anwesend zu sein.

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14. Oktober 2003 Innovative Maschinen- und Antriebskonzepte

Am 24. Oktober 2003 findet in Graz im Rahmen der OVE Akademie eine Fachtagung zum Thema „Innovative Maschinen- und Antriebskonzepte“ statt.

Am 24. Oktober 2003 findet an der Technischen Universität Graz im Rahmen der OVE-Akademie eine Fachtagung zum Thema „Innovative Maschinen- und Antriebskonzepte“ statt. Die Schwerpunkte der Präsentationen werden auf Modellierung, Parametrierung, Simulation sowie auf geregelte elektrische Antriebe gelegt.

Ziel der Tagung ist es, innovative Maschinen- und Antriebslösungen aufzuzeigen und Kontakte zwischen Universitäten und der Industrie herzustellen, um neue Lösungsansätze mit industriellen Aufgabenstellungen zusammenzuführen. Weiters werden praktisch nutzbare Forschungsergebnisse für Industrieunternehmen präsentiert. Angesprochen werden vor allem Vertreter von Unternehmen aus den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, Elektrische Energietechnik, Verkehrstechnik und Traktion.

Die aktuelle Tagung steht unter der wissenschaftlichen Leitung von O. Univ.-Prof. Dr. Manfred Rentmeister, Institut für Elektrische Antriebe und Maschinen der Technischen Universität Graz. Sie ist Teil einer Tagungsreihe, die gemeinsam von der Technischen Universität Graz und der Technischen Universität Wien initiiert wurde und abwechselnd im Zwei-Jahres-Rhythmus im Rahmen der OVE-Akademie durchgeführt wird.

Nähere Informationen: http://www.ove.at/akademie/details.php?ID=288

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18. September 2003 Zusammengerückt: LON Nutzer Organisation Austria und Österreichischer Verband für Elektrotechnik

Peter Albrecht
Siegfried Gaida
Roman Holzer

Seit kurzem betreibt die LON Nutzer Organisation Austria (LNO) eine Geschäftsstelle im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE).

Die LNO Austria ist seit Anfang September 2003 offiziell im OVE beheimatet. Als Vereinigung von Unternehmen, Institutionen und Distributoren, die in Österreich mit der Technologie LONWORKS® arbeiten, sieht sich die LNO Austria als neutrale Informationsquelle für Investoren, Planer und öffentliche Auftraggeber.

Der neu gewählte Vorstand von LNO Austria unter der Leitung von Peter Albrecht (Albrecht Elektrotechnik), Roman Holzer (Kriwan Kältetechnik GmbH) und Siegfried Gaida (Thermokon GmbH) sieht seine Hauptaufgabe in der Öffentlichkeitsarbeit: LONWORKS, die erste Technologie, die einer durchgängigen und ganzheitlichen Automatisierung über alle Gewerke und Automatisierungsebenen gerecht wird, soll als defacto-Standard in der Gebäudeautomation durchgesetzt werden.

Des Weiteren will die Vereinigung zum einen als Drehscheibe für den Informationsaustausch zwischen Herstellern, Systemintegratoren, Fachhochschulen und Interessenten fungieren, zum anderen Initiator für
die Realisierung von Projekten mit LONWORKS sein.

Nähere Informationen: www.lno.at

Der Vorstand der LNO im Bildern rechts.

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16. September 2003 Tinyphoon – ein Roboter spielt Fußball!

Am 24. September 2003 veranstaltet die Österreichische Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik (OGMA) des OVE gemeinsam mit Instituten der Technischen Universität Wien einen Präsentationsabend zu Robotertechnologie.

Dem Arbeitskreis „Software für autonome Systeme“ der OGMA geht es primär um die Vorstellung von drei Projekten:

  • CLARA (Consortium and Laboratory on Adavanced Robotics Architectures) der TU Wien
  • Nano – 12cm kleiner Spinnenroboter
  • Tinyphoon – selbständig Fußball spielender Roboter.

Der Präsentationsabend findet – noch rechtzeitig vor der Roboter Fußball Weltmeisterschaft - im ONE Smart Space, 1010 Wien, Wipplingerstraße 30 statt und wird von Kurt Votava moderiert. Nähere Informationen finden Sie unter www.ove.at/veranstaltungen

Im Rahmen der Roboter Fußball Weltmeisterschaft 2003, die heuer erstmals in Wien stattfindet, wird der von einem Team der TU Wien unter der Leitung von Dr. Gregor Novak entwickelte Tinyphoon erstmals eingesetzt. Der Fußball-Zwerg, welcher gerade einmal die Größe eines Tennisballs hat, verfügt als einziger in seiner Größe über eine eingebaute digitale Videokamera, Kompass sowie Bluetoothfunk-anbindung. Damit ist er das derzeit fortschrittlichste Ergebnis einer zukunftsweisenden Forschungsrichtung.

Nähere Informationen: www.tinyphoon.com

Nähere Informationen zur Roboter Fußball WM: www.robotsoccer.at

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10. September 2003 Neuigkeiten – elektronisch und „druckfrisch“!

Zusätzlich zum bereits bewährten OVE-Veranstaltungs-Newsletter versendet der Österreichische Verband für Elektrotechnik ab sofort auch den neuen OVE-Presse-Newsletter.

Um der immer größer werdenden Nachfrage gerecht zu werden und die Informationsbeschaffung für Mitglieder und Kunden des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) zeitsparend und aktuell zu gestalten, wurde im Mai 2003 der OVE-Veranstaltungs-Newsletter ins Leben gerufen. Ankündigungen zu Seminaren, Tagungen, Kongressen und Vorträgen kommen seither monatlich direkt in die E-Mailbox der Interessenten.

Innovative und dynamische Vereine, die - wie der OVE - in vielen verschiedenen Bereichen tätig sind, generieren jeden Tag neue Inhalte. Damit Sie immer als Erster wissen, was sich im OVE tut, können Sie ab sofort auch den OVE-Presse-Newsletter abonnieren. Damit erhalten Sie die aktuellen Nachrichten aus dem OVE direkt und brandaktuell in Ihr Postfach! Dieses Service steht darüber hinaus auch allen interessierten Mitgliedern und Kunden des OVE zur Verfügung.

Ergänzend zu MOVE, dem viermal jährlich erscheinenden Kommunikationsmedium des OVE, bietet der OVE-Presse-Newsletter Neuigkeiten zu Terminen, Produkten und Menschen – schnell und einfach, kostenlos und jederzeit kündbar!

Weitere Informationen:
OVE-Presse-Newsletter: www.ove.at/presse/newsletter.htm
OVE-Veranstaltungs-Newsletter: www.ove.at/veranstaltungen

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21. Juli 2003 VIET – spannende Technik, neue Perspektiven

Von 30. September bis 3. Oktober 2003 findet die größte österreichische Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik, Licht, Automation und Antriebstechnik – VIET – im Messezentrum Wien statt. Der Österreichische Verband für Elektrotechnik wird durch die Abteilung „Prüfwesen und Zertifizierung“ (P&Z) vor Ort vertreten sein.

Zur VIET - der größten österreichischen Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik, Licht, Automation und Antriebstechnik - treffen sich alle zwei Jahre knapp 20.000 Entscheider und Anwender aus Industrie und Gewerbe. Auch Vertreter aus Verwaltung, Schule, Behörde, Dienstleistung und Handel gehören zum Messepublikum. Die VIET wird gemeinsam mit der Messtechnik Austria veranstaltet und auf einer Gesamtfläche von 16.700 m2 stattfinden.

Die Abteilung "Prüfwesen und Zertifizierung" (P&Z) des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) gehört auch heuer wieder zu den Ausstellern. Dipl.-Ing. Wolfgang MARTIN, Leiter der Abteilung, sieht die VIET als Präsentationsplattform für die Dienstleistungen des OVE und als Informationsdrehscheibe zwischen P&Z und den Ausstellern und Besuchern der Messe. Insbesondere begrüßt er den persönlichen Kontakt zu den Entscheidungsträgern aus Industrie , Handel und Gewerbe.

Als Drehscheibe für innovative Produkte und technologische Entwicklungen ist die VIET Treffpunkt und Informationsplattform für die gesamte Branche und bietet optimale Rahmenbedingungen für Fachkontakte. Ein umfangreiches Rahmen- und Fortbildungsprogramm sowie exzellentes Branchen-Know-how durch einen hochrangig besetzten Fachbeirat runden die Veranstaltung ab.

Nähere Informationen: www.viet.at

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Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

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23. Juni 2003 Donner-Wetter-Blitz – Gewitteraktivität in Österreich

Foto: Christian Diendorfer, Veröffentlichung unter Angabe der Quelle erlaubt

Mit 91.367 Blitzen bis 16. Juni hat das österreichische Blitzortungssystem ALDIS in diesem Jahr deutlich mehr Blitze registriert als im Vergleichszeitraum der vergangenen Jahre. Ist 2003 ein Gewitterrekordjahr?

ALDIS - ein Kooperationsprojekt von Verbund, Österreichischem Verband für Elektrotechnik (OVE) und SIEMENS registriert seit 1992 die Blitzaktivität in Österreich. Aufgezeichnet werden nur Blitze von der Wolke zur Erde - also jene Blitze, die eine Gefahr für den Menschen und Sachgüter darstellen. Durchschnittlich treten bei einem Gewitter drei- bis fünfmal so viele Blitze innerhalb der Gewitterwolke auf als zum Boden gehen.

Betrachtet man die Blitzanzahl der vergangenen Jahre jeweils bis zum 16.Juni (www.aldis.at/blitzstat zeigt die aktuellen Jahressummen), so wurden mit 91.367 Blitzen über Österreich in diesem Jahr doch deutlich mehr Blitze registriert als in den vergangenen Jahren (2.Platz: Jahr 2000 mit 79.840 Blitzen). Diese Zahlen relativieren sich jedoch sehr rasch, wenn man bedenkt, dass in den Sommermonaten einzelne Gewittertage mit 10.000 Blitzen keine Seltenheit sind. Somit könnten ein bis zwei massivere Gewittertage die Werte entscheidend verändern. „Ebenso genügt eine mehrere Tage dauernde, stabile Wetterlage ohne Gewitter, und das Jahr 2003 fällt in der Reihung wieder hinter andere Jahre zurück“, meint Dipl.-Ing. Dr. G. Diendorfer, österreichischer Blitzexperte und Leiter von ALDIS.

Bezogen auf einzelne Bundesländer nimmt im heurigen Jahr lediglich Wien eine Sonderstellung ein: Mit 735 Blitzen an einem einzigen Tag, nämlich am 13. Mai 2003 - im Zusammenhang mit dem großen Hagelunwetter - schlugen in Wien mehr Blitze ein, als seit dem Beginn der Aufzeichnungen 1991 in den einzelnen Jahren – das gewitteraktivste Jahr für Wien war das Jahr 2000 mit 707 Blitzen; im gewitterärmsten Jahr, 1992, wurden lediglich 194 Blitze registriert.

Das bisherige Maximum an Blitzen innerhalb eines Tages in ganz Österreich wurde mit 16.858 Einschlägen am 5.August 1993 registriert. Im heurigen Jahr war der 14. Juni 2003 mit 11.069 Blitzen der aktivste Gewittertag.

„Ein Trend in Richtung mehr Blitzschläge pro Jahr lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten“, so Dr. Diendorfer abschließend.

Über ALDIS:
ALDIS (Austrian Lightning Detection & Information System), von Dipl.-Ing. Dr. techn. Gerhard Diendorfer initiiert und geleitet, stellt sich seit nunmehr elf Jahren der technischen Herausforderung des Forschungsobjektes „Blitz“.
Das System ist ein Gemeinschaftsprojekt des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE), des Verbund und der Siemens AG Österreich.
ALDIS erfasst in Kooperation mit Ortungssystemen der Nachbarländer mit hoher Genauigkeit die Gewitteraktivität im zentral-europäischen Raum

Weitere Informationen
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Geschäftsstelle Graz
Mag. Gerda Petjak
Krenngasse 37/5
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Tel.: +43 316 873-7920
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26. Mai 2003 2. CMG-AE Jahrestagung zum Thema "Mehr Effizienz im Unternehmen" - 2./3. Juni 2003

Kurzinfo: Die Computer Measurement Group Austria and Eastern Europe (CMG-AE) veranstaltet am 2. und 3. Juni 2003 ihre 2. Jahrestagung „Mehr Effizienz im Unternehmen” im Europahaus in Wien. Für OVE-Mitglieder gilt aufgrund einer Kooperation dieselbe ermäßigte Eintrittsgebühr wie für Mitglieder der CMG.

Am 2. und 3. Juni 2003 findet die 2. Jahrestagung der Computer Measurement Group Austria and Eastern Europe (CMG-AE) zum Thema "Mehr Effizienz im Unternehmen" im Europahaus in Wien statt. Die Veranstaltung ist ein jährlicher Treffpunkt aller IT und TK Manager. Themen der Informationstechnologie und der Telekommunikation werden in parallelen Sessions behandelt.
Aufgrund einer Kooperation gilt für Mitglieder des OVE dieselbe ermäßigte Eintrittsgebühr von € 240,- wie für CMG-Mitglieder.

Die Tagung hat das Ziel, aktuelle Themen der Informationstechnologie in praxisnaher Form zu vermitteln und wendet sich an Unternehmen aus der IT-Branche sowie an Unternehmen, für die IT einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung leistet.
In der IT-Session wird die zukünftige Eingliederung der IT-Strategie in die Unternehmensstrategie beleuchtet. Dabei wird besonders die Integration neuer mobiler Anwendungen hervorgehoben. Des Weiteren betrachten Fachexperten IT-Security-Vorfälle und diskutieren die daraus folgenden Konsequenzen für IT-Manager. Auch das Thema "Storage Area Network" wird erläutert.
In der Telekommunikations-Session geht es um wirtschaftliche und technische Problemstellungen. Ein Praxisbericht eines Breitband-Technologie-Projektes im Land NÖ zeigt die erforderliche Infrastruktur für schnelle Dienste. Vorteile, aber auch Kosten werden dabei beleuchtet.

Weiterführende Informationen: www.cmg-ae.at

Die Computer Measurement Group (CMG) ist eine führende, internationale Non-Profit-Organisation, die den optimierten Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien fördert. Sie setzt sich aus regionalen Organisationen zusammen, die jeweils einem Verein entsprechen.

 

Die regionale Organisation für Österreich und Osteuropa (CMG-AE) ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Wien. Das Vereinsziel ist die Förderung der Mitglieder bei der Optimierung des Einsatzes von Kommunikations- und Informationstechnologien. Darüber hinaus werden durch die CMG-AE Themen von Netzwerkmanagement und IT-Management in Arbeitsgruppen behandelt.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

Ein wesentliches Ziel des OVE ist es, die Anwendung und Entwicklung der Elektrotechnik zu fördern und dabei besonders für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden Sorge zu tragen.
Die Aktivitäten des OVE erwachsen aus dem Spannungsfeld von theoretisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem gesamten Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik und deren Umsetzung und Anwendung in der Praxis.

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26. Februar 2003 Der Österreichische Verband für Elektrotechnik ist 120 Jahre alt

Denkmal des Professors Josef Stefan in den Arkaden der Wiener Universität
Rotunde

Vor 120 Jahren, nämlich exakt am 5. März 1883, wurde der „Elektrotechnische Verein in Wien“ ins Leben gerufen. Die konstituierende Versammlung des heute noch immer aktuellen Verbandes – mittlerweile jedoch bekannt als „Österreichischer Verband für Elektrotechnik (OVE)“ – wurde im Rahmen der Internationalen Elektrischen Ausstellung in Wien im Rotundensaal der damaligen Gartenbaugesellschaft abgehalten.

Die Wiener Weltausstellung (1873), die erste Internationale Elektrische Ausstellung in Paris (1881) und die Elektrische Ausstellung in München (1882) führten zu einem enormen Aufblühen der Elektrotechnik und veranlassten die Abteilung für Chemie und Physik des Niederösterreichischen Gewerbevereins, ein elektrotechnisches Komitee zu gründen. Das Ziel dieses Komitees war es, das Verständnis für die Elektrizität und ihre Bedeutung für das praktische Leben zu wecken und darüber hinaus die Elektrotechnik für Gewerbe und Industrie dienstbar zu machen.

Auf Initiative von Ing. Franz FISCHER (Mitglied sowohl des Niederösterreichischen Gewerbevereins als auch des Österreichischen Ingenieur- und Architektenverbandes) wurde der Plan, dem Aufblühen der Elektrotechnik durch Gründung eines eigenen Vereins Rechnung zu tragen, in die Tat umgesetzt. So entstand der Elektrotechnische Verein in Wien zur Förderung dieses damals noch jungen Zweiges der Wissenschaft.
In der konstituierenden Versammlung vom 5. März 1883 wurde Hofrat Professor Dr. Josef STEFAN, der Begründer der österreichischen Physiker-Schule, zum Präsidenten des neu gegründeten Vereins gewählt.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich der Verein zu einer aktiven, international agierenden Repräsentanz der österreichischen Elektrowirtschaft und agiert auch nach 120-jährigem Bestehen stets zeitgemäß jung und dynamisch.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik mit Hauptsitz in Wien repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik, der Schlüsseltechnologien für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind die Anliegen des Verbandes, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen seine wesentlichen Aktivitäten.

Ein wesentliches Ziel des OVE ist es, die Anwendung und Entwicklung der Elektrotechnik zu fördern und dabei besonders für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Vermeidung von Personen- und Sachschäden Sorge zu tragen.
Die Aktivitäten des OVE erwachsen aus dem Spannungsfeld von theoretisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem gesamten Gebiet der Elektrotechnik und Informationstechnik und deren Umsetzung und Anwendung in der Praxis.

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15. Jänner 2003 Neue Vizepräsidenten im OVE-Präsidium

Dipl.-Ing. Dr. Herbert SCHRÖFELBAUER
Dr. Georg ANTESBERGER
Prof. Dietmar DIETRICH
Mag. Georg KAPSCH

Im Rahmen der 113. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik wurden am 26. November 2002 O.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dietmar DIETRICH (Technische Universität Wien) und Vorstandsvorsitzender Mag. Georg KAPSCH (Kapsch AG) als Vizepräsidenten in das Präsidium des Vereins gewählt.

Als Nachfolger von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. jur. Kurt FRIEDRICH (Technische Universität Graz) und Geschäftsführer Dipl.-Ing. Eduard UHL (Energie Allianz Austria GmbH) werden die neuen Vizepräsidenten Vorstandsdirektor Dipl.-Ing. Dr. Herbert SCHRÖFELBAUER (Austrian Hydro Power AG) über eine Dauer von drei Jahren in seiner Funktion als Präsident des OVE unterstützen. O.Univ.-Prof. DIETRICH wird hierbei die Interessen von Lehre und Forschung wahrnehmen und vertreten, wohingegen Mag. G. KAPSCH für die Vernetzung mit der Wirtschaft steht. Vizepräsident Dr. Georg ANTESBERGER wurde im Rahmen der Generalversammlung in seiner Funktion bestätigt und wird sein Amt gemeinsam mit den beiden Neugewählten noch weitere drei Jahre ausüben.

Prof. Dietmar DIETRICH (58), in Fachkreisen bekannt für sein Engagement in Sachen Feldbussysteme, studierte in Karlsruhe Elektrotechnik, promovierte 1981 in Berlin und stieg in Frankfurt bei Nord-Mikro in die Arbeitswelt ein. Seit 1992 an der Technischen Universität Wien, leitet Prof. DIETRICH seit 1999 das Institut für Computertechnik.

Mag. Georg KAPSCH (44), nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre im Konsumgüter- und Investitionsgütermarkt tätig, wurde 1989 Vorstandsmitglied der Kapsch AG. Seit 01.10.2001 bekleidet er das Amt des Vorstandsvorsitzenden. Zusätzlich hat er zahlreiche Ehrenämter inne. Zum Beispiel ist er Präsident des Trägervereines der FHS Technikum Wien.

Das Präsidium des OVE verfolgt im neuen Jahr zahlreiche interessante Projekte. Unter anderem steht im Jahr 2003 das 120-jährige Gründungsjubiläum des Verbandes auf dem Programm. Feierlichkeiten sind in Planung, bei denen sich der Verein so jung und dynamisch, wie er ist, präsentieren will.

Das Präsidium im Bild rechts.

Über den OVE
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) – gegründet 1883 anlässlich der Elektrotechnischen Ausstellung in Wien – hat seinen Hauptsitz in Wien.
Der OVE ist der Vertreter aller Bereiche der Elektrotechnik, der Schlüsseltechnologie für Kultur und Wirtschaft im 3. Jahrtausend.
Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung, der Wissenschaft und Forschung und des Nachwuchses sind unsere Anliegen, Dienstleistungen für die Branche und deren Vertretung auf nationalen und internationalen Ebenen unsere wesentlichen Aktivitäten.
Die Gliederung des Verbandes in Fachgesellschaften wird dieser Intention gerecht. Ein weiteres Ziel des OVE ist es, die Anwendung und Entwicklung der Elektrotechnik zu fördern und dabei besonders für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Personen- und Sachschäden Sorge zu tragen.
Die Dienstleistungen des OVE erwachsen aus dem Spannungsfeld von theoretisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem gesamten Gebiet moderner Technologien und deren Umsetzung und Anwendung in der Praxis.

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2002

12. Dezember 2002 113. Generalversammlung des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik

Am Dienstag, 26. November 2002 lud das Präsidium des OVE zur 113. Generalversammlung des Verbandes in die Beletage des Palais Eschenbach. An der Tagesordnung standen neben dem Geschäftsbericht des Generalsekretärs und seiner Mitteilung über die Änderung der Vereinsstatuten die Berichte des Vorsitzenden des Finanzausschusses und des Rechnungsprüfers.

Des Weiteren wurde in feierlichem Rahmen die Ehrenmitgliedschaft an die scheidenden Vizepräsidenten Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Kurt Friedrich und Geschäftsführer Dipl.-Ing. Eduard Uhl verliehen.

Die Versammlung schloss mit der Verleihung von Förderpreisen der Fachgesellschaften im OVE. Diese Auszeichnungen werden jährlich an Nachwuchs-Wissenschaftler vergeben, die einen hervorragenden wissenschaftlichen oder technischen Beitrag geleistet haben, der im öffentlichen Interesse für spezielle Anwender und Nutzer liegt. Die Ehrungen nahmen Dir. Dipl.-Ing. Udo Scheiblauer (GIT) und Baurat h.c. Dipl.-Ing. Dr. Günther Fürnsinn (OGMA) vor. Die Gesellschaft für Informations- und Kommunikationstechnik verlieh Preise an folgende Kandidaten:
Dipl.-Ing. Dr. Strasser für seine Dissertation "Optical free-space transmitters and their effects on preamplified direct detection" (TU Wien),
Dipl.-Ing. Markus Pichler für seine Diplomarbeit "Frequency Estimation Algorithms for Continuous Wave Radar Systems" (Johannes Kepler Universität Linz), Dipl.-Ing. Gerhard Gritsch für seine Diplomarbeit "Space-Time-Processing for WCDMA in UMTS", (TU Wien).

Förderpreise der Österreichischen Gesellschaft für Mess- und Automatisierungstechnik bekamen:

  • Thomas Gesierich, Martin Lehner, Markus Toman, Daniel Zahradnik und Günter Zirnwald für ihre Projektarbeit „Aufbau eines Laborplatzes zur PC-unterstützten Messdatenerfassung und -auswertung an Stromrichterantrieben” (HTL Wien 10) und
  • Dipl.-Ing. Dr. mont. Andreas Schmidhofer für seine Dissertation „Rotating System Tie Frequency Converter with an Active Front End Converter at the Rotor Side of the Double Fed Inducrion Machine”.

Im Anschluss an die Generalversammlung wurde zum Buffet geladen, wo sich OVE-Mitarbeiter und OVE-Mitglieder in ungezwungener Atmosphäre austauschen konnten.

11. Dezember 2002 „Telecommunications and Mobile Computing” tcmc2003

Technische Universität Graz, 11.-12. März 2003

Am 11. und 12. März 2003 findet zum zweiten Mal die von OVE und Projektgruppe e2i der Technischen Universität Graz organisierte Veranstaltung "Telecommunications and Mobile Computing" statt. Anders als im Oktober 2001 wird es heuer zwei parallel laufende Workshops zu den übergeordneten Themenbereichen "Nomadic Data Services and Mobility" und "Wearable Computing" geben.
Unter der Leitung von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Otto Koudelka (TU Graz, Institut für Nachrichtentechnik und Wellenausbreitung) werden im Workshop "Nomadic Data Services" u.a. Wireless Local Area Networks, Wireless Metropolitan Area Networks, Bluetooth, 3G und Ultra-Wideband Systeme thematisiert.
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Reinhold Weiss (TU Graz, Institut für Technische Informatik) wird den Vorsitz im Workshop "Wearable Computing" übernehmen. Hier wird das Hauptaugenmerk auf Hardware- und Software-Architekturen für mobile, portable Technologien und Geräte liegen. Neue Verfahren und Geräte zur Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie die Anwendung von "Wearable Computing" im Alltag werden unter die Lupe genommen.

Aufgrund eines Call-for-Papers-Verfahrens werden hochrangige nationale und internationale Referenten erwartet.

Nähere Informationen:
Mag. Gerda Petjak,
Tel.: +43 316 873-7927,
E-Mail: tcmc(at)e2i.at
http://www.tcmc.at

02. Oktober 2002 OVE-Academy Graz goes public!

Kurzinfo: Die Geschäftsstelle Graz des Österreichischen Verbandes für Elektrotechnik (OVE) etabliert sich als regionale Ansprechstelle für die Produkte und Dienstleistungen des Vereins..

OVE-Academy Graz goes public!

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) mit Sitz in Wien ist als gemeinnütziger Verein kompetenter Partner für alle Bereiche der Elektrowirtschaft, für Handel und Gewerbe sowie Behörden, Schulen, Fachhochschulen und Universitäten.

Seit 1996 besteht die OVE-Geschäftsstelle Graz als regionale Ansprechstelle für die Produkte und Dienstleistungen des Verbandes im südostösterreichischen Raum. Einen Servicebereich, den die OVE-Geschäftsstelle Graz erst seit kurzer Zeit anbietet, bildet die OVE-Akademie. In Wien schon lange bewährt und erfolgreich, versteht sich die OVE-Akademie als Weiterbildungsinstitut des OVE und bietet Vorträge, Seminare, Kurse, Workshops, Tagungen und Exkursionen zu verschiedensten technischen, aber auch anderen Themen. Kooperationen mit den Technischen Universitäten Wien und Graz ermöglichen unter anderem die Diskussion brandaktueller wissenschaftlicher Themen.

Als innovativer Verein, der sich den Zeichen der Zeit stellt, hat der OVE auch in einem neuen Bereich – dem Recht – Fuß gefasst. Anlässlich der Liberalisierung der Elektrizitätswirtschaft wurde 1999 mit der Installierung einer Rechtsdatenbank im Internet (http://www.ove.at/law) zu den Themen Energie (v.a. Elektrizität und Gas), Elektrotechnik und Telekommunikation, begonnen. Nun hat es sich der OVE zum Ziel gesetzt, auch zu allgemeinen Rechtsfragen, Seminare anzubieten. Der Bogen reicht vom Elektrizitätsrecht über Ökostromrecht, Gesellschaftsrecht und Internetrecht bis hin zum für alle relevanten Rechtsgebiet des Arbeitsrechts.

Die Referenten, alle Experten aus Wissenschaft und Praxis, vermitteln fachlich fundiertes Wissen, das für eine berufliche Fortbildung unabdingbar ist.

Die OVE-Akademie Graz bietet diesen Herbst/Winter erstmalig ein breites Spektrum an Seminaren. Hier ein kurzer Überblick über das aktuelle Angebot im OVE-Haus Graz, Krenngasse 37, 8010 Graz:

Titel der Veranstaltung

Datum

Zeit

Innovationsmanagement in der Elektroindustrie

02. Oktober 2002

09.00-17.00

Kreative Problemlösungsmethoden für Techniker

03. Oktober 2002

09.00-17.00

Wissensmanagement für Industriebetriebe - Einführung

10. Oktober 2002

09.00-17.00

Projektmanagement für Techniker

16. Oktober 2002

09.00-17.00

Seminarreihe mit 5 Modulen: Ökostrom: Die neue Regelung und ihre Auswirkungen  - technische, Juristische und wirtschaftliche Aspekte                           

Okt. 02 – Feb. 03

09.00-13.00

Die österreichische und europäische Sicherheits- Philosophie in elektrischen Niederspannungsanla-gen - Bedeutung der nationalen und europäischen Normung

29. Oktober 2002

09.00-13.00

Wissensmanagement für Industriebetriebe - Fallstudienseminar

30. Oktober 2002

09.00-17.00

Gesellschaftsrecht – Rechtliche Aspekte der Unternehmensgründung und des Insolvenzrechts

06. November 2002

09.00-17.00

Internetrecht – Rechtssicherheit im E-Business

07. November 2002

09.00-13.00

Change-Management in der Praxis

20. November 2002

09.00-17.00

Nähere Informationen bezüglich Referenten, Inhalte und Anmeldungsmodalitäten finden Sie im Internet unter: http://www.ove.at/veranstaltungen

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) - gegründet 1883 anlässlich der Elektrotechnischen Ausstellung in Wien – hat seinen Hauptsitz in Wien.
Die Dienstleistungen des OVE erwachsen aus dem Spannungsfeld von theoretisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen auf dem gesamten Gebiet moderner Technologien und deren Umsetzung und Anwendung in der Praxis. Der OVE verfolgt das Ziel, die Entwicklung und Förderung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und den Fortschritt von Technik und Wissenschaft aktiv zu unterstützen.
Die Gliederung des Verbandes in Fachgesellschaften wird dieser Intention gerecht.
Ein weiteres Ziel des OVE ist es, die Anwendung und Entwicklung der Elektrotechnik zu fördern und dabei besonders für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Personen- und Sachschäden Sorge zu tragen.

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09. September 2002 Gefahren beim Betrieb von elektrischen Anlagen in Hochwassergebieten

Kurzinfo: Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) warnt vor Gefahren durch den Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten.

Gefahren beim Betrieb von elektrischen Anlagen in Hochwassergebieten

In den vergangenen Tagen erreichten den OVE viele Anfragen zum Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln in den vom Hochwasser betroffenen Gebieten.

Aufgrund des hohen Gefahrenpotenzials möchte der OVE darauf hinweisen, dass der gefahrlose Betrieb von elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln, die dem aktuellen Hochwasser ausgesetzt waren, nicht mehr sichergestellt ist. Da im Allgemeinen elektrische Anlagen und Betriebsmittel (wie beispielsweise Schutzeinrichtungen) nicht entsprechend der eingetretenen Katastrophensituation gegen eindringendes Wasser geschützt sind, ist eine bleibende Beschädigung nach der Hochwassereinwirkung, vor allem durch Schlammablagerungen, anzunehmen.

Während Geräte entweder entsorgt oder überholt werden, ist die Hausinstallation meist ein Stiefkind. Wasser und Schlamm in der Verrohrung sind jedoch ein Garant für einen, vielleicht auch erst nach langer Zeit auftretenden, Fehler. Unbeschädigte FI-Schutzschalter, die immer wieder auslösen, zeigen einen permanenten Fehler im Leitungssystem auf, der unbedingt behoben werden muss.

Schutzeinrichtungen wie Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter sind Produkte der Hochtechnologie und damit sehr empfindlich. Ihre Funktion nach Feuchtigkeitseinfluss ist keineswegs sichergestellt und sollte daher einer Überprüfung zugeführt werden.

Durch entstandene Mängel besteht eine Gefährdung für die Gesundheit und von Sachgütern. Der OVE ersucht daher die betroffenen Anlagenbetreiber, im eigenen Interesse eine Überprüfung durch elektrotechnische Fachleute (Fachbetriebe) durchführen zu lassen und gegebenenfalls den Empfehlungen zur sofortigen Reparatur bzw. zum Austausch der beschädigten Anlagen(teile) und Betriebsmittel im Sinne der elektrotechnischen Sicherheit unbedingt Folge zu leisten. Bei Fragen und für weitere Informationen stehen Ihnen die Fachleute des Österreichischen Elektrotechnischen Komitees (OEK) im OVE unter Tel.: 01 5876373 gerne zur Verfügung.

Über den OVE:
Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) hat als gemeinnütziger Verein das Ziel, Anwendung und Entwicklungen der Elektrotechnik zu fördern und dabei besonders für die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhütung von Personen und Sachschäden Sorge zu tragen. Das Österreichische Elektrotechnische Komitee (als Abteilung im OVE) ist Herausgeber der elektrotechnischen Bestimmungen in Österreich (im Rahmen des Elektrotechnikgesetzes und den dazu erlassenen Verordnungen).

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