Mitgliedschaft

Aktuelle Pressemeldungen

2. Jänner 2019: Errichtungsbestimmungen für elektrische Anlagen neu gefasst

Die neue Norm OVE E 8101 ist nun als kompaktes Kompendium erhältlich

OVE E 8101 erscheint als kompaktes Kompendium

Für Sicherheit bei der Errichtung und dem Betrieb von elektrischen Anlagen zu sorgen, war eines der Hauptmotive zur Gründung des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik – und das bereits im Jahre 1883. Vor 130 Jahren erschien schließlich die erste OVE-Sicherheitsvorschrift für elektrische Anlagen und war damit weltweit eine der ersten normativen Vorschriften zur fachgerechten Elektroinstallation.

Seither wurden die Errichtungsbestimmungen kontinuierlich adaptiert, um stets dem Stand der Technik zu entsprechen und höchsten Sicherheitsstandard zu gewährleisten. Diese Errichtungsbestimmungen sind als ÖVE-EN 1 Reihe sowie ÖVE/ÖNORM E 8001 Reihe bekannt.

Erleichterungen und Vorteile
Mit 1. Jänner 2019 werden die gesamten Errichtungsbestimmungen nun in einem neuen Kompendium übersichtlich gefasst: Mit der Herausgabe der neuen Norm OVE E 8101 – Elektrische Niederspannungsanlagen erhalten die Anwender ein übersichtliches und kompaktes Normenbuch an die Hand, das alle Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen enthält. Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, hält dazu fest: „Der Normenanwender profitiert künftig von der übersichtlichen Zusammenstellung sämtlicher relevanten Errichtungsbestimmungen in einem Band. Gleichzeitig bedeutet dieser Schritt eine wesentliche Erleichterung bei redaktionellen Überarbeitungen und vermeidet Doppelgleisigkeiten“. Ein weiteres Kriterium ist, dass die nun vorliegende neue nationale elektrotechnische Norm OVE E 8101 strukturell als auch technisch dem gleichwertigen harmonisierten europäischen Normungsdokument „Errichtung von Niederspannungsanlagen“ der europäischen Normungsorganisation CENELEC entspricht. Wobei das etablierte nationale Schutzkonzept in der OVE E 8101 beibehalten wird.

Anwendungsbereich
Die neue Norm OVE E 8101 enthält Anforderungen für die Planung, Errichtung und Prüfung von elektrischen Niederspannungsanlagen und dient zum einen dem Schutz von Personen, Nutztieren und Sachwerten vor Gefahren und Beschädigungen im Zusammenhang mit elektrischen Niederspannungsanlagen. Zum anderen tragen diese Anforderungen zum Erhalt der ordnungsgemäßen Funktion solcher Anlagen bei.

Die in der neuen Norm festgelegten Anforderungen gelten z. B. für Wohnungen und Wohngebäude, Gewerbe und Industrie, Bürogebäude, öffentliche Gebäude, landwirtschaftliche und gartenbauliche Anwesen, Fertigteilgebäude, Caravans, Baustellen, vorübergehend errichtete Anlagen, Marinas, Beleuchtungsanlagen im Freien, medizinisch genutzte Bereiche, PV-Anlagen, Niederspannungsstromerzeugungseinrichtungen sowie zugehörige elektrische Anlagen.

Veröffentlichung und Beratung
Die Veröffentlichung der OVE E 8101 erfolgte am 1. Jänner 2019. Bestellungen sind über den OVE-Webshop unter https://www.ove.at/webshop möglich. Das gesamte Kompendium der OVE E 8101 ist in der Druckversion um 600,- Euro exkl. MwSt. (für OVE-Mitglieder gilt ein vergünstigter Preis) zu beziehen. In PDF-Form zum elektronischen Download ist die OVE E 8101 um 480,- Euro exkl. MwSt. erhältlich. Bei Fragen stehen Ihnen die Technischen Referenten des OVE sowie der Verkauf gerne zur Verfügung: Tel. +43 (0) 1 587 63 73, E-Mail: ove(at)ove.at.

Mit der OVEakademie stets am Stand der Technik
Die OVEakademie bietet im Rahmen ihres Seminarprogramms entsprechende Fortbildungsveranstaltungen, die auf die neue Norm OVE E 8101 Bezug nehmen. Das aktuelle Veranstaltungsprogramm findet sich unter https://akademie.ove.at. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Bild-Download in HighRes

2. Jänner 2019: Störungsfreies und sicheres Funktionieren elektronischer Geräte

Neue OVE-Richtlinie zu EMV-, Potentialausgleichs-, Erdungs-, Blitzschutz- und Überspannungsschutz-Konzept in Gebäuden

Der Einsatz elektronischer Geräte nimmt seit Jahren stetig zu – sei es im Unterhaltungssegment, in der Telekommunikation oder auch vermehrt in Stromversorgungsnetzen. Für ein sicheres und störungsfreies Funktionieren mehrerer solcher Geräte innerhalb eines Gebäudes gilt es, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) jeder einzelnen Anlage bzw. jedes einzelnen Betriebsmittels zu gewährleisten. Aber auch für das Gebäude selbst stellen sich besondere Anforderungen in Hinblick auf die elektromagnetische Verträglichkeit, die Potentialausgleichs- und Erdungsanlage sowie das Blitzschutzsystem.

Um später von einem sicheren und zuverlässigen Betrieb ausgehen zu können, ist die entsprechende Koordination bereits bei der Planung unerlässlich, ebenso wie das Verwenden von geeigneten Komponenten sowie das fachgerechte Errichten der Anlage. Nachträgliche Änderungen bzw. Reparaturen sind zumeist mit großem technischen und finanziellen Aufwand verbunden.

Überblick über festgelegte Anforderungen
Die neue OVE-Richtlinie R 15 „EMV-, Potentialausgleichs-, Erdungs-, Blitzschutz- und Überspannungsschutz-Konzept in Gebäuden – Allgemeines“ gibt Hilfestellung bei der Erstellung eines entsprechenden Konzeptes, das als Grundlage für die Planung der baulichen Maßnahmen sowie der technischen Ausrüstung von Gebäuden erforderlich ist. Oberstes Ziel dabei ist es, Personen zu schützen und die Betriebssicherheit von Geräten zu gewährleisten. Die Richtlinie bietet einen Überblick über die in den relevanten Normen und technischen Regeln festgelegten Anforderungen und kann im OVE-Webshop unter https://www.ove.at/shop als PDF um 60,08 Euro (exkl. MwSt.) heruntergeladen bzw. als Papierversion um 75,10 Euro (exkl. MwSt.) bestellt werden.

Fortbildung mit der OVEakademie
Der OVE bietet mit seiner OVEakademie auch Fortbildungsseminare zu den entsprechenden Normen an. Weitere Informationen dazu sind unter https://akademie.ove.at zu finden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, speziell zugeschnittene Inhouse-Schulungen zu buchen.

 

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

21. Dezember 2018: Österreich in internationaler elektrotechnischer Normung erfolgreich

Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE, wurde in das Standardization Management Board der IEC gewählt (Fotocredit: OVE/Krpelan)
Ing. Werner Fischer, Präsident des Österreichischen Nationalkomitees von IEC und CENELEC, ist neues Mitglied des IEC-Verwaltungsrates (Fotocredit: Siemens)

IEC-Generalversammlung wählt österreichische Vertreter in hochrangige Gremien

Die jüngste Generalversammlung der internationalen elektrotechnischen Normungsorganisation IEC (International Electrotechnical Commission) in Busan, Südkorea, brachte ein für die österreichische Wirtschaft und Industrie sehr erfreuliches Ergebnis: Dipl.-Ing. Christian Gabriel, Leiter des Bereichs Normung im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, wurde in das Standardization Management Board (SMB) der IEC gewählt.

Damit ist Österreich erstmals in diesem hochrangigen Entscheidungsgremium vertreten. Das SMB ist für Management und Supervision der internationalen elektrotechnischen Normung verantwortlich. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Einrichtung bzw. Auflösung von technischen Komitees, die Planung der IEC-Normungsarbeit in neuen Technologiefeldern sowie der Austausch mit anderen internationalen Organisationen.

Anerkennung Österreichs und des OVE
OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel freut sich über diesen großen Erfolg, der nicht unbedingt erwartet werden konnte, da insgesamt fünf Kandidaten nominiert waren: „Diese Wahl ist eine Anerkennung Österreichs und des OVE, vor allem aber ein Verdienst von Christian Gabriel, der seit vielen Jahren sehr erfolgreich den OVE und die österreichische elektrotechnische Normung auf internationaler Ebene repräsentiert. Durch großes persönliches Engagement, hohe Fachkompetenz und das über die Jahre aufgebaute hervorragende Netzwerk konnte er die Voraussetzungen dafür schaffen, dass der OVE so positiv wahrgenommen wird.“

Vertretung der IEC-Interessen in Abstimmung mit heimischer Wirtschaft
Gleichzeitig wurde Ing. Werner Fischer, international anerkannter Normungsexperte und Präsident des Österreichischen Nationalkomitees von IEC und CENELEC – zum Mitglied des IEC-Verwaltungsrates (IEC Council Board) gewählt. Der Leiter der Zentralstelle „Standardization & Regulation Management“ der Siemens AG Österreich ist seit vielen Jahren in hochrangigen OVE-Gremien aktiv. In seiner Funktion als Mitglied des IEC-Verwaltungsrates konnte er somit Dipl.-Ing. Günter Idinger, Eaton Industries Austria, nachfolgen, der diesem Gremium als erster Vertreter Österreichs von 2013 bis 2018 angehörte. Damit vertritt Ing. Fischer in den nächsten drei Jahren im höchsten IEC-Entscheidungsgremium die Interessen von IEC in Abstimmung mit der heimischen Wirtschaft.

Foto-Download in HighRes Gabriel, Fischer

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

20. Dezember 2018: Wie Schülerinnen und Schüler den digitalen Wandel erleben

Gebannte Blicke auf die Leinwand: Im Hörsaal EI10 der TU Wien wurden die Siegervideos vor großem Publikum präsentiert (Foto: OVE/Krpelan)
So sehen Sieger/innen aus: Die ausgezeichneten Schüler/innen feierten mit Vertreter/innen des OVE, der TU Wien und des AIT ihren Erfolg (Foto: OVE/Krpelan)


Foto-Downloads in HighRes Foto 1, Foto 2
(Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)

„Verlasst euch nicht nur auf Künstliche Intelligenzen!“ Mit diesem Appell an die menschliche Vernunft endete eines der Siegervideos des Schüler/innen-Videowettbewerbs „DIGITOPIA – Leben im digitalen Zeitalter“. Sich nicht in die völlige Abhängigkeit von künstlichen Systemen zu begeben, drohende Folgen eines globalen Stromausfalls, die (alp)traumhafte Vorstellung von Roboterlehrer/innen, Brain-Computer-Interfaces und Einblicke in den Alltag der digitalen Schule – die inhaltliche Bandbreite der Videos, die im Rahmen der Preisverleihung an der TU Wien ausgezeichnet wurden, war groß.

Im 6. Videowettbewerb, den die Plattform ScienceClip.at, eine Initiative des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology veranstaltet hat, setzten sich Schüler/innen vom Burgenland bis nach Vorarlberg mit „DIGITOPIA – Leben im digitalen Zeitalter“ auseinander. OVE-Präsident Dr. Kari Kapsch zeigte sich sehr erfreut, in einem Hörsaal voller technikbegeisterter Schülerinnen und Schüler die „Innovatoren der Zukunft“ begrüßen zu können: „Mit der Videoplattform ScienceClip.at bringt der OVE ein Berufsfeld in den Fokus der jungen Menschen, das nicht nur ungemein interessant, vielseitig und kreativ ist, sondern auch ausgesprochen gute Zukunftsaussichten am Jobmarkt mit sich bringt. Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung am Videowettbewerb und bedanken uns herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrenden für ihr Engagement.“

Insgesamt wurden 55 Videos eingereicht, an denen österreichweit hunderte Schüler/innen mitgearbeitet haben – und das offensichtlich mit großer Begeisterung. So haben viele der Jugendlichen nicht nur im Unterricht, sondern auch in ihrer Freizeit an den Videos gearbeitet und sich von der Recherche bis zum fertig geschnittenen Video mit unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung auseinandergesetzt.

Jury-Vorsitzender Dr. Florian Freistetter, der am Tag der Preisverleihung einen Auftritt mit den Science Busters absolvierte, wandte sich mit einer Videobotschaft an die Preisträger/innen: „Wenn wir in dieser Welt vernünftig und selbstbestimmt leben wollen, dann müssen wir über Wissenschaft Bescheid wissen. Wissenschaft betrifft alle und sollte auch von allen erzählt werden – Ihr habt genau das gemacht, Ihr habt gezeigt, dass Wissenschaft großartig ist, faszinierend ist, interessant ist. Und ihr habt in euren Videos gezeigt, wie sich Digitalisierung ganz konkret auf das Alltagsleben auswirken kann, im positiven wie auch im negativen Sinne.“

Die Preisträger/innen im Überblick
1. Platz Unterstufe: „Der (Alp)traum“ – Video-AG Mittel- und Realschule Kleinwalsertal, Vorarlberg

2. Platz Unterstufe: „Doku BCI“ – Jona Kappler, Florian Schiffelhummer, Tobias Schiffelhummer, NMS Taiskirchen, Oberösterreich

1. Platz Oberstufe: „Herbert, die Uhr“ – Düzgün Altun, Deniz Can, Christoph Chlebecek, Patrick Gadalla, BORG Ternitz, Niederösterreich

2. Platz Oberstufe: „Global Blackout” – Michael Belazzi, Elias Kamleitner, Konstantin Prandel, Dominik Reisecker, Amandip Sarana, BRG Purkersdorf, Niederösterreich

1. Platz Klasse: „Digitalisierung“ – 5 CR des BG/BRG Leoben 1, Steiermark

2. Platz Klasse: „Schule im Wandel“ – 2B der NMS Asparn an der Zaya, Niederösterreich

Als Preise erhielten die ausgezeichneten Schüler/innen Spiegelreflexkameras und Smartphone-Gimbals bzw. Geld für die Klassenkassa, das in einem Fall gleich wieder zur Stillung des Wissensdursts zum Einsatz kommen wird: Die erstplatzierte Klasse verwendet das Preisgeld als Zuschuss für eine NaWi-Woche im kommenden Jahr.

Wenn Roboter auf Menschen treffen
Sie zählen zu den Hauptakteuren der Digitalisierung und standen im Mittelpunkt der weiteren Programmpunkte der Preisverleihung: Roboter. Dipl.-Ing. Helmut Leopold, PhD, Head of Center for Digital Safety & Security, AIT Austrian Institute of Technology, stellte in seinem Impulsvortrag die Frage: Roboter vs. Mensch – wer wird wen beherrschen? Dabei verdeutlichte er die enorme Bedeutung des Erwerbs von digitalen Fähigkeiten und zeigte auf, dass verantwortungsvoller und auch kritischer Umgang mit neuen Technologien unumgänglich ist.

Dass Roboter im Alltag von Menschen mit besonderen Bedürfnissen schon jetzt eine große Hilfe sein können, demonstrierte Werner, ein Forschungsroboter des Instituts für Automatisierungs- und Regelungstechnik der TU Wien. Der 1,80 m große grüne Roboter führte den Besucher/innen vor, wie die Welt mit seinen Augen aussieht und stieß dabei im Hörsaal auf lebhaftes Interesse.

Jury
Die Mitglieder der Jury unter dem Vorsitz von Dr. Florian Freistetter waren: OR Dr. Walter Ehrlich-Schupita (TU Wien), Mag. (FH) Janine Handel (Faszination Technik), Dr. Stefan Kalchmair (Helbling Technik GmbH), Mag. (FH) Michael Mürling (AIT Austrian Institute of Technology), Dipl.-Ing. Florian Schmidt (ScienceCenter Netzwerk), HS Prof. Mag. Dr. Josef Seiter (Förderverein Technische Bildung), Mag. Petra Siegele (youngScience).

Neuauflage 2019
Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Auch im nächsten Jahr wird ScienceClip.at wieder einen Videowettbewerb veranstalten. Alle Informationen finden interessierte Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern rechtzeitig auf der Website und den Social Media-Kanälen der Plattform.

Über ScienceClip.at:
Die Onlineplattform ScienceClip.at gibt durch kurze, ansprechende Videoclips und direkten Kontakt mit Expert/innen die Begeisterung von Forscher/innen an interessierte Schüler/innen weiter. ScienceClip.at bietet Einblick in den spannenden Alltag von Forscher/innen und ihre aktuellen Forschungsaufgaben, liefert verständliche Antworten auf komplexe Fragen und zeigt die „menschliche Seite“ der Forschung. So wird bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik geweckt. ScienceClip.at ist ein Projekt des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, unterstützt von ALDIS, Doppelmayr, Infineon, Joanneum Research, Linz AG und WolfVision.

www.scienceclip.at | www.facebook.com/ScienceClip.at | twitter.com/ScienceClipat | Instagram: @scienceclip_

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Rückfragen an:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Kerstin Kotal
Projektleiterin ScienceClip.at
Krenngasse 37/5
8010 Graz
Telefon: +43 316 873-7929
E-Mail: k.kotal(at)ove.at

13. Dezember 2018: Vertreterinnen aus Mobilitäts- und Energiebranche zur digitalen Transformation

Gemeinsames Fazit aller Sprecherinnen: Diversität im Unternehmen lässt Neues entstehen. V.l.: Traude Kogoj, Gudrun Senk, Silvia Angelo, Birgit Teubenbacher, Michaela Leonhardt (Fotocredit: ÖBB/Christian Zenger)

femOVE-Netzwerktreffen unter dem Motto „Diversität als Innovationstreiber“

Das Open Innovation Lab der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof bildete die stimmungsvolle Kulisse für das jüngste Netzwerktreffen von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Und „Innovationen“ stellten auch den sprichwörtlichen roten Faden der Veranstaltung dar, die diesmal branchenübergreifend die beiden bedeutenden Sektoren Mobilität/Transport und Energietechnik/-wirtschaft miteinander verband. Den Tenor der Veranstaltung legte Mag. Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur, bereits in ihrer Begrüßung fest: „Wo unterschiedlichste Personen zusammenarbeiten, entsteht Neues.“

Innovationen entlang des gesamten Energiesystems
Beide Sektoren spielen eine wesentliche Rolle, wenn es um das Erreichen der von der Europäischen Union geforderten Klimaziele geht. Österreich hat sich dabei mit der Klima- und Energiestrategie #mission 2030 zum Ziel gesetzt, bis 2030 den nationalen Gesamtstromverbrauch zu 100 % (national bilanziell) aus erneuerbaren Energieträgern zu decken sowie die Treibhausgasemissionen um rund 36 % gegenüber 2005 zu reduzieren. Um diese ambitionierten Ziele zu erreichen, bedarf es entsprechender Innovationen entlang unseres gesamten Energiesystems. Zum anderen steigt die Nachfrage nach bestens ausgebildeten technisch-naturwissenschaftlichen Nachwuchskräften stetig an. Hier gilt es, besonders den weiblichen Nachwuchs zu fördern, um das bisher zu wenig genutzte Potenzial entsprechend auszuschöpfen.

Von der Idee bis zum Erfolg am Markt
In Ihrer Keynote thematisierte Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Prokuristin und Leiterin des Geschäftsbereichs Asset Entwicklung und Management sowie Forschung bei Wien Energie, Innovationen in der Energiebranche. Ganz wesentlich für einen erfolgreichen Innovationsprozess sei dabei, so Senk, dass Innovation im Unternehmen von allen Mitarbeiter/innen mitgetragen und tatsächlich „gelebt“ werde. Das unterstreichen auch die präsentierten Zahlen zur Dimension von erfolgreichen Innovationen: Es bräuchte 3000 Ideen, um daraus 100 Projekte zu initiieren; davon werden im Schnitt zwei zur Marktreife gebracht, wovon wiederum statistisch betrachtet nur eines zum Erfolg führt.

Diversität schafft Mehrwert
Einen wesentlichen Innovationstreiber stellt die Förderung von Diversität in einem Unternehmen dar. Dr. Traude Kogoj: „Mit über 28 % Frauen im Top-Management ist unser Konzern gut aufgestellt“. Die ÖBB haben dazu die „Diversity Charta 2023“ verabschiedet, nach welcher der Anteil an weiblichen Beschäftigten im Konzern sukzessive angehoben werden soll – dies von Lehrlingen, über Frauen in Führungspositionen bis hin zu den Mitgliedern der Aufsichtsräte. Beim Anteil im Gesamtkonzern gibt es noch viel Luft nach oben. Die ÖBB arbeiten daran.

Engagement, Kreativität und Inspiration gefragt
femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., Forschungsprojektleiterin bei Austrian Power Grid AG, ergänzte: „Auf dem Weg der Transformation des Energiewirtschaftssektors, die seit einigen Jahren im Gange ist, sind großes Engagement, Kreativität und Inspiration gefragt, und das von der Unternehmensspitze bis hin zu jeder/m einzelnen Mitarbeiter/in. So kam auch die Idee, ein Treffen der Expertinnen, Projektleiterinnen und weiblichen Führungskräfte der zwei bedeutenden Branchen, nämlich der Mobilitäts- und Energiebrache, zu initiieren. Und wie wir heute gesehen haben, gibt es viele Schnittstellen und Erfolgsbeispiele, von welchen durch Inspiration und Erfahrungen beide Seiten in einem Austausch profitieren können.“

Von zukünftiger Schieneninfrastruktur bis zum Sicherheitssystem für das Stromnetz
Das attraktive Programm wurde diesmal mit einem Speed-Dating-Format unter dem Motto „Innovation in Female Hands“ abgerundet. So wurde unter den Branchenvertreterinnen von umgesetzten Open Innovation Challenges über die Schieneninfrastruktur der Zukunft bis zu automatischen Sicherheitssystemen für das Stromnetz eifrig diskutiert und manche anregenden Impulse zu Innovationen ins eigene berufliche Umfeld mitgenommen.

Alle Sprecherinnen waren einer Meinung: Diversität stellt einen wesentlichen Innovationsfaktor für Unternehmen dar. Gemischte Teams arbeiten besonders innovativ, wobei es sowohl im Energie- als auch Mobilitätssektor nach wie vor einen viel zu geringen Frauenanteil in technischen Berufen gibt. Hier setzt femOVE an, um zum einen junge Mädchen für die Wahl einer technischen Ausbildungs- und Berufslaufbahn zu motivieren und zum anderen die in der Technik tätigen Frauen miteinander zu vernetzen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Fotocredit: ÖBB/Christian Zenger

Foto-Download in HighRes

6. Dezember 2018: Alternative elektrische Antriebe für die Mobilität

Fachkonferenz „more drive 2019“ lädt Experten für Antriebstechnik nach Wien

Die Klimaziele der Europäischen Union verlangen eine weitgehende Dekarbonisierung des Energiesektors in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten. Dazu wird auch die Elektrifizierung der Mobilität forciert, womit einige Herausforderungen einhergehen.

Höherer Wirkungsgrad – geringeres Bauvolumen – reduzierte Geräuschemission – optimierte Gesamtkosten, das sind DIE Herausforderungen für die zukünftigen elektrischen Antriebssysteme. Dies vor dem Hintergrund von minimiertem Entwicklungsrisiko sowie kurzen Entwicklungszeiten bzw. Time to market.

Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2017 findet nun am 23. und 24. Jänner 2019 die nächste Auflage der Fachkonferenz more drive statt. Die Veranstaltung im Haus der Ingenieure in Wien bringt hochrangige Expert/innen der Antriebstechnikbranche von Universitäten und Industriebetrieben aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen. Im Zuge der Vorträge werden der aktuelle Stand der Forschung und Technik sowie weitere Entwicklungsszenarien diskutiert. Organisiert wird die Fachkonferenz von der OVEakademie im Österreichischen Verband für Elektrotechnik, die wissenschaftliche Leitung liegt in den Händen von renommierten Vertreter/innen der facheinschlägigen Wissenschaft und Wirtschaft.

Interessierte Personen haben jetzt noch die Möglichkeit, sich zu dieser hochkarätigen Veranstaltung anzumelden und die Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur Diskussion dieser Herausforderungen bei modernen Antrieben, vor allem auf dem aktuellen Gebiet der E-Mobilität, zu nutzen. Angesprochen sind insbesondere Entwicklungsingenieure, Fertigungstechniker, Systemverantwortliche und Führungskräfte im gesamten Antriebsbereich ‎für Straße und Schiene sowie Studierende im Fachbereich Elektrische Maschinen und Antriebe.

Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur more drive 2019 finden sich unter https://akademie.ove.at/veranstaltung/more-drive-2019

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

17. Oktober 2018: Innovationen in der Energietechnik – Chancen für Österreich

Pressegespräch anlässlich der 56. Fachtagung der Österreichischen Gesellschaft für Energietechnik (OGE) im OVE

Wien. Unter dem Titel „#mission2030“ veröffentlichte die österreichische Bundesregierung im Frühsommer 2018 die Klima- und Energiestrategie. Wesentliches Ziel ist es, bis 2030 den nationalen Gesamtstromverbrauch zu 100 % (national bilanziell) aus erneuerbaren Energieträgern zu decken sowie die Treibhausgasemissionen um rund 36 % gegenüber 2005 zu reduzieren. Klimaschutz, die verstärkte Nutzung der erneuerbaren Energieträger und Dekarbonisierung sind unbestritten unter den wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts. Um diese angestrebten Ziele zu erreichen und dadurch der Klimaerwärmung mit ihren negativen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen Einhalt zu gebieten, ist eine verstärkte Einbeziehung der elektrischen Energietechnik unumgänglich.

Die Bedeutung der elektrischen Energie als universeller „Treibstoff“ wird für alle Sektoren und Bereiche des menschlichen Lebens – Strom, Verkehr, Wärme, Industrie – weiter steigen. Wie sind diese Herausforderungen einer nachhaltigen und CO2-freien Erzeugung, der effiziente Transport und die Speicherung von elektrischer Energie zu bewältigen? Welche Aufgaben bringt der Paradigmenwechsel durch die neuen Klima- und Energieziele für Fachexpert/innen und Nachwuchskräfte mit sich? Welcher Investitionsbedarf und – dem gegenübergestellt – welche Chancen ergeben sich dadurch für den Wirtschaftsstandort Österreich?

Diese Fragen stehen im Fokus der diesjährigen Fachtagung der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE, die am 18. und 19. Oktober in Wien stattfindet. Antworten darauf liefern hochkarätige Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft.

Technikfreundliches Umfeld und Zukunftsperspektiven für den Nachwuchs
„Klimaschutz, Ausbau der erneuerbaren Energieträger und Dekarbonisierung sind unbestritten unter den wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts. Die von der österreichischen Bundesregierung in ihrer Klima- und Energiestrategie #mission2030 veröffentlichten Ziele sind ambitioniert, aber unumgänglich. Diese angestrebten Ziele zu erreichen und dadurch der Klimaerwärmung mit ihren negativen ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen Einhalt zu gebieten, kann nur mit entsprechenden Innovationen in der Energiewirtschaft gelingen“, betont Dr. Kari Kapsch, Präsident des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, und er ergänzt: „Die elektrische Energietechnik wird dabei für alle Sektoren und Bereiche des menschlichen Lebens – sei es Stromversorgung, Verkehr, Wärme, Industrie – eine zentrale Rolle spielen. Wesentlich sind aber auch Innovationen aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik für die Energietechnik. Zunehmende Digitalisierung ist hier aufgrund der immer höheren Komplexität des Energiesystems erforderlich. Nicht zuletzt sind Maßnahmen in Hinblick auf verstärkte Energieeffizienz  entscheidend, denn die günstigste Energie ist jedenfalls jene, die erst gar nicht verbraucht wird.“

Eine wesentliche Voraussetzung für technische Innovationen stellt für Dr. Kapsch, COO der Kapsch Group, entsprechendes ingenieurwissenschaftliches Know-how dar. Das erfordere gut ausgebildete Personen in unterschiedlichen Fachdisziplinen und vor allem in ausreichender Zahl. Daher sei eine bestmögliche Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses essentiell. „Entscheidend wird sein, ob es gelingt, hier die Rahmenbedingungen in der Ausbildung sowie in Forschung und Lehre so zu gestalten, dass die Ingenieurwissenschaften für die Jugend ein attraktives Betätigungsfeld darstellen. Und Unternehmen wie Forschungsinstitutionen sind gefordert, attraktive Arbeitsplätze zu schaffen, um die ,besten Köpfe‘ in unserem Land zu halten“, so Dr. Kapsch weiter. Sein Fazit: „Wenn es gelingt, ein technikfreundliches Umfeld in der Ausbildung, in der Forschung ebenso wie in der Wirtschaft zu gestalten, das Innovationen ermöglicht und dem ingenieurwissenschaftlichen Nachwuchs entsprechende Zukunftsperspektiven bietet, ergeben sich aus den in der Klima- und Energiestrategie formulierten Zielen weitreichende Chancen für den Wirtschaftsstandort Österreich.“

Der OVE trägt mit seinen Bereichen elektrotechnische Normung und Standardisierung, Zertifizierung und Prüfwesen sowie fachliche Aus- und Weiterbildung aktiv dazu bei, die Ziele von #mission2030 zu erreichen.

Energetische Verlagerung zum Stromsektor verlangt Speicher und Flexibilitätsoptionen
„Die Energiewende ist eine europäische Herausforderung, die alle Akteure – auf nationaler wie europäischer Ebene – gemeinsam bewältigen müssen. Die zukünftigen Szenarien der europäischen Elektrizitätswirtschaft sind bis 2030 (bzw. 2040) geprägt durch einen massiven Ausbau der Erneuerbaren Energieträger (EE). Dabei werden die EE-Anlagenleistungen massiv steigen, während die Erzeugung von Strom aus fossilen und CO2-intensiven Energieträgern abnimmt“, skizziert Dipl.-Ing. Herbert Popelka, Abteilungsleiter Assetmanagement des Übertragungsnetzbetreibers Austrian Power Grid, die aktuelle Situation. „Die aus EE erzeugten Strommengen müssen aber über die europäischen Übertragungs- und Verteilernetze transportiert und dazu deren Leistungsfähigkeit gesteigert werden. Die vermehrte energetische Verlagerung hin zum Stromsektor bedarf neben einem steigenden Speicherbedarf auch zunehmend Flexibilitätsoptionen. Eine sichere und stabile Stromversorgung ist auch zukünftig die Grundlage des Wirtschafts- und Lebensstandorts Österreich. Technologische Innovation ist deswegen ein Schlüsselthema und im Fokus der diesjährigen OGE-Fachtagung“, erläutert der Vorsitzende der OGE Österreichische Gesellschaft für Energietechnik im OVE.

Investitionen in die Versorgungssicherheit nötig
Ähnlich äußert sich dazu Dipl.-Ing. Karl Gruber, Geschäftsführer von Wien Energie: „Die Energiebranche verändert sich rasant. Dezentralisierung, Dekarbonisierung und Digitalisierung stellen die Energiedienstleister vor große Herausforderungen. Wien Energie investiert in den nächsten fünf Jahren 870 Millionen Euro in Versorgungssicherheit und neue Energielösungen und setzt einen Fokus auf Innovation und den Ausbau der Photovoltaik.“

Bestehende Arbeitsplätze in Österreich sichern
„Die für die Umsetzung des ehrgeizigen Projektes #mission2030 notwendigen Innovationen und Investitionen müssen einen signifikanten Impuls für Arbeitsplätze in Österreich bringen. Mit der im Strategiepapier festgeschriebenen Positionierung Österreichs als ,Energie-Innovationsland‘ gibt es auch das politische Bekenntnis dazu. Damit das #mission2030-Papier jedoch nicht eine Marketingbroschüre der Politik bleibt, sind nun zügig ein Realisierungsfahrplan und abgestimmte, praktikable Rahmenbedingungen für alle Stakeholder zu schaffen“, fordert Ing. Erwin Raffeiner, Geschäftsführer Sprecher Automation mit Sitz in Linz, und benennt diese im Folgenden mit: breitem Bewusstsein und Zustimmung aller Stakeholder zur kritischen Infrastruktur der elektrischen Energietechnik; der Attraktivierung der Energiebranche als Arbeitsgeber für junge Menschen und eine höhere Technik-Fokussierung in unserem Bildungssystem sowie zielgerichtete, wirksame Förderungen mit nachhaltigem Effekt in Österreich. Weitere Maßnahmen sind, laut Ing. Raffeiner, dafür zur sorgen, dass das spezifische Know-how in der elektrischen Energietechnik nicht durch Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer oder Outsourcing verloren geht, sondern vielmehr in unserem Land weiter aufgebaut wird.

Auch gilt es, mit intelligent aufgestellten Kooperationen aus Anwendern, Wissenschaft und Industrie innovative österreichische Produkte für den Heimmarkt und für internationale Märkte zu entwickeln und den Heimmarkt als Türöffner für die Exportmärkte zu nutzen sowie die Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich als Internationalisierungs-Promotor mit ins Boot zu nehmen. Wesentlich sieht er, dass bei öffentlichen Vergaben anstelle des derzeit praktizierten „versteckten Billigstbieterprinzips“ ein „echtes Bestbieterprinzip“ mit klar definierten Kriterien für die qualitative Bewertung gesetzlich zu verankern wäre, um den (noch) in Österreich produzierenden Unternehmen eine Chance zu eröffnen, gegenüber Importen aus Billiglohnländern konkurrenzfähiger zu werden und damit bestehende Arbeitsplätze in Österreich zu sichern und neue zu schaffen.

Die Energiewende kann nur europaweit gelingen
Prof. Dr. Christian Rehtanz
, Vorsitzender der ETG Energietechnische Gesellschaft im VDE, fasst zusammen: „Die ganzheitlich gedachte und umgesetzte Energiewende in allen Sektoren benötigt noch vielfältige Innovationen in der Technik, aber auch seitens der Märkte und der Regulierung und Gesetzgebung. Gelingen kann die Umsetzung aber nur europaweit“, und weiters zum spezifischen Status in Europa: „Wir haben in Europa die weltweit einmalige Situation eines vernetzten Energiesystems mit harmonisierten technischen Betriebs- und Marktregeln. Auch wenn einzelne Länder unterschiedliche Umsetzungspfade für die Energiewende gehen, so sind doch verbindliche Ziele in der EU vereinbart. Die Kopplung der Netze und Märkte ermöglicht den Austausch von Energie und die gegenseitige Bereitstellung und Ausregelung von erneuerbaren Energien. Die österreichische Wasserkraft im Wechselspiel mit Wind- oder Solarenergie ist ein Beispiel, wie großräumig Potentiale einer zukünftigen Energieversorgung umgesetzt werden können.“

Bis zu einer CO2-Minderung von 80 oder mehr Prozent wären jedoch noch vielfältige technische Innovationen wie die Digitalisierung zur Steuerung von Lasten und Verbrauchern bzw. zur Umsetzung neuer Geschäftsmodelle oder auch die Steuerung von Leistungsflüssen zur optimalen Netzauslastung im gesamten europäischen System notwendig. Die Anpassung und Ausgestaltung der Märkte für flexible Lasten und Einspeiser wäre hier ein Beispiel im nichttechnischen Bereich.

„Durch mehr und mehr große staatlich oder durch die EU geförderte Verbundprojekte zwischen Wissenschaft und Industrie werden diese Innovationen schnell von der Idee bis zur Praxisanwendung umgesetzt. Die Wissenschaft liefert hierbei die wichtigen Impulse für die innovativen Lösungen“, so der Leiter des Instituts für Energiesysteme, Energieeffizienz und Energiewirtschaft der Technischen Universität Dortmund abschließend.

#mission2030 – signifikanter Impuls für Wirtschaftsstandort Österreich
Alle Vertreter waren sich einig, dass durch die Bündelung aller relevanten Kräfte die #mission2030 nicht nur einen wesentlichen Beitrag für eine weitgehende Dekarbonisierung der Bereiche Strom, Verkehr, Wärme und Industrie leistet, sondern auch ein starkes Signal zur Sicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich darstellt.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

>> Statements von Vertreter/innen aus Energiewirtschaft, Industrie und Wissenschaft

>> Positionspapier des OVE zur Klima- und Energiestrategie der österreichischen Bundesregierung

 

 

9. Oktober 2018: 500 Schülerinnen beim Erlebnistag unter dem Motto „Du kannst Technik!“

Bei der dritten Auflage von Girls! TECH UP im Festsaal des Ingenieurhauses herrschte wieder reges Treiben (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
An den Mitmachstationen bewiesen die Mädchen ihr technisches Geschick (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
Die Initiatorin von Girls! TECH UP, Michaela Leonhardt, Ph.D. (Mitte) ließ sich von der Begeisterung der Teilnehmerinnen anstecken (Fotocredit: Marco De Boes)
Wie komme ich zu meinen Traumjob? war das Motto mehrerer Workshops (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
Mädchen können Technik – lautete die Devise an den abwechslungsreichen Stationen (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
Der Blick in die Glaskugel? Nein, in einen Teslatrafo (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
Sich beim Löten zu versuchen, machte den Mädchen viel Spaß (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)
Die begeisterte Stimmung unter allen Teilnehmer/innen war ansteckend (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes)

 

Girls! TECH UP wieder ein voller Erfolg

„Wow, bin ich schlau!“ – dieser und ähnliche Ausdrücke der Begeisterung waren jüngst von Schülerinnen zu hören. Am Freitag, den 5. Oktober 2018 fand im Ingenieurhaus in der Wiener Eschenbachgasse die dritte Auflage von Girls! TECH UP statt.

Technisches Geschick erproben und Begeisterung spüren
Rund 500 Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren waren der Einladung zum besonderen Erlebnistag gefolgt und hatten so die Gelegenheit, Berufe in der Elektro- und Informationstechnik kennenzulernen. Anders als bei klassischen Berufsinformationsmessen standen die Mitarbeiter/innen der Top-Branchenunternehmen nicht nur für berufliche Informationen zur Verfügung. Sie boten den interessierten Schülerinnen auch die Möglichkeit, an den zahlreichen Mitmachstationen ihr technisches Geschick gleich selbst zu erproben. So wurden eifrig Stromkreise gebaut, kunstvolle Figuren gelötet und Modellautos mittels Strom aus Photovoltaik beschleunigt. Wesentliches Merkmal bei Girls! TECH UP ist, dass an den Infoständen der Unternehmen engagierte Ingenieurinnen, Technikerinnen und weibliche Lehrlinge aus ihrem beruflichen Alltag erzählen und als erfolgreiche Rollenmodelle somit auch die Begeisterung für ihre Arbeit auf die jungen Besucherinnen übertragen.

Einige der Schülerinnen nutzten die Gelegenheit im direkten Kontakt mit den Unternehmensvertreter/innen gleich, um sich ein Praktikum bzw. einen Platz für die berufspraktischen Tage oder einfach einen Schnuppertag im Unternehmen zu sichern.

Neben den Unternehmen der Elektro- und Informationstechnikbranche präsentierten sich HTLs mit Elektrotechnik-Schwerpunkt. Auch hier wurde an den Ständen kräftig gewerkt und experimentiert. Ganz zentral war jedoch der direkte Austausch mit HTL-Professorinnen und -Schülerinnen, die aus erster Hand aus dem schulischen Alltag erzählen.

Neues ausprobieren und Vorurteile entkräften
Girls! TECH UP ist eine vor vier Jahren ins Leben gerufene Initiative von femOVE, der Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Ziel ist es, Mädchen die hervorragenden Berufsmöglichkeiten in der Branche der Elektro- und Informationstechnik aufzuzeigen, die Schülerinnen zu motivieren, sich berufliche Laufbahnen abseits der so genannten „Frauenberufe“ anzusehen und letztlich auch die vielfach herrschenden Vorurteile gegenüber technischen Berufen für Mädchen zu entkräften.

femOVE-Vorsitzende und Initiatorin von Girls! TECH UP, Michaela Leonhardt, Ph.D., zeigte sich begeistert von der positiven und kreativen Stimmung unter den Schülerinnen und Austeller/innen: „Das Interesse am Erlebnistag sowie die Begeisterung, mit welcher die Schülerinnen bei den unterschiedlichen Aufgaben mitmachen, sind beeindruckend.“ Und sie ergänzt: „Dies, aber auch die Rückmeldung unserer Projektpartner zeigen ganz klar, dass das Konzept von Girls! TECH UP wirkt und mehr Frauen in die Technik bringt.“

Wie finde ich meinen Traumjob?
Drei Workshops zum Thema „Was willst Du werden?“ rundeten das umfassende Programm ab. Magdalena Vachova, Leiterin der Karriere-Redaktion des Kurier, Mag. Stefan Patak, Co-Gründer der Berufsbilderplattform Whatchado, sowie die Karrieretrainerin und Buchautorin Elfriede Gerdenits gaben den wissbegierigen Schülerinnen praktische Tipps und zeigten mögliche Wege auf, wie diese ihren Traumjob finden können. Ihre einhellige Empfehlung an die Schülerinnen lautete dabei: Probiere auch Ungewöhnliches, abseits gängiger Rollenbilder, aus!

Knifflige Fragen – attraktives Gewinnspiel
Während des Rundgangs von Station zu Station hatten die Mädchen auch eine Aufgabe zu bewältigen: Hier galt es, im Gespräch mit den Techniker/innen die Lösung auf knifflige Fragen zu finden, um sich für das Gewinnspiel zu qualifizieren. Schließlich wurden unter allen teilnehmenden Schülerinnen attraktive Modepreise von Desigual sowie fünf Smartphones, zur Verfügung gestellt von A1, verlost.

Letzten Endes waren alle Schülerinnen, die Girls! TECH UP besuchten, Gewinnerinnen – mit zahlreichen interessanten Eindrücken, positiver Bestärkung ihres Könnens und Geschicks und um viele berufliche Perspektiven reicher.

Elektrotechnik-Branche bietet unzählige Chancen
„Das Thema Nachwuchsförderung ist dem OVE seit Jahren ein wesentliches Anliegen – insbesondere Mädchen die attraktiven beruflichen Möglichkeiten in der dynamischen Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik aufzuzeigen und sie zu einer Ausbildung bzw. einen späteren Beruf in diesem Umfeld zu motivieren. Damit lernen die Mädchen neue Berufsbilder kennen, gleichzeitig unterstützen wir die Branche auf der Suche nach dem dringend benötigten Nachwuchs“, ist OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel überzeugt und freut sich schon auf eine Neuauflage von Girls! TECH UP im Oktober 2019. Weitere Informationen dazu finden sich laufend unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp.

Großen Dank richtet femOVE an die Projektpartner von Girls! TECH UP: A1, AIT, APG, Bosch, EATON, HTL Hollabrunn, HTL Mödling, Kapsch Group, ÖBB Infra, Verein Sprungbrett, TGM, Verbund und Wiener Stadtwerke.

Über femOVE:
femOVE vernetzt Frauen, die im Bereich der Elektrotechnik und Informationstechnik auf unterschiedlichen Hierarchieebenen tätig sind. femOVE fördert den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie das Auffinden und Nützen von Synergien – unter Frauen sowie unter allen OVE-Mitgliedern. Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen.

Über den OVE:
Der OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik repräsentiert alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die Elektrotechnik, sowie bei ETSI, der europäischen Organisation für Telekommunikationsnormen. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Pressekontakt:
OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik
Mag. Jutta Ritsch
Eschenbachgasse 9
1010 Wien
Tel.: +43 316 873-7919
E-Mail: presse(at)ove.at

Foto-Download in HighRes (Fotocredit: OVE/ Marco De Boes):

Foto 1, Foto 2, Foto 3, Foto 4, Foto 5, Foto 6, Foto 7, Foto 8

Der OVE verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Service zu bieten. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu. Mehr über Cookies erfahren Sie hier.