Mitgliedschaft

(Elektro-)Technikerinnen im Wordrap


OVE Fem bittet Frauen, die in der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik tätig sind, zum Wordrap und gibt dazu folgende Impulse:  

 

     

Monika Auer
Generalsekretärin und Geschäftsführerin der ÖGUT

Monika Auer, für die die Themen Umwelt und Technik keinen Widerspruch darstellen, ist seit 2014 Generalsekretärin und Geschäftsführerin der ÖGUT. Davor war sie seit 2006 Mitglied der Geschäftsleitung und in dieser Funktion für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Sie verstärkt bereits seit 1995 das Expert/innen-Team der ÖGUT und hat 1997 den Bereich Energie-Contracting gegründet und aufgebaut, in dem sie seither Informationsvermittlung, Vernetzung der Akteure und Forschungsaktivitäten zum Thema betreibt.
Bereits vor ihrer Tätigkeit bei der ÖGUT war Monika Auer im Umweltbereich aktiv. Monika Auer studierte Geschichte und Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Umweltpolitik, um – wie sie selbst meint – jenen Fragen nachzugehen, die sie immer schon am meisten interessiert haben.

Bereits als Kind wusste ich …dass man am Rauch erstickt und habe deshalb nicht verstanden, warum die Erwachsenen so viel Rauch ins Freie lassen. Ein Rätsel.

Mein größter Erfolg … war der Wechsel in die Chefetage und damit verbunden, was wir als ÖGUT-Team seither erreicht haben.

Geschichte und Politikwissenschaft … liefern Antworten auf zwei Fragen, die mich immer am meisten interessiert haben: Woher kommen wir? und Wie gestalten wir, wohin wir gehen?

Ein klassischer Arbeitstag beginnt mit … Zeitung und Kaffee, leider selten im Kaffeehaus.

Umwelt und Technik … ist kein Widerspruch. Aber: Technik ist kein Selbstzweck, sondern muss dem Menschen dienlich sein und wenn sie Umwelt und damit Lebensgrundlagen des Menschen unwiederbringlich zerstört, ist sie langfristig gesehen Unsinn. Dann muss man über Alternativen nachdenken. Dafür bin ich in der ÖGUT genau am richtigen Platz.

# mission 2030 … ist ein Anfang. 2030 ist praktisch schon morgen, ich bin gedanklich eigentlich immer bei 2050 und danach.

Team-Building-Maßnahmen … machen idealerweise Spaß. Sonst sind sie keine.

Bewerbungsgespräche … lassen einen viele spannende Leute innerhalb kurzer Zeit kennenlernen. Leider muss man alle bis auf eine/n enttäuschen.

Wirtschaftsfibel oder Thriller? … Mein Leben ist spannend genug, mir reicht ein solider Krimi :-).

Stressbewältigung … am liebsten im Freundeskreis, beim Singen und mit dem Zeit-Kreuzworträtsel.

Networking-Events … bedeuten spannende Themen, neue Kontakte, Erfahrungsaustausch und Info in der kürzest möglichen Zeit: das ist meine persönliche Form von erneuerbarer Energie.

Mein persönliches Lebensmotto … Ich will glücklich sein.

 

 

Dr. Barbara Schmidt
Generalsekretärin von Oesterreichs Energie

„Lösungsorientiertes Vorgehen und gute Argumentation“ nennt Dr. Barbara Schmidt als wichtige Zutaten für ihren Erfolg. Die studierte Juristin ist seit Ende der 1990er-Jahre im Energiebereich allgemein tätig, seit 2007 fungiert sie als Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung von Österreichs E-Wirtschaft. Als Mutter einer Tochter kennt sie den Organisationsaufwand, den es braucht, um Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Wie sie uns im Wordrap verrät, kann sie trotzdem immer wieder herzhaft lachen …

Es spornt mich an, … wenn ich Widerstand verspüre gegen ein Anliegen, das mir wichtig ist.

Mein erster Berufswunsch: Putzfrau – ich habe als kleines Mädchen gerne das Badezimmer geputzt und es geliebt, dass ich mich dann in den Fliesen spiegeln konnte. Das hat sich aber rasch geändert – die Lust am Putzen und der Berufswunsch. Ergebnisse sehe ich aber immer noch gerne schnell.

Beruf und Familie … sind vereinbar – jedoch benötigt es einen riesigen Organisationsaufwand.

Herzhaft lachen kann ich … bald einmal, besonders gut über mich selbst – ich fürchte mein lautes Lachen ist legendär.

Energiewirtschaft und -politik … sind gleich spannend, abwechslungsreich und nie langweilig.

Am Frühling mag ich, … dass die Tage wieder länger werden.

Stress bewältige ich … beim Laufen.

Selbst kochen oder Restaurantbesuch? Anlassbezogen, aber am Liebsten lasse ich mich zu Hause bekochen.

Mein Lieblingsbuch … „Was auf dem Spiel steht“ von Philipp Blom, weil es die aktuellen Umbrüche gut analysiert und zum raschen Handeln auffordert. Meiner Tochter lese ich gerade wieder Pippi Langstrumpf vor – der Klassiker für mutige Mädchen, der mir noch immer sehr gut gefällt!

Ein perfekter Tag … am Wochenende startet mit einem Morgenlauf, gefolgt von einem langen Frühstück mit der Familie, ausgiebigem Zeitunglesen und einem Familienausflug. Unter der Woche bevorzuge ich die Tage, an denen ich nicht von der Früh bis zum Abend Termine habe, sondern auch Zeit zum Reflektieren bleibt.

Mein Erfolgsgeheimnis … ist wahrscheinlich, dass ich immer lösungsorientiert bin, mögliche Widerstände früh erkenne und versuche, diesen mit guten Argumenten die Grundlage zu entziehen.

„Mehr Mädchen in die Technik“ … ist extrem wichtig für die Zukunft der E-Wirtschaft. Viele Pensionierungen stehen in den nächsten Jahren in der E-Wirtschaft an und Technikerinnen werden gute Chancen haben.

Meinem 12-jährigen Ich würde ich empfehlen … in die Technik zu gehen.

Netzwerkveranstaltungen … sind wichtiger als lange Besprechungen, bei denen schon alles gesagt wurde, aber noch nicht von jedem. Wir Frauen neigen dazu, Inhalte über Beziehungen zu stellen. Beides ist wichtig, und was das Netzwerken betrifft, sollten wir wirklich manche Männer zum Vorbild nehmen. Daher mein Appell zum Schluss: Nützt OVE-Fem, um spannende Frauen und interessante Firmen kennenzulernen, um voneinander zu lernen und um Euch gegenseitig zu unterstützen!

 

 

Dipl.-Ing. (FH) Astrid Schober
CIO, IT-Management, Wien Energie GmbH

„Technik ist spannend und vielfältig“, so die studierte Informationsmanagerin Astrid Schober. Die gebürtige Steirerin bekleidet seit Mitte 2017 die Funktion des Chief Information Officer bei der Wien Energie GmbH. Zuvor arbeitete sie als IT-Beraterin bei „Accenture“ und „The Advisory House“, als selbstständige IT-Projektleiterin sowie als Expertin für IT-Strategie bei der OMV AG. Als Mutter zweier kleiner Töchter im Kindergartenalter beklagt Astrid Schober, dass Frauen in technischen Berufen nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Sie selbst managt den täglichen Spagat zwischen technischem Beruf und Familie und fungiert somit als Vorbild für alle naturwissenschaftlich-technisch interessierten Mädchen.

In der Frühgeht es in unserem Haushalt mit zwei Kleinkindern recht turbulent zu.

Ich kann nicht verstehenwarum Frauen in technischen Berufen stark unterrepräsentiert sind.

Geheimnissekann ich ganz schwer für mich behalten.

Hund oder Katze? Katze

Fremdsprachensind ein Teil der Allgemeinbildung und tragen zum Verständnis
zwischen Kulturen bei.

Heute weiß ichdass meine Mutter doch oft Recht hatte.

Mein liebster Platz … ist ein ruhiges Örtchen zum Lesen. 

Ich träume davonwieder ausgedehnte Bergtouren zu machen.

Österreichdo bin i her, do g’hör i hin!

Mein letzter Urlaub … hat mir sehr viel Kraft gegeben. 

Gitarre oder Klavier? Gitarre – einfach, unkompliziert, überall dabei.

Technikist spannend und vielfältig, und es braucht mehr weibliche Vorbilder für unsere Töchter.

Männer und Frauenergänzen einander in interdisziplinären Teams.

Elektroautos werden schon bald Mainstream sein.

 

 

Dipl.-Ing. Dr. Angela Berger
Geschäftsführerin der Technologieplattform Smart Grids Austria, Geschäftsführerin des Verbandes der Bahnindustrie und OVE-GIT-Arbeitsgruppenleiterin „Energy goes ICT”

Angela Berger absolvierte nach ihrer AHS-Matura das Diplomstudium der Elektrotechnik, Schwerpunkt Regelungstechnik, an der TU Wien und dissertierte im Anschluss zum Thema „Computergestützter Entwurf von Fuzzy Reglern“. Seit 2013 ist die gebürtige Mödlingerin Geschäftsführerin der Technologieplattform Smart Grids Austria, mit dem heurigen Jahr ist auch noch die Geschäftsführung des Verbandes der Bahnindustrie hinzugekommen. Zuvor war sie lange Jahre bei der Siemens AG Österreich beschäftigt.
Im Wordrap gab uns die vielseitig engagierte Technikerin und Managerin Antworten auf „ungewohnt untechnische“ Fragen und Einblicke in ein Leben abseits von Smart Grids.

Im Sommer liebe ich …. alle Tätigkeiten im Freien: „Garteln“, Mountainbiken und Wandern. Natürlich auch am Strand in der Sonne chillen.

Als Kind war ich … schon sehr an Technik interessiert, für eine HTL hätte ich mich aber damals trotzdem nie entschieden, weil ich mein gewohntes schulisches Umfeld nicht hätte verlassen wollen.

Die wichtigsten Entscheidungen würde ich … wieder genauso treffen. Ich habe mich für die richtige Ausbildung entschieden und mich für die richtigen Jobs beworben. Ein bisschen Glück gehört natürlich auch immer dazu.

Meine Arbeit … passt heute genau zu mir! Jedoch war das eine lange Entwicklung, um dahin zu kommen, wo ich heute bin.

Erfolgreich sein heißt … gute Ergebnisse zu erzielen und den Weg dorthin auch gerne zu machen.

Wäre ich eine Märchenfigur, hätte ich am ehesten Ähnlichkeit mit … Pippi Langstrumpf: ein bisschen verrückt und gerne anders.

Meine Lieblingsstadt ist… ganz eindeutig Wien, aber eigentlich bin ich kein Stadtmensch.

Sektempfang mit Kaviar oder zünftige Jause auf einer Berghütte? Beides hat seinen Reiz, aber tatsächlich bin ich öfters auf einer Berghütte als in einer schicken Bar.

Hätte ich eine Tarnkappe, würde ich … gerne hinter so manche Kulisse schauen.

Wenn ich koche, entscheide ich mich für … gute Zutaten und frische Kräuter aus dem Garten. Meine tägliche Herausforderung ist eine Tochter, die vegetarisch lebt und ein Sohn, der am liebsten nur Fleisch essen würde.

In Zukunft will ich … noch einiges bewegen. Schließlich arbeite ich in den Bereichen Energie und Mobilität, wo in den nächsten Jahren noch große Herausforderungen auf uns zukommen.

Meine Studienzeit … ist lange her. Heute würde ich die Möglichkeiten, die Studierenden geboten werden, selbst gerne nutzen, da hatten wir damals viel weniger Alternativen und Chancen für interessante Projekte.

Das Buch, das mich am meisten gefesselt hat war … die Prophezeiungen von Celestine (James Redfield), das habe ich verschlungen zu einer Zeit, in der ich selbst auf der Suche war.

Nie vergessen werde ich … da gab es schon viele Situationen, die unvergesslich waren. Über Langeweile im Leben kann ich mich nicht beschweren.

 

 

Dipl.-Ing. Dr. Barbara Streimelweger, MBA
Gründerin und Geschäftsführerin von Stragere Engineering Solutions e. U. und Stragere Management Consulting e. U.

Barbara Streimelweger, MBA betreibt mit Stragere Management Consulting e. U. seit 2008 ihr eigenes Unternehmen, mit dem sie Beratung im Bereich Risk, Safety und Innovation Management anbietet. 2016 erweiterte sie ihre Dienstleistungen und bietet unter Stragere Engineering Solutions e. U. zusätzlich Engineering-Leistungen und Technische Unterstützung in den Bereichen Railway, Gesundheitswesen, Telekommunikation, IKT/ICT, IT und Industrie an.
Aufgewachsen in Böheimkirchen, besuchte Barbara Streimelweger nach der Hauptschule das Bundes-Oberstufen-Real-Gymnasium in St. Pölten und setzte ihren Bildungsweg nach der Matura an der Technischen Universität Wien fort. Auf das Studium der Elektrotechnik, Studienzweig Industrielle Elektronik und Regelungstechnik, folgten zahlreiche Aus- und Weiterbildungen. So absolvierte Barbara Streimelweger beispielsweise das post-graduale Studium Betriebs-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der TU Wien, ehe sie des Weiteren den Titel Master of Business Administration (MBA) an der Donau-Universität Krems sowie den Doktortitel an der Universität Genf erwarb. Auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit war Streimelweger in verschiedensten Unternehmen und Positionen tätig, u. a. bei der Robert Bosch AG, bei FREQUENTIS, Ericsson Austria oder NXP Semiconductors.
Im Wordrap verrät uns die sympathische Karrierefrau aus dem femOVE-Netzwerk unter anderem, welches Lebensmotto sie stets begleitet, worauf sie stolz ist und was sie im Jahr 2018 vorhat.


Auf einer Reise in die Vergangenheit würde ich …
gerne große Erfinder, Naturwissenschaftler und Philosophen treffen.

Ein erfolgreicher Lebenslauf … zeigt die Entwicklung einer Person.

Mein prägendstes Erlebnis … war die Geburt meines Sohnes.

Gerne würde ich … das ultimative Heilmittel gegen jegliche unheilbare Krankheit erfinden.

In meiner Freizeit … genieße ich die Zeit für mich – denn ein gesunder Körper braucht einen gesunden Geist!

Technik ist … faszinierend und beängstigend zu gleich, daher ist es wichtig, dass wir die Technik beherrschen und nicht die Technik uns.

Meine Handschrift verrät … etwas über meinen Charakter und ist einzigartig.

Opernball oder Kinoabend? Beides hat seinen Reiz.

Meine Lieblingsrolle als Schauspielerin … wäre eine Mischung aus Agentin, Pathologin und Zauberin.

Besonders stolz bin ich auf … das, was ich bis heute alles geschafft habe.

Mein Lieblingsbuch … als Kind war „Trotzkopf“, heute lese ich vorwiegend Fachbücher.

Mein nächster Urlaub … soll an die Westküste von Amerika gehen.

Energie tanke ich … zwischendurch – beim Sport, der Gartenarbeit und beim Genießen guter Musik oder vor dem Fernseher.

Mein Lebensmotto lautet … die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung und diese möchte ich gestalten – zum Bestmöglichen, denn „Jede Veränderung beginnt in uns“ (Dalai Lama).

Faschingskostüm: Cowgirl oder Schmetterling? Cowgirl

Im Jahr 2018 will ich … mein 10-jähriges Firmenjubiläum feiern.

 

 

Dipl.-Ing. Karin Mottl, MSc.
Geschäftsführerin Energiepark Bruck/Leitha

Die Niederösterreicherin Karin Mottl hat sich von Kind auf für viele verschiedene Dinge interessiert – so gab es auch nicht „das eine“ Lieblingsfach in der Schule, viel zu vielseitig waren ihre Talente! Heute ist die charismatische BOKU-Absolventin (Umwelt- und Bioressourcenmanagement sowie NARMEE) als Geschäftsführerin zuständig für die strategische Ausrichtung und Weiterentwicklung des Verein Energiepark Bruck/Leitha, ist gemeinsam mit dem Team Ideenbringerin Richtung vollständiger Autarkie auf Basis Erneuerbarer in der Region Römerland-Carnuntum, managt zahlreiche (inter-)nationale Forschungsprojekte und begleitet den Masterlehrgang „Renewable Energy Systems“ in Kooperation mit der TU Wien. Wir freuen uns sehr, Karin Mottl als neues Mitglied im femOVE-Netzwerk willkommen zu heißen.

 
Mein Büro ist ein toller Energieplatz – hell, bunt und fröhlich.

An meinem Job mag ich … die große inhaltliche und persönliche Vielfalt und Bandbreite an Themen als auch Personen, die ich darin/dabei begleite. Von der Biomasse über Wind, Biogas, PV und Solarthermie bis zum Wasser, genauso wie das Zusammenarbeiten mit Bewohner/innen der Region, Forschungskolleg/innen, Bürgermeister/innen und ausländischen Delegationen.

Windenergie … ist in unserer Region super! Was den Tiroler/innen das Wasser und den Kärntner/innen die Sonne, ist uns der Wind :-) .

Lebensqualität heißt … im Hier und Heute leben, am richtigen Platz zu sein, sich über die Kleinigkeiten des Lebens freuen, Genießen können, Zeit haben. 

Mein Lieblingsfach in der Schule … hat’s nicht gegeben, ich habe mich immer für mehrere Fächer interessiert.

Mein größtes Vorbild … ist meine Großmutter. 

Frauen und Technik … passen super zusammen. 

Herzhaft lachen kann ich … fast jeden Tag. 

Der größte Irrtum meines Lebens … ist nicht eingetreten – nachträglich ergibt alles seinen Sinn.

Wenn ich ein Tier wäre, wäre ich … an manchen Tagen ein Bär, an anderen ein Schmetterling – je nach Laune ;-). 

Energiegeladen bin ich … wenn ich merke, dass meine Projektpartner/innen auch innerlich für Erneuerbare „brennen“.

 

 

Mag. Dipl.-Ing. Dr. techn. Brigitte Bach, MSc.
Wien Energie GmbH, Leiterin des Business Development

„Forschung und Segeln“ sind die beiden Ingredienzien, die Würze in das Leben von Brigitte Bach bringen. Dass sie ihr Lebensmotto „Ziele haben und diese mutig angehen!“ tatsächlich umsetzt, hat sie mehrfach bewiesen: Studium der Technischen Physik, parallel dazu Studium der Astronomie, Promotion zum Doktor der Technik, zahlreiche abgeschlossene Zusatzausbildungen, darunter das postgraduale Studium „Kommunikation und Management Development, Unternehmensführung“, seit 1999 beim AIT bzw. dessen Vorgängerorganisation „arsenal research“, ab 2005 Leiterin des Geschäftsfeldes Nachhaltige Energiesysteme, ab 2009 Prokuristin am AIT und Head of Center for Energy. Seit 2018 Leiterin des Business Development bei Wien Energie GmbH.

Physik ist wichtig, um …grundlegende Zusammenhänge zwischen Materie und Universum zu erkennen.

Mein Herz schlägt für …Forschung und Segeln.

Technik als „Frauensache“ …sollte selbstverständlich sein; Frauen in Teams stärken die Innovationskraft und bringen andere Sichtweisen ein!

Mein Lebensmotto lautet: Ziele haben und diese mutig angehen.

Smart Cities sind …eine große Chance für positive Veränderungen in unserem Leben und absolut notwendig, um dem Klimawandel Einhalt zu gebieten.

Meine Lieblings-App ist …die Wetter-App, um eine Wanderung oder einen Segeltörn zu planen.

Gerne würde ich …das gesamte Mittelmeer mit dem Segelboot bereisen.

Mein größtes Vorbild …sind Menschen, die große Ziele und Visionen haben und diese auch umsetzen.

Fachwissen …ist immer wichtig, besonders im Forschungsbereich.

Glück bedeutet für michetwas gerne und mit viel Begeisterung zu machen, das gilt sowohl für das berufliche als auch für das private Umfeld.

Die bedeutendste Erfindung …war zunächst der Buchdruck und ist in der Jetztzeit sicher das Internet.

Historischer Roman oder Fachbuch? Mich interessiert es, die Zukunft zu gestalten – daher lese ich zur Zeit Bücher zur Transformationswissenschaft und auch Bücher, die sich mit Zukunftsszenarien und technologischer Innovation beschäftigen.

Spaß an der Arbeitbedeutet für mich, mit spannenden Persönlichkeiten zu arbeiten und gemeinsam Projekte umzusetzen.

Freizeit …besteht für mich aus Segeln, Schwimmen, Wandern, guten Büchern und Musik.

 

 

Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk
Prokuristin, Leiterin Regenerative Erzeugung und Beteiligungsmanagement, Wien Energie GmbH

Gudrun Senk hat schon immer gewusst, „dass man fast alles erreichen kann, wenn man an sich glaubt und konsequent bleibt“. So hat sie ihren beruflichen Werdegang sehr zielstrebig verfolgt und an ihr Studium der Handelswissenschaften gleich noch ein technisches Master-Studium dran gehängt. Mittlerweile ist Dipl.-Ing. Mag. Senk Prokuristin und Abteilungsleiterin bei Wien Energie GmbH. Sie nimmt fast jede spannende Herausforderung an und läuft dafür – wie sie uns verraten hat – gerne auch die „Extrameile“.

Herausforderungen sind Teil meines täglichen Lebens und motivieren mich, die „Extrameile zu laufen“!

Regenerative Energienstellen den Schlüssel zur Unabhängigkeit von Energieimporten und Klimaschutz dar. Ich bin stolz darauf, mit meiner Arbeit die Energiewende mitzugestalten!

Frauen in Schlüsselpositionen gibt es mittlerweile sehr oft, leider stehen sie trotz Schlüsselpositionen aber noch immer in der zweiten Reihe und werden in der Öffentlichkeit zu wenig wahrgenommen.

Berufswünsche von Kindernwerden stark von den Eltern, dem sozialen Umfeld und „Role Models“ geprägt. Vielen jungen Frauen fehlen leider die Vorbilder.

Hilfreich für meine Studienwahl wardefinitiv die Studienberatung an meiner Schule. Sonst hätte ich Publizistik studiert.

Ich habe schon immer gewusst, dassman fast alles erreichen kann, wenn man an sich glaubt und konsequent bleibt. „The sky is the limit!“ hing als Poster in meiner Jugendzeit über meinem Bett.

Technik fasziniert mich, weilsie die Grundlage für die meisten Errungenschaften unseres täglichen Lebens ist und gleichzeitig so viel Raum für Innovationen bietet.

Soft Skills sind enorm wichtig, um aus guten Ideen Wirklichkeit werden zu lassen!

Buch oder Hörbuch? Nachdem ich ein visueller Wahrnehmungstyp bin, eindeutig Buch.

Zum Traumurlaub gehörenNatur, Sonne, Berge, Bewegung und Zeit für meine Familie.

Unter Strom stehe ichsehr oft, da ich fast jede spannende Herausforderung annehme.

Comedy oder Horrorfilm? Wenn überhaupt Zeit für Fernsehen bleibt, muss es lustig sein.

Meine Batterien lade ich auf wenn ich mit lieben Menschen zusammen bin und wenn ich mich in der Natur wieder erden kann.

 

 

Dipl.-Ing. Dr. Christine Materazzi-Wagner
Energie-Control Austria für die Regulierung der Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft (E-Control)
Leiterin der Abteilung Strom

„Leaderschip bedeutet für mich Vorbild leben“, sagt Christine Materazzi-Wagner. Als sie 1994 das Studium der Elektrotechnik an der TU Wien mit Schwerpunkt Energietechnik abschloss, wusste sie freilich noch nicht, dass sie eines Tages als Abteilungsleiterin bei der österreichischen Regulierungsbehörde E-Control Austria „landen“ würde. Aber: Nachdem Erfolg – wie sie uns verraten hat – „die Summe vieler Schritte“ ist, zeichnete sich schon bald ab, dass ein berufsbegleitendes Doktoratsstudium sowie Seminare und Lehrgänge zu übergeordneten Themen wie Management, Strategie und Führung ihr Zugang zu einer leitenden Position verschaffen würden...

Das Spannendste an meinem Beruf sind ... die Gestaltungsmöglichkeiten.

Als Vorgesetzte bin ich ... authentisch.

Leadership bedeutet für mich ... Vorbild leben.

Mein Vorbild als Schülerin war ... keines, mangels „Role Models“ ‎für Techniker(innen).

Schon als Kind wollte ich ... gestalten.

Baumhaus oder Puppenhaus? Beides.

Für einen Tag wäre ich gerne ... allwissend.

Erfolg ist ... die Summe ‎vieler Schritte.

Frauen in der Technik ... sind notwendig.

Besonders stolz bin ich auf ... mein Team – und die E-Control.

Networking heißt für mich ... Zeit finden für informelle Kontakte und konstruktiven Austausch.

Mein Arbeitsumfeld: Post-its oder digital? Beides, fallbezogen.

Energie tanke ich ... zwischendurch.

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