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Aktuelles

24. Mai 2018: femOVE-Netzwerktreffen in Kooperation mit

Blockchain – Game Changer in der Energiewirtschaft

Die Blockchain-Technologie wird als die größte Neuerung seit der Erfindung des Internets gehandelt. Erfahren Sie, wie diese neue Technologie die Energiewirtschaft revolutioniert und nehmen Sie an einer Führung durch die Wien Energie-Erlebniswelt, mit Attraktionen wie Tanzkraftwerk und Photonenwurfmaschine, teil. Ein Event, das einen innovativen und inspirativen Schwung für Ihren Arbeitsalltag sowie neue Kontakte für Ihr Netzwerk garantiert!

Wann: 24. Mai 2018, 18:00 Uhr

Wo: Wien Energie-Welt Spittelau, Spittelauer Länder 45, 1090 Wien

Nähere Inforamtionen und Anmeldung

Gehirntraining beim diesjährigen femOVE-Neujahrsfrühstück (26.01.2018)

Programm, Bilder, Präsentation

Am Freitag, dem 26. Jänner 2018 lud femOVE zum nun schon traditionellen Neujahrsfrühstück mit Gelegenheit zum anschließenden Netzwerken. Unter dem Motto „Train your brain!“ stand der Vormittag im Zeichen von wirksamen Merktechniken für den digitalen Alltag. Präsentiert wurden diese von Gedächtnistrainerin Mag. Tanja Nekola, welche die anwesenden Fach- und HR-Expertinnen der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft mit ihren Mitmach-Übungen in ihren Bann zog.

 

Erfolg im alten, Schwung im neuen Jahr
Anlässlich des Neujahrsfrühstücks blickte die Vorsitzende von femOVE, Michaela Leonhardt, Ph.D., im Rahmen ihrer Eröffnungsworte auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2017 zurück, wobei vor allem die femOVE-Nachwuchsinitiative Girls! TECH UP hervorgehoben wurde. 2017 zum zweiten Mal veranstaltet, gelang es, die Besucherinnenzahlen von 400 im Jahr 2016 auf 600 Schülerinnen zu erhöhen. Das extrem positive Feedback von Schülerinnen, Lehrer/innen, Eltern und Aussteller/innen zeigt, dass der eingeschlagene Weg richtig und wichtig ist, was auch OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel bestätigte.

Unterdessen wird bereits an den femOVE-Aktivitäten 2018 gearbeitet: Wieder stehen Netzwerktreffen, drei Ausgaben von femOVEaktuell, dem Newsletter der Plattform, sowie die dritte Auflage von Girls! TECH UP (SAVE THE DATE: 5. Oktober 2018) auf dem Programm. Wir dürfen gespannt sein!

 

„Nutze dein Gedächtnis in vollem Umfang!“
Ob Zahlen, Namen, Termine, wichtige Informationen und Fakten... – sich so viel wie möglich zu merken, ist in der heutigen Business-Welt und im digitalen Alltag zu einem klaren Karriere-Vorteil geworden! Beim diesjährigen femOVE-Neujahrsfrühstück hatten die anwesenden Damen nach einer kurzen Einführung von Mag. Nekola gleich die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden und verschiedene Gedächtnistraining-Tipps und -Tricks auszuprobieren. Ziel ist, so Mag. Nekola, das Gedächtnis stets in vollem Umfang zu nutzen.

Mag. Tanja Nekola, Diplompsychologin und Gedächtnistrainerin, vermittelte eindrucksvoll, wie wir uns Zahlen, Namen, Fakten etc. besser merken können (Foto: OVE/Lanzmaier)
Vorsitzende von femOVE, Michaela Leonhardt, Ph.D. und OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel blickten gemeinsam auf ein erfolgreiches femOVE-Jahr zurück (Foto: OVE/Lanzmaier)


Archiv

ACHTUNG AUFTRITT!
Wie du jeden Raum zu Deinem machst

„High-Intensity“-Kurs mit
Martina Gleissenebner-Tesky (für femOVE-Mitglieder bekannt vom femOVE-Neujahrsfrühstück 2017)

WANN: 10. März 2018, 09:00 - 18:00 Uhr

Nähere Informationen und Anmeldung

16. November 2017 - femOVE-Netzwerktreffen
in Kooperation mit

Frauen-Leadership

Programm, Keynotes, Rückschau

Trotz zahlreicher Initiativen in den letzten Jahren sind Frauen in Führungspositionen heimischer Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert. Aktuelle Zahlen von Eurostat zeigen dies deutlich: So liegt Österreich mit nur 23 Prozent Anteil an weiblichen Führungskräften an viertletzter Stelle unter den 28 EU-Ländern. Der Durchschnitt innerhalb der EU liegt immerhin bei 35 Prozent.Zwar hat sich in den letzten zehn Jahren der Anteil von Frauen in der Geschäftsführung österreichischer Unternehmen laut dem Frauen .Management.Report.2017 der Arbeiterkammer langsam, aber stetig erhöht. So nehmen bereits in einigen Unternehmen der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft Frauen die obersten Führungspositionen ein, wie beispielsweise bei Infineon Technologies Austria, Fronius International oder ÖBB Infrastruktur. Dennoch besteht auch hier noch großer Nachholbedarf, um mehr Frauen in der Geschäftsführung, im Vorstand oder Aufsichtsrat, als Abteilungs-, aber auch Team- und Projektleiterinnen zu sehen.

Investition in die Zukunft
femOVE, die Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, hat sich zum Ziel gesetzt, Frauen auf ihren Karrierewegen zu inspirieren, zu motivieren und bei ihrem Aufstieg zu unterstützen. Zugleich bestärkt femOVE auch seine Mitgliedsunternehmen bei der Frage der Steigerung des Frauenanteils und macht die Best Practice innerhalb der Branche sichtbar.
„Gerade in der Zeit des strukturellen Wandels und der digitalen Transformation, in welcher sich unsere Branche befindet, braucht es Diversität in Führungsteams. Nur so gelingt es, sich bestmöglich für die Zukunft aufzustellen“, ist femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., überzeugt und ergänzt: „In Führungs- sowie Expertenpositionen sollten Unternehmen die Steigerung des Frauenanteils und deren langfristige Bindung als strategisches Ziel sehen, proaktiv vorantreiben und letztlich als Wettbewerbsvorteil einsetzen.“

Frauen-Leadership
Unter dem Motto „Frauen-Leadership“ fand am 16. November 2017 ein Netzwerktreffen statt, zu dem femOVE gemeinsam mit der ÖGUT geladen hatte. Die ÖGUT Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik stellte dabei das Projekt „Gender Career Management“ vor, das Betriebe fördert und kostenlos berät, um den Frauenanteil in Führungspositionen zu erhöhen, und vom Sozialministerium sowie dem Europäischen Sozialfonds der EU unterstützt wird. In zwei Keynotes, rege geführten Diskussionen und den bestärkenden Best Practice-Beispielen wurde klar, dass Diversität in der Führung den Unternehmenserfolg deutlich steigern kann und gelebte Chancengleichheit der Motor für erfolgreiche betriebliche Weiterentwicklung ist.

Zwischen Forderung & Förderung
Spannend gestalteten sich auch die Interviews mit drei erfolgreichen Vertreterinnen der Elektrotechnikbranche in Führungspositionen, allesamt prominente femOVE-Mitglieder: Dipl.-Ing. Dr. Christine Materazzi-Wagner, Leiterin der Abteilung Strom der Energie-Control Austria, Dipl.-Ing. Mag. Gudrun Senk, Prokuristin und Leiterin Regenerative Erzeugung und Beteiligungsmanagement der Wien Energie GmbH, sowie Dipl.-Ing. Karin Mottl, MSc., Geschäftsführerin des Energieparks Bruck/Leitha, sprachen über ihre jeweiligen Wege in die Führungsetage, über Forderung und Förderung, Stolpersteine und Bewältigungsstrategien, Disziplin sowie ein klares Ziel vor Augen. Ihr Appell an die Zuhörerinnen: Trauen Sie sich eine Führungsposition zu und zeigen Sie Ihre Bereitschaft dazu deutlich auf! Ihre Schilderungen wirkten anregend und motivierten die eine oder andere Besucherin, auch selbst den Weg durch die viel zitierte „Gläserne Decke“ zu finden.
Die Diskussionen über Gestaltungsmöglichkeiten der beruflichen Laufbahn gingen anschließend beim geselligen Ausklang weiter. Die Teilnehmerinnen – unter ihnen weibliche Führungskräfte, Expertinnen, Professorinnen, Studentinnen sowie Personalistinnen – tauschten eigene Erfahrungen aus und nutzten die Gelegenheit, diesmal weitere Kontakte auch außerhalb der Elektrotechnikbranche zu knüpfen, um künftige Synergien zu nutzen.

20. April 2017 - femOVE-Netzwerktreffen in Kooperation mit

„Empowering Austria“: mehr Strom im österreichischen Energiesystem – mehr Stärke am eigenen Arbeitsplatz

Programm, Bilder
Vortrag Dr. Barbara Schmidt, Vortrag Nikola Vodicka

„Empowering Austria“ lautete das Motto des jüngsten femOVE-Netzwerktreffens Ende April, das diesmal bei Oesterreichs Energie – der Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft – zu Gast war. 

Größtes Infrastrukturprojekt der Zweiten Republik
Oesterreichs Energie legt aktuell mit der Stromstrategie „Empowering Austria“ ein nachhaltiges Konzept für den Elektrizitätssektor in Österreich vor, das geeignet ist, zukunftsfähige Entwicklungen anzustoßen. Das von Dr. Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, als „größtes Infrastrukturprojekt der Zweiten Republik“ bezeichnete und vorgestellte Konzept beinhaltet eine sichere und gleichzeitig wirtschaftliche, nachhaltige und zukunftsfähige Energieversorgung sowie ein Programm, das Investitionen mobilisiert, um damit den Wirtschaftsstandort Österreich langfristig zu stärken. „Empowering Austria“ heißt – so Dr. Schmidt: Mehr Strom und Effizienz im Energiesystem, mehr erneuerbare Energien und mehr Flexibilität im Stromsystem sowie – zu guter Letzt – mehr Partizipation aller Marktteilnehmer.

Die Botschaft auf den Punkt bringen
Nikola Vodicka, Trainerin für Stimme, Auftritt und Wirkung, nahm das Stichwort „Empowering“ auf und präsentierte wirkungsvolle Maßnahmen und praktische Tipps für mehr Empowerment am Arbeitsplatz – sich also Gehör zu verschaffen, seinen Worten Ausdruck zu verleihen sowie Stärke zu zeigen. Und das mit einem klaren Ziel: verstanden und gehört zu werden. „An wen richte ich meine Inhalte ‚wirklich‘?“ steht dabei im Fokus der Gesprächsstrategie und hilft wesentlich, die Aussage präzise zu formulieren und die Botschaft auf den Punkt zu bringen.

Über 60 Teilnehmerinnen, Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und weibliche Führungskräfte aus den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft, – sie alle bilden das Netzwerk von femOVE – ließen sich von den Vorträgen inspirieren und nutzten die Gelegenheit zum Netzwerken. 

Gestaltungsspielräume nutzen
Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE, brachte ihre Botschaft auf den Punkt: „Ob bei der Stromstrategie von Österreichs E-Wirtschaft oder an unserem Arbeitsplatz – bei ‚Empowerment‘ geht es um das Wahrnehmen und Nutzen von Ressourcen und Gestaltungsspielräumen.“ Und so lautete ihr Appell an die weibliche Zuhörerschaft: „Ergreifen wir unsere Chancen und holen in unserem beruflichen wie privaten Wirken mehr für uns heraus!“

femOVE-Netzwerktreffen sind exklusive Veranstaltungen für die weiblichen Mitglieder des OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Bei Interesse an einer einmaligen kostenfreien Teilnahme, wenden Sie sich bitte an den femOVE. Die Kontaktdaten sowie weitere Informationen zu den femOVE-Aktivitäten sind auf der femOVE-Webseite unter www.ove.at/femOVE zu finden.

femOVE mit Nachwuchsinitiative "Girls! TECH UP"
prominent in den Medien!

In der Sonderausgabe "Schulkrone – Berufliche Zukunft in Salzburg" (Februar 2017) der Kronen Zeitung findet sich ein ausgedehnter Beitrag über technische Berufe, die längst nicht mehr nur "Männersache" sind. femOVE und die "Girls! TECH UP"-Initiative sammeln in diesem Bericht kräftig Punkte...

"Technik: So greift ein Rad ins nächste" (Schulkrone Salzburg, Februar 2017)

13. Jänner 2017 – femOVE-Neujahrsfrühstück

Impulsvortrag"Mit Charisma zum Erfolg" von Martina Gleissenebner-Teskey
mit anschließendem Netzwerken

Programm, Bilder

„Mit Charisma zum Erfolg!“ – unter diesem Motto hatte femOVE zum Neujahrsfrühstück in den OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik geladen. Das Datum: Freitag, der 13. Jänner, stellte sich in dem Fall als Glückstag heraus: Rund 40 Fach- und HR-Expertinnen sowie weibliche Führungskräfte der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft erlebten einen anregenden und kommunikativen Einstieg in den Tag und gleichzeitig in das neue femOVE-Jahr.

Sichtbarkeit und Präsenz von Frauen in der Elektrotechnik
femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., konnte auf ein äußerst erfolgreiches Jahr 2016 zurückblicken, vor allem auf  Maßnahmen und Projekte, die zur besseren Sichtbarkeit von Frauen in der Branche beitragen. Den Höhepunkt 2016 bildete zweifelsohne die femOVE-Nachwuchsinitiative Girls! TECH UP mit über 400 Schülerinnen, die sich nach dem Motto „Du kannst Technik!“ durch das Mitmachen an Hands-On-Stationen und durch Gespräche mit weiblichen Role-Models einen Einblick in die vielfältigen Berufsmöglichkeiten der Branche verschafft haben. Doch der eigentliche Blick der femOVE-Vorsitzenden ging bereits ins neue Jahr: So stehen heuer eine Neuauflage von Girls! TECH UP am 20. Oktober bevor, ebenso wie Netzwerktreffen, darüber hinaus Interviews und Wordraps in den femOVE-Newsletter-Aussendungen.
Michaela Leonhardt freute sich auch über den Zuwachs an neuen Mitgliedern bei femOVE, denn mit jeder einzelnen Vertreterin der Plattform steigen deren Präsenz, deren Sichtbarkeit und Möglichkeiten.

Charisma steckt in jeder von uns
Charisma steckt in jeder von uns, es geht um die fühlbare Präsenz, um einen Moment der Wahrnehmung, der bewussten Wahrnehmung einer Situation, von sich selbst und  seinem Kommunikationspartner! So lautete die Kernaussage der international renommierten Trainerin Mag. Martina Gleissenebner-Teskey, die in einem motivierenden Impulsvortrag Einblick in das von ihr entwickelte Charisma-Konzept gab. Ihre Devise heißt: Baue auf dein Charisma, es wird Teil deines Erfolgs – denn letztlich geht es in der heutigen „schnellen“ Business-Welt darum, „eine Spur zu hinterlassen“!

Die international renommierte Trainerin Mag. Martina Gleissenebner-Teskey gab in einem motivierenden Impulsvortrag Einblick in das von ihr entwickelte Charisma-Konzept (Foto: OVE/Hellemann)
Zahlreiche Fach- und HR-Expertinnen der Branche erlebten einen anregenden und kommunikativen Einstieg in das neue femOVE-Jahr (Foto: OVE/Hellemann)


16. November 2016 - femOVE-Netzwerktreffen

Innovation im Museum: Technik findet Stadt
in Kooperation mit dem Technischen Museum Wien

Programm, Bilder

Innovationstreiber Netzwerke
Was verbindet Netzwerke, Innovation und die Zukunft? „Diversität!“, findet Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE – der OVE-Plattform für Expertinnen und weibliche Führungskräfte in der Elektro- und Informationstechnik. Und sie ergänzt: „Um den Technologiewandel zu managen, setzt die Branche zunehmend auf Diversität und innovative Gestaltungskraft.“ Diesen Impuls gab Leonhardt aus ihrer eigenen Erfahrung als Expertin für Erneuerbare Energien beim heimischen Übertragungsnetzbetreiber APG den rund 60 Teilnehmerinnen am jüngsten femOVE-Netzwerktreffen im Technischen Museum Wien (TMW). „Fachlicher Austausch und die unternehmensübergreifenden „lessons learned“ bringen einerseits frischen Wind ins Arbeitsleben, anderseits lassen sich viele gute und erprobte Ideen auch auf andere Unternehmen übertragen. Firmenübergreifende (Frauen-)Netzwerke wie femOVE stellen eine attraktive Basis zum Austausch und für neue Kontakte dar und sind Antrieb für Karriereentwicklung und Innovation!“

Als erste Frau an der Spitze eines Bundesmuseums
Willkommen geheißen wurden die femOVE-Netzwerkerinnen von Dr. Gabriele Zuna-Kratky, der Direktorin des Museums. In offenen Worten sprach die erfolgreiche Managerin von ihrem Einstieg in diesen Beruf und den zahlreichen Herausforderungen, denen sie sich als erste Frau an der Spitze eines von acht österreichischen Bundesmuseen zu stellen hatte. Sich mit anderen Frauen in ähnlichen beruflichen Situationen austauschen zu können, hatte sie damals sehr vermisst. Heute habe sich jedoch bereits vieles bewegt, es gibt deutlich mehr Frauen in technischen Berufen sowie im Top-Management – und diese Frauen sind bereit und interessiert daran, sich zu vernetzen und ihre Erfahrungen zu teilen.

Der Schritt in die Zukunft
In den Jahren ihrer Leitung des Museums konnte Zuna-Kratky im TMW vieles weiterentwickeln. Zunächst wurde den Besucher/innen die historische Technikentwicklung gezeigt, der nächste Schritt war dann die Darstellung von aktuellen Technologien. Mit der laufenden Sonderausstellung werde jetzt die Zukunft vorweggenommen, so Zuna-Kratky resümierend. Unter dem Titel „Die Stadt der Zukunft“ erhalten die Besucher/innen Einblick in innovative Konzepte des Lebens und Arbeitens im urbanen Raum.

Diversität als Weg zum Erfolg
Nach einer Führung durch die Ausstellung gab es für die (Elektro-)Technikerinnen und weiblichen Führungskräfte am Buffet noch reichlich Gelegenheit zum inspirierenden Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Manch eine der Teilnehmerinnen verließ das TMW in dem Wissen, dass nicht nur in der Stadt der Zukunft, sondern auch in zukunftsorientierten Arbeitsgruppen den unterschiedlichen Sicht- und Herangehensweisen von gemischten Teams – Frauen und Männern aller Alters- und Hierarchiestufen – eine bedeutende Rolle am Erfolg zufällt!

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., ist überzeugt, dass gelebte Diversität in Unternehmen zum Innovationstreiber wird
(Fotocredit: OVE/De Boes)
Museumsdirektorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky lud gemeinsam mit dem femOVE zum Netzwerktreffen ins Technische Museum Wien (Fotocredit: OVE/De Boes)

21. Oktober 2016: femOVE-Initiative Girls! TECH UP greift – „Du kannst Technik“

Initiative "Girls! TECH UP"Bilder

„Eigentlich hab ich mir gedacht, dass die Technik nur etwas für Männer ist, aber heute hab ich gemerkt, dass wir Mädchen das genauso schaffen!“ – so die spontane Reaktion einer jungen Teilnehmerin. Und besser könnte das Feedback auf „Girls! TECH UP“ nicht ausfallen. Über 400 Schülerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren strömten am 21. Oktober 2016 ins Haus der Ingenieure in Wien. Dort konnten sie Technik „live“ erleben und ihre Fragen zu Berufen und Ausbildungen im Bereich Elektro- und Informationstechnik den Expert/innen, Lehrlingen und Personalist/innen der Top-Branchenunternehmen wie A1, AIT, APG, Kapsch, ÖBB Infra, Verbund und Wien Energie sowie Professor/innen und Schüler/innen von TGM und HTL Mödling stellen.  

Technik macht Spaß
Viel Spaß und Erfolg hatten die Mädchen vor allem an den zahlreichen Mitmach-Stationen: Löten mit Kapsch, Glasfasern spleißen bei A1, dem Schließen eines Stromkreises mit „Sprungbrett“ oder beim Geschicklichkeitsspiel „Der heiße Draht“ des TGM – dies nur als kleiner Ausschnitt aus dem Programm. Expertinnen vor Ort steckten mit ihrer Begeisterung für ihren Beruf in der Elektro- und Informationstechnik viele der Schülerinnen an, weitere Beispiele von erfolgreichen (Elektro-)Technikerinnen waren  über Videos am Stand von whatchado zu sehen. 

„Was soll ich werden? Wie komme ich zu meinem Traumjob?“ – die zwei häufigsten Fragen, wenn es um die Berufswahl geht. Girls! TECH UP – die Initiative von femOVE, dem Netzwerk für Expertinnen und weibliche Führungskräfte im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, – zeigt auf, dass die Bereiche Elektrotechnik, Elektronik, Telekommunikation und Informationstechnik zukunftsorientierte, gut bezahlte und spannende Jobs mit Perspektiven für Mädchen bieten. In ihrem Impulsvortrag motivierte Mag. Sandra Baierl, Leiterin des Ressorts Karriere im Kurier, die Schülerinnen, sich zunächst ein Bild über die eigenen Interessen, Stärken und Berufsvorstellungen zu machen und dann zielstrebig in diese Richtung zu gehen. Karriere-Trainerin Elfriede Gerdenits gab praktische Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung – denn oft sind es nur kleine, aber wesentliche, Schritte, wodurch sich die eigene Bewerbung von den vielen anderen positiv abheben kann.  

Erfolge und Erfahrungen zählen
Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE und Initiatorin von Girls! TECH UP sowie Expertin für Erneuerbare Energien bei APG, über den Mehrwert der Initiative: „Girls! TECH UP ist einzigartig! Hier schnuppern die Mädchen in die Jobs der Ingenieurinnen und Technikerinnen, tauschen sich mit Schülerinnen von Elektrotechnik-HTLs, weiblichen Lehrlingen und Expertinnen aus den Branchen-Unternehmen aus. Erfahren, ausprobieren,  Erfolge in der Technik sammeln – alles ist dabei!“ So manche Schülerin setzte gleich den nächsten Schritt und sicherte sich vor Ort einen Platz für Lehre-Schnuppertage, berufspraktische Tage oder ein Praktikum.  

Klischees aufbrechen
„Die Berufswahl unterliegt immer noch gängigen Klischees, die vielfach nicht den gefragten Berufen und attraktiven Karrieremöglichkeiten entsprechen. Bewusstseinsbildung und Rollenbilder sind Schlüsselfaktoren, um diese Klischees aufzubrechen. Der OVE möchte hier mit Girls! TECH UP die vielfältigen Möglichkeiten in der Elektro- und Informationstechnik aufzeigen und damit eine zukunftsorientierte Berufswahl unterstützen“, bekräftigte OVE-Generalsekretär Dipl.-Ing. Peter Reichel das Engagement des Verbandes.  

Teilnahme als doppelter Gewinn
Zusätzlich zum Informationsgewinn hatten die Teilnehmerinnen auch die Chance auf den Gewinn von Desigual-Modepreisen sowie dreier Smartphones von Drei. Davor galt es jedoch, im Gespräch mit den Unternehmens- und Schulvertreter/innen Informationen zu erfragen, die zur Teilnahme am Gewinnspiel qualifizierten.  

Ob Gewinnspiel, spannendes Ausprobieren oder interessante Gespräche – nächstes Jahr geht es mit Girls! TECH UP weiter! Termine und nähere Informationen werden über die Projekt-Webseite unter www.ove.at/femOVE/GirlsTechUp bekannt gegeben. 

Über 400 Teilnehmerinnen besuchten Girls! TECH UP im Haus der Ingenieure
(Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)
Viel Geschick bewiesen die Mädchen an den zahlreichen Mitmach-Stationen
(Fotocredit: OVE/Joseph Krpelan)


02. Februar 2017: Diskussionsabend zum Thema Frauen – Technik – Lehre

Wann: 02. Februar 2017, 19:00 Uhr
Wo: Club Alpha, Stubenbastei 12/14, 1010 Wien

Michaela Leonhardt, Ph.D., Vorsitzende von femOVE, und Robert Frasch, Gründer von Lehrlingspower und Österreichs „Lustmacher“ auf Lehre, diskutieren darüber, wie wir gemeinsam den Widerspruch "Mädchen & Technik" auflösen können. Nähere Informationen

16. November 2016 – femOVE-Netzwerktreffen

Innovation im Museum: Technik findet Stadt
in Kooperation mit dem Technischen Museum Wien

Besuchen Sie mit uns die einzigartige Ausstellung „Die Zukunft der Stadt“, die neue Impulse für die weitere Entwicklung urbaner Räume setzt. Setzen auch Sie neue Impulse für Ihr persönliches Netzwerk - beim Gedankenaustausch und Kontakteknüpfen! 

Wann: 16. November 2016, mit Beginn um 18:00 Uhr | Empfang und Registrierung ab 17:30 Uhr  

Wo? Technisches Museum Wien | Mariahilfer Straße 212 | 1140 Wien

Zum Programm

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für femOVE-Mitglieder kostenlos.

Hinweis: Diese  Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Wir freuen uns jedoch, wenn wir Sie zu einem der folgenden femOVE-Netzwerktreffen begrüßen dürfen

 

 

14. September 2016: Women Leadership Forum

Das Women Leadership Forum 2016 findet unter dem Motto „FRAU MACHT UNTERNEHMEN“ statt und bietet folgende Themenschwerpunkte:
• Female Entrepreneurship
• Digital Power Woman
• Corporate foundations als Impulsgeber für female entrepreneurship

Im Rahmen einer Kooperation mit dem European Brand Institute können femOVE- und OVE-Mitglieder zu Sonderkonditionen am exklusiven „Invitation only Event“ WOMEN LEADERSHIP FORUM teilnehmen (limitiertes Kontingent: First come/first serve-Prinzip).

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

28. April 2016: Im Zeichen von Frauen in der (Elektro-)Technik

Geballte Frauen-Power beim femOVE-Netzwerktreffen: Mag. Petra Pracher-Ratnik, Vice President Legal, Supply & Facilities Kapsch CarrierCom, Doris Kruschitz-Bestepe, MBA, MA, MAS, Head of HR Development Kapsch Group, Michaela Leonhardt, Ph.D., femOVE-Vorsitzende/APG (v.l.)

femOVE und Kapsch CarrierCom luden zum Netzwerktreffen

Im Zeichen von „Frauen in der Technik“ stand der 28. April 2016 in Wien. Am Vormittag öffneten zahlreiche technische Betriebe im Rahmen des „Wiener Töchtertags“ ihre Türen und Tore für Schülerinnen. Dabei konnten die Mädchen in die Arbeitswelt in technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen schnuppern und so ihren Horizont in puncto Berufswahl erweitern. In den Unternehmen trafen sie auch auf erfolgreiche weibliche Vorbilder.  

Erfolgreiche Technikerinnen – Fachexpertinnen und weibliche Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – nutzten dann in den Abendstunden beim femOVE-Netzwerktreffen die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu vertiefen. „Kommunikationsnetze von heute und morgen“ – unter diesem Motto hatte femOVE geladen – diesmal zu Kapsch CarrierCom, dem global tätigen Hersteller von Telemetrie- und Telekommunikationslösungen. 

Im Zeichen der Vorbilder
Bei femOVE, der Plattform für (Elektro-)Technikerinnen im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE), stehen Frauen in der Technik im Mittelpunkt. Wesentliche Ziele von femOVE sind es, die Frauen der Branche vor den Vorhang zu holen sowie adäquate Rollenbilder und positive Vorbilder für alle Karrierestufen zu schaffen.  

„Stereotype sind nicht unveränderlich!“, sagt Doktor Michaela Leonhardt, Vorsitzende von femOVE, voller Überzeugung. „Wollen wir die eingefahrenen Muster auflösen und uns zukunftsfit einstellen, benötigt die Gesellschaft Vorbilder, die der modernen Arbeitswelt entsprechen. Denn Frauen und Männer – vom Schulkind bis zur Geschäftsführung – werden nicht von abstrakten Erkenntnissen und edlen Zielen beflügelt, sondern von Erfahrungen des Alltags: Im Bereich der Technik eben von erfolgreichen Frauen, die vorleben, was alles möglich ist.“  

Oft haben die femOVE-Frauen als einziges Mädchen in der HTL oder als eine der wenigen Studentinnen an der Technischen Universität den Weg in die Elektrotechnik gewagt. Heute arbeiten sie als Expertinnen, Wissenschaftlerinnen oder Geschäftsführerinnen in Top-Unternehmen der Branche und treffen sich regelmäßig zum Austausch unter Kolleginnen. Und das sind nicht gerade wenige: 60 Branchenvertreterinnen waren beim jüngsten femOVE-Netzwerktreffen dabei.  

Frauen auf Erfolgskurs
Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und des geringen Frauenanteils bemüht sich die Elektro- und IT-Branche verstärkt um weibliche Fachkräfte. Dabei zeigt sich klar: Die Branchenunternehmen werden sich künftig nur dann behaupten können, wenn es ihnen gelingt, Frauen langfristig an sich zu binden und ihnen echte Karrieremöglichkeiten zu bieten. „Die Präsenz von Frauen in Unternehmen der Elektro- und IT-Branche ist längst auch eine wirtschaftliche Frage – international und in wachsendem Maß auch national“, verweist Doktor Leonhardt auf aktuelle Studien.

Dr. Kari Kapsch, CEO der Kapsch CarrierCom, bestätigt: „Innovative Unternehmen wie die Kapsch-Gruppe können es sich nicht leisten, auf die Hälfte der ,besten beruflichen Köpfe‘ zu verzichten. Unser Unternehmen unterstützt und fördert seit vielen Jahren Fachexpertinnen und weibliche Führungskräfte in ihrer Karriereentwicklung, beispielsweise durch die Initiative women@kapsch.“  

Reise durch die Geschichte der Telekommunikation
Die femOVE-Treffen, die Fachvorträge, Besichtigungen und Zeit zum Netzwerken bieten, haben sich in der kurzen Zeit ihres Bestehens bereits zu einem Branchenfixpunkt etabliert. In einem Vortrag zum Thema „Mobility as a Service (MaaS)” erfuhren die Teilnehmerinnen diesmal Wissenswertes über intelligente Mobilitäts-Lösungen sowie aktuelle Trends. Darauf folgte eine Reise durch die Geschichte der Telekommunikation: Im Kapsch-Museum erlebten die Damen die Entwicklung des Unternehmens vom Hersteller von Radio- und Telefonapparaten zum Hightech-Unternehmen. Davon konnten sie sich schließlich im top-modernen Kapsch CarrierCom-Labor selbst ein Bild machen.  

Lebendige Atmosphäre, gegenseitige Inspiration und Motivation prägten auch dieses femOVE-Netzwerktreffen. Die Vorfreude auf das nächste femOVE-Treffen im Herbst 2016 war bereits mehr als spürbar.

Programm, Fotos

 

 

22. Jänner 2016: femOVE startet mit Business-Frühstück und viel Schwung ins neue Jahr

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. und Stimmexpertin Dagmar Kutzenberger (v.l.)

femOVE hatte geladen – und rund 40 Vertreterinnen aus der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft sind der Einladung zum „Neujahrs-Frühstück“ in den OVE gefolgt. Das Motto der Veranstaltung „Stimmstark und erfolgreich ins neue Jahr“ war und ist gleichzeitig Programm für das Netzwerk der (Elektro-)Technikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik. Geht es zum einen natürlich um das persönliche Vernetzen mit Branchenkolleginnen, zum anderen aber auch darum, der seltenen „Spezies“ der Frauen in der Branche generell eine Stimme zu verleihen und ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.

femOVE-Mitgliederbasis um 30 % erhöht
„Für femOVE war das Jahr 2015 ein erfolgreiches!“, konnte femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. erfreut berichten. Die Mitgliederbasis wurde in diesem Zeitraum um 30 % erhöht. Neue Initiativen und Kooperationen wurden erfolgreich auf Schiene gebracht. Die beiden Netzwerktreffen, jeweils mit Vorträgen und Besichtigungen – am AIT Austrian Institute of Technology und bei APG Austrian Power Grid – waren sehr gut besucht und wurden mit Begeisterung angenommen. Für eine bessere Sichtbarkeit von Frauen in der (Elektro-)Technik sorgten neue Rubriken auf der femOVE-Webseite sowie ansprechende Interviews in den regelmäßig versendeten Newslettern.

Wissensaustausch und Netzwerkerweiterung im Mittelpunkt
„Wissensaustausch und eine stetige Erweiterung des Netzwerks sind gefragt und stehen auch 2016 im Mittelpunkt“, gab Leonhardt einen Ausblick auf weitere femOVE-Aktivitäten. So werden unter anderem weitere Netzwerktreffen in Kooperation mit Branchenunternehmen stattfinden und wiederum mit dem Women Leadership Forum kooperiert.

Die Stimme als Erfolgsfaktor – so einfach wie Auto fahren
Passend zum Veranstaltungsmotto leitete Dagmar Kutzenberger – Schauspielerin, Profisprecherin, Moderatorin und Trainerin – die anwesenden Damen in einem unterhaltsamen Impulsvortrag an, die Stimme als Erfolgsfaktor einzusetzen. Sei es bei Meetings, Präsentationen oder Mitarbeitergesprächen, erfolgreiches Sprechen ist so einfach wie Auto fahren, so ihre Kernbotschaft. Anhand der von Kutzenberger bewusst gewählten „technischen“ Metapher folgten praktische Tipps für das Sprechen vor Publikum sowie für die richtige stimmliche Selbstpräsentation: Wie die Reifen beim Automobil sorgt ein stabiler Stand für die perfekte Bodenhaftung. Auch ausreichend Luft – ob im Reifen oder in der Lunge – ist unbedingt erforderlich. Die Scheinwerfer bzw. Augen sollen dabei das Ziel(publikum) fokussieren. Nicht zuletzt kommt es auf die „Fahr-/Sprechtechnik“ an: nicht zu schnell und nicht zu langsam, vielmehr gilt es, mit den „Gängen zu spielen“, sprich – in Höhe und Tiefe, Lautstärke und Tonfall zu variieren. So lauteten nur einige der wertvollen Hinweise. Kutzenbergers Resümee und Empfehlung: Bleiben Sie stets „sprechvergnügt“!

Netzwerk- und Neujahrsvorsatz
Doch nicht nur die Stimme wurde geschult, beim gemeinsamen Frühstücken und Netzwerken war auch die Stimmung hervorragend. Auch wenn die Zeit, Neujahrsvorsätze zu fassen, eigentlich schon vorbei war: Das femOVE-Netzwerk für neue Businesskontakte zu nutzen und sich unter einander verstärkt auszutauschen, war ein mehrfach gehörter Vorsatz für 2016.

Programm, Fotos

 

 

22. Oktober 2015: Das Netz der Netze – zweites femOVE-Netzwerktreffen

femOVE-Netzwerktreffen beim Stromnetzbetreiber APG

Programm, Bilder

Unter dem Motto Das Netz der Netze lud femOVE, die Plattform der (Elektro-)Technikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, in Kooperation mit Österreichs Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid AG (APG) zu einem Netzwerktreffen.

Rund 50 Branchenvertreterinnen – Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – folgten der Einladung zur mittlerweile zweiten Veranstaltung der Serie, die diesmal in der APG-Steuerzentrale stattfand. Sie setzten damit ein klares Zeichen, dass sie ihre beruflichen Kontakte erweitern und auch fachlichen Wissens- und Ideenaustausch betreiben wollen.

Starkes Netz(werk) als Erfolgsrezept
Gemeinsam mit APG-Vorstandsvorsitzender Ulrike Baumgartner-Gabitzer begrüßte die femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt die Gäste im „Nervenzentrum“ der heimischen Stromversorgung: „Wie das APG-Netz die Grundlage für die sichere Stromversorgung des Landes, so ist ein starkes Netzwerk die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Karriere“, sagte Leonhardt, selbst Expertin für Öko- und energiewirtschaftliche Prognosen bei der APG.

Baumgartner-Gabitzer bekräftigte das große Interesse der APG, Frauen mit technischer Qualifikation zu beschäftigen. „In unserem Unternehmen leisten Technikerinnen – seien es Lehrlinge oder Absolventinnen technischer Schulen und Universitäten – hervorragende Arbeit als Expertinnen und Projektmanagerinnen und tragen so wesentlich zum Unternehmenserfolg bei“.

Qualität ist entscheidend
„Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten“, betonte Leonhardt. Beim Netzwerken gehe es nicht um die bloße Zahl der Kontakte, sondern um deren Qualität und Pflege. Das femOVE-Netzwerk soll eine Plattform für den fachlichen Austausch und den langfristigen Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis bieten.

Erfolgreiche APG-Ingenieurinnen und ihre beruflichen Erfahrungen standen diesmal im Fokus: Was fasziniert mich so an der Elektrotechnik? Wie sieht mein Arbeitsalltag in der APG aus? Was macht meine bisherige APG-Karriere aus? So lauteten die Fragen, welche die Expertinnen in Kurzreferaten dem Auditorium beantworteten. Einigkeit herrschte unter allen APG-Mitarbeiterinnen: Sie würden ihre Berufswahl wieder treffen.

Verlässlichkeit zählt
Kurt Misak, Leiter der Abteilung Versorgungssicherheit in der APG, erläuterte in seinem Vortrag die Aufgaben der APG und die Herausforderungen, vor denen das Unternehmen derzeit im Rahmen der Energiewende steht. Bei einer Führung in das Herz der heimischen Stromversorgung konnten sich die Gäste ein Bild von der verantwortungsvollen Arbeit des System Operation Teams machen,  das die Stromversorgung pilotiert. Das anschließende gesellige Beisammensein gab Gelegenheit zu beruflichen und persönlichen Gesprächen und dem Knüpfen neuer Kontakte.

Das nächste femOVE-Event: Ein Neujahrsfrühstück im Jänner 2016, zu dem Frauen aus der Elektro-, Informationstechnik und Energiewirtschaft herzlich eingeladen sind. Weitere Informationen sowie den Termin finden Sie auf der femOVE-Webseite unter www.ove.at/femOVE.

Bildunterschriften:
Fotograf/Fotocredit: Ing. Karl Freynschlag, APG/Freynschlag

Bild 1: "Das femOVE-Netzwerk ist mehr als das Sammeln von Visitenkarten", betonte femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt

Bild 2: Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, Führungskräfte aus der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft folgten der Einladung von femOVE und APG 

Das war das Women Leadership Forum 2015

Das Women Leadership Forum unter dem Motto "FRAU MACHT ZUKUNFT" fand am 16. September 2015 im Novomatic Forum in Wien statt. femOVE-Mitglieder konnten zu Sonderkonditionen an dem Invitation only Event teilnehmen. >> mehr

 

 

Das war der Kreativwettbewerb "Technolution 2015"

femOVE unterstützte den Kreativwettbewerb "TECHNOLUTION - Frauen setzen starke Zeichen" als Netzwerkpartner. Ziel war es, Schülerinnen und Studierende zu motivieren, Beiträge aus der Branche der Elektrotechnik und Informationstechnik einzureichen. >> mehr
        

August 2015: Michaela Leonhardt, Ph.D. ist FEMtech-Expertin des Monats August

Um die Leistungen von Frauen und die Wichtigkeit von weiblicher Kreativität und der weiblichen Perspektive im Technologie- und Forschungsbereich sichtbar zu machen, wählt eine interdisziplinär besetzte, unabhängige Jury aus hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Wirtschaft, der Wissenschaft und des Personalmanagements eine herausragende Expertin auf dem Gebiet der Forschung und Technologie zur "FEMtech-Expertin des Monats". Im August fiel die Wahl der FEMtech-Fachjury auf die Energieexpertin Michaela Leonhardt.

Erfahren Sie mehr über Frau Leonhardts Aufgaben in einem Videointerview mit der ÖGUT.

Mit der monatlichen Expertinnenwahl stellt das BMVIT seit 2005 Frauen aus der FEMtech-Expertinnendatenbank vor, die sich erfolgreich im Technologie- und Forschungsbereich etabliert haben. Das ausführliche Porträt der "FEMtech-Expertin des Monats" sowie die FEMtech-Expertinnendatenbank finden hier.

Wir gratulieren unserer femOVE-Vorsitzenden herzlich!

 

 

11. Juni 2015: Einladung zum femOVE-Stammtisch in Graz

femOVE lädt Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen, weibliche Führungskräfte und alle Interessentinnen aus der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft herzlich zum einander Kennenlernen und Netzwerken im Rahmen des neuen femOVE-Stammtisches in Graz

Wann? 11. Juni 2015, mit Beginn um 17:30 Uhr

Wo? Aiola Upstairs (Adresse: Schloßberg 2, 8010 Graz)

Wir freuen uns auf einen schönen, informativen Abend mit angeregten Gesprächen über den Dächern von Graz.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, Ihre Anmeldung ist jedoch aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl erforderlich. Anmeldeschluss ist der 5. Juni 2015.

 

 

Mai 2015: Das Fachmagazin von Oesterreichs Energie berichtete vom femOVE-Netzwerktreffen.

Das Fachmagazin von Oesterreichs Energie berichtete vom femOVE-Netzwerktreffen. Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

23. April 2015: Erstes femOVE-Netzwerktreffen

Smarte Zukunft im Zeichen der Verbindungen – von intelligenten Netzen & Netzwerken
23. April 2015, 17:00 Uhr
Austrian Institute of Technology (AIT), Energy Department, Giefinggasse 2, 1210 Wien

Programm, Bilder

„Smarte Zukunft im Zeichen der Verbindungen – von intelligenten Netzen und Netzwerken“ – unter diesem Motto lud femOVE, die Plattform für Elektrotechnikerinnen im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, in Kooperation mit dem Energy Department des AIT Austrian Institute of Technology – zum ersten „Netzwerktreffen“. Rund 70 Teilnehmerinnen  – Studentinnen, Professorinnen, Expertinnen und Führungskräfte aus der Branche der Elektrotechnik, Informationstechnik und Energiewirtschaft – folgten der Einladung und setzten damit ein Zeichen, dass sie neue Business-Kontakte knüpfen wollen und Lust auf fachlichen Wissens- und Ideenaustausch haben.

Frauen in technischen Berufen in der Karriereentwicklung unterstützen

femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D., stellte das Frauennetzwerk des OVE näher vor und umriss dessen Ziele. „Wir wissen, dass Frauen in technischen Berufen sehr ,verstreut‘ sind und sich untereinander vielfach nicht kennen. Wir möchten daher diese Frauen miteinander bekannt machen, denn ein starkes Netzwerk ist die Grundlage für eine erfolgreiche berufliche Karriere“, so die überzeugte Netzwerkerin zu den Aktivitäten von femOVE, und ergänzt: „Mit femOVE möchten wir eine attraktive Plattform schaffen, die dazu beiträgt, Synergien zu nutzen, berufliche Kontakte zu intensivieren und den Erfahrungs- und Wissensaustausch unter den Vertreterinnen der Branche zu fördern.“

Motivierte Frauen für die Forschung

Leitung AIT Energy Department Dr. Brigitte Bach: „Für das AIT ist die Vernetzung mit Frauen aus Industrie, Wirtschaft und anderen Forschungseinrichtungen sehr wichtig. Daher freue ich mich besonders über das femOVE-Netzwerktreffen bei uns im Haus. Wir möchten auch motivierte Frauen für die Forschung aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen gewinnen, die bei uns viele spannende Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Energieforschung und Energietechnik finden.“

Dem informativen Einführungsvortrag von AIT Expertin Dipl.-Ing. Tara Esterl zu aktuellen Smart Grids-Aktivitäten am Energy Department des AIT folgten eine Besichtigung des einzigartigen Smart Grid-Labors sowie „spannende“ Einblicke in die Hochspannungshalle des AIT. Fachlicher und informeller Erfahrungsaustausch am Buffet rundete das abwechslungsreiche Programm ab und sorgte für einen gemütlichen Ausklang. Die Stimmung unter den Vertreterinnen der Branche war hervorragend, Kontakte wurden neu geknüpft und gefestigt, und es entstand die eine oder andere Idee für eine künftige Zusammenarbeit.

Das Fazit der Organisatorinnen gleichwie der Teilnehmerinnen: Das erste femOVE-Netzwerktreffen war ein voller Erfolg, die Vorfreude auf die zweite derartige Veranstaltung, die für den 22. Oktober 2015 in Kooperation mit APG geplant ist und sich an alle Frauen der Branche richtet, die in die eigene Zukunft investieren wollen, ist bereits jetzt groß. 

Bildunterschriften:
Fotografin: Stephanie Mattes, Fotocredit: OVE/Mattes

Bild 1: femOVE-Vorsitzende Michaela Leonhardt, Ph.D. stellte das Netzwerk der Elektrotechnikerinnen im Österreichischen Verband für Elektrotechnik vor

Bild 2: Dr. Brigitte Bach, Leiterin des AIT Energy Departments, begrüßte die Teilnehmerinnen des femOVE-Netzwerktreffens im Austrian Institute of Technology

Bild 3: Das attraktive Programm mit Einführungsvortrag, Besichtigung der AIT-Labore und anschließendem Netzwerken am Buffet fand große Begeisterung unter den zahlreichen Teilnehmerinnen

12. Februar 2015: femOVE aktuell (elektronischer Newsletter)

Der neue Newsletter informiert Sie ab sofort zweimal jährlich über Aktivitäten rund um die OVE-Mitgliederplattform für weibliche OVE-Mitglieder.

Zur ersten Ausgabe von femOVE aktuell

Dezember 2014: Im Gespräch mit Michaela Leonhardt, Ph.D.:

Heft 8.2014 der e&i bietet im Rahmen eines Interviews Einblicke in Berufswelt und Ziele der
femOVE-Vorsitzenden.

Zum Interview
     

30. Oktober 2014: femOVE – die Plattform für Elektrotechnikerinnen im OVE –
startet neu durch

Unsere Gesellschaft steht vor enormen Herausforderungen, die nur durch intelligente und innovative Technologien zu lösen sind. Dazu braucht es entsprechend gut ausgebildete Techniker und Technikerinnen. Zukunftsorientierte Unternehmen rufen schon länger nach mehr Frauen sowohl in Expertenpositionen als auch an der Spitze. Auch wenn in jüngster Zeit Absolventinnen technisch-wissenschaftlicher Studien Toppositionen in der Berufswelt erreicht haben, sind Frauen in technischen Berufen noch immer in der Minderheit und vor allem in höheren beruflichen Positionen unterrepräsentiert. Besonders Elektrotechnikerinnen in ihrer Karriereentwicklung und deren weiteren Aufstieg in der technischen Berufswelt zu unterstützen, ist die Intention der Plattform femOVE im Österreichischen Verband für Elektrotechnik (OVE). Wirtschaft und Wissenschaft würden zweifelsohne profitieren, wenn sie das Potenzial hoch qualifizierter Frauen in der Elektro- und Informationstechnik nutzen.

2009 gegründet, startet femOVE nun unter seiner neuen Vorsitzenden Michaela Leonhardt mit zahlreichen Ideen und Projekten neu durch. Frau Leonhardt, promovierte Mathematikerin, ist bei der Austrian Power Grid AG im Bereich Versorgungssicherheit/ Öko- und energiewirtschaftliche Prognosen tätig. „Qualifizierte Expertinnen treten branchenweit meist nur isoliert in unterschiedlichen Hierarchieebenen in Firmen, Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen auf“, weiß Michaela Leonhardt aus eigener Erfahrung. „Nicht als Einzelkämpferinnen, sondern als Gruppe kommen Frauen besser voran. Heutzutage sind Teamplayer und bereichsübergreifendes Verständnis gefragt. Netzwerke, bei denen es um den Austausch von Frauen in ähnlichen Berufsfeldern und in einer ähnlichen Lebenssituation geht, sind in diesem Sinne attraktiv und chancenreich“, ist sie überzeugt.

Das Anliegen von femOVE ist es, Frauen in technischen Berufen in ihrer Karriereentwicklung zu unterstützen und auch miteinander bekannt zu machen, um Synergien zu schaffen sowie Erfahrungs- und Wissensaustausch zu fördern.

Weitere Intention von femOVE ist es, bereits bei Schülerinnen Interesse an einem technischen Beruf zu wecken und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten anhand konkreter Rollenbilder aufzuzeigen. 

Bei Interesse an den Aktivitäten von femOVE wenden Sie sich gerne an Mag. Birgit Sykora im OVE Österreichischer Verband für Elektrotechnik, E-Mail: b.sykora(at)ove.at.

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