| |
TU Graz
Forscher koordinieren EU-Projekt „Brain-i-Nets“ |
Intelligente Maschinen, die nicht nur mitdenken, sondern auch aktiv dazulernen, sind die Vision von Forschern des Instituts für Grundlagen der Informationsverarbeitung (IGI) der TU Graz. Sie koordinieren nun drei Jahre lang das Forschungsprojekt „Brain-i-Nets“ (Novel Brain Inspired Learning Paradigms for Large-Scale Neuronal Networks) der Europäischen Union, das heute, Montag, 1. Februar 2010, mit einem dreitägigen Treffen der beteiligten Forscher in Graz startet. Die Wissenschafter wollen eine neue Generation von Neurocomputern entwerfen, die auf Rechenprinzipien und Lernmechanismen im Gehirn beruht.
Aus ihrer Arbeit erhoffen sich die Forscher neue Erkenntnisse über Lernmechanismen im menschlichen Gehirn. Diese wollen sie nutzen, um neue Lernmethoden für künstliche Systeme zu entwickeln, die Informationen verarbeiten: Langfristiges Ziel der Wissenschafter ist es, lernfähige Rechner mitzuentwickeln, die das Potenzial haben, die heutige Informationsgesellschaft zu revolutionieren. Getragen wird das dreijährige Projekt von der EU-Förderschiene „Future Emerging Technologies“ (FET), die besonders innovative und visionäre Ansätze in der Informationstechnologie stützt. Internationale Gutachter wählten aus 176 eingereichten Anträgen nur neun aus, darunter „Brain-i-Nets“.
Partner der mit insgesamt 2,6 Millionen Euro dotierten Forschungsinitiative sind das University College London, die Ecole Polytechnique Federale de Lausanne, das französische Centre National de la Recherche Scientifique, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und die Universität Zürich. (TUG) |
|
|
| weitere Informationen
|
GH
01/02/2010 11:54 |
| | |
|